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The Woman in Cabin 10

von Ruth Ware
Thriller. Originaltitel: The Woman in Cabin 10. 'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Buch (kartoniert)
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Ein Luxusschiff mit Kurs auf die norwegischen Fjorde. Eine Frau, die Zeugin eines Mordes wird. Aber hat es diesen Mord wirklich gegeben? Der internationale Bestseller jetzt in Deutschland!
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The Woman in Cabin 10 als Buch

Produktdetails

Titel: The Woman in Cabin 10
Autor/en: Ruth Ware

ISBN: 3423261781
EAN: 9783423261784
Thriller.
Originaltitel: The Woman in Cabin 10.
'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Übersetzt von Stefanie Ochel
dtv Verlagsgesellschaft

19. Dezember 2017 - kartoniert - 384 Seiten

Beschreibung

Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat?
Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres - wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

Portrait

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Kurzweiliger, atmosphärisch reizvoller Kreuzfahrtkrimi." Büchermagazin Februar - März 2018

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von K.S. - 11.04.2018
Für alle Leser von Fitzeks Passagier 23 - rasante Handlung mit immer wieder neuen Wendungen - eine Luxuskreuzfahrt ins Grauen!
Wenn dir niemand Glauben schenkt
von Lesemama - 25.03.2018
Zum Buch: Lo ist Reisejournalistin und soll ihre Chefin bei einer Jungfernfahrt auf dem kleiner Kreuzfahrtschiff "Aurora" vertreten. In der ersten Nacht an Bord, geht eine Frau über Bord. Die Frau, die in Kabine Zehn wohnte. Nur ist diese Kabine überhaupt nicht belegt und niemand außer Lo hat die Frau gesehen ... Meine Meinung: Dem Klappentext nach, hörte sich die Geschichte sehr spannend an. Sie begann auch gleich mit einem spannenden Moment, dann aber dümpelte es irgendwie dahin. Laura/Lo ist äußert unsympathisch und unglaubwürdig rübergekommen. Dann hat die Autorin auch ein sehr unsympathisches Bild von jungen, unverheirateten Britinnen gemalt. Wie schon in ihrem ersten Buch schaut die Protagonistin gerne, oft und tief ins Glas. Man könnte auch sagen, es ist eine Säuferin. Dadurch wirkte alles dermaßen überspitzt. Lo hangelte sich quasi von Drink zu Drink, auch dies tat ihrer Glaubwürdigkeit keinen Gefallen. Hinzu war, meiner Meinung nach, das Ende etwas holprig und trug auch nicht wirklich dazu bei, die Geschichte irgendwie spannender zu machen. Fazit: Mir war die Protagonistin unsympathisch, ich fand ihre ständige Trinkerei unnötig und was die Spannung anbelangt, die war auch nicht wirklich vorhanden. Irgendwie war es dann doch schade um die Idee, denn die Umsetzung war nicht wirklich gelungen. Nach "Im dunklen,dunklen Wald" war "Woman in Cabin 10"die zweite Enttäuschung dieser Autorin und ich werde wahrscheinlich auch kein drittes Buch mehr von ihr lesen.
Wo ist sie hin?
von Lesehörnchen99 - 25.03.2018
Laura (Lo) Blacklock vertritt ihre Chefin auf der Jungfernfahrt des exklusiven KreuzfahrtSchiffes. Nur zehn Kabinen für Passagiere gibt es, alles ist unglaublich hochwertig. Als eine junge Frau aus Kabine 10 verschwindet, sie seltsamerweise nur von Lo gesehen wurde, beginnt für Lo eine anstrengende Zeit an Bord. Keiner glaubt ihr ... Die Story beginnt gleich sehr spannend, Lo hat in London schon ihre Schwierigkeiten ernst genommen zu werden. An Bord des Schiffes fühlt sie sich sehr eigenartig. Als einzige hat sie die junge Frau gesehen, keiner glaubt ihr. Das wurde sehr gut beschrieben, die Spannung nahm stetig zu. Der Autorin ist es gelungen, den Verdacht auf mehrere Personen auszuweiten, bzw. Zweifel zu streuen, ob Lo tatsächlich etwas sah. Die Atmosphäre an Bord ist authenthisch, man kann sich gut hineinversetzen. Was mich allerdings etwas verwirrte, waren die Anhänge an jeden Abschnitt. Da war ich sehr verwirrt, da vermeintlich die Lösung bzw. das Ende der Geschichte verraten wurde. Alles in allem ein gut geschriebenes Buch mit sehr spannenden Elementen.
Hochspannung von Anfang bis Ende
von Gisel - 23.03.2018
Die Journalistin Lo nimmt an der Jungfernfahrt eines Kreuzfahrtschiffes teil. Dabei wird sie Zeugin eines Verbrechens, doch keiner glaubt ihr. Die Nachbarkabine ist unbewohnt, die Frau, die sie dort gesehen hat, scheint nicht zu existieren. Doch Lo lässt nicht locker auf ihrer Suche nach dem Täter, sie weiß, was sie gehört hat. Dann gerät sie selbst in Lebensgefahr¿ Die Autorin Ruth Ware jongliert gekonnt mit den verschiedenen Gegebenheiten in diesem Buch: Sie lässt Zweifel aufkommen, Gewissheiten herrschen, vermischt Zeitebenen, so dass ein riesengroßes Rätsel entsteht, das scheinbar nicht aufzulösen ist, bis sie selbst wie mit einem Zauberstab das Mysterium entwirrt - und plötzlich wird alles klar und logisch, für Lo und für den Leser. Dafür aber ist Lo in größter Gefahr, und nun bangt man mit ihr, ob sie heil daraus wieder hervorkommen kann. Deshalb habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen, es konnte mir nicht schnell genug gehen, alle Ungereimtheiten aufgelöst zu wissen. Der Schreibstil ist flüssig, die handelnden Personen gut angelegt, die Spannung wächst von Seite zu Seite, es gab keinen Moment, an dem ich das Buch freiwillig aus der Hand gelegt habe. Die Journalistin Lo nimmt an der Jungfernfahrt eines Kreuzfahrtschiffes teil. Dabei wird sie Zeugin eines Verbrechens, doch keiner glaubt ihr. Die Nachbarkabine ist unbewohnt, die Frau, die sie dort gesehen hat, scheint nicht zu existieren. Doch Lo lässt nicht locker auf ihrer Suche nach dem Täter, sie weiß, was sie gehört hat. Dann gerät sie selbst in Lebensgefahr¿ Die Autorin Ruth Ware jongliert gekonnt mit den verschiedenen Gegebenheiten in diesem Buch: Sie lässt Zweifel aufkommen, Gewissheiten herrschen, vermischt Zeitebenen, so dass ein riesengroßes Rätsel entsteht, das scheinbar nicht aufzulösen ist, bis sie selbst wie mit einem Zauberstab das Mysterium entwirrt - und plötzlich wird alles klar und logisch, für Lo und für den Leser. Dafür aber ist Lo in größter Gefahr, und nun bangt man mit ihr, ob sie heil daraus wieder hervorkommen kann. Deshalb habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen, es konnte mir nicht schnell genug gehen, alle Ungereimtheiten aufgelöst zu wissen. Der Schreibstil ist flüssig, die handelnden Personen gut angelegt, die Spannung wächst von Seite zu Seite, es gab keinen Moment, an dem ich das Buch freiwillig aus der Hand gelegt habe. Wieder einmal hat die Autorin mich mit einem Thriller gefesselt, der Hochspannung verspricht und dafür alles bietet. Deshalb eine unbedingte Leseempfehlung von mir sowie alle fünf Sterne. Wieder einmal hat die Autorin mich mit einem Thriller gefesselt, der Hochspannung verspricht und dafür alles bietet. Deshalb eine unbedingte Leseempfehlung von mir sowie alle fünf Sterne.
Auf hoher See
von skaramel - 14.03.2018
Endlose Weite, das beruhigende Rauschen der Wellen, nur das Wasser, sonst niemand - was nach der nächsten großen AIDA-Reise und dem Traum von Erholung pur klingt, ist für die Journalistin Lo der reine Albtraum. Sie befindet sich auf einem Kreuzfahrtschiff der Luxusklasse, dazu noch auf Pressereise. Ein wahrgewordener Traum, in privater als auch in beruflicher Sicht. Doch die Stimmung schlägt schnell um, denn schon in der ersten Nacht wird sie Zeugin eines Mordes. Nur, dass keiner die Passagierin aus der Nachbarskabine je gesehen hat. Schon nach kurzer Zeit beginnt Lo selbst zu zweifeln, wenn nicht immer mehr seltsame Dinge passieren würden¿ Eigentlich mag ich keine Thriller, in denen nur ein "begrenzter" Raum zur Verfügung steht. Geiselnahmen, Schiffahrten, Flugzeuge - all das, löst vorrangig erstmal Skepsis in mir aus. Aber Ruth Ware spielt in ihrem Thriller "Woman in Cabin 10" ihre Karten gut aus. Ein guter Thriller, nicht langweilig, nicht zu verworren, obwohl die einzelnen Charaktere in den verschiedenen Kabinen zunächst sehr unübersichtlich waren. Doch man freundet sich schnell mit Lo an. Eine - für einen Thriller - gar nicht mal so blasse Hauptfigur, die für den Leser nachvollziehbar handelt und sogar sympathisch wirkt. Das Buch hat Irrungen und Wirrungen, Ware führt den Leser auf Umwege zum eigentlichen Ziel: Wer ist die Frau aus Kabine 10? Die restlichen Passagiere sind - im Gegensatz zur unserer Protagonistin - jedoch nicht mit Tiefe gefüllt. Da kann man schon mal den ein oder anderen Gast verwechseln und verwirrt hin und her blättern. Die Auflösung hingegen war überraschen und für mich nicht vorhersehbar. Während jedoch die Identität der mysteriösen Frau höchst überraschend war, war das Ende des Buches leider viel zu stringent. Nachdem das Geheimnis um den ominösen Fahrtgast gelüftet war, kamen leider keine neuen Wendungen dazu. Bis dahin war der Thriller spannende Unterhaltung, danach lag das Buch leider im Durchschnitt und wurde solide und etwas eintönig zu Ende gebracht.
Horrorreise auf der Jungfernfahrt der Aurora
von Bücherfreundin - 11.03.2018
Die Reisejournalistin Laura Lo Blackwood darf als Vertreterin für ihre Chefin die Jungfernfahrt des Luxusschiffes Aurora begleiten. Doch schnell wird die große berufliche Chance zu einem wahren Alptraum für die junge Frau. In der ersten Nacht wird sie Ohrenzeugin, wie eine Frau aus der Nachbarkabine ins offene Meer geschmissen wird. Als sie den Vorfall melden will, glaubt ihr keiner auf dem Schiff, denn unter den wenigen Passagieren wird keiner vermisst. Ebenso ist die Crew scheinbar vollständig. Wer war also die mysteriöse Frau in der leerstehenden Nachbarskabine, die scheinbar nies existiert hat? Als Lo anfängt eigene Nachforschungen anzustellen, gerät sie immer weiter in Gefahr. Außerdem fängt sie immer stärker an, an sich selber zu zweifeln, ob sie sich die ganze Sache nicht doch nur eingebildet hat. Ruth Ward hat einen spannenden und beklemmenden Thriller mit Woman in cabin 10 vorgelegt, der für mich allerdings ein paar kleinere Schwächen aufweist. Zum einen fand ich den Beginn der Geschichte um den Einbruch bei Lo ziemlich überflüssig, denn er hatte für mich keinerlei Bezug zu den Geschehen auf dem Schiff. Man hätte dies auch kurz in die laufende Geschichte einflechten können, um Los Ängste glaubhaft rüber zu bringen. Zum anderen hat mich das Ende ein wenig enttäuscht bzw. mit zu vielen offenen Fragen zurück gelassen. Irgendwie kam es mir zu abrupt vor und ich hätte mir eine bessere Aufklärung der Situation bzw. des abschließenden Zeitungsartikels gewünscht.
Ich bin enttäuscht
von KW - 10.03.2018
Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen, da Woman in cabin 10 so hoch gelohbt wurde, es viele sehr gute Rezensionen dafür gab. Auch die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen, ok, es handelte sich nur um die ersten paar Seiten, aber da dachte ich noch, es würde ein spannendes Buch werden! Leider kam bei mir gar keine Spannung auf! Die Protagonisten fand ich anstrengend und war genervt von ihr. Auch die anderen Mitreisenden konnten mich nicht in ihren Bann ziehen, sie blieben für mich nur Namen. Ich konnte mir unter keinem einen Charakter vorstellen. Ehrlich gesagt dachte ich beim lesen Dinge wie oh nein, noch 150 Seiten . Ich habe mich durch das Buch quälen müssen. Das schlimmste war dann noch das Ende, was ich doch sehr unbefriedigend fand!
Wenn niemand einem Glauben schenkt
von Ameland - 28.02.2018
Die Journalistin Lo hat aufgrund der Schwangerschaft ihrer Chefin die Gelegenheit, an einer exklusiven Kreuzfahrt teilzunehmen. Direkt in der ersten Nacht wird sie Zeugin eines Mordes, aber niemand glaubt ihr. Auf den ersten Blick ist es nicht verwunderlich, dass ihren Ausführungen kein Glauben geschenkt wird, denn aufgrund eines nächtlichen Einbruchs in ihrer Wohnung einige Tage vor der Abreise liegen ihre Nerven noch blank. Außerdem schluckt sie Tabletten und hat ein Alkoholproblem. Die anderen Mitreisenden interessieren sich nur für den gebotenen Luxus und Verbesserung ihres geschäftlichen Netzwerkes. Lediglich ein ehemaliger Kollege scheint ihr zur Seite zu stehen. Mit der Protagonistin konnte ich nicht warm werden. Aufgrund ihres ganzen Benehmens und Gehabes war sie mir einfach unsympathisch. Ein psychologischer Thriller, der megaspannend beginnt, in der Mitte einige Längen aufweist, um dann ein fulminantes Ende hinzulegen. Er weist einige unerwartete Wendungen auf, so dass man als Leser am Ball bleibt. Bei dem flüssigen Schreibstil hat mir die Einfügung von E-Mails oder Facebook-Eintragungen als Stilmittel gut gefallen. Insgesamt hat mir das Buch einige unterhaltsame und durchaus spannende Stunden beschert - auch wenn mir der letzte Kick gefehlt hat.
Albtraumhafte Schiffsreise
von Dreamer - 25.02.2018
Handlung Stell dir vor, du erhältst die Chance an der Jungfernfahrt eines exklusiven Kreuzfahrtschiffes teilzunehmen. Neben ein paar schönen Tagen mit der Aussicht, das Nordlicht zu bestaunen, bietet dir diese Reise die Karrierechance, auf die du so lange gewartet hast. Klingt traumhaft? Für Laura Blacklock entwickelt sich diese Ausgangssituation allerdings zu einer wahren Schreckensodyssee, als sie während er ersten Nacht auf See eine furchtbare Beobachtung macht. In der Nachbarkabine wurde ein schreckliches Verbrechen begangen. Aber was tust du, wenn dir niemand glaubt und es keinerlei sichtbare Anzeichen für ein Verbrechen zu geben scheint? Wem an Bord kannst du trauen? Und bist du dir sicher, dass du auch gesehen hast, was du glaubst gesehen zu haben? Meine Meinung Die Ausgangslage der Handlung war nach meinem Geschmack sehr vielversprechend und wurde meiner Meinung nach auch fesselnd und unterhaltsam umgesetzt. Bei der bloßen Vorstellung, dass ich in eine solche Situation geraten könnte, stellen sich mir alle Nackenhaare auf. Selbst wenn man zunächst gemeinsam mit dem Sicherheitschef des Kreuzfahrtschiffes an der Verlässlichkeit von Lo¿s Aussage zweifeln möchte, folgt ein seltsames und beunruhigendes Ereignis auf das nächste. Nach und nach steigert sich die Spannung, während Lo mehr oder weniger auf sich alleine gestellt versucht herauszufinden, was auf dem Kreuzfahrtschiff vor sich geht und wer eventuell als Täter in Frage kommt. Dabei muss sie sich zunächst einmal mit der Frage auseinandersetzen, wer denn eigentlich das potenzielle Opfer sein könnte. Denn niemand außer ihr scheint die Frau gesehen zu haben, die Lo an ihrem ersten Abend auf dem Schiff in der Kabine neben ihrer eigenen angetroffen hat. Mir jedenfalls ging es genau wie Lo, ich wollte wissen, was da vor sich geht und konnte nachvollziehen, dass sie mit ihren Bemühungen die Wahrheit herauszufinden nicht lockerlassen wollte. Die junge Journalistin, die erst kurz vor der Kreuzfahrt einen Einbruch in ihre Wohnung zu verkraften hatte, war mir relativ schnell sympathisch, sodass ich wirklich hoffte, dass die ganze Geschichte einigermaßen gut für sie ausgehen wird. Durch die Erzählung der Geschichte aus Lo¿s Perspektive wird man auch relativ schnell mit hineingezogen in den Horror, zu der sich die Kreuzfahrt entwickelt. Man ärgert sich gemeinsam mit Lo darüber, dass ihr niemand zu glauben scheint, dass sie als labile Persönlichkeit abgetan wird und zweifelt mir ihr gemeinsam zeitweise daran, ob sie nicht doch überreagiert. "Woman in Cabin 10" ist eine spannende Lektüre, die bis zur letzten Seite noch mit Überraschungen aufwarten kann und die ich mit einem Votum von fünf Sternen wärmstens weiterempfehle.
Schrecken einer Kreuzfahrt
von Glücksklee - 22.02.2018
"Woman in Cabin 10" ist bereits der zweite Thriller der Autorin Ruth Ware, den ich gelesen habe. Bereits "Im dunklen, dunklen Wald" fand ich sehr gut, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an "Woman in Cabin 10". Und eines muss man Ruth Ware definitiv lassen - sie schafft es durch eine geschickte Erzählweise und einen eindringlichen Schreibstil von Anfang an einen Spannungsbogen aufzubauen. Was genau hat Laura, genannt Lo, in ihrer Nachbarkabine gehört und gesehen? Der Klappentext des Buches verrät schon einmal, dass diese Frage einen zentralen Bestandteil der Handlung ausmacht. Weitere Informationen zur Handlung und zu Laura selbst, ihrer Glaubwürdigkeit als Erzählerin der Handlung, die aus der Ich-Perspektive wiedergegeben wird, werden nach und nach enthüllt, sodass man als Leser lange Zeit über gemeinsam mit Laura über das grübelt, was in der Nachbarkabine auf dem Kreuzfahrtschiff geschehen ist. Und Ruth Ware ist es dabei gelungen, dass ich Lo¿s steigende Verzweiflung und Angst geradezu fühlen konnte, während ich ihrer Geschichte folgte. Die Stimmung der Handlung wird von Abschnitt zu Abschnitt düsterer und düsterer - Lo, die sich von dieser Jungfernfahrt der Aurora Borealis, einem neuen Luxuskreuzfahrtschiff, eigentlich etwas ganz anderes erwartet hat, findet sich in einem wahrgewordenen Alptraum wieder, der psychologisch geschickt erzählt wird. Die Erwartungen, die der Klappentext und meine Leseerfahrung von "Im dunklen, dunklen Wald" beim mir geweckt hatten, wurden jedenfalls voll und ganz erfüllt. Gerade das letzte Drittel gewinnt noch einmal richtig an Fahrt, sodass es mir sehr schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Das Gesamtpaket aus einem packenden Schreibstil, einer spannenden Handlung und einer Protagonistin, mit der ich mitfiebern konnte, hat mich voll und ganz überzeugt - daher vergebe ich auch fünf von fünf Sternen für diesen neuen Thriller von Ruth Ware und freue mich auf weitere Werke aus der Feder der Autorin.
Habe mir mehr erwartet
von KerstinT - 21.02.2018
Laura "Lo" Blacklock ist Reisejournalistin und soll während der Jungfernfahrt des Luxuskreuzers Aurora Borealis ihre Chefin vertreten. Doch ein paar Tage bevor es auf große Fahrt geht, wird bei Lo eingebrochen. Noch vom Schock gezeichnet geht Lo auf das Schiff und erlebt dort gleich den nächsten Schock. Nachts hört sie wie etwas ins Meer geworfen wird. Als sie über die Reling schaut, sieht sie eine Frau untergehen. Ist es die junge Frau, die sie wenige Stunden vorher noch in der Kabine neben ihr war? Doch scheinbar kennt diese niemand. Und die Kabine war angeblich die ganze Zeit unbelegt. Jo begibt sich auf die Suche, denn auf einem Schiff kann man nicht entkommen! Nach dem großen Hype und viel positiver Kritik wurde ich letztendlich doch neugierig und wollte diesen Thriller unbedingt lesen. Doch leider wurde ich enttäuscht. Es fing schleppend an. Mit dem Einbruch bei Lo wurde es etwas spannend. Aber danach wurde es sehr zäh und langweilig. Auf dem Schiff angekommen gibt es gefühlt eine Ewigkeit Small Talk, bis es dann endlich zu diesem nächtlichen Zwischenfall kommt, bei dem scheinbar etwas über Bord geht. Danach wird es auch wieder eher langweilig. Auf den letzten 80 bis 100 Seiten wurde es endlich spannender. Und die Auflösung des Ganzen war recht vorhersehbar. Irgendwie wirkte auch alles sehr konstruiert und nicht richtig ausgearbeitet. Lo als Charakter hat mir nicht sonderlich gefallen. Irgendwie erschien sie mir unreif und sehr labil. Zwischenzeitlich dachte ich auch, vielleicht hat sie Wahnvorstellungen. Der Schreibstil war in Ordnung und flüssig zu lesen. Die Szenerien und Personen wurden gut beschrieben, so dass man diese vor sich sah und auch ein wenig das Gefühl hatte mit an Bord der Aurora zu sein. Doch schien es mir eine sehr langweilige und oberflächliche Gesellschaft zu sein. Was ich etwas "besonders" fand, waren die E-Mails und Pressemitteilungen, die immer wieder zwischen die einzelnen Kapitel geschoben wurden. Diese gaben Einblicke in die Zukunft. Einerseits fand ich das schlecht, da sie etwas spoilern. Andererseits waren sie auch gut um "aufzuwecken", da man nun wusste, es kommt bald was und die Langeweile muss ein Ende haben. Alles in allem hatte ich einen spannenden Thriller erwartet, den ich nicht mehr aus der Hand legen kann. Leider bekam ich einen mittelmäßigen Thriller mit unsympathischer Protagonistin. Somit vergebe ich nur drei von fünf Sternen.
Eine Seefahrt, die ist lustig...
von AKRD - 21.02.2018
Eine Seefahrt, die ist lustig... Gut, diese "Seefahrt" jetzt nicht so sehr, zumindestens nicht für Lo Blackwood... Sie ist Journalistin und nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil - ein wahr gewordener Traum..! Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres - wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben. Wo ist die mysteriöse Frau hin ? Denn dass sie existiert, da ist sich Lo absolut sicher. Mit dieser Einschätzung ist sie aber auch recht alleine... Die Idee fand ich sehr gut, nur: Die Auflösung war mir dann aber leider doch zu vorhersehbar - ich hatte diese Idee schon im Hinterkopf, seit die Krankheit erwähnt wurde (viel mehr möchte ich nicht sagen dazu, sonst verrate ich vielleicht auch zuviel...) und fand mich dann am Ende nur noch bestätigt... Eine mehr/eher überraschendere Auflösung hätte mir daher besser gefallen und ich ziehe deshalb 1,5 Sterne ab, vergebe also insgesamt 3,5 Sterne ~ aufgerundet auf 4 allerdings,weil mir 3 Sterne doch zu wenig erscheint, denn insgesamt fand ich das Buch ja nicht schlecht und bis auf das Ende auch wirklich spannend.
Ein superspannender und unheimlicher Thriller
von janaka - 06.02.2018
*Inhalt* Das könnte die Chance ihres Lebens sein, die Journalistin Lo Blacklock kann anstelle ihrer Chefin an einer Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teilnehmen und Kontakte knüpfen. Doch schon in der ersten Nacht beobachtet sie etwas Ungewöhnliches. Etwas oder jemand ist in der Nachbarkabine über Bord gegangen. Doch keiner glaubt ihr, denn diese Kabine ist nicht belegt und es fehlt auch niemand an Bord. Lo macht sich auf die Suche nach der jungen Frau, mit der sie am Nachmittag zuvor noch geplaudert hat¿ Hat se das alles nur geträumt? Oder wer spielt ein falsches Spiel an Bord? *Meine Meinung* Woman in Cabin 10 von Ruth Ware ist ein spannender und fesselnder Thriller. Gleich mit dem Einbruch bei der Journalistin Jo zeigt sie mir, wie gut sie mit Worten umgehen kann. Die Spannung, die sie dort erzeugt, konnte ich förmlich spüren und auch die Angst, die Lo währenddessen hat, ist für mich nachvollziehbar. Bevor ich danach zu Bett ging, musste ich erstmal in alle Ecken schauen. Durch die detaillierten Beschreibungen kann ich mir alles gut vorstellen, dieses Schiff muss wirklich superluxuriös sein. Zu Anfang kann ich mich gut in den Hauptcharakter Lo hineinversetzen, doch als sie ihre Schlafprobleme mit Alkohol bekämpft, wird sie mir immer unsympathischer. Zum Glück ändert es sich wieder und ich kann mich auf die Geschichte einlassen. Es ist erschreckend, was so ein Einbruch alles mit einem Menschen machen kann. Lo ist danach ängstlich und kann kaum Vertrauen zu neuen Menschen aufbauen. Zwischendurch habe ich schon überlegt, ob sie sich vielleicht alles eingebildet hat. Dieses Spiel mit meiner Wahrnehmung ist der Autorin echt gut gelungen, sie hat Zweifel in mir gesät. Die große Wendung habe ich nicht kommen sehen und bin mit dem Ende absolut zufrieden. *Fazit* Wer Nervenkitzel und das Mysteriöse liebt, der ist bei diesem spannenden Thriller genau richtig. Dieser Pagetuner bekommt von mir 5 Sterne.
Spannung auf hoher See
von ES - 04.02.2018
Lo Blackwood ist Reisejournalistin und erlebt kurz vor Abfahrt einer Testfahrt schreckliches: sie wird in ihrer Wohnung überfallen, eingesperrt und beraubt. Seither ist sie traumatisiert, kann kaum schlafen, fühlt sich in engen Räumen extrem unwohl. Sie versucht mit Hilfe Alkohols besser schlafen zu können - was nicht immer gut ist. Da trifft es sich vielleicht recht gut, dass sie für ihre Chefin die Luxus-Testfahrt machen darf. Es ist ein relativ kleines Kreuzfahrschiff mit Luxuriöser Ausstattung für ein ausgewähltes reiches Klientel. Als sie sich etwas bei der Mitbewohnerin aus Kabine 10 ausleihen will, wird sie eigenartig abgefertigt. In der Nacht hört sie seltsame Geräusche. Am nächsten Tag wendet sie sich an das Bordpersonal, keiner kennt dieser Frau, die Kabine wäre die ganze Zeit schon leer und unbewohnt. Das erscheint Lo seltsam und sie lässt nicht locker.... Die Spannung zeiht sich durch den ganzen Thriller, die Ängste von Lo sind sehr realistisch und nachvollziehbar geschildert. Mein Tipp: empfehlenswert!
Das Phantom
von Das Echo vom Alpenrand - 02.02.2018
Lo Blacklock, die als Journalistin eines Reisemagazins seit Jahren auf ihren Durchbruch wartet, ist überglücklich als sie endlich die Chance erhält, sich durch die Reportage über die Jungfernfahrt des Luxusliners Aurora einen Namen zu verschaffen. Doch ihre anfängliche Euphorie schlägt unerwartet schnell ins Gegenteil um, als sie zur Zeugin eines schier unglaublichen Mordes in der Nachbarkabine wird. Obwohl man ihren Worten keinen Glauben schenkt und ihr nahelegt die Sache auf sich beruhen zu lassen, kann sie nicht aufhören weiter nachzuforschen. Erst als sich damit in eine schier ausweglose Situation bringt, bereut sie ihre Hartnäckigkeit und sie muss all ihre Kräfte daran setzen um diesen Kampf nicht zu verlieren. FAZIT Nach einem vielversprechenden Anfang verliert sich die Story zunehmend in den Phantasien und Angstzuständen einer unsympathischen Protagonistin, die sich in der ihr zugedachten Rolle als totale Fehlbesetzung erweist.
Nicht schlecht
von raschke64 - 31.01.2018
Laura, genannt Lo, ist Journalistin und soll in Vertretung ihrer Chefin die Jungfernfahrt einer Luxusyacht mitmachen und darüber berichten. Kurz zuvor wird in ihre Wohnung eingebrochen und sie verletzt. So kommt ihr die Fahrt gerade recht. Der erste Abend an Bord ist sehr alkohollastig und in der Nacht bemerkt sie, dass eine Frau über Bord gegangen ist. Doch niemand glaubt ihr. Die Nachbarkabine ist leer, niemand wird vermisst .. Das Buch ist nicht schlecht. Auch wenn mir Lo nicht sehr sympathisch war. Viel zu viel Alkohol, viel zu wenig echte Arbeit. Aber die Geschichte erinnert anfangs an Agatha Christie. Abgeschlossener Raum, übersichtliche Personenzahl als mögliche Täter. Doch dann kommt alles ganz anders und die Spannung läuft auf zwei Ebenen. Zum einem dem Geschehen auf dem Schiff selbst, zum anderen in der Handlung an Land. Leider ist der Mittelteil ein wenig zu langatmig und hat sich für mich etwas zu lang gezogen. Doch da das Ende noch einige Überraschungen birgt, ziehe ich nicht viele Punkte ab.
Gänsehaut und Nervenkitzel
von Anonym - 29.01.2018
Ich wurde durch das äußerst ansprechende Cover auf diesen Thriller aufmerksam. Die Umschlaggestaltung und das Bild an sich finde ich sehr schön und passend. Die Autorin war mir bislang noch nicht bekannt, aber ich werde in Zukunft bestimmt mehr von ihr lesen wollen. Dieses Buch ist an Spannung und Nervenkitzel kaum zu überbieten. Am Anfang hatte ich Angst, dass es ein wenig wie Passagier 23 sein könnte und nicht besonders innovativ sei - doch hier wurde ich eines besseren belehrt. Im Buch geht es um eine Journalistin - Lo Blackwood - die endlich die Chance bekommt einen Reisebericht für den Verlag zu schreiben. Sie darf auf einem Luxuskreuzfahrtschiff namens Aurora Borealis ihre Suite beziehen und soll dort eine brauchbare Reportage über die Kreuzfahrt schreiben. Lo scheint als Person sehr emotional und ein bisschen labil zu sein. Als kurz vor der anstehenden Reise bei ihr zuhause eingebrochen wird ist die nächsten Nächte nicht an Schlaf und Erholung zu denken. Am Schiff angekommen ist sie völlig übermüdet und erschöpft. In der ersten Nacht wird sie von seltsamen Geräuschen geweckt und sieht eine Leiche im Wasser und Blutspuren. Doch es fehlt kein Passagier - hat sich Lo alles eingebildet und war ihre Wahrnehmung durch den Schlafmangel und den Alkohol so beeinflusst - oder beginnt hier an Bord ein wahrer Albtraum wahr zu werden?
Etwas zu vorhersehbar leider...
von trucks - 29.01.2018
Eine Kreuzfahrt kann sehr entspannend sein und man kann fremde Kulturen entdecken. Die Journalistin Lo Blackwood macht allerdings eine aus beruflichen Gründen. Es geht durch die norwegischen Fjorde - ein Traum eigentlich. Doch für Lo wird dieser zum Albtraum, denn in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres - wie ein menschlicher Körper... Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben... Ich muss zugeben, ich hatte etwas mehr Spannung erwartet... Die Geschichte war schon sehr gut erzählt und auch spannend, aber die Auflösung fand ich dann doch etwas zu vorhersehbar und auf der Weg dahin war zeitweise leider nicht spannend genug für meine Begriffe. Daher vergebe ich 3,5 Sterne, abgerundet auf 3, denn für 4 Sterne reicht es meiner Meinung nach hier leider nicht...
Unsympathische Protagonistin stört die Logik und die Spannung
von anushka - 28.01.2018
Lo Blacklock hat das große Los gezogen. Sie darf ihre Chefin beim Reisemagazin Velocity auf einer Luxuskreuzfahrt nach Norwegen vertreten. Doch schon die erste Nacht entpuppt sich als Alptraum. Lo wird von Geräuschen in der Nachbarkabine, Kabine 10, geweckt. Kurz darauf hört sie ein Platschen. Als sie nachsieht, glaubt sie, eine Gestalt im Wasser untergehen zu sehen. Doch als sie sich an den Sicherheitschef wendet, deutet nichts auf die nächtlichen Ereignisse hin. Zudem ist Kabine 10 nie belegt gewesen. Doch wer war die Frau in Kabine 10, mit der Lo noch am Tag zuvor gesprochen hat und wohin ist sie verschwunden? Die Kreuzfahrt wird zunehmend zum Alptraum und bald fühlt Lo sich direkt bedroht ... Der Verlag hat eine große Werbekampagne für dieses Buch angelegt und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Leider war das Leseerlebnis aber eher frustrierend, auch wenn das Buch einige Lichtblicke hatte. Der größte Störfaktor war leider die Protagonistin. Los Verhalten ist extrem schwer nachvollziehbar für die Anfang Dreißig, die sie sein soll. Sie kommt als naiv, leichtgläubig, weltfremd und wenig selbstbewusst daher. Die Journalistin, und sei es nur Reisejournalistin, habe ich ihr zu keinem Zeitpunkt abgenommen. Zudem bringt Lo einen ganzen Sack an Problemen mit an Bord: sie hat ein Alkoholproblem, nimmt Antidepressiva und leidet unter einer ziemlich stark ausgeprägten Angststörung. Durch ein vorangegangenes Erlebnis ist sie zudem völlig überspannt. Was in Girl on the Train noch funktioniert haben mag, nämlich eine unzuverlässige Protagonistin zu erschaffen, geht hier ziemlich nach hinten los. Lo ging mir recht schnell auf die Nerven und ich konnte mich auf dieses Glaubwürdigkeitsspiel nicht einlassen. Durch die Begrenzung des Schiffs auf lediglich 10 Kabinen ist das Personal recht übersichtlich und eine Zeit lang wirkt das Buch wie ein klassischer Whodunnit -Krimi, der immer wieder andere Verdächtige in den Fokus nimmt. Leider bleibt das Buch gerade hier hinter seinem Potenzial zurück und die Handlung im Mittelteil zieht sich ziemlich, ohne dass es größere Entwicklungen gibt. Lichtblicke in der Spannung treten jedoch zwischendurch kurz auf, wenn Lo sich konkret bedroht fühlt oder kleine Einschübe schon einen Vorausblick auf weitere Entwicklungen geben. Schließlich gibt es dann in meinen Augen doch noch eine kleine Überraschung und zum Ende hin zieht die Spannung noch einmal etwas an. Allerdings sollte man die Logik nicht immer zu genau unter die Lupe nehmen. Ich konnte mich aber bis zum Ende nicht für die Protagonistin erwärmen und so hatte ich eher ein Gefühl der Erleichterung, als sich unsere Wege schließlich trennten. Alles in allem blieb dieser Thriller stark hinter meinen Erwartungen zurück, was schon aufgrund der groß angelegten Kampagne sehr schade ist. Da es jedoch an der ein oder anderen Stelle trotz der Protagonistin doch etwas spannend war und sich insgesamt auch flott weg las, runde ich meine 2,5 Sterne auf 3 Sterne auf.
Mord an Bord
von Ele - 26.01.2018
Woman in Cabin 10, Thriller von Ruth Ware, 384 Seiten, erschienen im dtv-Verlag. Eine Frau wird Zeugin eines Mordes aber niemand glaubt ihr. Die britische Journalistin Laura Blacklock, wird in ihrer eigenen Wohnung überfallen. Da sich ihr Freund Judah auf einer Auslandsreise befindet und sie schon seit ihrer Jugend an Angststörungen leidet, ist sie froh für eine schwangere Kollegin eine PR-Reise nach Norwegen, auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff antreten zu können. Nach einem feuchtfröhlichen Abend wird Lo von Schreien aus der Nebenkabine geweckt. Kurz darauf hört es sich an, als ob ein Mensch über Bord geworfen wird. Als Lo den Sicherheitsoffizier alarmiert, scheint die Nebenkabine leer, als ob es die geheimnisvolle Frau nebenan, die nur Lo gesehen hat, gar nie gegeben hätte. Keiner will ihr glauben. Solide gemachter, spannender Thriller in acht Teilen, aufgeteilt in 37 Kapitel. Die Autorin schaffte es die Geschichte besonders lebendig zu gestalten, denn zwischen den Kapiteln sind E-Mail und Zeitungsnachrichten eingestreut. Das hat mir sehr gut gefallen. Ruth Ware erzählt die Geschichte im personalem Stil, aus der Sicht Lauras und in einem Erzählstrang. Somit wird der Leser nicht von irgendwelchen Nebenhandlungen abgelenkt. Die Spannung baut sich bis zur Hälfte des Buches allmählich auf. Das hätte für meinen Geschmack etwas straffer ausfallen können. Als es auf den letzten 100 Seiten zu einem, für mich unerwarteten Plot-Twist kommt, konnte ich das Buch bis zum Ende, nicht mehr aus der Hand legen. Die letzten Kapitel konnten an Spannung nicht mehr übertroffen werden. Die Geschichte ist bis zum Ende glaubhaft erzählt und ich konnte dem Plot bis zum fulminanten Ende gut folgen. Leider sind mir die Charaktere, einschließlich der Protagonistin immer etwas fremd geblieben. Da hat mir die eine oder andere charakterisierende Ausschmückung gefehlt. Gar nicht gut fand ich den übertriebenen Abusus von Alkohol, verbunden mit der Einnahme von Psychopharmaka der Protagonistin. Auch ich hätte ihr ihre Beobachtungen und Aussagen nicht so ohne weiteres abgenommen. Vermutlich war es aber von der Autorin so vorgesehen. Schön wäre es auch gewesen wenn Ruth Ware, die Fahrt auf dem Kreuzfahrtschiff mit etwas Landschaftsbeschreibung ausgeschmückt hätte. Alles in allem liegt hier aber ein solider, gut gemachter, spannungsreicher Thriller vor, der mich sehr gut unterhalten hat. Der Gedanke an Bord mit einem Mörder zu sein, der nicht so einfach "aussteigen" kann, hat mich fasziniert. Der Einbruch am Anfang des Buches, erklärt die Ängste und Verunsicherung von Laura, wäre aber nicht zwingend notwendig gewesen. Dadurch wäre der Plot sicher schneller in Gang gekommen. Eine Empfehlung für alle Leser, die spannende Thriller mit unerwarteten Wendungen mögen. Dazu von mir 4 von 5 Sternen.
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