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Spuren der Vergangenheit

Das Reinkarnationsbuch.
Buch (kartoniert)
Wiedergeburt, Reinkarnation und Karma sind verständliche und gleichzeitig auch fremde Begriffe, die wir gerne verwenden, um unliebsamen Lebensbegleitaspekten ein Gesicht zu verleihen. Wir alle leben nicht nur einmal, sondern haben schon viele Le... weiterlesen
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Spuren der Vergangenheit als Buch
Produktdetails
Titel: Spuren der Vergangenheit
Autor/en: Sabine Guhr-Biermann

ISBN: 3934982174
EAN: 9783934982178
Das Reinkarnationsbuch.
Libellen Verlag

15. Juni 2015 - kartoniert - 160 Seiten

Beschreibung

Wiedergeburt, Reinkarnation und Karma sind verständliche und gleichzeitig auch fremde Begriffe, die wir gerne verwenden, um unliebsamen Lebensbegleitaspekten ein Gesicht zu verleihen. Wir alle leben nicht nur einmal, sondern haben schon viele Leben hinter uns gelassen, durch die wir auch einiges erfahren und erlernen durften.

Alle Erlebnisse, die wir in früheren Leben durchlebt und die uns emotional sehr berührt haben, werden immer noch eine große Resonanz in uns hervorrufen. Oftmals erinnern wir uns unbewusst an schöne Zeiten, an bestimmte Orte, an denen wir gerne gelebt haben. Wir spüren immer noch große Faszinationsreize in Bereiche, die uns gut tun und die wir gerne wieder zu neuem Leben erwecken würden, wenn wir dies könnten. Alterlernte Talente und Fähigkeiten können wieder lebendig werden. Wenn wir wissen wie, können wir sie für dieses Leben wieder nutzbar machen. Was wir einst gelernt haben, das verlernen wir nicht.

Oftmals haben wir aber auch Erfahrungen machen müssen, die uns immer noch mit Schmerz belasten und auch diese sind nicht aus unserem System gestrichen, sondern werden sich in bestimmten Teilaspekten in unserem Inneren stets bemerkbar machen. Sie wollen gesehen und auch wahrgenommen werden, damit wir sie von dem Dunstschleier der Grausamkeit befreien. Oftmals gibt es viel in uns zu tun und wir sollten es anpacken, um uns zu befreien aus alten Schlossgemäuern, die in die moderne Zeitepoche nicht mehr hineinpassen.

Dieses Buch erklärt das Phänomen Reinkarnation auf eine absolut natürliche Art und Weise, so dass dem Leser keine Frage mehr offenbleiben wird.

Portrait

Die Autorin Sabine Guhr-Biermann schreibt seit 2000 ihr Wissen nieder, welches sie in 27 Jahren Praxisarbeit kenngelernt hat, und hat seitdem 26 Sachbücher auf dem Gebiet der spirituellen und esoterischen Philosophie veröffentlicht. Seit geraumer Zeit lebt sie nun auch ihre schriftstellerische Kreativität auf dem Gebiet der Erotik aus und schreibt mit Hingabe erotische Geschichten, die den Leser nicht nur in die Welt der prickelnden Sexualität mitnehmen, sondern ihm gleichzeitig die psychologischen Hintergründe erklären, warum dieser oder jener Fetisch ausgelebt wird. Daraus sind Bücher entstanden, die der erotischen Fantasie kaum eine Grenze setzen, die aber gleichzeitig auch den Esprit der Psychologie beinhalten. Diese Mischung aus tiefster Hingabe-Bereitschaft und dem Wissen, warum man diese Formen der Befriedigung wählt, hat es so noch nicht gegeben.

Leseprobe

Die Inkarnationsebenen

Bevor wir uns näher mit dem Thema Reinkarnation auseinander setzen, sollten wir zuerst einmal darüber nachdenken, welche Ebenen der Inkarnation es überhaupt gibt. Eine kosmische Regel besagt: Das Alles das, was beseelt ist, lebt und trägt somit den "Hauch Gottes" in sich. Und wenn wir uns einmal umschauen, dann erkennen wir, dass nicht nur Menschen eine Seele - also den Funken Gottes - in sich tragen, sondern auch Tiere. Sogar Pflanzen haben eine Seele und Mine-ralien auch. Wir können uns natürlich schwer vorstellen, wie es ist, als Stein "geboren" zu sein. Doch, sich vorzustellen, in einen Stein hinein zu gleiten und ihn lebendig werden zu lassen, das geht schon eher. Immerhin gibt es Steine, die einem wirklich das Gefühl vermitteln, in einer gewissen Art und Weise zu leben. Diese Vorstellung wird uns bestimmt ein wenig schwer fallen. Einfacher könnten wir uns in das Wesen einer Kuh hineindenken und schauen, was ein solches Dasein alles mit sich bringt. Ja, Sie lesen richtig, auch eine Kuh hat eine Seele. Dann stellt sich natürlich direkt die Frage, ob es sein könnte, dass wir nach diesem Leben als Kuh neu geboren werden? Antwort: Ja und zwar dann, wenn wir diese Inkarnation und somit das Leben einer Kuh für unsere eigene Entwicklung brauchen sollten.
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(gekürzt)

Vorwort

Vorwort

Wer sich mit der Esoterik, der Lehre Innen wie Außen beschäftigen will, der wird wohl kaum drum herum kommen, sich auch mit Karma und den Folgen der Wiedergeburt auseinander zu setzen. Gerade das Wissen um die Reinkarnation liefert uns die meisten Erkenntnisse über das jetzige Leben. Immerhin ist dieses Leben, in dem wir uns nun befinden, sehr stark durch die vorherigen geprägt worden. Und würden wir Lösungsansätze für unser jetziges Leben nur im heutigen Bereich suchen, dann würden wir wohl kaum weiterkommen können.

Doch die wenigsten sind sich dessen bewusst, inwieweit frühere Le-ben in das heutige Lebensmuster einwirken. Sie wundern sich nur, wenn ihnen etwas widerfährt, was sie bewusst noch nicht kennen, was ihnen jedoch sehr vertraut erscheint. Sie spüren und ahnen, dass es sich hierbei um etwas handeln muss, das sie bereits kennen, doch den Blick hinter die eigenen Kulissen, wollen die wenigsten wagen. Immerhin ist die Angst vor dem Ungewissen, vor dem Unbekannten be-sonders groß. Wäre es allgemein bekannt, dass wir karmische Prägun-gen haben, mit denen wir uns automatisch auseinander setzen müssen, dann würden sich auch vielmehr Menschen trauen, in ihre eigene innere Welt einzutauchen. Dieses Wissen wird jedoch so selten genutzt, weil die meisten unwissend sind oder versuchen, diesen doch so wich-tigen Aspekt der karmischen Auswirkung zu umgehen.

Denken Sie nun nicht, dass diese Menschen Angst vor den Auswirkungen ihres Karmas und somit unbedingt etwas zu verbergen hätten. Nein, darum geht es ihnen wirklich nicht. Allein die Angst, einen Blick in das Ungewisse zu werfen, ist zumeist übergroß und darf von daher nicht unterschätzt werden. Ist uns das bewusst, dann können wir es wenigstens wagen, genauer hinzu gucken. Natürlich werden wir bei unserer eigenen Recherche auf Themenbereiche treffen, die wir nicht unbedingt willkommen heißen wollen. Doch was nützt es uns, die Dinge, die sich eh in uns als Information befinden, zu ve
rdrängen. Das, was mal gewesen ist, ist immer noch da, damit wir lernen, anders damit umzugehen und nur deswegen, sollten wir uns unser Karma - also unsere offenen Rechnungen - genauer anschauen, damit wir klar erkennen, worum es in unserem Leben wirklich geht.

Ich selbst habe mich sehr viel mit meinem Karma beschäftigt und weiß fast alles, was ich vorher gelebt habe. Mir hat es eine wahnsinnig tiefe Weite der Erkenntnis gebracht. Ich habe gelernt mit all den in mir befindlichen, karmischen "Macken" umzugehen. Doch für mich war es auch unerlässlich, mich mit meinem Karma so stark auseinander zu setzen, da ich ansonsten wieder Gefahr lief, dieselben Fehler noch einmal aus Dummheit und Unwissenheit zu begehen. Wie gesagt, mir hat es weitergeholfen und ich bin mir sicher, dass jeder Mensch, der sich näher kennen und viel mehr Weite in seinem Leben erlangen möchte, dies auch kann. Und genau aus diesem Grund habe ich dieses Buch geschrieben. Ich möchte Ihnen die Unwissenheit bezüglich der Gesetze der Reinkarnation und des Karmas näher bringen, damit das Ungewisse sein unbekanntes Gesicht verliert. Von daher werden Sie in diesem Buch jede Menge Erklärungen, Hinweise, Beispiele und auch Übungen finden, die Sie nach Belieben nutzen können.

Nun wünsche ich Ihnen ein gutes Erleben in der Welt der Reinkarnation, die hoffentlich nicht ewig währt.

Die Autorin


Einleitung


Wir alle leben nicht nur einmal, sondern haben schon viele Leben hinter uns gelassen. Leben, die ganz anders aussahen, als das, was wir jetzt leben. Doch tief im Inneren wissen wir es alle. Wir wissen genau, was wir gelebt haben. Alle Daten, die für uns noch wichtig sind, ha-ben wir abgespeichert und können sie jederzeit wieder nach vorne in unser Bewusstsein holen. Wir haben alle inneren Tore geöffnet, müssen uns nur trauen, den Blick hinter die eigenen Mauern zu werfen. Wie eben schon gesagt, kann ich nur jeden ermutigen, sich zu trauen und zu hinterfragen,
was denn der karmische Sinn seines jetzigen Lebens ist. Doch gehen wir dafür erst einmal ein paar Schritte zurück und schauen uns an, warum wir überhaupt inkarnieren - also ins "Fleisch/eine materielle Form eintreten".

Wenn wir uns Gott/das göttliche Licht betrachten, welches als alleine Energieform überhaupt existiert, dann könnten wir uns berechtigterweise fragen: Warum wir überhaupt inkarnieren müssen! Wahrscheinlich wird es fast allen Philosophen schwer fallen, diese Frage zu beantworten. Ich persönlich kann mir nur eine Erklärung geben, die jedoch, das muss ich zugeben ein wenig lächerlich klingt. Und trotzdem, egal wie oft ich darüber nachgedacht habe, bekomme ich immer wieder dieselbe Antwort: Es handelt sich um eine Art Wette, nach dem Motto: "Mal schauen wie sich so viele kleine Individuen miteinander verhalten." Dass ein solches Chaos, eine solche Zerstörung daraus entstehen würde, damit hat meines Erachtens keiner gerechnet. Aber bitte, dies ist meine persönliche Meinung, die ich nicht belegen kann. Doch ich kann Ihnen sagen, wie ich darauf komme. Wenn wir uns vor Augen führen, dass wir im Grunde genommen alle gleich sind, dann liegt dieser Gedanke doch nahe. Immerhin tragen wir alle einen göttlichen Kern in uns, somit ist die Ursubstanz aller Lebewesen vom Ansatz her gleich. Jedoch haben wir für das Leben unterschiedli-che Energiezufuhren bekommen. Man könnte dies auch astrologisch als eine andere Konstellation beschreiben und diese andere Energieform lässt uns ein anderes Bewusstsein erleben. Wir leben somit auf der irdischen Welt mit unseren ureigensten Prägungen und Vorstellungen. Letztlich, da wir vom Kern her gleich sind, müssten wir jedoch alle prima mit einander klar kommen, gäbe es da nicht die Aspekte: Neid, Missgunst, Gier und daraus resultierend Leid, Trauer, Opferdasein. Wir könnten die Liste noch beliebig erweitern. Doch eins ist sicher, die meisten Menschen leben nach diesen Prinzipien, sind sich aber absolut nicht sicher, warum.<
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Wenn wir noch einmal von der These ausgehen, dass wir alle vom Kern aus gleich sind, dann können wir uns nur wundern, wie unterschiedlich die meisten sein wollen. Und wenn wir uns dann noch das Paradies nach dem Prinzip der Adam-und-Eva-Dynastie anschauen, dann ist uns auch schnell klar, dass es die Schlange, die Versuchung war, die beide aus der Einheit, aus dem Paradies gelockt hat. Doch was symbolisiert die Schlange? Wissen und Begierde? Natürlich haben wir Menschen sofort die Polarität zu spüren bekommen. Immerhin gibt es schon alleine den Unterschied männlich und weiblich. Doch nicht nur unser Geschlecht ist unterschiedlich, sondern alle unsere Teilenergien sind teils männlich und teils weiblich. Solange wir uns noch in der Obhut des göttlichen Lichts - Paradiesgarten - befunden haben, waren wir in Einheit, nur unser Leben war symbolisch betrachtet langweilig. Deshalb die Versuchung und das Loslassen der Kontrolle - Paradiesgarten. Nun konnten Adam und Eva ihre eigenen Wege der Erkenntnis finden. Und wenn wir uns das weiter anschauen, dann werden wir sehr schnell erkennen können, dass wir alle irgend-wann die Obhut verlassen haben. Zumeist haben wir uns dann ein wenig verirrt.

Doch was ist der Paradiesgarten symbolisch betrachtet? Es ist der Schutz Gottes, des allumfassenden Lichts. Und seien Sie sich sicher, Sie können jederzeit dorthin zurückkehren, in Mutters Schoß und sich in Liebe und Gottvertrauen wiegen lassen. Wir alle können uns aus dem "Nest" trauen und der Versuchung folgen, doch sollten wir immer wieder den Weg zu Gott, dem Licht finden. Leider gibt es viele Seelen, die sich vom Göttlichen immer weiter entfernt haben. Seelen, die meinen selbst Gott zu sein und über andere richten zu dürfen. Natürlich stimmt es, dass wir einen göttlichen Kern in uns tragen, der uns auch am Leben erhält, doch das erlaubt uns bei weitem nicht zu behaupten, wir wären Gott. Nein, wir sind nur ein Teil von ihm und dürfen unser Leben leben.

Doch
was passiert mit Menschen, die sich größer machen wollen, als sie in Wirklichkeit sind. Sie werden andere unterdrücken, um an deren Energien zu kommen. In manchen Religionen wurden Menschenopfer erbracht, in der Hoffnung, den göttlichen Lichtkern des anderen auch noch zu erhalten. Nach dem Motto, wenn ich zwei Lichtkerne habe, dann bin ich mehr wert, als wenn ich, wie jeder Sterbliche nur einen habe. Doch glauben Sie mir, wir können höchsten einen Körper töten und einen Teil der Energie des anderen zu eigenen Zwecken nutzen, doch können wir keine Seele - göttlichen Kern - eines anderen besitzen. Gott, der Allmächtige, wacht über alles, und wenn ihm das, was wir leben, nicht mehr gefällt, dann wird er sich von der Geißel Mensch lösen und alle Lebenslichter wieder zurück ordern. Denn diese Macht hat er. Wir sind alle nur kleine Lebenslichter auf der großen Bühne des Seins. Spielen dürfen wir unser Leben nach den kosmi-schen Bestimmungen und unseren Bedingungen und wir haben einen großen Spielraum, in dem wir uns bewegen dürfen. Je mehr wir jedoch versuchen sollten, uns unsterblich zu machen, desto weniger werden wir dies erreichen können, dessen sollten wir uns sicher sein.

Nun gut, wenn Gott, das Licht, sich doch jederzeit einmischen kann, dann stellt sich die Frage: Wieso kann auf der Welt so viel Leid geschehen, bei dem er nicht eingreift? Eine Frage, die aus unserer Sicht berechtigt ist. Gehen wir dieser Frage nach, dann werden wir sehr schnell erkennen, dass wir letztlich nach menschlichen Gesichtspunk-ten denken und von Gott erwarten, dass er sich um die Ungerechtig-keit im Leben kümmert. Doch warum sollte er das tun? Wir selbst haben die Welt so erschaffen, wie sie nun ist. Wir selbst haben uns in Opferhaltungen begeben. Wir selbst haben uns gestraft und auch andere unterdrückt. Wir, die Menschen, erschaffen das Leid. Warum sollte Gott sich einmischen und gerade dann, wenn wir ihn darum nicht gebeten haben? Wie sollen wir lernen, mit unserem hohen Gut
des Lebens, das wir geschenkt bekommen haben, umzugehen, wenn wir alles häppchenweise serviert bekommen? Wir müssen schon lernen, uns mit dem zu begnügen, was wir haben, ohne auf den Teller des anderen zu schielen. Immerhin sind wir alle nur kleine Wesen auf der großen Bühne des Lebens.

Je mehr wir uns aus dieser Perspektive heraus betrachten, desto klarer werden uns unsere Verhaltensmuster. Nun stellt sich immer noch die Frage: Warum haben wir Menschen uns so verstrickt? Warum können wir nicht in Frieden miteinander leben? Wir alle sind doch im Grunde genommen gleich. Warum können wir uns dann nicht einfach aneinander erfreuen? Der Neid, die Missgunst, das besondere Wichtigsein, die Macht ist es, was die Menschen nicht schlafen lässt. Sie wollen mächtiger sein, als der andere und damit das gelingt, suchen sie sich Schwächere, mit denen sie kämpfen können, nur um zu siegen. Und jede Siegestrophäe bringt ihnen ein Stück mehr Macht, so denken sie zumindest. Das ist einer der Gründe, warum wir uns alle im Laufe der Inkarnationen so verstrickt haben. Doch nun ein wenig weg von der Theorie und ein bisschen hin zur Praxis. Schauen wir uns das Ganze genauer an.

Am Anfang unserer Inkarnationsphase müssen wir also relativ komplett gewesen sein - ein Ganzes, welches die Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Prinzipien kannte. Doch mit der Zeit und ohne den göttlichen Schutz/Paradiesgarten entwickelten wir uns unterschiedlich. Hauptsächlich die männlichen und weiblichen Aspekte in uns teilten sich auf. Und somit entstanden sehr viele Pro- und Kontra-Rangordnungen in uns, welche alleine den Zweck verfolgten, besser zu sein als der andere. Wir wuchsen von einem Extrem zum anderen, vom Matriachat hin zum Patriachat, ohne daran zu denken, dass wir beides brauchen, um uns leben zu können. Wir sollen das Leben mit all seiner Vielseitigkeit nutzen und schätzen lernen. Das können wir jedoch nur, wenn wir auch beide Verhaltensmuster kennen. Die Kunst des
Lebens besteht nun darin, all das, was wir in uns tragen, auch wertzuschätzen und zu lieben. Je klarer uns das wird, desto einfacher können wir damit leben und auch mit den entsprechenden Verhaltensmustern umgehen. Wir brauchen die Vielseitigkeit des Lebens, um all das, was es gibt, betrachten zu können. Tun wir das nicht oder beschäftigen wir uns nur mit einer Randgeschichte, dann fehlen uns viele Lebens- und auch Lernaspekte. Doch gerade Menschen, die im inneren Kampfgeschehen leben, sind kaum in der Lage, die Würze des Lebens kennen zu lernen. Sie richten all ihre Energien auf einen Punkt, doch da gehören sie bei weitem nicht hin. Das Ziel und die Aufgabe sind nun klar: Gezielt den Stufen des Lebens zu folgen und darüber einen anderen Punkt der Stabilität zu finden.

Wenn wir uns nun genauer mit der Kluft zwischen den weiblichen und männlichen Attributen auseinander setzen, dann können wir auch sehr schön die Machtspiele, die uns umgeben, erkennen. Wir erkennen dann, dass es letztlich im Kriegsgeschehen nur um Macht- und Ohnmacht geht. Also um ein Spiel, dem wir Folge leisten, dem wir jedoch bei weitem nicht folgen sollten. Wir sind polar. Und diese Urkomponenten drücken sich im Geschlecht aus. Und alles, was wir sehen, können wir in weibliche und männliche Komponenten umsetzen. Wir sehen dann, um was es letztlich geht. Doch die Akzeptanz des anderen ist des Rätsels Lösung. Nur leider, hat sich das Akzeptieren sehr gewandelt und mehr hin zum Zwang, also in die andere Richtung entwickelt. Das heißt, die meisten wollen andere in ihre Richtung bewegen, da sie meinen, ihre eigene Meinung vertreten zu müssen. Und alleine aus diesen Prinzipien heraus, hat sich die Politik entwickelt. Einer oder mehrere haben die Macht und das Sagen und bestimmen somit über die anderen, die Entmündigten, die sich der Entscheidung der Politiker stellen sollen. Und da wir alle nur Menschen sind, wird es auch immer wieder Fehler geben. Und all die, denen Fehler unterlaufen, sollten
auch dazu stehen, denn fehlerfrei ist niemand. Und all die anderen, die über sich bestimmen lassen, die ihre Verantwortung für ihr Leben abgegeben haben, die müssen auch akzeptieren, dass es immer wieder Aspekte geben wird, die ihnen nicht behagen. Doch wenn wir Verantwortung abgeben, dann müssen wir auch mit dem leben, was uns geboten wird. Wir können nicht einfach in einer anderen Erwar-tungshaltung stehen, nur weil uns das, was uns dann vorgesetzt wird, nicht mehr passt. Nein, wir müssen uns der Situation stellen, das ist unsere Aufgabe, der wir letztlich folgen müssen. Somit nützt auch kein Gezeter, sondern nur das Aktivwerden. Will ich etwas so nicht haben wie es ist, dann muss ich mich dafür einsetzen, dass eine Änderung eintreten kann. Alles andere wäre falsch.

Doch die meisten, die Verantwortung abgegeben haben, sind sauer auf das, was sie vorgesetzt bekommen. Nun schauen wir uns einmal die Geschichte ein wenig genauer an und nehmen dazu ein Beispiel her-aus, das letztlich einen großen Urkern der Entmündigung, die wir teils heute noch erleben, darstellt. Früher bestellten viele Menschen/Bauern ihr Land selbst. Sie kümmerten sich um alles, damit sie am Leben bleiben konnten. Doch der Staat meinte damals schon Steuern eintrei-ben zu können, ohne eine allzu große Gegenleistung erbringen zu müssen. Das hatte dann zur Folge, dass sich einige gegen diese Aus-beutung auflehnten. Der Staat bzw. die Staatsoberhäupter jedoch leb-ten gut mit dem Geld, für das sie wenig tun mussten. Letztlich wurde hier schon die Saat für die Entmündigung gelegt. Denn immer mehr Menschen mussten sich der Gewalt beugen und verloren sogar ihr Land dadurch, das ihnen zumeist schon seit Generationen gehörte. Auch die Gewalt der Inquisition hatte kein anderes Ziel, als sich über den Ruf der Zerstörung, der angeblichen Hexerei Zugriff zu den Gü-tern der so genannten "Gotteslästerer" zu ermöglichen und sich somit zu bereichern. Hatte jemand großes Ansehen, dann war er zumeist ge-schü
tzt. Doch entdeckte die Kirche auch nur die kleinste Lücke und konnte denjenigen der Hexerei beschuldigen, dann wurde die Familie ausgelöscht und all das Land, Hab und Gut flossen der Kirche und somit auch dem Staat zu. Diese ganze Epoche ging über 300 Jahre und Sie können sich bestimmt vorstellen, wie die Kirche und auch der Staat seine Macht erlangte. Natürlich gab es immer weniger Eigentü-mer, die sich dagegen wehren konnten. Das ist Geschichte und auch heute noch gültig, auch wenn kaum einer darüber reden mag.

Gehen wir wieder in die heutige Zeit: Da die Menschen im Normalfall arbeits-tüchtig sind, haben sie auch weiterhin einiges aufgebaut. Nun weniger zu ihrem eigenen Nutzen, als vielmehr zum Nutzen anderer. Denn jetzt bekommt der Staat noch viel mehr Steuern. Und auch Ei-gentümer erschaffen sich wieder ihre Häuser, nur das dies alles sehr mühsam ist. Letztlich gehen wir dazu über, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, um somit aus der Entmündigung zu entfliehen.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt und wir könnten noch unzählige finden, in denen es eindeutig um das Macht- und Ohnmachtspiel geht. Der eine hat etwas, was der andere haben will. Und je mehr der andere es haben will, desto mehr wird er sich einfallen lassen, um auch daran zu kommen. Doch gestohlenes oder erbeutetes Gut wird keinem Glück bringen und von daher sind die meisten Seelen auf der Suche nach ih-rem wahren Kern, dem inneren Glücksgefühl. Materie, die feste Form, die uns umgibt, ist dabei eigentlich unwichtig.

Denken Sie einmal darüber nach: Wir können unseren Körper zerstö-ren. Wir können uns Schmerzen zufügen. Wir können uns auch emo-tional verletzen. Doch unseren inneren Kern, unser innerer göttlicher Funke lässt sich nicht zerstören, der lebt in seiner Harmonie ewig. Und die Kunst des Lebens und auch der Inkarnation besteht nun allei-ne darin, sich dem Leben zu stellen, auf sich selbst Acht zu geben, damit einem kein Schaden widerfahren kann. Denn jede Schädig
ung bildet neues Karma. Und da wir uns davon lösen möchten, müssen wir auch darauf achten. Immerhin können wir nur einem Täter begegnen, wenn wir auch einem Täter begegnen wollen. Wir haben immer und jederzeit die Schlüssel für unser eigenes Leben in unseren Händen, nur das uns das zumeist nicht bewusst ist. Somit müssen wir uns nur mit unseren Wünschen und vor allen Dingen unseren Glaubenssät-zen/Aufträgen beschäftigen, damit wir erkennen können, wie wir uns einst selbst programmiert haben.

Das mag sich jetzt für Sie vielleicht ein wenig zu einfach anhören. Doch wenn Sie einmal den Blick auf die Astralebene richten, um zu erkennen, dass wir, die wir gerade nun inkarniert, also in einem Kör-per sind, eher tot als lebendig erscheinen, dann macht diese These Sinn. Wenn wir irgendwo hinfahren wollen, dann müssen wir uns mit-samt unserem Körper dorthin begeben. Wir sind somit sehr belastet und müssen uns allen Situationen mit unserem Körper, unserer Seele und unserem Geist stellen. Wir können nicht einfach mit unserem Ast-ralkörper irgendwo hinfliegen, nein, wir müssen alles real erleben. Auch Karmaabbau funktioniert nur über dieses Prinzip. Wir können uns nur von karmischen Belastungen wieder lösen, wenn wir uns in einer Inkarnation befinden. Somit müssen wir inkarnieren, uns den al-ten Themen stellen, uns an alte Schmerzen erinnern, damit wir diese endlich in uns ausheilen können. Sind wir in einem Leben, dann ver-gessen wir zumeist, worum es uns geht. Doch auf der Astralebene, da sind wir frei. Da können wir uns entwickeln und holen uns alle Infor-mationen, die wir brauchen. Dort sind wir lebendig und lebenslustig. Und auf Erden, da müssen wir uns um alles kümmern und lernen, mit unserer Wahrheit umzugehen. Wir müssen anerkennen, wer wir sind und Verständnis für uns und unsere Taten entwickeln. Und damit werden wir uns gleich eingehender beschäftigen.


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