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Liebes Kind

Thriller.
Buch (kartoniert)
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Ein emotional schockierender und zugleich tief berührenden Thriller, entrollt Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.
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Liebes Kind als Buch

Produktdetails

Titel: Liebes Kind
Autor/en: Romy Hausmann

ISBN: 342326229X
EAN: 9783423262293
Thriller.
dtv Verlagsgesellschaft

1. März 2019 - kartoniert - 432 Seiten

Beschreibung

Dieser Thriller beginnt, wo andere enden

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen "Zirkulationsapparat". Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht - und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

Portrait

Romy Hausmann wurde 1981 geboren und war mit 24 Jahren Redaktionsleiterin bei einer Münchner Fernsehproduktion. Dort hat sie mit hunderten von Protagonisten gearbeitet und von deren Leben erzählt: von misshandelten Ehefrauen, somalischen Kriegsflüchtlingen, vernachlässigten Kindern. Seit der Geburt ihres Sohnes arbeitet sie frei fürs Fernsehen, seit 2016 schreibt sie regelmäßig für den blog . Darin erzählt sie von all den persönlichen Dingen und Erfahrungen, die ihr wirklich wichtig sind: Von nicht-linearen Lebenswegen, von Stolpersteinen und Niederlagen, vom Mut zur Veränderung und der Zuversicht, auch im Scheitern stark sein zu können. Liebes Kind' ist ihr Thrillerdebüt. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart.

Pressestimmen

"'Liebes Kind' heißt das starke Thrillerdebüt der deutschen Autorin Romy Hausmann - ein verstörender Roman mit großer Sogwirkung."
Doris Wassermann, Westfalen-Blatt 17.03.2019
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Anne S.
von Anne S. - Hugendubel Buchhandlung Erfurt Nordhäuser Straße - 16.05.2019
Dieses Buch beginnt dort, wo andere aufhören. Mit einer unglaublichen Emotionalität und Authentizität zieht Romy Hausmann ihre Leser in ein Grauen, das selbst nach der Rettung kein Ende nimmt. Schockierend, aufwühlend und ein vollkommen neuer Impuls für die Krimiszene.
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Cottbus Mauerstraße - 16.05.2019
Nervenkitzel bis zur letzten Seite! Für diesen verzwickten Psychothriller muss man einiges an fiesem Kopfkino aushalten können. Nichts für schwache Nerven, aber definitiv eine Leseempfehlung von Fans von Fitzek und Co.!
Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Spannender Psychothriller
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 23.03.2019
Eine fensterlose Hütte im Wald, eine Frau und zwei Kinder. Hier hält er sie seid 14 Jahren gefangen und herrscht über sie. Er plant alles und sein Wille wird erfüllt. Doch dann gelingt es der Frau sich zu befreien und kommt nach einem Unfall mit ihrer Tochter ins Krankenhaus. Doch ist der Alptraum wirklich zu Ende? Ein Thriller, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Was ist passiert? Wir erfahren alles aus den jeweiligen Aussagen der verschiedenen Personen. So bekommt der Leser immer wieder einen anderen Einblick in die Geschehnisse. Ein Ende. Das ich so nicht erwartet hätte. Wenn Sie "Gone Girl" oder "Girl on the train" gerne gelesen haben, dann wird auch dieser Thriller Sie mit Sicherheit auch fesseln.
Bewertungen unserer Kunden
Spannung anders!
von Danylo Rokytskyy - 15.06.2019
Schwieriges Thema mit unglaublicher Umsetzung. Eines vorweg: Es ist nichts, wie es scheint. In diesem Thriller wird auf 425 Seiten das schreckliche Schicksal von hauptsächlich zwei Frauen erzählt, welche in die Hände eines Psychopathen geraten. Entführungen kommen oft in Thrillern vor, aber hier ist es ganz anders. Stell dir vor, du wirst entführt und am nächsten Tag bist du in einer Hütte mit zwei Kindern eingesperrt, die ihren Vater (aka dein Kidnapper) lieben und die Gefangenschaft als normal erachten. Das Ungewöhnliche: dieser Thriller endet dort, wo andere beginnen. Nämlich mit der Flucht von Lena aus der Holzhütte im Wald. Doch war es wirklich eine Flucht und wieso ist ihre kleine Tochter Hannah dabei. Lena war vor 14 Jahren ominös verschwunden und wurde erst jetzt gefunden; oder doch nicht? Neben Lena wird die Geschichte noch in der Perspektive von Lenas Vater Matthias und ihrer Tochter Hannah erzählt. Hannah ist ein 13 Jahre altes Mädchen, welches durch das Leben in der Hütte in der normalen Gesellschaft schwer hat. Für sie sind die Worte ihres Vaters Gesetz und verurteilt durch diese Gesetze das Verhalten von fremden Menschen. Ich finde, dieses Buch beschreibt sehr gut, dass ein Mensch von den Normen vorherbestimmt wird, welche ihm seine Eltern beibringen. Und wenn man diese Normen, denen der anderen nicht entsprechen, dann kommt es zu Konflikten. Meine Meinung: Ich finde, dass das Buch sehr professionell geschrieben wurde und man daraus viel entnehmen kann. Ich werde das Buch definitiv noch einmal lesen, um mir wirklich alle Nuancen des Romans klarzumachen. Von den Charakteren muss ich sagen, dass alle sehr nachvollziehbar gehandelt haben und dass die Handlung sehr gut durchdacht ist, jedoch konnte ich mich, wenn dann nur mit Jasmin identifizieren. Die meisten Charaktere hatten wirklich sehr unangenehme Züge. Ich würde nicht sagen, dass es ein Thriller war, welchen ich vor Spannung nicht aus den Händen legen konnte, jedoch fand ich in der Geschichte einige Denkansätze für sich selbst. Ich finde den Titel "Liebes Kind" wegen der Geschichte mit Hannah sehr passend. Auch das Cover ist wunderschön und würde ihm definitiv 5/5 Sternen geben. An den geschwärzten Ecken des Buches wurde das Cover aufgeraut, wes mir zudem sehr gefällt. Fazit: Es ist kein einfacher Thriller, den man zwischendurch lesen kann, sondern muss sich für ihn Zeit nehmen, um alles zu verstehen. Außerdem ist das Buch eher nicht für Menschen, welche Krimis wegen der Ermittlungsarbeit lesen, sondern für welche, die sich gerne mit den Absichten und den Gedankengängen der Figuren befassen 4.5/5 Sternen
Durchweg spannend - wenn nur die letzten 60 Seiten nicht wären
von Xirxe - 25.05.2019
Seit 14 Jahren ist Lena verschwunden ohne dass es ein Lebenszeichen von ihr gibt. Dann findet man nach einem Autounfall eine schwer verletzte Frau, neben ihr ein kleines Mädchen, das behauptet, die Frau wäre ihre Mutter und heisse Lena. Nach und nach stellt sich heraus, dass Beide gefangengehalten wurden in einem Haus mitten im Wald, offenbar jahrelang. Doch ist die Frau tatsächlich die vermisste Lena? Die Geschichte entwickelt sich nur zögerlich aus den Erinnerungen zweier Hauptfiguren, Lena und der kleinen Hannah, was der Spannung jedoch keinen Abbruch tut. Während die vermeintliche Lena voller Emotionen die beängstigte Atmosphäre und ihre Demütigungen schildert, sind Hannahs Erinnerungen völlig sachlich und scheinbar gefühllos. Doch vermutlich ist es genau dieser extreme Gegensatz, der das Ganze so eindringlich wirken lässt. Ich mochte mir kaum vorstellen, was dieses kleine Mädchen erlebt haben musste, um sich so zu äussern wie sie es tut. Der dritte Protagonist ist Lenas Vater, der nie über den Verlust seiner Tochter hingekommen ist und nun all seinen Frust und Ärger an der Polizei auslässt (Alles Deppen ausser mir oder so ähnlich ;-)). Mir war das stellenweise wirklich zuviel, wie er seiner Wut ungebremst freien Lauf lässt und nicht nur im übertragenen Sinn wild um sich schlägt. Ansonsten gibt es nicht allzu viel Action wie beispielsweise Mord und Totschlag bis auf die letzten 60 Seiten; dennoch läuft das Kopfkino auf Hochtouren. Ich habe die mehr als 400 Seiten in gerade einmal zwei Tagen durchgelesen, weil ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Hätte es dann noch diesen übertrieben dramatischen Showdown nicht gegeben, würde ich diesen Thriller bedenkenlos Allen nahe legen, die dieses Genre lieben. So bleibt es bei einer Empfehlung mit Einschränkung.
4.842 Tage
von Miss Norge - 25.05.2019
Pageturner kreisch Hype, Hype, Hype kreisch , Dieses Buch muss man gelesen haben, der Über-Thriller kreisch . So und auf viele andere Art und Weise wurde über dieses Buch geschrieben, da dachte ich, ach Gottchen ne, das muss ich unbedingt lesen, anscheinend lässt es einen nicht mehr los, das Buch MUSS der Obersuperduper Hammer sein. Nun habe ich es gelesen und muss sagen, naja, kann man lesen, aber man muss es nicht unbedingt. Nichts neues im Staate Deutschland, nichts was mich so vom Hocker gehauen hat, das ich dachte, das habe ich noch nie im Leben gelesen. Ok, das der Thriller da anfängt, wo die meisten enden, ist ganz gut überdacht gewesen, aber ansonsten fand ich es weder thrillermässig spannend, noch besonders gut geschrieben. Der Plot hat mich weder emotional gepackt, noch betroffen gemacht oder bestürzt. Die Charaktere sind mir von Beginn an fremd geblieben und an einigen Stellen war der Verlauf der Geschichte sehr langatmig. Also ich persönlich kann den Hype um dieses Buch nicht verstehen.
Horror pur
von Anonym - 18.05.2019
Vor 14 Jahren kam die Studentin Lena nach einer Party nicht zu Hause an. Da sie oder ihre Leiche nie gefunden wurde, konnten die Eltern nie von ihr Abschied nehmen. Jetzt wurde ein Frau gefunden auf die diese Beschreibung passt. Mit ihr wird ein Kind gefunden, welches Lena als Kind total ähnlich sieht. Aber die Frau ist nicht Lena! Wie hängt das zusammen? Das Buch ist sehr gut aufgebaut. Aus der Sicht von Lena, ihrer Tochter und Lenas Vater erlebt der Leser diese unglaubliche Geschichte. Die Tochter Hannah kennt nur das Leben in der Hütte ihr sind die Menschen außerhalb suspekt. Sie versteht ihr Vorgehen nicht. Lena wurde aus ihrem Leben gerissen und muss jetzt mit diesem Erlebnis klar kommen. Sie ist verängstigt und verunsichert. Am schlimmsten ist die Situation für Lenas Eltern. Die Ungewissheit und Hoffnung löst ein Gefühlschaos bei ihnen aus. Die Gefühle und Gedanken der Personen waren so glaubhaft und ergreifend. Es gab immer wieder Wendungen und neue Hinweise, welche den Leser auf falsche Fährten führen. Das Ende war für mich vollkommen überraschend. Die Auflösung war glaubhaft und gut gelöst.
Gefangen
von herr_opunkt_bepunkt - 11.05.2019
nhalt/ Klappentext: Dieser Thriller beginnt, wo andere enden Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht - und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört. In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Persönliche Meinung: Überraschend, fesselnd und emotional- das sind die ersten Gefühle, die mich bei der Lektüre von Liebes Kind bewegen. Eine Geschichte, die mit vielen Wendungen zu einer traurigen Gewissheit führt, starke und interessante Charaktere aufweist. Die auch grausam ist, wenn auch nicht immer durch Gewaltdarstellungen, sondern durch die Bilder der Hoffnungslosigkeit in ausweglosen Situationen. Romy Hausmann ist ein spannendes Thrillerdebüt gelungen, obwohl man auch schon bei Beginn befürchtet, wie es enden könnte. Viele Gewissheiten werden immer wieder in Frage gestellt und die Auflösung hat neben einigen Aha- Erlebnissen auch Unerwartetes anzubieten. So ist der Leser in einer guten Mischung zurückgelassen- das ist ein extrem guter Schachzug!! Nicht einfach Lösungen aus dem Ärmel zu zaubern, sondern sie logisch aufzubauen und aufzulösen. Man fühlt sich seiner Beobachtungsgabe nicht betrogen, sondern wird eingentlich über die ganze Zeit angefüttert. Ich empfehle dieses Buch in einem Rutsch zu lesen. Leider hatte ich im Zwischenteil ein paar Tage pausieren müssen und so hat es da für mich an Fahrt verloren. Dies liegt aber nicht an der angenehm zu lesenden Sprache der Autorin, die es leicht macht die Augen über die Seiten fliegen zu lassen und man gar nicht merkt, wieviele davon plötzlich gelesen worden sind. Mit großer Erwartung blicke ich einem neuen Romy Hausmann- Thriller entgegen.
Gute Idee!
von KiMi - 09.05.2019
Das Buchcover finde ich sehr ansprechend und passend zum Inhalt. Der Klappentext verspricht mal etwas anderes und viel Spannung. Den Buchaufbau finde ich gut und der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die Charaktere der Hauptpersonen entwickeln sich im Lauf der Geschichte gut raus. Auch die Story wäre mir eine 4 Punkte Bewertung wert gewesen. Aber dann kam der Schluss und mit dem konnte ich mich leider so garnicht anfreunden. Da ich in meinen Rezensionen eigentlich keine Inhalte verraten möchte, um niemandem die Lesefreude zu trüben daher also nun bitte nicht weiterlesen da ich hier leider einen kleinen Spoiler nicht vermeiden kann. Ich fand es spannend zu rätseln wer nun eigentlich Lena wirklich ist und die anschließende Suche nach der echten Lena. Auch Hannahs Rolle finde ich sehr gut ausgebaut und die Frage ob sie nun ein verwirrtes Opfer oder Mitwisseren/-täterin ist. Aber dann einen Täter zu präsentieren der zwar vorher auch bekannt war aber genauso gut irgendjemand von der Straße hätte sein können hat mir doch sehr die Freude am miträtseln getrübt. Das hat bei mir leider einen üblen Nachgeschmack hinterlassen und zum Abzug eines Punktes geführt.
Psycho-Thrill
von gagamaus - 03.05.2019
"Liebes Kind" von Romy Hausmann ist ein Psychothriller, der eher leise und gemächlich daherkommt. Eine Frau wir angefahren und ihre kleine Tochter verhält sich ungewöhnlich und erzählt seltsame scheinbar unzusammenhängende Sachen. Die Polizei vermutet schnell, dass es sich um die vor 13 Jahre verschwundene Lena Beck handelt. Wurde sie wirklich so lange in einer Hütte gefangen gehalten? Hast sie dort Kinder bekommen? Was ist wirklich geschehen? Durch Rückblicke aber vor allem durch die Erzählungen des Kindes und später der Frau wird klar, dass ein grausames Verbrechen geschehen ist. Einer jener Fälle, von denen man immer wieder mal liest, die aber die eigene Vorstellungskraft sprengen. Das Buch gibt hier die Möglichkeit rein zu fühlen, in das Leben der Opfer. Man erfährt wie die Frau und das Kind versuchen zur Normalität zurückzufinden und wie die Familie um Fassung und ein Verstehen ringt. Natürlich wird auch Stück für Stück der Täter entlarvt. Tatsächlich fand ich diesen Teil etwas zäh und gar nicht so spannend. Die Psychologie steht eindeutig im Vordergrund bei diesem Buch. Der Erzählstil ist nah dran an den Personen.
starkes Buch
von Ecinev - 20.04.2019
Aus einer fensterlosen Hütte mitten im Wald kann sich eine junge Frau befreien und wird von einem Auto angefahren. Ihre kleine Tochter ist dabei. So beginnt der Debut Roman von Romy Hausmann. Im Krankenhaus kommt langsam die ganze grausame Wahrheit ans Licht. Das kleine Mädchen und ihr Bruder leben eingeschlossen in einer Hütte, zu essen gibt es Energieriegel, die Luft kommt aus einem Zirkulationsapparat. Die Frau die dort mit ihnen lebt war zur falschen Zeit am falschen Ort und wird dort ebenfalls gefangen gehalten. Ein Vater, seit Jahren auf der Suche nach seiner Tochter klammert sich an die Hoffnung seine Tochter noch lebendig zu finden. Aus der Sicht von Hannah, dem kleinen Mädchen nimmt das Buch Fahrt auf. Der Spannungsbogen ist hoch, der Schreibstil lebendig jedoch die Verwicklungen teilweise stark an den Haaren herbeigezogen und übertrieben. Am Ende fällt es einem schwer den Überblick zu behalten.
Die Hütte im Wald
von Claudia Repp - 18.04.2019
Als eine junge Frau einen Unfall hatte und gemeinsam mit dem kleinen Mädchen Hannah in ein Krankenhaus eingeliefert wird, stellt sich die Frage, wer beide sind, denn Hannah weiß nur ihren Vornamen und bezeichnet Lena, die junge Frau, als ihre Mutter. Gibt es eine Verbindung zu einem 14 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall? Jedoch stellt sich schnell heraus, dass Lena nicht die vermisste Lena ist und auch nicht Hannahs Mutter. Was passierte all die Jahre in der Hütte im Wald? Die Autorin entführt die Leser in ein Labyrinth des Schreckens und hat uns emotional fest im Griff, während sie einen Verdächtigen nach dem anderen präsentiert und kurz vor der vermeintlichen Auflösung eine weitere Abzweigung wählt. Hier bleibt der Spannungsbogen straff gespannt, bis ein überraschender Schluss dem Grauen ein Ende setzt. Man legt dieses Buch nicht so schnell aus den Händen.
Mitreißender Thriller
von skaramel - 17.04.2019
Lena lebt im Wald, mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann - was klingt wie die perfekte Familienidylle ist ein reines Martyrium. Mahlzeiten, der Gang zur Toilette, selbst der Sauerstoff - alles ist geplant und reicht zum Überleben. Vor die Tür kommt sie zum ersten Mal als ihr die Flucht gelingt. Doch nach der kurzen Euphorie, beginnt der Albtraum danach erst richtig. Ganz ehrlich: Entführungen und die Geschichten dazu, die gibt es wie Sand am Meer. Daher waren die Erwartungen an "Liebes Kind" von Romy Hausmann nicht riesig, doch die Pressestimmen waren gut und das Hörbuch gerade verfügbar. Doch schon nach den ersten Kapiteln war der Thriller fesselnd. Ist Lena wirklich Lena? Können ihre Eltern aufatmen? Wenn Lena nicht Lena ist, wer sind dann die Kinder? Und wer macht sowas? Von der Idee erinnert Liebes Kind stark an das englische Pendant "Raum", das auf einem ähnlichen Aufbau basiert. Doch Hausmanns Idee die verschiedenen Charaktere erzählen zu lassen, gibt dem Buch den letzten Schliff. Die unterschiedlichen Perspektiven bringen auf ihre eigene Weise den neuen Input: Hannah bringt Licht in die Zeit im Haus und gibt durch die kindliche, naive Erzählweise Gänsehautgefühl. Matthias, Lenas Vater, der lange nach seiner Tochter gesucht hat, bringt das impulsive Zeitgeschehen mit, der die Situation von außen betrachtet. Und Lena? Lena ist vor allem traumatisiert - ihre Parts sind schwer und manchmal so verwirrend wie sie es selbst zu sein scheint. Alles in allem auf jeden Fall ein hervorragendes Buch, das durch einige perfekt gesetzte Kniffe absolut spannend ist und den Leser mitreißt. Ich empfehle hier übrigens wärmstens die Hörbuchedition, denn - auch wenn das Buch sicherlich auch so durch Aufbau und brilliante Ideen besticht - machen die unterschiedlichen Leser und gerade die monotone Stimme Hannas das Hörbucherlebnis viel, viel intensiver. Also wer mal wieder Lust auf einen packenden Thriller hat, den kann Liebes Kind nur überzeugen.
Solider Thriller mit interessanten Charakteren
von Anonym - 17.04.2019
Seit vierzehn Jahren gilt die Tochter von Matthias Beck als vermisst. Er und seine Frau haben nur einen Wunsch: Klarheit, was mit ihrer Lena passiert ist. Etliche Kilometer entfernt von den Becks wird eine Frau nach einem Unfall in ein Krankenhaus eingeliefert, begleitet von ihrer Tochter Hannah. Der Name der Frau: Lena. Nach und nach ergibt sich für die ermittelnden Polizisten ein furchtbares Bild. Denn die Frau wurde entführt, in einer Hütte im Wald festgehalten und konnte nur durch Zufall fliehen. Handelt es sich bei der Frau um Lena Beck? Ich hatte erwartet, dass mich das Buch schneller in seinen Bann ziehen und ich es zügig beenden würde, ist es doch schon vorgekommen, dass mich Thriller so sehr fesselt, dass ich nicht schlafen konnte, bevor das Buch nicht beendet war. Anhand etlicher Rezensionen sowohl in Videoform auf YouTube als auch auf den gängigen Portalen sprach ich dem Buch vor dem Beginn der Lektüre schon eine Sogwirkung zu, die es so leider nie gab. Das Buch war ohne Frage spannend, doch schleppte ich mich ungefähr bei der Hälfte eher kriechend durch die Geschichte. Das lag vor allem an einigen Charakteren, zu denen ich irgendwie keinen Draht finden und keine Beziehung aufbauen konnte. Geschrieben aus der Perspektive von Hannah, Matthias und Lena ermöglicht die Geschichte wirklich tolle Einblicke in die Gedankenwelt dieser Charaktere. Und während ich alle wirklich super authentisch dargestellt finde, so kann ich noch immer nicht alle von ihnen wirklich greifen. Hannahs Stil gefiel mir unglaublich gut zu Beginn des Buches, da ihre Art der Beschreibung der Dinge und ihre Sicht auf die Welt wirklich interessant und anders waren. Doch nahm mir Hannah im weiteren Verlauf des Buches einfach zu viel Raum ein. Mir hätten weniger Kapitel aus ihrer Sicht etwas besser gefallen. Dies ist eine ganz persönliche Einschätzung, denn natürlich bringt Hannahs Handlungsstrang die Geschichte ganz anders weiter, als es zum Beispiel der von Matthias gemacht hätte und fördert ganz andere Emotionen, Gefühle und Empfindungen. Auch mit Matthias hatte ich ziemliche Probleme. Zum einen konnte ich unglaublich viel Mitgefühl für ihn und seine Situation aufbringen, zum anderen aber stand er sich selber so sehr im Weg und behandelte seine Mitmenschen so, wie ich es mir nie vorstellen könnte. Doch auch hier muss ich ganz stark betonen, dass es sich nur um meine eigene Empfindung einem Charakter gegenüber handelt. Denn wie schon angesprochen sind die Charaktere so authentisch dargestellt wie ich es vorher vielleicht noch nie in einem Thriller empfunden habe. Nur, weil mir die Art und Weise nicht gefiel, wie Matthias mit anderen umging, bedeutet dies nicht, dass ich nicht absolut nachvollziehen oder eher verstehen kann, warum er so handelt. Die Autorin hat sich spürbar Gedanken darum gemacht, wie einzelne Individuen in bestimmten Situationen reagieren könnten und was glaubhaft wäre. Daraus sind ganz eigene Charaktere entstanden, die Ecken und Kanten haben, an denen man sich eben auch mal stoßen kann. Einige Plottwists wurden sehr offensichtlich in die Handlung eingebunden, so dass deren Auflösung keine große Überraschung mehr war. Mich hat das bei diesem Buch jedoch nicht wirklich gestört, sondern viel mehr dazu beigetragen, dass ich mich bei Miträtseln bestätigt fühlte, wenn meine Vermutungen plötzlich wahr wurden. Grundsätzlich ist es Romy Hausmann wirklich toll gelungen, wie sehr ich dann doch mitfieberte. Wenn auch nicht mit den Charakteren. Aber meine eigene Neugier wollte befriedigt werden und das ist gut gelungen. Das Ende hingegen entwickelte sich in eine Richtung, die ich absolut nicht habe kommen sehen. So konnte mich vor allem das letzte Viertel des Buches wirklich fesseln und ich wollte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Ich schwanke zwecks Beurteilung sehr bei diesem Buch, da es für mich irgendwo bei 3.5 Sternen liegt. Da mich bei dem Buch eigentlich nur das letzte Viertel fesseln konnte und ich vorher der Geschichte eher plätschernd folgte, tendiere ich einfach mehr zu 3 als zu 4 Sternen, weshalb ich mich auch für diese Bewertung letztendlich entschlossen habe.
4
von Rebecca1120 - 13.04.2019
Vierzehn Jahre oder 4842 Tage währt das Martyrium um Lena. Eingesperrt in einer Waldhütte, von der Außenwelt abgeschnitten muss sie ihrem Peiniger zu Willen sein. Die gesamten, stets nach gleichem Zeitplan verlaufenden Tage, hat sie nur ein Ziel, ihre Kinder sollen dieser Hölle entfliehen¿ Schon alleine der erste Satz: "Am ersten Tag verliere ich mein Zeitgefühl, meine Würde und einen Backenzahn.", zeigt wie temporeich der Leser hier mit der Handlung konfrontiert wird. Dieser Thriller macht süchtig. Es gelingt der Autorin den Leser durch die stets auf hohem Niveau vorhandene Spannung, zu zwingen das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Wenn ich ehrlich bin: so einen packenden Triller habe ich lange nicht gelesen. Hannah, Lenas Tochter, wird so realistisch in ihrem krankhaften Zwang zum ewigen Zählen, wenn Dinge unangenehm sind, wenn etwas ungewohnt ist oder sie warten muss. Dann ihre ewigen Zitate aus dem Lexikon. Es zeigt auf der einen Seite ihre vorhandene Intelligenz, aber gleichzeitig auch wie krank ihre Seele ist. Ich hatte großes Mitleid mit ihr. Als Leser muss man versuchen zu begreifen, was an den kindlichen Schilderungen Wahrheit oder Fantasie sind. Das fand ich spannend, da sich in den Schilderungen sehr viele Widersprüche verbargen, die mit logischem Verstand nicht erklärbar sind. Aber dadurch wurde mein Ehrgeiz angestachelt hinter die Geheimnisse zu kommen. Aber auch Jasmins kranke Seele, ihr innerer Kampf das Erlebte zu verarbeiten und mit ihrer Schuld umzugehen sind wunderbar beschrieben. Jasmins Drang sich nur mit Lena gedanklich auszutauschen, wenn Erlebtes ihr zu peinlich erscheint, fand ich sehr glaubhaft geschildert. Dabei ist die Handlung insgesamt so unvorhersehbar, so packend und spannend geschrieben, dass dieses Buch in meinen Augen ein MUSS für alle Thriller-Fans ist. Von mir gibts 5 Lese-Sterne.
Die fensterlose Hütte im Wald
von jenvo82 - 13.04.2019
"In seiner Wirklichkeit hatte er mich gefragt, ob ich bereit war zu sterben, und ich hatte mich mit einem stummen Nicken einverstanden gezeigt. Ihm meine Erlaubnis erteilt." Inhalt Seit 14 Jahren wird die damals 23-jährige Studentin Lena Beck vermisst. Ihre Eltern haben die Hoffnung nie aufgegeben, sie eines Tages wiederzufinden. Doch als Lenas Vater Matthias zu einer Schwerverletzten ins Krankenhaus gerufen wird, um sie möglicherweise als seine Tochter zu identifizieren, wird er enttäuscht. Die Fremde hat ein Martyrium in einer einsamen, fensterlosen Hütte im Wald hinter sich, dem sie nur mit Mühe und Gewalt entkommen konnte. Mit ihr geflohen ist ein 13-jähriges Mädchen, angeblich ihre Tochter Hannah, doch diese sieht Lena frappierend ähnlich und wird mittels DNA-Test auch als Kind der Vermissten anerkannt. Für Matthias stellt sich nun die bange Frage, was aus seiner Tochter wirklich geworden ist, wenn die Misshandelte behauptet, Lena zu sein und doch eine ganz andere ist ¿ Meinung Dieses Thriller-Debüt der Münchner Autorin Romy Hausmann ist eine Wucht und vereint alles, was ein grandioser Spannungsroman haben muss. Zunächst fällt eine ungewöhnliche Aufteilung der Protagonisten auf, denn hier spricht nicht nur die Gefangene selbst, sondern auch ein schwer gestörtes Kind und ein psychisch labiler, verzweifelter Vater - und jeder öffnet für den Leser eine andere Tür, um ihn am Höllenszenario in der Hütte teilhaben zu lassen. Äußerst geschickt wechselt die Autorin nicht nur die Erzählstimme, sondern auch die Zeitebene. Während man manchmal direkt in der Hütte mit dem ausfallenden Zirkulationsapparat, der für die Frischluft verantwortlich ist, auf ein grausames Ende einer rekrutierten Zwangsfamilie wartet, liest man im nächsten Moment die sensationslüsternen Zeitungsartikel über ein angebliches Partygirl, welches sich mit dem falschen Mann eingelassen hat. Darüber hinaus fesselt aber gerade die gegenwärtige Situation, einer schwer traumatisierten jungen Frau und zweier ebenso beschädigten Kinderseelen, die sich nun in einem Alltag jenseits ihres fensterlosen Zuhauses zurechtfinden müssen. Jede Seite bringt neue Erkenntnisse und macht den Leser auf die Entwicklung neugierig. Der eigentlich perfekte Schachzug dieses Buches ist jedoch die sich immer mehr verdichtende Möglichkeit, dass der Täter gar nicht tot ist. Vielleicht ist ihm die Flucht gelungen, vielleicht will er seine perfekte kleine Familie zurückhaben und sinnt auf eine Möglichkeit erneut in deren Leben zu treten. Und warum gibt die falsche "Lena" immer wieder Unwahrheiten kund? Wer schützt hier wen und wovor? Kluge, aufregende Unterhaltungsliteratur, die tiefe Ängste hervorruft und ein Lügengeflecht aufbaut, bei dem sich jeder fragt, was der andere verbirgt. Fazit Dieser Thriller spielt in der ganz großen Liga mit und konnte mich auf Anhieb überzeugen, deshalb vergebe ich begeisterte 5 Lesesterne. Definitiv eine neue Richtung und diverse Highlights, die immer genau im richtigen Moment gezündet werden. Dennoch spielt die Handlung mehr auf psychologischer Ebene, sie beschreibt traumatisierte Menschen jeder Altersklasse, sie ruft Beklemmung und Bestürzung hervor und agiert weniger mit wilden Mutmaßungen, als vielmehr mit bitteren Wahrheiten. Seit langer Zeit hat mich ein Thriller wieder einmal derart ausgiebig gefesselt. Es gelingt dem Text, dass er in Erinnerung bleibt, dass man auch nach der Lektüre noch darüber nachsinnt und sich in die Beweggründe aller Beteiligten hineinversetzen möchte. Durch eine Empfehlung bin ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden, wie gut, dass es immer wieder Überraschungen gibt. Auf weitere Bücher der Autorin bin ich sehr gespannt, ein echtes New-Comer-Talent!
grandioses Debüt
von Elisabeth S. - 12.04.2019
Klappentext: Dieser Thriller beginnt, wo andere enden Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht - und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört. Meinung: Was für ein Pageturner! Selten hat mich ein Thriller emotional mehr gepackt, als dieses Buch von Romy Hausmann! Sie beschwört ein zutiefst verstörendes und beklemmendes Szenario herauf, die Abgründe, in die sie den Leser schauen lässt, lassen erschaudern und man spürt das stete Unbehagen förmlich am eigenen Leib. Wir erfahren, dass das Gefängnis im Kopf auch nach der gelungenen Flucht weiterexistiert und die Psyche der größere Feind sein kann. Die Protagonisten sind hervorragend detailliert und differenziert gezeichnet, und sie kommen in den kurzen Kapiteln selbst zu Wort. Wir erfahren vom Alltag in der Hütte und ebenso, was die Eltern von Lena in den Jahre nach ihrem Verschwinden durchleben und leiden mussten. Durch zahlreiche Wendungen und Cliffhanger wird die Spannung, die ab der ersten Seite da ist, permanent hoch gehalten und der Showdown präsentiert uns dann einen Täter, den man nie auf dem Schirm hatte! Der Schreibstil ist wunderbar leicht, flüssig, bildhaft und sehr berührend. Man fühlt und leidet mit den Protagonisten, das Kopfkino läuft permanent auf Hochtouren! Fazit: Dieser Thriller ging mir unter die Haut! Ich schlug das Buch nach Beendigung zu und konnte einfach nicht abschalten, so sehr hat es mich weiter beschäftigt! Es hat zwei Tage gebraucht, bis ich mich für ein neues Buch erwärmen konnte, und das will bei einem Vielleser wie mir etwas heißen... Dieses großartige Thriller-Debüt wird zu Recht gehypt, Chapeau Romy Hausmann! Eine glasklare Kauf- und Leseempfehlung versteht sich von selbst!
Schwarz und Weiß
von Lesenichte - 11.04.2019
Lena wacht auf. Sie ist festgekettet und hat schmerzen. Ihr Peiniger wacht über Sie. Er misshandelt sie. Danach wäscht er sie und zieht ihr schöne Sachen er. Er färbt ihr die Haare. Die Kinder sind bei Lena, als sie aufwacht und erklären Mama, wie alles funktioniert. Sie kann um 7 Uhr um 12.30 Uhr um 17 Uhr und um 20 Uhr auf die Toilette. Lena schafft es zu fliehen, rennt vor ein Auto und landet im Krankenhaus. Lasset die Spiele beginnen. Das weiß gehaltene Cover mit der schwarzen, verwaschenen Schrift und der Hütte spiegelt den Inhalt des Buches. Denn in der Welt von Lena gibt es nur schwarz oder weiß und die Hütte. Der Schreibstil ist sehr einprägsam und leicht zu lesen. Die Spannung wird von der ersten Seite an aufgebaut und wird stetig größer. Bis zum Schluss spürt man das kribbeln und erwartet immer mehr - und diese Erwartung wird voll und ganz erfüllt. Romy Hausmann hat in ihrem Thriller "Liebes Kind" ein großartiges Debut hingelegt ... ich hoffe, dass ich noch viele Bücher von ihr lesen kann. Die Charaktere kann man nur schwer einschätzen. Lena und Jasmin schließt man schnell ins Herz. Mit Lars Rogner, Matthias und Gerd hatte ich meine Probleme, warum, kann jeder selbst lesen. Die Kinder haben mir Angst gemacht. Aber bei so einer Kindheit ist das auch kein Wunder. Doch trotz allem lernt man die Charaktere gut kennen und hat schnell ein Bild von ihnen vor den Augen. Romy Hausmann hat es geschafft, den unsympathischsten Charakter sympathisch zu machen. Zu Beginn hatte ich ein bisschen ein Problem mit dem Buch - wahrscheinlich weil es jeder so gelobt hat. Doch schon nach ein paar Seiten konnte ich mich nicht mehr von dem Buch lösen und musste mich zwingen, das Buch auch mal zur Seite zu legen. Ich hatte jeden, wirklich jeden, in Verdacht. Hatte sogar die Theorie, dass Lena 2 alles nur träumt oder eine Psychose hat. Mit dem Schluss und dem Täter hätte ich absolut nicht gerechnet. Für dieses wunderbare, verwirrende, sprachlosmachende und spannende Buch kann ich nur 5 Sterne vergeben.
Albtraum
von Langeweile - 07.04.2019
Inhalt: In einer abgelegenen Hütte im Wald wird eine junge Frau zusammen mit zwei Kindern gefangengehalten. Sie sehen kein Tageslicht, weil die Fenster schwarz verklebt sind, Luft bekommen sie über einen sogenannten "Zirkulationsapparat ". Alle täglichen Verrichtungen sind streng von ihrem Entführer terminiert,aufstehen,essen,Toilettengänge ,schlafengehen usw. sind nur zu festen Zeiten möglich. Eines Tages gelingt der Frau - ist es Lena die vor vierzehn Jahren verschwand - die Flucht, wobei sie ihren Entführer vermeintlich umbringt. Ist er wirklich tot? Oder versucht er sein Opfer erneut zu finden? Der Albtraum beginnt aufs Neue. Meine Meinung: Die Geschichte ist in kurze Abschnitte unterteilt, die jeweils aus der Sicht der verschiedenen Personen erzählt werden. Außerdem gab es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit, welche die Geschehnisse erläuterten. Es stellte sich gleich zu Anfang eine enorme Spannung ein , die durchgehend erhalten blieb. Geschickt legte die die Autorin falsche Fährten,die zu immer größerer Verwirrung führten.Obwohl ich eifrig miträtselte, hat mich die Auflösung überrascht,so soll ein guter Krimi sein. Fazit: Ein Debüt,was zu großer Hoffnung berechtigt.
Atemlos spannend
von Sofia Leissou - 02.04.2019
Eine Frau wird nach einem Verkehrsunfall in die Klinik eingewiesen. Es handelt sich um Lena Berg, die schon seit vielen Jahren vermisst wird. Ihre Tochter Hannah verhält sich merkwürdig und im Nachhinein erfährt der Leser peau a peau, dass die 2 Kinder der Frau in einer Hütte im Wald leben und noch nie draussen waren. Der Vater ist nämlich der Ansicht dass er sie einsperren muss um sie von den Gefahren der Aussenwelt zu schützen. Ob die Mutter ihre leibliche Mutter ist?.. Das Debüt von Romy Hausmann lässt einen atemlos zurück, es ist raffiniert geschrieben und erzeugt durchweg Spannung! Der Plot ist einzigartig und mitreissend und man kann den Thriller nicht aus der Hand legen. So zumindest erging es mir. Absolute Leseempfehlung!
Ein starker Ausnahmethriller!
von Nijura - 01.04.2019
Eine Frau wird von einem Auto angefahren und landet im Krankenhaus. Sie hat zwei Kinder dabei. Bald stellt sich heraus, dass die drei in einer einsamen Holzhütte gefangen gehalten wurden und nun endlich fliehen konnten. In Rückblenden wird nach und nach sehr spannend erzählt, was sich dort abgespielt hat. Das Cover passt sehr gut zum Thema. Ich bin durch Empfehlungen anderer Leser auf diesen Thriller aufmerksam gemacht worden und ja sie hatten recht, es handelt sich hier um einen packenden Ausnahmethriller. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Blickwinkeln erzählt, das macht sie sehr interessant und spannend. Die Handlung hat mich sehr gefesselt, vor allem die Schilderungen aus der Sicht der hochintelligenten Hannah, die durch Ihren Autismus eine ganz besonders rationale Betrachtungsweise auf die Dinge hat. Der Großvater ist sehr aufbrausend, dadurch wirkt er sehr unsympathisch, aber trotzdem authentisch. Der dritte Handlungsstrang wird von der entführten Frau erzählt, auch dieser ist sehr spannend. Häppchenweise präsentiert die Autorin nach und nach die Geschehnisse, die in der Holzhütte im Wald passiert sind. Die Handlung ist durchgehend spannend und ich war ständig am Rätseln, was da wohl noch kommen wird. Lediglich kurz vor Ende fand ich die Reaktion einer der Protagonisten nicht nachvollziehbar, das sollte wahrscheinlich weiter zum Spannungsaufbau führen, aber da es für mich unverständlich war, fand ich es nicht gut. Die Auflösung war dann wieder durchweg realistisch. Trotz des einen Logikfehlers vergebe ich volle 5 Punkte, da mich die Handlung bis zum Ende fesseln konnte und ich mich gut unterhalten fühlte. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch von Romy Hausmann. Fazit: Kein Buch zum auf die Seite legen, überaus spannend!
Ich würde nie lügen. Man darf nicht lügen. - Hannah
von Flo - 31.03.2019
Inhalt: Dieser Thriller beginnt, wo andere enden. Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht - und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört. Meinung: Bereits die Haptik des Buches ist ein Erlebnis. Vor dem aufschlagen des Buches ist sofort das Interesse geweckt. Das Cover ist durch unterschiedlich hervorgehobene Stellen, die sich besonders anfühlen, sehr schön gestaltet worden. Der Thriller setzt wirklich dort an, wo ein anderer Thriller aufhören würde. Lena lebt mit ihren zwei Kindern in einer Hütte. Der Alltag ist strikt geregelt, Abweichungen werden nicht geduldet und bestraft. Als die Mutter mit einem Kind (Hannah) fliehen kann, beginnt eine atemberaubende Geschichte, die so oft unglaubliche Dinge beschreibt und enthüllt. Lena landet nach einem Unfall im Krankenhaus, Hannah wird von Schwester Ruth betreut und erzählt immer wieder in Bruchstücken von dem Leben in der Hütte. Im weiteren Verlauf der Geschichte lebt Lena wieder in ihrer eigenen Wohnung. Aber dann fangen die Probleme erst an.... Sie erinnert sich immer wieder an die Zeit in der Hütte zurück. Die Abläufe hat sie bereits so verinnerlicht, dass sie zu Anfang gar nicht anders kann, als so weiter zu leben wie zuvor. Ihre Psyche ist stark angegriffen und sie kämpft dagegen an. Mehr sei dazu nicht verraten. Neben Lena gibt es noch das Ehepaar Beck. Ihre Tochter Lena wurde vor 14 Jahren entführt und bis zum heutigen Tage sucht insbesondere der Vater Matthias verzweifelt nach ihr. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Lena, Hannah und Matthias erzählt. Man bekommt tiefe Einblicke in die jeweiligen Gedanken der handelnden Personen und fühlt direkt mit ihnen mit. Die Charaktere werden umfassend und zutreffend beschrieben. Viele Handlungen erscheinen am Anfang zum Teil etwas übertrieben, aber je weiter man liest, desto logischer wird das Ganze. Der Schreibstil ist flüssig, man kommt gut voran. Weiterhin begünstigt die dauerhafte Spannung, dass man unbedingt weiterlesen möchte und manchmal einfach muss! Es werden immer wieder neue Bestandteile von Situationen aufgedeckt. Dadurch fügt sich Stück für Stück ein Gesamtbild zusammen mit einem sehr überraschenden Ende. Die Idee, Zeitungsartikel mit in die Geschichte einzubauen, hat mir sehr gut gefallen. Die Story wurde dadurch noch runder und abwechslungsreicher. Man macht sich beim Lesen immer wieder Gedanken über den Inhalt der Story. Warum macht ein Mensch sowas? Gibt es das wirklich? Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an! Alles in allem eines meiner Highlights 2019! Ein wirklich toller Thriller der anderen Art. Ich hoffe, dass wir bald noch mehr von Romy Hausmann hören werden.
Entführung aus Liebe!?
von Monika_Brigitte - 31.03.2019
Lena ist verschwunden, seit 4825 Tagen. Und Nächten. Das sind fast vierzehn Jahre. Vierzehn Jahre, in denen jedes Telefonklingeln die eine, die einzige Nachricht hätte bedeuten können, die alles verändert. S. 49 Mehr kann ich gar nicht erzählen, ohne zu viel vom Inhalt preiszugeben... Klar ist, Lena ist verschwunden. Ihr Vater vermisst sie sehr. Was ist passiert? Plötzlich wird eine Frau in ein Chamer Krankenhaus eingeliefert, weil sie vor ein Auto gelaufen ist. Mit ihr kommt ein kleines Mädchen, dass behauptet, die Frau sei seine Mutter. Nun gilt es herauszufinden, wer die Wahrheit spricht. Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven - die Frau, Lenas Vater und das Mädchen. Mir gefiel diese Darstellung sehr gut, einfach einen Perspektivwechsel, der verschiedene Seiten beleuchtet. Jeder der Protagonisten hat eine andere Sichtweise. Mich persönlich hat am meisten die Perspektive von Matthias, Lenas Vater, bewegt. Er hat sein einziges Kind verloren...Ungewissheit, Angst und Vorurteile bestimmen seine Handlungen. Was machen die kommenden Entwicklungen in den Ermittlungen mit ihm? Sehr realitätsnah und überzeugend geschrieben! Generell, der Schreibstil von Romy Hausmann ist rasant. Cliffhanger an den richtigen Stellen (ein/zwei Mal war es für mich persönlich etwas drüber), die Personencharakterisierungen sind ausgereift und stimmig & ihre Gefühle kommen direkt beim Leser an. Dieser möchte einfach die Lösung zu den ganzen Ungereimtheiten herausfinden. Ein Pageturner, den ich so in dieser Art noch nicht von einem deutschen Autor gelesen habe und dann noch ein Debüt für Romy Hausmann...grandios. Gerne mehr! Fazit: Realistisch, rasant, gruselig und dramatisch - ein Thriller zum Türen verriegeln und doppelt kontrollieren. Ein Debüt, das mit seiner Authentizität überzeugen kann von einer deutschen Autorin mit viel Potenzial für weitere Psychothrillerperlen.
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