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Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung

Band 2 / Roman. Originalausgabe. mit bebildertem Anhang in s/w.
Buch (gebunden)
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Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch den Weg zur Liebe ...

Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihr … weiterlesen
Buch

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Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung als Buch

Produktdetails

Titel: Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung
Autor/en: Petra Durst-Benning

ISBN: 3764506636
EAN: 9783764506636
Band 2 / Roman.
Originalausgabe.
mit bebildertem Anhang in s/w.
Blanvalet Verlag

8. April 2019 - gebunden - 509 Seiten

Beschreibung

Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch den Weg zur Liebe ...

Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen.

Portrait

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

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Die Fotografin - Am Anfang des Weges
Buch (gebunden)
von Petra Durst-Benn…
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Bewertungen unserer Kunden
Eine starke Frau geht ihren Weg
von gaby2707 - 07.05.2019
Mimi Reventlow lebt und arbeitet nun schon einige Zeit in Laichingen auf der Schwäbischen Alb. Außerdem betreut und pflegt sie liebevoll den schwerkranken Bruder ihrer Mutter, ihren Onkel Josef, der ihr in jungen Jahren die Fotografie nahe gebracht hat. Der Mann, in den sie verliebt ist, Hannes / Johann Merkle lebt nun auch wieder in seiner Heimatstadt. Aber die Verbindung der Beiden soll erstmal geheim bleiben. Warum - das erfährt Mimi auf leidvolle Weise erst später.Dem Webereibesitzer Herrmann Gehringer ist sie, die die Menschen "auf falsche Gedanken bringt", ein Dorn im Auge. Dabei versucht sie doch nur, den jungen Leuten beizubringen, dass es außer der Weberei auch noch andere Berufe gibt, die sie ergreifen könnten. Es ist also nicht so einfach für die liebenswerte Wanderfotografin. Die Geschichte geht vom ersten Buch aus nahtlos über und ich bin sehr schnell wieder zuhause in dem Ort auf der Schwäbischen Alb und mitten unter ihren Menschen, wo die Männer in den Webereien arbeiten und die Frauen außer dem Haushalt, den Kindern und der Arbeit auf dem Feld auch noch Stickereiarbeiten machen müssen, damit das Geld zum überleben reicht. Es schockiert mich auch diesmal, wenn ich lese, wie arm und kärglich, ohne Freizeit, das damalige Leben in diesem Landstrich war. Petra Durst-Benning bringt mir die Zeit, die Menschen und vor allem auch ihre Situationen gekonnt näher. So empfinde ich z.B. den Unterschied zwischen dem Land- und dem Stadtleben als riesengroß. Ich werde mit Hochzeit und Tod, mit Verrat an Freunden und dem Lehrbeginn auf der Kunstschule konfrontiert. Die Personen, mit denen ich es hier zu tun habe, einige kenne ich schon, neue kommen hinzu, haben so vielfältige und vielschichtige Charaktere. Hier finde ich Menschen, die ich gerne als Freunde hätte, wie z.B. Mimi, aber auch Menschen, die ich gar nicht leiden kann, wie z.B. Herrmann Gehringer. Ganz wie im realen Leben. Die Autorin hat mich auch diesmal so in die Handlung hinein gezogen, dass ich auch diesmal wieder mit den Menschen auf der Alb gebangt und gelitten habe, mit ihnen gefeiert und mich mit ihnen über die tollen Fotografien gefreut habe, die Mimi von ihnen gemacht hat. Gefreut habe ich mich auch mit Alexander, der ein Stipendium bekommen hat und nun die Kunstschule in Stuttgart besuchen darf. Es sind einige Fragen offen geblieben und so freue ich mich heute schon auf die kommenden Wochen und Jahre, in denen ich Mimi Reventlow hoffentlich bald auf ihrem Weg begleiten darf. Ein tolles Buch über eine interessante Frau, die ihren Weg geht, in einer Zeit, die so ganz anders war, als die heutige. Ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt.
Eine gelungene Fortsetzung
von kessi67 - 06.05.2019
Die Fotografin - Zeit der Entscheidung Band 2 von Petra Durst Benning ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Fotografin-Saga. Prolog Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch den Weg zur Liebe ¿ Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen. ____________ Seit einiger Zeit lebt Mimi nun in Laichingen um ihren kranken Onkel Josef zu pflegen. Sie sorgt für ihn und sich, hat immer wieder kleine Aufträge im Atelier in der sie wunderschöne Fotografien fertigt. Sie fühlt sich fast wie zu Hause angekommen, doch nur fast. Kann sie sich wirklich vorstellen die Wanderschaft aufzugeben und sich niederlassen? So manche Freundschaften sind geschlossen, sie fühlt sich in der Gemeinschaft aufgenommen. Nicht nur das, es gibt einen Mann in Laichingen, von dem sie glaubt er wäre ihretwegen in seine Heimatstadt zurück gekehrt. Gerne würde sie mit ihm ihre Zukunft planen und verbringen. Johann kedoch ist ein Mann, der vor allem für eines steht....dem Arbeitskampf. Er ist Gewerkschafter und hat ein Ziel, er will für bessere Arbeitsbedingungen der Weber in Laichingen kämpfen. Sein Herz scheint für zwei Frauen zu schlagen, oder doch nur für eine? Die Protagonisten, wie Anton mit seiner Christel, Fritz der gerne Tischler werden würde, Alexander der die Möglichkeit hat eine Prüfung an der Kunstschule zu machen und viele andere mehr, vor allem die jungen Leute, haben eines gemeinsam....sie haben Wünsche und Träume. Aber in einer Gegend wie Laichingen auf der schwäbischen Alb lassen sich nicht immer die Wünsche in die Tat umsetzten. Mimi gibt ihnen die Hoffnung die sie brauchen und gibt ihnen zu verstehen, das man dafür kämpfen muss. Doch dann passieren unschöne und traurige Dinge, Mimi wird enttäuscht und fühlt sich auf einmal so alleine. Sie muss sich entscheiden wie ihr weiteres Leben aussehen soll. Meine Meinung: Der Autorin ist eine spannende und packende Fortsetzung mit diesem Band gelungen. Es ist ein fließender Übergang zum ersten Teil und man ist sofort wieder im Geschehen. Wie von Petra Durst Benning gewohnt hat der Schreibstil alles was ein spannendes Buch benötigt. Die Protagonisten sind sehr real beschrieben und während des Lesens entwickelten sich viele Sympathien. Es gibt aber auch Charaktere die ich zu Beginn mochte, die mir dann im weiteren Verlauf dennoch sehr unsympathisch wurden. Genau das mag ich, dass Charaktere sich wandeln, manche zum Guten und manche eben auch mal zum schlechten. Es gibt wieder interessantes historisches Hintergrundwissen, was einen Roman für mich noch einmal mehr spannender macht. Gebe eine Leseempfehlung
Eine schöne Fortsetzung
von leseratte1310 - 05.05.2019
Seit einer ganzen Weile betreut Mimi Reventlow, die Wanderfotografin, nun schon ihren kranken Onkel Josef in Laichingen auf der schwäbischen Alb. Es war nicht einfach für sie, doch sie konnte auf die Unterstützung einiger Dorfbewohner bauen. Dem Webereibesitzer Gehringer ist sie immer noch ein Dorn im Auge, zumal Mimi einiges in Gang setzt, das ihm überhaupt nicht in den Kram passt. Nur die Beziehung zu Hannes, der sich nun Johann nennt, kommt zu Mimis Bedauern nicht von der Stelle. Ich hatte mich schon sehr auf den zweiten Band dieser Reihe gefreut und wurde auch gleich wieder von der Geschichte gepackt. Es geht nahtlos weiter. Der Schreibstil lässt sich wieder sehr angenehm lesen und lässt die Bewohner und ihr Leben in Laichingen sehr lebendig und authentisch erscheinen. Die Arbeit der Männer in der Weberei ist hart und auch die Frauen haben viel zu tun mit den Näh- und Stickarbeiten. Daneben müssen sie auch noch schwer arbeiten auf den kargen Böden, um überleben zu können. Trotzdem herrscht bittere Not und Gehringer fordert immer mehr Einsatz. Die Tradition verlangt, dass die Jugendlichen genauso wie ihre Väter und Großväter in der Weberei arbeiten, doch bei den Jungen regt sich Widerstand. Einige wollen ihren Neigungen nachgehen. Die selbstbewusste und selbständige Mimi ist daran nicht ganz unbeteiligt. Sie war immer stolz darauf, dass sie unabhängig durch die Lande ziehen und ihrem Beruf nachgehen konnte, nun aber wächst eine Sehnsucht in ihr nach Gemeinsamkeit. Johann stielt sich immer wieder in ihre Gedanken, aber er hat kaum Zeit, denn er will die Weber überzeugen, sich gegen die ausbeutenden Arbeitsbedingungen zu wehren. Ob sich Mimis Träume wohl erfüllen? Die Charaktere sind alle sehr individuell und lebendig dargestellt. Alte Bekannte tauchen wieder auf und neue Personen kommen hinzu. Nicht alle sind einem sympathisch und nicht immer kann man ihr Handeln nachvollziehen, aber sie gehören alle zu dieser runden Geschichte dazu und machen sie interessant. Auch dieses Mal bleiben am Ende Fragen offen und machen neugierig auf den nächsten Band. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich kann es nur empfehlen.
Sehr unterhaltsam, konnte mich nicht so mitreißen und überzeugen wie der erste B
von sommerlese - 26.04.2019
Der historische Roman Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung ist der zweite Band der Reihe von Petra Durst-Benning aus dem Blanvalet Verlag. Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen, und als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Dabei hat Mimi genug eigene Schwierigkeiten: Ihre Liebe zu einem der Weber muss geheim bleiben, die Pflege ihres Onkels fordert sie, und der Besitzer der Weberei intrigiert weiter gegen sie. Als die Weber gegen ihr hartes Los aufbegehren, steht Mimi plötzlich auch beruflich vor einer Herausforderung. Wird sie es wagen, den schönen Schein aufzugeben und auf ihren Fotografien den entbehrungsreichen Alltag der Weber abzubilden? Nachdem ich den ersten Band der Reihe begeistert verschlungen habe, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Mimi und ihrem Leben als Fotografin weitergeht. Der zweite Band beginnt genau am Ende des letzten Bandes, beim Pfingstmarkt. Mimi führt nun ihrem Onkel nicht nur den Haushalt, er benötigt auch ihre Pflege. Doch sie verzagt nicht, setzt sich für ihre Mitmenschen ein und verliebt sich in einen Weber. Doch diese Liebe muss geheim bleiben, kann Mimi das auf Dauer ertragen? Die Autorin hat es wieder geschafft, ihren Figuren echtes Leben einzuhauchen, sodass man sie sich gut vorstellen kann. Leider plätschert die Geschichte etwas vor sich hin und an Mimi hat mich etwas gestört, so selbstbewusst und innovativ sie auch beruflich als Fotografin auftritt, so blauäugig und naiv sieht sie ihre Liebe. Man erfährt einiges über die technische Entwicklung der Abzüge, über das Retuschieren der Fotos, aber auch über die Veränderung der Fotografie im Allgemeinen. Fotos wurden früher immer zu bestimmten Lebensphasen gemacht, Geburten, Hochzeiten oder Konfirmationen waren ein beliebter Anlass. Kinder wurden dabei wie kleine Erwachsene ausstaffiert, dementsprechend mussten sie auch mit ernsten Mienen posieren. Das änderte sich im Laufe der Zeit, im Buch führt Mimi diesen Wandel ein. Damit wird sie zu einer positiven Figur im Dorf, sie merkt, wo sie helfen kann und wenn es nur durch ihre überzeugenden Fotos ist. In Laichingen auf der Schwäbischen Alb hat die Leinenweberei Tradition. Reich werden konnten damit allerdings nur die Besitzer der Webereien. Die einfachen Arbeiter hatten keine großen Ausweichmöglichkeiten, sie mussten sich den Forderungen der Webereibesitzer fügen. Im Roman zeigt die Autorin die harten Arbeitsbedingungen deutlich auf, man kann sich lebhaft vorstellen, wie hart die Weber früher am Webstuhl gearbeitet haben, von bis zu 12 Stunden ist im Buch die Rede. Die Frauen verdienten ein Zubrot mit Näharbeiten und zogen ihre Lebensmittel auf dem Feld. Aus Tradition wurden die Söhne ebenfalls Weber wie ihre Vorväter. Doch im Buch zeigt sich ein Wandel, die Jugend möchte aus diesem Einerlei ausbrechen und etwas neues beginnen. Dieser Roman hat mich wieder gut unterhalten, der gewohnt eingängige und wunderbare Schreibstil der Autorin sorgt für flüssiges Lesen und Erleben des Alltags der einfachen Leute. Allerdings war die Handlung nicht so spannend wie beim ersten Band. Ich hatte mehr Wendungen erwartet und auch Mimi hat sich meiner Meinung nach nicht wie erhofft genügend weiter entwickelt. Besonders gut gefallen hat mir das Nachwort der Autorin, dort wird erklärt, was Fiktion und was Wahrheit im Roman ausmacht und die zeitlichen Bezüge kommen auch zur Sprache. Schon allein deshalb bin ich auf den nächsten Band der Reihe sehr gespannt.
Eine Fortsetzung die es in sich hat
von Rebecca Kiwitz - 17.04.2019
Die Fotografin Mimi Reventlow lebt nun schon einige Monate in Laichingen um ihren kranken Onkel Josef zu pflegen. So nach und nach ist es ihr gelungen die Herzen der Einwohner zu erobern und Freundschaften zu schließen. Es gibt einige Ereignisse in dem Leinweberstädtchen bei denen Mimi gerne hilft und mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch dann wird Mimi menschlich wirklich schwer enttäuscht und so beginnt alles in Frage zu stellen und sie spürt, dass es Zeit für eine Entscheidung ist. Die Historischen Romane von Petra Durst-Benning gehören für mich persönlich zu den Büchern die ich alle nicht in meinem Bücherregal missen möchte und sie eigentlich schon als Muss ansehe diese zu lesen. Nachdem ich schon den ersten Teil der Reihe verschlungen hatte war ich schon seit Monaten neugierig auf den zweiten Teil und konnte es nicht erwarten zu erfahren wie es bei Mimi weitergeht. Der zweite Teil setzt direkt am Ende des ersten Bandes an und so erfährt man gleich wie es am Tag des Pfingstmarktes weitergegangen ist. Aber auch der weitere Verlauf des Romans war nie vorhersehbar und so wurde es nie wirklich langweilig oder langatmig während des Lesens. Obwohl es verschiedene Handlungsstränge gibt war es nie schwierig alles den richtigen Figuren zuzuordnen und der Hauptteil des Romans wurde sowieso aus Mimis Sicht erzählt. Durch viele Drehungen und Wendungen war der Spannungsbogen immer sehr gut gespannt und ja mit diesem Ende hatte ich so nicht ganz gerechnet. Auch wenn die Handlungsorte in und um Laichingen der Fantasie der Autorin entsprungen sind konnte man sie sich anhand der Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen. Da man zu 99% alle Figuren schon aus dem ersten Teil kannte hatte ich keinerlei Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen Mimi war mir auch hier wieder sehr sympathisch und so ist sie noch tiefer in mein Leserherz gewandert. Für mich persönlich hat Frau Durst-Benning ihren Figuren wieder ein Leben eingehaucht, so dass ich mich nicht von der Geschichte trennen konnte und deshalb hatte ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen gehabt. Nun muss ich leider eine lange Zeit warten bis der dritte Band der Reihe erscheinen wird. Sehr gerne vergebe ich für den Roman alle fünf Sterne.
Tolle Fortsetzung!
von Barbara - 09.04.2019
Die Zeit der Entscheidung ist der 2. Band aus der Reihe Die Fotografin . Im ersten Band lernten wir Mimi Reventlow, erfolgreiche Wanderfotografin kennen. Sie besuchte in Laichingen ihren kranken Onkel und beschloss vorerst bei ihm zu bleiben und ihn zu pflegen. Nicht alle Dorfbewohner waren davon begeistert und hier und da eckte sie mit ihren neuen Ideen auch an. Im zweiten Band dieser tollen Reihe schließt sie immer mehr Freundschaften und bekommt so auch immer mehr Einblicke vom harten Los der Leinenweber. Der Webereibesitzer beutet seine Weber und Näherinnen regelrecht aus. Durch die Liebe zu einem der Weber erfährt sie immer mehr über die schlechten Arbeitsbedingungen in der Weberei. Aber was kann sie als Fotografin da schon tun? Mimi muss schauen, wie sie ihr Geld verdient, da Gehringer weiterhin gegen sie intrigiert. Wird sie es schaffen, gemeinsam mit den Dorfbewohnern gegen Gehringer vorzugehen? Diese neue Reihe Die Fotografin ist unglaublich spannend und wundervoll geschrieben. Ich wollte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Petra Durst-Benning versteht es besonders gut, dem Leser das harte Los der Dorfbewohner nahe zu bringen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Mimi weitergeht und freue mich schon sehr auf den nächsten Band.
Ultimative Kaufempfehlung
von Irina M. - 08.04.2019
Endlich geht sie weiter, die Geschichte von Mimi Reventlow. Die starke Frau, die sich von Nichts und Niemandem unterkriegen lässt. Weder von den Bewohnern Laichingens, denen es schwer fällt zu akzeptieren, dass eine Frau auf sich allein gestellt ist, und ihren eigenen Weg geht. Noch von Herrn Gehringer, dem Besitzer der Laichinger Leinenfabrik, der in der mutigen Frau einen Feind sieht. Auch der zweite Teil der "Fotografinnen-Saga" ist wieder mitreisend und fesselnd geschrieben. Petra Durst-Benning versteht es wirklich ihre Leser nach nur wenigen Seiten komplett in die Welt der Leinweberstadt Laichingen zu versetzen. Dort ist Mimi nicht mehr eine erfundene Figur, sondern eine Freundin, mit der man sich freut und auch Leid teilt. Auch die anderen Bewohner Laichingens sind wie die eigenen Nachbarn, denen man hilft und sich gegenseitig unterstützt. Durch die gründlichen Recherchen der Autorin stimmen alle Details des Buches mit der Realität überein, und man lernt vieles über die Stellung und das Leben der Frauen zu Beginn des 20.ten Jahrhunderts auf der Schwäbischen Alb. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Buch noch besser ist als der erste Band, der Fotografinnen-Reihe. Auch wenn man das erste Buch nicht direkt davor gelesen hat, überschaut man nach wenigen Seiten die Beziehungen zwischen den verschiedenen Charakteren. Wenn sie auf der Suche nach einem historischen Roman mit einer tollen, starken Hauptfigur sind, ist dieses Buch nach dem Lesen des ersten Buches der Reihe, eine ultimative Kaufempfehlung.
Mimi ist wieder da!
von Löwin - 08.04.2019
Petra Durst-Benning, Die Forografin, Teil 2 Historischer Roman Erscheinungsdatum 08.April 2019 Blanvalet Verlag Mimi ist wieder da! Der von Petra Durst-Bennings Fans sehnlichst erwartete zweite Teil rund um die Anfang des 20. Jahrhunderts lebende Fotografin Minna Reventlow, genannt Mimi, ist endlich erschienen. Kann die Autorin ihre Fans wieder in den Bann ziehen, wird der zweite Teil den Erwartungen gerecht? Oder ist es einfach nur ein weiterer langweiliger historischer Roman, wie es so viele gibt? Weit gefehlt, ich möchte es vorwegnehmen: Ja, sie hat es wieder geschafft! Mimi lebt nun in der Leinenweberstadt Laichingen auf der Schwäbischen Alb, um ihren kranken Onkel zu pflegen, in dessen Fußstapfen sie getreten und bisher als Wanderfotografin durchs Land gezogen ist (Band 1). Die Umstellung aufs Dorfleben fällt ihr nicht leicht, und auch wenn sie Freundschaften knüpft und in einem Weber ihre große Liebe findet, so muß sie doch gegen die eingefahrene Lebensweise ankämpfen und vor dem Mißtrauen der Laichinger ihre Frau stehen. Sie sieht sich wieder vor neue Herausforderungen und somit vor wegweisende Entscheidungen gestellt. Hat ihre Liebe eine Chance? Und wie wird sie als Fotografin weiterarbeiten? Es ist fast nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen, wenn man einmal angefangen hat. Petra Durst-Bennings klare und lebendig-unkomplizierte Art zu schreiben macht das Lesen wieder einmal zum Genuß. Viele kleine Details zeigen die intensive Recherche der Autorin. Sie beschreibt sowohl das Handwerk, als auch das Leben auf der Alb im letzten Jahrhundert so beeindruckend und umfassend, daß man sich ganz schnell reinversetzt und fast als Teil davon empfindet. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es mit Mimi weitergeht und kann nur jedem empfehlen in Mimis Welt einzutauchen und teilzuhaben am Leben dieser besonderen Frau.
von Anonym - 07.04.2019
Petra Durst-Benning, Die Forografin, Teil 2 Historischer Roman Erscheinungsdatum 08.April 2019 Blanvalet Verlag Mimi ist wieder da! Der von Petra Durst-Bennings Fans sehnlichst erwartete zweite Teil rund um die Anfang des 20. Jahrhunderts lebende Fotografin Minna Reventlow, genannt Mimi, ist endlich erschienen. Kann die Autorin ihre Fans wieder in den Bann ziehen, wird der zweite Teil den Erwartungen gerecht? Oder ist es einfach nur ein weiterer langweiliger historischer Roman, wie es so viele gibt? Weit gefehlt, ich möchte es vorwegnehmen: Ja, sie hat es wieder geschafft! Mimi lebt nun in der Leinenweberstadt Laichingen auf der Schwäbischen Alb, um ihren kranken Onkel zu pflegen, in dessen Fußstapfen sie getreten und bisher als Wanderfotografin durchs Land gezogen ist (Band 1). Die Umstellung aufs Dorfleben fällt ihr nicht leicht, und auch wenn sie Freundschaften knüpft und in einem Weber ihre große Liebe findet, so muß sie doch gegen die eingefahrene Lebensweise ankämpfen und vor dem Mißtrauen der Laichinger ihre Frau stehen. Sie sieht sich wieder vor neue Herausforderungen und somit vor wegweisende Entscheidungen gestellt. Hat ihre Liebe eine Chance? Und wie wird sie als Fotografin weiterarbeiten? Es ist fast nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen, wenn man einmal angefangen hat. Petra Durst-Bennings klare und lebendig-unkomplizierte Art zu schreiben macht das Lesen wieder einmal zum Genuß. Viele kleine Details zeigen die intensive Recherche der Autorin. Sie beschreibt sowohl das Handwerk, als auch das Leben auf der Alb im letzten Jahrhundert so beeindruckend und umfassend, daß man sich ganz schnell reinversetzt und fast als Teil davon empfindet. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es mit Mimi weitergeht und kann nur jedem empfehlen in Mimis Welt einzutauchen und teilzuhaben am Leben dieser besonderen Frau.
Eine wunderschöne Fortsetzung des 1. Teil. Ein Buch das man nicht weglegen kann.
von Susanne I. - 07.04.2019
Endlich ist es soweit. Wir können das Abenteuer der emanzipierten Fotografin Mimi Reventlow in der schwäbischen Leinenweberstadt Laichingen weiterverfolgen. Mimi ist endlich in dem kleinen Leinenweberstadt Laichingen angekommen. Ihr Leben dort gleicht der schwäbischen Alb. Oft ist es sehr hart und doch auch, erlebt sie sehr viele wunderschöne Momente. Zwar stört es Mimi immer unter ständiger Beobachtung ihrer Nachbarn zu stehen, jedoch genießt sie es auch im Fotoatelier ihres Onkels schalten und walten zu können wie sie will. Mit ihren Fotografien möchte sie den Menschen wunderschöne Momente der Erinnerung schenken und die Bewohner dazu bringen über den Tellerrand ihres Lebens zu blicken. Oft erlebt Mimi dadurch auch spannende Situationen und erntet Missbilligung. Mimi schafft es einen Traum zu erfüllen, muss jedoch auch eine Katastrophe miterleben und Verrat erfahren von Menschen, die ihr sehr wichtig und lieb geworden sind. Genauso erlebt sie einen schweren Abschied und einen Neuanfang. Petra Durst Benning führt uns wieder, in ihrer spannende und emotionellen Art zu Schreiben, auf ein weiteres Abenteuer der Mimi Reventlow in die Leinenweberstadt. ¿Durch den kraftvollen und bildlichen Stil der Autorin, taucht der Leser mit der Romanheldin tief in das Abenteuer und das Leben im Jahre 1911 mit ein. ¿Erlebt die Nöte der Menschen, die katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und ihrer Familien. Aber auch den Zusammenhalt der Menschen untereinander. Es ist eine Zeit des Umdenkens und des Umbruchs, eine Zeit für Menschen wie Mimi, die das Los der Arbeiter, durch ihre emanzipierte Art, Arbeit und Engagement verbessern möchten. Ein weiterer absolut wunderschöner Roman von Petra Durst-Benning. Hoffentlich geht das Abenteuer von Mimi Reventlow bald weiter. Ich werde die Tage zählen bis zu er Fortsetzung.
Wunderschöne Fortsetzung
von Sylvia Hertel - 07.04.2019
Mimi Reventlow lebt weiterhin bei ihrem kranken Onkel in Laichingen. Sie führt das Fotoatelier ihres Onkels und lernt im Gegensatz zum 1. Band das sesshafte Leben als Fotografin kennen. Im Ort hat sie schon viele Kontakte und auch einige Freundschaften geschlossen. Die Armut der Bewohner geht Mimi sehr nahe und sie macht sich Gedanken wie man den Menschen helfen kann die alten "Fesseln" fallenzulassen. Petra Durst-Benning gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ich habe alle Bücher von ihr verschlungen. Egal ob historisch oder zeitgenössisch ihre Bücher sind immer ein wahrer Lesegenuss. Natürlich habe ich auch den 1. Teil der Fotografinnen-Sage mit großem Vergnügen gelesen und mich auf die Fortsetzung gefreut. Und wie kann es bei einem Buch der Autorin anders sein, auch "Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung" hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen. Der 2. Band schließt unmittelbar an den 1. Band an und man darf Mimi Reventlow wieder ein Stück ihres Weges begleiten. Mimi ist eine starke Frau. Sie pflegt ihren totkranken Onkel, führt den Haushalt, arbeitet im Fotoatelier und versucht den Dorfbewohnern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der Ort Laichingen auf der Schwäbischen Alb wird als sehr traditionsbewusster Ort beschrieben. Die Menschen führen ein recht armes Leben. Viele arbeiten in den ansässigen Leinenwebereien. Sie werden von den Besitzern ausgebeutet und verdienen kaum genug zum Überleben. Es ist Tradition, dass der Sohn genauso Weber wird wie der Vater und der Großvater. Doch bei der Jugend macht sich der Wunsch breit etwas anderes zu probieren, aus diesem Karussell auszusteigen. Hier zeigt die Autorin dem Leser auf, dass es manchmal an der Zeit ist etwas Neues zu wagen, eine Zeit der Veränderung. Petra Durst-Benning versteht es starke Charaktere zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen. Mit ihrem unkomplizierten Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht in die Geschichte hineinzukommen. Sie braucht keine seitenlangen Beschreibungen, nein ein paar Sätze reichen bei der Autorin aus und vor dem inneren Auge beginnt ein Film abzulaufen. Am Ende des Buches ist eine Leseprobe vom 3. Band "Die Fotografin-Die Welt von morgen". Auch wenn es bis zum Erscheinen dieses Buches noch eine ganze Weile dauern wird kann ich es kaum erwarten das Buch in Händen halten zu dürfen.
Ultimative Kaufempfehlung
von Anonym - 07.04.2019
Endlich geht sie weiter, die Geschichte von Mimi Reventlow. Die starke Frau, die sich von Nichts und Niemandem unterkriegen lässt. Weder von den Bewohnern Laichingens, denen es schwer fällt zu akzeptieren, dass eine Frau auf sich allein gestellt ist, und ihren eigenen Weg geht. Noch von Herrn Gehringer, dem Besitzer der Laichinger Leinenfabrik, der in der mutigen Frau einen Feind sieht. Auch der zweite Teil der "Fotografinnen-Saga" ist wieder mitreisend und fesselnd geschrieben. Petra Durst-Benning versteht es wirklich ihre Leser nach nur wenigen Seiten komplett in die Welt der Leinweberstadt Laichingen zu versetzen. Dort ist Mimi nicht mehr eine erfundene Figur, sondern eine Freundin, mit der man sich freut und auch Leid teilt. Auch die anderen Bewohner Laichingens sind wie die eigenen Nachbarn, denen man hilft und sich gegenseitig unterstützt. Durch die gründlichen Recherchen der Autorin stimmen alle Details des Buches mit der Realität überein, und man lernt vieles über die Stellung und das Leben der Frauen zu Beginn des 20.ten Jahrhunderts auf der Schwäbischen Alb. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Buch noch besser ist als der erste Band, der Fotografinnen-Reihe. Auch wenn man das erste Buch nicht direkt davor gelesen hat, überschaut man nach wenigen Seiten die Beziehungen zwischen den verschiedenen Charakteren. Wenn sie auf der Suche nach einem historischen Roman mit einer tollen, starken Hauptfigur sind, ist dieses Buch nach dem Lesen des ersten Buches der Reihe, eine ultimative Kaufempfehlung.
Die Zeit der Entscheidung...
von Renate Schrapp - 07.04.2019
Nach den Am Anfang des Weges folgt nun Die Zeit der Entscheidung . Schon ab der ersten Seite habe ich mich gefreut die Protagonistin und alle Bekannte aus Band eins wieder zu treffen. Mimi hat sich mit ihrer offenen und für die Laichinger oft nicht nachvollziehbaren Emanzipation in die Herzen, vor allem der jüngeren Frauen geschlichen. Die Männer taten sich schwer mit der forschen Frau. Fabrikbesitzer Gehringer setzt alles daran, Mimi loszuwerden und auch die Liebe gestaltet sich für Mimi schwer. Aber Mimi nimmt jedes Hindernis an.... Sie erlernt die Hausarbeit und die Gartenarbeit und pflegt mit Hingabe ihren kranken Onkel, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist. Durch die intensiveren Kontakte mit den Laichingern versucht Mimi die Lebensbedingungen zu verbessern und eckt natürlich bei dem einen oder anderen an. Aber sie hat ja ein breites Kreuz. Denn auf der Alb ist das Leben hart. Dies ist wunderbar in den verschiedenen Handlungssträngen herausgearbeitet. Man kann sich sehr schön in die einzelnen Schauplätze hineinversetzen, geht jede Emotion mit und das bis zur letzten Seite. Natürlich war auch dieses Buch viel zu schnell gelesen und hat mich bei jeder Seite aus dem Alltag herausgenommen. Als die letzte Seite gelesen war und ich das Buch zugeklappt habe, war mein Gedanke, dass ich jetzt gerne Band drei lesen würde. Jedoch muss ich den Spannungsbogen aushalten, die Gedanken sind frei und ich bin unglaublich gespannt auf den dritten Band.
-Die Zeit der Entscheidung- eine gelungene Fortsetzung der Fotografin- Am Anfang
von Brigitte J. - 05.04.2019
Die Fotografin-Zeit der Entscheidung- von Petra Durst Benning ist die wunderbar gelungene Fortsetzung der Fotografin- Am Anfang des Weges- Die Autorin knüpft hier an den ersten Band des historischen Romans an. Mimi ist noch in dem Leineweberdorf Laichingen. Aus dem geplanten kurzen Besuch bei ihrem Onkel wurde ein längerer Aufenthalt, da dieser pflegebedürftig ist. Sie arbeitet weiter in seinem Foto Atelier und versucht den Menschen Schönheit zu schenken. Mimi nimmt Anteil an den Schicksalen der Menschen und versucht ihnen mit Rat und Tat zu helfen. Sie gewinnt das Vertrauen einiger Laichinger, die ihr auch helfen das sesshafte Leben mit all seinen Schwierigkeiten zu meistern. Mimi kann sich sogar vorstellen die Wanderfotografie aufzugeben und das Fotoatelier weiter zu führen. Die Ereignisse überstürzen sich, ein herber Schicksalsschlag erschüttert die Gemeinde. Mimi hilft wo sie kann. Sie schafft es das die Menschen einander helfen und zusammenhalten. Eine zarte Beziehung zu einem der Weber entsteht, die aber nicht öffentlich werden darf. Die Handlung spielt zu Anfang des vorigen Jahrhunderts. Im Ort hat der Webereibesitzer Gehringer das Sagen. Er bestimmt zum Beispiel das die Jugend bei ihm lernt und dann arbeitet. Mimi versucht den Menschen Mut zu machen. Durch ihre Fotos, die sie nicht mehr so steif gestaltet wie es damals üblich war, schenkt sie ihnen Schönheit. Gehringer intrigiert weiter gegen sie und legt ihr alle möglichen Hindernisse in den Weg. Ob es ihr gelingt den Laichingern zu helfen, indem sie andere neue Wege gehen, möchte ich hier nicht verraten. Es bleibt spannend ob Alexander, Christel, Anton und die weiteren Menschen weiter die alten Pfade gehen, oder neue Pfade wagen möchte ich hier nicht verraten. Dieser Roman hat mich wieder von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt. Petra Durst Benning schreibt flüssig und anschaulich. Durch ihre gründliche Recherche vermittelt sie Eindrücke aus dem Leben der damaligen Zeit. Man fiebert mit den Protagonisten mit und ist gespannt welche Entscheidung Mimi trifft, Sesshaftigkeit oder Wanderfotografie. Sogar eine alte Bekannte »Clara Berg« erscheint kurz. Die Autorin beschreibt Mimis Arbeit als Fotografin und die Neuerungen, die sie einführt. Mimi entwickelt Ideen wie sie mit dem Fotografieren neue Wege gehen könnte. Zum Schluss klärt Petra Durst Benning die Leser noch über Hintergründe, was Fiktion oder Realität ist, auf. Sie zeigt auch wieder schöne alte Fotografien mit einigen Erklärungen. Am Ende des Buches ist eine kurze Vorschau auf den 3. Band: Die Fotografin-Die Welt von morgen- Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf: -Die Welt von morgen-
Ganz klare Leseempfehlung
von Gundi - 04.04.2019
Petra Durst-Benning entführt einen im 2. Band Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung wieder in das Leinenweberdorf Laichingen, auf der schwäbischen Alb, im Jahre 1911. Dort lebt Mimi, die Wanderfotografin um ihren kranken Onkel zu versorgen und sein Fotoatelier zu führen. Dadurch muss sie lernen einen Haushalt und einen Garten zu versorgen. Was für sie neue Erfahrungen sind. Mit ihren fortschrittlichen Ideen begeistert sie vor allem die Jugendlichen im Dorf, was ihr bei einigen Dorfbewohnern und Herrn Gehringer Ärger einhandelt. Doch Mimi versucht sich nicht unterkriegen zu lassen und versucht ihren Weg zu gehen. Doch am Ende muss Mimi, wie es schon im Titel heißt, eine Entscheidung treffen. Geschickt verbindet Petra Durst-Benning mit ihrem unverkennbaren Schreibstil die Handlungsstränge von Mimi, ihrem Onkel, Alexander, Anton, Johann, Eveline, den Dorfbewohnern und den Fabrikanten zu einer spannenden Geschichte. Ausführlich berichtet Sie über das ärmliche Leben der Weber und Ihren Familien, die Arbeit in der Fabrik und im Fotoatelier. Da hat das Kopfkino einiges zu tun. Man fiebert immer dem nächsten Kapitel entgegen und somit fällt es schwer diesen Roman zur Seite zu legen. Man darf gespannt sein wie es im dritten Band weiter gehen wird.
Eine wundervolle Zeitgeschichte
von Maren - 02.04.2019
"Die Fotografin"-Die Zeit der Entscheidung- Band 2 ist ein Roman von Petra Durst Benning . Die Handlung findet in der Leinenweberstadt Laichingen im Jahr 1912 statt. Die junge Wanderfotografin Mimi Reventlow kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef und muss dadurch häusliche Tätigkeiten erlernen, die ihr unbekannt sind. Um Geld zu verdienen übernimmt sie das Fotoatelier ihres Onkels. Ihre, für die damalige Zeit moderne Art zu leben und zu fotografieren, ist den älteren Bewohnern ein Dorn im Auge. Mimi kämpft um ihren kranken Onkel sowie um die Liebe zu einem Weber. Besonders der Fabrikbesitzer Gehringer möchte die junge Fotografin loswerden. Die harten Arbeitsbedingungen der Weber und der Überlebenskampf der einzelnen Familien, führen bei den Jugendlichen unter den Bewohnern dazu, von einer anderen und besseren Zukunft zu träumen. Mimi Reventlow versucht den jungen Leuten zu helfen, was bei den traditionsbewussten Laichinger zu heftigen Unmut führt. Eine wundervolle Fortsetzung des 1. Bandes der Fotografin "Am Anfang des Weges". Die Arbeit der Fotografin, ob im Fotoatelier beim Entwickeln und Retuschieren der Fotos, oder das Erlernen der Haus- und Gartenarbeit wird bewundernswert feinfühlig beschrieben. Aber auch die schwierige, harte Arbeit der Hausfrauen in Laichingen, die neben der Feldarbeit auch für die Fabrik Heimstickereien übernehmen, um die Familie satt zu bekommen, wird sehr gut erklärt. Durch die berührende Erzählweise fühlte ich mich sofort wieder in die Geschichte hineinversetzt, als wäre ich dabei. Die Geschichte einer mutigen Frau, die sich allen Widerständen der damaligen Zeit widersetzt, hat mich sehr berührt und ich kann es kaum erwarten, das Leben der Mimi Reventlow im nächsten Teil weiter zuverfolgen.
Absollut empfehlenswert!
von Juliane Markner - 28.03.2019
Laichingen auf der schwäbischen Alb im Jahre 1911. Seit Generationen leben die Menschen dort in den überlieferten Konventionen und leben ihr Leben rund um die Leinenweberei. Dann kommt Mimi, Fotografin und Titelfigur des Romans, nach Laichingen und bringt neuen Wind ins Dorf, frei nach dem Motto "Auf zu neuen Ufern". Die junge Frau bricht mit den Traditionen der Zeit, schlägt neue Wege ein und zieht mit ihrer Begeisterung für das Neue andere Bewohner aus Laichingen mit, egal wie alt sie sind. Dieser zweite Band der Trilogie "Die Fotografin" ist genau so fesselnd wie schon der erste Band. Man fängt an zu lesen und vergisst Zeit und Raum. Verschiedenen Handlungsstränge laufen parallel und man ist gespannt, wann und wie die Geschichten weitergehen. Man fiebert mit, wie es Alexander, Johann, Anton und Christel ergeht. Und auch die Frage, wie Mimi sich allen Widrigkeiten stellt, zieht den Leser in den Bann. Petra Durst-Benning ist ihrem Schreibstil wie immer treu geblieben und wer einen ihrer Romane gelesen hat, wird geradezu süchtig nach mehr. Wie schon in der "Jahrhundert-Trilogie" widmet sie sich dem Frauenschicksal zu Beginn des 20. Jahrhundert - ein sehr spannendes Thema, einfühlsam und akribisch von ihr zu Papier gebracht. Man darf schon jetzt auf den dritten Band der Trilogie gespannt sein. Absolut empfehlenswert!
Freie Fahrt für Mimi
von Tulpe29 - 19.03.2019
Eine wunderbare, gelungene und packende Fortsetzung der fesselnden Geschichte über eine junge Fotografin vor über hundert Jahren. Ich habe dieses Buch, wie auch schon den ersten Teil, geradezu verschlungen. Mitreißend und unterhaltsam wird über das Leben einer modernen, selbständigen und fortschrittlichen Frau in Süddeutschland erzählt. Die Protagonistin setzt sich in einer von Männern dominierten Welt durch und geht ihren steinigen, aber eigenen Weg. Manches ist für damalige Verhältnisse ein absolutes Novum, gerade in der schwäbischen Provinz. Aber Mimi ist eine Kämpferin, die nicht so schnell aufgibt. Dabei denkt sie auch an Freunde und Nachbarn entlang des Weges, kümmert sich rührend um ihren alten, sehr kranken Onkel, dem sie viel zu verdanken hat. Nur mit der Liebe klappt es nicht so recht. Für Mimi als eine emanzipierte Frau ist es schwer, den richtigen Mann fürs Leben zu finden. Allerdings bin ich ganz optimistisch, dass sie auch das noch meistern wird. In Zukunft ist wieder alles offen. Alles kann, nichts muss. Den dritten Teil erwarte ich jetzt schon mit Spannung.
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