Unsere Mütter

Wie Töchter sie lieben und mit ihnen kämpfen. 2. Druckaufl. GB.
Buch (gebunden)
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Zwölf erwachsene Töchter erzählen von ihren Müttern. Von der egozentrischen Hippie-Mutter über die hingebungsvolle Pflegerin der schwerkranken Tochter bis zur kriegstraumatisierten Frau, die keine Bindung zu ihrem Kind aufbauen kann. Mal liebevoll, m … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Unsere Mütter
Autor/en: Silia Wiebe

ISBN: 3608963324
EAN: 9783608963328
Wie Töchter sie lieben und mit ihnen kämpfen.
2. Druckaufl.
GB.
Klett-Cotta Verlag

23. März 2019 - gebunden - 239 Seiten

Beschreibung

Zwölf erwachsene Töchter erzählen von ihren Müttern. Von der egozentrischen Hippie-Mutter über die hingebungsvolle Pflegerin der schwerkranken Tochter bis zur kriegstraumatisierten Frau, die keine Bindung zu ihrem Kind aufbauen kann. Mal liebevoll, mal von mühsamen Loslösepozessen geprägt - dieser vielschichtige, tiefgründige und lebendige Erzählband regt zur Selbstreflexion an.

Für die eine ist sie die engste Vertraute, für die andere ein ewiges Rätsel. Sie ist Seelentrösterin, Vorbild oder die größte Enttäuschung unseres Lebens. Wenn Töchter von ihren Müttern erzählen, geht es um Dankbarkeit, Verletztheit und Liebe. Da ist zum Beispiel die 30-Jährige mit den sieben Kindern, die ohne ihre Mutter verzweifelt wäre, und die Frau, die adoptiert wurde und ihre leibliche Mutter erst mit 64 Jahren fand.
Uns begegnet die 17-Jährige, die mit ihrer Mutter aus dem syrischen Bürgerkrieg floh, und die 23-Jährige, die mit dem Suizid der Mutter zurechtkommen muss. Wir lernen die erfolgreiche Influencerin kennen, die sich von ihrer konsumkritischen Mutter Anerkennung erhofft, und die Frau, die erst nach dem schmerzhaften Ehe-Aus spürt, dass sie das Kriegstrauma ihrer Mutter in sich trägt.

Im letzten Kapitel erklärt die bekannte Diplom-Psychologin und Bestseller-Autorin Stefanie Stahl, wie sich unsere frühe Mutterbindung auf unseren Alltag, unsere Beziehungen und unsere Einstellung zu uns selbst auswirkt. Sie gibt praktische Tipps, wie wir mit ausbleibenden Entschuldigungen, Übergriffigkeit und Desinteresse klarkommen und analysiert, warum manche Töchter noch als Erwachsene verzweifelt um die Liebe der Mutter kämpfen.

Ein anregendes und anrührendes Buch für alle Töchter und Mütter.

Portrait

Silia Wiebe, geboren 1977, lebt und arbeitet als freie Journalistin in Hamburg. Sie schreibt u.a. für »Chrismon«, »Stern« und »Brigitte«. Außerdem unterrichtet sie an der Hamburger Akademie für Publizistik und schrieb zusammen mit einer Kollegin »Das Trauerbuch für Eltern«, eine Sammlung Erfahrungsberichte verwaister Mütter und Väter.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Adoption, Krankheit, Abhängigkeit, Suizid, Schuldgefühle, Versöhnung: Es sind große Themen, um die es in diesen Erzählungen geht."
Angela Stoll, Augsburger Allgemeine, 11.05.2019

"Es ist verblüffend bei diesen Biografien, wie reflektiert diese Frauen alle sind, also wie intensiv sie sich mit diesem Verhältnis auseinandergesetzt haben."
Joachim Scholl, Deutschlandfunk Kultur, 26.04.2019

"Auch ohne ungewöhnliche Kindheit wird sich jede Tochter irgendwo in den Erzählungen der Frauen wiederfinden, wird mitfühlen, ein bisschen mittrauern und sich mitfreuen."
Badische Zeitung, Mai 2019

"Silia Wiebe hat einen Erzählband geschrieben, in dem es um die Liebe der Mutter geht, um Erwartung und Enttäuschung."
Nina Mavis Brunner, SRF - Kulturplatz, 24.04.2019

"Sehr berührend!"
Brigitte Mom, Ausgabe 02/2019

""Unsere Mütter" ist ein interessantes Buch voller spannender Lebensgeschichten, das dazu einlädt, über unsere eigene Mutterbeziehung nachzudenken. Oder auch darüber, welche Art Mutter wir selbst gern für unsere Töchter sein wollen."
Annekathrin Walter, Monda, 24.05.2019
Bewertungen unserer Kunden
Sehr berührend!!!
von helena - 07.07.2019
Silia Wiebe, freie Journalistin, hat hier 13 Interviews zusammengestellt. 12 Frauen und 1 Mann erzählen von ihrer Beziehung zu ihrer Mutter. Die Interviews werden in Berichtform und in der Ich-Perspektive dargestellt. Zudem gibt es ein erklärendes Vor- und Nachwort sowie ein Extra Interview mit der Psychologin S. Stahl, welches für Menschen ganz interessant sein kann, die sich eher noch nicht allzu viel mit ihrer Mutterbeziehung auseinandergesetzt haben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Erzählungen sind wahnsinnig berührend. Mir kamen wirklich oft die Tränen und der Atem stockte mir. Die Bandbreite der ausgewählten Interviewpartner mitsamt ihren Themen und Perspektiven ist sehr groß und facettenreich. Oft wünschte ich mir sogar noch mehr Informationen, aber das hätte sicher den Rahmen des Buches gesprengt. Für die gewählte Darstellungsform passt es allemal und gibt sehr viel Stoff zum Nachdenken und Nachfühlen. Die Interviews kann man sich durchaus auch mehrmals durchlesen, da sie voll interessanter Details stecken und eine starke Wirkkraft haben. Ich bin selbst vor einer Weile Mutter geworden und fand es auch aus dieser Betrachtung heraus wahnsinng interessant und vor allem auch sehr hilfreich, zu sehen, was denn wirklich wichtig ist. Na klar, man weiss es ja eigentlich: Liebe, Zuwendung und Wertschätzung. Aber kommt es beim Kind auch so an? Und wie passt das mit dem Alltag zusammen? Und was, wenn das Kind ganz andere Werte vertritt? Ach, es gibt so viele Fragen, aber es gibt hier auch viele Antworten. Besonders interessant fand ich, dass die ausgewählten Interviewpartner oft schon selbst im Erwachsenenalter waren und sich so ein großer Rahmen ergab, aus dem heraus erzählt und reflektiert wurde. Ich kann gar nicht genau sagen, welches Interview mir am besten gefiel, mich berührte wirklich jedes. Von der Syrerin, deren Mutter ihr heilig ist; von der Zwillingstochter, deren Mutter sie zur Adoption in gute Hände gab; von der konsumorientierten Influenzerin mit der eher konsumnegierenden Psychotherapeutin als Mutter... Ich könnte jetzt einfach alle aufzählen- aber - lest es am besten selbst! Mich hat es wirklich geflasht und ich glaube, dass es für alle Töchter und Mütter eine tolle, wertvolle und wirklich bereichernde Lektüre sein kann!
Berührende Mutter-Kind-Geschichten
von Anonym - 06.06.2019
Unsere Mütter erzählt die Geschichten von 13 Frauen und Männern und ihre teils guten, teils schwierigen Beziehung zu ihren Müttern. Ich fand das Buch vor allem deshalb reizvoll, weil ich sehen wollte, wie andere Mutter-Kind-Beziehungen aussehen, und weil ich gehofft hatte, dass ich mich in einer von ihnen vielleicht wiederfinden und ein paar Tipps für meine eigene Beziehung zu meiner Mutter bekommen könnte. Die Geschichten der 13 Frauen und Männer lesen sich sehr gut, sie sind berührend und während des Lesens hatte ich immer wie eine Art Film im Kopf, wo ich mir vorgestellt habe, wie die Leute wie in einem Dokumentarfilm interviewt werden. Die einzelnen Geschichten waren kurzweilig, teils tragisch, teils erschreckend, teils wirklich anrührend und sogar inspirierend (dies trifft insbesondere auf die erste Geschichte zu). Man hat das Gefühl, dass die einzelnen Personen hier wirklich selbst zu Wort kommen, obwohl ich glaube, dass die Autorin letztendlich die Geschichten niedergeschrieben hat; dennoch kommt in jedem Kapitel die eigene Stimme der Erzählenden durch. Am hilfreichsten für mich war jedoch das letzte Kapitel mit dem Interview mit Stefanie Stahl, einer Diplom-Psychologin, in dem sie einen Einblick in die Psyche gibt, die hinter unseren Mutter-Kind-Beziehungen steckt. Hiervon hätte ich mir eigentlich ein bisschen mehr gewünscht, denn so bleibt das Buch zwar eine schöne Sammlung von Geschichten, doch einen richtigen Mehrwert hat für mich letztendlich nur das Interview mit Stefanie Stahl gebracht. Die Literaturhinweise am Ende geben aber einen guten Überblick über weitere Bücher zur vertiefenden Lektüre.
sollten alle Töchter lesen
von Anonym - 18.05.2019
12 Mutter-Tocher Beziehungen von Silia Wiebe liebevoll und feinfühlig, aber auch sehr ehrlich beschrieben. Ich habe seit langem mal wieder eine Nach durchgelesen, dieses Buch kann man nicht wieder weglegen. Da ist Silia Wiebe wieder ein tolles Buch gelungen. Danke!!
Tiefgründig, emotional und berührend - lesen!
von Leseratte54 - 01.05.2019
"Unsere Mütter: Wie Töchter sie lieben und mit ihnen kämpfen" von Silia Wiebe erschien im Klett- Cotta Verlag. Das Sachbuch beinhaltet 12 Lebensberichte von erwachsenen Töchtern und einem Sohn und deren Beziehungen zu ihren Müttern. Die Berichte sind manchmal traurig, manchmal einfühlsam und verständnisvoll, manchmal mit Wut und Vorwürfen behaftet, jedoch grundsätzlich hautnah und ehrlich. Im letzten Kapitel beschreibt die Autorin aus psychologischer Sicht die Mutter-Tochter-Beziehung anhand aufgeworfener Fragen. Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch indem ich mich immer mal wieder gesehen habe. Beeindruckend wie kompliziert sich diese tiefe Beziehung gestalten kann und welch ein festes Band besteht, obwohl in manchem Bericht ein großer räumlicher und emotionaler Abstand herrschte. Dieses Sachbuch hat mir sehr gut gefallen, denn zum einen war es absolut nicht vorwurfsvoll geschrieben, sondern vielmehr tiefgründig, irgendwie emotional und schön, sodass mich das Buch sehr berührte.
Ein aufschlussreiches Buch
von bellis-perennis - 23.04.2019
13 Frauen und ein Mann berichten in teils bewegenden Worten über ihre Beziehung zu ihren Müttern. Die Autorin nähert sich mit viel Empathie und Fingerspitzengefühl "ihren Müttern". Sie notiert diese Interviews ohne zu werten, denn die Beweggründe so und nicht anders zu handeln, hängt mit den Lebensumständen der Frauen zusammen. Sei es, dass die Familie aus Syrien flüchten muss, oder die Mütter im Zweiten Weltkrieg traumatisiert wurden oder als ledige Mutter keinen anderen Ausweg fanden, das Kind zur Adoption freizugeben. Sehr deutlich ist zu spüren, dass einige Töchter die Traumata der Mütter "geerbt" haben, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie verspüren oft indifferente Ängste, die sie nicht benennen können. Erst wenn das Trauma der Mutter aufgelöst ist, findet auch die Tochter zu ihrem eigenen Leben. Manchmal muss eine Tochter das ungelebte Leben der Mutter erfüllen. Im Vorwort erklärt Silia Wiebe ihre Vorgangsweise und im Anhang findet sich weiterführende Literatur. Fazit: Der Autorin ist ein aufschlussreiches Buch über die "Mutter/Tochter"-Beziehung gelungen, das ich unbedingt weiterempfehle. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
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