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Drei Schwestern Kafkas

100 Gedichte. Lesebändchen.
Buch (gebunden)
Anders als die berühmten Theaterstücke Rolf Hochhuths zeichnen sich viele seiner Gedichte durch ihren privaten, ja intimen Ton aus, der den vorliegenden Band zu einer Art lyrischem Tagebuch des Autors macht. Daneben aber zeigt sich Hochhuth auch in s … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Drei Schwestern Kafkas
Autor/en: Rolf Hochhuth

ISBN: 3100312104
EAN: 9783100312105
100 Gedichte.
Lesebändchen.
Herausgegeben von Dietrich Simon
FISCHER, S.

24. März 2006 - gebunden - 184 Seiten

Beschreibung

Anders als die berühmten Theaterstücke Rolf Hochhuths zeichnen sich viele seiner Gedichte durch ihren privaten, ja intimen Ton aus, der den vorliegenden Band zu einer Art lyrischem Tagebuch des Autors macht. Daneben aber zeigt sich Hochhuth auch in seiner Lyrik als politisch kämpferischer Autor, der das Vokabular der Gegenwart gezielt in Poesie verwandelt. Was diese politische Lyrik mit den privaten Gedichten verbindet, ist Hochhuths Poetik der Erinnerung. Wie kein anderer Lyriker blickt Hochhuth skeptisch und voller Mitleid für die Opfer der Geschichte auf die Katastrophen der Vergangenheit und Mißstände der Gegenwart und kann dabei doch nicht von der Hoffnung lassen, dass Aufklärung durch Poesie möglich ist.
Rolf Hochhuth, 1931 in Eschwege geboren, arbeitete als Verlagslektor, als er sein erstes Drama »Der Stellvertreter« schrieb. Das Stück wurde 1963 in Berlin von Erwin Piscator uraufgeführt und machte den Autor mit einem Schlag weltberühmt. Hochhuth lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Geschwister-Scholl-Preis (1980), dem Lessing-Preis (1981) und dem Jacob-Grimm-Preis (2001).
Der Herausgeber Dietrich Simon, 1939 geboren, war Lektor und Geschäftsführer des Verlags Volk & Welt in Berlin und ist seit 2003 Geschäftsführer der S. Fischer Stiftung.


»Karl Krolow, selbst Lyriker von Rang, hat Hochhuths Gedichten einst hohe Qualität bescheinigt. In diesem Band treibt der Dramatiker als Lyriker die sprachliche Verdichtung wieder bis hart an die Grenze. Seine Gedichte sind >eigen-artig< im Sinne von unverwechselbar. Seine kühne Wortkombinatorik, sein ungewöhnlicher Zeilenfall haben bisweilen etwas atemberaubend Sprach-Artistisches. Oft genügt ihm ein einziger Begriff, ganze Tragödien zu erzählen...
Kein neues Hüftgelenk<... Viele entzünden sich an einer Bestürzung - Vergänglichkeit, Sinnlosigkeit, Melancholie, Arbeitslosigkeit, die Gier der Mächtigen. Und enden oft in resignativer Erkenntnis...
Besser eine ehrliche Ohrfeige als ein verlogener Kuß< reimt er Kritisches, Quälendes, Querköpfiges, Mahnendes: >Merkt ein Volk nicht, wie es Blut vergießt, wenn es die Meister nicht mehr liest.< Zumal die Mächtigen, die Arbeitsplätze wegzaubern, beutelt er mit Inbrunst.
Bettsonett<...) Man begreift: Zu bremsen war dieser Mann noch nie.
Abendzeitung<

Portrait

Rolf Hochhuth, geb. 1.4.1931 in Eschwege, arbeitete nach Abschluss einer Buchdruckerlehre in verschiedenen Buchhandlungen in Marburg, Kassel und München. Nebenher war er Gasthörer an den Universitäten in Heidelberg und München. 1955 war er Lektor im Bertelsmann-Lesering und arbeitete an der Herausgabe verschiedener Werksausgaben und Erzählanthologien mit. Seit 1963 lebt Hochhuth als freier Autor in Riehen bei Basel. Der Schwerpunkt seiner Themen liegt auf der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Seine Werke sind mit dokumentarischem Beweis- und Belastungsmaterial angereichert, die Hochhuth in umfangreichen Recherchen zusammengetragen hat. Hochhuth wurde damit zu einem der Hauptvertreter des sogenannten Dokumentartheaters der 60er Jahre. Dabei entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten und umstrittensten Dramatiker in der deutschsprachigen Bühnenwelt. 1980 erhielt er den Literaturpreis der Stadt München und des Verbandes bayerischer Verleger sowie den Geschwister-Scholl-Preis für Literatur, 1990 den Jacob-Burckhardt-Preis der Basler Goethe Stiftung. 2001 folgte der Jacob-Grimm-Preis für seinen Einsatz um die deutsche Sprache.

Pressestimmen

»Rolf Hochhuth ist ein Lyriker von Graden, ein Kaltnadelradierer der Poesie. Schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend, Schicksale oder Momente (will sagen Lebenssituationen; oft genug sind es die zum Tode hin) gleichsam in einem Brennglas einfangend. Wenn man die Leser um etwas bitten darf: Sie mögen das Gedicht Drei Schwestern Kafkas zu ihrer Erfahrung machen; schauerliche Lakonie, flammendes Menetekel.« Fritz J. Raddatz, Weltwoche

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