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Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns

Der vorliegende Text basiert auf zwei aufeinander Bezug nehmenden Vorträgen im Wiener Rathaus, am 17. Mai 1989 und…
Buch (gebunden)
Der Philosoph und Psychoanalytiker Paul Watzlawick geht der Frage nach den Wirklichkeiten, den Sinnzuweisungen unserer Wahrnehmung nach. Vordergründig scheint es so etwas wie einen allgemeinen Konsens darüber zu geben, was "die Wirklichkeit" ist. Die … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns
Autor/en: Paul Watzlawick

ISBN: 3854523157
EAN: 9783854523154
Der vorliegende Text basiert auf zwei aufeinander Bezug nehmenden Vorträgen im Wiener Rathaus, am 17. Mai 1989 und am 5. November 1991.
Nachdruck der 6. , verbesserten Auflage 2007.
Picus Verlag GmbH

1. Januar 1992 - gebunden - 63 Seiten

Beschreibung

In seinem bildreichen, fast anekdotischen Essay geht Watzlawick der Frage nach den Wirklichkeiten, den Sinnzuweisungen unserer Wahrnehmung nach. Vordergru|êndig scheint es so etwas wie einen allgemeinen Konsens daru|êber zu geben, was -+die Wirklichkeit-1/2 ist. Dieser Konsens bildet die Voraussetzung fu|êr ebenso allgemeingu|êltige Sinn- und Deutungsmuster der Realität. Anhand eindringlicher, alltäglicher Beispiele zeigt Watzlawick, dass der allgemeine Konsens der Wirklichkeitswahrnehmung, damit aber auch die Sinnzuordnung, weniger tragfähig ist als das du|ênnste Eis. "Das Kriterium menschlicher, geistiger und seelischer Normalität in der Psychiatrie ist die Wirklichkeitsanpassung eines Menschen. Wer die Wirklichkeit so sieht, wie sie ist, der ist normal ÔǪ aber das Fehlen einer klaren Definition der Normalität, die auf einem so anfechtbaren Grundsatz aufbaut, macht es der Psychiatrie unmöglich, Pathologien festzustellen." Trotzdem stellt Watzlawick das Leben des Menschen als eine ständige Suche nach Sinn dar. Und fu|êr ihn ist die viel zitierte "Selbstverwirklichung" nur zu erreichen um den Preis der Selbsttranszendenz. So scheint es, als wu|êrde sich der wahre Sinn nur dann offenbaren, wenn wir ihn nicht mehr suchen, wenn wir, statt zu suchen, aufgehört haben, zu suchen. Fu|êr die meisten Menschen eine unvorstellbare Idee. Watzlawick schließt mit den Worten Lothar Kempters: "Schließe die Augen, dann wirst du sehen. Brich deine Mauern, dann wirst du bauen. Lerne harren, dann wirst du gehen. Lasse dich fallen, dann wirst du stehen."

Portrait

Paul Watzlawick, geboren 1921, gestorben 2007. Studierte Moderne Sprachen und Philosophie. Zahlreiche Lehraufträge auf der ganzen Welt, u.a. Stanford University, ab 1960 Mitglied des Mental Research Institute, Paolo Alto. Zahlreiche internationale Auszeichnungen, Ehrenmitgliedschaften und Veröffentlichungen. Im Picus Verlag erschien in der Reihe Wiener Vorlesungen »Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns«.

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