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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman

Roman. Originaltitel: Carry On. 'Reihe Hanser'. Empfohlen von 12 bis 14 Jahren.
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"Simone Snow ist ein Triumpf. Glaub mir, eine Zaubererschule wie diese hast du noch nie gesehen." Lev Grossman ('New York Times'-Bestsellerautor der 'Magicians'-Trilogie)

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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman als Buch

Produktdetails

Titel: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman
Autor/en: Rainbow Rowell

ISBN: 3423640324
EAN: 9783423640329
Roman.
Originaltitel: Carry On.
'Reihe Hanser'.
Empfohlen von 12 bis 14 Jahren.
Übersetzt von Brigitte Jakobeit
dtv Verlagsgesellschaft

4. August 2017 - gebunden - 507 Seiten

Beschreibung

Liebe, Freundschaft, ein Auserwählter und viel Magie
Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz - Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan - ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.

Portrait

Rainbow Rowell studierte Journalismus an der University of Nebraska-Lincoln und arbeitete danach mehrere Jahre als Kolumnistin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Bundesstaat Nebraska. Sie schreibt Jugendliteratur und Romane für Erwachsene.

Leseprobe

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Pressestimmen

"'Aufstieg und Fall des ausserordentlichen Simon Snow', zeitgleich mit 'Fangirl' auf Deutsch erschienen, ist eine freche Persiflage auf die phantastischen Heldengeschichten der Gegenwart - und zugleich eine Liebeserklärung an alle Leserinnen und Leser, die das Genre schätzen."
Manuela Kalbermatten, Neue Zürcher Zeitung 06.09.2017

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Bewertungen unserer Kunden
Spannend, unterhaltsam, fantasiereich!
von Lara - 24.05.2018
Das Buch ,,Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow handelt von dem Zauberer Simon Snow, der auserwählt wurde, die Zauberer und die Welt der Magie zu retten. Da er bei Benutzung seiner Magie oft wie eine Bombe losgeht, ist er verzweifelt, da e seine Kräfte Nichtstun kontrollieren kann. Penelope ist seine beste Freundin und in Agatha ist er verliebt. Er kann jedoch seinen Zimmergenossen Baz nicht ausstehen und verfolgt ihn, um seine Geschichte und sein Geheimnis zu erfahren. Deswegen folgt er ihm häufig in die Katakomben. Unterstützung bekommt Simon vom Leiter der Schule Watford und gemeinsam wollen sie das Geheimnis des Schattens mit Penelope und Agatha lüften. Das Cover passt sehr gut, da es auch Simons magisches Schwert zeigt. Das Buch überzeugt durch eine fantasiereiche Erzählweise und besonders auffällig ist, dass die Autorin die unterschiedlichen Protagonisten in der Ich-Form sprechen lässt zu verschiedenen Situationen. Besonders die Erzählungen von einer unbekannten Lucy sind geheimnisvoll. Die Protagonisten erzählen auch häufig von Vergangenem, wenn sie sich an etwas zurückerinnern. Das Buch ist sehr spannend und fantasiereich geschrieben und auch die Protagonisten werden gut dargestellt. Für jeden Fantasiefan ein super Buch, dass manauf jedem Fall weiterempfehlen kann!
Harry Potter Verschnitt
von Lesehörnchen99 - 26.10.2017
Zum Inhalt: Simon Snow wächst in verscheiden Kinderheimen auf und träumt immer davon, von seinen Eltern abgeholt zu werden. Aber als er elf Jahre alt ist kommen nicht seine Eltern, sondern ein Magier, der ihn in eine besondere Schule für Magie und Zauberei abholt. Seither verbringt er das Schuljahr in der Schule, die Sommer allerdings immer noch in verschiedenen Kinderheimen. Jeden Sommer in einem anderen ... Meine Meinung: In das Cover war ich sofort verliebt. Es passt perfekt zu Fangirl und auch ohne Schutzumschlag ist es ein wunderschönes Buch. Ich mag es sehr gerne, wenn Bücher ohne Schutzumschlag nicht nur langweilig einfarbig sind. Zum Schreibstil kann ich nur sagen, typisch für Rainbow Rowell, etwas gewöhnungsbedürftig aber gut zu lesen. So ging es mir mit Fangirl auch. Wobei mir persönlich Fangirl um Längen besser gefiel. Nun zu meiner Meinung zu der Story. Ich fand es einen übelsten Abklatsch von Harry Potter, sogar die Freunde waren gleich. Stellenweise ärgerte mich dies so, dass ich sogar überlegte, das Buch abzubrechen. Das eine so bekannte Autorin hat es doch eigentlich nicht nötig. Vielleicht war dies aber auch der Witz des Buches und ich habe ihn nur nicht verstanden ?!? Mir fehlte der Beginn der Geschichte, man wurde direkt in das letzte Schuljahr geworfen und konnte sich das meiste dann selber zusammenreimen. Fazit: Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht ... Für Harry-Fans würde ich es nicht empfehlen, ansonsten ist es eine ganz nette Unterhaltung, mehr aber leider nicht.
so lala
von spozal89 - 16.10.2017
Klappentext: Liebe, Freundschaft, ein Auserwählter und viel Magie. Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz - Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan - ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf. Beim Lesen von Fangirl der Autorin, haben mir die kurzen Ausschnitte aus Simon Snow sehr gut gefallen. Daher war es keine Frage, dass ich die Fanfiction Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow lesen musste. Leider hatte ich aber zu hohe Erwartungen und wurde demnach enttäuscht. Ich fand es gab viel zu viele Parallelen zu Harry Potter und Simon war im Gegensatz zu Harry echt ein mieser und unsympatischer Charakter. Ich wurde einfach nicht warm mit ihm und daher fand ich vermutlich auch mehr als die Hälfte des Buches eher ziehend. Baz wiederrum war mir sehr sympatisch und ich hätte viel lieber mehr von ihm gelesen. Penelope war mir zu sehr Hermine-Klon. Ich verstehe, wieso die Autorin Simon nicht loslassen konnte und finde es nett was sie geschaffen hat. Allerdings hätte sie viel mehr ihre eigenen Ideen umsetzen sollen und die Geschichte vielleicht ein wenig anders gestalten können. Zum Lesen als Ergänzung zu Fangirl war es Ok aber ich würde hierfür wohl keine Leseempfehlung aussprechen.
Kurzweiliger Fantasyroman
von Dreamer - 25.09.2017
Der Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow von Rainbow Rowell baut auf den Buchausschnitten auf, die Cath in Fangirl (ebenfalls von Rainbow Rowell geschrieben) liebt. Zudem baut Caths Karriere als Fanfiction-Autorin auf ihren Geschichten in diesem fiktiven Buchuniversum auf. Der Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow liest sich in Teilen ein bisschen wie eine Parodie auf die Buchreihe einer bekannten Autorin, in deren Zentrum ein junger Zauberer steht. Dabei ist Simon, Schützling des Magiers (der unter anderem auch der Schulleiter von Watford, der Zauberschule), unglaublich mächtig aber nicht in der Lage, diese mächtige Magie zielgerichtet zu verwenden. Wenn Simon sich genügend aufregt, explodiert er - so beschreibt er den Zustand, wenn seine Magie komplett außer Kontrolle gerät. Und dabei hat Simon genügend Gründe, sich aufzuregen. Zum einen teilt er sich mit seinem Erzfeind, Baz, ein Zimmer, eine dunkle Bedrohung der Zaubererwelt konfrontiert ihn immer wieder mit diversen Angriffen magischer Wesen (unter anderem einem Drachen) ¿ die Liste ist lang. Rainbow Rowells große Stärke ist meiner Meinung nach ihr Händchen dafür, Charaktere zu entwerfen, mit denen man mitfiebert. Dabei war die Entwicklung zwischen Baz und Simon, vom Erzfeinden, über Verbündete bis hin zu einem Pärchen echt niedlich mit anzusehen. Simon stehen seine beste Freundin Penelope (genannt Penny und unglaublich begabt in der Anwendung von Magie), seine Ex-Freundin Agatha und die ehemalige Schülerin Ebb, die nun als Ziegenhirtin auf dem Schuldgrundstück lebt, zur Seite. Später zählt auch Baz zum inneren Kreis von Simons Gruppe. Der Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow ist eine kurzweilige Fantasygeschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Daher vergebe ich auch fünf Sterne für diesen Roman.
Kann sich nicht abheben
von Natalie - 16.09.2017
Simon Snow. Der Außerwählte. Der mächtigste Zauberer auf der Welt. Er ist dazu bestimmt, die dunklen Mächte zu besiegen. Das einzige Problem dabei ist, dass Simon nicht mit seiner magischen Kraft umgehen kann und dadurch nicht nur für sich eine Gefahr darstellt. An seiner Seite stehen aber immer Penelope und Agatha und irgendwie auch sein verhasster Zimmergenosse Baz. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Simons Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Es kommen aber auch diverse andere Charaktere wie seine Freunde Penelope oder Agatha zu Wort. Da alle aus der Ich-Perspektive erzählen kann es manchmal verwirrend sein, wer denn nun gerade an der Reihe ist. Vor allem wenn die Erzählsichten hin und her springen. Die Charaktere sind alle recht eindimensional und man bekommt auch keinen wirklichen Bezug zu ihnen. Penelope ist die beste Freundin ohne die der Held aufgeschmissen wäre. Agatha ist so unscheinbar, dass man sich fragt, was sie überhaupt zu Geschichte beiträgt. Simon stolpert von einem Missgeschick ins nächste ohne zu wissen, was er da gerade eigentlich macht. Baz ist noch der interessanteste Charakter und bringt zumindest etwas Schwung mit. Die Story an sich schleppt und zieht sich die erste Hälfte ziemlich hin. Gefühlt passiert einfach nichts und praktisch ist das wohl auch so. Die meiste Zeit handelt es sich Rückblenden, was vor Jahren mal passiert ist und was die Charaktere in den vorangegangenen Schuljahren erlebt haben. Das trägt nicht unbedingt zur Spannung bei. Erst ab der Hälfte wendet sich die Geschichte aktuellen Geschehnissen zu und es gibt auch ein paar interessante Wendungen. An manchen Stellen musste ich tatsächlich auch schmunzeln, was größtenteils aber an den Zaubern lagen, die an bekannte Sprichwörter oder auch Filmzitate angelehnt sind. Eine nette Idee. Die Geschichte um Simon Snow ähnelt stark an die Abenteuer eines anderen bekannten Zauberlehrlings und kann sich daher nicht so gut davon abheben. Es war nett zu lesen, aber es ist kein Buch, das unbedingt in Erinnerung bleibt.
Eine Story eher für Fans, als Einstieg eher ungeeigne
von Diana Pegasus - 07.09.2017
Rainbow Rowell - Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Nachdem der Schatten Simon und Penelope entführt hat, blieb der Sommer ereignislos und Simon freut sich, wieder in der Watford School of Magicks zurück zu sein. Auch Agatha ist kurz darauf wieder zurück und Simon will die Vergangenheit ruhen lassen, obwohl seine Freundin kurz vor dem Sommer noch jemand anderen geküsst hat. Doch Simon und seine beste Freundin Penny haben noch weitaus schlimmere Sorgen: Wo ist der Schatten und was will er? Wo ist Baz, mit dem Simon sich das Zimmer teilt? Und wie können sie den Krieg der Familien aufhalten, die immer noch nach Macht streben? Damit Simon sicher ist, will der Schuldirektor, der Magier, ihm am liebsten verstecken, doch Simon kann die Einsamkeit nicht ertragen und außerdem muss er Baz auf die Schliche kommen, der sicherlich wieder einen Plan ausheckt um Simon zu schaden. Ich kenne bisher kein Buch von Rainbow Rowell und auch die Serie "Fan-Girl" kenne ich nicht, auf der dieses Buch hier basiert. Ich hatte während des Lesens, trotz des flüssigen Schreibstils, immer wieder das Gefühl, das mir wichtige Sachen fehlen, und somit kam ich nur schwerlich in die Geschichte. Die Handlung selbst ist interessant, auch wenn sie teilweise durch langatmige, detailreiche Ausschweifungen an Spannung verlor, was ich ziemlich bedauerlich finde, denn durch die Leseprobe habe ich mir etwas anderes erhofft. Außerdem waren immer wieder kleine Anhaltspunkte zu Harry Potter zu finden, was zwar nett ist, weil ich Harry Potter mag, dennoch hat es mich etwas gestört, weil ich so während des Lesens ab und an immer zu Harry abgeschweift bin. Grundsätzlich ist die Geschichte aber anders und die Zauberei stand hier auch nicht wirklich im Vordergrund, was ich schade finde. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, durch die verschiedenen Perspektivwechsel (Simon, Baz, Penelope, Der Magier, Lucy, Agatha...) wurde die Geschichte insgesamt interessanter und die Figuren wirkten lebendiger und auch facettenreich. Simon ist eher der Einzelgänger, der Auserwählte, der verhindern soll, das der Schatten die Welt zerstört. Obwohl er sympathisch wirkt, ist er auch distanziert und ich kam nicht so recht an seine Figur ran. Penelope dagegen strotzt vor Energie, ist ebenfalls sympathisch, aber ab und an musste ich an die übereifrige Hermine denken. Baz hat mich hier wohl am meisten überrascht, kühl und distanziert, tough und doch kann er auch nett sein, mit seinen vielen Geheimnissen. Wer der Bösewicht der Geschichte ist, war leider viel zu offensichtlich und das Ende, obwohl es mich in bestimmten Dingen überraschen konnte, war dann doch eine Bestätigung meiner "Befürchtung". Alles in allem ist dieses Buch eher etwas für Fans der Reihe oder ich hab einfach nicht zum Buch gepasst, was ja durchaus manchmal vorkommt. Die Grundidee ist auf jeden Fall prima. Es tut mir leid keine positivere Rezension zu schreiben, aber leider hat diesmal die Chemie zwischen mir und dem Buch nicht stimmen wollen. Das Cover ist ein Blickfang, unter dem Sternenhimmel sitzt Simon mit seinem Schwert. Fazit: Eine Story eher für Fans, als Einstieg eher ungeeignet. Knappe 3 Sterne.
Der Auserwählte.
von Haliax - 03.09.2017
Simon Snow ist der Auserwählte, da besteht kein Zweifel. Er besitzt Fähigkeiten, die er selbst nicht kontrollieren kann. Doch der Schatten, der eine Bedrohung für die Magiewelt darstellt, lässt nicht locker und stellt Simon vor neuen Aufgaben. Zusätzlich macht ihm sein Zimmergenosse Baz das Leben in Watford schwer und will ihn ebenfalls tot sehen. Wird der Schatten die magische Welt verschlingen oder gelingt es Simon die Rolle des Auserwählten anzunehmen? Der Einstieg ist nicht leicht. Die ersten 100 Seiten sind einfach nur zäh zu lesen. Es wird von vergangenen Ereignissen erzählt, die auf mich einfach nur verwirrend wirkten. Als würde man nur ein Viertel der Geschichte erzählt bekommen und der Rest wird einfach weggelassen. Oder mit dem dritten Band einer Reihe beginnen und nur durch Rückblenden von den Ereignissen der beiden ersten Teile erfahren. Einfach ungewohnt soetwas zu lesen. Zudem entwickelt Simon ein obsessives Verhalten für seinen Mitbewohner Baz. Natürlich hat Baz in der Vergangenheit schon einige Anschläge auf Simon geplant, aber dennoch muss er nicht wissen, wo er sich ständig aufhält. Am Anfang war dieses Verhalten einfach nicht nachzuvollziehen aber die Obsession wurde im Verlauf des Buches zunehmend klarer. Sieht man über den schweren Einstieg hinweg, kann man dem Buch einiges abgewinnen. Das Buch wurde zunehmend spannender, je weiter man in die Story taucht. Durch den Perspektivwechsel von Simon, Baz, Penelope und Agatha bekommt man einen Überblick der Geschichte und kann alle Personen separat kennenlernen. Die Liebesgeschichte hat mich berührt, obwohl es etwas sehr unerwartetes war. Viele Leser vergleichen dieses Buch gerne mit Harry Potter oder sehen darin eine FanFiction von Harry Potter. Ich kann dem nicht zustimmen. Es gibt definitiv Parallelen, die offensichtlich hervorstechen. Ich füllte mich zu keiner Zeit in einer schlechten Version von Harry Potter gefangen, sondern betrachte es als eigenständiges Werk, was das Buch verdient hat. Fazit Am Beginn gibt es einige Hürden zu überwinden, bis das Buch seine Hände ausstreckt und eine schöne, magische Geschichte erzählt. Es lohnt sich dranzubleiben!
Liebe auf den zweiten Blick
von kindder80er - 22.08.2017
Dieses Buch ist quasi die Grundlage zum parallel erschienenen Buch Fangirl . Dort schreibt die Protagonistin Fanfictions zu der (fiktiven) Reihe um den Zauberer Simon. Die Autorin Rainbow Rowell konnte aber nach Fertigstellung von Fangirl nicht von Simon und den anderen Charakteren lassen und spendierte ihnen eine eigene Geschichte. Simon ist ein Junge, der in Heimen aufwächst, da er keine Eltern hat. Allerdings verbringt er seit Jahren nur die Sommer unter den Normalos und geht sonst auf eine Zaubererschule. Was ihm anfangs noch wie Einbildung vorgekommen ist, ist seit Jahren Realität und immer wieder ein Spagat zwischen zwei Welten. Er ist ein kleiner Tollpatsch, was das Zaubern angeht, da er seine Magie nicht wie die anderen kontrollieren kann. Er kann sie nicht richtig steuern und sie explodiert im wahrsten Sinne aus ihm heraus. Trotzdem oder gerade deswegen kann er sich aber blind auf seine Freunde verlassen, mit denen er schon manche Abenteuer überstanden hat. Sein Erzfeind, der Schatten schwebt allerdings wie eine latente Bedrohung über ihnen. Simon tritt nun sein letztes Jahr an der Schule an und spürt schon Abschiedsschmerz von seinem zu Hause . Der Magier , der Direktor der Schule ist so etwas wie sein Vaterersatz geworden, auch wenn der Kontakt zwischen beiden eher gering gesät ist. Simon soll laut einer Prophezeiung einer der mächtigsten Zauberer sein und die Zaubererwelt vor etwas Bösem retten... Ja, auch ich sehe einige Parallelen zu Harry Potter, aber die verflüchtigen sich recht bald, denn dieses Universum ist doch um einiges anders. Am Anfang des Buches fühlt man sich wie ins kalte Wasser geworfen, denn anders als bei Harry Potter wird hier nur so getan, als gäbe es schon vorangegangene Bände. Immer wieder wird auf die Abenteuer hingewiesen, die man ja schon erlebt hätte - so, als wäre man mitgewachsen. Dass das etwas verwirrt und man erst mal warm werden muss, sollte jedem klar sein. Spätestens aber nach dem Auftauchen vom Vampir wider Willen, Baz, und ab Seite 150, fliegen die Seiten nur so an einem vorbei! Die Liebesgeschichte ist einfach grandios und mal etwas anderes, als der gewohnte Einheitsbrei! Ich hab sooo mitgelitten und konnte beide Seiten verstehen... Auch in punkto Zaubersprüche, woher sie herkommen, was sie bewirken und was die Magie in die normale Welt trägt oder auch nicht, ist neu interpretiert. Mir hat das Buch, wie gesagt, nach 150 Seiten richtig Spaß gemacht! Liebe auf den zweiten Blick sozusagen... ;-)
Mir fehlte die Eigenständigkeit
von Silly2207 - 21.08.2017
Dass es sich bei Simon Snow um die Fanfiction handelt, um die es in Rainbow Rowells Buch Fangirl geht, ist kein Geheimnis mehr und auch die Anlehnung an Harry Potter war schon zuvor bekannt. Gleich vorab, ich liebe die Harry Potter Bücher und so hatte ich diese permanent im Kopf, als ich die Geschichte Simons las.  Der Einstieg fiel mir auch nicht allzu leicht, denn ich hatte hier das Gefühl, dass gerade im ersten Teil des Buches, die gesamte bisherige Schulzeit von Simon wiedergegeben, bzw. zusammengefasst wurde. Ich fand dies recht zäh und auch wenn ich den Schreibstil der Autorin sehr liebe, fehlte mir hier einfach etwas. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich kein großer Leser von Fanfictions bin und mich da auch sehr schwer tue, hineinzufinden. Wie bereits angemerkt, gefällt mir der Schreibstil der Autorin durchaus, denn er ist sehr leicht verständlich und man merkt dem Erzählten das Herzblut an.  Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt und der erste davon fiel mir recht schwer, aber ab dem zweiten Buch (Abschnitt) und mit dem Auftauchen von Baz wurde es lebendiger. Ab hier musste ich dann auch nicht mehr ganz so oft an die berühmten Zauberer und Hexen aus Harry Potter denken und so langsam konnte ich mich mehr auf Simon Snow und seine Geschichte einlassen. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form und die Perspektive wechselt zwischen mehreren Charakteren. So erfährt man vieles aus der Sicht Simons, aber auch aus der Sicht Baz', Penelopes, Agathas und noch einigen anderen mehr. Das brachte hier etwas mehr Abwechslung in die Handlung und doch blieb alles recht oberflächlich.  Die Welt der Magier, bzw. Watford, wurde hier nur wenig näher gebracht, aber auch das könnte wieder daran liegen, dass ich einfach im Kopf zu viel verglichen habe. Der ganzen Geschichte hätte einfach mehr eigenes gut gestanden, denn dass Rainbow Rowell erzählen kann, ist keine Frage. Simon machte auf mich einen sehr lethargischen Eindruck und auch seine Gedanken waren eher schwerfällig und ja, ich konnte seine Zweifel daran, dass er der große Retter sein soll, durchaus nachvollziehen. Ich hätte ihn mir gerne etwas smarter gewünscht, so richtig mit ihm anfreunden fiel sehr schwer. Baz hingegen war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch, dabei hätte ich zunächst noch einen kleinen Mistkerl erwartet. Doch er ist recht lebhaft beschrieben und hat eine gewisse Ausstrahlung, die ihn mir viel sympathischer machte. Durch ihn wurden auch die Momente zwischen Soo
Simon Snow
von josefine Radke - 21.08.2017
Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow ist ein sehr interessantes Buch. Es hat einen klaren Harry Potter Vibe. Auch die Verstellungen und Verwendung von Magie ist sehr speziell und wird zwar erklärt, ist aber sehr persönlich. Die bunten Characktere tummeln sich in ihrer Welt. Die Spezielle Atraktivität vom Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow sind die Beziehungen der Characktere untereinander. Nur durch diese speziellen Beziehungen lebt die Handlung. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich schnell lesen. Es ist sehr spannend, allerdings wird man die HP Eindrücke nicht wirklich los. Im Großen und Ganzen ist das Buch aber zu empfehlen und auf jeden Fall unterhaltsam.
genauso toll, wie Fangirl
von lesebiene - 19.08.2017
 Nachdem fangirl von Rainbow Rowell gelesen habe und die auch darin beinhaltenden Ausschnitte aus Simon Snow musste ich natürlich auch unbedingtdas Buch dazu lesen und was soll ich sagen, mich hat es ebenso begeistert, wie das Hauptwerk.  Obwohl das Buch auf die Vorlage Harry Potters beruht, hat es ganz eigene Elemente, es ist unglaublich phantasievolle, spannende und so humorvolle Geschichte, die mich wirklich sehr fesseln konnte. Empfand ich die Abschnitte in fangirl noch als eher störend, so könnte mich das komplette Buch umso mehr überzugen. Ein toller Zusatz für alle Fans von fangirl, der viel Spaß macht und für kurze, unterhaltsame  Lesestunden sorgt, die mich sehr gut ablenken und begeistern konnten.
Zauberschule ;-) Magie und England ;-)
von Ig - 14.08.2017
Erstmal zum Cover : der papiereinband um das eigentliche Buch ist zwar sehr schön und sieht immer edel aus , doch noch persönlich nervt es beim lesen - deshalb kommt er in der Zeit immer ab und später wieder dran , ich mag es nicht wenn er durchs lesen immer knicke oder ähnliches bekommt ,.. ansonsten ein schönes Cover , richtig toll gewählt und passend zum Inhalt getroffen ,.. Zum Buch : ich kannte Fangirl vorher nicht , somit waren alle Charaktere für mich neu ,.. auch der Zauberschüler und seine Clique ,.. dementsprechend bin ich ohne Skepsis und Vorwissen an das Buch heran gegangen :-) ich muss sagen , als Harry Potter Leserin der ersten Stunde , natürlich kommen einem beim lesen die ein oder anderen Parallelen auf und man entdeckt sie :-) alleine England , zauberschule (es ist nicht Hogwarts) , zauberschüler (nein , auch nicht Harry , ein oder Hermine ) und Magie und ein Kampf :-) was mir gefiel , war aber auch die Seite , das die Normalos eben nicht so weit getrennt und weg leben wie bei Harry ,.. nein , hier leben doch alle ziemlich realistisch :-) die Geschichte fand ich persönlich auch sehr toll , alle Charaktere konnte man mit ihren eigenen Wesen - Eigenschaften und Fehlern kennen lernen :-) die Aufklärung des Verschwindens war gut :-) der Showdown war toll ,.. Simon Snow ist großartig :-) mir gefällt er ,.. Die Texte waren leicht und verständlich :-) und wie gesagt - als Harry Potter Fan - kann man auch mal einen Ausflug mit Simon Snow machen und ihn gedanklich begleiten :-) es hat Spaß gemacht :-) Großartige Unterhaltung für groß und klein mit einer Spur Magie ;-)
Anfänglich schwer, dann aber sehr gelungen
von Toni - 14.08.2017
Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow von Rainbow Rowell ist quasi die Geschichte in der Geschichte. Das Buch ist eine Fanfiktion einer Protagonisten eines anderen Buches. Die Figuren Simon und Baz ließen Rowell damals nicht in Ruhe, so dass sie ihnen eine vollständige Geschichte gab. Die Geschehnisse spielen in England, in einer verdeckten magischen Welt. Simon ist ein machtvoller Zauberer, der auserwählt ist, das Üble - den Schatten - in seiner Welt zu vernichten. Momentan geht Simon noch zur Schule, wo er mit seinen Freunden, darunter Peggy und Agatha und seinen verhassten Zimmergenossen, den Vampir Baz, viele Abenteuer und Gefahren bestreitet... Das erste Viertel des Buches ist mir ungemein schwer gefallen. Rowell hat einen speziellen Schreibstil, kurz und teilweise etwas unsympathisch und abgehakt, so dass ich mich nur schwer auf die Welt und die Charaktere einlassen konnte. Mit dem weiteren Verlauf der Geschichte erfährt man allerdings zunehmend mehr über diese magische Welt und lernt sie zu mögen. Die Charaktere leben durch die Dialoge. Während lange Beschreibungen etc. Rowell nicht so liegen, blüht sie bei den Dialogen richtig auf. Je tiefer der Leser ins Geschehen abtaucht und die Charaktere vermehrt beginnen sich zu unterhalten, umso besser wird das Buch. Gegen Ende des Buches sind die beiden Hauptcharakter mir dadurch auch ans Herz gewachsen. Die Handlung ist zu Anfang auch etwas träge, nimmt Mitte des Buches aber Fahrt auf und unterhält bis zum Ende. Insgesamt gebe ich dem Buch 4/5 Sternen, da mich die Geschichte am Anfang nicht überzeugen konnte, am Ende aber abgeholt hat.
Ein Mann, ein Wort!
von silvia1981 - 11.08.2017
Das Buch Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow von Rainbow Rowell war für mich eine gelungene Leseabwechslung. Ich war sehr neugierig auf das Buch, auch wenn es sich um einen Jugendroman handelt. Die anderen Bücher der Autorin, unter anderem Fangirl , in welchem Simon Snow und die Welt der Magier bereits eine Rolle spielt, kenne ich bisher nicht. Tatsächlich konnte ich das Buch, wie im Klappentext angekündigt, schließlich nicht mehr weglegen und habe eine tolle, magische Geschichte vorgefunden. Eine Geschichte, die sehr schön in Bezug auf Freundschaft, Vertrauen und Liebe unter Jugendlichen ist. Aber eine Geschichte, die sehr in die Tiefe geht und dem Leser durchaus Durchhaltevermögen und Konzentration abverlangt. Erzählt wird sie durchwegs aus der Sicht verschiedener Personen. Gerade der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer, es hat an die 150 Seiten gebraucht, bis ich richtig hinein gekommen bin. Man wird mit Geschehnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, mit denen man nicht viel anfangen kann, ebenso Personen und Lebewesen, die man zu Beginn nicht zuordnen kann. Sich dies alles einzuprägen, weil es für die weitere Geschichte doch von Bedeutung ist, fand ich schwierig. Ist man dann richtig angekommen, erklärt sich vieles nach und nach und man ist in der Welt der Magier, Vampire, Feen und Bratzen gefangen und das Interesse ist groß zu erfahren, was es mit dem Magier, Schulleiter und Oberster der Zauberwelt, dessen Plänen zur Revolution, den Alten Familien, dem Hexenzirkel, dem drohenden Krieg, dem Schatten, dem Tod von Baz` Mutter und zuletzt natürlich dem größten und mächtigsten Zauberer Simon auf sich hat. Etwas enttäuscht war ich von den Zaubersprüchen, die oftmals sehr lächerlich in Form von Kinderreimen ect. sind. Hier hätte ich mir mehr Phantasie erwartet. Die Personen sind Großteils sehr gut ausgearbeitet und Simon, Baz sowie Penelope sind mir schnell ans Herz gewachsen. Simon besitzt einen Haufen Magie und weiß nicht, damit umzugehen. Außerdem ist er der Auserwählte und der Erbe des Magiers, auch wenn keiner so recht weiß warum. Simon kennt seine Eltern nicht und wurde vom Magier in einem Waisenhaus entdeckt. Er ist ein Normaler mit magischen Kräften und besucht die Schule in Watfort, die Schülern mit magischen Fähigkeiten vorbehalten ist. Die Geschichte handelt bereits vom letzten Schuljahr. Der Schatten, der schon immer hinter Simon her ist, ist eine große Bedrohung nicht nur für ihn, sondern für die ganze Welt der Magier. Dazu bahnt sich zwischen dem Magier und den Alten Familien ein Krieg an. Zum Ende hin wird es sehr turbulent. Und die Autorin schließt die Geschichte mit dem Epilog sehr passend ab. Von mir gibt es hierfür vier glänzende Sterne.
Absolut begeistert!
von Glücksklee - 09.08.2017
Mit "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" hat Rainbow Rowell die Buchreihe rund um den Erben des Magiers, Simon Snow, die in ihrem anderen Roman "Fangirl" von nicht unerheblicher Bedeutung für Cath, die Hauptperson von "Fangirl" sozusagen mit einem letzten Band veröffentlicht. Beim Lesen der Geschichte von Simon, Baz, Penny und Co. hatte ich einfach unglaublich viel Spaß. Wer eine andere, sehr bekannte Buchreihe über ein Waisenkind, dass plötzlich erfährt, dass es ein Zauberer ist und über Magie verfügt, kennt, wird eventuell einige Parallelen in der Geschichte wiedererkennen. Aber Rainbow Rowell hat mit "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" auch ein ganz eigenes Leseerlebnis geschaffen. Neben Vampiren, Drachen, Orakeln kommen in diesem Roman auch ganz eigene magische Wesen wie Wasserwölfe und Bratzen vor. Die Welt der Zauberer, die sich irgendwie auch mit der Welt der "Normalen" überschneidet und in der Zauberkraft durch die Macht angewandt wird, die bestimmten Worten und Redewendungen innewohnt, war zum Teil wirklich faszinierend. Meine absoluten Lieblingscharaktere waren Simon und Baz. Simon ist generell ein sehr liebenswürdiger Charakter, auch wenn die Anwendung von Magie eindeutig nicht seine Stärke ist, obwohl er über ein riesiges Ausmaß an magischer Energie verfügt. Und auch Baz war mir extrem sympathisch, auch wenn er eigentlich der Schurke sein soll, der Simon Snow das Leben schwermacht. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden war einfach nur total schön. Einzig Agatha fand ich nicht unbedingt besonders sympathisch. Besonders herausgestochen hat für mich neben Simon und Baz allerdings Ebb, die Ziegenhirtin auf dem Schulgelände. Gegen Ende des Romans nimmt der Spannungsbogen noch einmal richtig Fahrt auf, der übrige Teil des Buches lebt allerdings eher von den Herausforderungen, mit denen sich die einzelnen Charaktere konfrontiert sehen und den daraus entstehenden Emotionen. Ich jedenfalls fand es schade, mit der letzten Seite des Buches ein Stück weit Abschied von den liebgewonnenen Charakteren nehmen zu müssen. Rainbow Rowell hat in ihrem wundervollen Schreibstil eine magische Geschichte verfasst, die mich einfach begeistert hat. Daher bewerte ich den Roman auch mit vollen 5 von 5 Sternen.
Liebenswerte Charaktere
von Meli - 08.08.2017
Inhalt Was bringt es, der mächtigste Zauberer zu sein, wenn man seine Kraft nicht kontrollieren kann? Simon Snow ist eine einzige Blamage, findet sein Zimmergenosse Baz, dem es lieber wäre, wenn Simon einfach verschwinden würde. Doch als es darum geht, den Mord an Baz Mutter zu klären, tun sich die beiden jungen Zauberer zusammen, nur für dieses eine Mal, und auch Simons beste Freundin Penelope ist mit vonder Partie. Werden die drei es schaffen, dem Mörder die gerechte Strafe zukommen zu lassen? Und werden sie den Schatten, der die Magie stiehlt, Einhalt gebieten können? Cover und Titel Ich finde beide einfach nur schrecklich. Es sieht nach Kinderbuch aus, und auch wenn der Inhalt vermutlich so ab zwölf in Ordnung wäre, werden Cover und Titel der Story einfach nicht gerecht. Wenn ich nicht wüsste, dass es von Rainbow Rowell ist, hätte ich es mir kaum angesehen. Protagonisten Simon ist ein prophezeiter Magier, der eine dunkle Bedrohung ausschalten soll. Noch kann er seine Macht nicht kontrollieren, aber jeder fühlt, wie mächtig er ist. Er ist immer sehr unsicher und eigentlich ein relativ schüchterner Kerl, der so gar nicht für diese Mission geeignet ist. Seine Freundin Penny versucht immer, ihm zu helfen besser zu werden, aber Simon bringt fast regelmäßig seine Mitmenschen in Gefahr. Selbst in Gefahr ist er einerseits wegen dem Schatten, der böse, Magie raubende Typ, den er wohl aufhalten soll, und weil sein Zimmergenosse ihm regelmäßig Fallen stellt, um ihn zu töten. Immer läuft er mit dem Gedanken rum, dass Baz vermutlich gerade etwas ausheckt, um ihm zu schaden. Der Magier, der Schulleiter der Watford und einer der mächtigsten Magier eben, hat ihn mit elf Jahren aufgenommen und ihm erzählt, was seine Mission ist. Aber in letzter Zeit ist er kaum da, um ihm zu helfen. Obwohl die Priorität ist, den Schatten aufzuhalten, muss er sich um die alten Familien kümmern, um seine eigene Macht zu sichern. Dabei vernachlässigt er Simon und andere wichtige Dinge, was Simon und seine Freunde ärgert. Ich fand Simon knuffig und etwas unbeholfen, was ihn zu einem sympathischen Charakter macht. Baz ist Simons Zimmergenosse und hat seit ihrem ersten Jahr schon öfter versucht, Simon zu töten oder ihm etwas schlimmes anzutun. Er ist aus einer alten Magierfamilie, und seine Mutter war die letzte Schulleiterin. Seine Familie und er möchten nicht, dass der Magier an der Macht ist, und da Simon quasi sein Erbe ist, ist auch er der Feind. Er ist arrogant und ist von sich selbst überzeugt, droht und beleidigt geschickt und er hat mich sofort überzeugt. Ich fand seine Zankereien mit Simon und allen anderen echt erfrischend. Er ist definitiv mein Lieblingscharakter Penny ist Simons beste Freundin, ein schlaues Mädchen, dass ihn immer unterstützt und versucht, ihm zu helfen. Sie hält eigentlich auch immer zu ihm. Mehr kann man eigentlich auch nicht wirklich über sie sagen. Sie ist halt nett ;) Agatha ist seit Jahren mit Simon zusammen, aber sie wirkt nicht ganz glücklich damit. Sie weiß, dass ihre Eltern es gut finden, aber sie selbst möchte nur ein normales Mädchen sein. Sie hat normale Freunde und mag diese lieber als die Schüler am Watford. Sie hat mich etwas genervt, weil sie mies gelaunt durch die Welt spaziert und allen den Spaß verdirbt. Handlung und Schreibstil Das Buch um Simon Snow ist ganz anders und außergewöhnlich, aber eigentlich nichts weltbewegend Neues. Ich weiß, dass Simon Snow und seine Welt in Fangirl eine große Rolle spielen, aber genau weiß ich es nicht. Ob das Buch jetzt auch das Ausgangsmaterial sein soll, das in Fangirl erwähnt wird, oder eher wie eine weitere Fanfiction oder eine Möglichkeit, seine Geschichte zu erzählen? Keine Ahnung. Nun zum Inhalt: Es hatte schon große Paralellen zu Harry Potter, die man gar nicht alle aufzählen könnte. Das stört mich aber auch gar nicht so sehr. Zauberschulen haben immer einen ähnlichen Aufbau. Es war aber so, als würde man nicht beim ersten Buch beginnen, sondern hätte irgendwas verpasst, weil so viele wichtige Dinge schon vor Beginn der Geschichte passiert sind. Es gibt einige Perspektivwechsel und ich fand, sie waren eigentlich immer gut gewählt. Die aus Baz Sicht mochte ich am liebsten, und Agatha hätte man von mir aus auch weglassen können. Es hatte eigentlich keine außergewöhnliche Geschichte, aber das Gesamtbild war doch ganz interessant. Halbwegs überraschende Wendungen haben es auch ganz spannend gemacht, aber manche Dinge kamen mir sehr zusammenhangslos vor. Sie tauchten plötzlich auf, ohne dass es vorher Hinweise auf so etwas gegeben hätte. Fazit Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow hat mich nicht unbedingt mit seiner Handlung, sondern mit den liebenswürdigen Charakteren und einem schönem Schreibstil überzeugt. Simon und vor allem Baz sind mir ans Herz gewachsen!
Magie spielt hier nicht die Hauptrolle
von SummseBee - 08.08.2017
Simon Snow ist ein Waisenjunge und hat mit 11 Jahren erfahren, dass er der mächtigste Zauberer der Welt ist. Doch leider kann er diese magischen Kräfte nicht steuern. Aber dafür geht er ja auf das Zauberinternat Watford. Sein Zimmergenosse Baz ist ein Vampir und wartet nur darauf Simon auszuschalten. Als Baz in ihrem letzten Schuljahr an der Watford am Schuljahresbeginn nicht auftaucht macht Simon sich Sorgen. Und wird dann auch noch vom Geist von Baz Mutter heimgesucht, die ihm sagt er müsse ihren Tod aufklären. Simon und seine beste Freundin Penelope müssen sich wohl oder übel mit Baz zusammentun und den Mord an Baz Mutter aufzuklären und nebenbei muss die Welt auch noch vom bösen Schatten befreit werden, der droht die ganze Welt untergehen zu lassen.... Die Geschichte ist ein Spin-Off zum Buch Fangirl in dem die Protagonistin eine Fanfiction in Stil von Harry Potter schreibt. Und anfangs fand ich auch viele Parallelen zum berühmten Zauberer und seiner Geschichte. Nur das ich das Gefühl hatte zu wenig Informationen zu haben. Da die Geschichte im letzten Jahr spielt und die Abenteuer aus den vorangegangen Jahren nur andeutungsweise angeschnitten wurden hätte ich am liebsten gehabt, dass es noch 5 weitere Bände um Simon und seine Freunde gibt. Was aber wohl auch zu viel gewesen wäre. Den ab den zweiten Teil (das Buch ist in 4 Teile untergliedert) hat die Geschichte eine andere Wendung genommen und ich musste gar nicht mehr so sehr an Harry Potter denken. Die Geschichte spielt zwar in einem Zauberinternat und alle Hauptprotagonisten sind Zauberer aber dennoch stand dies alles gar nicht so im Fokus der Geschichte. Sondern eher wie Simon, Penelope, Baz, Agatha und all die anderen mit ihrem Leben zurecht kommen und wie in einer Notsituation aus Feinden Freunde werden. Besonders schön fand ich das die Erzählperspektiven immer wechseln und man als Leser auch erfährt wie die anderen Protagonisten fühlen. Simon wirkt oft sehr unbeholfen und ist dennoch sehr mutig. Seine beste Freundin Penelope ist sehr schlau und hält loyal zu Simon. Eine bessere Freundin kann er sich wohl nicht wünschen. Und auch Baz habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er macht die Geschichte erst rund. Vor allem seine Streitereien mit Simon haben beim lesen am meisten Spaß gemacht. Die beiden hassen sich so sehr, dass sie schon wieder Freunde sind. Auch wenn man Fangirl (noch) nicht gelesen hat kann man dieses Buch lesen und benötigt kein Vorwissen. Da ich gerade zum Ende hin, dass Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte vergebe ich 5 Sterne.
Coming of Age mit dem Plus an Magie
von Ännie - 07.08.2017
Der Roman "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" von Rainbow Rowell ist zweierlei: Begleitbuch, ein regelrechtes Spin-Off zum Jugendbuch "Fangirl" der gleichen Autorin, indem dessen Protagonistin eine Fanfiction zu Simon Snow schreibt, und zugleich eine Geschichte, die auch völlig eigenständig als vollkommen normale, typische Coming-of-Age-Geschichte funktioniert und alle Charakteristika dieses Genres aufweist mit der Besonderheit, dass sie in einer fiktionalen, magischen Welt spielt. Und so sind zuerst einmal auch die Parallelen zu anderen gängigen Buchreihen unübersehbar: ein Zauberinternat, ein Junge, der nichts von seiner magischen Abstammung wusste, eine Sonderstellung, die dieser aufgrund einer Prophezeiung innehat, wer möchte da nicht stöhnend nach ein paar Seiten das Buch zur Seite legen. Und das wäre falsch, sehr sehr falsch. Simon Snow ist völlig anders. Hier wird keine Zauberschüler-Internats-Kindergeschichte erzählt. Natürlich geht es auch um eine magische Herausforderung, der Simon und seine Freunde begegnen müssen. Der unheilvolle Schatten, der seit Jahren sein Unwesen treibt, trachtet Simon nach dem Leben. Sein Zimmergenosse Baz erscheint nicht zum Unterricht, und Simon fürchtet, dass auch dieser es auf ihn abgesehen hat (wie auch immer) und dann lässt Baz verstorbene Mutter Simon auch noch den Auftrag zukommen, die Umstände ihres Todes aufzuklären. Dazu macht sich Simons Vertrauter, der Schulleiter auch noch immer rarer - also alles völlig normale Rahmenbedingungen eines Schuljahresbeginns auf der Zaubererschule. Und wenn die Zielgruppe hier Kinder wären, dann wäre es damit auch getan. Ist es aber nicht. Und deshalb bietet dieses Szenario nur den Rahmen für eine normale Teenie-Geschichte über Freundschaft, letzte Schuljahre, Erzfeinde, Geheimnisse, Liebe und Beziehungen mit dem Unterschied, dass relativ häufig auch gezaubert wird und merkwürdige Dinge geschehen. Simon Snow hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Entwicklung der Protagonisten und ihrer Beziehungen, Irrungen und Wirrungen ist wirklich gut gelungen. Durch den Erzählstil mit kurzen Kapiteln aus unterschiedlichen Perspektiven entstand in meinen Augen sehr viel Dynamik und der herrliche Zustand, dass man als Leser so wunderbar allwissend wird. All die geheim gehaltenen Umstände und Gefühle über das Innenleben der Protagonisten kennt man so und fiebert der Auflösung entgegen, das mochte ich sehr. Und ich muss sagen, dass dabei für mich auch der "Gehalt" des Fantasy-Teils zurückstecken musste, er war mir einfach weniger wichtig. Er gehörte zur Handlung und war für mich spannend und schlüssig aufgelöst, weiter hinterfrage ich ihn nicht. Deshalb ist es auch völlig egal, dass wir in Baz, Simons und Pennys letztes Schuljahr platzen und deren magische Abenteuer der letzten Jahre nur erwähnt werden - darum geht es hier nicht. "Simon Snow" ist keine Zauberergeschichte sondern eine Geschichte, über junge Menschen, die zaubern können, aber eine Menge anderer Probleme haben und lösen, wie jeder andere in dem Alter auch, bevor sie ihr Glück finden. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.
Ein neuer junger Zauber und seine Abenteuer
von Anonym - 07.08.2017
Endlich ist der Sommer vorbei und Simon Snow kehrt zurück an die Zauberschule Watford. Es ist sein letztes Schuljahr bis zum Abschluss und er macht sich Gedanken darüber, wo danach wohl sein Platz sein wird in der magischen Welt, vorausgesetzt dass er dann überhaupt noch lebt. Denn er ist ein besonderer junger Zauber, es wurde prophezeit, er würde eines Tages die Welt der Magie retten und schon seitdem er die Zauberschule besucht, wird er gejagt von den bösen Kräften dieser mystischen Welt, mit dem Ziel, ihn zu töten. Das letzte krasse Abenteuer war eigentlich noch in vollem Gange, nur die Sommerferien haben bezüglich der gefährlichen Attacken auf seine Person zu einer Pause geführt. Doch schon auf der Anfahrt zur Schule geht es wieder los. Ein Kobold versucht Simon auszuschalten, wird jedoch von diesem einen Kopf kürzer gemacht. Und kaum, dass wir ihn, seine Freunde, den Obermagier und die Lehrerschaft etwas kennengelernt haben, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Ein wunderbar fantastisches Abenteuer, gefüllt mit jeder Menge prall gefüllter Zauberwelt beginnt.
Der größte Magier der Geschichte
von Sina - 06.08.2017
Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow: Simon Snow ist der mächtigste Zauberer der britischen, wenn nicht so gar der gesamten, Zaubererwelt. Das wäre er jedenfalls - könnte er seine Zauberkraft denn überhaupt unter Kontrolle halten. Dabei wird er so dringend gebraucht, nicht nur um die Zaubererwelt vor einem Bürgerkrieg zu bewahren, sondern auch um den Hinterhältigen Schatten zu stoppen. Und dann ist da natürlich auch noch Baz, Simons gemeiner Zimmergenosse, der im neuen Schuljahr einfach nicht mehr auftaucht. Simon hat alle Hände voll zu tun, an allen Fronten gleichzeitig zu kämpfen - und begegnet dabei seinen tiefsten Abgründen. Meine Meinung: Eigentlich war Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow nur als Teil des Buches Fangirl von Rainbow Rowell gedacht, eine Fan Fiction, die sich die Protagonistin des Romans ausdachte. Aber Simons Geschichte ist besonders, eine sehr selbstständige und abgewandelte Story, angelehnt an die berühmte Harry Potter Reihe. Die Geschichte setzt in Simons siebten und letztem Schuljahr an, das er auf der Watford Schule für Zauberei verbringen soll. Wie oft beschrieben wird, hat Simon in seinen vorherigen Schuljahren wohl schon häufiger Probleme gehabt, über die man im Laufe des Buches immer mehr erzählt bekommt. Obwohl dieser unbekannte Hintergrund zuerst ziemlich verwirrend wirkt, gibt sich Rowell große Mühe, den Leser in ihre Geschichte einzuführen. Da sie die Reihe an die Harry Potter Bände anlehnte und kaum neue Wesen einführte, konnte man sich recht schnell zurecht finden und mit Simon und seiner unkoordinierten Magie miteifern. Trotzdem hatte ich an vielen Stellen Mühe zu folgen, was weniger an dem unbekannten Hintergrund, sondern viel mehr an den Beschreibungen lag. Man merkte, dass sich Rowell besser in realistischeren Geschichten auskennt, denn oft waren die spannenden Szenen viel zu wenig beschrieben oder zu schnell abgehandelt. Und jedes Mal schien Simon mehr Glück als Verstand zu haben (was nicht unbedingt schlecht sein muss, aber hinderlich für den Spannungsaufbau dieser Geschichte war). Zwischendurch musste ich mich teilweise durch die Handlung schleppen, weil ich entweder nicht verstand, was passierte oder weil einfach gar nichts passierte. Zur Mitte hin schien sich die Geschichte dann langsam von seinem Vorbild Harry Potter zu lösen und einen eigenen Handlungsstrang zu folgen - was die Geschichte zwar ein wenig spannender machte, mich aber noch immer nicht ganz mitnehmen konnte. Und das Ende war dann zwar sehr clever gemacht, aber wieder so verwirrend beschrieben, dass ich kaum mitkam. Hinzu kam, dass die Charaktere auch eher undurchsichtig blieben. Simon selbst schien kaum eigene Gedanken zu haben, denen man als Leser folgen konnte, sondern er machte einfach immer alles, was ihm gerade so in den Sinn kam. Darum blieb man als Außenstehender bei seinen Handlungen eher auf der Strecke. Ebenso empfand ich Penelope und Agatha, Simons Freundinnen, als sehr sprunghafte und verwirrende Charaktere, die sich irgendwie nicht auf einen Standpunkt einigen konnten. Mein Liebling war dagegen Baz: auch aus seiner Sicht waren einige Kapitel geschrieben und mir hatten es besonders sein Sarkasmus und die ganzen kleinen Stichelein angetan. Warum man ihn als Freund mögen sollte, weiß ich zwar nicht, aber mir war er in dem Gewusel an Undurchsichtigkeit am sympathischsten. Fazit: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow ist eine schöne Fan-Fiction und ein ganz besonderer Zusatz zu Rainbow Rowells Fangirl. Trotzdem konnte mich das Buch weder besonders begeistern, noch war ich total enttäuscht. Es ist auf jeden Fall Potenzial da, auch wenn ich persönlich die Endmoral der Geschichte verpasst habe.
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