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10 Stunden tot

Thriller. Originaltitel: Motiv X. 1. Auflage.
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DER HÄRTESTE FALL FÜR FABIAN RISK

Helsingborg ist nicht mehr der idyllische Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden sie Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Famil … weiterlesen
Buch

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Produktdetails

Titel: 10 Stunden tot
Autor/en: Stefan Ahnhem

ISBN: 3550200056
EAN: 9783550200052
Thriller.
Originaltitel: Motiv X.
1. Auflage.
Übersetzt von Katrin Frey
Ullstein Verlag GmbH

2. Mai 2019 - kartoniert - 495 Seiten

Beschreibung

DER HÄRTESTE FALL FÜR FABIAN RISK

Helsingborg ist nicht mehr der idyllische Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden sie Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Weil sein Job sein Leben ist, kann er nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an. Trotz wochenlanger Suche findet er keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?

Portrait

Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Kopenhagen.

Pressestimmen

"... beste Unterhaltung samt Gesellschaftskritik in der richtigen Dosierung...", Freie Presse Chmnitz, Sabine Wechelt, 07.06.2019

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Minus 18 Grad
Buch (kartoniert)
von Stefan Ahnhem
vor
Bewertungen unserer Kunden
Verwirrend
von Gisel - 30.07.2019
Ein Mörder wählt seine Opfer scheinbar zufällig aus. Das Helsingborger Kommissariat tut sich schwer, hier Zusammenhänge zu finden. Währenddessen versucht Kommissar Fabian Risk für seine eigene Familie da zu sein, andererseits will er im Geheimen die Ermittlungen seines verstorbenen Kollegen weiterführen. Stress ist für ihn vorprogrammiert. Dieser Band setzt nahtlos an seinen Vorgänger "Minus 18°" an. Wer sich an diesen Band wagt, sollte die bisherigen Geschehnisse gut kennen. Das ist das größte Manko an diesem Buch, denn obwohl ich die bisherigen Bände kenne, tat ich mich schwer, in die Geschichte reinzukommen und die verschiedenen handelnden Personen einzuordnen. Der Autor Stefan Ahnhem verbindet hier wieder mehrere Handlungsstränge miteinander. So wird der Leser erstmal ziemlich verwirrt und muss sehen, wie er sich durch das Geschehen kämpft. Das ist schade, denn der Kriminalfall an sich ist grandios zusammengestellt, während die Geschehnisse um Fabian Risks Familie sehr aufwühlend und realistisch erscheinen. Das eher offene Ende allerdings lässt vermuten, dass der nächste Band wieder nahtlos an dieses Buch ansetzt - und viele Leser erstmal wieder ratlos hinterlässt Wer die Bänder hintereinander liest, den erwartet viel Spannung und meisterhafte Kriminalistik. Alle anderen Leser werden sich eher schwer tun mit dieser Geschichte, und Quereinsteiger haben vermutlich keine Chance, in diesem Geschehen den Überblick zu gewinnen. Somit kann ich nur 3 von 5 Sternen vergeben, eine echte Empfehlung vergebe ich nur für die Reihe, wenn man die Bücher konsequent hintereinander wegliest.
Toller 4. Band der Reihe!
von M.Tiller - 29.07.2019
Bei diesem Buch handelt es sich um den 4. Band der Reihe, die um den Kommissar Fabian Risk geht. Nach wie vor hat er große private Probleme wegen seinem großen Arbeitseinsatz als Kommissar. Sein aktuellster Fall stellt ihn vor ein Rätsel. Es gibt mehrere Morde, die scheinbar überhaupt keinen Zusammenhang zueinander haben. Doch es ist immer derselbe Täter. Doch warum bringt er seine Opfer um und warum ist scheinbar jeder Mord völlig anders? Ich habe bereits die drei vorhergendene Bände der Reihe gelesen und mag den Schreibstil von Stefan Ahnhem sehr. Auch dieses Mal hat er es wieder geschafft, mich schnell zu fesseln und ins Buch zu ziehen. Durch die vielen Handlungsstränge blieb der Thriller spannend und undurchsichtig und hat mich öfter auf die falsche Fährte gebracht. Ich fand es schade, dass das Ende offen blieb, hoffe aber im folgenden Band die Auflösung zu bekommen.
die Umsetzung lässt zu wünschen übrig
von lucyca - 20.07.2019
Der Klappentext weist darauf hin, dass sich Risk dieses Mal mit einem ganz perfiden Mörder zu tun bekommt. Mittels eines Würfelspiels liest der seine Opfer, Tatwaffe und Ort aus, rein willkürlich. Dabei hofft dieser, dass er möglichst rasch zu seiner nächsten Tat schreiten darf, mit relativ kurzer Vorbereitungszeit. Gleichzeitig wird ein 11-jähriger Junge mit ausländischen Wurzeln auf kaum vollstellbare Weise getötet. Geht dieser Mord auf das Konto rechtsradikaler Gruppierungen oder ist der Täter ein Pädophiler, der sein Opfer so zum Schweigen bringt? Auf dieser Basis beginnt das Buch. Stefan Ahnhem gelingt es zwar, gleich eine relativ hohe Spannung mit den einzelnen Kapiteln aufzubauen. Mit den vielen Erzählsträngen hatte ich anfänglich meine Mühe und hat meinen Lesefluss stark beeinflusst. Kommissar Risk tritt in diesem Buch total ausgewechselt auf. Ich kann mir zwar vorstellen, nach dem seine Familie mit argen Schicksalsschlägen konfrontiert wurde, dass er mich jetzt vermehrt um diese kümmert. Trotzdem, seine Leidenschaft gehört immer noch der Mordermittlung. Dieses Mal lebt er sie eher im privaten Leben als öffentlich aus. Auch die anderen Charaktere sind vom Autor sehr gut beschrieben und fügten sich jeweils gut in die Geschehnisse ein. Mich hat aber gestört, dass es so viele Wiederholungen gab. Wie weiter ich gelesen habe, sehnte ich den Schluss in diesem Wirrwarr förmlich herbei. Die entsprechenden Lösungen wurden dann wie nebenbei präsentiert. Hingegen was den Würfler anbelangt, ja da tappt man weiterhin im Dunkeln. Ich weiss, dass dieses Buch der Auftakt zu einer Reihe ist. Ich hoffe stark, dass die Forsetzung nicht allzu lange auf sich warten lässt und es weniger Handlungsstränge und Nebengeräusche gibt. Die Vorgänger-Thriller mit Kommissar Risk habe ich alle gelesen, was mir in diesem Buch vielleicht zugutekam. Dieses Buch ist in meinen Augen vor allem das Schwächste. Eine eindeutige positive Leseempfehlung kann ich leider nicht abgeben, da mich der Inhalt und die Umsetzung nicht überzeugten.
Ein zu offenes Ende
von Buchliebhaberin - 14.07.2019
10 Stunden tot ist der 4. Fall für den Kommissar Fabian Risk von Stefan Ahnhem. Es ist auch sein komplizierter. Ein Täter, der verschiedene Menschen tötet und zwar rein nach dem Zufallsprinzip. Er würfelt jedes Detail aus und macht es den Ermittlern damit fast unmöglich ihn zu fassen. Denn es sind einfach keine Gemeinsamkeiten zu erkennen. Der neuste Fall beschäftigt sich auch wieder sehr mit Fabians Privatleben, dass wie immer unter dem Job leidet. Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits fand ich die Grundidee sehr spannend, aber die Umsetzung ist nicht so ganz gelungen. Es gibt zu viele Handlungen, die auch zum Ende nicht vollständig aufgeklärt werden. Soll das ungeklärte Ende auf ein weiteren Band hindeuten? Allerdings gibt es dafür bisher keinen Hinweis im Buch. Ausserdem wird viel auf persönliche Probleme hingewiesen, so dass es schwierig ist dem Buch als Einzelband zu folgen. Ich kenne zwar alle Vorgänger aber es lag zu viel Zeit dazwischen, so dass mir viele Zusammenhänge nicht mehr bewusst waren. Aus diesem Grund empfehle ich allen, die Serie möglichst schnell hintereinander zu lesen. Somit hat mich das Buch insgesamt eher enttäuscht, was auch viel an dem zu offenen Ende liegt.
Eine super Fortsetzung
von Buecherfreund - 14.07.2019
Bisher haben mich alle Bücher von Stefan Ahnhem begeistert und so ist es auch dieses Mal. Man muss dazu aber sagen, dass es sich um die Fortsetzung der Reihe um den Kommissar Fabian Risk handelt. Wer zumindest das letzte Buch ( Minus 18° ) nicht gelesen hat, dürfte aufgrund des nötigen Hintergrundwissens etwas verwirrt sein. Doch wer die Bücher von Ahnhem liebt, dem wird dieses sehr gefallen. Nachdem seine Familie beim letzten Fall nur knapp einer Katastrophe entgangen ist, ist Risk erst mal vom Dienst freigestellt. Doch die neuen Fälle lassen ihm keine Ruhe, vor allem auch, weil er sich nicht sicher ist, ob er einem seiner engsten Kollegen überhaupt noch vertrauen kann. So stürzt sich Risk wieder in die Arbeit und ermittelt auf eigene Faust. Für Ahnhem typisch reißt er seinen Leser wieder mit. Spannend und rasant wird die Geschichte vorwärts getrieben. Dabei werden ständig neue, unerwartete Erzählstränge eröffnet, die alles Bisherige wieder in Frage stellen. So auch ganz zum Schluss. Denn wer meint, dass von Risk alles restlos aufgeklärt werden kann, liegt falsch. Auch dies ist fast schon typisch für Ahnhem und schon jetzt bin ich neugierig auf die Fortsetzung.
Pageturner, offenes Ende, viele Handlungsstränge
von Sandra Schmidt - 13.07.2019
Bei 10 Stunden tot von Stefan Ahnem handelt es sich um den vierten Teil der Fabian Risk Reihe. Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel, da ein Mörder seine Opfer scheinbar zufällig auswählt und keine Spuren hinterlässt. Einst war Helsingborg ein idyllischer Ort an der schwedischen Küste. Eine Reihe von Morden erschüttert die Stadt und Kommissar Risk kämpft gegen sein persönliches Leid. An seiner Arbeit als Mordermittler droht seine Familie zu zerbrechen. Denn für Risk ist sein Job sein Leben. Daher kann er nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Sieh ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer, die Mordwaffe und den Tatort durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt. Wird der Fall ungelöst bleiben? Für mich war dies das erste Buch aus dieser Reihe und ich empfehle jedem Neueinsteiger , zuerst die anderen Bücher zu lesen. Hier wird sehr viel aus dem Privatleben von Risk erzählt und ich hatte sehr oft das Gefühl, dass mir wichtige Infos fehlten. Die Ausdrucksform des Autors hat mir sehr gut gefallen. Sehr viele Handlungsstränge werden begonnen und teilweise nicht zu Ende geführt- dies geschieht wohl im nächsten Band. Stellenweise konnte ich dieser Geschichte nicht mehr folgen, da zuviel passiert. Das Privatleben der Ermittler hat die Spannung ganz schön gehemmt. Hier wird für meinen Geschmack zu viel Raum gegeben. Der Plot- hier hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. Als ich die Innenseite des Umschlages gelesen hatte, darauf hin hätte ich das Buch nicht gekauft. Zuviele facettenreiche, u nglaubwürdige Charaktere, die eine zu große Nebenrolle spielen. Ich empfehle dieses Buch weiter, an alle Leser, die ein Fan dieser Reihe sind.
Viele lose Enden
von Anonym - 08.07.2019
Eine Frau wird auf brutale Weise überfallen; eine weitere Frau wird in ihrer eigenen Wohnung Opfer einer unwissentlichen Bedrohung und gerät immer weiter in die Spirale von Wahnvorstellungen; ein kleiner Junge verschwindet und wird im weiteren Sinne des Wortes zu Tode gefoltert, wobei die Meinungen zum Motiv in unterschiedliche Richtungen gehen; ein Unbekannter mordet scheinbar wahllos in der schwedischen Stadt; eine Polizistin, die schon bald nicht mehr objektiv sein kann; und ein Polizist, der vor dem Ende seines Familienlebens steht und der einem anderen, älteren Fall auf eigene Faust und ohne Rückendeckung nachgeht. Auch wenn der Leser nach der Inhaltsangabe auf dem Buchrücken nur mit einem willkürlich mordenden Monster rechnet, so wird ihm doch einiges mehr geboten. Der Leser hat zunächst das Gefühl, einfach in etwas hineingeworfen zu werden, was zu groß erscheint, als dass er es erfassen könnte. Auch vor dem Hintergrund, dass es hier bereits vorangehende Bücher gab, welche die nun aufgegriffenen Geschichtsfetzen weiterführt, wirkt das Übermaß an Informationen erschlagend. Doch schnell wird deutlich, dass alles getrennt voneinander betrachtet werden darf, was dazu führt, dass sich auch ein unerfahrener Leser, der die Gegebenheiten und Personen nicht bereits aus früheren Büchern kennt, in die Geschichte einlesen kann. Zwar tauchen immer mal wieder Anekdoten aus der Vergangenheit auf, allerdings sind diese eher nebensächlich, werden erklärt oder sind eingängig. Was allerdings zwischen den ganzen Erzählsträngen nicht wirklich gut hervorkommt, ist die eigentlich versprochenen Geschichte des Buches. Kürzt man alles, was man nicht erwartet hat, aus dem Buch raus, so könnte man das Buch auf ein Minimum reduzieren. Nun stellt sich hier die Frage, ob man sich als Leser überzeugen und entführen lassen will in eine Welt der Nebensächlichkeiten und der Fälle, die man nicht kennt, oder ob man auf das Versprochene bestehen will und enttäuscht ist, weil man nicht bekommt, was man erwartet hat. Ich persönlich habe hierzu die Meinung entwickelt, dass der Leser durch das, was er zusätzlich geliefert bekommt, entschädigt wird. Vor allem davon, dass sich eine Spannungskurve an die nächste heftet und durch die vielen unterschiedlichen Handlungsstätten eine unterbewusste Spannung aufbaut, alles zum Ende kommen lassen zu wollen. Lässt man sich also darauf ein, wird man belohnt.
Wenn die Würfel fallen
von claudi-1963 - 07.07.2019
Der Würfel nimmt eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Menschheit ein. Er war sozusagen der erste Zufallsgenerator, den der Mensch erfand. (Welt der Würfel.de) Seine Opfer wählt er nicht unscheinbar aus, der neuste Serientäter der den Ermittlern des Helsingborger Kommissariat das Leben schwer macht. Sondern er hat sein ganz eigenes Prinzip, wie er seine Opfer auswählt. Mit ausgeklügelten Würfeln erwählt er sich seine Opfer, den Tatort, die Mordwaffe und vieles andere mehr. Den dieser bizarre Mörder überlässt nichts dem Zufall. So ist Helsingborg auch nicht mehr die idyllische Küstenstadt Schwedens, die sie mal war, sondern die Menschen haben plötzlich Angst der nächste zu sein. Fabian Risk derweil muss sich mit ganz anderen Kämpfen abplagen. Froh ist er, das endlich seine Tochter Matilda aus dem Koma erwacht ist, doch in der Familie liegt nach diesem Zwischenfall vieles in Scherben. Trotzdem er eigentlich um diese kämpfen wollte, widmet sich Fabian um den Selbstmord eines Kollegen, der ihm Rätsel aufgibt. Doch auch Matilda hat sich seit dem Vorfall verändert, Fabian kommt einfach nicht mehr an sie heran. Werden sie den Täter finden, bevor er sein nächstes Opfer erwürfelt hat? Und wird Fabian seine Familie retten können? --- Meine Meinung: Ein düsteres Bild überstrahlte das Cover zum vierten Fabian Risk Fall. Nachdem ich Minus 18 gelesen hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil war unterhaltsam, spannend und sehr interessant, auch wenn es zwischendrin ein paar Szenen gab, die etwas ausladend waren. Doch der Plot konnte mich mehr als überzeugen. Einen Täter der seine Opfer auswürfelt und dazu noch alles drumherum, fand ich schon sehr skurril und wahnsinnig interessant. Ich hatte förmlich Gänsehaut allein von der Vorstellung, dass es bei dem Täter jeden treffen könnte, ob Kind, Frau oder Mann und dies zu jeder Zeit und an jedem Ort. Besonders der kleine Flüchtlingsjunge der zum Opfer wurde, musste ich schon schwer schlucken. Ich fragte mich, wie soll man da als Ermittler ein Profil erstellen, wenn man erst einmal den Zusammenhang suchen muss, wieso die Menschen getötet wurden? Leider dauerte es immer recht lange, bis der Täter erneut zuschlug. Den es wurde immer wieder unterbrochen durch den zweiten Handlungsstrang bei dem es um Fabian Risk und seine Familie ging. Natürlich beschäftigte sich Fabian auch dieses Mal mit einem Fall, den ganz ohne Arbeit kann dieser Mann einfach nicht. Jedoch gerade hier empfand ich einige Passagen schon recht langatmig, sodass deshalb bei mir öfters die Spannung wieder abflachte. Hier kam für mich wieder der das typische bei skandinavischen Krimis zum Tragen, die oft recht detailliert und ausschweifend beschreiben. Dennoch war es gut mitzuerleben, wie es mit Matilda und Familie Risk weiterging. Doch ein bisschen war ich verwirrt über ihre Reaktion gegenüber ihrer Familie und im Speziellen ihrem Vater Fabian gegenüber. Sie wirkte da auf mich manchmal ein bisschen schon zu erwachsen. Besonders wurde mir hier wieder einmal bewusst, wie schwierig es für Ermittler ist Beruf und Privates unter einen Hut zu bekommen, ohne das eines auf der Strecke blieb. Ich muss ehrlich sagen dies beschrieb der Autor hier sehr gut. Die Charaktere, die ich schon vom Vorband kannte, konnten mich auch hier erneut überzeugen. Insbesondere Fabian Risk der seinen eigenen inneren Kampf ausfocht, konnte ich mitunter gut verstehen. Ebenso gefiel mir die sehr engagierte Irene Lilja sehr gut. Trotz den unnötigen Längen konnte mich das Buch größtenteils wieder überzeugen. Lediglich das abrupte und offene Ende hat mich mal wieder fragend zurückgelassen. So warte ich nun auf den nächsten Band, um hoffentlich Klarheit zu bekommen und gebe diesem Buch wegen der famosen Idee des Täters 4 von 5 Sterne.
Drei Sterne
von trucks - 30.06.2019
Drei Sterne Stefan Anhem kriegt mich mit seinen Büchern immer relativ rasch - oder gar nicht... Das ist komisch, das variiert wirklich fast von Buch zu Buch... Meistens mag man ja einen Autor entweder immer oder halt gar nicht; hier ist so, dass mich das Buch wieder einmal teilweise von sich überzeugen konnte, aber eben nicht in voller Gänze leider. "Ein Mörder wählt seine Opfer scheinbar zufällig aus. So hinterlässt er keine Spuren. Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel. Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?" Nicht, dass das Buch nicht spannend ist, das ist es durchaus. Aber es gab eben so einige Längen, die mich immer wieder "unterbrachen" beim Lesen und das hat mich schon gestört... Zudem fand ich die agierenden Personen nicht immer glaubwürdig, Einiges konnte ich mir so einfach nicht vorstellen in der Realität, aber das ist natürlich rein subjektiv gesprochen. Da mich das "Große und Ganze" aber dennoch gut unterhalten hat, vergebe ich drei Sterne.
Spannend
von Bücherwurm78 - 24.06.2019
Ich habe schon die Vorgängerbücher um Fabian Risk gelesen, so dass ich mich schon sehr auf das neue Buch gefreut habe. Und auch dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen. Wie gewohnt, ab der ersten Seite bis zur letzten Seite spannend. Die Schreibweise hat mir auch wieder sehr gut gefallen, flüssig geschrieben und es gibt präzise Orts- und Personenbeschreibungen, ohne dass diese zu sehr ins Detail gehen würden. Auch die persönlichen Probleme u.a. von Fabian Risk und seinen Kollegen werden gut beschrieben und kommen auch wieder nicht zu kurz. Der einzige Kritikpunkt für mich war, dass es in diesem Thriller irgendwie zu viele Baustellen gibt, das heißt es gab für mich zu viele verschiedene Vorgänge, die behandelt und aufgeklärt werden mussten. Aber der Thriller hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Schwierig
von raschke64 - 24.06.2019
In Helsingborg wird ein kleiner Junge in einer Waschmaschine ermordet. Fabian Risk ist nicht an der Untersuchung des Falls beteiligt. Nachdem beim letzten Fall seine Tochter angeschossen wurde und noch im Krankenhaus ist, versucht er gerade, seine Ehe und damit seine Familie zu retten. Doch nach weiteren Morden und der chronischen Unterbesetzung der Kripo kehrt er in den Dienst zurück. Das Buch ist für mich etwas schwierig. Es ist gut lesbar, spannend, wenn auch ein wenig zu viel auf den privaten Ebenen passiert. Aber ich würde es als eine Art Zwischenbuch der Reihe auffassen. Denn viele Sachen bleiben unaufgeklärt und in der Schwebe. Dazu kommt, dass man die Zusammenhänge wohl nur verstehen kann, wenn man die Vorgängerbücher kennt. So einfach mit diesem Buch anfangen, ist nicht möglich, weil zu viel Wissen fehlt. Da ich die Vorgänger kenne, hatte ich damit kein Problem und war sofort im Geschehen drin und fand das Buch gut. Allerdings fand ich den deutschen Titel gelinde gesagt idiotisch. Er passte überhaupt nicht zum Geschehen. Der Originaltitel ist viel besser.
Mordserie
von schliesi - 23.06.2019
Inhalt und meine Meinung: Ein Mörder hinterlässt keine Spuren, wählt er seine Opfer zufällig aus oder steckt hier ein System dahinter? Der Helsingborger Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel. Eigentlich ist Fabian Risk noch beurlaubt doch seine Kollegen brauchen dringend Hilfe. Dieser Krimi ist sehr emotional, ein Wechselbad der Gefühle. Viele Ungereimtheiten, viele offene Enden. Ich war von der ersten Seiten an gefesselt und die Geschichte hat mich sehr bewegt. Anhems Schreibsteil ist wie immer sehr detailliert und bildhaft, ich konnte mich gut in die Handlung einfinden. Schade fand ich es allerdings, dass das Ende diesmal so offen bleibt, hier hätte ich mir einfach ein schlüssiges Ende gewünscht. Deshalb ein Stern Abzug von mir.
Multi-Tasking in Helsingborg
von Cindy - 18.06.2019
Im vierten Teil der Krimireihe um Polizeikommissar Fabian Risk steht noch weniger als bereits im letzten Teil unser Titelheld wirklich im Mittelpunkt des Geschehens oder wenigstens der Ermittlungen. Anderen Mitgliedern des Kommissariats von Helsingborg wird hier ebenso viel Platz eingeräumt. Und wie es auch im echten Leben ja oft so ist, arbeiten die Ermittler auch an drei Fällen gleichzeitig. Während sich Fabian zusätzlich noch mit Geschehnissen aus dem letzten Buch beschäftigen muss... Diese parallelen Ermittlungen und damit verbundenen häufigen Szenen- und auch Perspektivwechsel konnte ich zwar ganz gut auseinander halten, doch bricht mit jedem Schnitt auch immer wieder die gerade erst aufgebaute Spannung ab. Obwohl es ja an anderer Stelle oft nicht minder spannend weitergeht und man keine Minute zum durchatmen hat, die ich als Leser doch ab und zu brauche. Meist fiebert man ja mit einer Person mit, fürchtet um ihr Leben oder will, dass sie den Fall aufklärt (und freut sich auf Szenen zum verschnaufen). Hier brennt es gleich an mehreren Stellen und man hat überall Angst um jemanden und hofft, dass er/sie das Ende des Romans noch erleben wird. Das kann auch anstrengend werden beim Lesen. Der im Klappentext angeteaserte Fall um den Würfelmörder nimmt auf den gut 500 Seiten dann aber am allerwenigsten Platz ein, was mich doch sehr enttäuscht hat da ich gerade diesen Ansatz für einen Fall ziemlich spannend fand. Doch er wird fast stiefmütterlich behandelt, und wie es auch bereits im Klappentext steht (ich aber vorher gar nicht genau gelesen habe) wird er noch nicht einmal innerhalb dieses Buches gelöst. Dafür muss man dann doch bitte auch noch Teil 5 kaufen. Im übrigen würde ich empfehlen, vor 10 Stunden tot unbedingt auch Teil 3 zu lesen, sonst blickt man bei einigen Erzählsträngen gar nicht durch. Am idealsten wäre es zwar, eh alle Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Aber 18 Grad Minus kann man gerade noch so auch eigenständig lesen. Bei 10 Stunden tot ist das dann nicht mehr so, man wäre wohl an einigen unverständlichen Stellen nur frustriert. Zartbesaitet sollte man auch nicht sein, denn es geht hier definitiv heftiger zu als in einem gemütlichen Alpenkrimi .
Die Würfel sind gefallen
von Martin Schult - 17.06.2019
Fabian Risk bekommt es mit einer rätselhaften Serie von schrecklichen Morden zu tun. Obwohl es so scheint, als sei ein Serientäter aktiv, können keine Gemeinsamkeiten entdeckt werden. Der Täter scheint nach einem Zufallsprinzip vorzugehen, was den Ermittlern großes Kopfzerbrechen bereitet. Zudem bekommt es Fabian Risk auch noch mit Problemen in seiner eigenen Familie zu tun, die alles von ihm abfordern... 10 Stunden tot ist bereits der vierte Band der Reihe um Kommissar Fabian Risk. Nachdem mir der Vorgängerband sehr gut gefallen hat, bin ich mit hohen Erwartungen in das Buch gestartet. Stefan Anhem erzählt die Geschichte wieder in seinem lebendigen und gut zu lesenden Schreibstil, der mich schnell wieder nach Schweden entführte. Wie schon in den Vorgängerbänden entwickeln sich die Protagonisten weiter und das Netz untereinander wird immer komplexer. So war es auch nicht immer einfach, den Überblick über die unterschiedlichen Handlungsstränge zu behalten. Nichts desto trotz entwickelte sich ein immer weiter ansteigender Spannungs-bogen, der jedoch aus meiner Sicht zum Ende zu viel offen ließ. Der Cliffhanger macht sicherlich Lust auf den nächsten Band, aber ein wenig mehr Aufklärung hätte ich mir schon gewünscht. 10 Stunden tot ist aus meiner Sicht eine gelungene Fortsetzung der erfolgreichen Thriller-Reihe aus Schweden, ich rate aber nicht als Quereinsteiger mit diesem Band in die Serie zu starten, da es sehr große Bezüge zu den vorherigen Büchern gibt. Das Buch ist sicherlich lesenswert und die besonderen Charaktere verleihen ihm einen besonderen Charme. Von mir erhält der Thriller aufgrund des zu abrupten Endes gute vier von fünf Sternen.
Fortsetzung folgt...
von KiMi - 17.06.2019
Ich habe bisher alle Bücher der Fabian Risk Reihe gelesen und das sollte man auch gemacht haben bevor man an dieses Buch geht, da die Zusammenhänge sonst glaube ich manchmal schwer zu verstehen sind. Ich bin immer sehr begeistert von der packenden Schreibweise und den toll ausgearbeiteten Charakteren die sich von Buch zu Buch weiter entwickeln und entfalten. Die Story ist wieder toll geschrieben und der Spannungsbogen fällt zu keiner Zeit nennenswert ab. Diesmal gibt es jedoch für mich leider einen Grund einen Stern abzuziehen, den ich ziemlich schade finde. Es ist bei einer solchen Reihe ja schon üblich, dass manche Handlungsstränge offen bleiben und erst im folgenden Band geklärt werden. Diesmal hatte ich jedoch bereits nach dreiviertel des Buches das Gefühl, das diese komplexen Fälle doch nicht einfach so schnell aufgeklärt sein können ohne zu Hetzen. Aber das sich dies in der unangenehmen Form aufklärt, dass eigentlich gar kein Fall so richtig abgeschlossen wird und alles offen bleibt hat meine schlimmsten Erwartungen übertroffen. Jetzt bekommt der letzte Satz der Buchvorstellung Wird dieser Fall ungelöst bleiben? leider eine ganz andere Bedeutung und Gewichtigkeit :-) Das Buch ist nach wie vor toll aber ich kann jetzt nur abwarten und auf eine ganz schnelle Fortsetzung hoffen damit meine Wissbegierde endlich befriedigt wird!
Für Kenner der Vorgängerbände
von PMelittaM - 15.06.2019
Nach den Vorfällen im Vorgängerband ist Fabian Risk noch freigestellt, aber nicht nur seine Familienprobleme beschäftigen ihn, sondern auch die Verdächtigungen gegen einen Kollegen. Seine Kollegen sind derweil mit mehreren Todesfällen beschäftigt, u. a. wurde ein syrischer Junge bestialisch getötet. In Dänemark ist Dunja Hougaard untergetaucht, und dann ist da noch der Mörder, der Opfer, Ort und Todesart auswürfelt. Ich habe es schon in meiner Rezension zu Band 3 vorhergesehen, die Romane der Reihe verquicken sich immer mehr, und man sollte, um den Überblick zu behalten, die Vorgängerbände kennen. Stefan Ahnhems Romane sind komplex, mit mehreren Handlungssträngen, und wer die bisherigen Geschehnisse nicht kennt, dürfte Probleme haben, alles zu verstehen. Mit diesem Band setzt er dem Ganzen im übrigen noch die Krone auf, denn am Ende bleibt einiges offen und wird sicher im nächsten Band fortgesetzt. Mir gefällt das übrigens gut, warum sollten Thriller-Reihen nicht auch als Mehrteiler funktionieren können. Manch einem, der am Ende eines solchen Romans Auflösungen erwartet, könnte sich davon aber vor den Kopf gestoßen fühlen. Ich mochte die Reihe von Anfang an, und so war ich schnell wieder im Geschehen, auch wenn einige Zeit seit dem letzten Band vergangen ist. Wer den aber gerne gelesen hat, erhält hier ausreichend Andeutungen, um sich wieder zu erinnern. Ich bin nur so durch den Roman geflogen, er ist spannend, gesellschaftskritisch (u. a. bzgl. Rechtsextremismus und dem Umgang mit Psychiatriepatienten) und nimmt den Leser emotional mit. Das liegt u. a. an den verschiedenen Perspektiven, man begleitet nicht nur die Ermittler, inkl. Privatleben, sondern auch Täter und mögliche Opfer. Mir scheint es fast, als hätte der Autor, ähnlich wie Stieg Larsson in seiner Millenium-Reihe, bereits einen großen Handlungsbogen konzipiert, und ich bin gespannt, ob die Reihe dann irgendwann ihr natürliches Ende erreicht. Ich bin wieder begeistert, so langsam wird das eine Lieblingsreihe von mir. Gerade, dass nicht alles in einem Band aufgelöst wird, gefällt mir gut, ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es weitergehen wird. Von mir gibt es daher volle Punktzahl. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte sie lieber von Anfang an lesen, dieser Roman würde ihn sonst nur frustrieren. Wer die Reihe bis hierher gelesen hat, wird eine interessante Fortsetzung finden, noch mehr Komplexität und ein offenes Ende, das man natürlich mögen muss.
Band 4 - Ein dezent chaotischer Thriller
von leseratte54 - 13.06.2019
Im Ullstein Verlag erschienen ist der Thriller 10 Stunden tot von Stefan Ahnhem am 2. Mai 2019. Auf 496 Seiten wird der mittlerweile 4. Band des Fabian-Risk-Krimi erzählt. In Helsingborg ist extrem viel los. Morde die nicht aufgeklärt werden, Opfer die keine Verbindung miteinander aufweisen, ein Ermittler (Fabian-Risk) der aufgrund seiner familären Situation (Probleme mit den Kids und mit seiner Ehe sind an der Tagesordnung) in seinem Handeln eingeschränkt ist. Da ich erst im 4. Band eingestiegen bin und die ersten drei Bände nicht gelesen habe, (1. Band Und morgen Du / 2. Band Herzsammler / 3. Band Minus 18 Grad) hatte ich desöfteren den Eindruck, dass mir Vorkenntnisse fehlen und die Charaktere hatten nun bei mir noch keinen Charakter. Insgesamt fand ich den Thriller mäßig. Anfangs spannend, habe ich im laufe des Lesens den Faden verloren -zu viele Handlungsstränge- und am Ende...naja...ich habe es mir anders vorgestellt.
Anders als erwartet, aber gut
von Anonym - 13.06.2019
Schienen ins nirgendwo, dunkle Wolken am Himmel und brachliegendes Umland. Bedrohlich und schwer empfängt das Cover den Leser, er sich laut Klappentext auf eine Mordserie gefasst machen muss, welche nicht greifbar sind. Denn der Mörder würfelt sich seine nächsten Morde auf eine perfide und lang ausgetüftelte Art und Weise zusammen, die dem Leser sogar beim Lesen einiges abverlangt. Bereits der Prolog, in dem dem Leser die volle Grausamkeit des Buches vor Augen geführt wird, fesselt ihn und zieht ihn in den Bann. Nachdem man nach ein paar Seiten erstmals denkt, wieder Luft holen zu können, fällt der Leser gleich kopfüber in die nächste Grausamkeit. Doch es ist noch nicht genug. So ergeben sich Handlungsstränge, die zwar entfernt etwas miteinander zu tun haben, jedoch scheinbar vollkommen voneinander losgelöst sind. Herauszufinden, ob es eine Verbindung gibt, liegt in der Hand des relativ kleinen Polizeiteams von Helsingborg. Doch während die Polizei mit den offiziellen Fällen eigentlich genug zu tun haben sollte, wird sie auch noch Opfer von politischen Attacken, und beschäftigt sich darüber hinaus noch mit alten Fällen, die nach Meinung einiger immer noch ungelöst scheinen. Zum Inhalt sei nur noch so viel gesagt, viel Input, aber es lohnt sich. Was allerdings etwas verwirrt, ist der tatsächliche Zusammenhang zwischen der Inhaltsangabe auf dem Buchrücken und dem eigentlichen Inhalt. Man erwartet eine Mordserie, man bekommt viele Handlungsstränge mit ebenso vielen Fällen und Ermittlungen. Ja, es gibt zwar diese ominösen Morde, welche sich der unbekannte Täter erwürfelt, allerdings scheint dies nicht das wirkliche Hauptaugenmerk des Buches zu sein. Schlecht ist diese Tatsache nicht, der Leser muss sich nur darauf einstellen, seine Erwartungen an das Buch in Bezug auf den Buchrücken eventuell nicht ganz erfüllt zu bekommen. Die beschriebenen Handlungsstränge allerdings weiß der Autor gekonnt in Szene zu setzen und miteinander zu verknüpfen, sodass es abwechslungsreich und spannend ist, während nicht zu viel verraten wird und der Leser nur Stück für Stück an des Rätsels Lösung herangeführt wird. Dabei verwendet der Autor eine sehr eingängige Sprache, welche beim Leser Anklang findet und dessen Inhalt gut aufgenommen werden kann. Auch die Charaktere, so kompliziert und widersprüchlich sie sein mögen, sind gut zu durchdringen. Ich muss sagen, auch wenn ich noch ein bisschen dem Inhalt des Buchrückens nachweine, hat mich das Buch mit dem gelieferten Inhalt gefesselt und mich dazu gebracht, die fast 500 Seiten in relativ kurzer Zeit zu verschlingen. Wer ein spannendes Buch für lange Sommerabende sucht, in dem er versinken kann, hat mit diesem Buch auf jeden Fall einen guten Griff gewagt.
Bin nicht überzeugt
von RebekkaT - 12.06.2019
10 Stunden tot von Stefan Ahnhem aus dem Ullstein Verlag Ein in einer Waschmaschine zu Tode geschleuderter syrischer Junge, ein Brandanschlag auf ein Asylantenheim, die Schwedendemokraten außer Rand und Band, Dunja Hougaard, Theo und die Smiley-Gang ... der Mord an Inga Dahlmberg bekommt wieder einen Platz und ein Mörder, der seine Opfer und deren Todesart auswürfelt; dazu ein Fabian Risk, weiter mit vielen privaten Problemen, Irene Lilja, die sich mit den Schwedendemokraten anlegt und natürlich Molander, der weiter unter Verdacht steht. Dieses Buch ist wie ein Eintopf - alle Reste von gestern wurden zusammengerührt und noch einmal aufgekocht. Das kann gut schmecken - wenn es gut gemacht ist. Cover: Beide Gleise führen wieder zusammen, so habe ich das Cover interpretiert und gehofft, dass endlich alles aufgeklärt wird und dann das. Es hätten eher noch vier weitere Gleise abgebildet werden müssen, die dann alle auseinander gehen, denn nichts hat sich geklärt. Schreibstil: es wird einfach immer mehr umschrieben, verschönert, zurückgeblickt. Es war mal sehr spannend, dann wurde es plötzlich unglaublich langweilig und das Ende klärt fast gar nichts auf. Ich fand das Buch schwierig. Erstmal sollte man mindestens den Vorgänger Minus 18 Grad gelesen haben, und dann werden die Bücher von Mal zu Mal dicker, ohne mehr Handlung zu haben. Es wird mir zuviel umschrieben, zuviel gesprungen, es kommen zu viele unnütze Dinge drin vor. Ich habe tatsächlich ewig gebraucht, fast 4 Wochen, um das Buch zu Ende zu lesen, da es mich nicht fesseln konnte und das Ende hat mich sehr enttäuscht.
Weniger ist oft mehr
von Nijura - 12.06.2019
Kommissar Fabian Risk bekommt es diesmal mit einem unberechenbaren Mörder zu tun, denn dieser würfelt seine Opfer aus und da es keine Verbindung zwischen den Morden zu geben scheint, wird es sehr schwer den Täter zu fassen. Zudem droht seine Familie auseinander zu brechen, er findet zu seinen Kindern keinen rechten Zugang und er weiß auch nicht, wo seine Frau gerade steht. Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut und ja, ich habe tatsächlich alle drei vorherigen Teile mit 5 Sterne benotet, weil ich sie richtig klasse fand. Diesmal kann ich das leider absolut nicht. Das Buch hat mindestens 6 Handlungsstränge und da ich das Buch zeittechnisch auch nicht durchgehend lesen konnte (mitunter habe ich mal zwei Tage aussetzen müssen), tat ich mir sehr schwer, der Handlung zu folgen. Die Kriminalinspektorin Irene Lilja ermittelt im Rahmen eines Mordes im rechten Milieu, dort wird sie mehrfach von den Rechten angegriffen, sie bringt sich laufend wieder in Gefahr, aber sie kommt immer wieder mit einem "blauen Auge" davon, das war für mich nicht nachvollziehbar. Daneben geht es um einen Mörder mit Würfeln, Fabian verdächtigt seinen Vorgesetzten des Mordes, außerdem ist er einem Mörder auf der Spur, der pornosüchtig ist, ein Kinderschänder treibt sein Unwesen, Kim Sleizner sucht nach einer untergetauchten Kollegin, die er zur Strecke bringen will. Trotz des eingängigen Schreibstils, blieb die Spannung teilweise auf der Strecke, und die Handlung blieb verworren, weil viel zu viel passierte und ich manchmal gar nicht mehr wusste, wie was miteinander zusammen hängt. Der Autor hätte locker mehrere Bücher aus diesem Buch machen können und dafür nicht so viele offene Enden hinterlassen müssen, das wäre sicher besser gewesen und würde seine Leserschaft nicht so sehr vergrätzen. Ich weiß ja nicht wie es den anderen geht, aber bis zum nächsten Fortsetzungsroman, ich nehme jetzt mal an, der erscheint erst nächstes Jahr - merke ich mir die vielen losen Enden nicht und es wird dann schwer für mich in das nächste Buch rein zu finden. Fazit: Zu viele Handlungsstränge und am Schluss zu viele offene Enden.
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