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The Woman in Cabin 10

von Ruth Ware
Thriller. Originaltitel: The Woman in Cabin 10. 'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Buch (kartoniert)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1
Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat?
Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht... weiterlesen
Buch

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Produktdetails
Titel: The Woman in Cabin 10
Autor/en: Ruth Ware

ISBN: 3423261781
EAN: 9783423261784
Thriller.
Originaltitel: The Woman in Cabin 10.
'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Übersetzt von Stefanie Ochel
dtv Verlagsgesellschaft

19. Dezember 2017 - kartoniert - 384 Seiten

Beschreibung

Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat?
Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres - wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

Portrait

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Kurzweiliger, atmosphärisch reizvoller Kreuzfahrtkrimi." Büchermagazin Februar - März 2018
Bewertungen unserer Kunden
Spannend
von küchenqueen - 27.12.2017
Lo Blackwood, Journalistin, hat es geschafft, sich einen Platz während der Jungfernfahrt auf dem Kreuzfahrtschiff Aurora Borealis zu sichern. Doch von Erholung kann keine Rede sein. Eines Nachts hört sie Geräusche, die nur eines vermuten lassen: Jemand ist über Bord gegangen. Und diese Geräusche kommen aus Kabine 10. Als Lo der Sache auf den Grund gehen möchte, erfährt sie, daß diese Kabine nicht bewohnt ist. Dies kommt Lo sehr komisch vor, denn tags zuvor hat sie sich mit der Frau aus Kabine 10 unterhalten...  Dieses Buch hat mich doch beeindruckt. Denn obwohl es hier eher ruhig zugeht, ist es sehr spannend. Man weiß einfach nicht, wem man (bzw. Lo) trauen kann. Und so rät man bis zum Schluß herum, was nun passiert ist. Der Schreibstil ist nicht sehr anspruchsvoll, so daß man hier ziemlich schnell am Schluß angelangt ist. Für mich ein Buch, das ich empfehlen kann, wenn man auch gut ohne blutige Szenen auskommt.
Aufregende und spannende Kreuzfahrt!
von bärin - 25.12.2017
Die Reisejournalistin Laura Blacklock, genannt Lo, bekommt die einmalige Chance, an Bord eines exklusiven Kreuzfahrtschiffes eine Reise durch Norwegens Fjorde zu erleben. Ihre Chefin ist schwanger und daher darf sie an der Jungfernfahrt zusammen mit dem Eigentümer-Ehepaar und wenigen Gästen teilnehmen. Die psychisch schwer angeschlagene Lo, die seit Jahren Tabletten gegen ihre Depressionen einnimmt, ist froh, ihrer Wohnung und dem kürzlich erfolgten Einbruch zu entkommen, da sie dieser zusätzlich traumatisiert hat. Als sie nachts aus der Nachbarkabine merkwürdige Geräusche und ein Platschen im Wasser hört, sieht sie von ihrer Terrasse aus an der Reling nebenan Blutspuren. Sie hatte am Abend noch kurz mit der jungen Frau aus der Nachbarkabine gesprochen, doch als der Sicherheitsdienst kommt, ist die Kabine leer, die Blutspuren sind verschwunden. Der Sicherheitschef glaubt ihr nicht, da die Kabine nicht belegt ist, zudem hat Lo einiges an Alkohol getrunken - dazu ihre Pillen - das lässt sie in keinem guten Licht dastehen. Doch Lo lässt nicht locker und ermittelt auf eigene Faust, was ihr gar nicht gut bekommt, denn sie gerät in große Schwierigkeiten. Diesen von Anfang an spannenden Thriller habe ich in Rekordzeit gelesen, da ich unbedingt die Auflösung des Rätsels um die Frau aus der Nachbarkabine wissen wollte. Das Buch hat mich gefesselt, wenn ich auch nicht alle Aktionen der Hauptperson Lo, die die Erlebnisse in Ich-Form erzählt, recht nachvollziehen kann. Daher ein Stern Abzug! Weil Panik-Attacken, Klaustrophobie und Pillen dagegen vertragen sich nun mal nicht mit so viel Alkohol, wie den die Hauptperson hier konsumiert. Von diesem Punkt abgesehen, hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch die häufig dazwischen gestreuten Nachrichten, Chats usw., die noch mehr Verwirrung erzeugten und Fragen aufwarfen.
Super spannend
von BookloverLisa - 19.12.2017
"Woman in Cabin 10" handelt von der Reisejournalistin Laura "Lo" Blacklock, die für ihre Kollegin einspringt und die Jungfernfahrt der "Aurora" begleitet. Am ersten Abend lernt sie die junge Frau in der Nachbarkabine Nummer 10 kennen. Als sie nachts von einem Schrei geweckt wird, spürt Lo gleich, dass etwas nicht stimmt. Dann hört sie ein lautes Platschen und entdeckt wenig später Blut in der Nachbarkabine. Doch wieso will niemand von einer Frau in Kabine 10 gewusst haben? Wieso ist die Kabine plötzlich leer und kein Anzeichen, dass dort jemand gewohnt hat, vorhanden? Wie kannst du einen Mord melden, wenn du auf hoher See bist und niemand dir glaubt? Das Buch hat mich von Anfang an begeistert. Es ist flüssig und locker geschrieben. Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben, wobei wir aus Lauras Sicht lesen. Man erfährt viel aus ihrer Vergangenheit, weshalb man sich gut in sie hineinversetzen kann und ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen in den einzelnen Situationen sehr gut nachvollziehen kann. Lo war mir gleich sympathisch und ich konnte ihr gut nachfühlen. In der ein oder anderen Situation habe ich mich in ihr wieder entdeckt. Die Spannung wird relativ zügig aufgebaut und immer wieder höher getrieben. Man kann von Anfang an mit raten und wird ein ums andere Mal auf die falsche Spur gelockt. Das Buch hat mich gefesselt, deswegen habe ich es an einem Abend durchgelesen. Weglegen konnte ich es nicht mehr. Das Ende hat mich überrascht und bewegt. Grandios! Ich empfehle das Buch jedem weiter, der gerne Thriller liest und gerne mal rät was passiert sein könnte.
wahnsinnige Luxuskreuzfahrt
von CW - 13.01.2018
Lo darf als Journalistin an einer Luxuskreuzfahrt teilnehmen um darüber zu berichten. Ihre Chance um auf der Karriereleiter nach oben zu klettern. Doch dann hört sie einen Mord und keiner glaubt ihr. Der Schreibstil von Ruth Ware lässt sich gut lesen und somit hatte ich das Buch recht schnell durch. Die Spannung lässt im Mittelteil leicht nach, was dem Lesevergnügen aber kaum schadet. Allerdings bin ich mit der Hauptprotagonistin Lo nicht so recht warm geworden. Zum Teil wirkt sie schon sehr durchgeknallt und greift in jeder Situation zum Alkohol oder Tabletten. Dieses extreme Suchtverhalten hat mich gestört. Dennoch ergab sich am Ende hin eine Wendung, die ich so nicht vorgesehen hatte; wobei ganz am Schluss ist es wieder sehr vorhersehbar. Wenn man über die leicht konstruierte und dadurch etwas konstruierte Story hinwegsehen kann eine klare Leseempfehlung.
Eine gefährliche und verhängnisvolle Kreuzfahrt
von Gina1627 - 14.01.2018
Für Lo Blacklock hätte es nicht besser kommen können. Sie hat das Glück und darf an Stelle ihrer Kollegin Rowan an der Jungfernfahrt der Aurora Borealis als Journalistin für ein Reisemagazin von Velocity teilnehmen. Doch schon in ihrer ersten Nacht macht sie eine verhängnisvolle Beobachtung, als ein Schrei sie aus dem Schlaf reißt. Im letzten Moment kann sie von ihrem Balkon aus noch eine Frau in den Tiefen des Wassers versinken sehen und entdeckt Blutspuren an der Glaswand des Geländers der Nachbarkabine. Sofort setzt sie alle Hebel in Bewegung und tätigt einen Notruf. Doch keiner will ihr Glauben schenken. Die vermeintliche Zimmernachbarin, die sie vor ein paar Stunden noch kennengelernt hat, existiert anscheinend nicht und Lo trifft auf taube Ohren und unwilliges Bordpersonal, die ihre Urteilskraft in Frage stellen. Kann sie sich jetzt noch sicher fühlen? "Woman in Cabin 10" ist ein psychologisch gut aufgebauter Thriller, der einen schon beim Start durch einen unheilvollen Traum und einen Einbruch bei Lo Blacklock die Luft anhalten lässt. Direkt kommt Spannung auf und die in der Ich-Form erzählte Geschichte zieht einen ins Geschehen hinein. Es herrscht eine düstere Atmosphäre, die auch das Luxusambiente des Kreuzfahrtschiffes nicht verdrängen kann. Hier herrscht so viel Oberflächlichkeit und Eitelkeit und die teilnehmenden Journalisten buhlen um die vielversprechendsten Kontakte. Die ganze Geschichte wird aus Sicht von Lo erzählt und man erlebt sie durch ihre unheilvollen Gedanken und Ängste. Manchmal waren mir diese Panikattacken, die einen wichtigen Teil im Geschehen ausmachen, etwas zu viel des Guten und ich hätte mir etwas mehr Augenmerk auf die Nebencharaktere gewünscht. Sie erfüllten das Klischee der Reichen und Schönen mit ihrer Gier nach Beachtung und Ansehen, blieben aber zum großen Teil eher nichtssagend. Man ist vielmehr mit Lo beschäftigt, um die eine unterschwellige Gefahr und Ungewissheit gebaut wurde und einen von der Suche nach dem Mörder ablenkte. Richtig Fahrt nimmt das Geschehen dann aber zum Ende der Geschichte hinauf. Unvermutete Protagonisten tauchen auf und die Ereignisse überschlagen sich. Die Puzzleteile werden zusammengefügt, man wird überrascht durch die Entwicklung und fiebert zum Schluss richtig auf einen hoffentlich guten Ausgang hin. Mein Fazit: Ruth Ware hat einen spannenden Thriller erschaffen, der mich durch einen raffinierteren Mittelteil noch mehr hätte überzeugen können. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und vergebe 4 verdiente Sterne.
Luxuskreuzfahrt - Traum oder Alptraum
von schliesi - 11.01.2018
Inhalt: Die Journalistin Lo Blackwood wird eingeladen an der Jungfernfahrt des Kreuzfahrtschiffes Aurora teilzunehmen. Noch kurz vor ihrer Abreise wird bei Lo zu Hause eingebrochen und auch sonst ist sie ein wenig labil, schläft schlecht und hat Alpträume. Sie freut sich sehr auf die Luxuskreuzfahrt auf dem kleinen Schiff mit nur wenigen ausgewählten Gästen, sie hofft hier auf ein wenig Abstand von ihrem Leben und ein wenig Erholung. Gleich in der ersten Nacht wird sie von seltsamen Geräuschen geweckt und schaut aus dem Fenster, dort sieht sie (oder auch nicht), wie ein Frauenkörper über Bord geworfen wird. Außerdem sind auch noch Blutspuren an der Scheibe der Balkonkabinentür zu sehen. Lo hat die Nächte vorher nicht geschlafen, dazu noch ein paar Drinks zuviel genommen und nun ist sie sich nicht sicher ob sie wacht oder träumt oder ihr Unterbewusstsein ihr gar einen Streich spielt. Hat sie die Ereignisse wirklich gesehen - sie beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln, denn es fehlt auch kein Gast an Bord des Schiffes. Meine Meinung: Der Thriller hat mich von den ersten Seiten an gut unterhalten und an die Handlung gefesselt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so haben mich die Ereignisse gefangengenommen. Die Handlung ist von Beginn an spannungsgeladen und man fiebert und leidet mit Lo mit. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin immer wieder tiefe Einblicke in Los Gedanken- und Gefühlswelt liefert. Die Ereignisse sind so detailliert beschrieben, dass ich mich gut in die Handlung hineinversetzten konnte, ich fühlte mich als wäre ich als stiller Begleiter ebenfalls mit auf Kreuzfahrt. Ich war mir wie Lo auch niemals sicher, ob die Ereignisse wirklich so stattgefunden haben oder nur Los Fantasie entsprungen sein könnten. Auch die Gestaltung des Buchumschlages passt richtig gut zum Inhalt. Schade nur, dass der Psychothriller keinen deutschen Titel bekommen hat.
Gut - aber nicht spektakulär
von d.bibliomaniac - 05.01.2018
Autor: Ruth Ware Verlag: dtv Genre: Thriller Seitenanzahl: 380 Seiten Preis: 15, 90€ Inhalt: Ein Luxusschiff mit Kurs auf die norwegischen Fjorde. Eine Frau, die Zeugin eines Mordes wird. Aber hat es diesen Mord wirklich gegeben? Die Journalistin Lo wird auf einer Kreuzfahrt Zeugin eines Mordes. Doch keiner glaubt ihr. Alle Spuren des Verbrechens sind verschwunden. Niemand wird vermisst. Allmählich beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln¿ Aber wenn sie sich nicht alles nur eingebildet hat, befindet sich ein Mörder auf dem Schiff - der es jetzt auf sie abgesehen hat. - Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs an der norwegischen Küste teil. Ein wahrgewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Geräusch aus der Nachbarkabine. Sie hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres, ungefähr von der Größe eines menschlichen Körpers. Und die Reling ist blutverschmiert. Lo alarmiert den Sicherheitsoffizier. Die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Keine Kleider, kein Blut, kein Eintrag ins Passagierregister. Die Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben¿ Meine Meinung: Ich mag die Atmosphäre, die Ruth Ware mit diesem Thriller geschaffen hat, den Ort des Geschehens. Bis jetzt habe ich neben Passagier 23 noch kein Buch gelesen, das auf dem Deck eines Schiffs spielt und auf dem sich ein Mord ereignet - das hat mir schon mal gut gefallen. Ich meine, seien wir ehrlich: Auf einem Schiff eingesperrt, ohne Fluchtweg, hilflos¿das ist eine Vorstellung, die den meisten Menschen Angst macht, mir zumindest. Lo beobachtet von der Terrasse ihrer Kabine einen Mord, doch als sie ihre Beobachtung dem Sicherheitsoffizier meldet, stellt sich heraus, dass die Kabine unbewohnt und das Blut, das sie gesehen hatte, nicht mehr da ist. Natürlich geht der Mann dann davon aus (vor allem, als er herausfindet, dass sie Antidepressiva nimmt), dass sie sich die Szene eingebildet hat. Aber Lo lässt nicht locker und möchte der Polizei melden, was sie gesehen hat und ¿ verschwindet spurlos. Die Geschichte fand ich eigentlich doch ziemlich interessant aber auch ein wenig, wie soll ich sagen?, ausgelutscht. Ich weiß nicht, wie es euch da geht, aber ich habe schon unzählige Thriller gelesen, in denen die jeweiligen Zeugen nicht ernst genommen wurden und das, was sie gesehen haben, auf irgendwelche Hirngespinste reduziert werden. Oft haben diese Personen psychische Probleme und werden deshalb von allen für verrückt gehalten, während der Killer weiter sein Unwesen treibt. Und irgendwann beginnt der Zeuge (oder das Opfer), selbst an seinem Verstand zu zweifeln und so weiter und so fort¿ Das war für mich jetzt eher unspannend. Aber die die Panikattacken, die Lo immer wieder durchlebt, ist doch wirklich gut geschrieben und die Auflösung zwar nicht schockierend aber gut durchdacht und teilweise auch überraschend. Der Schreibstil an sich ist flüssig, liest sich gut, und schlicht. Ich mag ihn, fand aber doch einige der Dialoge ein wenig¿schwach. Die hätten ruhig ein bisschen weiter ausgeschmückt werden, meiner Meinung nach, aber im Allgemeinen war es alles in allem in Ordnung. Viel mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Es ist ein guter Thriller, den man durchaus lesen kann, aber er ist nicht überwältigend, wie es Bücher dieses Genres durchaus sein können. Lesenswert ist es aber allemal. Fazit: Ein atmosphärischer Thriller über eine Frau, die zur falschen Zeit am falschen Ort ist und dadurch ins Visier eines Mörders gerät¿ Ich vergebe drei von fünf Sternen.
spannend
von Ute H. - 23.12.2017
Gleich zu Anfang die Frage von mir: Warum ein englischer Titel für die deutsche Übersetzung? Laura Lo Blacklock ist Reisejournalistin bei Velocity. Schon lange dabei, aber nicht sehr erfolgreich. Sie befindet sich seit langer Zeit in ärztlicher Behandlung um ihre Panikattacken in den Griff zu bekommen und es gelingt ihr mit stärkeren Tabletten ganz gut, leider trinkt sie auch oft viel zu viel Alkohol. Als ihre Chefin schwanger ist, darf Lo an einer Jungfernfahrt eines exklusiven Kreuzfahrtschiffes teilnehmen, um einen Artikel darüber zu schreiben. Es ist ein sehr kleines Schiff mit nur zehn Passagierkabinen. Die anderen Teilnehmer sind größtenteils ebenfalls Reisejournalisten und Fotografen. Man kennt sich. Da Lo noch kurz vor ihrer Abfahrt zu Hause einen Einbruch in ihre Wohnung erlebt hat, kann sie fast gar nicht mehr schlafen. Also spricht sie gleich am ersten Abend auf dem Schiff, dem Alkohol zu gut zu. Nachts wird sie durch einen Schrei aus ihren unruhigen Schlafversuchen geweckt und dann hört sie noch ein platschendes Geräusch. Für sie ganz klar, da wurde jemand ermordet und über Bord gehievt. Blutspuren am Nebenbalkon erhärten ihre Vermutung. Nur leider glaubt ihr niemand. Aber sie forscht weiter und spricht sogar mit dem Schiffeigner über ihren Verdacht. Und wer war überhaupt die Frau in Kabine 10, mit der sie, am ersten Tag, kurz gesprochen hatte? Niemand außer ihr hat sie gesehen und außerdem wurde diese Kabine gar nicht bezogen. Bis sie wohl mit jemandem Falschen über ihre Verdächtigungen spricht. Da beginnt ihr Martyrium. Dies ist der zweite Thriller der Autorin Ruth Ware. Gleich mit dem ersten Buch: im dunklen, dunklen Wald konnte sie einen Bestseller landen. Und mit Woman in Cabin 10 wird ihr das wohl wieder gelingen. Das Buch ist 380 Seiten dick und es ist flüssig und spannend geschrieben, sodass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Vielleicht hätte der Innenteil etwas gerafft und dafür der letzte Teil etwas ausführlicher sein können, aber mir hat es auch so sehr gut gefallen. Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem Deutschen Taschenbuch Verlag die mir das Taschenbuch zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben. 4,5*
Paranoia oder Verbrechen?
von Igela - 25.12.2017
Laura Lo Blacklook fühlt sich nicht mehr sicher. Eines nachts erwacht sie und ein fremder Mann steht vor ihrer Schlafzimmertüre. Da kommt der Reisejournalistin der neue Job gerade recht. Sie soll mit dem Schiff Aurora Borrealis auf Jungfernfahrt gehen und einen Bericht über die Luxusjacht schreiben. Doch Lo gerät vom Regen in die Traufe. Denn sie beobachtet einen Mord in der Nachbarkabine. Doch niemand will ihr glauben, denn es wird weder ein Passagier noch ein Crewmitglied vermisst. Wer war die fremde Frau in der Nachbarkabine und was ist mit ihr geschehen? Ruth Ware hat sich entschlossen den Start ins Buch mit einer Szene zu beginnen, die wohl für alle von uns der blanke Horror bedeuten würde. Man erwacht nachts und vor der Schlafzimmertüre steht ein Einbrecher. Diese Szene ist sehr bildlich beschrieben und man spürt als Leser, das Grauen, das Lo empfindet. Das Trauma, das sie bei diesem zutiefst verängstigenden Vorfall erleidet, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Nach dieser Szene wird es Punkto Gänsehaut ruhig während dem ersten Drittel des Thrillers. Unterschwellig spürt man, dass da noch ein grosser Knall kommen wird. Doch erst mal lullt die Autorin die Leser mit alltäglichen Urlaubsszenen ein. Diese sind durch den sehr flüssig geschriebenen Schreibstil gut zu lesen und abwechslungsreich. Ein wenig hat mich der Alkoholkonsum von der Protagonistin gestört. Seite 28 wird schon der zweite, totale Filmriss wegen dem Alkoholkonsum erwähnt. Seite 90 erleben wir Lo zum dritten Mal total betrunken neben der Spur. Mich hat nicht etwa gestört, dass sie Alkohol in grossen Mengen konsumiert, sondern dass dies als Grund für Blackouts, die wichtig für die Handlung waren, herhalten mussten. Nach und nach lernt man die Protagonistin kennen. Ihr Zivilstand, ihre Ängste und Träume. Ich empfand sie nicht als unsympathisch, sondern als sehr labil, wankelmütig und unsicher. Nach einem Drittel Buch beginnt der Psychothriller. Als Leser ist man absolut nie sicher, was Lo tatsächlich erlebt und was ihrer Paranoia geschuldet ist. In dieser Situation wurden ein, zwei Zeitungsartikel eingefügt, die meine Neugier angestachelt und die Spannung in die Höhe geschraubt haben. Clever gemacht von der Autorin! Als sehr wohltuend empfand ich die Klarheit im Aufbau der Geschichte. Woman in Cabin 10 beinhaltet ein einziger Erzählstrang und eine fortlaufend erzählte Handlung ohne lästiges Hin und her hüpfen in Zeit und Handlung. Bis zum Schluss habe ich also auf den grossen Knall hingefiebert: Er kam¿er kam! Und noch dazu mit einer sehr überraschenden Wendung. Ich hatte verschiedenen Theorien was mit der Frau aus Kabine 10 geschehen ist...und auf diese Lösung wäre ich nie gekommen.
Zerfrisst das Selbstvertrauen
von Julia Lindner - 08.01.2018
Es ist ein Mörder auf dem Schiff. Und niemand glaubt ihr. Lo fährt als Ersatz für ihre Chefin als Reiseberichterstatterin auf der Jungfernfahrt eines Luxuskreuzfahrtschiffes mit. Die durch einen Einbruch und eine psychische Erkrankung bereits labile junge Fraumeint, in der Nacht einen Mord in der Nachbarkabine mitzubekommen. Nun muss sie nur noch ihre Mitreisenden überzeugen. Aber irgendjemand an Bord scheint dafür sorgen zu wollen, dass nicht nur alle anderen an ihr zweifeln... Das Buch hält einen definitiv in Atem und ist streckenweise so gut geschrieben, dass man selbst zu zweifeln beginnt. Allerdings ist es wiederum nicht SO spannend, dass ich es nicht nicht aus der Hand legen kann. Teilweise hat das Buch Längen. Und auch die Figuren sind keine wirklichen Sympathieträger: Selbst die Hauptfigur, mit der man ja eigentlich mitfiebern soll, erscheint mir stellenweise blass bis fast schon unsympathisch. Außerdem hatte ich irgendwie Probleme, die einzelnen Figuren auseinander zu halten, da die Namen sich teilweise einfach zu ähnlich klingen. Was wiederum aber auch nicht so schlimm ist, da man eh keine engere Bindung zu ihnen aufbaut. Alles in allem ist es ein grundsätzlich spannendes Buch, dass mich ganz zufrieden zurückgelassen hat.
Auf hoher See
von Miss Norge¿s Bøker-Welt - 29.12.2017
Norwegische Fjorde? Da springt mein Herz gleich höher, doch hier dreht es sich mehr um die Story die auf dem Schiff spielt, als um landschaftliche Beschreibungen, aber das hat mich nicht gestört. Lo Blacklock ist Journalistin und wird von ihrer Chefin auf diese Jungfernfahrt des Luxusschiffes geschickt. Auf den ersten Blick, bei dem Prunk und Luxus im Vordergrund stehen, könnte man denken, coole Sache, hier kann man entspannen und das vollkommen umsonst. Doch für Lo wird es nicht ganz umsonst bleiben, denn nach schon einer Nacht, bangt sie um ihr Leben. Sie sieht angeblich eine Person über Bord gehen, die vom Balkon ihrer Nachbarkabine geworfen sein muss. Doch eigentlich wird ihr vom Schiffsinhaber bestätigt, das der Passagier von Kabine 10 abgesagt hat und somit die Kabine nicht vermietet. Doch wer war dann die junge Frau, die Lo am Nachmittag die Schminke geliehen hat, als sie an die Tür Nr. 10 klopfte? Ist sie die Frau, die über Bord ging? Oder ist sie gar die Mörderin? Keiner glaubt Lo und ihre privaten Nachforschungen bleiben auf dem Schiff, mit den recht wenigen Passagieren, nicht unbemerkt. Öfters liest sie Warnungen, ihre Nase nicht weiter in diese Geschichte zu stecken, doch Lo bohrt immer weiter, bis es zu einer dramatischen Wendung kommt, die ich so vorher nicht erahnte. Diese Dramatik auf einem sehr beengten Raum, ohne Fliehen zu können und auch ohne Hilfe zu holen, da keine Verbindung zur Außenwelt besteht, machen alles noch spektakulärer. Einzig und allein die, oftmals sehr nervige, Protagonistin Lo ging mir auf den Keks. Sehr gut gefallen haben mir die exakten Beschreibungen des Schiffes, der Luxusausstattung und die anderen Mitfahrer. Fazit Das Debüt von Ruth Ware *Im dunklen dunklen Wald* hat mir sehr gut gefallen, *Woman in Cabin 10* reicht hier leider nicht ganz heran, aber trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
Luxuriöse Kreuzfahrt inklusive Nervenkitzel
von Schmökerwürmchen - 25.12.2017
Meine Erwartungen lagen bei diesem Thriller ziemlich hoch, nachdem mich "Im dunklen, dunklen Wald" so begeistert hat. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Reisejournalistin Lo Blackwood bekommt den Auftrag ihres Lebens. Sie soll ihre schwangere Chefin Rowan vertreten und an einer luxuriösen Kreuzfahrt Richtung Skandinavien für ausgewählte Presseleute teilnehmen. Kurz vor Antritt der Reise wird sie noch Opfer eines Einbruchs. Gerade eingecheckt, lernt sie die Frau aus Kabine 10 kurz kennen, als sie sich von ihr Wimperntusche ausleiht. Doch dann ist die Fremde verschwunden, Kabine 10 war niemals bewohnt und die junge Frau will niemand gesehen haben. In der Nacht hört sie zudem noch ein lautes Platschen und erkennt Blutspuren auf der Veranda. Hat sie sich das alles nur eingebildet? Sind ihre Tabletten und der Alkoholkonsum schuld an Wahnvorstellungen? Oder ist tatsächlich jemand über Bord gegangen? Und was hat es mit der jungen Frau auf sich? Lo begibt sich auf Spurensuche. Damit fangen die Schwierigkeiten erst an... Auch dieser Thriller ist der Autorin wieder hervorragend gelungen. Schon gleich zu Beginn hat mich die Story gepackt. Die Sprache ist flüssig, aber auch eindringlich und bildhaft. Spannend werden die Ereignisse geschildert. Ich mochte kaum aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was mit der jungen Frau aus Kabine 10 wirklich geschehen ist. Wurde sie tatsächlich über Bord geworfen oder steckt noch viel mehr dahinter? Und wer von den anderen Gästen könnte verdächtig sein? Vielleicht Ben Howard, Lo`s Exfreund? Oder der Sicherheitschef? Hat Lo sich vielleicht alles nur eingebildet? Doch trotz ihres Tabletten- und Alkoholkonsums machte sie auf mich sofort einen glaubwürdigen Eindruck. Und auch die anderen Charaktere wurden von der Autorin gelungen dargestellt. Das Covers transportiert perfekt die Atmosphäre auf der herbstlichen See. Und für das Buch spricht auch, dass man es hier nicht mit klassischen Ermittlern zu tun hat, was für mich hier ein absoluter Pluspunkt ist. Dieses Buch ist ein atemberaubend spannender Whodunit Thriller, der mich von der ersten Seite bis zum fulminanten Ende hin durchgängig perfekt unterhalten hat. Genauso sollten gute Thriller geschrieben sein.
Über Bord
von Fredhel - 29.12.2017
Lo Blackwood ist durch einen traumatisierenden Einbruch in ihre Wohnung nervlich noch recht angeschlagen, als sie auf einem sehr exklusiven Luxuskreuzschiff eincheckt. Sie darf für ihre Chefin eine Reisereportage über die Jungfernfahrt verfassen. Ihre Mitreisenden sind reich und prominent und gutaussehend. Lo ist sehr beeindruckt, leider trinkt sie grundsätzlich viel zu viel. Kein Wunder, dass ihr niemand glaubt, die Frau aus der Nachbarkabine wäre nächtens über Bord gegangen. Lo löst einigen Wirbel aus, doch die oberflächlichen Untersuchungen sprechen gegen ihre Behauptungen.... Ein klassischer Fall wie schon früher bei Agatha Christie: ein Verbrechen und eine genau begrenzte Anzahl möglicher Täter. Für mich gab es keine heisse Spur bis zur offiziellen Auflösung. Aber die bringt vorher noch mal einen rasanten Spannungshöhepunkt, nachdem die Geschichte vorher doch eher ruhig verläuft. Insgesamt ist Woman in Cabin 10 ein ganz passabler Krimi, aber ihn als Thriller zu bezeichnen, finde ich schon etwas übertrieben. ....und etwas weniger Alkohol hätte ich besser und zugleich realistischer gefunden...
Spannend, wenngleich manchmal episch breit
von Anonym - 25.12.2017
Um ihre Karriere zu befördern und Netzwerke zu knüpfen, nimmt die Reisejournalistin Lo an der Jungfernfahrt eines kleinen Luxuskreuzfahrtschiffes mit Kurs auf die norwegischen Fjorde teil. Am ersten Abend borgt sie sich von einer mysteriösen Frau in der Nachbarkabine Schminke. Später in der Nacht hört sie von dort einen Schrei und das Geräusch eines Körpers, wie er ins Wasser geworfen wird. Auf der Reling vor der Nachbarkabine findet sie Blutspuren. Allerdings ist die Kabine unbelegt und jetzt komplett leer und passt die Beschreibung der Frau zu keiner anderen an Bord befindlichen Person. Lo glaubt im Gegensatz zu den anderen an einen Mord. Bildet sie in sich vielleicht wirklich nur ein? Immerhin hat sie viel Alkohol getrunken, nimmt seit Jahren Antidepressiva gegen Angstattacken und hat noch schwache Nerven wegen eines erst kürzlich stattgefundenen Einbruchs in ihre Wohnung. Die Geschichte hat in ihrer modernen Version Ähnlichkeit mit einem klassischen Agatha Christie-Krimi. Auch vorliegend wird hinreichend Gelegenheit gegeben zum Spekulieren und Miträtseln. Wer der Beteiligten kann einen Mord begangen haben, wer hat ein Motiv, wer hat ein Alibi? Und immer wieder fragt man sich, ob tatsächlich alles so ist, wie es scheint. Interessant ist, dass der Leser durch eingestreute Emails von Los Freunden und Zeitungsartikel ein Mehr an Wissen zu einem Zeitpunkt erhält, als künftige Entwicklungen noch nicht bekannt sind. Etwas gestoßen habe ich mich indes daran, dass immer und immer wieder Los kreisende Gedanken um ihre Panikattacken, ihre Klaustrophobie und ihren exzessiven Alkoholgenuss in den Fokus gerückt werden. Verwirrend sind auch die vielen Romanfiguren, von denen ich einige nur schwer auseinanderhalten konnte. Hilfreich wäre vielleicht eine vorangestellte Passagier-/Besatzungsliste gewesen. Ein durchaus lesenswerter und spannender Psychothriller, der aber mit den im Klappentext in Bezug genommenen Büchern von Agatha Christie oder dem "The girl on the train" nicht mitkommt und von mir mit vier Sternen tendierend zu eher 3,5 bewertet wird.
Gänsehaut
von Sarah - 09.01.2018
Ich habe gestern Abend mit dem Buch begonnen und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Schon die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen und ich wurde kein bisschen enttäuscht. Immer wieder hatte ich das Gefühl, langsam hinter das Geheimnis zu kommen. Gekonnt wurde ich jedoch immer wieder auf die falsche Fährte gelockt. Das Ende war daher überraschend und schockierend für mich. Die Autorin hat einen guten Schreibstil. Ich habe mich nie gelangweilt und immer wieder wurde gekonnt Spannung erzeugt. Auch immer wieder die eingebauten Mails, Chatnachrichten etc. haben mich zum rätseln und mitfiebern animiert. Ich bin sehr froh, dass Buch gelesen zu haben und freue mich auch schon auf weitere Werke der Autorin.
Guter Krimithriller im Kreuzfahrtmilieu
von kindder80er - 27.12.2017
Lo hat definitiv ein Alkoholproblem, ist depressiv, aber darf nun die Schwangerschaftsvertretung für ihre Chefin auf einem eindrucksvollen Kreuzfahrtschiff spielen, um als Journalistin über diese Reise im Reisemagazin zu berichten. So weit so gut, so weit, so einfach. Lo schaut aber wiederholt zu tief ins Glas und wankt in ihre Koje. Im Halbschlaf hört sie Schreie und etwas Schweres ins Wasser fallen. Außerdem entdeckt sie die blutverschmierte Reling. Als sie Hilfe holt, sind aber alle Spuren beseitigt und sie traut sich selbst nicht mehr. Sie weiß aber, dass die Kabine nebenan noch vor wenigen Stunden eine Frau bewohnt hat, mit der sie sogar gesprochen und Schminke ausgetauscht hat. Alles weitere spielt sich komplett im Mikrokosmos des Schiffes ab, so dass auch die Verdächtigen zwar eingegrenzt, aber dennoch endlos erscheinen. Man wird natürlich obligatorisch mehrmals in die Irre geführt, was aber durchaus clever und nicht zu platt gelöst ist. Natürlich weiß man als Leser, dass sich Lo nicht getäuscht hat, obwohl ihre Glaubwürdigkeit von allen angezweifelt wird. Sie dreht sich doch oft im Kreis - das ist auch das, was mich ein bisschen genervt hat. Sie ist schon egozentrisch und kommt streckenweise nicht vom Fleck, weil sie entweder an sich zweifelt oder - viel öfter - sich für so richtig clever hält. Insgesamt aber war der Krimithriller sehr spannend und vom Schreibstil her flüssig geschrieben. Norwegen hätte für meinen Geschmack ein bisschen opulenter beschrieben sein können, denn warum sonst platziert man den Schauplatz exakt auf eine Kreuzfahrt in diese Gefilden? Ich habe mich dennoch sehr unterhalten gefühlt und über weite Strecken war das Buch sogar ein Pageturner für mich!
irreführend, spannend und immer auf der Suche nach der Wahrheit
von SteffiKa - 23.12.2017
Autorin: Ruth Ware Erscheinungstag: 27. Dezember 2017 Verlag: dtv premium Seiten: 384 Inhalt (übernommen) Die Journalistin Lo Blackwood nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffes an der norwegischen Küste teil. Ein wahrgewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Geräusch aus der Nachbarkabine. Sie hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres, ungefähr von der Größe eines menschliches Körpers. Und die Reling ist blutverschmiert. Lo alamiert den Sicherheitsoffizier. Die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Keine Kleider, kein Blut, kein Eintrag ins Passagierregister. Die Frau aus der Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben... Charaktere Lo erzählt ihre Geschichte in Ich-Form. Deswegen lernen wir sie intensiv kennen und sie nimmt den Leser mit in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Grundlegend konnte sie mich überzeugen und ich habe mit ihr mitgefiebert, doch manchmal ist sie auch ihrem normalen Verhalten ausgebrochen, was ich nicht nachvollziehen konnte. Schön war, dass sie immer an sich selber geglaubt hat. Ich möchte noch ein Wort zu Judah, ihrem Freund verlieren. Er war der Fels in der Brandung für Lo wie auch für den Leser selbst. Er war immer wieder präsent, hat die Ruhe bewahren und gekämpft. Leider lässt sich zu den anderen (wenigen) Charakteren im Buch nichts sagen, ohne zu spoilern. Schreibstil Ein Wechsel der Erzählzeit machte den Thriller noch spannender: Am Schluss jeden Teils wurde der Leser über Aktivitäten von Lo¿s Familie und Freunde informiert, die ein paar Tage später gespielt haben, als wir in Lo¿s Erzählung waren. Ich wusste nie, wie die Geschichte ausgeht, hab immer mit der Wahrheit gehadert und mich gefragt: War es denn die Wahrheit, oder ist eigentlich alles ganz anders? Ich hatte etwas Bauchweh vor dem Schluss, dass er vielleicht zu sehr an den Haaren herbeigezogen sein wird, aber auch hier ist Ruth Ware eine glaubwürdige Auflösung gelungen. Wer hier allerdings einen blutigen Thriller mit vielen Leichen erwartet, könnte vielleicht etwas enttäuscht werden. Dieser Thriller spielt mit dem Leser und der Wahrheit/Halluzination und kommt fast ganz ohne Blut aus. Fazit Ein Thriller der etwas anderen Art, der dem Leser eine kurzweilige und Lesezeit beschert, in der er sich immer wieder fragt: Ist alles wirklich so wie es scheint? Toll!
Anders als erwartet
von Chiara Armbruster - 25.12.2017
In Woman in Cabin 10 geht es um die Reisejournalistin Lo, welche auf einem Luxuskreuzfahrtschiff einen Mord beobachtet. Allerdings scheint sie nicht sonderlich glaubwürdig zu sein und bald weiß sie selbst nicht mehr, ob sie sich selbst glauben kann. Die Geschichte beginnt nicht wie erwartet auf dem Kreuzfahrtschiff sondern einige Tage vorher, was mich erst verwundert hat. Dadurch braucht es recht lange, bis es soweit ist, dass die im Klappentext beschriebene Situation eintritt. Daher ist anfangs auch nicht so viel Spannung vorhanden wie erwartet. Trotzdem hat es mir recht gut gefallen. Es war eher ein Dahinplätschern der Geschichte und erst ab ca. Seite 110 ging die erwartete Handlung so richtig spannend los. Der Schreibstil war wirklich super zu lesen, wodurch ich es auch nicht als langweilig empfand, die ersten 100 Seiten ohne große Spannungsmomente zu lesen. Daher ist der Schreibstil wirklich toll, außerdem kommt man durch den flüssigen Stil wirklich schnell durch die Seiten durch. Lo als Charakter fand ich nicht ganz so sympathisch, wobei man sagen muss, dass sie eindeutig für das Recht einsteht. Allerdings fand ich sie teilweise etwas naiv, aber vor allem mochte ich ihre beinahe alkoholabhängige Art gar nicht. Das fand ich ziemlich blöd, da sie teilweise als Heldin und Vertreterin des Guten dastand und sich dann mit solchen Lastern abgibt. Ein weiterer Aspekt, den ich schwierig fand ist, dass am Ende jedes Teils ein Chatverlauf oder Brief oder Artikel gedruckt wurde, welcher schon weiter in der Zukunft spielt, sodass meiner Meinung nach ein Teil der Spannung verloren ging. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch wirklich gut gefallen und es war ein interessanter, kurzweiliger Zeitvertreib. Insgesamt kann ich es vor allem für unerfahrene Thillereinsteiger empfehlen oder für Menschen, die es lieber etwas ruhiger mögen.
Ein Wechsel von Hochs und Tiefs
von Anna-Lena - 05.01.2018
Die Geschichte klingt zunächst sehr spannend - die Journalistin Lo Blackwood, die nach einem Einbruch psychisch angeschlagen ist, bekommt die Chance an der Jungfernfahrt eines Kreuzfahrtschiffes teilzunehmen. Eine berufliche Chance als Vertretung beim Magazin "Velocity" und auch privat eine willkommene Abwechslung, so erhofft sich Lo Entspannung und Ablenkung. Ersteres kann sie jedoch abschreiben, nachdem sie aus der Nachbarkabine auffällige Geräusche hört und meint, einen Körper ins Wasser fallen zu sehen. Doch niemand hat etwas Ungewöhnliches beobachtet und es sind keine Spuren zu entdecken. Lo zweifelt an ihrem Verstand, hat ihre Phantasie ihr einen Streich gespielt? Leider kommt Ware nicht ganz an ihr Debüt "Im dunklen, dunklen Wald" heran, was mir damals wirklich gut gefallen hat. Zwar schreibt sie gewohnt angenehm, anschaubar und auch spannend, "Woman in Cabin 10" weist allerdings ein paar Längen auf und auch die Hauptfigur geht mir stellenweise auf die Nerven, da sie leicht hysterisch (Drame Queen schlechthin) und anstrengend wirkt. Nicht zuletzt wegen ihres überzogenen Alkoholkonsums. Spannung liefern dagegen die übrigen Charaktere, die zunächst undurchschaubar und geheimnisvoll wirken. Während der ersten Kapitel konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, in der Mitte zog es sich etwas, das Ende dagegen ist enttäuschend - vorausschaubar und zu einfach. Fazit: Die Geschichte hat viel Potenzial, das leider nicht immer ausgenutzt wird.
Etwas zu vorhersehbar leider...
von trucks - 29.01.2018
Eine Kreuzfahrt kann sehr entspannend sein und man kann fremde Kulturen entdecken. Die Journalistin Lo Blackwood macht allerdings eine aus beruflichen Gründen. Es geht durch die norwegischen Fjorde - ein Traum eigentlich. Doch für Lo wird dieser zum Albtraum, denn in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres - wie ein menschlicher Körper... Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben... Ich muss zugeben, ich hatte etwas mehr Spannung erwartet... Die Geschichte war schon sehr gut erzählt und auch spannend, aber die Auflösung fand ich dann doch etwas zu vorhersehbar und auf der Weg dahin war zeitweise leider nicht spannend genug für meine Begriffe. Daher vergebe ich 3,5 Sterne, abgerundet auf 3, denn für 4 Sterne reicht es meiner Meinung nach hier leider nicht...
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