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Rußland und seine österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen (1914-1918) als Buch
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Rußland und seine österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen (1914-1918)

1. , Aufl. 19 schwarz-weiße Abbildungen, 21 schwarz-weiße Fotos.
Buch (kartoniert)
Im Ersten Weltkrieg fiel der österreichisch-ungarischen Armee früh die Hauptlast des Kampfes gegen Rußland zu. Die Ostfront blieb lange durch den Bewegungskrieg und die große Zahl an Kriegsgefangenen charakterisiert. Bis zum Waf... weiterlesen
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Rußland und seine österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen (1914-1918) als Buch
Produktdetails
Titel: Rußland und seine österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen (1914-1918)
Autor/en: Reinhard Nachtigal

ISBN: 3935383274
EAN: 9783935383271
1. , Aufl.
19 schwarz-weiße Abbildungen, 21 schwarz-weiße Fotos.
Greiner Verlag

18. August 2003 - kartoniert - 392 Seiten

Beschreibung

Im Ersten Weltkrieg fiel der österreichisch-ungarischen Armee früh die Hauptlast des Kampfes gegen Rußland zu. Die Ostfront blieb lange durch den Bewegungskrieg und die große Zahl an Kriegsgefangenen charakterisiert. Bis zum Waffenstillstand im Dezember 1917 gerieten insgesamt 2.4 Millionen Soldaten als Gefangene in russische Hand, davon allein 2.1 Millionen Angehörige der k.u.k-Armee. Weit mehr als an der Westfront zeigte die Gefangenschaft im Osten ein neuartiges Phänomen: lange Dauer und große Masse. Den Umgang damit mußten die betroffenen Mächte erst lernen: als Heimatstaat mit vielen Landsleuten in der Hand des Feindes und als Gewahrsamsmacht der gegenerischen Gefangenen. Rußland, das sich in einer tiefen Systemkrise befand, weist darüber hinaus in der Gefangenenbehandlung signifikante Unterschiede zu allen anderen Gewahrsamsmächten auf. Die Bedingungen für Gefangene im Zarenreich waren von weiten Entfernungen, rauhem Klima und schweren Organisationsmängeln in der Etappe geprägt, was eine hohe Sterberate zur Folge hatte. In späteren Kriegsjahren führten die Kontrollen neutraler Schwesterndelegationen zu einer Besserung der Situation. Ein weiterer Wandel trat ein, als der russische Staat die Nützlichkeit der Kriegsgefangenen als Arbeitskräfte - oft in unwirtlichen Gebieten - entdeckte. Seit 1916 versuchte Rußland dann, Gefangene gleichsam für Zwecke der Entente umzudrehen. Je größer die Kriegsmüdigkeit im eigenen Hinterland und je leistungsschwächer das eigene Kriegs-potential wurde, desto mehr verschärfte sich die Nationalitätenpolitik gegenüber den Gefangenen. Als im Frühjahr 1918 die Mittelmächte das Gebiet zwischen Baltikum und Ukraine besetzten endete für hunderttausende Mittelmächte Angehörigen die Gefangenenschaft.

Portrait

Im Ersten Weltkrieg fiel der österreichisch-ungarischen Armee früh die Hauptlast des Kampfes gegen Rußland zu. Die Ostfront blieb lange durch den Bewegungskrieg und die große Zahl an Kriegsgefangenen charakterisiert. Bis zum Waffenstillstand im Dezember 1917 gerieten insgesamt 2.4 Millionen Soldaten als Gefangene in russische Hand, davon allein 2.1 Millionen Angehörige der k.u.k-Armee. Weit mehr als an der Westfront zeigte die Gefangenschaft im Osten ein neuartiges Phänomen: lange Dauer und große Masse. Den Umgang damit mußten die betroffenen Mächte erst lernen: als Heimatstaat mit vielen Landsleuten in der Hand des Feindes und als Gewahrsamsmacht der gegenerischen Gefangenen.Rußland, das sich in einer tiefen Systemkrise befand, weist darüber hinaus in der Gefangenenbehandlung signifikante Unterschiede zu allen anderen Gewahrsamsmächten auf. Die Bedingungen für Gefangene im Zarenreich waren von weiten Entfernungen, rauhem Klima und schweren Organisationsmängeln in der Etappe geprägt, was eine hohe Sterberate zur Folge hatte. In späteren Kriegsjahren führten die Kontrollen neutraler Schwesterndelegationen zu einer Besserung der Situation.Ein weiterer Wandel trat ein, als der russische Staat die Nützlichkeit der Kriegsgefangenen als Arbeitskräfte ¿ oft in unwirtlichen Gebieten ¿ entdeckte. Seit 1916 versuchte Rußland dann, Gefangene gleichsam für Zwecke der Entente umzudrehen. Je größer die Kriegsmüdigkeit im eigenen Hinterland und je leistungsschwächer das eigene Kriegs-potential wurde, desto mehr verschärfte sich die Nationalitätenpolitik gegenüber den Gefangenen.Als im Frühjahr 1918 die Mittelmächte das Gebiet zwischen Baltikum und Ukraine besetzten endete für hunderttausende Mittelmächte Angehörigen die Gefangenenschaft.
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