Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei

Totenweg

Kriminalroman. Originaltitel: Totenweg. 'Elbmarsch-Krimi'. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 3. Aufl. 2018. …
Buch (gebunden)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.2
In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt seither im Koma. Ein Mordversuch? Sie kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, wo sie auf Kriminalhauptkommissar Haverkor … weiterlesen
Dieses Buch ist auch verfügbar als:
Buch

20,00*

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Totenweg als Buch

Produktdetails

Titel: Totenweg
Autor/en: Romy Fölck

ISBN: 3785726228
EAN: 9783785726228
Kriminalroman.
Originaltitel: Totenweg.
'Elbmarsch-Krimi'.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
3. Aufl. 2018.
Lübbe

23. Februar 2018 - gebunden - 416 Seiten

Beschreibung

In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt seither im Koma. Ein Mordversuch? Sie kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, wo sie auf Kriminalhauptkommissar Haverkorn trifft. Beinahe zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, seit dem Mord an Fridas bester Freundin Marit, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Frida fällt die Rückkehr ins Dorf schwer: die Herbststürme, die Abgeschiedenheit, das Landleben zwischen Deichen, Marsch und Reetdachhäusern. Ihre alte Schuld scheint sie hier zu erdrücken: dass sie Marits Mörder kennt, aber niemandem davon erzählte ...





Trailer

Portrait

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen.


Pressestimmen

"Der atmosphärisch dichte Roman, der nicht an Nebel und Sturm spart, fesselt nicht zuletzt wegen seiner souveränen Gratwanderung zwischen den Zeiten. [...] Applaus für Romy Fölck. Für einen verheißungsvollen Serienauftakt." Hendrik Werner, Bremer Nachrichten, 08.02.2018 "Totenweg ist ein richtig toller Schmöker geworden, der einem tatsächlich den Nachtschlaf rauben kann. [...] Ich bin mir sicher, der Name Romy Fölck spielt in den Bestsellerlisten demnächst in der gleichen Liga wie Nele Neuhaus & Co." WDR 2 Krimitipp, 26.02.2018 "Die junge Polizisting Frida Paulsen und der alternde Kommissar Haverkorn - Beide haben interessante Hintergrundgeschichten, die nur so nach und nach aufgeblättert werden. Daraus ergibt sich eine gute Reibung zwischen den Figuren, eine Spannung, die ganz am Schluss erst gelöst wird." Antje Deistler, Deutschlandfunk, 23.02.2018 "Der atmosphärisch dichte Roman, der nicht an Nebel und Sturm spart, fesselt nicht zuletzt wegen seiner souveränen Gratwanderung zwischen den Zeiten. [...] Applaus für Romy Fölck. Für einen verheißungsvollen Serienauftakt." Hendrik Werner, Bremer Nachrichten, 08.02.2018 "Totenweg ist ein richtig toller Schmöker geworden, der einem tatsächlich den Nachtschlaf rauben kann. [...] Ich bin mir sicher, der Name Romy Fölck spielt in den Bestsellerlisten demnächst in der gleichen Liga wie Nele Neuhaus & Co." WDR 2 Krimitipp, 26.02.2018 "Die junge Polizistin Frida Paulsen und der alternde Kommissar Haverkorn - Beide haben interessante Hintergrundgeschichten, die nur so nach und nach aufgeblättert werden. Daraus ergibt sich eine gute Reibung zwischen den Figuren, eine Spannung, die ganz am Schluss erst gelöst wird." Antje Deistler, Deutschlandfunk, 23.02.2018

Mehr aus dieser Reihe

zurück
Bluthaus
Buch (gebunden)
von Romy Fölck
vor
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Viernheim Robert-Schumann-Straße - 18.09.2018
Klassischer Krimi aus Norddeutschland. Toll recherchiert und sehr spannend.
C. Höher
von C. Höher - Hugendubel Buchhandlung Stralsund Ossenreyerstr. - 24.05.2018
Klasse! Atmosphärisch + spannend! Erwartungsvoll + ungeduldig warte ich nun auf den 2. Fall!!!
Ute A.
von Ute A. - Hugendubel Buchhandlung Wismar Hinter dem Rathaus - 11.04.2018
Wildgänse fliegen über Deiche, Schafe grasen auf den Elbinseln, Reetdachhäuser liegen verstreut zwischen Apfelhöfen - Die Idylle trügt! Ein Ermittler-Duo, was sich findet und zu einem Unfall gerufen wird - es gibt eine Tote - vor 18 Jahren!! Spannend und flüssig geschrieben - von der 1. Seite an!!!
Hedda Freier
Der erste Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 25.02.2018
Jahrelang war Frida nicht mehr in ihrem Heimatdorf Deichgraben. Als sie einen Anruf ihrer Mutter erhält, das ihr Vater niedergeschlagen worden ist und nun im Krankenhaus operiert wird, macht sie sich auf den Weg. Vor vielen Jahren wurde ich beste Freundin ermordet und Frida kennt den Mörder, hat dieses Geheimnis aber für sich behalten. Nun kommen die Erinnerungen zurück. Ein Kriminalroman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Eine spannende Handlung mit vielen unerwarteten Wendungen. Sympathische Ermittler, die wir auch als Privatpersonen kennenlernen. Mich hat Romy Fölck auf jeden Fall überzeugt und ich bin gespannt auf den zweiten Fall. 5 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
absolut packenden Krimi aus der Elbmarsch
von RoRezepte - 03.08.2018
Romy Fölckschrieb mit Totenweg, einem Krimi an der Elbmarsch, ihren Debüt im Bastei Lübbe Verlag. Bjarne Haverkorn, Kriminalkommisar, konnte seinen ersten Fall als Leiter der Mordkommission selbst nach 18 Jahre nicht lösen: Marit Ott, 14 Jahre, wurde 1998in einem alten Viehstall in der Elbmarsch erdrosselt. Der Täterkonnte nie gefasst werden und Haverkornleidet noch heute darunter. Mit fast 60 Jahren wurde er wieder in die Elbmarsch gerufen: FridjofPaulsen wurde hinterrücks niedergeschlagen und zum Sterben im Graben zurückgelassen. Frida Paulsen, 31 Jahre, studierte an der Polizeiakademie in Hmburgfür den Laufbahnabschnitt II (gehobenen Dienst) um es zur Kriminalpolizei zu schaffen. Als ihr Vater niedergeschlagen wurde, reist sie in ihren Heimatort, mit dem sie eine schlechte Kindheitserinnerung verband. Sie fand mit 13 Jahren ihre damalige beste Freundin Marit Ott im Viehstall, tot.. ermordet. Und Frida weiß etwas. Schafft sie es sich Haverkornanzuvertrauen? Können die beiden den alten Fall lösen und dabei auch den Täter finden, der es auf ihren Vater abgesehen hat? Jede Familie hat ihre Schatten. Romy Fölckschreibt mit Totenwegeinen absolut packenden Krimi! Ich konnte das Buch nicht weglegen, ich war gebannt! Ständig passierte etwas Neues, das Blatt drehte sich immer wieder, ich verdächtigte mittlerweile jedenund erst auf den letzten Seiten wird klar, wer wie wo was warum. Die Autorin fesselt mit ihrem Schreibstil, man fühlt sich mitten in den Szenen, vor Ort in der Elbmarsch, sodass man beim Lesen sogar die Luft anhält. Ich muss unbedingt den nächsten Fall von Frida Paulsen und Bjarne Haverkornlesen! Die Rezepte nach Totenweggibt es unter www.rorezepte.com & http://rorezepte.com/totenweg-romy-foelck
Bodenständiger Krimi
von badwoman - 14.07.2018
Frida ist Polizistin in Hamburg, eilt aber nach einem Hilferuf ihrer Mutter in ihre Heimat auf den elterlichen Obsthof in der Elbmarsch zurück: Ihr Vater wurde brutal zusammen geschlagen. Hier ermittelt nun Kriminalkommissar Haverkorn, der Frida noch von einem anderen Fall her kennt: Vor zwanzig Jahren wurde Fridas Freundin Marit kaltblütig ermordet, der Mörder wurde nie gefunden. Ein Verbrechen, das sowohl Frida als auch Haverkorn bis in die Gegenwart verfolgt, Frida, weil sie damals nicht die ganze Wahrheit gesagt hat, Haverkorn, weil er diesen Fall nicht lösen konnte. Und nun stehen sie sich wieder gegenüber, mit der alten Last und zusätzlichen neuen Sorgen. Der Krimi "Totenweg" aus der Feder der deutschen Autorin Romy Fölck ist der erste Band einer Serie um die Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Romy Fölck schreibt flüssig und schnörkellos, der Leser fliegt nur so durch das 380 Seiten starke Buch. Frida ist mit ihren Fehlern und Unsicherheiten eine sympathische Protagonistin, wie auch Haverkorn, der engagierte Kommissar. Die beiden haben ihr privates Päckchen zu tragen, das macht sie menschlich und das wird gut in die Geschichte eingearbeitet. Sie sind keine Superhelden, eher so die Menschen von nebenan. Die Spannung wird über einen großen Teil des Buches gehalten, es gibt einige unvorhersehbare Wendungen, sowohl was das Verbrechen angeht, als auch im privaten Bereich. Das Cover zeigt eine typische norddeutsche Landschaft, ich hatte mir nach der Lektüre des Buches den "Totenweg" etwas düsterer vorgestellt, hier wirkt er eher idyllisch. Der grellrote Titel weist dann schon eher auf den Krimi hin. Der Titel passt zur Geschichte und ist prägnant, also gut gewählt.
Tolles Ermittlerduo
von Xanaka - 12.05.2018
Fritjof Paulsen ist niedergeschlagen worden. Offensichtlich in der Absicht, dass er auf jeden Fall nicht mehr aufsteht. Beim Fallen stürzte er in den Straßengraben. Hätte ihn seine Frau nicht noch in der Nacht so intensiv gesucht, wäre er vermutlich an Ort und Stelle verstorben. Seine Tochter Frida, die eigentlich mitten in den Prüfungen zum gehobenen Polizeidienst steht, kehrt nach Hause zurück, um ihre Mutter bei der Führung des Fruchthofs zu unterstützen. Die Ernte steht vor der Tür und wenn die Ernte des Obstes nicht eingebracht wird, drohen ihre Eltern alles zu verlieren. Im versuchtes Mordanschlag auf Fridas Vater ermittelt Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn. Er ist in der Gegend bekannt. Für ihn sind diese Ermittlungen auch ein guter Grund um erneute Spuren im Fall der ermordeten Marit zu suchen. Dieser Fall war 1998 sein erster Fall als Leiter der Mordkommission und er ist daran gescheitert. Der Fall konnte bis dato nie aufgeklärt werden und lässt ihm keine Ruhe. Jetzt kurz vor dem Ruhestand will er noch einmal alle Spuren prüfen. Vielleicht haben die Ereignisse ja einen Zusammenhang? Oder war es doch nur ein Anschlag von Schuchhardt, der alle Bauernhöfe in der Umgebung versucht aufzukaufen um diese dann abzureißen? Dieser, etwas untypische Krimi liest sich in einem weg. Schon die Idee die Ermittlungen durch eine in Ausbildung zum höheren Dienst stehenden Beamtin, die eigentlich so richtig noch gar nicht fertig ist, durchführen zu lassen, ist genial. Zusätzlich kommt ja noch der persönliche Aspekt von Frida hinzu, die ja in ihrem Heimatort alle persönlich kennt. Auch das Zusammenfinden von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ist bemerkenswert. Als Team sind die beiden absolut sympathisch. Hier lässt es mich als Leser auf weitere gemeinsame Fälle hoffen. Kurzum spannend und ereignisreich erzählt, sympathische Ermittler die mir mit ihren persönlichen Problemen zunehmend mehr ans Herz gewachsen sind, eine perfekte Mischung für einen tollen Krimi. Von mir gibt es in jedem Fall eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.
Spannend, aber ...
von Miss Norge - 18.04.2018
Romy Fölck ist mit Totenweg ein solider und spannender Krimi gelungen. Durch den gut zu lesenden Schreibstil ist man locker und flockig in der Elbmarsch unterwegs und begleitet Frida und, den in die Jahre gekommen, Kommissar Bjarne Haverkorn bei der Lösung dieser Fälle. Denn wie sich im Laufe der Story immer mehr herauskristallisiert hat man es dort nicht nur mit einem neuen, sondern auch mit zwei alten Fällen zutun. Sehr gut hat die Autorin die Rückblicke in die Geschichte eingeflochten um die Leser auch daran teilhaben zu lassen. Durch die Wendungen und kleinen Hinweise auf verschiedene Personen, hat die Autorin mich als Leserin immer wieder auf eine falsche Fährte locken wollen, doch als jahrelange Krimi-Leserin ist ihr dies nur teilweise gelungen. (was ich aber nicht als negativen Aspekt darstellen möchte) Logisch und gut erklärt kommt dann auch das Ende daher, nur leider muss ich sagen, waren mir die Personen noch etwas zu entfernt und kühl. Vor allem bei Frida hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, da sie mir immer etwas fremd blieb und man nicht so klar ihre Gedanken erfassen konnte. Zudem passiert ab der Hälfte des Buches zu viel auf einmal. Die Ereignisse überschlagen sich praktisch und kommen mir daher etwas zu dramatisch rüber. Vielleicht ändert sich dies ja im zweiten Teil *Bluthaus*, welches im Herbst 2018 erscheinen soll.
Die Schatten der Vergangenheit
von Caren Lückel - 15.04.2018
Inhalt: Vor 18 Jahren übernahm Bjarne Haverkorn seinen ersten Fall als Leiter einer Mordkommission. Dass er damals den Mörder nicht finden konnte, macht ihm bis heute zu schaffen. Frida Paulsen, eine Freundin des damaligen Mordopfers, ist jetzt angehende Kripo-Beamtin und kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil ihr Vater überfallen und schwer verletzt wurde. Sie kümmert sich um den Betrieb ihrer Eltern. Der Mordfall von damals lässt auch ihr keine Ruhe. Als noch ein weiterer Mord geschieht, nimmt sie zusammen mit Haverkorn die Ermittlungen auf. Meine Meinung: Das Buch hat mich gleich am Anfang gefesselt. Romy Fölck gelingt es, den Leser in die düsterere und kühle Stimmung zu versetzen, die im Heimatdorf von Frida herrscht. Die Geschichte, die aus wechselnden Perspektiven erzählt wird und immer wieder von Fridas Jugenderinnerungen unterbrochen wird, ist von Anfang bis Ende spannend. Die Autorin legt viele falsche Spuren, so dass man bis zum Ende rätselt, wer der Mörder war. Die Handlung ist sehr verwirrend, immer wieder kommen unerwartete Wendungen. Einiges kam mir persönlich unwahrscheinlich und unlogisch vor, manches war für meinen Geschmack ein bisschen zu dick aufgetragen und konstruiert. Das Ende allerdings war stimmig und überzeugend. Die Charaktere sind größtenteils überzeugend gezeichnet. Haverkorn ist Ermittler mir Leib und Seele, wir erfahren auch, wie sein Privatleben darunter leidet. Die Region und deren Bewohner sind detailliert und liebevoll gezeichnet, sie haben mich allesamt überzeugt. Mit Frida bin ich dagegen bis zum Schluss nicht so richtig warm geworden. Schade, denn die ist ja die Hauptfigur. Aber ihr Handeln bzw. Nicht-Handeln konnte ich stellenweise nicht nachvollziehen. Für mich ist sie zu kühl und unnahbar. Sollte es einen Fortsetzungsband geben, bekommt sie aber noch eine Chance von mir. Fazit: Ein gelungenes Krimi-Debüt der Autorin mit viel Lokalkolorit und größtenteils überzeugenden Darstellern. Die Handlung weist einige Schwächen auf, trotzdem ist das Buch lesenswert
Ein Geheimnis kommt früher oder später ans Licht
von claudi-1963 - 13.04.2018
Versuche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles hört und sieht, deckt es doch auf. (Sophokles) Hamburg 1998: Die drei Schulfreunde Frieda, Marit und Jesper sind seit Kindertagen miteinander befreundet. Doch als Marit eines Nachts nicht nach Hause kommt, eilt Frieda zum alten, verlassenen Stall im Totenweg, hier wollte Marit sich mit jemanden treffen. Doch für Frieda soll sich an dem Tag alles verändern, den sie findet Marit nur noch tot vor. 18 Jahre später: Kommissaranwärterin Frieda Paulsen steht kurz vor ihren letzten Prüfungen, als sie die Nachricht ihrer Mutter ereilt. Ihr Vater wurde in den Elbmarschen, in der Nähe seines Apfelhofs schwer verletzt aufgefunden. Er wurde von jemanden schwer verletzt und niedergeschlagen im Deichgraben liegengelassen. Für Frieda ist klar, dass sie sofort in ihre Heimat muss, auch wenn die schrecklichen Erinnerungen von damals sie noch immer belasten. Auch Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn hat den damaligen Fall nie vergessen, den er konnte Marits Mörder nie fassen. Für ihn ist sofort gewiss, das er den Überfall an Fridjof Paulsen als Ermittler übernehmen möchte. Vielleicht hat er ja so die Gelegenheit nochmals im Cold Case Fall von Marit nachzuforschen. Was Frieda nicht ahnt, das dieser Fall sie wieder ganz nah in die Vergangenheit und Lebensgefahr bringen wird. --- Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch der Autorin, bei der mich schon das wunderschöne, geheimnisvolle Cover und die Kurzinfo in den Bann gezogen hatte. Ich war fasziniert von Romy Fölcks Schreibstil, dies war wieder einmal mehr ein Kriminalfall der mich zum mitraten herausgefordert hat. Bis zum Ende hatte ich zwar die eine oder andere Vermutung, sie stellte aber immer wieder als Sackgasse heraus. Schon der Cold Case Fall, der im Buch in kursiver Schrift dargestellt wird, hat mich tief bewegt und berührt. Auch wen dieser Kriminalfall recht unblutig daher kommt, ist es sehr berührend und fesselnd geschrieben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und waren mir sofort sympathisch, allen voran Frieda Paulsen und Bjarne Haverkorn. Ein Ermittlergespann das mir sehr gut gefallen hat und von denen ich sehr gerne noch weitere Fälle lesen würde. Die Location, im hohen Norden zwischen Hamburg und Itzehoe, dazu noch Atmosphäre der Apfelhöfe mit all den Problemen hat mich absolut überzeugen können. Auch der Szenenwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist der Autorin sehr gut gelungen. So freue ich mich auf den nächsten Fall und vergebe 5 von 5 Sterne.
Gelungen, vielschichtig in dem bis zur letzten Seite Spannungsmomente stecken
von isabellepf - 04.03.2018
Totenweg von Romy Fölck, ist der erste Band der Krimi-Reihe, in dem Kommissar Bjarne Haverkorn, gemeinsam mit der angehenden Kriminalpolizistin Frida Paulsen, im bisher ungelösten Mordfall der jungen Marit ermitteln. Frida Paulsen hatte nach dem Mord ihrer damals besten Freundin Marit dem Apfelhof ihrer Eltern den Rücken gekehrt, um in Hamburg neu anzufangen. Dort fand sie eine Stelle als Polizistin und sah sich nach zehn Jahren bei der Schutzpolizei, eines höheren bestimmt.  Sie beschliesst ein Studium auf der Polizeiakademie zu absolvieren, um fortan, bei der Kriminalpolizei zu arbeiten. Doch dann erreicht sie die erschreckende Nachricht, das ihr Vater hinterrücks niedergeschlagen wurde und fährt sofort ohne gross zu Überlegen zurück in ihre Heimatstadt. Schuldgefühle über den Mord an ihrer damals besten Freundin Marit, die Erinnerungen an den Mörder und ihr bisheriges Schweigen holen sie wieder ein, umso länger sie bleibt und ziehen sie immer tiefer in den Sumpf der Vergangenheit. Bis die Vergangenheit sie wieder einholt. Kommissar Bjarne Haverkorn war damals der leitende Ermittler im Mordfall der jungen Marit, der mittlerweile kurz vor seiner Pensionierung steht. Doch der seit über zwanzig Jahren ungelöste Fall des damals vierzehnjährigen Mädchens, lässt ihn einfach nicht zur Ruhe kommen. Und so ermittelt er auch weiterhin unermüdlich nach dem Mörder von Marit, bis Frida Paulsen wieder zurück in ihre Heimatstadt reist. Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick in das Jahr, in dem der Mord an der jungen Marit begangen wurde. Haverkorn der kurz vor der Pensionierung stehende Ermittler, ist anfangs ein sehr distanziert beschriebener Charakter der erst mit der Zeit und im weiteren Verlauf der Geschichte interessanter dargestellt wird. Auch Frida, ihre Vergangenheit und der Familienbetrieb werden zu Anfang sehr spärlich beschrieben und erlagen erst im späteren Verlauf mehr Beachtung. Obwohl Frida seit über zehn Jahren bei der Polizei arbeitet, kam sie mir manchmal sehr verletzlich vor, die erst mit der Übernahme des Apfelhofs an Stärke und Willenskraft erlangte. Doch umso mehr sie sich im Familienbetrieb mit einbringt, umso mehr kommt sie auch unzähligen Ungereimtheiten ihres Vaters auf die Spur. War der Überfall ihres Vaters gar kein Überfall, sondern von jemand brutal geplant worden, der vielleicht sogar im Zusammenhang mit dem damaligen Mord an Marit hängt? Doch auch im Mordfall von Marit tut sich im weiteren Verlauf einiges und die Geschichte wird nicht nur komplexer, sondern auch die Handlungsstränge werden facettenreicher und spannender. Umso länger sich Frida mit dem Fall beschäftig umso näher kommt sie auch wieder ihrer Vergangenheit und muss sich auch Haverkorn endlich stellen. Doch Haverkorn hatte schon damals den Verdacht, das Frida ihm im Bezug auf den Mörder nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte. Die Lage spitzt sich zu, ein weiterer Mord erschüttert das Dorfleben und das ungleiche Ermittlerduo erkennt endlich, das sie nicht nur auf der selben Seite stehen, sondern entwickeln sich auch aufeinander zu. Sehr angenehm, flüssig und mitreisend ist auch der Schreibstil von Romy Fölck, der mich beim lesen sehr fliessend durch die Kapitel geführt hat. Besonders spannend war es für mich den Ermittlungssträngen zu folgen, indem man als Leser gekonnt, immer wieder auf eine falsche Fährte geführt wurde. Raffinierte Handlungsstränge, viel spiel zum eigenen Ermitteln, grandiose Spannungsmomente und das hautnahe mit einbeziehen in den Fall, haben die Geschichte immer wieder aufleben und authentisch gemacht. Im Gesamten hat mich der Auftaktroman sehr gut unterhalten, der mit einigen raffinierten Handlungssträngen und sagenhaften Spannungsmomenten versehen ist. Ich möchte zu gerne mehr über das ungleiche Ermittlerduo lesen und freue mich schon jetzt auf eine weitere Fortsetzung. Für mich ist Totenweg ein rundum gelungener Kriminalroman, der raffinesse, Spannung und mit unvorhersehbaren, vielschichtigen Wendungen versehen ist.
Tod in der Elbmarsch
von amena25 - 27.02.2018
Frida Paulsen, Polizistin in Hamburg, wird von ihrer Mutter in ihr Heimatdorf gerufen. Mit ihren Eltern hat sie seit Jahren nur noch sporadisch Kontakt. Doch jetzt wurde ihr Vater niedergeschlagen und wird im Krankenhaus operiert. Es ist nicht klar, ob er durchkommen wird. Mit äußerst gemischten Gefühlen fährt sie nach Deichgraben in der Elbmarsch. Vor fast zwanzig Jahren wurde hier ihre beste Freundin Marit Ott ermordet - und Frida weiß, wer der Mörder ist! Doch dieses Geheimnis hat sie nie verraten und sie trägt bis heute schwer an dieser Schuld. Für die Ermittlungen wird ausgerechnet der Kommissar Bjarne Haverkorn beauftragt, der schon damals im Fall von Marit - erfolglos - ermittelt hat. Auch ihn beschäftigt der alte und ungelöste Fall bis heute. Als die beiden aufeinander treffen, wissen beide, dass es nicht nur um den aktuellen, sondern auch um den alten, ungelösten Fall geht. Für Frida bedeutet dies, dass sie sich ihren Erinnerungen, ihrem Konflikt mit den Eltern, aber auch ihrer Schuld stellen muss. Außerdem muss sie überlegen, ob sie den Hof ihrer Eltern vor dem finanziellen Ruin retten kann. Für Haverkamp ist der Fall eine Chance, das alte Rätsel um den Tod Marits kurz vor seiner Pensionierung doch noch zu lösen. Haverkamp gibt einen sehr sympathischen und emphatischen Kommissar ab, der Frida nach anfänglichen Schwierigkeiten fast wie eine eigene Tochter behandelt. In seinem Privatleben läuft es allerdings alles andere als rund, seine Frau pflegt ihre Depression und macht damit seine Ehe zur Hölle. Frida hingegen ist ein schwieriger Charakter, der auch dem Leser nicht so schnell ans Herz wächst. Ihre ruppige und abweisende Art macht es nicht nur ihren Eltern oder ihrem aktuellen Freund schwer. Hinzu kommt, dass sie sich als schlechte Menschenkennerin erweist, offensichtliche Zusammenhänge im Fall spät erkennt und noch später an erst Haverkamp weitergibt. Der Fall ist spannend aufgebaut, mit einigen überraschenden Wendungen, vielen möglichen Verdächtigen, bis die Wahrheit in einem rasanten Showdown ans Licht kommt. Lesenswert!
Gelungener Auftakt
von Bibliomarie - 26.02.2018
Frida Paulsen steht kurz vor den abschließenden Prüfungen für ihre Einstellung zur Kommissarin, als ein Anruf sie zum elterlichen Apfelhof in den Elbmarschen führt. Ihr Vater wurde bei einem Überfall brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Die Ermittlung übernimmt der altgediente Kommissar Haverkorn, der bereits einmal im Umfeld von Fridas Familie tätig war. Damals wurde Fridas Freundin Margit in einer Scheune erdrosselt, der Täter konnte nie ermittelt werden, aber Haverkorn ist sich sicher, dass Frida ihm damals entscheidende Hinweise verschwieg. Deckte sie vielleicht sogar den Mörder? Frida ist sich inzwischen bewusst, dass sie damals Fehler machte, aber der Zwiespalt ist immer noch der gleiche geblieben. Es bleibt nicht nur bei dem Angriff auf ihren Vater, der Apfelhof steckt in Schwierigkeiten, Drohungen und eine Brandstiftung folgen. Gut, dass Frida sich auf die alten Freunde verlassen kann, die ihr bei der Bewirtschaftung des Hofs beistehen. Gleichzeitig ermittelt sie mit Haverkorn, zu dem sie immer mehr Vertrauen fasst. Der Auftakt zu einer neuen Krimireihe ist der Autorin Romy Fölck gut gelungen. Mit der jungen Kommissarsanwärterin kommt eine frische Ermittlerin auf die Bühne, die noch nicht abgeklärt und stumpf ihre Fälle bearbeitet, zumal sie ja auch selbst betroffen ist. Ihr Zwiespalt zwischen beruflichen Erfordernissen und persönlichen Verwicklungen ist interessant dargestellt. Immer noch belastet ihr Schweigen die Zusammenarbeit und birgt auch Gefahren für sie. Der Plot hat mir gut gefallen, wie die damaligen Ereignisse bis in die Gegenwart reichen und bei der Ermittlungsarbeit nach und nach alte Lügen aufdeckt werden, ist spannend ausgearbeitet. Es macht wirklich Spaß zu rätseln und mit Frida und Haverkorn Spuren zu suchen und zu spekulieren. Die Landschaft um die großen Apfelhöfe konnte ich mir bildlich vorstellen, auch die Figuren sind samt und sonders gut gelungen. Wobei grade die junge Polizistin Frida noch viel Entwicklungspotential für weitere Bände hat. Totenweg ist ein gelungener Kriminalroman, den ich nur schwer zur Seite legen konnte.
Einer der besten Regionalkrimis
von cybergirl - 23.02.2018
Frida ist Polizistin, nach 4 Jahren Streife hat sie sich zu einem Studium an der Hamburger Polizeiakademie entschlossen. Jetzt steht sie kurz vor ihrer Abschlussprüfung und hofft zur Kriminalpolizei wechseln zu können: Längst hätte sie wieder einmal nach Hause zu ihren Eltern in die Elbmarsch fahren müssen. Doch seit sie ihre beste Freundin Marit vor fast 20 Jahren ermordet aufgefunden hatte und sie danach in ein Internat gesteckt wurde fühlt sie sich auf dem Obsthof nicht mehr zu Hause. Als ihre Mutter anruft und Frida mitteilt, dass ihr Vater niedergeschlagen wurde und im Koma liegt muss sie wohl oder übel nach Hause fahren: Kommissar Haverkorn ermittelt in dem Fall des Obstbauern. Schon einmal war er dort in der Marsch, vor fast 20 Jahren als ein Mädchen ermordet wurde. Es war sein erster und einziger Fall als Leiter der Mordkommission. Er konnte den Täter nicht finden und der Fall beschäftigt ihn bis heute. Als Frida und Kommissar Haverkorn nach fast 20 Jahren wieder aufeinander treffen werden beide von der Vergangenheit eingeholt. Es gibt mittlerweile viele Regionalkrimis und ich lese sie auch immer wieder gerne. Besonders wenn sie in einer Region in Deutschland spielen. "Totenweg" ist der Auftakt eine Krimireihe die im Norden, in der Elbmarsch spielt und auch mein erstes Buch von der Autorin Romy Fölck. Die Autorin beschreibt die Landschaft so visuell, man sieht förmlich die Nebelschwaden vor seinem inneren Auge aufsteigen. Auch die Protagonisten sind alles sehr unterschiedliche Personen, haben alle ihre Ecken und Kanten. Am Anfang wusste ich sie nicht recht einzuschätzen doch im Laufe des Buches lernt man sie immer besser kennen und verstehen. Dazu ist das Ganze noch so spannend geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite von dem Buch gefangen. Es passieren Dinge die den Leser erkennen lassen, dass die beiden Fälle irgendwie zusammenhängen müssen. Auch kommen bei Frida wie bei Haverkorn immer wieder Erinnerungsfetzten aus der Vergangenheit was dazu führt, dass man mehrmals einen Verdacht hat, den man aber dann doch wieder fallen lässt. Bis am Ende in einem furiosen Finale klar wird wer der Täter ist. Hinten im Buch gibt es dann auch noch eine vielversprechende Leseprobe vom nächsten Fall mit Frida und Haverkorn. Ich freue mich schon wenn ich mich wieder in die Elbmarsch entführen lassen kann um Frida und Haverkorn wiederzutreffen. Der Autorin Romy Fölck möchte ich ein großes Kompliment aussprechen. Für mich ist "Totenweg" einer der besten deutschen Krimis die ich gelesen habe (und ich habe viele gelesen).
Dunkle Geheimnisse
von Anyah Fredriksson - 22.02.2018
Frida Paulsen war bereits 10 Jahre im Streifendienst, nun befindet sie sich im nächsten Ausbildungsabschnitt als Kommissaranwärterin. Kurz vor ihren Prüfungen machen es Geschehnisse in ihrem kleinen Heimatort erforderlich, dass sie zurückkehrt, nach Deichgraben. Fridas Vater Fridtjof wurde brutal zusammengeschlagen. Ihre Mutter Marta und auch der Apfelhof der Eltern benötigen jetzt Fridas Unterstützung. Ermittler ist Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn, nicht sein erster Fall in diesem Ort; denn bereits vor 18 Jahren war er hier im Einsatz. Damals wurde ein 14jähriges Mädchen, Marit Ott, ermordet, Bjarne konnte den Täter nicht ermitteln und gab seinen Chefposten, den er vor dem Fall gerade errungen hatte, gleich wieder ab. Still und heimlich ist er noch immer auf der Suche. Mit dem Überfall hat er eine Chance im Ort noch einmal alle zu befragen. Ausgerechnet Frida war es, die Marit aufgefunden hatte und Bjarne hat noch heute den Verdacht, dass sie ihm etwas verheimlicht ¿ Wie eine dunkle Riesenkrake schwebt das Unheil über Deichgraben und sie greift mit ihren Armen nach den Bewohnern, im Mittelpunkt der Gefahr scheint die Familie Paulsen zu stehen. Die Autorin Romy Fölck schreibt in einem unglaublich versierten Schreibstil und sie nutzt eine lebendige und ehrliche Sprache. Die Dialoge sind perfekt gelungen. Ihre Geschichte besitzt eine fast schon unheimlich hohe Authentizität. Die Charaktere sind voller Blut, ausdrucksvoll und psychologisch stark angelegt. Die Autorin schafft es mich sehr lange im Unklaren zu lassen über die Begebenheiten und das Blatt mehrfach völlig überraschend zu wenden. Gefühlt hatte ich fast jedem im Verdacht aus dem kleinen Deichgraben. Von Herzen gerne vergebe ich diesem Kriminalroman fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle ihn absolut weiter. Ein brillant geschriebener Krimi erwartet hier seine Leser mit Geheimnissen und Leichen in Kellern, aufreibender Polizeiarbeit, Misstrauen und Spannung auf höchstem Niveau.
Viele Blicke zurück
von Gaby2707 - 20.02.2018
Frida Paulsen bereitet sich auf die Abschlussprüfung an der Polizeiakademie vor, als sie ein Anruf ihrer Mutter erreicht. Ihr Vater wurde brutal zusammengeschlagen und liegt im Krankenhaus im Koma. Obwohl sie nichts in ihre alte Heimat zieht, muss sie ihrer Mutter beistehen. Da kommen die Erinnerungen an die Jugend zurück. Ihre beste Freundin Marit, damals 14 Jahre alt, wurde in Deichgraben in einem alten Schuppen am Totenweg ermordet; ihr Mörder nie überführt. Aber Frida hat dem damals ermittelnden Kommissar Bjarne Haverkorn nicht alles erzählt. Nun treffen sie hier wieder aufeinander. Haverkorn, der seinen ersten Fall als leitender Ermittler nie hat abschließen können, hadert noch immer damit, dass genau dieser Fall ihn an seinem Fortkommen gehindert hat. Der intensive, mitreißende, trotzdem leicht zu lesende Schreib- und Erzählstil von Romy Fölck hat es mir sehr schwer gemacht, den Krimi immer mal wieder aus der Hand zu legen. Ich bin schnell mittendrin in der etwas düsteren Gemeinschaft der kleinen Gemeinde Deichgraben in der Elbmarsch und lerne die kleinen Geheimnise, die jeder mit sich trägt, kennen. Die 31-jährige Frida ist mir von Anfang an sympathisch, obwohl sie etwas verschlossen wirkt. Ich bewundere sie, wie sie die Geschäfte des Apfelhofes in die Hand nimmt um ihren Heimathof zu retten. Durch sie und ihre Gedanken, die immer wieder in die Vergangenheit wandern, lerne ich einige Personen des Dorfes noch näher und besser kennen. Wobei ich alle Handelnden sehr gut ausgearbeitet und menschlich gut dargestellt und für mich vorstellbar empfinde. Mit dem wortkargen, eigenbrödlerischen Bjarne hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, die sich aber schnell gelegt haben. Er ist ein, wie ich es empfinde, sehr einfühlsamer Mann, der sich an seinen privaten Problemen, die er übrigens schnellstens lösen sollte, aufreibt. Der Spannungsbogen wird von Anfang an sehr hoch gespannt und hält sich, auch wenn es mal etwas ruhiger zugeht, sehr gut bis zum Schluss. Obwohl Bjarne wegen des Überfalls auf Fridtjof Paulsen in der Elbmarsch ist, zielt doch alles auch auf den Cold Case von vor 20 Jahren zurück. Ich bekomme immer wieder Informationen, die mich auf falsche Wege leiten. Eine weitere Leiche taucht auf, die wieder in eine andere Richtung weist. Ich hatte selten so viele Fragen, die sich schlussendlich alle nach und nach aufgelöst und zu meiner Zufriedenheit geklärt haben. Obwohl die Landschaft und die Umgebung keine sehr goße Rolle spielen, habe ich die vielen Apfelbäume auf den verschiedenen Höfen vor Augen und den Duft der Äpfel in der Nase. Ich habe einen spannenden, interessanten Krimi lesen dürfen, bei dem mich einige Wendungen immer wieder verwirrt haben. 3 Fälle konnten gelöst werden und ich habe fleißig mit rätseln und spekulieren können. Und nachdem ich die LP zum nächsten Fall habe lesen können, bin ich schon voll gespannter Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit von Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen.
atmosphärisch, spannend, gelungen
von Rebecca1120 - 19.02.2018
Frida Paulsen kehr nach langer Zeit in ihre Heimat , auf den elterlichen Obsthof zurück. Doch der Anlass ist sehr traurig. Ihr Vater wurde brutal zusammengeschlagen, liegt im Koma und die Ärzte wissen nicht ob er überlebt. Bei ihrer Heimkehr wird Frida nicht nur mit dem Ermittlungen zum Anschlag auf ihren Vater, sondern auch mit den Dämonen aus ihrer Vergangenheit konfrontiert. Dieser Krimi hat mich von Anfang an gefesselt. Romy Fölck hat hier eine super spannende Geschichte um einen Could Case gewoben. Dabei hat sie auch sehr anschaulich die Kulisse der nordischen Marsch beschrieben. Ich war zwar noch nie da, hatte aber den Eindruck: ich kenne mich jetzt da aus. Die Hauptfiguren sind liebevoll, glaubhaft beschrieben mit Zweifeln, Ecken und Kanten und manchmal auch mit falschen Entscheidungen. Das macht sie authentisch und nicht weniger sympathisch. Spannung empfand ich von Anfang bis Ende beim Lesen. Das Ende hätte ich so auch nicht erwartet. Wenn es wirklich weitere Fälle um Haverkorn und Frida geben wird, dann freue ich mich schon heute darauf. Wer Lust auf spannungsgeladene Lektüre hat, dem kann ich dieses Buch nur empfahlen. Von mir gibt's 5 Lese-Sterne.
Die Taten der Vergangenheit
von leseratte1310 - 19.02.2018
Frida Paulsen war viele Jahre im Streifendienst, aber nun bereitet sie sich auf die Abschlussprüfung an der Polizeiakademie vor, denn sie möchte zur Kripo. Doch dann erhält sie einen Anruf ihrer Mutter, dass ihr Vater brutal zusammengeschlagen wurde. Obwohl sie nichts zurück in ihr Heimatdorf Deichgraben zieht, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihrer Mutter beizustehen. All die Jahre hat sie möglichst vermieden nach Deichgraben zu kommen, denn ihre Freundin Marit wurde hier damals ermordet. Sie hat damals dem ermittelnden Kommissar Bjarne Haverkorn nicht alles erzählt und so konnte der Fall nie abgeschlossen werden, was Haverkorn immer noch belastet. Nun bekommt sie es nach fast zwanzig Jahren ausgerechnet wieder mit dem Kommissar zu tun. Von der ersten Seite an hat mich dieser Krimi gefesselt. Dieses Dorf, in das Frida nach langer Zeit zurückkehrt, hat eine ganze besondere und düstere Atmosphäre. Für Frida ist alles mit unangenehmen Erinnerungen verbunden und als sie nun zurückkehrt, stellt sie fest, dass der elterliche Apfelhof ziemlich heruntergekommen wirkt. Sie ist kaum angekommen, als sie erfährt, dass es um den Hof nicht gut bestellt ist, der Vorarbeiter Hagen von ihrem Vater gekündigt wurde und die Erntehelfer nur arbeiten, wenn sie den rückständigen Lohn erhalten haben. Frida ist gefordert. Ihr ehemaliger Freund Jesper bietet seine Hilfe an, doch will er helfen oder verfolgt er nur eigene Interessen? Es fiel mir anfangs sehr schwer, mit Frida zu fühlen. Sie hat den Kontakt zu den Eltern auf das Nötigste beschränkt und ich verstand auch nicht, warum sie damals nach Marits Tod nicht gesagt hat, was sie weiß. Haverkorn hat immer vermutet, dass Frida lügt, doch er konnte nichts machen. Nicht nur, dass der alte Fall ihn nie losgelassen hat, schon wieder ist er mit Ermittlungen beschäftigt und schon wieder gerät sein Privatleben ins Hintertreffen. Er hat Probleme mit seiner Frau und seinen Groll viel zu lange mit sich herumgetragen. Die Dorfbewohner sind eigenartige, verschlossene Menschen, die ihre Geheimnisse hüten. Sie sind auch von Fridas Rückkehr nicht besonders begeistert. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse und es kommen Dinge ans Tageslicht, die kaum vorstellbar sind. Diese Verstrickungen haben das Leben von so vielen Menschen über all die Jahre beeinflusst. Die Charaktere sind sehr gut und authentisch dargestellt. Die Rückblenden in die Vergangenheit sorgen dafür, dass mir Frida und Haverkorn zusehends sympathischer werden. Ich hatte viele der Dörfler im Verdacht und war mir bei keinem wirklich sicher, denn es gab auch immer wieder Wendungen, die mich in die Irre geleitet haben. Von Anfang an war die Geschichte spannend und packend, aber das Ende wurde dann richtig dramatisch. Die Auflösung ist schlüssig und auch ein wenig erschreckend. Eine Sache zieht die nächste nach sich und es endet in einem Fiasko. Frida und Bjarne sind ein Ermittlerpaar, über das ich gerne weitere Bücher lesen möchte. Ich kann den spannenden Krimi mit interessanten Charakteren und einer düsteren Atmosphäre nur empfehlen.
Spannender Krimi mit viel Potenzial zum Spekulieren
von KerstinT - 19.02.2018
Bjarne Haverkorn knabbert seit 20 Jahren an einem ungelösten Fall. Damals wurde ein totes Mädchen in einer Scheune am Totenweg gefunden. Nun ist Haverkorn wieder in Deichgraben in der Elbmarsch. Ausgerechnet der Vater der besten Freundin des toten Mädchens wurde niedergeschlagen. Es scheint keine Anhaltspunkte zu geben. Und Haverkorn kann den alten Fall einfach nicht ruhen lassen. Er beginnt wieder zu ermitteln. Dies ist der erste Teil einer neuen Krimi-Reihe, die in der Elbmarsch spielt. Bjarne Haverkorn, ein erfahrener Kommissar, kurz vor der Pensionierung, ermittelt zusammen mit Frida Paulsen, einer gerade von der Polizeihochschule kommenden Kommissarin. Sie bearbeiten einen aktuellen Fall, sowie einen Cold Case. Dieser Krimi hat mich von den ersten Seiten an gepackt und es war ein klasse Lesevergnügen. Es war sehr spannend. Sehr gefallen hat mir, dass es sehr viel Raum für Spekulationen gab (ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und es ging heiß her). Es wurden einem so viele Hinweise und Details zugesteckt, dass man bei und hinter allem eine Verschwörung witterte. Das macht meiner Meinung nach einen guten Krimi aus. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und wirkten realistisch. Haverkorn tut einem irgendwie leid. Er nagt immer noch an dem alten Fall, außerdem hat er Probleme mit seiner Frau. Frida ist sehr sympathisch. Sie scheint sehr taff zu sein, auch wenn an ihr die Vergangenheit nicht spurlos vorbeigegangen ist. Schön fand ich hier, dass Charaktere meist durch Fridas Erinnerung vorgestellt wurden. Diese Passagen waren gedankliche Rückblenden Fridas. Sie erinnerte sich an Situationen in der Vergangenheit. Diese Passagen wurden kursiv dargestellt, so dass der Leser es einordnen konnte. Der Schreibstil von Romy Fölck ist sehr angenehm und flüssig zu lesen - hätte ich dieses Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es mit Sicherheit in einem Rutsch durchgelesen. Die Atmosphäre mit der Elbmarsch hat mir sehr gut gefallen. Es wirkte düster und somit passend für einen Krimi. Die Beschreibung der Apfelplantagen/-höfe war sehr anschaulich. Ich habe die Landschaft beim Lesen richtig vor mir gesehen. Es scheint dort recht idyllisch zu sein. Der Spannungsbogen war gut und mir hat die schlüssige Auslösung gefallen. Die ganze Handlung ist sehr dynamisch. Eins passiert nach dem anderen. Und man hat kaum Zeit aufzuatmen. Ich habe an diesem Krimi nichts auszusetzen und kann eine klare Leseempfehlung aussprechen. Ich vergebe volle fünf von fünf Sterne.
Spannende Handlung, Charaktere unsympathisch
von Akantha - 19.02.2018
"Totenweg" von Romy Fölck ist der erste Band einer bislang auf vier Teile ausgelegten Reihe rund um das ungleiche Ermittlerduo Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen. Vor 18 Jahren wurde Fridas beste Freundin Marit erdrosselt in einem alten Viehstall gefunden und Frida weiß etwas darüber. Während sie die ganzen Jahre schwieg, kann der damalige Leiter der Mordkommission, Haverkorn, sich nicht von diesem Cold Case lösen. Als in Fridas Heimatdorf ein Überfall stattfindet, führt das die junge Polizistin und den kurz vor der Pensionierung stehenden Ermittler wieder zurück in die Vergangenheit, zurück nach Deichgraben. Nicht nur die Erinnerungen der beiden werden schmerzhaft wieder aufgefrischt, auch der Täter scheint noch nicht mit der Geschichte abgeschlossen zu haben. Die Kapitel werden in unregelmäßigem Wechsel aus der Perspektive von Frida und Haverkorn geschildert. In Fridas Abschnitten sind zum Teil Absätze in Form von Erinnerungen aus ihrer Kindheit eingewoben. Diese passen immer hervorragend zu den aktuellen Ereignissen, sodass sich der Leser wirklich vorstellen kann, dass Frida sich in genau dem Moment daran erinnert. Die Handlung ist bis zum Höhepunkt sehr spannend umschrieben. Es werden einige falsche Fährten gelegt, sodass die Zusammenhänge nicht direkt offensichtlich sind. Das ist für mich das wichtigste bei einem Krimi. Großer Kritikpunkt ist allerdings der Höhepunkt selbst. Eine entscheidende Szene wird nur kurz aus Fridas Erinnerung zusammengefasst, anstatt, dass der Leser das Geschehen wenige Minuten früher live miterlebt. Dadurch ist sehr viel Spannung verloren gegangen und der Höhepunkt für mich wirkungslos verpufft. Ein weiterer negativer Aspekt waren für mich die Charaktere. Es gibt einen Nebencharakter, den ich sehr interessant und sympathisch finde, welcher aber nur auf rund fünf Seiten vorkommt. Soweit kein Problem, es ist ja auch bewusst nur ein Nebencharakter. Alle anderen allerdings, sei es die beiden Protagonisten, deren Freunde oder Familie, fand ich absolut unsympathisch. Ich bin mit niemandem warm geworden, sodass ich, bis auf Frida und Haverkorn, zwischendurch jeden in Verdacht hatte, etwas mit dem Mord und / oder dem Überfall zu tun zu haben. Aber auch Frida mochte ich einfach nicht. Sie blieb immer distanziert und kühl, ich hatte nie das überzeugte Gefühl, dass sie jemanden wirklich mag oder jemandem vertraut. Haverkorn war zwar emotional, wenn er an seinen alten Fall und sein vermeintliches Versagen dachte, ich konnte mit ihm allerdings nicht so richtig mitfühlen und dass, obwohl der Leser noch eine sehr traurige Geschichte über ihn erfährt. Auch mit ihm war ich einfach nicht auf einer Wellenlänge, ich konnte mit dem Schicksal von beiden nicht mitfiebern. Das tut mir sehr leid, weil Romy Fölck selbst eine sehr sympathische Person ist. Vielleicht ist es aber auch eine regionale Begebenheit und mein rheinischer Charakter beißt sich mit den authentisch beschriebenen nordischen Gemütern. In die Beschreibung der Marsch-Region, der dortigen Menschen und ihrem Wesen hat die Autorin sehr viel Gefühl und Detailliebe einfließen lassen. Ich kann absolut nicht beurteilen, ob ihre Darstellung authentisch und gelungen ist, aber man merkt auf jeder Seite, wie sie die Region liebt und wie viel es ihr bedeutet, dieses ganz spezielle Lebensgefühl von dort oben im Norden für jeden Leser zu veranschaulichen, egal wo er oder sie lebt. Mit diesen "Regionalkrimis", die im deutschen Krimi-Markt seit längerem sehr im Trend liegen (so meine Wahrnehmung), kann ich allgemein wenig anfangen. Für eine gut erzählte, spannende Geschichte ist der Handlungsort für mich austauschbar, solange der Autor die Stimmung gut rüberbringt. Das ist Rom Fölck gelungen und mit welcher Leidenschaft sie "ihre" Region vertritt ist bemerkenswert. Doch wie gesagt ist es vielleicht genau diese authentische Beschreibung, welche die Charaktere für mich leidenschaftslos macht. Somit treffen zwei entscheidende Punkte aufeinander: Es gibt im Krimi für mich nichts Wichtigeres als eine spannende, nicht zu offensichtliche Handlung und Verkettung von Fährten. Dies ist Romy Fölck hervorragend gelungen. In einem Roman allgemein geht es für mich hingegen nicht ohne mindestens einen Charakter, den ich mag, mit dem ich mich identifizieren kann und den ich gerne begleite. Diesen gab es nicht. Insgesamt konnte mich "Totenweg" leider nicht überzeugen, somit komme ich zu 3 von 5 Sternen.
Packender Krimi mit düsterer Atmosphäre
von Wuschel - 19.02.2018
Beschreibung: Ein Mord im Jahr 1998 im idyllischen Ort Deichgraben lässt dem Ermittler Bjarne Haverkorn bis heute keine Ruhe, denn dieser ist bis heute ungeklärt. Knapp 20 Jahre später wird er wieder nach Deichgraben gerufen. Dort begegnet er den Menschen von damals. Mit unter Frida Paulsen. Auch heute ist er sich sicher, dass sie ihm etwas verschweigt. Wird er den Fall nach so langer Zeit noch aufklären? Kann Frida endlich ihr Geheimnis lüften, das sie so lange gehütet hat nachdem sie ihre tote Freundin fand? Meinung: Das war ganz klar ein senkrecht Starter. Absolut klasse! Im ersten Drittel geht es erst einmal gemütlich los. Das erste Kennenlernen. Jedoch nicht langweilig. Mit jedem neuen Charakter und deren Geschichte tun sich neue Fragen auf. Manche begründet, also für den Fall (oder die Fälle?) relevant und manche unbegründet. Danach geht es in ein rasantes zweites Drittel. Man meint Antworten zu bekommen. Tut man auch, irgendwie, aber man wird etwa der doppelten Anzahl an Fragen zurück gelassen. Das Grande Finale war dann das Sahnehäubchen der Geschichte, mit Kirsche! Es stürzt eine Informationsflut auf den Leser herein (im positiven Sinne), die einen geschockt inne halten lässt, erstaunt schlucken und atemlos weiterlesen. Bis man schließlich alle Antworten erhalten hat, die man sich wünscht, vor allem aber braucht um die Zeit bis zum zweiten Band im Oktober 2018 zu überstehen. Hier bin ich immer ganz froh, dass meine bessere Hälfte kein Interesse an diesem Genre hat, denn so kann ich ihm vorab die ganze Story verraten und was ich gerade erlebt habe, quasi das Ganze kompensieren, bevor ich des Rätsels Lösung noch in der Rezension verrate. Bjarne ist ein absolut liebenswerter Kerl, der vom Schicksal geprägt wird. mir war er von Anfang an sehr sympatisch. Als dann noch sein Handyklingelton verraten wurde, gehörte er endgültig zur Familie. Genauso Frida, die ehrgeizig an ihrer Karriere arbeitet und versucht Haverkorn zu unterstützen, soweit sie es kann. Anfangs dachte ich, dass die Beiden öfter aneinander geraten würden, doch dem war nicht so. Was nicht ist, kann ja noch werden. Warten wir mal die nächsten Bände ab, denn offiziell sind auf jeden Fall schon vier Bände fest geplant. Der Schreibstil vom Romy Fölck ist locker und flüssig zu lesen. Von der entstehenden Sogwirkung fange ich erst gar nicht an. Hervorragend! Auch wenn alle offenen Fragen zu der Geschichte in dem Buch geklärt sind, so besteht dennoch genug Stoff was die zwischenmenschlichen Beziehungen angeht für die weiteren Bände. Schließlich soll Jo, die ehemalige Zimmernachbarin von Frida im Internat, zukünftig eine größere Rolle zugeschrieben bekommen. In Totenweg hatte sie nur ein kurzes, aber prägendes Debüt. Die düstere Atmosphäre passt absolut zu der Geschichte. Auch so manche zwielichtige Gestalt unterstreicht dies sehr gut. Fazit: Für mich war dieses Buch bisher ein absolutes Highlight und ich freue mich wirklich schon riesig auf die nächsten Teile. Ein herzliches Dankeschön auch an den Bastei Lübbe Verlag, der diese wundervolle Leserunde mit der unglaublich sympathischen Romy Fölck überhaupt ermöglicht hat und diesem wunderbaren Überraschungspaket. Danke Lübbe! 5
ein gelungener Auftakt
von MarTina - 18.02.2018
Vor 18 Jahren wurde Marit, Fridas Freundin, ermordet. Frida fand die Leiche des Mädchens. Haverkorn war der führende Ermittler in diesem Fall. Doch der Mörder wurde nie gefasst. Frida und Haverkorn haben sich eine lange Zeit nicht gesehen. Doch dann wird Fridas Vater überfallen und so kehrt Frida wieder nach Hause zurück. Dadurch wird sie von der Vergangenheit eingeholt ... Meine Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Fall des Ermittlerduos Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen (auch wenn von der Zusammenarbeit hier noch nichts zu spüren ist). Haverkorn ist ein erfahrener Ermittler, dessen Karriere mit dem ungelösten Mädchenmord beendet war. Er kann diese Tat nicht vergessen und versucht nach wie vor, neue Spuren zu finden, um den Fall endlich aufklären zu können. Haverkorn mochte ich. Vor allem imponiert mir, dass er immer noch versucht, den Mord an Marit aufzuklären. Er gibt hier einfach nicht auf. Seine junge Kollegin Frida wirkt anfangs zielstrebig und ehrgeizig. Doch zurück in ihrem Heimatdorf wird sie mit der Vergangenheit konfrontiert. Da sie persönlich betroffen ist, handelt sie eher emotional als professionell. Ihr Verhalten konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Auch übersieht sie manche Spur oder hinterfragt zu wenig, obwohl sie eigentlich Polizistin ist. Sie war mir bis zum Ende nicht wirklich sympathisch. Die Geschichte selbst war sehr spannend. Man rätselt von Anfang an mit, wer Fridas Vater wohl Böses will. Auch ist man gespannt, was Frida bezüglich des Mädchenmords verschweigt. Hier kommt erst nach und nach - durch kurze Rückblenden in die Vergangenheit - Licht ins Dunkel. Auch dies hält die Grundspannung hoch. Daneben trägt der leichte und mitreissende Schreibstil zur Entstehung einer eher düsteren Atmosphäre bei. Durch die detaillierten Beschreibungen der Schauplätze und Figuren hat man immer ein Bild vor Augen. Nachdem es im Laufe der Geschichte immer mehr offene Fragen gibt, ist man bis zum Schluss auf die Auflösung gespannt. Das Ende hat mir gefallen. Es ist durchdacht und logisch. Fazit: Die Geschichte ist spannend von Anfang bis Ende. Man kann miträtseln und auch das Ende ist schlüssig. Alles in allem ein gelungener Auftakt.
Die Vergangenheit holt einen immer ein
von subechto - 17.02.2018
Fridtjof Paulsen, ein Apfelbauer in der Elbmarsch, wurde überfallen und liegt seitdem im Koma. Hauptkommissar Bjarne Haverkorn aus Itzehoe ermittelt. Er kennt Deichgraben und seine Bewohner. Denn bereits vor 20 Jahren hatte er hier in einem Mordfall ermittelt: Die 14-jährige Marit war in einem alten Viehstall getötet worden. Doch der Fall ist bis heute ungeklärt. Frida Paulsen ist Polizistin und lebt in Hamburg. Nun kehrt sie auf den elterlichen Hof zurück, um ihre Mutter bei der Apfelernte zu unterstützen. Marit war ihre beste Freundin. Kennt Frida den Täter oder warum schweigt sie, damals wie heute? Gibt es womöglich eine Verbindung zwischen dem aktuellen Fall und dem Cold Case? Totenweg ist der Auftakt einer Krimiserie. Romy Fölck erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Ab und zu sind in Kursivschrift Rückblicke in die Vergangenheit eingestreut. Selbst wenn der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus ist, wird dennoch Spannung aufgebaut. Ein Apfelbauer, kurz vor der Pleite. Es geht um Land, Gier und Macht. Nur Großbetriebe haben eine Chance. Aber es geht auch um die Rettung von alten, schmackhaften Sorten, um die Vielfalt zu erhalten. Dies wird sehr realistisch und beklemmend geschildert. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Man merkt, dass der Autorin die Figuren sehr wichtig sind. Haverkorn ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er hat viel Empathie. Auch wenn privat für ihn nicht alles rund läuft, verbeißt er sich in den Fall. Mit Frida bin ich dagegen bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden. Eine Figur, die mit ihrer Vergangenheit hadert. Ihr Handeln konnte ich oft nicht nachvollziehen. Schließlich ist sie Polizistin. Es wird ermittelt, manch falsche Fährte begangen, überraschende Nebenwege tun sich auf und lassen bis zum Schluss mehrere Verdächtige als Täter infrage kommen. Dass Romy Fölck im Finale nochmal richtig Gas gibt, steigert das Lesevergnügen. Denn einige Überraschungen gegen Ende des Krimis hält die Autorin für ihre Leser noch bereit. Gut gefallen hat mir auch, dass es einen Soundtrack zum Roman gibt. Und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung Bluthaus , die im Oktober erscheinen soll. Fazit: Gelungener Start einer Serie. Düster, spannend und atmosphärisch!
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.