Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei

Das Feld

Roman.
Buch (gebunden)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.2
Was bleibt von einem Leben? Eine Geschichte oder die Erinnerung an einen Moment, an ein bestimmtes Gefühl? Nach "Ein ganzes Leben" ein weiterer Bestseller von Robert Seethaler.
Buch

22,00 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Das Feld als Buch

Produktdetails

Titel: Das Feld
Autor/en: Robert Seethaler

ISBN: 3446260382
EAN: 9783446260382
Roman.
Hanser Berlin

4. Juni 2018 - gebunden - 238 Seiten

Beschreibung

Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.

Portrait

Robert Seethaler, geboren 1966 in Wien, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Romane "Der Trafikant" (2012) und "Ein ganzes Leben" (2014) wurden zu großen internationalen Publikumserfolgen. 2018 ist sein neuer Roman "Das Feld" erschienen. Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.

Pressestimmen

"Geht doch: Dieses Buch über die Toten eines Dorfes beweist, dass subtile literarische Qualität und Bestseller-Erfolg sich nicht ausschließen müssen." Die Zeit, 04.10.2018

"Wenn ich auf mein Leben irgendwann zurückblicke, wovon würde ich erzählen? [...] Genau das macht die Qualität dieses Buches aus. Die sanfte Wucht des Persönlichen, die in jeder einzelnen Geschichte liegt. [...]Der österreichische Autor ist einer meiner Lieblingsautoren." Christine Westermann, WDR 2, 09.09.18

"Selten war ein Totentanz unterhaltsamer!" Denis Scheck, ARD druckfrisch, 02.09.18

"Einer jener raren Romane, die einen existentiell berühren und verändern können." Denis Scheck, SWR, 19.07.18

"Seethaler achtet darauf, Erwartungen nicht zu simpel zu bedienen ... Seethalers Humor ist nüchtern wie sein Sinn für das Drama." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 27.06.18

"Das alles ist so wunderbar arrangiert, ... dass man mit dem Lesen eigentlich gar nicht mehr aufhören möchte, dass man traurig ist, zum Schluss zu kommen ... Das was er beherrscht wie wenig andere Autoren in der deutschen Literaturgeschichte, ist, allen seinen Figuren eine ganz tiefe Würde zu verschaffen." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.06.18

"Robert Seethaler ist ein Meister des unheroischen Erzählens. In ihren besten Momenten erinnert Robert Seethalers Erzählung von der sanften Schönheit des Scheiterns an den Literaturheiligen Robert Walser." Iris Radisch, Die Zeit, 07.06.18

"Wenn ein Autor 29 Tote ihr Kleinstadt-Leben erzählen lässt; wenn es ihm gelingt, den Leser noch mit der banalsten Episode zu berühren, ohne aus der Jenseits-Nummer Kitsch werden zu lassen; wenn er die Biografien Stück für Stück zusammenwachsen lässt und einen Roman daraus macht - dann muss das ein großer Erzähler sein. Seethaler eben." Stephan Hebel, Frankfurter Rundschau, 22.06.18

"Robert Seethaler ist der große Zimmermann der deutschsprachigen Literatur." Philipp Haibach, Die Welt, 03.06.18

"Dieser leise Autor kann Stille und das Ende beschreiben, wie niemand sonst ... Seethaler ist ein Meister der unsentimentalen Einfachheit, des Augenblicks, des Ephemeren, alles schwebt, alles ist leicht, auch das Schwere, und alles geht zu Ende, irgendwann, irgendwie, und dazwischen leben wir unsere Leben." Elke Heidenreich, Focus, 02.06.18

"Formvollendet. Mit seiner schnörkellosen, poetischen Sprache schafft Seethaler es, jedem Lebensentwurf seine Berechtigung zu geben. Verlust, Liebe, Hoffnung und Einsamkeit - die Emotionen der Menschen so unpathetisch präzise zu beschreiben ist große Kunst, die Seethaler mit seinem genauen Blick meisterhaft beherrscht." ZDF Aspekte, 01.06.18

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 07.06.2018

Das Stimmkonzert der Toten von Paulstadt

Robert Seethaler ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller. Nach seinem Weltbestseller "Ein ganzes Leben" erscheint nun "Das Feld", ein Gegen- und Ergänzungsstück zugleich.

Die siebtletzte Seite dieses Romans endet mit dem Satz: "Von nun an geht es schnell." Nicht nur schnell zum Schluss des Buchs, sondern auch mit Connie Busses Schicksal. Und da wir zuvor bereits 27 andere Schicksale von Robert Seethaler erzählt bekommen haben, wissen wir, wohin es auch Connie Busse führen wird: auf den Friedhof, "das Feld", wie die Einheimischen ihn nennen. Daher hat der Roman seinen Titel, und bis auf eine sind alle seine dreißig Stimmen die von Toten.

Die überlebende ist die des Erzählers. Nur im ersten Kapitel ist sie zu hören, wenn sie uns nach Paulstadt führt, zu Harry Stevens (von dem wir da noch nicht wissen, dass er so heißt) auf eine Bank unter einer Birke inmitten des kommunalen Gräberfelds. Jeden Tag sitzt Harry hier, "als junger Mann wollte er die Zeit vertreiben, später wollte er sie anhalten, und nun, da er alt war, wünschte er sich nichts sehnlicher, als sie zurückzugewinnen". Solche lapidaren Sätze mit so viel Wahrheit und Weisheit schreibt nur Seethaler.

Er schreibt auch, mit Blick in Harrys Kopf: "Er dachte, dass der Mensch vielleicht erst dann endgültig über sein Leben urteilen konnte, wenn er sein Sterben hinter sich gebracht hatte." Aber diese Kunst beherrscht natürlich niemand. Außer der Literatur, zu deren Repertoire schon immer - und bevorzugt - Reisen ins Totenreich gehörten, von Homer über Dante bis zu Jenny Erpenbeck. Und in seinem vorherigen Roman, "Ein ganzes Leben", erschienen 2014 und ein Erfolg weit über die deutschen Sprachgrenzen hinaus, hatte Seethaler zwar nicht das Jenseits betreten, aber aus einer Perspektive jenseits des Lebens seines Protagonisten Andreas Egger erzählt - wie man es eben machen muss, wenn es titelgemäß um ein ganzes Leben geht. Denn das kann aufs Sterben nicht verzichten.

Ganze Leben sind nicht das Thema von "Das Feld". Es ist vielmehr das Stimmkonzert einer Provinzstadtbevölkerung, deren jede einzelne Persönlichkeit unentbehrlich ist fürs kleine Ganze. Einige der 29 Gestorbenen bekommen nur Kapitel mit einer einzigen Seite, das umfangreichste zählt deren sechzehn, und es ist auffällig, dass die fünf längsten sämtlich Frauen gewidmet sind, die aber wiederum insgesamt in der Minderzahl sind (zwölf gegenüber siebzehn Männern). Man muss sich den Aufbau dieses Buchs so genau ansehen, denn Robert Seethaler ist ein formbewusster Autor. Und nacherzählen kann man 29 Einzelschicksale in keiner Rezension. Ja, eigentlich auch in keinem Roman.

Doch "Das Feld" tut es, und Seethalers Trick besteht darin, dass er jeweils einzelne Episoden aus den individuellen Leben herausgreift, die für diese besonders bezeichnend sind. Gelegentlich sind Kapitel miteinander durch personelle Überschneidungen verknüpft. So erfährt man zum Pfarrer Hoberg nicht nur aus seinem eigenen Mund (alle Kapitel bis auf das einleitende sind in Ich-Perspektive gehalten) von seinem seltsamen Ende, sondern eben dieser Seltsamkeit wegen auch von anderen Erzählern. Sie sind sich sämtlich einander Zeitgenossen; die Handlungsdauer, begrenzt durch ihr Lebensalter, umfasst die Jahre vom Zweiten Weltkrieg bis in die unmittelbare Gegenwart. Einige Personen lieben sich gegenseitig.

Niemand erwarte jedoch, dass hieraus ein Kleinstadtroman entstehe. Paulstadt bleibt blasser als jeder einzelne seiner 29 Bewohner, die hier zu Wort kommen. Die Ortschaft dient allein als größerer Rahmen für Seethalers Personalbasis, und der Friedhof als kleinerer sorgt dann für die Auswahl daraus. War Andreas Egger im "Ganzen Leben" ein Romanheld im klassischen Sinne (literarisch gemeint, nicht biographisch), so wird in "Das Feld" ein ganzes Gefüge in den Blick genommen, lauter Leben, um die es sämtlich leise geblieben wäre, hätte sich nicht Seethalers Phantasie und Kompositionsgeschick ihrer angenommen. Das liest sich anders als "Ein ganzes Leben", komplexer, herausfordernder, aber der Tonfall ist geblieben und damit das Charakteristikum dieses Erzählers. Keine Rede davon, dass er sich dreißig unterschiedliche Stimmlagen für seine dreißig Kapitel gesucht hätte.

Existentiell muss man diesen aufs Gerippe der Sprache reduzierten Tonfall nennen, hier ist kein Raum für opulente Rhetorik, geschweige denn für Sprachspielereien. Ein harscherer Bruch gegenüber Seethalers Frühwerk, den Romanen "Die Biene und der Kurt", "Die weiteren Aussichten" und "Jetzt wirds ernst", erschienen zwischen 2006 und 2010, ist kaum denkbar, denn diese Bücher waren lustvolle Farcen, Typen- statt Charakterstudien, und als jeweils skurrile Glückssuchen höchst amüsant. Der Umschwung kam 2012 mit "Der Trafikant", Seethalers erster Geschichte, die in die Vergangenheit zurückführte und dann gleich in die schlimmste, in die NS-Zeit, vorgeführt am Beispiel Wiens nach dem "Anschluss". Nunmehr rückten größere Themen in den Fokus, die Menschlichkeit an sich stand in Frage. Dadurch zog ein Ernst in Seethalers Prosa ein, der seinen passenden Ausdruck in Kargheit suchte, die aber "Der Trafikant" mit einem prominenten Protagonisten wie Sigmund Freud noch nicht erreichen konnte. Konsequenterweise suchte sich Seethaler für "Ein ganzes Leben" dann einen Allerweltshelden, der tatsächlich in aller Welt als Held erkannt wurde: weil dessen Erlebnisse so viel über die Befähigung des Menschen aussagen, sein Schicksal zu meistern. Und sei es nur vor sich selbst.

Das mag ein utopischer Zug in Seethalers Werk sein, doch mit "Das Feld" ist ihm nun nicht einmal mehr das Gelingen der vielen Lebensentwürfe interessant, sondern die Würde, die selbst noch im Scheitern - und es scheitern etliche Paulstädter, auch vor sich selbst - unberührt bleibt. Diese Liebe Seethalers zu seinen Figuren wiederum berührt bei der Lektüre. Und wenn man dann auf Seite 233 den eingangs zitierten Satz liest: "Von jetzt an geht es schnell", dann schluckt man, denn er gilt ja nicht nur für Connie Busse, sondern auch für die eigene Lektüre von "Das Feld", die man sich länger wünscht, so viel länger.

ANDREAS PLATTHAUS

Robert Seethaler: "Das Feld". Roman.

Hanser Berlin Verlag, Berlin 2018. 239 S., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Peter W.
von Peter W. - Hugendubel Buchhandlung Nürnberg Glogauerstr. - 22.10.2018
"Erst war ich Mensch, jetzt bin ich Welt." Die Toten einer Kleinstadt erinnern sich. Aber woran genau? Woran erinnert man sich während des Lebens, vor allem aber danach überhaupt noch? Mit seiner unvergleichlich präzisen, naiv anmutenden Sprache beschreibt Seethaler die Leben einer Kleinstadt. Die Koexistenzen, das Miteinander und das unausgesprochene Zwischeneinander. Ein Buch, das den Fokus auf das Leben und Erleben aus der Perspektive des Todes richtet. Unvergleichlich!
Tobias M.
von Tobias M. - Hugendubel Buchhandlung Dresden Webergasse - 22.10.2018
Wenn wir alle, schon im Grabe liegend, noch einmal sprechen könnten, was würde jeder Einzelne von uns erzählen? Was wäre wichtig, was bleibt für immer, blieb womöglich unausgesprochen zu Lebzeiten, macht unser Leben aus? Robert Seethaler führt es exemplarisch an 30 Lebensläufen vor. Und er zeigt: Nichts ist zu klein, zu unbedeutend oder unwichtig ...
Christian F.
von Christian F. - Hugendubel Buchhandlung Hamburg Ottenser Haupstraße - 22.10.2018
Seethaler lässt Tote sprechen und formt so den Charakter einer Kleinstadt. Sprachlicher Hochgenuss.
Julia W.
von Julia W. - Hugendubel Buchhandlung Stuttgart Else Josenhans Straße - 18.09.2018
Eine bewegende Collage voller leiser Momente - toll.
Renee H.
von Renee H. - Hugendubel Buchhandlung Wiesbaden Kirchgasse - 18.09.2018
29 Tote lassen auf einem Kleinstadtfriedhof (= Feld) ihr Leben für uns Revue passieren, jeder erzählt mit seiner eigenen Stimme, was am Ende bleibt. Großartig!
Bewertungen unserer Kunden
Das feld
von Anonym - 28.08.2018
Ganz ehrlich ich lese wirklich viel, aber dieses Buch ist wirklich schrecklich langweilig. Ich kann mir diese Bewertungen nicht erklären. Das Thema lässt wirklich hoffen, mal etwas Neues, ausgefallenes zu lesen aber es deprimiert einfach nur. Scheinbar war jede Figur im Dorf traurig, unfähig und scheinbar von Fehlern übersäht. Kein einziger froherMoment, das kann doch nicht sein... ich empfehle das Buch nur Leuten, die selbst auch nur negativ denken und alles schwarz malen. Gut, vielleicht bin ich keine Fachfrau der Literatur aber ich verstehe einfach nicht was dieses Buch soll...
Von da an ging es schnell
von Connie Ruoff - 26.07.2018
"DAS FELD" VON ROBERT SEETHALER 2. ZUM INHALT In diesem Bestseller entwirft uns Robert Seethaler das Porträt einer kleinen Stadt und deren verstorbenen Bewohner. Paulstadt hat einen alten Friedhof, der das Feld genannt wird. Jeden Tag kommt ein alter Mann und setzt sich immer auf die gleiche Bank. Er glaubt, die Toten sprechen zu hören. Robert Seethaler macht die Stimme dieses alten Mannes, des auktorialen Erzählers, Einblick in das Schicksal von dreißig Menschen. Was ist Leben? Was ist der Tod? Was ist Sterben? Was bleibt von einem Individuum übrig? Der Erzähler, später erfahren wir, dass sein Name Harry Stevens ist, hört die Toten reden. Worüber sprechen sie? Der Autor erzählt keine vollständigen Schicksale. Es handeln sich eher um einen Episodenroman, der uns Momentaufnahmen eines Lebens aufzeigt, die für diesen Menschen eine Bedeutung hatten. Teilweise sind einige Leben miteinander verwoben. Einige hatten Erinnerungen mit dem Hotel "Schwarzer Bock": Louise Trattner erzählt von ihrer Arbeit in einer Absteige wie dem Schwarzen Bock. Heribert Kraus und Heide Friedland erzählen uns, wer noch im Schwarzen Bock abgestiegen war. Karl Jonas ging im schwarzen Bock zum Tanztee und fand eine Frau. Immer wieder treffen wir auf Verflechtungen, zwischenmenschlichen Beziehungen. Einige unserer "Protagonisten" lieben einander, manche sind verwandt. Diese miteinander verknüpften Schicksale machen den Roman lebendig. Das Bild der kleinen Stadt vervollständigt sich. Wir erfahren private Dinge, die in der Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und heute stattfanden. So gesehen sind es auch Dokumente von Zeitzeugen. 5/5 Punkten 3. SPRACHLICHE GESTALTUNG Das erste Kapitel "Stimmen" ist aus der Perspektive von Harry Stevens geschrieben, die restlichen 29 Kapitel sind in der Ichform aus dem Blickwinkel der Toten geschrieben. Robert Seethaler hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Er verpackt "Aphorismen" in diesen Lebensepisoden und macht sie zu Lebensweisheiten. Ich zitiere: "Erst war ich Mensch, jetzt bin ich Welt." Auf die Frage, was nach dem Sterben kommt, gibt Seethaler keine Antwort. Die Toten dürfen nicht darüber sprechen. "Als Lebender über den Tod nachdenken. Als Toter vom Leben reden. Was soll das? Die einen verstehen vom anderen nichts. Es gibt Ahnungen. Und es gibt Erinnerungen. Beide können täuschen." Auch das letzte Kapitel handelt von Harry Stevens, der nicht nur erzählt, sondern auch den Rahmen bildet. Hand halten oder reichen, spielt in einigen Episoden eine Rolle, nicht nur bei Hanna Heim, deren Hand verkrüppelt ist. Dieses Bild gefällt mir sehr gut und möchte ich gerne in meinen Gedanken behalten. 5/5 Punkten 4. ROBERT SEETHALER LIEST DEN BESTSELLER "DAS FELD" SELBST Ich liebe es, zu lesen und dabei dem ungekürzten und somit hoffentlich identischen Hörbuch zu lauschen. Hier gibt es die ungekürzte Autorenlesung aus dem Das Hörbuch wurde am 4. Juni 2018 veröffentlicht. Es ist eine Multibox von 4 CDs mit der ISBN 978-3-86484-503-1 und bei Roof Music erschienen. Einige kennen Robert Seethaler aus der TV-Serie "Ein starkes Team". Er hat eine schmeichelnde Stimme, der man gerne zuhört. Nicht irritieren lassen, er verändert zwei- bis dreimal den Text, bzw. den Satzaufbau, was beim Hören nur auffällt, wenn man darauf achtet. Und ein Name war anders. Der Sinn des Textes wird nicht verändert. Ich kann immer wieder nur empfehlen, Hörbuch und Text zu lesen. Ich lasse mich ins Geschehen fallen, kann aber auch nochmals genau nachlesen, was mir als wichtig erscheint und ich liebe mein Bücherregal, was keinesfalls zu kurz kommen sollte. Und eine Autorenlesung ist zudem für mich ein Nonplusultra. Der Autor selbst gibt mir die Möglichkeit, seiner Akzentuierung des Satzes mit seiner Stimme zu lauschen. Das Hörbuch ist im BookBeat Katalog enthalten. Cool! Spiegel Bestseller bei BookBeat. 5/5 Punkte 5. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG "Das Feld" von Robert Seethaler, hat 240 Seiten, einen Festen Einband und ist am 28.02.2018 unter der ISBN 9783446260382 bei Hanser Berlin im Genre: Romane erschienen. Das Cover finde ich dem Thema entsprechend nüchtern gehalten. Es ist die krumm gewachsene Birke worunter Harry Stevens täglich sitzt. 5/5 Punkten 6. WAS SAGT ROBERT SEETHALER SELBST ZU SEINEM BUCH "DIE MASKE"? Auf meinem Blog findet ihr noch weiterführend Links. 7. FAZIT Das Buch steht auf Platz 1 der Spiegel Bestseller Liste! Ich kann nur sagen: Und das zu Recht. Es war mein erstes Buch von Robert Seethaler, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Ich bin immer skeptisch gegenüber der Spiegel Bestseller Liste, weil ich der Meinung bin, wenn man das Geld für viel Werbung aufbringen kann, landet das Buch weiter vorne, als wenn das nicht möglich ist. Ich habe in den letzten Monaten einige Indieautoren, Selfpublisher oder von kleinen Verlagen gelesen, die mehr Aufmerksamkeit verdienten, weil sie auch eine entsprechende Qualität aufweisen. Aber bei dem Bestseller "Das Feld" war ich schnell hin und weg, weil das Buch ein Menschenleben in vielen Facetten zeigt. Es macht betroffen, es bringt einen zum Lachen, es weckt Bedauern, es zeigt Glück und das Gefühl etwas Wichtiges verpasst zu haben. Robert Seethaler zeigt es, indem er den Leser interaktiv werden lässt. Er zeigt nur Momentaufnahmen, Polaroids eines Lebens. Der Leser fügt sie zu einem Menschen bzw. einem Menschenleben zusammen. Ich glaube, dass jeder Leser seinen eigenen Schluss daraus zieht. Das Buch gefällt mir sehr gut. @Hanser Verlage Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.
Wundervolles Buch, das zum Nachdenken anregt
von Lesetante - 19.06.2018
In "Das Feld" geht Robert Seethaler der Frage auf den Grund, was die Toten des Paulstädter Friedhofs wohl nach ihrem Tod erzählen würden und gibt den Verstorbenen eine Stimme. Ganz Verschiedenes hätten sie wohl zu berichten und als Leser hört man bei einem Spaziergang über den Friedhof die einzelnen Personen sprechen. Der eine erzählt unverblümt aus seinem Leben, ein anderer stellt sich die Frage Was wäre gewesen, wenn? und der nächste berichtet von seinem eigenen Tod. Von der ersten Seite an taucht man ein in Paulstadts Welt und lauscht den verschiedenen Geschichten, Erzählungen und Überlegungen der verstorbenen Bewohner. Die einzelnen Protagonisten werden kurz aber markant und eindringlich beschrieben. Zu allen kann man beim Lesen schnell eine Verbindung aufbauen und man bekommt eine recht genaue Vorstellung der Personen und der detailliert und bildlich geschilderten Handlungsorte. Nach und nach erkennt man die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Erzählungen und alles fügt sich harmonisch zu einem verständlichen Gesamtbild zusammen. Seethaler ist es gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die einzelnen erzählten Episoden der unterschiedlichsten Charaktere haben mich beim Lesen sehr berührt. Für das wundervolle Buch, das zum Nachdenken anregt vergebe ich eine klare Leseempfehlung.
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.