Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis

Band 3. Originaltitel: A Reaper at the Gates. Empfohlen von 14 bis 99 Jahren. 1. Aufl. 2019.
Buch (gebunden)
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Wo Leben ist, ist Hoffnung

Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten mus … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
Autor/en: Sabaa Tahir

ISBN: 3846600784
EAN: 9783846600788
Band 3.
Originaltitel: A Reaper at the Gates.
Empfohlen von 14 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2019.
Übersetzt von Barbara Imgrund
ONE

1. März 2019 - gebunden - 526 Seiten

Beschreibung

Wo Leben ist, ist Hoffnung

Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen - auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.

Portrait

Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände. Aus diesem Impuls heraus entstanden die Elias & Laia-Romane.


Bewertungen unserer Kunden
Der Kampf geht weiter und weiter ¿
von saintly_aidenstdelphi - 08.07.2019
Wo Leben ist, ist Hoffnung. Elias und Laia: In den Fängen der Finsternis - Sabaa Tahir In den Fängen der Finsternis ist der dritte und vorletzte Teil der Elias und Laia-Reihe von Sabaa Tahir. Dass ich den zweiten Teil gelesen habe, ist nun schon eine Weile her, aber dafür kam ich einigermaßen gut wieder rein. Handlung: Während Helena im dritten Teil versucht, ihre Schwester und die Unschuldigen des Imperiums zu beschützen, muss Laia einen Weg finden, um den Nachtbringer aufzuhalten, bevor er den letzten Teil des Sterns in die Hände bekommt. Elias hingegen versucht, mit seinem neuen Leben als Seelenfänger in der Zwischenstatt klarzukommen und die unruhigen Geister unter Kontrolle zu bekommen. Protagonisten: Für Helena (den Blutgreif), die in dem Buch kaum bis gar nicht mehr mit ihrem echten Namen angesprochen wird, zählt vor allem eins: ihre Schwester am Leben zu erhalten und das Imperium zu beschützen. Die Kommandantin, der Nachtbringer und Marcus machen es ihr jedoch schwer und obwohl Helena die Hoffnung aufgegeben zu haben scheint, merkt man, dass der Hoffnungsschimmer in ihr nicht ausstirbt. Helena ist sehr mutig und kämpft immer weiter für das, was sie für richtig hält. Ich wusste schon immer, dass sie ein gutes Herz hat, und der 3. Teil der Reihe hat mir das nur bestätigt. Laia muss unbedingt einen Weg finden, um den Nachtbringer aufzuhalten und die Kundigen zu retten. Dabei geht sie sehr stur und eigensinnig vor, was ich aber gut nachvollziehen konnte. Sie hat außerdem den Kampfgeist der Löwin, ihrer Mutter, und wird in diesem Teil auch häufig mit ihr in Verbindung gebracht. Nach einem unerwarteten Zwischenfall muss der Seelenfänger Elias die ganze Verantwortung, die die Zwischenstatt mit sich bringt, auf sich nehmen, doch das ist schwerer als gedacht, denn Elias ist ganz auf sich allein gestellt. Außerdem weigert sich die Magie Mauth sich mit ihm zu verbinden, was es ihm erschwert, die Geister der Zwischenstatt unter Kontrolle zu halten. Cover: Wie ich bereits vermutet hatte, war auf dem Cover Helena bzw. der Blutgreif zu sehen. Wie auch die Cover des ersten und zweiten Teils, ist auch dieses unglaublich schön, die Farben passen gut zusammen und die drei Bücher sehen nebeneinander im Regal super aus. Schreibstil und Allgemeines: Obwohl ich einigermaßen gut in die Geschichte reingekommen bin, hätte ich trotzdem gern einen kleinen Rückblick gehabt. Im Laufe der Geschichte ist mir nämlich aufgefallen, wie viel ich vergessen hatte. Was ich hingegen gut fand, war, dass es im 3. Teil zwei Landkarten gibt, die einiges zur Vorstellungskraft beigetragen haben. Das Buch ist hauptsächlich aus drei Sichten geschrieben: Elias, Laia und Helena. Jeder hat seine Reise, die er bewältigen muss, weswegen sich ihre Stränge kaum kreuzen, was ich auch ein bisschen schade fand. Der Schreibstil der Autorin ist etwas, woran ich mich jedes Mal wieder gewöhnen muss. Ihr Erzählstil ist sehr komplex, weswegen man wirklich konzentriert sein muss, um die Geschichte nachvollziehen zu können. Mir fällt es größtenteils schwer, die Konzentration zu halten, deswegen musste ich das Buch öfter mal weglegen, weil ich zu müde wurde und nichts von der Handlung verpassen wollte, indem ich unkonzentriert weiterlas. Trotzdem ist ihr Schreibstil einzigartig. Sabaa Tahir zeigt auch in diesem Teil keine Gnade. Es gab viele herzzerreißende und brutale Szenen, die ich aber nach dem zweiten Teil auch erwartet habe. Und trotzdem war ich beim Lesen immer wieder total schockiert. Im 2. Abschnitt wurde die Geschichte stellenweise langweilig, aber das holte die Spannung, die folgte, wieder heraus. Natürlich ist alles erfunden - trotzdem hat Sabaa Tahir eine echte und detailreiche Welt auf die Beine gestellt, wofür ich sie bewundere. Fazit: Wenn man dachte, dass im 2. Teil alles den Bach runtergeht - der dritte toppt es. Der Cliffhanger am Ende ist total mies, weswegen ich den vierten Teil kaum erwarten kann. Hoffentlich muss man darauf nicht so lange warten wie auf den dritten Teil. Wie die Charaktere habe auch ich die Hoffnung, dass schlussendlich alles gut ausgeht - und dass Elias und Laia endlich das Happy End bekommen, das sie verdienen! 4 von 5 Sternen!
Märchenhaft und finster
von Sago - 07.07.2019
Hier handelt es sich um den dritten und voraussichtlich vorletzten Teil einer Serie. Wer Teil 1 und 2 vor längerer Zeit gelesen hat, ist gut beraten, sich noch einmal einen Überblick zu verschaffen. Leider ist der letzte Band bereits vor über zwei Jahren erschienen. Die Handlung ist auch vielschichtig und wird weiterhin aus drei Perspektiven erzählt: der von Laia, von Elias und von Helena. Keinesfalls sollte man mit diesem Band erst einsteigen. Wieder gelingt es Sabaa Tahir, ein absolut exotische, märchenhaftes und gleichzeitig finstere, oft auch grausame Welt zu erschaffen. Virtuos behält sie den Überblick über die Erzählstränge, die diesmal weitestgehend parallel laufen. Den Fokus legt sie dabei auf Helena, die sogar von sich selbst nur noch als Blutgreif spricht. Fans von Helena dürfte das freuen. Mir dagegen blieben Laia und vor allem Elias in diesem Teil ein wenig zu blass. Atempausen sucht man in diesem Buch vergebens. Dafür scheint die Phalanx der Gegner beinahe übermächtig. Der Nachtbringer, der die Dschinns zu befreien trachtet, die Kommandantin und Imperator Marcus -jeder verfolgt seine eigenen Ziele. Elias dagegen ringt vor allem mit sich selbst und seiner Liebe zu Laia, die er loslassen muss, um die Kontrolle über die Zwischenwelt zu erlangen. Besonders gelungen ist, dass der weitere Verlauf wenig voraussehbar erscheint. Welches Ende wird Sabaa Tahir ihren Protagonisten im letzten Teil wohl bescheren?
es bleibt spannend
von gagamaus - 05.07.2019
Nach einer scheinbar endlosen Zeit des Wartens konnte ich mich endlich in den dritten Band der Reihe von Sabaa Tahir stürzen. Mein Sorge, ich könnte mir mit den Wiedereinstieg schwer tun, wurde schnell zerstreut. Denn die Hauptdarsteller waren mir noch sehr präsent aus dem Vorgängerband. Abwechselnd wird wieder aus der Sicht von Laia, Elias und Helena erzählt. Wobei anders als in Band eins und zwei für mich diesmal eindeutig Helena die spannendste Entwicklung durchmachte und ich irhe Abschnitte mit besonderem Vergnügen gelesen habe. Laia wird immer stärker und ihre Kräfte kommen nach und nach richtig zum Vorschein. Da Elias im Zwischenreich seine eigenen Probleme hat, ist sie auf sich selbst gestellt, versucht neue Allianzen zu schließen und ihren Bruder für ihre Sache einzusetzen. Der einstige Geliebte ist derweilen hin und hergerissen zwischen dem Wunsch ihr zu helfen und der Sorge, seiner neuen Aufgabe nicht gerecht zu werden. Inzwischen sind die beiden mehr so wie in den Lied, in welchen die Königskinder nicht zusammenkommen konnten. Helena, der Blutgreif ändert nach und nach ihre Ansichten und beginnt ihren eigenen Kampf gegen die, die das Reich unterdrücken. Auch wenn die Sorge um die Schwester stetig wächst, so sieht sie doch auch, dass Laia und Elias vielleicht doch die richtige Seite sein könnten und für die gute Sache stehen, der sie sich verpflichten könnte. Die Handlung ist stark von Veränderungen geprägt weshalb es sich auch anders anfühlt als in den ersten bieden Bänden. An einige Gegebenheiten muss ich mich erst noch gewöhnen aber dass alle Protas eine starke Entwicklung durchmachen gefällt mir sehr. Und der Erzählstil der Autorin ist weiterhin kraftvoll, temporeich und anspruchsvoll. Ganz hat er für mich nicht an Band zwei herangereicht. Aber das ist echt jammern auf hohem Niveau. Und jetzt heißt es ausharren auf den vierten und vielleicht ja finalen Band.
Eine der besten Fantasywelten, die ich betreten durfte! Spannung pur!..
von Diana - 30.06.2019
Inhalt Im dritten Band der Reihe passieren eine Menge aufregende und spannende Dinge. Der Nachtbringer kommt seinem Ziel die Dschinn zu befreien immer näher. Laia will versuchen in aufzuhalten und lernt dabei viel über sich, ihre Vergangenheit und die Welt kennen. Während Laia sich immer weiter entfaltet hat Elias sich für das Dasein als Seelenfänger entschieden und verliert dabei immer mehr seines früheren Ichs. Auch Helena hat es nicht einfach und muss sich ständig vor der Kommandantin und Marcus beweisen. Während die drei ihre Reise beginnen kommen immer mehr und mehr Geheimnisse ans Licht. Wird der Nachtbringer die Welt ins Chaos stürzen? Meinung Für mich persönlich gehört diese Reihe zu meinen Lieblingen! Ich weiß nicht wie, aber Sabaa Tahir schafft es immer wieder mich in diese fantastische Welt hinein zu ziehen. Dabei ist diese Fantasywelt dann noch so detailiert, dass ich mich fühle, als wäre ich ein Teil dieser. Genauso wie bereits Band 1 und 2 hat mich dieser auch total überzeugt! Ich muss sogar sagen, dass ich den dritten Band bisher am besten finde, was wirklich außergewöhnlich ist. Normalerweise schaffen es nur wenige Autoren die Spannung bis Band 3 aufrecht zu erhalten, geschweige denn davon sie dann noch zu steigern, wie Sabaa Tahir es getan hat. Am meisten hat mich an der Geschichte Laia überzeugt! Ich finde sie immer und immer besser. Allgemein machen gerade alle Hauptcharaktere eine Entwicklung durch. In Band 1 mochte ich Laia, aber sie war für mich kein Vorbild oder gar eine Heldin. Das hat sich mittlerweile geändert! Ich finde es außergewöhnlich, wie sehr sie sich verändert hat. Sie wird immer stärker und selbstbewusster und ihre Taten sind einzigartig. Es hat mir unglaublich Spaß gemacht ihre Wandlung mit zu erleben und ihre Geschichte zu lesen. Bei Elias sieht es etwas anders aus. Seit Band 1 saß er tief und fest in meinem Herzen und ich habe ihn für seine Stärke und besonders für sein Mitgefühl bewundert. Leider ist er in Band 3 ein Schatten seiner selbst, obwohl es nicht seine Schuld ist.. Ich gebe meine Hoffnung ihm bezüglich auch nicht auf! Ich weiß, dass wir im nächsten Band den wahren Elias zurück bekommen -wir müssen einfach. In Band 2 hat Laia ja dann auch ihren Bruder aus dem Gefängnis befreit. Er ist sympathisch, aber mir noch nicht so sehr ans Herz gewachsen, wie die anderen Charaktere. Vielleicht ändert das sich im nächsten Band. Sicher erinnert ihr euch auch noch an den Blutgreif, Helena. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich mochte sie nie so richtig. Ich konnte nie verstehen, wie sie ständig so blind war und dem Imperium gefolgsam überall hingefolgt ist. Auch wenn es darum ging ihren besten Freund zu fangen und hinzurichten. Trotzdem muss ich sagen, dass auch sie sich im dritten Band gewandelt hat. Sie ist zwar noch immer nicht meine Lieblingsperson, aber ich mag sie mittlerweile sogar. Obwohl es auch im dritten Band Stellen gab, an denen ich mir dachte: warum tust du das?! Was mich bei ihr aber freut ist, dass *Achtung Spoiler* eine Liebesgeschiche von der Autorin bekommt*-* Nachdem es mit Elias und Laia stiller zu ging, war es schön auf eine andere Liebesgeschichte zu hoffen. Ich bin wirklich gespannt, wie es sich zwischen den beiden noch entwickelt! Spoiler Ende*. Sabaa Tahir ist für ihre Spannung bekannt! Und diese findet sich auch vollkommen in Band 3 wieder. Es gibt wieder einen ganzen Haufen an Geheimnissen, die gelöst werden! Es kommen aber auch wieder viele dazu. Manche davon werden dann auch im Laufe der Geschichte offenbart. Bei den anderen müssen wir wohl auf den nächsten Band warten.. Am meisten hat mir definitiv das Ende gefallen! Es war pure Spannung! Es ist einfach so viel passiert, dass es mir vorkommt, als wären es mehrere Bücher gewesen. Aber so ist es bei Sabaa Tahir: in ihren Büchern passieren so viele Sachen auf einmal ohne dabei zu viel zu sein! Das liebe ich so an dieser Geschichte! In einem Kapitel können bereits so viele Dinge passiert sein, dass man mit einem Haufen von Gefühlen zurückgelassen wird. Das Thema Gefühle ist eine weitere Sache die ich an der Autorin liebe. Sie schafft es mich so viel fühlen zu lassen! Manchmal war ich unglaublich traurig, manchmal auch wirklich außer mir vor Wut. Ich bin immer wieder überrascht, wie sie das schafft. Und zum Schluss muss ich dann noch die zwei Bösewichte erwähnen. Man erfährt während der Geschichte so viel über den Nachtbringer! So unglaublich viel! Es ist einfach unglaublich spannend. Und auch einiges von der Kommadantin kommt ans Licht. Allgemein gibt es so viele Geheimnisse -einige bereits gelöst, die anderen noch ein Mysterium. Ich kann Band 4 kaum erwarten, um wieder in diese Welt einzutauchen! Schreibstil Der Schreibstil der Autorin ist fantastisch! Ich liebe zum einen ihre Aufteilung der Kapitel! Dadurch erfährt man aus mehreren Sichten, aus mehreren Orten Dinge, was die Geschichte umso lebhafter macht! Allgemein macht der Schreibstil der Autorin, die Personen in der Geschichte überhaupt erst lebendig! Und es gibt so viele Personen. Daher ist es umso erstaunlicher, wie sie es schafft in so vielen Fasetten zu schreiben! Und dann noch die ausführliche Beschreibung dieser Welt mit einem einfachen Schreibstil. Ich bin mehr als begeistert! Cover Ich liebe die Cover der Reihe. Ich finde sie schlicht, aber geben bereits einen ersten Eindruck auf diese mystische Welt mit Dschinn und Magie! Außerdem passen Band 2 und 3 auch farblich perfekt zu einander, wobei ich leider sagen muss, dass Band 1 zu den anderen beiden mit dem schwarzen Cover nicht dazu passt. Bei diesem Cover finde ich es toll, dass diesmal Helena zu sehen ist, weil diese drei Personen waren von Anfang an die Hauptcharaktere. Daher passt es auch perfekt, dass es für alle drei ein Cover gibt. Fazit Wer Fantasy liebt sollte diese Reihe wirklich gelesen haben! Diese Welt ist außergewöhnlich! Wie Sabaa Tahir die mystische Welt der Dschinn mit einem Imperium verbindet ist genial. Ich liebe die Idee dahinter. Ich liebe die Charaktere und ich LIEBE die Spannung. So viel Spannung! Ich kann jedem diese Reihe empfehlen und versuche jetzt irgendwie mind. zwei Jahre auszuhalten, bis der nächste Band erscheint.. Ich hoffe er wird früher erscheinen, weil ich nicht weiß, wie ich es aushalten soll nicht zu wissen, wie die Geschichte weitergeht! Besonders da so viel am Ende noch passiert ist.. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne, weil es meiner Meinung nach einzigartig und fanatstisch ist!
Das Schicksal der Dschinns - Band 3 der unglaublich vielschichtigen und atmosphä
von smartie11 - 26.06.2019
"Der Henker hat sich erhoben. Der Verräter ist auf freiem Fuß. Sei auf der Hut! Der Schnitter kommt, Flammen im Gefolge, und er wird diese Welt in Brand stecken. Und so wird das große Unrecht Recht werden." (ebook, S. 48) Meine Meinung: "In den Fängen der Finsternis" ist der dritte Teil der "Elias & Laia"-Saga der US-amerikanischen Schriftstellerin Sabaa Tahir und ich würde jedem dringend raten, die beiden Vorgängerbände gelesen zu haben! Es ist schon eine wahrlich fantastische Welt mit einer teilweise extrem komplexen Geschichte mit vielen Parteien, Charakteren und Verstrickungen, in die uns die Autorin entführt. Nach einem zu Beginn noch sehr rätselhaft anmutenden Prolog (seine Bedeutung klärt sich im Verlauf des Buches noch auf!) befindet man sich als Leser sofort wieder mittendrin. Die einstigen Gefährten sind mittlerweile weit verstreut und jede(r) hat ihre / seine ganz eigene Aufgabe, ureigensten Nöte, Schwierigkeiten, Sorgen und - manchmal unüberwindbar erscheinende - Herausforderungen. In gewohnt schnellem Wechsel erzählt Tahir diese Geschichte aus Sicht der drei Protagonisten Laia von Serra, Elias Veturius und des Blutgreifen (oder für uns Fans: Helena Aquilla). Hierdurch entstehen ein hohes Tempo und zu Beginn drei ganz verschiedene Handlungsstränge, der jeder für sich extrem fesselnd ist. Immer wieder ergeben sich dabei kleinere (und manchmal auch größere) Cliff-Hanger, die es einem fast unmöglich machen, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Immer wieder werden wir dabei beim Lesen mit unvorhersehbaren Wendungen konfrontiert. Zwischenzeitlich sind die drei Handlungsstränge tatsächlich so weit auseinandergedriftet, dass ich beim Lesen arge Sorgen hatte, ob es Tahir wohl gelingen würde, am Ende dieses Buches die drei Stränge wieder zusammenzubringen. Aber so viel sei hier schon verraten: Sie schafft es tatsächlich! Doch zu ende erzählt ist diese inzwischen schon epische Geschichte auch mit diesem dritten Band nicht, so dass ich mich nach der letzten Seite schon jetzt auf den nächsten Band freue! Diese Reihe zeichnet sich aber nicht nur durch die sehr komplexe und immer wieder überraschende Story aus. Eine weitere große Stärke dieser Reihe ist die dezidiert ausgearbeitete Charakterentwicklung, die die Protagonisten hier durchmachen, sowie die Fülle weiterer Charaktere, die immer wieder auftauchen - und von denen man sich teilweise auch überraschend wieder verabschieden muss (G.R.R. Martin lässt grüßen!). Selbst Nebencharaktere arbeitet Sabaa Tahir plastisch aus und verleiht ihnen Tiefe und Gewicht. So wirken auch die Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Charakteren realistisch, allen voran natürlich die titelgebende Beziehung zwischen Elias und Laia ("Ich höre nichts außer Laia, sehe nichts außer Laia, fühle nichts außer Laia." - ebook S. 72). Last but not least möchte ich noch etwas zu dem wunderbaren Schreibstil der Autorin schreiben. Ich bin immer wieder begeistert, in welcher Qualität und Tiefe diese noch junge Autorin (Jahrgang 1983) zu schreiben vermag! Teilweise haben ihre Worte schon etwas lyrisches an sich ("Sie ist ein Wimpernschlag, und ich bin ein Zeitalter" - ebook, S. 307), an anderen Stellen weisen sie eine schon besondere Tiefe auf ("Hoffnung ist stärker als Angst. Sie ist stärker als Hass." - S. 118). Darüber hinaus ist es nicht besonders schwierig, in dieser Geschichte Parallelen zu unserer heutigen Zeit zu finden FAZIT: Ein außergewöhnlicher und komplexer Fantasy-Epos, der absolut zu fesseln und zu begeistern weiß!
Rasant und fesselnd!
von fuddelknuddel - 17.06.2019
Fortsetzung - Spoiler für Band 1 und 2 möglich! "Wo Leben ist, ist Hoffnung Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen - auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt." (Um größere Spoiler meinerseits zu vermeiden, nutze ich den Klappentext des Verlags) "Elias & Laia" ist eine Reihe, die mich erst auf den zweiten Blick angesprochen hat. Der Inhalt klang mir zunächst irgendwie zu sehr nach historischem Roman mit fantastischen Elementen, doch nachdem ich die ersten Kapitel von Band 1 gelesen habe, gab es kein Halten mehr für mich. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist absolut einzigartig und die Geschichte hat definitiv Suchtpotenzial. Wie schon in den vorigen Bänden wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, in diesem Fall sind es Laia, Elias und der Blutgreif. Stellenweise musste ich allerdings durch die ständigen Wechsel am Anfang eines neuen Kapitels kurz grübeln, was bei der Figur zuletzt passiert ist, mich haben die verschiedenen Handlungsstränge etwas durcheinander gebracht. Dennoch mag ich es grundsätzlich eigentlich, wenn Geschehen parallel laufen, das schafft Spannung und (ab und zu willkommene) Abwechslung, wenn man zum Beispiel mal hinter die feindlichen Linien schauen kann. Besonders die Zusammenführungen der Stränge waren raffiniert gemacht. Abgesehen davon, dass ich an den Kapitelübergängen ins Stocken gekommen bin, war der Schreibstil angenehm und es ergab sich schnell ein steiger Lesefluss, wie schon in den vorigen Büchern. Die detaillierten, anschaulichen Beschreibungen der exotischen Welt haben es mir leicht gemacht, mir alles vorzustellen, jede der Grausamkeiten, die verübt werden, hat mich schaudern lassen, und die rasanten Reise- oder Schlachtszenen habe ich mit Spannung verfolgt. Auch wenn die Welt, in der das Geschehen spielt, keine fortschrittliche ist, so hatte ich jedoch zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Sprache anstrengend altbacken wäre. Die Protagonisten liefern sich trotzdem scharfzüngige Wortgefechte, wie ich es so gern lese, auch ohne umgangssprachlich modern zu reden, was mir sehr gut gefallen hat. Die Autorin hat die Fähigkeit, ihren Figuren so viel Leben, Charakter und vor allem Gefühl einzuhauchen, dass man als Leser einfach mit ihren mitfiebern muss. Ich habe jeden Schritt mit Elias, Laia, Helena und auch dem Nachtbringer gern getan, vielleicht liegt das auch daran, dass man die Personen nun schon in zwei vorigen Bänden ausführlich kennengelernt hat. Man kennt sie, liebt sie, hasst sie und lernt doch immer noch neue Seiten kennen, sodass es nie langweilig wird. Besonders Helena hat mir in diesem Teil imponiert, denn auf ihren Schultern lastet die enorme Last großer Verantwortung, der sie jedoch mit ihrer emotionalen und körperlichen Stärke und Entschlossenheit mehr als gerecht wurde. Auch Elias macht eine Wandlung durch, die ich genau wie Laia als besorgniserregend empfinde. Ich erhoffe mir vom folgenden und hoffentlich auch letzten Band der Reihe, dass da einiges wieder gerichtet wird, auch wenn mir noch keine Lösung für seine Situation einfällt. Generell nimmt das Fantastische einen sehr großen Teil dieser Geschichte ein. Die Protagonisten nehmen sich immer mehr ihrer Fähigkeiten an und spielen mit ihnen, lernen sie zu handhaben und nutzen sie so gut sie können. Bei Elias blicke ich zwar ehrlich gesagt manchmal nicht so ganz durch, aber vielleicht fehlt mir für seinen Zuständigkeitsbereich etwas die Fantasie. Die sich zuspitzenden Geschehnisse im Imperium sorgen für eine Spannung und Rasanz, die meiner Meinung nach den vorigen Band noch betrifft, hier gibt es mehr Action im großen Stil, mehr für mich Unvorhergesehenes, Überraschendes. Ich wusste nie so richtig, was mich auf der nächsten Seite erwartet, ob es ein erneuter Schachzug der Kommandantin ist, der Imperator wieder die Nerven verliert oder gar ein völlig neuer Feind auftaucht. Das hat das Lesen gleichermaßen spannend wie auch ermüdend gemacht, manchmal war ich von der Fülle an neuen Eindrücken erschlagen, sodass ich eine Pause brauchte. Mein Fazit: Insgesamt kleine Schwächen, aber spannender Plot, vertrautes Setting und man ist nah an den Charakteren, die allesamt eine gewaltige Entwicklung hinter sich haben, sei es nun eine ins Positive oder Negative. Endlich Band 3 zu lesen war ein wenig wie nach Hause zu kommen und ich freue ich auf den nächsten Band und damit hoffentlich endlich auf das große Finale! Es gibt noch so viele ungeklärte Fragen und unerwartete Entwicklungen, die weitergeführt werden müssen, spannt mich bitte nicht zu sehr auf die Folter. 4,5 bzw. gerundete 5 von 5 Sternen gibt es von mir!
Spannende Fortsetzung
von Gavroche - 05.06.2019
Achtung - dies ist bereits der dritte Teil einer Reihe und ich empfehle allen, die beiden anderen Bände vorher zu lesen, um die Vorgänge und Verwicklungen besser zu verstehen. Es war nicht ganz einfach, wieder in die Geschichte einzufinden, da die Lektüre des zweiten Bandes nun doch schon eine Weile her ist, aber nichtsdestotrotz konnte Sabaa Tahir mich auch mit diesem Buch wieder überzeugen. Eine überaus gelungene Mischung, die in einer brutalen und düsteren Welt spielt. Es startet relativ gemächlich , doch das Tempo steigert sich rasch. Der Perspektivenwechsel - Elias, Laia und der Blutgreif bzw. Helena - lassen den Leser noch tiefer in die Geschichte eintauchen. Und nun würde ich am liebsten sofort weiterlesen.
Eine extrem gute Fortsetzung einer tollen Fantasy-Reihe
von vielleser18 - 16.05.2019
Elia & Laia ist eine ganz besonders fesselnde Fanasy-Reihe. Obwohl es nun schon eine Weile her war, dass ich die ersten zwei Bände gelesen habe, war ich sehr schnell wieder im Geschehen, ohne dass die Autorin groß auf die bisherige Entwicklung eingehen musste. Gleich zu Anfang scheint alles wieder präsent zu sein und man fiebert direkt wieder mit. Abwechslend wird aus Sicht von Elias, der nun als Seelenfänger bei Shaeva in der Zwischenstatt, dem Geisterreich, lebt, Laia und dem Blutgreif Helena erzählt. Irgendetwas passiert immer, jeder kämpft scheinbar für sich, jeder hat seine Probleme Wünsche und Ziele. Dennoch sind die drei miteinander verbunden, sie treffen auch so manches mal aufeinander. Laia hat immer noch die Hoffnung, dass Elias ihr nicht gänzlich entglitten ist, während sich dieser immer mehr verändert. Immer mehr der HIntergründe, warum und wieso die Welt in der sie leben, so geworden ist, wird während des dritten Bandes offenbart. Auch familäre HIntergründe kommen ans Tageslicht. Die allgemeine Lage spitzt sich immer weiter zu, immer mehr gewinnt ihre Gegensacherin Keris, Elias Mutter, weiter an Macht, ihre dunklen Ränkespiele gilt es zu unterbinden. Die einzelnen Kapitel lassen sich schnell lesen, es passiert eine ganze Menge. Durch die Perspektivwechsel und das Geschehen ist auch immer eine extrem hohe Spannung vorhanden. Die Figuren entwickeln sich, verändern sich, man leidet und hofft mit ihnen. Die Gewalt ringsherum ist groß, dennoch ist da immer die Hoffnung und der Wille, dass die drei am Ende diese Welt verändern können. Ich schreibe hier bewusst alle drei, denn Helena, die Blutgreif ist und damit die Stellvertreterin des Imperators Marcus, fängt an mir immer mehr zu gefallen. War sie in den ersten beiden Bänden eher kühl und ziemlich machtorientiert aufgetreten, bekommt sie nun eine menschlichere und vor allem weichere Seite, da sie um das Leben ihrer Schwester bangen muss, die mit dem Imperator verheiratet ist. Ich mag diese Mischung aus Fantasy und Spannung. Es sind so viele phantastische Momente die die Autorin sich erdacht hat, aber dennoch bleibt es plastisch und vorstellbar. Die Motive, die dahinter stecken, könnten auch in jeder anderen Zeit Gültigkeit haben, wie Macht, Gier, Rachsucht, Gewalt aber auch Liebe, Hoffnung und Einsatz für die Mitmenschen Sabaa Tahir schafft es, dass man mit den Protagonisten mitfühlt, man leidet und hofft. Und das ist es, was ein guter Roman aus macht, dass man sich beim Lesen mitten dabei fühlt und dass man am liebsten das Buch nicht aus der Hand legen möchte und am Ende mit Wehmut zuschlägt. Und genau so ein Buch ist dieser Roman. Nun hoffe ich, dass der nächste Band nicht allzu lange auf sich warten lässt!
Ganz großes Kino - ein atemberaubender 3. Band!
von Lainybelle - 06.05.2019
Worum gehts? Elias ist es bestimmt, von nun an als Seelenfänger die Geister in der Zwischenstatt zu empfangen und weiterzuleiten. Gelingt es ihm nicht, werden die Toten die Lebenden vernichten. Doch um das zu verhindern, muss er alles loslassen, was er war - und alle, die ihm je etwas bedeutet haben. Laia hat dem Nachtbringer, ohne es zu wissen, das vorletzte Stück des Sterns geschenkt, mit dem er sein Volk befreien und gnadenlose Rache an den Kundigen üben wird. Kann sie, die Erbin der Löwin, ihn noch aufhalten, oder werden die Dschinns zurückkehren? Helena Aquilla gibt es nicht mehr - sie ist nur noch der Blutgreif, bereit, ihr Volk bis zu ihrem letzten Atemzug zu verteidigen - und ihre Schwester, die Frau des Imperators. Wird sie rechtzeitig durchschauen, welche Intrigen die Kommandantin spinnt, oder wird sie zusehen müssen, wie Keris Veturia die Macht an sich reißt? Was mich neugierig gemacht hat: Sabaa Tahir gehört zu den Autorinnen, die ich am meisten bewundere. Die Geschichte dieser Reihe ist so gewaltig, so düster, gewaltig, spannend und komplex, und ich bin unglaublich froh, sie für mich entdeckt zu haben. Es ist über zwei Jahre her, dass Band 2 erschienen ist, fast vier, seit ich den Auftakt lesen durfte, und ich konnte es kaum erwarten, endlich zu erfahren, wie es weitergeht. Wie es mir gefallen hat: Alles, was die beiden vorangegangenen Bände so großartig gemacht hat, hat auch der dritte Band wieder zu bieten. Dazu zählen besonders die unglaublich vielschichtigen Charaktere, denen absolut nichts geschenkt wird, und das ausgefeilte Worldbuilding inklusive unzähliger Geschehnisse aus der Vergangenheit und Prophezeiungen über die Zukunft sowie den verschiedensten Völkern und Wesen. Da seit Veröffentlichung des letzten Bandes so viel Zeit ins Land gegangen ist, brauchte ich wieder einige Seiten, um mich erneut auf Elias, Laia, den Blutgreif und ihre Welt einzustimmen und die losen Fäden aufzunehmen. Es dauerte jedoch nicht lange, und ich war genau dort, wo man in dieser Reihe als Leser/-in ist: mittendrin und hautnah dabei. Sabaa Tahir beherrscht das Fährtenlegen und In-die-Irre-Führen perfekt, und sie hält auch hier wieder einige Überraschungen bereit, die einen schier umhauen, Auflösungen der Art, bei der man sich an den Kopf schlagen möchte, weil man so blind war. Ich habe in meiner Rezension zu Band 2 einige Elemente der Geschichte kritisiert, die mir als atmosphärisch nicht ganz passend und die Handlung überladend vorkamen. Hier hat mich die Autorin eines Besseren belehrt: Was mir teils zusammenhangslos erschien und wo ich mich fragte, weshalb es überhaupt eingeführt wurde, zeigt dieser Band in einem neuen Licht. Jedes Puzzleteil findet seinen Platz, alles ist in akribischer Perfektion aufeinander abgestimmt. Die kriegerischen Anteile und die Ränke, die geschmiedet werden, nehmen den größten Teil ein, daneben gibt es aber auch wieder ganz viele Geheimnisse der einzelnen Figuren, Magie und einen Hauch Liebe. Und Hoffnung - denn sie ist, was die Autorin schon im Vorwort des ersten Bandes als den Dreh- und Angelpunkt benannt hat. "In den Fängen der Finsternis (bzw. "A Reaper at the Gates ) hat das Potenzial, sich den Titel als stärkster Band dieser Serie zu verdienen, und ich bin mehr als gespannt, was Band 4 bringen wird! (Für wen) Lohnt es sich? Die Reihe hat definitiv All-Age-Potenzial, ich würde sie jedoch auf keinen Fall LeserInnen unter 14 Jahren empfehlen, vielleicht sogar nicht unter 16, da es wie gewohnt teils sehr blutig zugeht. Es ist in diesem Fall unerlässlich, die Bände alle und in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sonst viele Zusammenhänge fehlen. In einem Satz: Das lange Warten hat sich gelohnt: Band 3 führt die im Vorgänger aufgenommenen Fäden zu einem großen Ganzen zusammen und sorgt dafür, dass sich die Reihe an Spannung, inneren Konflikten und Heldentum noch einmal selbst übertrifft.
Band 3 ist noch nicht das Ende
von j.r.books - 19.04.2019
Nach langer Wartezeit kam nun endlich der von mir lang ersehnte 3. Band der Elias und Laia Reihe. Es ist aber nicht wie erwartet der Abschluss der Reihe, sondern es wird noch einen weitern geben, weil es noch nicht zu Ende ist. Dadurch, dass der letzte Teil etwas länger zurücklag, hatte ich am Anfang etwas Probleme in die Story hineinzufinden. Weil die Story direkt weitergeht und man zuerst die Charaktere wieder zuordnen muss und deren Hintergrundgeschichte. Auch der stete Wechsel in der Erzählerperspektive hat mich oft wieder aus dem Lesefluss gebracht, weil es abwechselnd aus Elias, Laias und aus Helenas Sicht erzählt wurde. Zu den Charakteren, Sie alle habe seit Band 1 eine große Verwandlung durchgemacht. Alle haben schreckliches überstanden und stehen immer noch vor großen Herausforderungen. Helena, nun der Blutgreif des Imperators steht vor der Aufgabe ihre Schwester zu beschützen und Ihre Pflicht gegenüber Ihrem Volk zu erfüllen. Elias und Laia besetzen nun auch Schlüsselrollen, er ist angehender Seelenfänger und Sie wird die Stimme des Widerstandes. Alle drei haben mehr und mal weniger Probleme ihre vorhergesehene Rolle zu erfüllen. Manche Entscheidungen von denen konnte ich manchmal nicht ganz nachvollziehen und ich fand es schrecklich das Elias und Laia auseinander getrieben wurden. In diesem Band gab es weniger Liebe und mehr schwere Entscheidungen und Kämpfe, was ich persönlich etwas Schade fand, aber durchaus passend für die Geschichte war. Man merkt einfach, wie stark sich die Geschichte von Band 1 bis nun entwickelt hat und das finde ich klasse. Großes Lob an die Autorin, die sich in dieser Zeit bestimmt auch viel weiterentwickelt hat. Dieser Band macht wieder Lust auf mehr und ich möchte nun unbedingt wissen, wie es weitergeht. Fazit Eine große Entwicklung, die zwischen den einzelnen Bänden stattfand und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Kampf an mehreren Fronten
von Sonjalein1985 - 18.03.2019
Inhalt: Marcus ist nun Imperator und Helena sein Blutgreif. Doch hinter der mächtigen Fassade, die beide aufrechterhalten, lauert nur Hass und Blutdurst. Helena versucht alles, um ihr Volk und auch ihre Schwester vor dem grausamen Herrscher zu beschützen. Doch das ist nicht einfach, da die Kommandantin gegen sie zu arbeiten scheint. Inzwischen versucht Laia ihren Fehler wieder gutzumachen und zu verhindern, dass der Nachtbringer die Dschinns befreit und so alle Menschen ins Verderben stürzt. Aber sie vermisst ihre große Liebe Elias, der nun Seelenfänger in der Zwischenstatt ist und zu verhindern versucht, dass die Geister in das Reich der Lebenden vordringen. Wäre das alles noch nicht genug, macht sich in der Ferne eine riesige Armee bereit gegen das Imperium zu kämpfen. Eine Armee, die von einem grausamen Hexenmeister angeführt wird und alles vernichtet, was ihr in den Weg kommt. Meinung: Nun ist es soweit. Der 3. Band von Elias & Laia ist da, auf den ich schon lange hingefiebert habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder darf der Leser in diese magische aber teilweise recht brutale Welt eintauchen und mit den tollen Charakteren mitfiebern. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. So kann der Leser an allem teilhaben. Das ist hier sehr wichtig, denn die Hauptcharaktere treffen verhältnismäßig nur sehr selten aufeinander und es wird an verschiedenen Fronten gekämpft. Laia versucht den Nachbringer aufzuhalten. Dabei gerät sie nicht nur in größte Gefahr, sondern muss sich auch noch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Einige Figuren werden hier deutlicher beleuchtet. Laia selbst hat sich seit dem ersten Teil sehr verändert. Sie ist nun sehr stark und versucht immer allen zu helfen, egal was es sie selber kostet. Sie ist die Tochter der Löwin und das merkt man von Seite zu Seite mehr. Ihr zur Seite steht oft Bruder Darin, der jedoch noch mit den Folgen seiner Gefangenschaft zu kämpfen hat. Elias muss währenddessen lernen, die Seelen in der Zwischenstatt weiterzuschicken. Jedoch ist dies um einiges komplizierter als gedacht und so machen die Geister bald allerlei Ärger. Die Nähe der Zwischenstatt zum Gefängnis der Dschinns sorgt noch für weitere Schwierigkeiten. Ebenso wie Mauth, die uralte Magie, die dem Wald innewohnt und die Elias nicht beherrschen kann, solange er noch an seinem menschlichen Dasein hängt. Dies sorgt für einige innere Konflikte seinerseits, denn natürlich liebt er Laia und will irgendwann mit ihr zusammen sein. Und Helena ist ihm ebenfalls alles andere als egal. Diese versucht inzwischen den grausamen Marcus bei Laune zu halten, der nun Imperator ist und der Ehemann ihrer kleinen Schwester Livia. Da sie sowohl diese als auch ihr Volk unbedingt beschützen möchte, heißt das, nach Marcus Pfeife zu tanzen. Jedoch ist Helena eben Helena und somit nicht grausam. Ganz im Gegenteil. Man merkt ihr die Liebe zu Livia und dem Volk immer an und ich konnte mich gut in ihre Zerrissenheit hineinversetzen. Bei ihr gibt es noch ein zusätzliches Bonbon in Form von Stellvertreter Harper. Zwischen den beiden ist etwas und ich hoffe, dass dieses etwas in dem nächsten Buch noch eine größere Rolle spielen wird. Köchin, der Nachtbringer und die grausame Kommandantin Keris Veturia sind ebenfalls wieder mit von der Partie und werden nun etwas mehr beleuchtet. Trotzdem bleiben noch viele Fragen offen und ich bin gespannt auf die Antworten. Die Geschichte ist spannend und magisch. Es gibt viele Rätsel und die Figuren müssen einiges riskieren. Außerdem ist es stellenweise sehr brutal, da viel gekämpft und getötet wird. Und dabei wird natürlich nicht zimperlich miteinander umgegangen. Mir hat der dritte Teil der Reihe sehr gut gefallen. Ich finde, dass Elias & Laia eine Gratwanderung zwischen zu brutal und gerade richtig schafft, wie kaum eine andere Reihe. Außerdem ist die Geschichte wirklich spannend und man muss einfach mit den Charakteren mitfiebern. Wer die beiden vorherigen Bücher gelesen hat, sollte sich auch dieses nicht entgehen lassen. Fazit: Toller 3. Teil. Sehr zu empfehlen. Ich freue mich schon auf Band 4.
Es bleibt weiterhin spannend
von Claudias Bücherhöhle - 14.03.2019
Zum Buch Da es sich bereits um den 3. Teil der Reihe handelt, weise ich auf eine gewisse *SPOILERGEFAHR* hin! Lang ersehnt, lange auf die Fortsetzung gehofft und nun ist es doch noch nicht das erwartete Ende. Finde ich einerseits schade, denn nun heißt es wieder eine geraume Zeit warten. Andererseits hat man die Vorfreude auf Band 4. Die Story startet mittendrin, was eine gute Kenntnis von mindestens Band 2 voraussetzt. Ich habe den Teil vor nicht einmal 12 Monaten gelesen, aber mir fiel der Einstieg relativ schwer. Dafür liest man wahrscheinlich zu viele Bücher, um alle Geschichten und Figuren haargenau im Gedächtnis zu behalten Im Buchdeckel findet der Leser zum ersten Mal in dieser Reihe eine Karte, was mir sehr gut gefiel. Ich liebe Karten in Büchern und bin immer fleißig am Blättern. Die Story wird durchweg in der ersten Person geschildert, was mir ebenfalls gut gefiel. Man muss sich zwar stets bewusst machen, wessen Part es gerade ist, aber mit der Zeit geht das schon. Insgesamt handelt es sich um drei Perspektiven, was die Geschichte abwechslungsreich und interessant macht. Ich muss ja gestehen, dass ich Band 1 beim ersten Lesen als unnötig brutal empfand, mich aber nach einiger Zeit an einen zweiten Versuch wagte. Da wusste ich wenigstens, was auf mich zukommt und konnte bestimmte Passagen überblättern. Die blutigen Details und unnötige Brutalität ziehen sich auch durch Band 2 und den aktuellen Teil. Aber auch jetzt war ich gewappnet und konnte entsprechende Textstellen überspringen. Sabaa Tahir hat mich mit diesem Teil insofern überrascht, dass es nicht das von mir erwartete Finale geworden ist. Ich bin also etwas anders an die Geschichte heran gegangen. Den Schreibstil fand ich erneut richtig gut und sehr bildhaft. Ich wurde quasi in die Geschichte hineingesogen, obwohl ich anfangs kleine Schwierigkeiten hatte, wieder in die Story zu finden. Von Rückblicken hält die Autorin wohl nicht ganz so viel Ich habe wieder mit den Protagonisten mitgefiebert, der Spannungsbogen war relativ gleichmäßig. Was mich aber erneut störte, war die unnötig dargestellte Brutalität wie auch schon bei den Vorgängern. Solche Passagen überspringe ich konsequent, den Inhalt der Story versteht man auch mit einigen Lücken ;) Ansonsten war es erneut interessant, den Weg und die Entwicklung von Elias und Laia mit zu verfolgen. Die Geschichte ist spannend gemacht, die Beschreibungen ausführlich, aber nicht zu detailreich. Ich bin gespannt, wie es im nächsten - vielleicht sogar letzten? - Teil weitergehen mag.
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