50% und mehr sparen mit den eBook Schnäppchen der Woche** >>

Der Kastanienmann

Thriller. Originaltitel: Kastanjemanden. Deutsche Erstausgabe.
Buch (kartoniert)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.2
Der Nr.1-Bestseller aus Dänemark - vom Macher der Erfolgsserie THE KILLING (Kommissarin Lund).

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer … weiterlesen
Buch

15,00 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Der Kastanienmann als Buch

Produktdetails

Titel: Der Kastanienmann
Autor/en: Søren Sveistrup

ISBN: 3442315220
EAN: 9783442315222
Thriller.
Originaltitel: Kastanjemanden.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Susanne Dahmann
Goldmann Verlag

26. August 2019 - kartoniert - 605 Seiten

Beschreibung

Der Nr.1-Bestseller aus Dänemark - vom Macher der Erfolgsserie THE KILLING (Kommissarin Lund).

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde - die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf ...

Portrait

Søren Sveistrup ist ein dänischer Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch die Serie >Nikolaj und Julie< und den mehrteiligen TV-Thriller >Kommissarin Lund: Das Verbrechen<, der unter dem Namen >The Killing< für den US-Markt adaptiert wurde und zahlreiche Preise gewann.

Pressestimmen

"Ein sensationelles Debüt. Eine Liga für sich!" Metro
Bewertungen unserer Kunden
Düster und grausam
von lese.liebe - 15.09.2019
In Kopenhagen werden entstellte Frauenleichen gefunden. Am Tatort entdeckt die Polizei zudem gebastelte Kastanienmännchen - versehen mit dem Fingerabdruck eines Opfers aus einem Vermissten-Fall aus dem letzten Jahr. Da dieser Fall bereits als aufgeklärt und abgeschlossen galt, kommen nun Zweifel auf: Lebt die Vermisste vielleicht noch? "Der Kastanienmann" ist ein düsterer, brutaler und schockierender Thriller. Bereits im Prolog hatte ich den ersten Gänsehaut-Moment. Das Buch liest sich angenehmen und Søren Sveistrup ist es gelungen, trotz der Länge des Buchs, eine wirklich spannende Handlung zu schaffen: ein sympathisches Ermittlerduo, dass sich nicht unterkriegen lässt und Spuren, die teilweise sehr widersprüchlich sind und nicht wirklich erahnen lassen, bei wem es sich um den Täter handeln könnte, der solch grausame Taten vollbringt. Auch wenn mir bewusst war, dass der Prolog mit dem Rest der Handlung zusammenhängen muss, war mir auch bis zum Schluss unklar, wie dieser sich in die gesamte Handlung einfügt. Die Auflösung ist schließlich schlüssig und gut konzipiert, für mich jedoch wirklich überraschend, da ich gegen Ende des Buchs einen anderen Charakter für den möglichen Täter gehalten habe. Für alle, die noch auf der Suche nach einem spannenden Thriller für die bevorstehenden Herbsttage sind, ist "Der Kastanienmann" genau das richtige.
Das Geheimnis des Kastanienmanns
von Elisabeth B. - 13.09.2019
Als Drehbuchautor schon bekannt, legt Søren Sveistrup mit "Der Kastanienmann" nun auch sein Thrillerdebüt vor. In Deutschland ist dieser in Dänemark als Bestseller gefeierte, 608-seitige Roman im August 2019 bei Goldmann erschienen. Ich habe dieses Jahr schon mehrere Krimis oder Thriller aus dem Norden mit dem Prädikat "Bestseller" gelesen - und war doch eher enttäuscht. Nicht so jedoch bei diesem Buch. Naia Thulin und ihr neuer Kollege Mark Hess, der gerade von Europol "freigestellt" wurde, werden an einem unwirtlichen Herbstabend in Kopenhagen zu einem verstörenden Tatort gerufen. Das Opfer ist eine junge Frau, die auf brutale Art ermordet wurde; über ihr hängt ein kleines Kastanienmännlein. Zurück lässt sie Kind und Lebensgefährten. Die Ermittler/innen tappen im Dunkeln, scheint es sich hier doch um eine fast perfekte Familie gehandelt zu haben. Dann aber finden sie auf einer Kastanie den Fingerabdruck von der vor einem Jahr entführten und vermeintlich ermordeten Kristine, Tochter der dänischen Sozialministerin. Als auch noch weitere Morde geschehen nach demselben Muster, werden langsam Zusammenhänge klar, die zurück in die Vergangenheit führen. Der Thriller beginnt spannend und sehr düster mit einer Reise in die Vergangenheit. Auf einem abgelegenen Gehöft kommt es zu einem Familiendrama, bei der fast alle Mitglieder und sogar ein Polizist ums Leben kommen. Dieser Abschnitt ist atmosphärisch dicht, bedrückend und sehr plastisch beschrieben, sodass man von dem Drama gleich gefangen ist. Hier werden schon das erste Mal die Kastaniemännchen erwähnt, die Leserinnen und Lesern dann auch in der Gegenwart begegnen und sie den ganzen Thriller hindurch begleiten. Der Titel des Buches ist eben Programm. Auch die Leichenfunde und die Ermittlungsarbeiten im weiteren Verlauf sind sehr packend und eindrücklich zu lesen, warten mit verschiedenen Motiven und Verdächtigen, überraschenden Wendungen und einer unerwarteten Auflösung des Falls auf, die aber dennoch absolut logisch und verständlich erscheint. Am Ende wird auch die Geschichte der Täter/innen erzählt, sodass man ihr Motiv gut nachvollziehen kann. In diesem Hauptteil des Romans zeigt Sveistrup, dass er sein Handwerk versteht. Natürlich ist der Thriller mit 600 Seiten recht lang, recht ausführlich wird auch auf Hess` Geschichte eingegangen, was streckenweise vom eigentlich Geschehen ablenkt und für eine gewisse Langatmigkeit sorgt, aber insgesamt dominieren eindeutig das Rätselhafte und Dunkle. So lässt einen die Geschichte während des Lesens nicht mehr los. Auch wenn mir von Anfang an klar war, das es einen Bezug zum einleitenden Kapitel gibt, habe ich doch sehr lange gerätselt, wer denn nun der Mörder ist und was es mit den Figuren auf sich hat - und war am Ende wirklich überrascht. Doch nicht nur die Brutalität und das Finstere sind typisch nordisch, sondern auch die Figuren selbst, die detailliert dargestellt sind. Dieses gilt insbesondere für Kommissar Mark Hess, denn ebenfalls in ihm schlummert ein Geheimnis, das sein Leben beeinflusst und ihn zu einem unsteten Charakter macht. Faszinierend finde ich an skandinavischen Thrillern und Krimis (im weitesten Sinne) immer wieder das Gesellschaftsbild, welches diese transportieren. Gilt insbesondere bei uns in Deutschland diese europäische Region als die gerechteste und lebenswerteste, vermittelt die dortige Literatur doch oft ein anderes Bild. So werden auch in diesem Buch - eingebettet in das Romangeschehen selbstverständlich - eine Gesellschaft und eine Politik präsentiert, in denen keinesfalls alles Gold ist, was glänzt. Alles in allem hat Søren Sveistrup mit "Der Kastanienmann" einen Thriller geschrieben, der zwar einige Längen hat, der jedoch trotzdem dramatisch von Anfang bis Ende ist und Leserinnen und Leser in seinen Bann zieht. Ich persönlich würde mich freuen, noch mehr von ihm zu lesen.
Unglaublich spannender Thriller
von Julia Zimmermann - 11.09.2019
Vor einem Jahr verschwand Kristina Hartung spurlos. Jetzt findet die Polizei eine entstellte Leiche. Am Tatort finden die Ermittler ein Kastanienmännchen. Auf dem Körper des Männchens findet sich der Fingerabdruck des Mädchens. Die Ermittler Naja Thulin und Mark Hess übernehmen den Fall. Naja Thulin ist eine ehrgeizige junge Ermittlerin. Sie will das Morddezernat verlassen und in eine Abteilung für Cyberkriminalität wechseln. Sie hat eine kleine Tochter und einen Freund. Mark Hess wurde von Europoles vorerst suspendiert und soll nun in seiner alten Abteilung vorläufig arbeiten. Gerade zu Beginn scheint er nicht sehr erpicht darauf bei dem Fall mitzuhelfen und hofft, dass er nur ein paar Tage bleiben muss, bis sich die Sache in Den Haag geklärt hat. Doch im Laufe des Falles wird er beinahe obsessiv bei der Ermittlung und kann nicht akzeptieren, dass Spuren in eine andere Richtung deuten. Rosa und Steen Hartung sind die Eltern der verschwundenen Kristina. Rosa ist Politikerin und fängt gerade wieder an zu arbeiten. Die beiden haben noch einen Sohn Gustav. Das Buch beginnt mit einem alten Fall aus dem Jahr 1989, wechselt dann aber schnell in die Gegenwart. Anfangs ist nicht deutlich, was der alte Fall überhaupt für eine Rolle spielt, da sich keine Parallelen ziehen lassen. Man ist schnell mitten im Geschehen und bekommt als Leser auch kaum eine Verschnaufpause. Es gibt viele verschiedene Spuren und einige davon sind absolut widersprüchlich. Auch als der Fall aufgeklärt zu sein scheint, lässt es den Ermittlern keine Ruhe und so kommt das Ende für mich sehr unerwartet. Die beiden Hauptcharaktere sind sehr geradlinig und lassen sich nur ungerne in ihre Ermittlungen reinreden. Auf den ersten Blick sind die beiden vielleicht nicht direkt einfach, ich persönlich finde sie aber sehr sympathisch. Ich mag die Art, wenn jemand weiß was er will und an sich glaubt. Man erfährt einiges aus dem Privatleben der Ermittler, aber es ist nicht überladen, sodass der Fall doch noch im Mittelpunkt steht. Ich kann das Buch jedem nur empfehlen und konnte es selbst kaum aus der Hand legen.
Wie aus einer herbstlichen Kinderbastelei der Horror werden kann...
von Jule - 10.09.2019
Der Herbst steht vor der Tür, die Blätter an den Bäumen färben sich rot und golden, die Kinder ziehen los, um Bastelmaterial zu sammeln: Eicheln, Bucheckern und Kastanien. Es entstehen Menschen und Familien, Tiere und Phantasiewesen. Völlig harmlos. Oder auch nicht!? Ich glaube, nach diesem Thriller werde ich Kastanienmännchen für immer mit anderen Augen sehen. Dass man etwas zu Harmloses wie Kinderbasteleien zu etwas Blutigem, Horrormäßigem und Abscheulichen umwandeln kann, ist der Wahnsinn! Gerade diese Umwandlung macht den Reiz dieses Thrillers aus. Er ist grausam, er ist brutal (und das schon auf den ersten paar Seiten!) und danach sieht man die Herbstwelt sicherlich manchmal mit anderen Augen. Die Idee hinter der Geschichte, der Aufbau und die Vernetzung der Figuren ist großartig gelungen. Aber, Hand aufs Herz, das erwartet man fast schon von einem Drehbuchautoren, der sich hier an seinem ersten Buch versucht, oder!? Der Versuch ist wirklich geglückt! Der Thriller ist spannend wie ein Fernseh-Krimi, die Figuren sind vielseitig, von sympathisch über eigenbrödlerisch bis hin zu arroganten Charakteren ist alles vertreten. Ich muss gestehen, einen klitzekleinen Abzug gibt es von mir, weil mir zwischenzeitig ein wenig Tempo fehlte. Manchmal nahm die Geschichte richtig Fahrt auf, dann bremste sie wieder und man tuckerte im Schneckentempo voran... Ja, man muss auch mal durchatmen können, ich weiß, aber zwischendurch wollte ich den Ermittlern gern Feuer unterm Hintern machen... ;) Trotzdem, ein perfekter Thriller für den Herbst, der doch gerade vor unseren Türen wartet, um sich in den Abenden zu gruseln und vielleicht auch schon am Basteltisch...
Interessant geschrieben
von Anonym - 09.09.2019
Die Story beginnt im Herbst 1989. Der Leiter des Polizeireviers Marius Larsen steht kurz vor der Pensionierung, er fährt zu einem entlegenen Hof um nach entlaufenden Tieren zu sehen. Als er ins Haus eintritt erwartet ihn dord das Grauen. Er findet die Leichen der Familie. Im Keller findet er ein verängstigtes Mädchen noch lebend und einen ganzen Raum voller Kastanienmänner kurz bevor er von einer Axt am Kopf getroffen wird... In der Gegenwart ermittelt Kommissarin Naia Thulin und ihr neuer Partner Mark Hessin einer brutalen Mordserie wo der Mörder immer Kastanienmänner hinterlässt. Im Großen und Ganzen ein guter Krimi, obwohl die Handlung ziemlich vorhersehbar war und ich früh auf die richtige Person als Täter getippt habe. Der Schreibstil konnte mich stellenweise nicht richtig fesseln. Es war mir zu wenig wörtliche Rede, sodass meine Gedanken beim Lesen oft abgeschweift sind. Hoffe dass weitere Fälle für Kommissarin Nai Thulin spannender geschrieben werden. Das Cover finde ich passend zum Plot ohne viel Schnickschnack drum herum.
Brutale Morde
von Hennie - 08.09.2019
Von allen Debüts, die ich 2019 las, war das vom "Der Kastanienmann was mich am wenigsten überzeugte. Somit stehe ich schon mal kontrovers zu der Aussage des Aufklebers "Der Nr. 1 Bestseller aus Dänemark" ! Der Autor Søren Sveistrup ist bekannt durch die Film-Reihe "Kommissarin Lund". Das Buch beginnt recht vielversprechend am 31. Oktober 1989, mit einer dichten, atmoshärischen Spannung, auf einem entlegenen Bauernhof. Dort findet der Polizist Marius Larsen ein blutiges Horrorszenario vor, einige mit der Axt erschlagene, tote Menschen und einen schwerverletzten Jungen. Er ruft nach Verstärkung, die er selbst nicht mehr erleben wird...Danach befinden wir uns fast 30 Jahre später in der Gegenwart wieder. Eine junge Frau kämpft gegen einen Unsichtbaren um ihr Leben, von dem sie nur die leise Stimme wahrnimmt. Bald darauf wird ihre grausam verstümmelte Leiche auf einem Spielplatz gefunden - ein Kastanienmännchen baumelt über ihrem toten Körper. Das Ermittlerteam besteht aus der Kommissarin Naia Thulin und ihrem Partner Mark Hess von Europol, der strafversetzt wurde. Sie stehen vor einem Rätsel und der Täter scheint sie zum Narren zu halten, denn immer ist er ihnen einen Schritt voraus. Die Bastelfigur indes trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das seit einem Jahr verschwunden ist und anscheinend ermordet wurde. Sie ist die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf ¿Das grausame Morden geht weiter! Die Handlung an sich verläuft spannend, wird aber immer wieder durch Nebensächlichkeiten im Ablauf gestört. Die ermittelnden Kommissare rücken mit ihren privaten Angelegenheiten zu sehr in den Vorgrund. Thulin ist mit ihren Gedanken und Vorstellungen schon im NC 3, in der Abteilung für Cyberkriminalität. Hess, ein Verbindungsoffizier von Europol in Den Haag, der nach Kopenhagen strafversetzt wurde, möchte so schnell wie möglich wieder zurück. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Von einem gemeinsam agierenden Team sind sie meilenweit entfernt. Und nun sollen sie einen äußerst gewieften Serienmörder zu fassen kriegen. Das es am Ende doch noch klappt, ist ein Wunder. Sympathisch waren mir die Charaktere nicht, wurden aber detailreich beschrieben und mit besonderen Wesenszügen ausgestattet. Es sind eine Menge kleine Versatzstücke über die 130 Kapitel und über die viel zu vielen 603 Textseiten, die mich im Lesefluss innehalten ließen. Es sind Kleinigkeiten, die mich störten, z. B. die Sache mit den Kastanien. Jeder weiß, wie schnell die altern, wie kurz die wie frisch poliert aussehen! Darüber Rückschlüsse zu ziehen, ist nun wirklich kein Ding und hätte schneller zu Ergebnissen führen können! In Teilen war der Thriller langatmig, verlor sich in Wiederholungen. Ich merkte der Geschichte an, dass Sveistrup ein Drehbuchautor ist. Der Täter war für mich eine Überraschung. Mit ihm hatte ich nicht gerechnet und die grausamen Tötungsrituale nicht mit ihm in Verbindung gebracht. Er agierte phantomhaft, teilweise überirdisch. Die Auflösung fand ich genial und könnte filmreif umgesetzt werden. Fazit: Ein neuer Thrillerautor aus Skandinavien, der zumindest nicht für zartbesaitete Leser zu schreiben scheint. Er schockt mit grausamen, ungewöhnlichen Morden. Die Spannung wird leider immer mal wieder unterbrochen - kein durchgehender Thrill. Weniger Seiten hätten der Geschichte gut getan. Ich bewerte mit 4 von 5 Sternen und vergebe meine Lese-/Kaufempfehlung!
Thrillerhighlight des Jahres
von Manfred Fürst - 08.09.2019
Der Vorspann hat es bereits in sich und alle Zutaten eines skandinavischen Thrillers: Ein erschossenes Schwein, zwei abgeschlachtete Teenager, eine zerhackte Frau und ein mit einem Beil erschlagener Polizist, eine Woche vor seiner Pensionierung. Ein Junge, der mit der Axt gut umgehen kann und ein verstörtes Mädchen, seine Zwillingsschwester; beide werden wir wiedertreffen. Søren Sveistrup gewährt uns einen allgemeinen Einblick das politische System Dänemarks und einen speziellen in die politische Arbeit der Sozialministerin Rosa Hartung. Rosa hatte sich nach dem spurlosen Verschwinden ihrer Tochter Kristina eine Auszeit von einem Jahr genommen. Drei tote Mädchen, zum Teil verstümmelt, mit abgehackten Händen oder Füßen und immer als Markenzeichen ein Kastanienmännchen am Tatort und dieses mit Kristinas!! Fingerabdruck, dem verschwunden Mädchen. Wie Rosa auf ihrer Laufrunde den Verlust ihrer Tochter zu verarbeiten versucht zeugt von großer Empathie des Autors und berührt den Leser in tiefsten Maßen. Naia Thulin, Kriminalkommissarin der Kopenhagener Mordkommission, Alleinerzieherin, liiert mit Sebastian möchte weg von der (langweiligen) Mordkommission zum NC3 (National Cyber Crime Center). Thulin erhält einen neuen Partner, Mark Hess von Europol aus Haag dort kurzzeitig ausgemustert. Hess hat Anzeichen eines Soziopathen, die taffe Thulin kommt mit ihm einfach nicht zurecht und hat keine Ahnung wie sie seine extraordinären Fähigkeiten als Profiler nutzen soll. Der private Hintergrund dieser beiden Ermittler wird von Sveistrup sehr eingehend und in einem wohltuenden Ausmaß beschrieben. Die Ermittlungen ergeben, dass alle Morde mit "Inobhutnahme von Kindern" durch die dänischen Behörden zusammenhängen. Perfekt austarierte Abstimmung zwischen der Polizeiarbeit von Thulin und Hess. Kriminaltechniker Genz, kein angenehmer Charakter, aber ein absoluter Fachmann. Ein junges Pärchen, scheinbar in den Mordfall verwickelt wird tot im Wald gefunden. Mord und Selbstmord. Für die Mordkommission und deren selbstsüchtigen Chef Nylander reichen die Indizien aus, um den Fall abzuschließen. Doch lebt Kristina noch? Hess wird zurück nach Haag gelobt und Thulin beginnt beim NC3. Doch beide können sich nicht mit diesem Ergebnis zufriedengeben. Sie recherchieren unabhängig von einander und es kommt zur dramatischen, entscheidenden Konfrontation mit dem - vor allem für den Leser - völlig überraschenden Erkenntnis, dass der Mörder, der "Kastanienmann" von Beginn an mit ihnen allen "gespielt" hat. Hess kann in letzter Sekunde die vom "Kastanienmann" gefolterte Rosa Hartung befreien und findet die lebende Kristina. Hess und Thulin verabschieden sich scheinbar emotionslos. Die Beschreibungen der Mordtaten des "Kastanienmannes" sind von bedrückender Intensität. Der kompromisslose Schreib- und Erzählstil fördert zudem die literarische Einzigartigkeit. Ein wahrer und völlig berechtigter Beststeller in DK. Ein Thriller-Jahres-Highlight.
Dänischer Debütthriller der Spitzenklasse
von Büchermaulwurf - 05.09.2019
An einem stürmischen Herbsttag wird Naia Thulin, Ermittlerin bei der Kopenhagener Mordkommission, an einen grauenvollen Tatort gerufen. Eine junge Frau wurde grausam gefoltert, verstümmelt und getötet. Bei der Leiche findet man ein Kastanienmännchen mit dem Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor entführt und ermordet wurde- die Tochter der Sozialministerin Rosa Hartung. Thulin, die für diesen Fall einen neuen Partner zur Seite bekommt - Mark Hess, einen in Ungnade gefallenen Europolermittler, gerät bald unter Druck, denn es bleibt nicht bei einem Opfer. Der erfolgreiche dänische Drehbuchautor Søren Sveistrup hat ein wirklich meisterhaftes Thrillerdebüt hingelegt. Der genial konstruierte Plot fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und macht es sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Der Plot ist düster, grausam und gesellschaftskritisch, eben ganz in der Tradition des Nordic Noir. Die Atmosphäre ist alles andere als "hyggelig". Trotz der über 600 Seiten kommt nie Langeweile auf. Bereits mit dem Rückblick ins Jahr 1989 am Anfang des Buchs entstand ein Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht der Ermittler und der Ministerin Rosa Hartung erzählt. Der häufige Wechsel der Erzählperspektive sorgt ebenfalls für zusätzliche Spannung. Als Leser folgt man den Ermittlern bei der Suche nach dem Täter, die mühsam die einzelnen Puzzleteile zusammentragen und lange Zeit im Dunkeln tappen. Die Figuren der beiden eigenwilligen Ermittler Thulin und Hess haben mir auch sehr gut gefallen. Thulin ist alleinerziehend und muss Job und Kind unter einen Hut bringen. Sie liebt ihren Job und ist sehr ehrgeizig. Eigentlich ist sie auf dem Sprung von der Mordkommission zur spannenderen Abteilung für Cyberkriminalität, als ihr der Fall übertragen wird. Mit ihrem neuen Partner Hess, dem in Ungnade gefallenen, ausgebrannten Europolermittler, muss sie sich erst zusammenraufen. Hess zeigt zunächst wenig Interesse und glänzt anfangs mehr durch Abwesenheit bei den Ermittlungen. Er hat in der Vergangenheit schlimmes erlebt, was ihn in anderem Licht erscheinen lässt. Im Laufe der Ermittlungen zeigen sich immer mehr seine Stärken und er ist es auch, der nicht aufgibt und den Täter schließlich entlarvt. "Der Kastanienmann" ist für mich das Thrillerhighlight des Herbstes. Atemlose Spannung gepaart mit einem intelligenten Plot, authentischen Ermittlern, toller Atmosphäre und einem wirklich kranken Serienkiller. Für Thrillerfans ein absolutes Muss!
Spannende Wendungen!!!
von KiMi - 04.09.2019
Das Buchcover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und das Buch des mir bisher nicht bekannten Autoren hat die Erwartungen auch erfüllt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Charaktere sind nicht so flach wie in manch anderen Büchern sondern sehr individuell und mit allen Höhen und Tiefen des Lebens ausgearbeitet was mich sehr angesprochen hat. Für mich ist das Eintauchen in eine Story immer einfacher, wenn mich die Charaktere irgendwie berühren, egal ob positiv oder negativ und das ist hier auf jeden Fall gegeben. Die Story ist sehr gut aufgebaut und die Spannung bleibt wirklich bis zum Schluß erhalten und es ergeben sich immer wieder unerwartete Wendungen was das Lesen zu einem Genuß macht. Und trotzdem mir das Buch sehr gut gefallen hat und alles für einen Top-Thriller spricht hat es mich irgendwie nicht richtig gepackt. Das Schlimme ist, dass es dafür eigentlich keinen Grund gibt oder er mir zumindest nicht aufgefallen ist. Daher aus mir selbst unerklärlichen und ganz intuitiven Gründen von mir nur vier Punkte obwohl das Buch eigentlich ein voller 5 Punkte Thriller ist.
Von der ersten bis zur letzten Seite ein genial ausgearbeiter Thriller
von Isabell - 31.08.2019
Dieser Thriller, der in Dänemark spielt, hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es beginnt mit einer Rückblende, in der furchtbare Morde passieren und startet dann in der Gegenwart, wo eine junge Mutter brutal umgebracht wird. Die Kommissarin Naia Thulen und ihr neuer Partner Mark Hess werden mit der Ermittlung beauftragt und begeben sich auf Tätersuche. Am Tatort wird ein Kastanienmännchen gefunden und auf ihm befindet sich der Fingerabdruck eines Mädchens, der Tochter einer Politikerin, das vor einem Jahr ermordert worden ist und der Täter verurteilt wurde. Mich hat der Schreibstil begeistert, der mich die Atmosphäre spüren lässt und ich die Menschen mir bildlich vorstellen kann. Außerdem gefiel mir, wie ich Stück für Stück tiefer in das Geschehen eintauche und immer mehr Hinweise auftauchen. Einiges lässt mich frösteln und der Autor schafft es sehr geschickt mich auch auf falsche Fährten zu führen. Es nahm mich emotional sehr mit, was einige der Protagonisten zu erleiden hatten und es ist definitiv kein Thriller für schwache Nerven. Der Cliffhanger am Ende lässt mich auf einen neuen Fall aus Dänemark von diesem genialen Autor, der mich schon mit seiner Kommissarin Lund, die ich in Filmen kennenlernen durfte, stark beeindruckt hat, hoffen.
Kastanien
von Ecinev - 30.08.2019
Dieser erste Fall für Naja Thulin und den Europol Polizisten Mark Hess hat es echt in sich.. Superspannend schon in dem gruseligen Prolog Vor einem Jahr verschwindet die Tochter der dänischen Sozialministerin spurlos und die Familie droht zu zerbrechen. Der Vater wird zum Alkoholiker, die Mutter tritt nach fast einem Jahr ihren Posten im Ministerium wieder an. Im Kommissariat versucht Naja Thulin ihrem bislang langweiligen Job bei der Kriminalpolizei durch einen Wechsel in die IT Abteilung zu entkommen. An diesem Tag fängt Mark Hess, ein gefallener Europol Polizist wieder in der Abteilung. Nur widerwillig machen sich die beiden auf den Weg als bei einem Spielplatz eine Leiche gefunden wird. Später gibt es noch mehr Tote. Am Tatort zurück bleibt ein kleines Kastanienmännchen das den Fingerabdruck der verschwundenen Tochter der Ministerin trägt. Die Spur führt die Ermittler zu anononymen Hinweisen an das Jugendamt wo gegen die ermordeten Frauen ermittelt wurde wegen Vernachlässigung ihrer Kinder. Am Ende führen alle Wege zur Sozialministerin und ihrer Vergangenheit in einem packenden Finale. Trotz der 600 Seiten ist das Buch zu keiner Zeit langweilig. Der Schreibstil ist rasant, spannend von Anfang bis Ende. Die Personen werden gut dargestellt, eine gute Mischung aus privaten Umfeld und Ermittlungsarbeit. Da das Buch aus der Feder eines Drehbuchautors stammt, kann man sich eine Verfilmung auch ganz gut vorstellen. Ich hoffe in nächster Zeit mehr von diesem Autor zu lesen.
1. Runde für Thulin und Hess
von Miss Marple - 30.08.2019
Die grausam entstellte Leiche einer jungen Frau ruft in Kopenhagen Naia Thulin auf die Bühne. Am Fundort findet man auch ein Kastanienmännchen, wie es Kinder im Herbst basteln. Doch die bereits vertrockneten Früchte weisen darauf hin, dass es schon älter ist. Als bei der kriminaltechnischen Untersuchung darauf die Fingerabdrücke eines im vergangenen Jahr ermordeten Mädchens gefunden werden, sind Thulin und ihr neuer Partner Mark Hess alarmiert. Es gilt schnell eine Spur zum Mörder zu finden, denn es bleibt nicht das einzige Kastanienmännchen. Dem Autor gelingt es, den Leser zu fesseln. Beim Lesen kommt man sich vor wie in einem Film, was nicht verwundert, denn er zeichnet als Drehbuchautor verantwortlich u.a. für die Reihe um Kommissarin Lund. Das Ermittlerpaar stellt eine Menge Gegensätze dar. Aber obwohl jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat, verbeißen sie sich in die Lösung des Falls. Das Buch ist zwar spannend, weicht jedoch wenig vom allgemeinen Mainstream des Genres ab. Missfallen haben mir die sich durch das gesamte Buch ziehenden sexuellen Statements männlicher Figuren.
Ein neuer Stern am Autorenhimmel
von Anonym - 29.08.2019
Das Cover trifft den Inhalt des Buches sehr gut: ein Kastanienmännchen, das im Dunkeln das Böse hervorbringt, einsam, verlassen und schaurig der Vorbote des Todes. Als die Leiche einer jungen Mutter aufgefunden wird, finden die Ermittler keinerlei Spuren außer einem zurückgelassenen Kastanienmännchen. Die Frau wurde auf brutale Weise ermordet, ihr wurde Gewalt angetan und eine Hand abgetrennt. Doch scheint es keinen wirklich plausiblen Grund für diese Tat zu geben. Umso mysteriöser wird der Fall, als auf dem Kastanienmännchen die Fingerabdrücke eines Mädchens gefunden werden, das vor einem Jahr spurlos verschwunden ist. Die Ermittler tappen im Dunkeln und sind sich selbst nach wie vor eher skeptisch gegenüber eingestellt, als sie auf die Spur eines neuen Opfers geleitet werden. Immer weiter zieht es die Ermittler Thulin und Hess in ihrem ersten gemeinsamen Fall in den Sumpf der düsteren Ahnungen und nur auf Umwege gelangen sie nach und nach an die Lösung des Falls. Ich weiß noch nicht so ganz, was ich sagen soll. Ich war überwältigt. Das Buch ist spannend wie elegant und gut geschrieben, die Charaktere gut aufeinander abgestimmt und die Geschichte sehr gut überlegt und doch spannend wie einfach dargelegt. Atemlos liest der Leser ein Kapitel nach dem anderen springt dabei von einem Handlungsstrang zum nächsten und kann es doch nicht erwarten, wieder zurückzukommen und dort weiterzulesen. Die ersten Berührungsängste und skeptischen Handlungen der beiden Ermittler verbreiten zwar einen ersten Eindruck der Unantastbarkeit, doch weiß der Leser, dass es extra so gewollt ist, und schließt er beide am Ende doch irgendwie ins Herz. Auch das Zusammenspiel mit den übrigen Personen des Buches ist gut dargelegt und es macht Spaß, in diesen Teil als Angehöriger einzutauchen. Ebenso kann man sich sehr gut visuell in das Gesamtbild einfügen, wodurch es einem noch einfacher fällt, das Ganze als positiv anzuerkennen. Ich bin wirklich begeistert von dem Autor, der mit seinem Buch dem Genre wahrlich eine Ehre erweist. Eine Empfehlung für jeden, der gerne man wieder etwas wirklich spannendes Lesen möchte, bei dem es ihm gar nicht schnell genug gehen kann, ans Ende zu kommen.
Der Kastaniemann mordet brutal
von buchleserin - 28.08.2019
Der Kastanienmann verbreitet Angst und Schrecken. Ein Täter, der die Opfer grausam zurichtet und ein Kastanienmännchen am Tatort dalässt. Kommissarin Naia Thulin und Mark Hess ermitteln. "Der Kastanienmann" ist ein neuer Thriller vom dänischen Autor Søren Sveistrup, bekannt durch die Reihe "Kommissarin Lund". Die Handlung war ganz spannend, manchmal jedoch auch etwas abschweifend und langatmig. Merkwürdig waren diese Fingerabdrücke eines Mädchens, die Tochter der Politikerin Rosa Hartung, das ein Jahr zuvor verschwand und ermordet wurde. Wie hängt das alles zusammen? Wer ist der Täter? Die Leichen wurden sehr brutal zugerichtet. Nichts für Zartbesaitete. Während des Lesens war ich natürlich auch auf der Suche nach dem Mörder. Ich hatte eine Vermutung, aber mit diesem Täter hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Insgesamt eigentlich eine ganz spannende Handlung, die zwischendurch mal abflacht, jedoch zum Ende hin wieder an Fahrt aufnimmt. Die Ermittler fand ich auch ganz interessant und ich bin schon neugierig auf den nächsten Band.
Spannung um das Kastanienmännchen
von Querbeetleseliebhaber - 28.08.2019
Von leseratte1979 Klappentext: Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur fragt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde - die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf ... Mein Eindruck: Das Buch hat eine gute Handlung und ich habe erst im letzten 4tel einen Verdacht gehabt, allerdings lag ich total falsch. Die Protagonisten finde ich sehr gelungen, wobei ich Thulins Gedankengänge als alleinerziehende Mama gut nachvollziehen kann. Hess kommt anfangs als arogant rüber, was sich dann aber ändert, als der Fall in Fahrt kommt. Das Verhältnis zwischen den beiden ist anfangs skeptisch, doch dann stellt sich herraus, dass sie dich die gleichen Gedankengänge haben. Ich fand es zwischendurch allerdings etwas langatmig, wodurch die Geschichte den Schwung verloren hat, der dann allerdings wieder an Fahrt gewann. Das Cover finde ich gelungen, vorallem die Farbauswahl gibt dem Ganzen das gewisse Etwas. Interessant finde ich auch, dass der Autor im Nachwort erklärt, wie er auf die Idee zu dem Buch gekommen ist. Mir fehlen noch ein paar Antworten auf, für mich ungeklärte Fragen, aber das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Das neue Traum-Duo
von Anonym - 27.08.2019
Eine Frau wird scheinbar grundlos ermordet, ihr wird eine Hand abgeschnitten und der Mörder hinterlässt nur eins: ein kleines Kastanienmännchen. Umso merkwürdiger wird alles, als die Polizei auf den Kastanien die Fingerabdrücke der vor einem Jahr verschwundenen Tochter der Sozialministerin entdeckt, deren Fall vor kurzem für abgeschlossen erklärt wurde. Ohne wirkliche Anhaltspunkte beginnen die zwei neu zueinander gewiesenen Ermittler mit der Suche Spuren, Motiven und Hintergründe, als kurz darauf eine neue Leiche entdeckt wird, die den Blickwinkel zum ersten Mal auf unscheinbare Dinge richten. Je mehr die Ermittler Thulin und Hess sich mit dem Fall befassen, desto mehr stellen sie sich auf den jeweils anderen ein und desto tiefer tauchen sie hinab in die wirklichen Gründe des Geschehens und begeben sich auf eine Reise - wie sollte es anders sein - in die Vergangenheit. Spannend geht es los, spannend geht es weiter und spannend bleibt es, bis zum Schluss. Der Leser hat kaum Zeit zum Luftholen, so sehr überschlagen sich die Ereignisse im Buch und lassen die Spannung scheinbar nie wirklich abfallen. Selbst wenn man kurz darüber nachdenkt, nun einen Spalt zwischen zwei Spannungskurven gefunden zu haben, weiß der Leser doch, dass es gleich weitergehen wird in der schnellen Jagd nach einem Phantom. Und er freut sich drauf. Das Buch ist nur sehr schwer zu beschreiben, die Spannung ebenso schwer in Worte zu fassen, doch ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung der zwei Ermittler!
Ein Thriller, wie er sein muss
von Martin Schult - 26.08.2019
Die Kommissarin Naia Thulin und ihr unfreiwilliger und stellenweise etwas unmotivierter Kollege Mark Hess bekommen es mit einem äußerst grausamen Verbrechen zu tun. Es wurde die entstellte Leiche einer jungen Frau gefunden und die Spuren beschränken sich zunächst auf ein gebasteltes Kastanienmännchen, welches am Auffindungsort drapiert wurde. Gerade dieses Fundstück hat es aber in sich, denn es wird darauf ein Fingerabdruck identifiziert, dem ein Mädchen zuzuordnen ist, welches ein Jahr zuvor einem grausamen Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Was hat es mit diesem Kastanien-männchen auf sich? Dem Autor Sören Sveistrup ist mit Der Kastanienmann einen aus meiner Sicht überragender Thriller gelungen. Er hat mich schnell mit seinem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil in den Bann gezogen. Der Spannungsbogen wird zu Beginn des Buches mit einem länger zurückliegenden Fall gekonnt aufgebaut und mit vielen überraschenden Wendungen und den dramatischen Entwicklungen der Ermittlungen auf einem äußerst hohen Niveau gehalten. Auch das fulminante und ausführliche Finale lässt die Spannung noch einmal anwachsen und konnte mich dann mit einem gelungenen Plot überraschen und zugleich überzeugen. Der Leser erhält im Verlauf immer wieder die Gelegenheit, eigene Überlegungen bezüglich der Täterschaft und den rätselhaften Hintergründen dieser komplexen und clever inszenierten Geschichte anzustellen. Für mich entwickelte sich das Buch so zu einem absoluten Page-Turner, und es gelang mir nur mit großer Mühe das Buch aus der Hand zu legen. Insgesamt konnte mich Der Kastanienmann restlos überzeugen. Ich empfehle den Thriller daher sehr gerne weiter, weise aber auch darauf hin, dass der Inhalt sicherlich nicht für zartbesaitete Leser geeignet ist. Einige Passagen beschreiben schon deutlich und ungeschönt gewaltsame Szenen, für mich aber in einem passenden Umfang, so dass das Ganze nicht reißerisch wirkt. Meine Bewertung schließt sich dann erwartungsgemäß mit den vollen fünf von fünf Sternen an!!!
Rätselhafte Kastanienmännchen
von bücherwurm10 - 26.08.2019
Schon das gut gewählte Buchcover mit dem Kastanienmännchen macht neugierig auf den Inhalt des Buches. Der Thriller beginnt im Jahr 1989. Der Polizist Larsen findet auf einem Bauernhof mehrere sehr schlimm zugerichtete Leichen und zwei überlebende Kinder. Dann führt uns der Autor in die Gegenwart, hier findet man bei weiteren mysteriösen Todesfällen immer ein Kastanienmännchen in der Nähe der Opfer. Bei den kriminalistischen Untersuchungen werden darauf Fingerabdrücke eines vermissten Mädchens gefunden. Ein charakterlich sehr unterschiedliches Ermittlerduo, Naia Thulin und Mark Hess, versuchen dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Der Spannungsaufbau ist innerhalb der ersten Seiten bereits angestiegen. S. Sveistrup schafft es auch das Privatleben der Kommissare mit einzubringen, aber nie zu lang, so dass die Suche nach dem Mörder immer im Mittelpunkt bleibt. Ein Thriller der Spitzenklasse! Spannung pur, bis zum Schluss! Von diesem Autor möchte ich gerne mehr lesen! Daher eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung!
toller Thriller
von Bücherhexe - 26.08.2019
Sören Sveistrup ist es gelungen einen spannenden Thriller zu schreiben, der mir viele Stunden spannende Unterhaltung bescherte. Die Tochter der Politikerin Rosa Hartung verschwindet spurlos. Ihre Leiche wird nie gefunden. Ein junger Mann gesteht den Mord, und er wird verurteilt. Doch es gibt Ungereimtheiten. Ein Jahr später geschehen Morde an jungen Frauen, in denen ein Kastanienmännchen eine Rolle spielen. An den Kastanienmännchen befinden sich die Fingerabdrücke des verschwundenen Mädchens. Das ganze ist sehr mysteriös. Die Ermittler Hess und Thulin machen sich auf die Suche nach dem Mörder und stoßen immer wieder auf neue Spuren , die die Ermittlungen in eine andere Richtung lenken. Und man darf gespannt sein, wie der Thriller endet. Der Schreibstil von Sören Sveistrup lässt sich super gut lesen. Durch Wendungen im Geschehen blieb die Spannung während des Lesens konstant. Die Charaktere wurden gut beschrieben besonders der Sonderermittler Hess war mir mit seinen Eigenarten und Querdenken sehr sympathisch. Ein Buch was sich wirklich zu lesen lohnt.
Mord, Entführung - wo ist der Zusammenahng ?
von Siglinde Haas - 26.08.2019
Die Kopenhagener Kriminalkommissarin Naia Thulin bekommt einen neuen Kollegen, Hess, der eigentlich so schnell wie möglich zurück zu Europol will und einen neuen Fall. Beide Tatsachen gestalten sich äußert schwierig. Der Fall - eine junge Mutter wird verstümmelt und getötet, entwickelt sich zum Albtraum. Zum einen sind weitere Opfer zu befürchten. Zum anderen scheint ein Zusammenhang zu dem Fall der vor einem Jahr entführten Tochter der Sozialministerin möglich, den man für abgeschlossen hielt. Der neue Kollege ist alles andere als teamfähig und neigt zu Alleingängen. Hess ist davon überzeugt, dass es eine Verbindung zwischen dem neuen Mord und dem alten Entführungsfall gibt. Thulin hält das für ein Hirngespinst. Unterstützung erhält Hess vom smarten Genz, dem Leiter der Spurensicherung. Als sich der Albtraum wiederholt - der Sohn der Politikerin wird entführt, scheint der Fall einer Lösung nahe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und entspricht in seinem Erzählstil einem klassischen Krimi. Ich durfte die beiden Kommissaren Thulin und Hess Tag für Tag durch die Ermittlungen begleiten, hatte Anteil an ihren Streitgesprächen, war am Tatort und bei den Zeugenbefragungen dabei. Parallel dazu schildert der Autor die Situation in der Familie der Sozialministerin. Thulin und Hess sind beide keine Charaktere, die ich gleich ins Herz geschlossen habe. Thulin verhält sich sehr abweisend gegenüber Hess und ist nicht bereit, seinen Gedankengängen zu folgen. Hess ist der Einzelgänger, der sich nicht um die Emotionen der anderen schert. Um den Fall zu lösen, müssen sie aber notgedrungen zusammenarbeiten und können tatsächlich so etwas wie Kollegialität herstellen. Obwohl das Buch 600 Seiten hat, hatte ich nie den Eindruck, mich zu langweilen. Jedes Mal fand der Autor den richtigen Moment, den Spannungsbogen zu heben und meine Aufmerksamkeit erneut gefangen zu nehmen. Der Schluss selbst hat einige überraschende Wendungen, war mir persönlich aber etwas zu glatt. Trotzdem bietet das Buch gute Unterhaltung und einige spannende Lesestunden.
Alle Kundenbewertungen anzeigen
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.