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Sphären. Makrosphärologie

Band II: Globen. Neuauflage. Zahlreiche Abbildungen.
Buch (kartoniert)
Für Peter Sloterdijk beginnt Globalisierung bei den Griechen, bei denen das Weltganze durch die Gestalt der Kugel repräsentiert ist. Die Kugel liegt auch den Ordnungsvorstellungen der vor-modernen Imperien zugrunde. An deren Stelle tritt, mit der Ent … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Sphären. Makrosphärologie
Autor/en: Peter Sloterdijk

ISBN: 3518410547
EAN: 9783518410547
Band II: Globen.
Neuauflage.
Zahlreiche Abbildungen.
Suhrkamp Verlag AG

1. Juli 2014 - kartoniert - 1016 Seiten

Beschreibung

In seinem Buch Globen unternimmt Peter Sloterdijk nichts Geringeres als den versuch, die philosophischen Grundlagen der politischen Geschichte, der Menschheitsgeschichte, der letzten zweieinhalbtausend Jahre freizulegen.
Der erste, aufsehenerregende Band der Trilogie Sphären von Peter Sloterdijk handelt von Mikrosphären: davon, daß der Einzelne, von seinem Fötus-Stadium bis in die Kindheit, nie allein ist, sondern stets den anderen in sich einbezieht und auf ihn ausgerichtet ist.
Mit dem zweiten Buch der Sphären, Globen, wird eine Geschichte der politischen Welt aufgeblättert anhand der morphologischen Leitbilder der Kugel und des Globus.
Peter Sloterdijk zeigt, daß alle bisherigen Äußerungen zur Globallsierung unter Kurzsichtigkeit leiden. Für ihn beginnt Globalisierung bei den Griechen, bei denen das Weltganze durch die Gestalt der Kugel repräsentiert ist. Die Kugel liegt auch den Ordnungsvorstellungen der vor-modernen Imperien zugrunde. An deren Stelle tritt, mit der Entdeckung Amerikas und den ersten Weltumsegelungen, der Globus. Diese zweite wird gegenwärtig durch eine dritte Globalisierung abgelöst, da die generelle Virtualität aller Verhältnisse zu einer Raumkrise führt.
Peter Sloterdijk erzählt somit die wahre Geschichte der Globalisierung - von der Geometrisierung des Himmels bei Platon und Aristoteles bis zur Umrundung der letzten Kugel, der Erde, durch Schiffe, Kapitale und Signale.

Inhaltsverzeichnis

INHALT DES ZWEITEN BANDES

Prolog: Intensive Idylle 13

Einleitung: Geometrie im Ungeheuren
Das Projekt der metaphysischen Globalisierung 47

I Der Atlas 47
II Parmenideischer Augenblick 72
III Gott tragen 96
IV Das morphologische Evangelium und sein
Schicksal 117
Zugang: Anthropisches Klima 143

1 Aufgang der Fern-Nähe
Der thanatologische Raum, die Paranoia,
der Reichsfrieden 159

2 Gefäß-Erinnerungen
Über den Grund der Solidarität in der inklusiven
Form 197

3 Archen, Stadtmauern, Weltgrenzen,
Immunsysteme
Zur Ontologie des ummauerten Raums 251

Exkurs 1: Später sterben im Amphitheater
Über den Aufschub, römisch 326

Exkurs 2: Merdokratie
Vom Immunparadoxon seßhafter Kulturen 340

4 Der ontologische Kugelbewelis 355

Exkurs 3: Autokoprophagie
Zum platonischen Recycling 429

Exkurs 4: Pantheon
Zur Theorie der Kuppel 435

5 Deus sive sphaera
oder:
Das explodierende All-Eine 465

Exkurs 5: Über den Sinn des ungesprochenen
Satzes:
Die Kugel ist tot 582

6 Anti-Sphären
Erkundungen im höllischen Raum 593

Zwischenbemerkung: Von der Depression als
Ausdehnungskrise 612

7 Wie durch das reine Medium die Sphärenmitte
in die Ferne wirkt
Zur Metaphysik der Telekommunikation 667

Exkurs 6: Die Entkrönung Europas
Anekdote über die Tiara 788

8 Die letzte Kugel
Zu einer philosophischen Geschichte der
terrestrischen Globalisierung 801 Übergang: Air conditioning 1007

Portrait

Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918-1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman Der Zauberbaum vor. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.

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