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Stauffenberg - mein Großvater war kein Attentäter als Buch
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Stauffenberg - mein Großvater war kein Attentäter

1. Auflage.
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Das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 ist eines der wichtigsten Daten der jüngeren deutschen Geschichte. Im Zentrum des Interesses steht seit jeher Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der die Pläne zum Umsturz vorangetrieben hat und den Spre … weiterlesen
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Stauffenberg - mein Großvater war kein Attentäter als Buch

Produktdetails

Titel: Stauffenberg - mein Großvater war kein Attentäter
Autor/en: Sophie von Bechtolsheim

ISBN: 3451072173
EAN: 9783451072178
1. Auflage.
Herder Verlag GmbH

1. Juli 2019 - gebunden - 143 Seiten

Beschreibung

Das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 ist eines der wichtigsten Daten der jüngeren deutschen Geschichte. Im Zentrum des Interesses steht seit jeher Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der die Pläne zum Umsturz vorangetrieben hat und den Sprengsatz unter dem Kartentisch des Führerhauptquartiers platzierte. Dabei waren rund 200 Menschen unmittelbar an den Anschlagsplänen beteiligt, darunter der Kreisauer Kreis. Sie wurden verfolgt, verhaftet, eingesperrt und verurteilt. Ihr Verdienst im Widerstand gegen Hitler wird durch die Fixierung auf Stauffenberg übersehen. Seit 75 Jahren dient er als Projektionsfläche für zahlreiche Interpretationen seiner Person und Motive.

Anlässlich des 75. Jahrestages des Hitler-Attentats ergreift Sophie von Bechtolsheim, die Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, das Wort. Stauffenberg und sein gescheiterter Versuch, den nationalsozialistischen Wahnsinn zu stoppen, sind zu einem Mythos geworden, das Gedenken an ihn ist ritualisiert.
Die Historikerin von Bechtolsheim nähert sich ihrem Großvater ganz persönlich. Wer von Attentätern hört, denkt an Terroristen, die aus einer fanatischen Ideologie heraus Angst und Schrecken verbreiten. Nichts davon trifft auf Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu. Sie erzählt in ihrem Essay von den zahlreichen Stauffenberg-Bildern, die ihr begegnet sind - in der Familie, in den Medien, in der Wissenschaft und in zahlreichen Biografien. Sie fragt danach, wie Stauffenberg und die anderen Protagonisten des 20. Juli heute noch Vorbilder sein oder es wieder werden können. Und sie stellt die Frage, wie Verantwortung und Schuld zusammenhängen und wie viel Freiheit heute wert ist.

Ihr Bild entsteht durch Erzählungen und Erinnerungen der Großmutter, des Vaters und seiner Geschwister. Aber auch durch den Versuch, "die Lebensumstände und Alltagsbedingungen im Deutschland der 1930er und 1940er Jahren besser zu verstehen. Nur so kann ich die Haltung meiner Großeltern einordnen und ihre Leistung würdigen, die ich als vorbildlich und zeitlos erachte", so die Autorin. Ihr Anliegen ist es, Claus Schenk Graf von Stauffenberg von den zahlreichen - teils verworrenen - Deutungen zu befreien, ihn nicht länger als Lichtgestalt, Superheld oder Attentäter dargestellt zu sehen, sondern als Mensch, der er war. So schafft sie ein einzigartiges Dokument über eine Zentralfigur der neueren deutschen Geschichte.

Portrait

Sophie von Bechtolsheim, geb. 1968, Historikerin und Kommunikationswissenschaftlerin; die Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg lebt und arbeitet als Mediatorin in Uffing am Staffelsee und setzt sich zudem für den Täter-Opfer-Ausgleich ein. Sie ist verheiratet und hat vier Söhne. Sophie von Bechtolsheim ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944.

Bewertungen unserer Kunden
Held oder Attentäter?
von Sikal - 11.07.2019
Als die 1968 geborene Sophie von Bechtolsheim als Jugendliche mit der Fahndung nach den RAF-Terroristen konfrontiert wird, beginnt sie zu hinterfragen, ob auch ihr Großvater - Claus Schenk Graf von Stauffenberg - als Terrorist einzuordnen ist. Immerhin hat er mit etlichen Mitstreitern am 20. Juli 1944 versucht, Hitler und seine Konsorten aus dem Weg zu räumen. Sie waren bereit alles auf eine Karte zu setzen und ihr Leben zu riskieren, um dem Terrorregime der Nazis ein Ende zu bereiten. Im Fokus des 20. Juli wird immer Stauffenberg genannt, obwohl er natürlich nicht alleine die Verantwortung für Planung, Durchführung und letztendlich das Scheitern dieses Attentats trug. Mit ihm mussten ca. 200 Leute ihr Leben lassen, was auch die Autorin und Historikerin hier hervorhebt. Doch wie unterscheidet man wirklich zwischen den Terroristen der heutigen Zeit und den Attentätern, die Hitler beseitigen wollten? Ist Mord nicht gleich Mord? Wie begegnet man einem Großvater, den man nur aus dem Geschichtsbuch kennt? Mit viel Empathie arbeitet die Autorin ihre Familiengeschichte auf, erzählt persönliche Geschichten ebenso wie politische Zusammenhänge. Ihren Großvater durfte sie ja persönlich nicht kennenlernen, doch ihre Großmutter Nina hat ihr Leben lang sein Andenken bewahrt und wusste als Zeitzeugin vieles zu berichten. Schriftliche Dokumente sind leider nur wenige erhalten, ebenso Fotos aus dieser Zeit - zu groß war die Angst vor Entdeckung von Unterstützern der Widerstandskämpfer. Interessant fand ich, wie die Familie zu diversen Filmumsetzungen (Operation Walküre, ) steht. Ebenso werden diverse Gedenkveranstaltungen nur sporadisch besucht. Die Enkelin schreibt hier auf eine sehr persönliche Art und Weise und - nein, ihr Großvater war definitiv kein Attentäter. Nachdem ich erst kürzlich das Buch von Konstanze von Schultheiss über Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg gelesen habe, war mir vieles schon bekannt. Ein interessanter Ausflug in die Familie der Stauffenbergs, die auch heute noch weit verzweigt ist, obwohl Himmler ursprünglich versprochen hatte die Stauffenbergs "auszurotten". Gerne vergebe ich hier 5 Sterne.
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