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Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Originaltitel: A Flame in the Mist. Empfohlen ab 14 Jahre. 1. Aufl. 2018.
Buch (gebunden)
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Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag - über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hi … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Mädchen aus Feuer und Sturm
Autor/en: Renée Ahdieh

ISBN: 3846600695
EAN: 9783846600696
Originaltitel: A Flame in the Mist.
Empfohlen ab 14 Jahre.
1. Aufl. 2018.
Übersetzt von Martina M. Oepping
ONE

28. September 2018 - gebunden - 413 Seiten

Beschreibung

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag - über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hin. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit entkommt sie nur knapp einem blutigen Überfall - und nutzt ihre Chance, die Freiheit zu kosten: Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen und lernt eine ganz neue Welt kennen. Und sie verliert ihr Herz ... ausgerechnet an den Feind.

Portrait

Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. In ihrer Freizeit ist die Autorin eine begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern. Ihre Duologie Zorn und Morgenröte und Rache und Rosenblüte ist bereits bei One erschienen.


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Bewertungen unserer Kunden
Nicht fesselnd, Charaktere nicht stimmig, Handlung vorhersehbar und ...
von Sandra8811 - 06.07.2019
... Lesefluss ständig unterbrochen Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe einige positive Meinungen gehört und mitbekommen, dass es sich um eine Reihe handelt, dessen Fortsetzung schon bald herauskommt. Cover: Das Cover ist absolut großartig. Die Farbkombination von Pink, Weiß und dunkleren Akzenten finde ich sehr gelungen. Der Ausschnitt des Mädchens und die Vögel die über die Berge fliegen laden zum Träumen ein. Auch die Farbe des Buches selbst, also unter dem Papiercover, finde ich super schön. Das alles macht total Lust auf den Inhalt. Inhalt: Mariko soll die Frau des Kaisersohnes werden. Allerdings läuft bei ihrer Überfahrt einiges schief und sie entkommt nur knapp einem Anschlag. Um dahinter zu kommen, wer es auf sie abgesehen hat, macht sie sich auf die Suche. Handlung und Thematik: Ich muss leider beichten, dass ich das Buch auf Seite 150 abgebrochen habe. Bereits nach den Seiten die ich gelesen habe, wusste ich, wie das Buch ungefähr ausgehen wird und ich hatte (nach kurzem Lesen der letzten beiden Kapitel) recht. Daraufhin habe ich das Buch abgebrochen. Auch passierte im gelesenen Abschnitt mit Ausnahme des Anschlages nicht wirklich viel. Es wurde immer wieder zwischen den Perspektiven gesprungen und die fremdklingen, ähnlichen Namen sorgten dafür, dass ich immer erst etwas brauchte, um zu wissen um wen oder was es gerade ging. Auch gab es manche Dinge, die erst im Nachhinein erklärt werden, z.B. ist Raiden in einem Absatz der erste Sohn, aber später der zweite Sohn des Kaisers. Diese Tatsache wird erst weiter hinten aufgeklärt, warum es wie ist und sorgt erstmal für Verwirrung (zumindest, wenn man auf solche "Kleinigkeiten" achtet). Charaktere: Mariko war die Protagonistin, zu der ich leider keinerlei Beziehung aufbauen konnte. Mir fehlte der Zugang zu ihr. Sie wirkte einmal total verängstigt und schwach und beim anderen Mal war sie herzlos und kalt. Für mich war kein klares Bild erkennbar. Außer ihrer Wahrheitsfindung hatte sie kein Bestreben, welches mir im Kopf geblieben ist¿ Marikos Bruder Kenshin wäre vermutlich sympathischer gewesen. Mir gefiel, dass er seine Schwester wohl in und auswendig kennt und auf der Suche nach ihr ist. Leider kommt er nur immer kurz zwischendurch vor (zumindest im Teil den ich gelesen habe). Schreibstil: Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr anstrengend. Der Lesefluss wurde durch etliche japanische Begriffe (die wurden zumindest hinten in einem Glossar erklärt) immer wieder unterbrochen. Die Spannung kam kurz ein bisschen und war gleich wieder weg. Viele Argumente werden nicht zu Ende erzählt und die Charaktere waren in sich nicht stimmig. Mir ist leider erst beim Lesen aufgefallen, dass ich schonmal ein Buch der Autorin angefangen habe (Zorn und Morgenröte), auch dieses fand ich anstrengend und uninteressant, sodass ich es damals abgebrochen habe. Leider ist diese Autorin wohl nichts für mich. Persönliche Gesamtbewertung: Nicht fesselnd, Charaktere nicht stimmig, Handlung vorhersehbar und der Lesefluss wird immer wieder unterbrochen. Musste das Buch abbrechen und feststellen, dass ich wohl generell mit der Autorin nichts anfangen kann.
Japanische Intrigen
von Christina P. - 27.05.2019
Als Kinder beobachten Mariko und ihr Bruder Kenshin die Hinrichtung eines Samurai. Zehn Jahre später lebt dessen Sohn als Ronin des Schwarzen Clans in den Wäldern. Als Marikos Geleitzug auf dem Weg zu ihrer Hochzeit im kaiserlichen Palast in den Wäldern brutal angegriffen wird, entkommt sie nur knapp der tödlichen Falle und schleicht sich als Junge verkleidet beim Schwarzen Clan ein, den sie als Angreifer vermutet und dessen Auftraggeber sie in Erfahrung bringen will, um ihre Ehre und die ihrer Familie zu retten. Auch ihr Bruder hat den Schwarzen Clan in Verdacht und setzt alles daran, seine Schwester zu finden. Doch ist vieles nicht so, wie es zunächst scheint... Das Mädchen aus Feuer & Sturm ist der erste Band der Samurai-Dilogie und ein wunderbarer Roman mit Anklängen von japanischer Magie und Geisterwesen. Zeitlich angesiedelt ist die Geschichte in einer unbestimmten früheren Dynastie. Besonders gefallen haben mir beim Lesen die japanische Denk- und Sichtweise und das uns fremde Ehrgefühl, wodurch die Personen oftmals anders agierten, als wir es aus westlichen Romanen gewohnt sind. Zudem ist der dort innewohnende Aberglaube an Magie und Geisterwesen wie selbstverständlich in die Erzählung eingewoben. Und auch Mariko selbst macht mit der Zeit eine Entwicklung durch von der weltfremden, verwöhnten Samuraitochter hin zu einer nützlichen Person mit offenem Blick für das Leben ausserhalb der Mauern des Adels. Faszinierend ist, wie Renée Ahdieh ein Geflecht von Intrigen gesponnen hat, welches sich nach und nach offenbart und mich beim Lesen zum Nachdenken anregte, wer wohl mit welchem Ziel welche Intrige sponn und welche Personen gegeneinander ausspielt. Hier muss ich sagen, endet der erste Band mit einem unerwarteten Twist, welcher mich meine bisherigen Überlegungen teilweise über den Haufen werfen ließ und mich erfolgreich neugierig auf die Auflösung im zweiten Band machte. Ein wunderschöner Roman über Macht und Intrigen, Vertrauen und Verrat auf der Basis des damaligen japanischen Lebens und Aberglaubens. Wer ins frühere Japan der Samurai eintauchen möchte, liegt hier goldrichtig.
Konnte mich nicht richtig mitreißen
von Claudias Bücherhöhle - 10.12.2018
Zum Buch Die vorangegangene Dilogie der Autorin habe ich sehr geliebt und nun freute ich mich auf etwas Neues von ihr. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es sich doch vom Setting und der ganzen Welt, in der sich unsere Figuren befinden, sehr unterscheidet. Doch leider zog sich die Geschichte wie Kaugummi und ich habe erst auf den letzten 100-120 Seiten etwas von dem grandiosen und fantasievollen Schreibstil von Renée Ahdieh finden können¿ Mit Protagonistin Mariko wurde ich gar nicht richtig warm. Sie war anfangs echt schwer einzuschätzen und längst nicht so gerissen und furchtlos, wie ich es erwartet hatte. Das Mädchen war mir zwar nicht unsympathisch (was auch für mich keine Rolle spielt), aber sie und ihr Schicksal waren mir schlichtweg egal. Ich habe nicht mit Mariko mitgefiebert, inwieweit sich wohl die Entdeckung ihres wahren Geschlechts auswirken würde, geschweige denn, wie ihr weiteres Leben verläuft. Das einzig Positive an Mariko war ihre persönliche Entwicklung. Sie kommt lange Zeit sehr weltfremd und unselbständig rüber, macht aber einen kleinen Sprung. Leider kommt dieser sehr spät in der Geschichte. Auch zu den anderen Figuren sprang der Funke nicht über und ich konnte sie stellenweise schwer auseinanderhalten. Okami fand ich einfach nur wankelmütig in seinem Verhalten (Näheres kann ich auf Grund der Spoilergefahr nicht verraten), Kenshin eher unscheinbar. Auch er zeigte mir nicht das Potenzial, das ich anhand seines Status erwartete. Das Setting ist einfach großartig und brachte mir die japanische Kultur ein Stückchen näher. Der Leser taucht richtig in die Welt der Samurai ein und erlebt mal etwas anderes. Das angehängte Glossar war mir eine große Hilfe und man sieht ganz eindeutig, dass viel Recherche in diesem Buch steckt. Aber vielleicht war das auch der Knackpunkt. Vielleicht wollte die Autorin mit ihrem Wissen glänzen, aber für mich rückte dadurch die Message der Story in den Hintergrund. Die brutalen Szenen sind zum Glück nicht sehr häufig, dafür aber heftig. Leser mit einem schwächeren Magen sollte diese lieber überblättern ;) Renée Ahdieh konnte mich mit dem Auftakt ihrer neuen Reihe nicht wirklich mitreißen. Es findet zu viel Gerede statt, die Spannung ist bis auf die letzten Seiten fast gar nicht vorhanden und der Weg der Protagonistin war mir herzlich egal. Sie und auch weitere Charaktere handeln nicht immer logisch, was mich teilweise echt wahnsinnig machte. Es werden zu viele Klischees bedient, die Message geht fast komplett unter. Das Setting war großartig, ebenso die intensive Recherche der Autorin über die japanische Kultur. Der von mir heißgeliebte Schreibstil blitzte stellenweise zum Ende der Story immer mal auf und die Geschichte endet mit einigen Cliffhangern. Ob diese Kriterien für mich persönlich reichen, um die Geschichte im nächsten Band weiter zu verfolgen, kann ich momentan noch nicht sagen.
Japanisches Setting, eine taffe Protagonistin und eine begeisternde Handlung
von Hörnchens Büchernest - 29.11.2018
Inhalt: Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag - über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hin. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit entkommt sie nur knapp einem blutigen Überfall - und nutzt ihre Chance, die Freiheit zu kosten: Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen und lernt eine ganz neue Welt kennen. Und sie verliert ihr Herz ¿ ausgerechnet an den Feind. Meinung: Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und soll in die kaiserliche Familie einheiraten, damit ihre Familie noch mehr Macht erhält. Zwar kennt sie ihren zukünftigen Bräutigam, den Bruder des Kronprinzen, bisher noch nicht, dennoch fügt sie sich als gut erzogene Tochter in ihr vorgeschriebenes Schicksal. Jedoch wird ihr Geleitzug auf dem Weg zum Kaiserhof überfallen. Niemand außer ihr überlebt diesen Angriff und Mariko beschließt ihren Tod vorzutäuschen um den Attentätern, dem schwarzen Clan, das Handwerk zu legen. Auf das neue Buch von Renée Ahdieh habe ich mich wahnsinnig gefreut, da mich ihre erste Dilogie mit dem orientalischen Setting total überzeugen konnte. In dieser neuen Dilogie wendet sich die Autorin der japanischen Kultur zu und auch hier zeigt Renée Ahdieh mal wieder, dass sie es einfach beherrscht verschiedene Kulturen dem Leser näherzubringen. Dabei gibt es viele Begrifflichkeiten, mit denen ich erst einmal nichts anfangen konnte. Vieles ergab sich zwar aus dem Kontext der Geschichte, dennoch fand ich es super, dass es am Ende des Buches eine Aufzählung der wichtigsten japanischen Begriffe gibt. Es brauchte nicht lange und ich war total vertieft in die Geschichte. Ein unglaublicher Lesesog hatte mich gepackt und ließ mich nur schwer aus der Welt von Mariko auftauchen. Dabei mochte ich es vor allen Dingen, dass Mariko einen starken Charakter hat. Nach dem Attentat auf ihr Leben beschließt sie, nicht zu ihrer Familie zurückzukehren, sondern die Attentäter selbst zu überführen. So kommt es, dass sie sich als Junge verkleidet in das Lager des berüchtigten schwarzen Clans einschleust. Vergleiche die der Leser nun zu der Geschichte Mulan zieht, bleiben natürlich nicht aus. Auch ein Vergleich mit Robin Hood ist angebracht. Dennoch schafft es Renée Ahdieh ihre ganz eigene Welt rund um diese beiden Legenden zu weben. Sehr begeistert war ich von den verschiedenen Charakteren der Geschichte. Diese sind für mich authentisch und lassen sich nicht in die typische schwarz-weiß Schublade stecken. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, seine guten und schlechten Seiten. Dies machte die Charaktere für mich sehr greifbar. Besonders gepackt hat mich die Liebesgeschichte. Sie deutet sich langsam an und Seite für Seite wird deutlicher für wen Marikos Herz schlägt, obwohl es das eigentlich nicht sollte. Dabei empfand ich es als angenehm, dass die Liebesgeschichte dezent gehalten wird und daher wunderbar in die eigentliche Geschichte mit einfließt. Toll an der Geschichte ist, dass nicht nur Mariko, sondern auch der Leser zu Beginn der Handlung vor vielen Rätseln steht. Auf manche kommt man im Laufe der Geschichte selbst, bei anderen wurde ich überrascht. Ich mochte es, dass man als Leser lange im Dunkeln darüber tappt, was es mit den verschiedenen Ereignissen und Dingen auf sich hat. Wer den Schreibstil der Autorin kennt, der weiß, dass es auch öfter mal etwas poetisch zugeht. Das ist auch schon mein einziger klitzekleiner Kritikpunkt, denn mir war es in diesem Buch stellenweise doch schon etwas zu poetisch und lyrisch. Fazit: Auch mit ihrem neuesten Werk konnte mich Renée Ahdieh überzeugen. Dieses Mal entführt uns die Geschichte in ein japanisches Mittelalter. Elemente aus Mulan und Robin Hood haben mein Leserherz höher schlagen lassen und gerade die Charaktere sind alle so besonders und authentisch. Ich bin schwer verliebt in dieses Buch und vergebe 5 von 5 Hörnchen.
Liebe unter Feinden
von fuddelknuddel - 26.11.2018
"Sei so schnell wie der Wind. So still wie der Wald. So stark wie das Feuer. Und so unerschütterlich wie ein Berg. Dann kannst du alles tun." Die 17-Jährige Mariko ist es als Tochter eines einflussreichen Samurai gewohnt, als unmündig und schwach gesehen zu werden, schließlich ist sie "nur" eine Frau. So soll sie in eine arrangierte Ehe mit dem Sohn des Kaisers treten, um ihrer Familie ihren Stand weiterhin zu sichern, doch auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Gemahl wird ihr Geleitzug Opfer eines blutigen Überfalls. Mariko ist die einzige, die dieses Massaker überlebt, und will herausfinden, wer ihr nach dem Leben trachtete. Sie gibt sich als Junge aus und mischt sich unter den Feind, nicht ahnend dass sie sich ausgerechnet in einen der schlimmsten von ihnen verlieben würde. Auf den ersten Blick wirkt das Cover wirklich wunderschön und elegant. Die Farben sind zart und nicht sehr kraftvoll, stehen für mich also eher im Gegensatz zum Titel, mit dem ich stärkere und strahlende Farben assoziieren würde. Zudem hat das relativ modern aussehende, rückenfreie Kleid des Mädchens auf dem Cover nicht besonders viel mit einem Kimono zu tun, den die Frauen im Buch üblicherweise tragen. Erzählt wird aus mehreren Sichten, meist auf Mariko, gelegentlich aber auch auf ihren Bruder Kenshin, den Kaiser und seine Familie oder auch Okami, den besten Krieger des schwarzen Clans, einer Bande von Banditen. Die Erzählung ist an vielen Stellen sehr detailliert und voller Sprichworte und Weisheiten. Die Gefühle der Protagonisten werden anschaulich mit vielen Metaphern dargestellt und die Sprache war stellenweise sehr poetisch und gehoben, sodass man tatsächlich das Gefühl hatte, sich in einem alten Kaiserreich zu befinden, was dem Lesefluss jedoch keinen Abbruch getan hat. Trotz oder eventuell auch gerade wegen der manchmal etwas altbackenen Schreibweise passend zum Plot war ich beim Lesen wie gefesselt und die Geschichte hat mich sofort abgeholt. Zu den Charakteren konnte ich keine besonders tiefe Verbindung aufbauen, gefallen haben sie mir trotzdem. Die junge Mariko, die aus den Fängen der gesellschaftlichen Konventionen ausbricht und ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Der geheimnisvolle Okami, auf der einen Seite Verbrecher und gefährlicher Kämpfer, auf der anderen Seite tiefgründiger Denker. Die Dialoge waren stellenweise sehr schlagfertig und es wurde viel mit Weisheiten argumentiert. Dem musste man gedanklich erst mal folgen können, eine kleine Herausforderung aber dennoch echt gut gelungen von der Autorin. Die Idee mit den Samurai, dem schwarzen Verbrecher-Clan und einer arrangierten Hochzeit in die kaiserliche Familie finde ich sehr gut. Bisher habe ich noch nie was japanisch angehauchtes gelesen und die vielen anders sprachlichen Worte haben mich manchmal etwas verwirrt, bis ich ganz am Ende des Buches ein Glossar dazu entdeckte, das mir auch im Nachhinein noch sehr geholfen hat. Das Mädchen, was zunächst unter Feinden wandelt und dich dann in einen von ihnen verliebt - ein klassisches Motiv für eine Romantasy-Geschichte. Ich persönlich liebe diesen Wandel, erst kann man sich nicht leiden und ganz langsam und in kleinen Schritten darf man als Leser dann den Sinnesumschwung von Hass über Unsicherheit zu Liebe miterleben. Einfach herrlich! Mein Fazit: Faszinierende Schauplätze, sehr detaillierte Beschreibungen, gut erdachte Charaktere und eine spannende Story, die unbedingt nach einer Fortsetzung schreit. Wirklich empfehlenswert!
Ein außergewöhnliches Setting mit einer taffen Protagonistin
von Emily B. - 27.10.2018
Mariko soll den Sohn des Kaisers heiraten. Auf dem Weg wird sie jedoch angegriffen und entkommt gerade so mit ihrem Leben. Nun ist sie auf sich allein gestellt und möchte herausfinden, wer sie tot sehen möchte. Dabei verliert sie nicht nur ihr Herz auf der Suche nach der Wahrheit, sondern deckt Unglaubliches auf... Von Renée Adieh habe ich bereits die "Tausend und eine Nacht" Reihe gelesen und mochte sie total gerne. Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und ich kann nur empfehlen, sich vorher die Leseprobe durchzulesen, denn es wird nicht jeden ansprechen. Das Setting ist asiatisch angehaucht, was auch die Namen widerspiegeln. Das Cover ist zwar nicht so auffallend, aber dennoch wunderschön! Es ist ein einem leichten rosa Pastellton gehalten und das Mädchen soll wahrscheinlich Mariko darstellen. Anfangs hatte ich etwa Schwierigkeiten durch dem Schreibstil in die Geschichte reinzukommen. Ich brauche meistens immer etwas Zeit, aber danach hat es mir sehr gut gefallen. Das ganze Buch und somit auch das Setting erinnerten an Japan und somit gab es auch ein paar Fachbegriffe, die einen nichts sagen. Am Ende des Buches werden diese im Glossar aber auch erklärt, sodass man dort nachschauen kann. Es wird öfters zwischen der Perspektive von Mariko und ihrem Bruder Kenshin gewechselt, allerdings bleibt Mariko mehr im Vordergrund. Ab und zu wird aber auch aus der Sicht von Ökami geschrieben. Bei Mariko war ich mir anfangs unsicher, ob ich sie überhaupt sympathisch finden würde. Denn auf dem Klappentext steht, dass sie ihr Schicksal hinnimmt, als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll. Nach einigen Seiten habe ich sie dann doch ins Herz geschlossen. Sie ist eine Kämpferin, was sie durch zahlreiche Taten beweist und zudem auch sehr mutig. Sie ist die Tochter eines Samurai, doch trotzdem hat sie keinerlei Kampferfahrungen, was schon etwas enttäuschend war. Trotzdem mochte ich ihre Charakterentwicklung, denn durch zahlreiche Ereignisse entwickelt sich ihre Persönlichkeit stetig weiter! Wer starke Protagonistinnen mag, ist hier definitiv richtig! Natürlich ist hier eine kleine Liebesgeschichte vorhanden. Ökami, auch als Wolf bekannt, ist Mitglied des Schwarzen Clans und ich konnte ihn mir richtig gut vorstellen. Sein Charakter ist einzigartig und ich kann behaupten, jemanden mit solchen Charakterzügen noch nie zu vor gelesen zu haben. Ihn kann man nicht ganz einschätzen, jedoch merkt man, dass er ein gutes Herz besitzt. Die Liebesgeschichte hat meiner Meinung nach nicht zu viel Platz eingenommen, da die Haupthandlung nicht in den Hintergrund gerückt ist. Die Haupthandlung bezieht sich auf den Schwarzen Clan, welcher nur aus Männer besteht. Somit ist es eine große Herausforderung für Mariko zu verbergen, dass sie eigentlich eine Frau ist. Die Nebencharaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich hatte recht schnell ein paar Favoriten. Durch den Bruder von Mariko, Kenshin, lernt man auch Personen aus dem Umfeld von dem Kaiser kennen. Er ist auf der Suche nach seiner Schwester und gerät somit in ein Netz aus Intrigen. Marikos Ziel ist es hingegen denjenigen zu entlarven, der sie tot sehen möchte und muss zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden. Dabei schafft die Autorin es immer wieder Spannungen aufzubauen und überraschende Wendungen gibt definitiv genug. Das Ende war richtig fies und macht neugierig auf den zweiten Band, welchen ich unbedingt lesen muss! Es gibt ein paar Andeutungen auf Magie, die im Folgeband wahrscheinlich näher erläutert werden. Fazit: Mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil und dem asiatischen Touch konnte mich die Autorin überzeugen. Die Protagonistin war mir sympathisch und besonders das Ende macht neugierig auf den zweiten Teil. Es ist noch etwas Luft nach oben, deswegen gibt es von mir 4,5 Sterne!
Samurai und Magie
von Lunas Leseecke - 03.10.2018
Mit "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" erscheint endlich ein weiteres Buch aus der Feder von Renée Ahdieh. Ihre Dilogie "Zorn und Morgenröte" mochte ich bereits sehr und auch hier hat sie wieder gezeigt, dass sie ihr Handwerk versteht. Mit ihrem fantastisch fließenden Schreibstil und ihren gekonnten Beschreibungen kann man sich sehr gut in ihre Welten und auch ihre Protagonisten hinein zu versetzen. Die verschiedenen Perspektiven ermöglichen es, dem Verlauf der Geschichte an verschiedenen Orten zu folgen und machen die Handlung so noch spannender. Wo "Zorn und Morgenröte" uns ins Reich von 1001 Nacht entführt hat, sind wir in diesem neuen Werk nun in Japan gelandet. Natürlich wird das Land nicht explizit genannt, aber es wird auf japanische Folklore verwiesen und es geht um einen Kaiser, einen Shogun und um jede Menge Samurai und Ronin. Damit dürfte ziemlich klar sein, wo wir uns befinden. Ich finde es klasse, wie die Autorin Elemente aus unserer Geschichte und Mythen und Legenden aufgreift und mit einem Hauch, oder auch einem größeren Sturm Magie, vermengt und einen Roman daraus erschafft. Die Geschichte um Mariko und ihre Suche nach der Wahrheit war insgesamt spannend, oft geheimnisvoll, ein bisschen verwirrend und gespickt mit interessanten Charakteren. Verkleidet als Junge findet Mariko beim schwarzen Clan etwas, dass sie vorher noch nicht kannte und versucht mit einiger Beharrlichkeit, ihre selbstauferlegte Mission zu erfüllen. Obwohl sie mir besonders am Anfang sehr naiv vorkam, und ich sie nicht immer mochte, muss ich doch sagen, dass sie sich immer Verlauf des Buches sehr positiv entwickelt hat und Mut und Einfallsreichtum kann man ihr keinesfalls absprechen. Ich bin besonders gespannt, wie sie sich im zweiten Band weiter entwickeln wird, denn ich denke sie hat ganz viel Potential. Auch die anderen Charaktere fand ich spannend. Vor allem die Mitglieder des schwarzen Clans waren divers und vielschichtig und hinter dem einen oder anderen steckt eine ziemlich interessante Geschichte, die wir ihn ihrer Gänze hoffentlich im zweiten Band kennen lernen werden. Und dann sind da auch noch die Söhne des Kaisers sowie Marikos Zwillingsbruder. Momentan frage ich mich allerdings noch, was genau es wohl mit dem Titel auf sich hat. Denn im Verlaufe des Buches wird Mariko eher als Wasser bezeichnet und weniger als Feuer und Sturm. Auch wenn beides manchmal durchaus zu ihrem Gemütszustand passt. Alles in allem fand ich es sehr gut und freue mich auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen wird. Ich bin noch nie wütend gewesen, weil ich als Frau geboren worden bin. Es gab Zeiten, da war ich wütend darüber, wie die Welt uns behandelt, aber ich sehe das Frau-Sein als Herausforderung an, die ich annehmen muss. Wie unter einem stürmischen Himmel geboren sein . (86 %) Fazit "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" ist ein gelungener Auftakt vor einer super spannenden Samurai-inspirierten Kulisse mit einem Hauch Magie. Mariko ist zwar ein naives, aber auch entschlossenes Mädchen, dass eine tolle Entwicklung durchmacht. Ich freue mich auf den zweiten Teil. https://lunasleseecke.blogspot.com/2018/09/rezension-das-madchen-aus-feuer-und.html
War mir zu wenig Ahdieh
von Julia | Bücherfantasie - 30.09.2018
Renée Ahdieh kenne ich - vermutlich wie die meisten Leser - von ihrer "1001 Nacht"-Reihe rund um die mutige Shahrzad, die es schafft, den skrupellosen Chalid zu bändigen und das Königreich auf ihre eigene Weise zu retten. Während "Zorn und Morgenröte" eines meiner Highlights war, hat mir "Rache und Rosenblüte" nicht mehr ganz so gut gefallen - trotzdem hat die Autorin mich so sehr beeindrucken können, dass ich sehnsüchtig auf ihre Neuerscheinung gewartet habe. "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" nimmt zwar leider nicht das Orientalische in den Fokus - so wie ich es mir gewünscht hätte -, aber auch die japanische Welt lädt als Buch zum Verweilen ein. Obwohl (oder gerade weil) ich so große Hoffnung in dieses neue Buch von Renée Ahdieh gelegt habe, hat mich die Umsetzung leider enttäuscht. Mein Hauptproblem mit diesem Buch war, dass es mich nicht gepackt hat und mich nicht begeistern konnte. Zugegebenermaßen bietet die Geschichte einige tolle Plottwists, die die Autorin gut aufgegriffen und umgesetzt hat. Die Buchidee finde ich nach wie vor spannend und ich hätte mir gut vorstellen können, dass mich "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" würde mitreißen können. Meiner Meinung nach plätschert der Plot einfach viel zu langsam vor sich hin und ich hatte stellenweise das Gefühl, dass Seite um Seite vergeht, aber nichts passiert. Für mich lässt sich der Inhalt des Buches sogar in einem Satz zusammenfassen: Mariko wird auf der Reise zu ihrem Verlobten angegriffen, sie möchte herausfinden, wer die Angreifer waren, sie hat einen Verdacht, schließt sich dem Schwarzen Clan an und wird dort ein Lehrling, um die Wahrheit herauszufinden. Natürlich ist dieses Buch nicht ganz so einfach und lieblos geschrieben, wie es jetzt dargestellt wird. Es gibt ein paar sehr schöne und spannende Szenen sowie Stellen, an denen ich lachen musste, weil die Autorin damit meinen Humor getroffen hat. Auch die integrierte Liebesgeschichte fand ich ganz süß und hat die doch eher düstere Stimmung aufgelockert. Zudem passt der Schluss nicht ganz zu der vor sich hin plätschernden Geschichte, denn dort überschlagen sich die Ereignisse, so dass mir das letzte Drittel des Buches doch recht gut gefallen hat und kein Reinfall für mich war. Ich bin von Renée Ahdieh nur besseres gewohnt: Spannende und fesselnde Geschichten, die mich dazu bringen, die Nacht durchlesen zu wollen. Bei "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" hatte ich dieses Gefühl nicht mal ansatzweise. Ein positiver Punkt, den ich gerne hervorheben möchte, war für mich die Ausarbeitung der Charaktere sowie deren Entwicklung und Geheimnisse. Mariko hat mir als Hauptfigur gut gefallen, auch wenn ich ein wenig gebraucht habe, um mit ihr warm zu werden. Sie ist nicht von Anfang an das taffe Mädchen, das sich überall durchzusetzen weiß und plötzlich alles kann, obwohl sie behütet aufgewachsen ist. Sie ist auch mal tollpatschig und macht Fehler, an anderer Stelle ist sie dafür mutig und stark. Die Balance dessen hat mich dazu gebracht, Mariko zu mögen und zu wünschen, dass sie die Täter findet, die sie und ihre Mitreisenden überfallen haben. Auch der Schwarze Clan war durchweg interessant gestaltet. Die Männer haben etwas Faszinierendes an sich und gerade Ranmaru als Oberhaupt und der Kämpfer Okami sind in dieser Geschichte bemerkenswert vielseitig ausgearbeitet. Mariko hat definitiv ihren "Spaß" mit ihnen, muss sich immer wieder beweisen und erarbeitet nur sehr langsam und mühsam ihren Respekt. Allerdings hätte ich gerne mehr über den Schwarzen Clan erfahren. Die Truppe ist natürlich deswegen um so interessanter, je weniger man über sie weiß, aber ich hätte trotzdem gerne mehr Informationen - entweder über den Clan an sich oder die einzelnen Mitglieder - erhalten. Vermisst habe ich die tollen Beschreibungen der Autorin. Während sie mir in ihrer vorherigen Dilogie geradezu mühelos das orientalische Feeling nähergebracht hat, hat sie es bei ihrem neuen Buch nicht so spielend geschafft. Ich mag Renée Ahdiehs Schreibstil weiterhin sehr gerne, keine Frage, aber sie macht in ihrem Buch mehrfach die Andeutung von Magie, was aber in der Handlung kaum eine Rolle spielt. Gerne hätte ich auch mehr von der japanischen Kultur erfahren. Ich bin in Bezug auf Japan eine totale Niete, weswegen ich - genau wie bei "Der Zorn und Morgenröte" - auf tolle Beschreibungen und das allgemeine Gefühl für die Welt gehofft habe. Dieses Mal hat sie mich nur schwer einfangen können. Ich habe keine Ahnung, wie die Autorin es geschafft hat, aber obwohl "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" für mich nur absoluter Durchschnitt war und das Buch durch die hohen Erwartungen enorm gelitten hat, möchte ich auch den zweiten Band noch lesen. Das Ende ist voller Geheimnisse und vorstellbaren Handlungssträngen, dass ich mich doch tatsächlich auf den Fortsetzungsband freue. Und wer weiß? Vielleicht wird mich ja der zweite Teil mehr überzeugen können und dynamischer sowie "Ahdieh"-mäßiger aufgebaut sein. Ich hoffe es zumindest sehr. Fazit "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" hat mich leider nicht überzeugen können, auch wenn das Buch gute Ansätze hat und mit den Charakteren sowie der Buchidee hätte glänzen können. Die Umsetzung von Renée Ahdieh fand ich leider nur okay und das hat mich sehr enttäuscht, da ich weiß, dass die Autorin mich hätte besser einfangen können. Deswegen habe ich auch lange zwischen 2,5 und 3 Sternen geschwankt, mich aber aufgrund der Plotidee und des Cliffhangers für 3 Sterne entschieden. Ich persönlich hoffe, dass der zweite Band die Reihe für mich retten wird, denn ich bin nach wie vor gespannt, was es mit dem Schwarzen Clan und dem Kaiserhof auf sich hat.
Magie der fremden Kultur
von skyprincess - 30.09.2018
Ein wunderbares Märchen mit magischen Elementen, umgeben vom asiatischen Setting. Eine Geschichte die an Disneys Pocahontas erinnert und zum Träumen einlädt. Mariko, die Tochter eines angesehenen Samurais, befindet sich auf dem Weg zu ihrem Verlobten, dem Sohn des Kaisers. Obwohl die junge Frau lieber ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten würde und unabhängig sein möchte, fügt sie sich dem Willen ihres Vaters und stimmt der Verlobung zu. Auf dem Weg dahin wird ihr Geleitzug angegriffen und sie kann in letzter Sekunde in den Wald fliehen. Daraufhin schließt sie sich als Junge verkleidet ihren vermeintlichen Feinden an. Doch das Leben hält noch mehr Überraschungen für sie bereit, von denen sie anfangs nicht zu träumen wagte. Das Cover des Buches ist ein echter Eyecatcher und hat mich auch sofort auf den Roman aufmerksam gemacht. Das zarte Rosa mit dem Mädchen im Vordergrund wirkt einfach märchenhaft und geheimnisvoll. Dazu noch das wunderschöne Kleid und die Berglandschaft im Hintergrund, welche zum Träumen einladen und mir ein Gefühl von Freiheit geben. "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" war der erste Roman, den ich von der Autorin Renée Ahdieh gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin, sodass man das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotz der dritten Person konnte man sich gut in die Charaktere, vor allem Mariko, hineinversetzen und auch mit ihnen fühlen. Besonders gut fand ich auch den Wechsel der Perspektiven, sodass man auch einen Einblick in die Gefühlswelt und das Geschehen rund um die Nebencharaktere hatte. Mariko ist echt eine tolle Persönlichkeit, ich habe sie echt ins Herz geschlossen. Stark, unabhängig und auf keinen Fall auf den Mund gefallen. Auf der anderen Seite auch erfinderisch, loyal und total liebenswürdig. Sie setzt sich für die Menschen, die ihr wichtig sind ein, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Sie hat ihre eigene Meinung und vertritt diese auch ohne Scheu. Auch die Mitglieder vom Schwarzen Clan waren toll. Sie wirken wie eine Familie verlorener Jungs, die sich zusammengeschlossen haben. Besonders Okami hat mir sehr gut gefallen. Er wirkte sehr geheimnisvoll auf den Leser und man wollte unbedingt mehr über ihn erfahren. Die Lovestory zwischen Mariko und ihrem Liebhaber war wirklich wunderschön. Ich fand gut, dass es sich langsam entwickelt hat und nicht auf einen Schlag passiert ist, wie es in manchen Romanen der Fall ist. Denn solch überstürzte Liebesgeschichten empfinde ich immer als sehr unrealistisch und auch nicht nachvollziehbar. Daher gefiel mir das Tempo in diesem Roman sehr gut. Die Spannung war im gesamten Roman präsent und wurde auch bis zum Ende hingehalten. Es waren genügend Plot-Twists enthalten, sodass man weder das Ende voraussehen konnte noch irgendwas erahnen konnte, man wurde immer wieder überrascht, was mir sehr gut gefallen hat. Bisschen schwer fand ich jedoch die japanischen Begriffe, da sie meinen Lesefluss immer wieder ins Stocken brachten, da ich sie nicht auf Anhieb verstehen konnte und damit auch nicht zuordnen konnte. Zwar war am Ende ein Glossar, indem die meisten Begriffe erklärt wurden, jedoch fand ich es immer ein bisschen umständlich, erst bis zum Ende zu blättern um die Bedeutung herauszufinden, um dann wieder auf die ursprüngliche Seite zurückzukehren und dann wieder in die Geschichte einzusteigen. Das Ende war perfekt und schrecklich zugleich. Ein totaler Cliffhänger, sodass man einfach weiterlesen muss. Ich freue mich einfach schon riesig auf Band 2 und kann es kaum noch erwarten! FAZIT: Eine tolle Geschichte, die einen zum Träumen aber auch ein bisschen zum Nachdenken anregt. Sie entführt den Leser in die asiatische Kultur und auch in die Magie. Unbedingt LESEN!!!!
Mitreißend!
von Golden Letters - 28.09.2018
Als Marikos Geleitzug auf dem Weg in die Kaiserstadt Inako überfallen wird, und sie nur knapp mit dem Leben davon kommt, will Mariko herausfinden, wer hinter dem blutigen Überfall steckt. Als Junge verkleidet macht sie sich auf um Informationen über den gefährlichen Schwarzen Clan zu sammeln und begibt sich direkt in dessen Mitte. Das Mädchen aus Feuer und Sturm von Renée Ahdieh ist der Auftakt einer Dilogie, der zum Großteil aus der pesonalen Perspektive der siebzehn Jahre alten Hattori Mariko erzählt wird, aber wir durften hin und wieder auch in die Sichten von ihrem Zwillingsbruder und Samurai Hattori Kenshin, oder des geheimnisvollen kami, einem Mitglied des Schwarzen Clans eintauchen. Mariko hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen! Wir lernen sie kennen, als sie auf dem Weg in die Kaiserstadt ist, um dort Raiden, den Sohn des Kaisers zu heiraten, eine von ihren Eltern arrangierte Ehe, bei der sie keinerlei Mitspracherecht hatte. Mariko ist ausgesprochen klug, überlegt fast schon zu viel, bevor sie handelt, und möchte ihren Wert als Frau auch außerhalb des Heiratsmarktes beweisen. Aus diesem Grund will sie selbst herausfinden, wer hinter dem Anschlag auf ihren Geleitzug steckt. Ich war sehr neugierig auf die Geschichte von Mariko, auch weil sie lose an Mulan angelehnt sein sollte, wobei die Welt, in der die Geschichte spielt, eher an Japan, als an China erinnert. Das Setting und die Atmosphäre haben mir richtig gut gefallen, auch weil Renée Ahdieh ein wenig von der japanischen Kultur in die Geschichte eingearbeitet und Magie eine Rolle gespielt hat! Auch die Handlung konnte mich immer mehr mitreißen und so konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen! Mariko ist eine mutige Protagonistin, die sich auf die Suche nach der Wahrheit macht und zum ersten Mal in ihrem Leben ein Stück Freiheit hat. Wir lernen mit kami, Ranmaru und dem Kaiser von Wa sehr spannende Charaktere kennen, die alle ihre eigenen Geheimnisse haben. Es werden viele Fragen aufgeworfen, von denen leider nicht alle beantwortet wurden, was aber auch völlig in Ordnung ist, da es sich hier ja um den ersten Band einer Dilogie handelt. Besonders am Ende des Buches gab es noch ein paar überraschende Wendungen, die dafür sorgen, dass ich am liebsten sofort mit dem zweiten Band weitermachen möchte! Die Liebesgeschichte ist ein weiterer Punkt, der mich absolut überzeugen konnte, denn sie konnte mich überraschen, weil ich erst einen anderen Jungen an Marikos Seite gesehen habe. Aber so ist es nicht gekommen und mir hat das eigentliche Pairing dann auch viel besser gefallen, weil es einfach richtig gut gepasst hat! Fazit: Das Mädchen aus Feuer und Sturm von Renée Ahdieh ist ein großartiger Auftakt ihrer neuen Dilogie! Ich mochte die Geschichte um Mariko richtig gerne und die Handlung konnte mich immer stärker mitreißen und begeistern! Ein wenig schade fand ich es, dass nicht allzu viele Fragen beantwortet wurden, aber das sorgt wiederum nur dafür, dass ich am liebsten sofort den zweiten Band lesen möchte! Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!
Mariko
von Gavroche - 28.09.2018
Nach der Dilogie Zorn und Morgenröte / Rache und Rosenblüte , die in einer arabisch angehauchten Welt spielt, war ich schon sehr neugierig auf das neue Buch von Renée Ahdie. Dieses Mal ist das Setting ein Japanisches und wieder gibt es am Ende ein Glossar, in dem wichtige Begriffe erläutert werden, die sich jedoch auch beim ersten Auftauchen aus dem Zusammenhang erschließen lassen. Marikos Tross wird auf dem Weg zu ihrem zukünftigem Verlobten, einem Sohn des Kaisers, überfallen und sie entkommt nur knapp mit dem Leben. Hinter dem Attentat steckt vermutlich der Schwarze Clan und so macht sie sich auf die Suche nach den Banditen und schleicht sich verkleidet dort ein. Mariko ist eine interessante Protagonistin und auch die weiteren Personen, sei es nun am Kaiserhof oder unter den Banditen, sind gut ausgearbeitet. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie die Geschichte ausgehen wird.
Anders als erwartet
von Nadine Wolf - 25.09.2018
Meinung: In diesem Buch von Renée Ahdieh geht es um das Mädchen Mariko, das dazu bestimmt wurde den Sohn des Kaisers zu heiraten. Aber dazu soll es nicht kommen, denn der schwarze Clan mischt sich ein und Mariko überlebt als einzige... Ich muss sagen, dass ich mich für das Buch entschieden habe, weil mich der Klapptext und das Cover wirklich angesprochen haben. Das Cover ist aber auch schön gestaltet und ist ein Hingucker im Buchladen oder im eigenen Wohnzimmer! Ich habe mich auf das Buch gefreut. Zu beginn des Lesens hatte ich schon Schwierigkeiten mit dem Erzählstil, der so ganz anders ist als die Bücher die ich bisher gelesen habe und ich lese wirklich sehr viel Fantasy. Die Geschichte geht aber spannend los und man möchte immer weiter lesen um zu erfahren wie es mit Mariko weiter geht. Leider hat auch das nachher nicht mehr geholfen, denn vieles war verwirrend und entwickelte sich zu schnell. Ich musste mich auch immer erst wieder eingewöhnen, wer denn jetzt nun an der Reihe ist, denn das steht nicht über den Kapiteln. Da es ein Mehrteiler ist, haben wir am Ende einen Cliffhänger, damit es im nächsten Band gleich spannend weiter geht. Einige Fragen die am Anfang aufkamen wurden teilweise geklärt, aber nicht alle, denn es soll ja spannend bleiben. Alles im allen, fand ich die Hintergrundgeschichte wirklich gut, denn Mariko musste sich bei den Banditen als Junge behaupten. Eine mal etwas andere Story. Ich bin trotzdem nicht mit dem Schreibstil klar gekommen und auch mit den Charakteren nicht warm geworden. Trotzdem von mir gut gemeinte 3 Sterne., denn ich liebe das Cover.
Tolle Geschichte mit asiatischem Flair
von rainbowly - 24.09.2018
Fakten Autor: Renée Ahdieh Verlag: ONE Erscheinungsdatum: 28.09.2018 Genre: Jugendbuch Seiten: 448 Inhalt Mariko's Geleitzug wird auf dem Weg zu ihrem Bräutigam überfallen. Sie wird für tot gehalten, aber sie kann sich retten und nutzt die Chance der arrangierten Ehe zu entfliehen. Sie gibt sich als Junge aus und schließt sich der Truppe an, die sie überfallen hat. Sie möchte herausfinden warum sie sie töten sollten und sich dann rächen. Gestaltung Ich finde das Cover sehr schön gestaltet. Es vermittelt den asiatischen Flair der Geschichte. Allerdings wirkt es für mich ein bisschen verträumt, was nicht ganz so gut zur Story passt. Sprache Man muss sich erst ein wenig in die Geschichte hineinfinden. Sie beginnt langsam, aber direkt packend. Die vielen asiatischen Namen, Vorname hinter dem Nachnamen und weitere asiatische Begriffe erforderten von mir volle Aufmerksamkeit beim Lesen. Aber sie erzeugten auch ein tolles Flair! Dann nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf. Es kommt ein Rätsel zum Anderen, es wird actionreich und auch gefühlvoll. Sehr gut gefällt mir der Humor im schwarzen Clan! Besonders die Gespräche zwischen Mariko und Okami, dem geheimnisvollen Clanmitglied, sind sehr unterhaltsam. Es gibt auch einige magische Szenen, aber leider werden sie nicht weiter beleuchtet oder ihre Herkunft erklärt. Das fand ich schade und hoffe, dass das im zweiten Band klarer wird. Charaktere Mariko kommt aus gutem Hause, ist deshalb verwöhnt und, wie sich im Laufe der Geschichte zeigt, auch recht weltfremd. Trotzdem ist sie mutig, stark und neugierig, erfinderisch und schlagfertig. Sie ist nicht zufrieden mit der Rolle die Frauen in ihrer Zeit spielen und lehnt sich dagegen auf. Ranmaru ist der Anführer des schwarzen Clans und gibt Mariko, verkleidet als Junge, im Clan eine Chance als Rekrut. Okami ist der geheimnisvolle Samurai mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, einem schelmischen Grinsen und immer einem philosophischen Spruch auf den Lippen. Kenshin ist Marikos Zwillingsbruder. Er begibt sich nach dem Überfall auf die Suche nach seiner Schwester. Er ist gefürchtet als Kämpfer und um Mariko zu finden sucht er Unterstützung im Kaiserpalast. Fazit Es ist eine spannende, romantische, humorvolle Geschichte mit asiatischem Flair. Mich konnte sie mitreißen! Wer allerdings auf eine ausgefeilte Fantasywelt, mit vielen magischen Elementen hofft wird enttäuscht werden.
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