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Sprachgitter

Vorstufen - Textgenese - Endfassung. 1. Auflage. Mit Faks.
Buch (kartoniert)
Celans Gedichtband »Sprachgitter« erschien erstmals 1959 bei S. Fischer in Frankfurt. Die vorliegende Ausgabe enthält den publizierten Text, ergänzt um ausgewählte Zeugnisse früherer Arbeitsstadien.
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Produktdetails
Titel: Sprachgitter
Autor/en: Paul Celan, Paul Celan, Michael Schwarzkopf

ISBN: 3518407392
EAN: 9783518407394
Vorstufen - Textgenese - Endfassung.
1. Auflage.
Mit Faks.
Herausgegeben von Jürgen Wertheimer
Suhrkamp Verlag AG

9. März 1996 - kartoniert - 144 Seiten

Beschreibung

Celans Gedichtband »Sprachgitter« erschien erstmals 1959 bei S. Fischer in Frankfurt. Die vorliegende Ausgabe enthält den publizierten Text, ergänzt um ausgewählte Zeugnisse früherer Arbeitsstadien.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
Vorwort
I
Stimmen

II
Zuversicht / Mit Brief und Uhr / Unter ein Bild / Heimkehr / Unten / Heute und morgen / Schliere

III
Tenebrae / Blume / Weiß und Leicht / Sprachgitter / Schneebett / Windgerecht / Nacht / Matiére de Bretagne / Schuttkahn

IV
Köln, Am Hof / In die Ferne / Ein Tag und noch einer / In Mundhöhe / Eine Hand / Aber / Allerseelen / Entwurf einer Landschaft

V
Ein Auge, offen / Oben, geräuschlos / Die Welt / Ein Holzstern / Sommerbericht / Niedrigwasser / Bahndämme, Wegränder, Ödplätze, Schutt

ENGFÜHRUNG

se

Anhang

Wortlisten
Faksimiles
Schliere / Tenebrae / Blume / Sprachgitter / Matiére de Bretagne / Schuttkahn / In Mundhöhe / Entwurf einer Landschaft /

Verzeichnis der Entstehungsdaten
Chronologie der Datierungen
Chronologie zu Stimmen
Verzeichnis der Vorabdrucke
Verzeichnis der wiedergegebenen Blätter
Titelverzeichnis

Portrait

Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zum seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird durch den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. Im November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben.

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