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U-Bootbunker "Kilian"

Kieler Hafen und Rüstung im Nationalsozialismus. 'Sonderveröffenlichungen der Gesellschaft für Kieler…
Buch (gebunden)
Das Buch dokumentiert die Geschichte des auf dem Ostufer des Kieler Hafens in den Jahren 1941-1943 errichteten U-Bootbunkers >Kilian<. Die Darstellung ist eingebettet in eine Untersuchung des Kieler Hafens als Standort der deutschen Rüstungs- und Sch … weiterlesen
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U-Bootbunker "Kilian" als Buch

Produktdetails

Titel: U-Bootbunker "Kilian"
Autor/en: Robert Bohn, Markus Oddey

ISBN: 3895344842
EAN: 9783895344848
Kieler Hafen und Rüstung im Nationalsozialismus.
'Sonderveröffenlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte'.
45 Abbildungen.
Regionalgeschichte Vlg.

24. Oktober 2003 - gebunden - 254 Seiten

Beschreibung

Das Buch dokumentiert die Geschichte des auf dem Ostufer des Kieler Hafens in den Jahren 1941-1943 errichteten U-Bootbunkers >Kilian<. Die Darstellung ist eingebettet in eine Untersuchung des Kieler Hafens als Standort der deutschen Rüstungs- und Schiffbauindustrie sowie der Auswirkungen der strategischen Seekriegsplanungen der deutschen Kriegsmarine. Im zweiten Teil werden die verschiedenen Konzepte seit Kriegsende über die Nutzung des Bunkers und des Geländes dargestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die öffentliche, kontrovers geführte Debatte, den Bunker als Mahnmal oder Kriegsdenkmal zu erhalten.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

I. Historischer Teil: Kiel als Standort der deutschen Rüstungsindustrie (1939-1945) unter besonderer Berücksichtigung des U-Bootbunkers >Kilian<

0. Einleitung: Quellen- und Forschungslage

1. Die Entwicklung Kiels als Rüstungsstandort bis 1939
1.1 Die Marine in Kiel
1.2 Ausbau der Stadt Kiel zum Reichskriegshafen
1.3 Handelshafen oder Reichskriegshafen?
1.4 Kieler Hafenwirtschaft in der Weimarer Republik
1.4.1 Der Schiffbau
1.4.2 Handel und Verkehr
1.4.3 Arbeitslosigkeit und soziales Elend in Kiel
1.5 Der Kieler Hafen in der Zeit des Nationalsozialismus
1.6 Zusammenfassung: Der Kieler Hafen im Spannungsfeld zwischen zivilwirtschaftlicher und kriegswirtschaftlicher Nutzung vor 1939

2. Kriegsschauplatz Kieler Hafen
2.1 Die Entwicklung des Luftkriegs über dem Kieler Hafen
2.1.1 Das erste Kriegsjahr
2.1.2 Das zweite Kriegsjahr
2.1.3 'Bomber Harris' und Flächenbombardements
2.1.4 'Casablancadirektive' und 'erste ernstzunehmende Schäden'
2.1.5 Invasion und Sommeroffensiven 1944
2.1.6 Bis zur totalen Zerstörung
2.2 Reaktionen der Luftschutzstellen in Kiel auf den Luftkrieg
2.2.1 Allgemeine Schutzmaßnahmen für Stadt und Hafen
2.2.2 Spezielle Luftschutzmaßnahmen auf den Werften
2.3 Zusammenfassung

3. Die deutschen U-Bootbunker und der >Kilian<
3.1 Der Seekrieg als Planungsgrundlage für U-Bootrüstung und U-Bootbunkerbau
3.1.1 Vor dem Zweiten Weltkrieg
3.1.2 Der Seekrieg entwickelt sich zum U-Bootkrieg
3.1.3 Verluste der deutschen U-Bootflotte und Versuche der Gegensteuerung
3.2 Die Planungen für den Bau von U-Bootbunkern auf deutschen Werften
3.2.1 Deutscher U-Bootbunkerbau im Ersten Weltkrieg
3.2.2 U-Bootbunker an der französischen Atlantikküste
3.2.3 Die U-Bootbunker im Reich
3.3 Die Bauvorbereitungen
3.3.1 Bereitstellung von Baumaterialien und Baugeräten
3.3.2 Bereitstellung von Arbeitskräften
Exkurs: Der U-Bootbunker >Valentin<
3.3.3 Fremdarbeiter auf den Kieler Werften und beim Bau des >Kilian<
3.4 Die Baudurchführung
3.4.1 Die Bunkergründung
3.4.2 Betonierungsarbeiten
3.4.3 Deckenkonstruktionen
3.4.4 Der Innenausbau
3.4.5 Ungelöste Probleme beim Bunkerbau
3.5 Die Bunkernutzung
3.5.1 Reparaturen und Ausrüstungsarbeiten
3.5.2 Produktion von neuen U-Boottypen
3.5.3 Weitere U-Bootbunkerbauprojekte im Kieler Hafen
Exkurs: Die Kleinkampfmittel
3.6 Verbunkerung und Fliegerangriffe
3.6.1 Luftangriffe auf die U-Bootbunker
3.6.2 Entwicklung der Fertigungszahlen
3.6.3 Schutz für die Belegschaften der Werften
3.7 Zusammenfassung

4. Epilog: Besatzungszeit und Demontagepolitik
4.1 Sprengung des >Kilian< und Diskussion der Richtlinien für die Demontagepolitik
4.2 Rolle der Kieler Stadtvertretung in der Demontagepolitik

II. Zeitgenössischer Teil: Der Meinungsstreit um die Nutzung der Bunkerruine >Kilian<

1. Bunker und Bunkergelände in der Nachkriegszeit - eine Chronologie
1.1 Vor 1959: Besitzwechsel von der Kriegsmarine über die Besatzungsmacht in Bundesbesitz
1.2 1959: Zweiter Versuch der Bunkersprengung
1.3 Bis 1980: Fehlende Wahrnehmung des >Kilian<
1.4 1981-1987: Erste Planungen zur Erweiterung des Ostuferhafengeländes
1.5 1987-1992: Ist der Bunker >Kilian< ein Denkmal von besonderem kulturellen Wert?
1.6 1992-1996: Ist eine Hafenerweiterung unter Erhaltung der Ruine möglich und wirtschaftlich sinnvoll?
1.7 1997-2000: Politische Entscheidung für den Abriss nach Abwägen denkmalrechtlicher und wirtschaftlicher Belange

2. Der Streit um den Denkmalwert der Bunkerruinen
2.1 Die Ruinen des U-Bootbunkers >Kilian< als ein 'Denkmal von besonderer kultureller Bedeutung'
2.1.1 Verändertes Verständnis von Denkmalschutz und nationalsozialistischer Vergangenheitsbewältigung
2.1.2 Der Denkmalwert des Kilianbunkers im Vergleich zu anderen Mahn- und Denkmalen an die Zeit des Nationalsozialismus im Kieler Stadtgebiet
2.1.3 Geplante und durchgeführte Aktionen zur Förderung des Denkmalwertes
2.1.4 Der Bunker und die Kunst
2.2 Die Bunkerruinen als 'Betonschrotthaufen der Geschichte'
2.3 Das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts
Exkurs: Der Streit um die Sicherheit des Bunkergeländes

3. Der Streit um wirtschaftliche Belange im Rahmen der Hafenerweiterung
3.1 Das von den Hafen- und Verkehrsbetrieben in Auftrag gegebene Gutachten - Ableitungen und Kritik
3.1.1 Prognostiziertes Wachstum der Ostseeverkehre
3.1.2 Konkurrenz durch andere Handelshäfen
3.1.3 Ausweichmöglichkeiten auf andere Hafenflächen
3.1.4 Arbeitsplätze
3.1.5 Weitere Kritikpunkte
3.2 Die 'kleine Lösung' - Hafenerweiterung unter Einbezug des Bunkers

4. Politische Abwägung zwischen kulturellen und wirtschaftlichen Belangen
4.1 Die Entscheidung der Landesregierung
4.2 Reaktionen auf die Beschlussfassung der Landesregierung

5. Kurze Bewertung der Abrissdebatte um die Ruinen des U-Bootbunkers >Kilian<

Anhang

Quellen
Literatur
Abkürzungen

Portrait

Robert Bohn, Prof. Dr. Geboren 1952 in Bad Karlshafen. Professor für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Flensburg und Direktor am Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte (IZRG) in Schleswig.
Bücher im Verlag für Regionalgeschichte:

Zwischen Hoffnung, Anpassung und Bedrängnis. Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzraum in der NS-Zeit, 2001
'Ausländereinsatz in der Nordmark'. Zwangsarbeitende in Schleswig-Holstein 1939-1945, 2001
Der 'Ausländereinsatz' in Flensburg 1939-1945, 2002
Ein europäisches Modell? Nationale Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzland 1945-2005, 2005
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