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Altenpflege: menschlich, modern und kreativ

Grundlagen und Modelle einer zeitgemäßen Prävention, Pflege und Rehabilitation.
Buch (gebunden)
Bindungserfahrungen und ihre Auswirkungen auf das Alter.
Privates Wohnen trotz Pflegebedürftigkeit.
Aufgaben und Rahmenbedingungen des Altenpflegepersonals.
Gesundheitsförderung.
Sturzprävention.
Lebensqua... weiterlesen
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Altenpflege: menschlich, modern und kreativ als Buch
Produktdetails
Titel: Altenpflege: menschlich, modern und kreativ
Autor/en: Reinhard Kreimer

ISBN: 389993105X
EAN: 9783899931051
Grundlagen und Modelle einer zeitgemäßen Prävention, Pflege und Rehabilitation.
Schlütersche Verlag

2. März 2004 - gebunden - 254 Seiten

Beschreibung

Bindungserfahrungen und ihre Auswirkungen auf das Alter.
Privates Wohnen trotz Pflegebedürftigkeit.
Aufgaben und Rahmenbedingungen des Altenpflegepersonals.
Gesundheitsförderung.
Sturzprävention.
Lebensqualität durch Rehabilitation.
Altersprozesse.
Altenpolitik.

"Mit neuem fachlichen Wissen und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten gibt das Buch Antworten darauf, wie die Kapazitäten alter Menschen besser aktiviert werden können, welche altersfreundlichen Verhaltensweisen und welche gesellschaftlich organisierten Hilfen für eine ressourcen-orientierte Altenpflege notwendig sind."
Pflegen Ambulant (August/September 2004).

"Dem Management von Pflegeeinrichtungen wird mit dem vorliegenden Buch ein adäquates Instrument an die Hand gegeben, welches über aktuelle Themen und Modelle verfügt."
www.pflegedialog.de

Inhaltsverzeichnis

1;Inhalt;6
2;Vorwort;14
3;Teil I: Selbst-Erhaltung statt Selbst-Zweifel;16
3.1;1 Bindungserfahrungen und ihre Auswirkungen auf das hohe Alter;17
3.2;2 Das erwachsene Selbst;22
3.2.1;2.1 Die Psychologie der Lebensspanne;23
3.2.1.1;2.1.1 Selbstimmunisierung;24
3.2.1.2;2.1.2 Die "assimilative" Verarbeitungsform;24
3.2.1.3;2.1.3 Der "akkomodative" Regulationsmodus;24
3.2.1.4;2.1.4 Lebenszeit als tertiäre Sozialisation;25
3.2.2;2.2 Selbstkonzept;27
3.2.3;2.3 Kritische Lebensereignisse;29
3.2.4;2.4 Selbst und Ich-Identität alternsbedingte Einschränkungen und Verluste;31
3.3;3 Zeit, Zeiterleben und Wohlbefinden;34
3.4;4 Individualität, emotionale Verbundenheit und Entwicklung von Beziehungen im Alter;36
3.5;5 Die Bedrohung der Identität und die Bedeutung für die Selbstkompetenz im Alter;38
3.6;6 Resümee;43
3.7;Literatur;45
4;Teil II: Privates Wohnen trotz Pflegebedürftigkeit statt Zwangsgemeinschaft;50
4.1;1 Einführung;51
4.2;2 Die Ökologische Gerontologie;52
4.2.1;2.1 Modellvorstellungen in der Öko-Gerontologie;53
4.2.1.1;2.1.1 Die Mikroökologie alter Menschen;53
4.2.1.2;2.1.2 Lawtons Anforderungs-Kompetenzmodell;54
4.2.1.3;2.1.3 Das Umwelt-Kompetenzmodell von Lantermann;55
4.2.1.4;2.1.4 Das Kongruenzmodell von Kahana;55
4.2.1.5;2.1.5 Das Komplementaritäts-Ähnlichkeits-Modell von Carp und Carp;56
4.2.1.6;2.1.6 Der verhaltensorientierte ökologische Ansatz;57
4.3;3 Wohn-, Autonomie- und Sicherheitsbedürfnisse alter Menschen;59
4.3.1;3.1 Die Bedeutung des Wohnens;59
4.3.2;3.2 Autonomie- und Sicherheitsbedürfnisse;60
4.3.3;3.3 Der Verlust von Kontrolle und die psychischen/physischen Gefahren des Entzugs von Privatheit;61
4.3.4;3.4 Die Übersiedlung in den Wohn-/Pflegebereich einer Altenwohnanlage;64
4.3.5;3.5 Die Last der Doppelzimmer und ihre mangelnde Lebensqualität;64
4.4;4 Architektur und Umfeldgestaltung für alte und demenziell veränderte Personen;68
4.4.1;4.1 Die vier Generationen des Pflegeheimbaus;68
4.4.2;4.2 Kompensierungswege, architektonische Aspekte für Sehbehinderte und Schwerhörige;69
4.4.3;4.3 Demenzadäquates bauliches Milieu;70
4.4.4;4.4 Garten-, Freiraum- und grüne Innenraumgestaltung;74
4.4.5;4.5 Lichtbedarf alter und insbesondere dementer Menschen;77
4.4.6;4.6 Farberleben alter Menschen und Kunst im Pflegeheim;80
4.5;5 Bauliche Mindestanforderungen;83
4.6;6 Resümee;84
4.7;Literatur;86
5;Teil III: Arbeitsmotivation statt Personalfluktuation;94
5.1;1 Einführung;95
5.2;2 Veränderte Aufgabenstellungen der Pflegeheime;97
5.3;3 Fakten und Angaben zur personellen Ausgangssituation vor Eintritt der Pflegeversicherung;98
5.3.1;3.1 Die personelle Entwicklung ab 1970;98
5.3.2;3.2 Die personelle Weiterentwicklung ab 1980;99
5.3.3;3.3 Pflege- und Zuwendungszeiten im internationalen Vergleich;99
5.3.4;3.4 Die personellen Rahmenbedingungen ab 1990;100
5.4;4 Arbeitsbelastungen und Konsequenzen;103
5.4.1;4.1 Gesundheitszustand des Pflegepersonals;103
5.4.2;4.2 Zeugen des Leidensweges;103
5.4.3;4.3 Diskussion um die aktive Sterbehilfe;104
5.4.4;4.4 Beruflicher Ausstieg des Pflegepersonals;105
5.4.5;4.5 Appell der Berufsgenossenschaft;105
5.4.6;4.6 Zunahme der beruflichen Aussteiger durch Doppelbelastungen;106
5.4.7;4.7 Reduzierung der Belastungen für das Pflegepersonal;106
5.4.8;4.8 Konfliktpotenziale der stationären Altenpflege;106
5.5;5 Hinweise für die Notwendigkeit der Schaffung einer angemessenen Personalverordnung;108
5.5.1;5.1 Zeitmangel und -druck;108
5.5.2;5.2 Pflege eine intime grenzüberschreitende Dienstleistung;109
5.5.3;5.3 Nähe, Abscheu und Ekel;109
5.5.4;5.4 Gefahr der "institutionellen Aphasie";110
5.5.5;5.5 Die geronto-psychiatrische Pflege und Betreuung;110
5.5.6;5.6 Burnout-Syndrom ist keine Modekrankheit;111
5.5.7;5.7 Ein Recht auf Wahrnehmung der Arbeitsstressoren;111
5.5.8;5.8 Fremdsteuerung der Altenpflege;112
5.5.9;5.9 Neue Belastungen und Herausforderungen;113
5.6;6 Personalbedarfsermittlungsverfahren;115
5.

Leseprobe

3 Wohn-, Autonomie- und Sicherheitsbedürfnisse alter Menschen (S. 58-59)

Im Folgenden möchte ich auf die altersspezifischen Wohn- , die individuellen Autonomieund Sicherheitsbedürfnisse sowie auf die seelischen und körperlichen Gefahren des Kontrollverlustes und des Entzugs von Privatheit hinweisen

3.1 Die Bedeutung des Wohnens

Alte Menschen haben grundsätzlich keine anderen (Wohn-)Bedürfnisse als jüngere. Sie sind jedoch auf Grund ihres eingeschränkten Aktionsradius verstärkt auf befriedigende Wohnbedingungen angewiesen und schon kleine Details der baulichen Gestaltung und Ausstattung können die Funktionsgerechtigkeit einer Wohnung für alte Menschen erheblich positiv oder negativ beeinträchtigen.

Das menschliche Grundbedürfnis Wohnen wird definiert über die Wohnsituation. Dieck beschreibt die Wohnsituation als ein zentrales Lebensmerkmal.Wohnen umfasst den umbauten Raum, der Schutz bietet und den Rahmen für wichtige Teile des Lebensvollzugs.Wohnen umfasst die materielle Umwelt der Wohnung, die Infrastruktur des Wohngebietes, die materiell-bauliche Gestaltung der Wohnung.Wohnen umfasst ebenso die Atmosphäre, Kommunikationsmöglichkeiten, Freundeskreise, Komponenten sozialer Ein- und Zuordnung und nicht zuletzt finanzielle Faktoren. Abhängigkeit von der Hausgemeinschaft, dem Vermieter ... kommen je nach den Gegebenheiten als wichtige Prägungskomponenten der Wohnsituation hinzu.

Die Wohnungsanpassungsmaßnahmen der europäischen Länder sehen nach den Ausführungen des KDA ebene Fußböden, den Einbau von Lüftungen, von Bad- und Küchenmöbeln, die Beseitigung von Rutschgefahren, Anpassung der Türgriffe, der Schalter, Steckdosen und Sicherungsmaßnahmen der Treppe vor.Wichtig ist der Einbau von niedrigeren Fenstergriffen. Der direkte Zugang vom Schlafzimmer zum eigenen Bad wird als vorteilhaft angesehen. Eine altengerechte Wohnung zeichnet sich durch Funktionalitätssicherheit und Komfort
aus. Rosenmayr spricht sich dafür aus, dass in einer Wohnung eine Aura entsteht, ein Fluidum, das aus künstlerisch-kultureller Quelle hervortritt und versteht darunter innere Stützen für Unbill und Einschränkungen im Alter. Für Wahl und Reichert sollte es in baulicher und sozial-organisatorischer Hinsicht immer auch um die Förderung von Autonomie und Sicherheit gehen.

Die Innengestaltung sollte die altersbedingten Einschränkungen möglichst ausgleichen. Wichtig sind eine einprägsame und übersichtliche Raumaufteilung und -anordnung, eine nicht zu große Grundfläche, genügend Abstellflächen und kurze barrierefreie Wege innerhalb der Wohnung. Bezogen auf die Räume (Wohnen, Kochen, Schlafen, Hygiene) sollten zur Vermeidung von Unfallgefahren möglichst keine Funktionsüberschneidungen vorkommen.

Wegen des erhöhten Lichtbedarfs alter Menschen ist das Unfallrisiko auch durch eine ausreichende Beleuchtung, angemessene Glasflächen und eine sichere Gestaltung der baulichen und beweglichen Einrichtung zu mindern.

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