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Digitale Ethik

Ein Wertesystem für das 21. Jahrhundert. 15 schwarz-weiße Abbildungen.
Buch (gebunden)
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In ihrem gesellschaftskritischen Sachbuch entwickelt Sarah Spiekermann eine Ethik für die Technologien der Zukunft - und zugleich ein Plädoyer für Freiheit und Selbstbestimmung im Zeitalter der Digitalisierung
Apps, die unaufgefordert Informationen zu … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Digitale Ethik
Autor/en: Sarah Spiekermann

ISBN: 3426277360
EAN: 9783426277362
Ein Wertesystem für das 21. Jahrhundert.
15 schwarz-weiße Abbildungen.
Droemer HC

1. April 2019 - gebunden - 304 Seiten

Beschreibung

In ihrem gesellschaftskritischen Sachbuch entwickelt Sarah Spiekermann eine Ethik für die Technologien der Zukunft - und zugleich ein Plädoyer für Freiheit und Selbstbestimmung im Zeitalter der Digitalisierung
Apps, die unaufgefordert Informationen zuschicken; Autos, die von Google-Rechnern gesteuert werden; Sprachassistenten, die Bestellungen für uns vornehmen - immer mehr Menschen fragen: Was macht die Digitalisierung mit mir und meinem Leben?
Sarah Spiekermann kritisiert, dass wir zu passiven Empfängern einer entmündigenden Technik degradiert werden.
Sie fordert deshalb ein radikales Umdenken: Wir brauchen eine Technik, die uns dient, statt uns zu beherrschen. Die Digitalisierung darf nicht länger vom Gewinnstreben der IT-Konzerne getrieben sein, sondern muss Werte wie Freundschaft, Privatheit und Freiheit verwirklichen helfen. Denn nur so werden wir unser Menschsein in einer digitalisierten Lebenswelt sichern können: "Wir müssen versuchen, den Wert zu entdecken, der mit Technik geschaffen werden kann. Und das ist nicht Geld, nicht Effizienz, nicht Gewinnmaximierung. Sondern Zufriedenheit, Freundschaft und Wissen."
In ihrem Sachbuch "Digitale Ethik" entwirft die Expertin für ethische Technikentwicklung ein Werte-System für das Zeitalter der Digitalisierung, das auf traditionellen Werten aufbaut.
Sarah Spiekermann, Jahrgang 1973, ist Professorin für Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihre berufliche Karriere begann in Unternehmen des Silicon Valley. Diese Erfahrungen ließen sie zu einer Expertin der IT-Branche werden. Heute beschäftigt sie sich mit ethischen Fragen der Digitalisierung. Sarah Spiekermann ist eine vielgefragte Keynote-Speakerin. Sie hat viele Jahre lang in Gremien der EU-Kommission und der OECD gearbeitet und entwickelt heute mit dem weltweit größten Ingenieursverband IEEE den ersten Ethikstandard für Technikentwicklung.

Portrait

Sarah Spiekermann ist Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU-Wien), wo sie dem Institut für BWL und Wirtschaftsinformatik vorsteht und 2016 das "Privacy and Sustainable Computing Lab" gegründet hat. Ihre berufliche Karriere begann beim Silicon-Valley-Unternehmen Openwave Systems, von wo aus sie zur Strategieberatung A.T. Kearney wechselte. Danach leitete sie das Forschungszentrum Internetökonomie an der Humboldt Universität Berlin. Sarah Spiekermann hat sich aufgrund ihrer langjährigen Forschungen zu einer profilierten Kritikerin der IT-Branche und ihres Menschenbildes entwickelt. Im Sommer 2016 ist sie von dem weltweit größten und ältesten Ingenieursverband IEEE damit betraut worden, den historisch ersten Standardisierungsprozess zu leiten, der sich mit ethischer Technikgestaltung beschäftigt. Sarah Spiekermann ist eine vielgefragte Keynote-Speakerin und Gesprächspartnerin der Medien.
Bewertungen unserer Kunden
Mein Eindruck
von Horst Schmidberger - 02.05.2019
Die Autorin begann ihre berufliche Karriere im Silicon Valley und sie stieg schnell zur Expertin in der IT-Branche auf. Doch heute beschäftigt sie sich mit ethischen Fragen der Digitalisierung. Immer wenn es um einen Fortschritt geht, sollten wir alle bedenken, wer den großen Sprung nach vorne macht. Dabei werden diejenigen den Ton angeben, die über entsprechende Macht verfügen und selbige Technologien besitzen. In der digitalen Welt geht man blauäugig nur von Vorteilen aus und so werden sie auch verbreitet. Diese moderne Technik bestimmt schon längst über das Leben vieler Menschen und sie schreitet ohne Limit voran. Im Falle des Einschlags zu weiteren unregulierten Märkten und einer Politik die zuschaut, ist die Selbstbestimmung übers eigene Leben vorbei. Das beleuchtet die Autorin mit sehr plausiblen Worten. Deshalb ist dieses Buch vom Droemer Verlag eine Pflichtlektüre, für diejenigen, die keinesfalls im neuen System untergehen wollen. Modernisierungen haben schon immer Konflikte geschaffen. Sie konnten nur aus dem Grund gemeistert werden, da alle Bevölkerungsschichten am Aufbau eines Wohlstandstaates beteiligt waren und der Lohn einigermaßen gerecht verteilt wurde. Heute sieht das ganz anders aus, denn die freien Handelszentren sind längst der Diktatur der Finanzmacht gewichen und die vom sogenannten Volk regierten Staaten wackeln in allen Fugen, zu Gunsten der Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft. Jeder einzelne Mensch, ob als Verbraucher, Mitarbeiter, Manager, Unternehmer, Investor oder Politiker usw. muss Verantwortung übernehmen und das geschieht nur durch Bewusstsein und Veränderung des Bildungssystems. Sarah Spiekermann hat sich aufgrund ihrer langjährigen Forschungen zu einer profilierten Kritikerin der IT-Branche und ihres Menschenbilds entwickelt und zeigt auf in welchem Rahmen eine moralische lohnenswerte Umsetzung möglich ist. Sie wird auch als Hauptrednerin, die unsere Wirtschaft revolutionieren könnte, bezeichnet. Übermäßige Effizienzsteigerung und Gewinnmaximierung sind völlig fehl am Platz und macht das arbeitende Volk zum Unterworfenen. Deshalb ist es so wichtig zu begreifen, dass nicht nur wenige darüber entscheiden was mit unserer Arbeitskraft passiert. Eine ethische Technikgestaltung muss unbedingt geschaffen werden, sonst werden wir zum Spielball der Maschinen und der Technologieinhaber, bevor es ganz und gar zu spät ist. Die Digitalisierung darf nicht länger vom Gewinnstreben der IT-Konzerne und Eliten getrieben sein. Werte wie Freundschaft, Privatheit, Ideale, Sinnhaftigkeit, Natürlichkeit, Selbstbestimmung und Freiheit sind menschliche Güter, die es zu sichern gilt. Die Vorstellung nur noch ein passiver Empfänger einer entmündigenden Technik zu sein ist ungeheuerlich. Wir benötigen keine Geschichten darüber wie gut es uns geht, sondern fordern ein menschenwürdiges Dasein, auch für die 3. Welt und nicht nur für Konzerne, Politiker und Eliten. Ein ausgezeichnetes, exzellentes Buch welches die soziale Rolle des Menschen und deren Verhaltensprägungen in den Mittelpunkt stellt. Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass auch mit einer selbst erfüllenden Prophezeiung zu tun hat.
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