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Herzsammler

Kriminalroman. Originaltitel: Den nionde graven. 'Fabian Risk'.
Buch (kartoniert)
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Der neue Pageturner des Spiegel-Bestsellerautors
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Herzsammler als Buch

Produktdetails

Titel: Herzsammler
Autor/en: Stefan Ahnhem

ISBN: 3471351116
EAN: 9783471351116
Kriminalroman.
Originaltitel: Den nionde graven.
'Fabian Risk'.
Übersetzt von Katrin Frey
List Paul Verlag

10. Juli 2015 - kartoniert - 576 Seiten

Beschreibung

Stockholm, Metropole des Nordens. Fabian Risk wollte eigentlich mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch dann taucht die brutal zugerichtete Leiche des Justizministers auf, und Risk wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Es bleibt nicht bei einem Opfer. Die einzige Verbindung zwischen den Toten: Jedem wurde ein Organ geraubt. Als ein Verdächtiger Selbstmord begeht, glauben Risks Kollegen, den Fall gelöst zu haben. Nur Risk hat Zweifel. Er hat eine Vermutung, was eigentlich hinter alldem steckt. Und er ahnt, dass der Mörder mit seinem Rachefeldzug noch lange nicht fertig ist ...
Herzsammler ist der zweite Teil der Fabian-Risk-Serie und erzählt die spannende Vorgeschichte zu dem großen Spiegel-Bestseller Und morgen du.

Portrait

Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Mit seinem Debüt Und morgen du schaffte er auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm.

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Buch (kartoniert)
von Stefan Ahnhem
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Bewertungen unserer Kunden
Brutaler Schweden-Krimi mit nicht ganz passendem Titel
von bromer65 - 03.09.2015
Der Autor: Stefan Ahnhem, geboren 1966, ist ein bekannter schwedischer Drehbuchautor, unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm. Mit seinem Debüt Und morgen du schaffte er auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste. Das Buch: Herzsammler von Stefan Ahnhem ist im Juli 2015 als Taschenbuch im List Verlag erschienen. Das Cover: Das Cover zeigt einen leeren Steg, der in einen See führt. Unter dem Bild steht auf dunklem Hintergrund der Buchtitel in großgeschriebenen, etwas krakeligen weißen Druckbuchstaben. Für mich nicht sehr auffällig, hat aber große Ähnlichkeit mit den Covern von anderen Schweden-Krimis. Klappentext: Stockholm, kurz vor Weihnachten. Schnee und eisige Kälte haben die Stadt fest im Griff. Kommissar Fabian Risk hat mit Eheproblemen zu kämpfen, seine Frau Sonja möchte sich scheiden lassen. Risk muss sich alleine um die beiden Kinder kümmern. Aber dann wird er zu einem brisanten Fall gerufen: Der Justizminister ist verschwunden. Er hat nach einer Debatte den Reichstag verlassen, kam aber nie bei dem auf ihn wartenden Auto an. Risk findet den Minister, doch zu spät: Er wurde brutal ermordet. Und es bleibt nicht bei dieser einen Entführung. Gleichzeitig wird in Kopenhagen eine Frau umgebracht. Die junge Polizistin Dunja Hougaard ermittelt, muss sich dabei aber mit den unwillkommenen Avancen des Polizeichefs herumschlagen. Der sabotiert den Fall, wo er nur kann. So fällt keinem die Ähnlichkeit zu der Mordserie im Nachbarland Schweden auf. Bis es fast zu spät ist.Zwei Länder. Zwei Ermittler. Ein Fall. Meine Meinung: Das Buch ist grausam, brutal, es gibt sehr viele Handlungsstränge, die es einem nicht leicht machen, dem Geschehen zu folgen. Ich hatte jedenfalls meine liebe Mühe damit, einordnen zu können was wo passiert. Zum Beispiel: Helsingborg/Helsingör klingt sehr ähnlich, die Orte sind aber in zwei verschiedenen Ländern. Der Autor legt immer wieder falsche Fährten, die den Leser in die Irre führen, um was es eigentlich geht, das klärt er erst ganz zum Schluss. Die Ermittler finde ich nicht so realistisch gezeichnet. So wie z.B. Malin Rehnberg, die hochschwanger, 2 Monate vor der Geburt von Zwillingen, noch im Außendienst ermittelt und schließlich auch in eine lebensbedrohliche Situation gerät. Ist das tatsächlich in Schweden so? Fabian Risk kann in einer sehr bedrohlichen Situation zum Ende des Buches nicht schießen? So einer ist Polizist? Für mein Verständnis sind diese Personen nicht sehr gut getroffen, ich konnte nicht warm werden mit ihnen. Was mich aber am Meisten gestört hat: Die Handlung von Herzsammler spielt im Jahr 2009, also VOR Und morgen du , ist also eigentlich der 1. Fall von Fabian Risk und nicht der 2. Fall. Wieso die Bücher in falscher Reihenfolge erschienen sind, verstehe ich nicht. War das nur in Deutschland so, oder hat der Autor Herzsammler tatsächlich erst später geschrieben? Das (letzte) Kapitel X in Herzsammler habe ich nicht verstanden, bis ich ein paar Rezensionen zu Und morgen du gelesen habe. Das ist eindeutig die Überleitung zum Buch Und morgen du . Der ursprünglich angekündigte Titel Was dir nicht gehört hätte meiner Meinung nach viel besser zum Geschehen gepasst. Kein Buch für zartbesaitete Menschen. Von mir gibt es für diesen Krimi 2 Sterne.
Extremer Krimi aus Schweden
von sommerlese - 28.08.2015
Mit einem Brief aus dem Jahr 1999 durch einen Kriegsgefangenen an seine große Liebe beginnt dieser Krimi. Die Handlung beginnt dann 10 Jahre später mit dem Verschwinden des schwedischen Justizministers Carl-Eric Grimås. Man geht von einer Entführung aus, es endet jedoch mit einem Gewaltverbrechen. Als weitere Opfer auftauchen, stellt man fest, dass ihnen Organe entnommen wurden. Der psychisch kranke Täter wird bald gefasst, daraufhin nimmt er sich das Leben. Eigentlich wäre die Aufklärung hier zu Ende, doch es steckt mehr hinter den Fällen als hier offensichtlich wird. Es geht um Organhandel. Dieser Krimi ist äußerst brutal und direkt und von Anfang an sehr spannend geschrieben. Aber man muss erst einmal die vielen Personen ordnen, die verschiedenen Handlungsstränge auf der schwedischen und der dänischen Seite sortieren, bevor man sich in die Story einfinden kann. Die verschiedenen Erzählfäden hängen durchaus zusammen, allerdings wird erst allmählich klar, wie sie sich miteinander sinnvoll verknüpfen lassen. Die wechselnden Handlungsstränge führen mal nach Dänemark, mal nach Schweden und in den kurzen Kapiteln baut sich wirklich Spannung auf. Der Schreibstil ist flüssig und mit teilweise vulgärer Sprache wird hier brutale Gewalt gezeigt, die durch die entsetzlichen zugerichteten Mordopfer noch unterstrichen wird. Es ist keine leichte Kost für Krimileser. Stefan Ahnhems Roman enthält typische Inhalte eines Schwedenkrimis. Er ist brutal, blutig, mit Leichen wird nicht gespart und die Protagonisten Fabian und Dunja haben zufälligerweise beide ein schwieriges Privatleben und intrigante oder sexistische Vorgesetzte. Eine Szene spielt in einem chinesischen Arbeitslager, die Verbindung zu China ist aber für die Handlung völlig irrelevant. So etwas muss in einem Krimi inhaltlich abgestimmt sein und kann nicht so aus der Luft gegriffen werden. Dann ermittelt gemeinsam mit Fabian Risk eine hochschwangere Kollegin Malin Rehnberg, die auch entscheidenden Anteil an der Aufklärung der Fälle hat. Da frage ich mich doch wirklich, ob es in Schweden keinen Mutterschutz gibt. Und warum erduldet Dunja Hougaard als Polizistin sexuelle Anspielungen von ihrem Vorgesetzten? Trotzdem habe ich den Krimi gefesselt verfolgt und bin auch in die Geschichte regelrecht eingetaucht. Ein typischer Schwedenkrimi mit Aktion, Gewalt und zwei nicht zu entmutigenden Protagonisten, die entgegen aller Erwartungen weiter ermitteln. Spannende Lektüre mit Einschränkungen inhaltlicher Art.
Als Leser immer wieder orientierungslos
von Gisel - 22.09.2015
Kurz vor Weihnachten wird in Stockholm der Justizminister entführt. Fabian Risk und sein Team beginnen die Ermittlungen. Währenddessen wird in Kopenhagen eine junge Frau getötet. Allerdings bemerkt lange keiner der Polizisten die Ähnlichkeit der Fälle. Der Täter hinterlässt eine blutige Spur und mehrere Tote, bis die Ermittler ihn finden. Dabei gerät auch eine Ermittlerin in tödliche Gefahr. Ein Krimi, der sich über drei Länder, verschiedene Handlungsplätze, viele Handlungsstränge und zwei Zeitebenen erstreckt, benötigt entsprechend viele handelnde Personen. Allerdings habe ich mich gerade deshalb beim Lesen schwer getan, die Übersicht zu behalten. Wer, wo, was, wie, wann - das war mir oft unklar, und beim Rätseln darüber habe ich immer wieder mal den roten Faden verloren. Ich wüsste dabei nicht, was man besser machen könnte angesichts der Komplexität der Fakten, die der Autor verarbeiten wollte, dennoch finde ich es ein reichlich großes Projekt, das Stefan Ahnhem hier präsentiert. Die Auflösung ist eine Überraschung, die schlussendlich eine stimmige Erklärung abgibt und alle Handlungsstränge gekonnt miteinander verbindet, andererseits aber erst nachträglich zu erkennen ist. Dennoch gibt es von mir einen Stern Abzug wegen der Unübersichtlichkeit der verschiedenen Handlungen, die mich als Leser des Öfteren orientierungs- und ratlos hinterließen; das hat mein Lesevergnügen empfindlich verringert. Während mich der erste Fall um Fabian Risk eindeutig begeistert hat, empfinde ich diese Geschichte als äußerst komplex. Zudem störten mich weniger die familiären Probleme, die immer wieder in die Geschichte hineinspielen, sondern dass die Kinder dabei hin und hergeschoben werden wie Schachfiguren, die man herbeiholt, wenn sie dem Lauf der Geschichte dienlich sind. Doch es ist gängige Praxis, dass sowohl Fabian Risk wie auch seine Frau die Kinder allein in der Wohnung lassen, und das hat irgendwie keine Konsequenzen. Dieser Handlungsstrang ist äußerst unglaubwürdig. Damit kann ich nur eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen und vergebe 3,5 Sterne, die ich aufrunde. Hoffentlich kann mich der nächste Fall mit Kommissar Risk mehr begeistern.
Solider Kriminalroman
von AKRD - 04.08.2015
Nach "Und morgen Du" legt Stefan Ahnhem mit "Herzsammler" nun seinen zweiten Krimi um den etwas verschrobenen Ermittler Fabian Risk vor, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht und die Reihe meiner bescheidenen Meinung nach gekonnt fortsetzt. Klappentext: Stockholm, kurz vor Weihnachten. Schnee und eisige Kälte haben die Stadt fest im Griff. Kommissar Fabian Risk hat mit Eheproblemen zu kämpfen, seine Frau Sonja möchte sich scheiden lassen. Risk muss sich alleine um die beiden Kinder kümmern. Aber dann wird er zu einem brisanten Fall gerufen: Der Justizminister ist verschwunden. Er hat nach einer Debatte den Reichstag verlassen, kam aber nie bei dem auf ihn wartenden Auto an. Risk findet den Minister, doch zu spät: Er wurde brutal ermordet. Und es bleibt nicht bei dieser einen Entführung. Gleichzeitig wird in Kopenhagen eine Frau umgebracht. Die junge Polizistin Dunja Hougaard ermittelt, muss sich dabei aber mit den unwillkommenen Avancen des Polizeichefs herumschlagen. Der sabotiert den Fall, wo er nur kann. So fällt keinem die Ähnlichkeit zu der Mordserie im Nachbarland Schweden auf. Bis es fast zu spät ist.Zwei Länder. Zwei Ermittler. Ein Fall. 576 Seiten sind kein Pappenstiel, doch das Buch liest sich flüssiger, als ich vermutet hatte und war somit ratzfatz durchgelesen. Die Spannung war für mich zwar nicht durchgehend gegeben, doch das soll kein Minuspunkt sein, denn es ist ja auch kein Thriller, sondern ein Kriminalroman und da sind leichte "Ruhephasen" ja durchaus ein gängiges Stilmittel. Fabian Risk ist ein ungewöhnlicher Kommissar und hat Ecken und Kanten, wie ich das mag bei einem Protagonisten. Zu glatt finde ich oftmals zu unglaubwürdig... Alles in allem ein wirklich guter Kriminalroman.
Langweilig wie mittelmäßig
von Wedma - 06.08.2015
Ich wollte mich für diese Geschichte begeistern können, denn Autoren, deren Werke man reihenweise lesen kann, sind gerade das, wonach ich Ausschau halte. Leider kam es anders. Der Text liest sich schnell, bloß es wird durch eine recht plumpe Art der Materialdarbietung erreicht. Fertigbrei sagt man dazu. Das, was Leser wissen soll, wird im bereits vorgekauten Zustand in den Mund geschoben, man braucht nur zu schlucken. Auch die Bilder, die die zahlreichen wie seitenlangen Erzählerberichte und Behauptungen untermauern würden, liefern oft zu wenig an Greifbarem. Viele Dinge, statt sie dramatisch auszuschlachten, werden einfach auf dem Niveau der Behauptungen gelassen. Mir fiel schwer, diesen Glauben zu schenken und ich musste mehrmals entnervt das Buch weglegen. Auch zu viel Effekthascherei hat mir das Lesen gründlich vermiest. Ich musste dabei oft an Kinder denken, die sich schaurige Geschichten erzählen und, um einander noch mehr zu beeindrucken, sich immer makabereren Einzelheiten einfallen lassen. Spannung hält sich also eher in Grenzen. Ich musste mich schon sehr motivieren, zum Buch zurückzukehren, aber zumindest eins des Autors wollte ich zu Ende lesen. Zwischendurch habe ich mir drei andere Krimis gegönnt, damit mir die Lust am Lesen insgesamt nicht vergeht. Auch Sätze folgender Art haben mich paar Mal auf die Palme gebracht: "Tomas Persson grinste so breit, dass sich seine aufgepumpten Brustmuskeln unter dem engen T-Shirt spannten." S. 169. Oder: "Ihr Kopf wurde von der Frage ..., überflutet wie von einer Springflut..." S. 258. Dazu kommt ein zu reger Gebrauch der Hilfsverben: "war" und "gewesen" sind ein fester Bestandteil des Textes. Der Stil ist also "Genuss" pur. Ein weiterer Punkt: Reduzierung der Figuren auf den Körper. Diese Seite wird so ausgiebig bedient, ob es zum zigsten Mal um abgetrennte Körperteile oder Sexszenen geht, dass ich mich mehrmals fragte, was genau damit bitte bezweckt wurde. Die Geschichte spielt sich hpts. auf dieser Ebene ab. Und alle, ob Kinder oder Erwachsenen sind in irgendeiner Weise gestört. Wenn so etwas wie Liebe auftaucht, nimmt sie schon recht seltsame Züge an und rutscht ganz schnell aufs Körperliche wieder. Mein Eindruck war, dass es um Zombies ging, die wie Maschinen funktionieren (mussten), um in dieser düster-grausigen Welt, so wie sie in diesem Werk gezeichnet wurde, ihr physisches Überleben sichern zu können. Die Geschichte wird aus (zu) vielen Perspektiven erzählt wird. Auch deshalb war es mir schier unmöglich, mit irgendeiner Figur warm zu werden und mit ihr durch die Geschichte zu fiebern. Dieses Zombihafte der Figuren trug enorm dazu bei. Die Handlung ist recht komplex geraten. An sich ganz gut: Es gibt mehrere Richtungen, in die ermittelt wird, wie mehrere Ermittler, in Schweden wie in Dänemark, und lange in die Handlung hinein mehrere Mörder mit ihren makabren Gelüsten. Man wird recht umständlich durch die Story geführt und erst im letzten Drittel zu easy, auf die entscheidenden Hinweise gestoßen. Das Schurkenmotiv fand ich passend. Eine sehr gute Idee. Aber deren Umsetzung lässt sich leider zu wünschen übrig. Zu dem kam mir die Handlung an vielen Stellen recht unglaubwürdig vor, am Schluss sowieso. Die Vielfalt an Themen ist einfach zu viel des Guten. Zu all dem unbändigen Mordlust, Kannibalismus, etc. kommt auf dem Endspurt auch noch Prostitution dazu. Das Ganze garniert mit dem Bestreben der Polizeichefs die Fälle ungeklärt zu lassen, da Verbindung zur hohen Politik. Auch hier also wieder mal was "Neues". Ein weiterer Punkt. Es ist schon überdeutlich, dass der Wille, einen neuen Bestseller auf den Markt zu bringen, alles bestimmt hat. Da wurde die Liste der Erfolgsfaktoren erarbeitet und diese gewissenhaft wie überbordend bedient. Beliebte Motive des Genres wie Abenteuer in einer leeren Spa-Anlage, Nötigung bei der Betriebsfeier, das Erwischen des Liebsten in Flagranti lassen an "schon zig Mal woanders gelesen/gesehen" denken. Auch das Stilmittel Traum wird zu oft ausgeschlachtet, egal ob es um Mord oder Lust geht. Immer wieder hatte ich den Eindruck, dass der Autor auch durch Wiederholung der Motive, wie z.B. fehlende Körperteile, schlicht um jeden Preis den Leser beeindrucken wollte, auch kein Klischee war zu flach, Hauptsache, das Ergebnis bekommt genug Aufmerksamkeit. Der Titel und erst recht das Coverbild passen kaum zum Inhalt. Ich habe gehofft, einen neuen Autor zu finden, dessen alle Werke ich gerne lesen würde. Leider hat sich diese Hoffnung im handwerklichen Unvermögen wie in den zu offensichtlichen Gebärden auf Teufel komm raus einen Bestseller auf den Markt zu bringen, aufgelöst. Fazit: Ein eher mittelmäßiges Werk mit einer komplizierten Handlung und hohlen Figuren. Für die eingefleischten Fans des Genres ist es evtl. was. Ich wünsche, ich hätte ein anderes Buch genommen.
Ein spannender Fall mit Fabian Risk
von Xanaka - 03.09.2015
Fabian Risk ist bei der Polizei in Schweden. Kurz vor Weihnachten wird er mit dem unerklärlichen Verschwinden des Justizministers konfrontiert. Eigentlich hatte er sich vorgenommen, sich mehr um die Familie zu kümmern. Aber in Anbetracht der Brisanz des Falles stürzt er sich zusammen mit seiner Kollegin Malin Rehnberg in die Ermittlungen. Nach intensiven Recherchen und Spurensuche finden beide den Justizminister, dieser ist schon vor einigen Tagen ermordet worden. Und es gibt weitere Tote, die mit dem Tod des Justizministers zusammenhängen. Gleichzeitig ermittelt Dunja Hoogard in Kopenhagen im Mordfall an einer jungen Frau. Auch hier sind viele Fragen offen und es folgen weitere Tote. Und es gibt in diesem Buch weitere Ungereimtheiten. Wir werden als Leser mit den verschiedensten Mordfällen, den Ermittlern in beiden Ländern, den potentiellen Tatverdächtigen und noch einigen anderen Merkwürdigkeiten konfrontiert. So erfahren wir im Prolog über den Brief eines Gefangenen aus Israel, der seine letzten Worte an seine Geliebte formuliert und diesen Brief aus einem Gefangentransport wirft, in der Hoffnung - das er sein Ziel erreicht. Der Brief erreicht sein Ziel auch wenn erst Jahre später in Stockholm. Mehr erfahren wir dann erst einmal sehr lange nichts darüber. Überhaupt, diese ganzen Schauplatzwechsel, die vielen Handlungsorte, viele Personen in ständig wechselnden Kapiteln machen es nicht leicht, sich in diesem Buch zurecht zu finden. Phasenweise kam ich mir schon fast überfordert vor. Wenn man dann die Durststrecke überwunden hat, und sich einigermaßen mit den handelnden Personen und dem Drumherum zurecht findet, dann kommt man langsam vorwärts im Buch. Und dann kommt der große Aha-Effekt und plötzlich hat man so eine Ahnung, versteht man, worum es diesem Buch geht. Ab hier wird es richtig spannend, das Buch entwickelt eine Dynamik, die Spannung steigt und steigt. Und das Ende ist nicht geradlinig, sondern auch da hat sich Stefan Anheim noch so einiges einfallen lassen. Fazit: Das Buch ist wirklich lesenswert. Aber wer damit beginnt, sollte wirklich versuchen, so viel wie möglich hintereinander zu lesen, um den Faden nicht zu verlieren. Die Anzahl der Personen war schon recht unübersichtlich, vielleicht hätte hier ein Glossar weiter geholfen. Von mir für dieses Buch 4 Punkte.
von leseratte1310 - 27.12.2015
Dieses Buch beginnt mit einem Brief, den ein Gefangener 1999 aus dem Gefangenentransporter wirft. Nach fast anderthalb Jahren erreicht dieser Brief den Empfänger in Stockholm. Damit wird alles in Gang gesetzt. Sofie Leander möchte unbedingt schwanger werden und ist deshalb in Stockholm im Krankenhaus als sie entführt wird. Als sie erwacht, findet sie sich in einem unbekannten Operationsraum wieder. Kommissar Fabian Risk wurde in die Schule seiner Tochter beordert, weil Matilda auffällig ist. Aber Risk ist abgelenkt, denn seine Dienststelle ruft ständig an. Sein Chef und er sollen zur SÄPO kommen, da der schwedische Justizminister anscheinend verschwunden ist. Aber Risk kommt zu spät. Das Buch lässt sich gut und sehr flüssig lesen. Kurze Kapitel, verschiedene Handlungsstränge und Handlungsorte sorgen dafür, dass das Tempo sehr hoch ist. Man muss schon konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Es geht sehr brutal zu, so dass das Buch nichts für Menschen mit schwachen Nerven ist. Immer wieder gibt es neue unverhoffte Wendungen. So ermittelt die dänische Polizistin Dunja Hougaard in einem Mordfall. Dass es Verbindungen gibt zwischen den Fällen, ist den Ermittlern nicht klar. Man erfährt sehr viel Persönliches über die Kommissare. Fabian Risk und seine Frau haben Eheprobleme. Beruf und Privatleben sind nur schwer und einen Hut zu bringen. Seine Kollegin Malin Rehnberg ist schwanger und erwartet Zwillinge. Aber auch bei Dunja läuft nicht alles gerade. Dies ist der zweite Band mit dem Kommissar Fabian Risk. Meiner Meinung nach muss man den Vorgängerband nicht unbedingt gelesen haben, weil alles Wesentliche in diesem Band enthalten ist. Wer temporeiche Thriller liebt und sich nicht an drastischen Beschreibungen stört, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Herzsammler
von anyways - 05.04.2016
Die Memoiren eines tödlich verletzten Gefangenen gelangen auf wirklich abenteuerliche Weise von Israel über die Grenze nach Jordanien und von dort weiter nach Schweden. Memoiren die dort auch nach längerer Zeit für drastische Konsequenzen sorgen werden. Zehn Jahre später geschehen fast zeitgleich zwei scheinbar zusammenhanglose Entführungen in Schweden. Bei der ersten handelt es sich um eine junge Frau, die während einer Routineuntersuchung in einer Arztpraxis erst betäubt wird, um dann mittels eines Krankenwagens in ein anderes Krankenhaus verbracht wird. Die Zweite ist ebenso spektakulär, denn der schwedische Justizminister Grimas verschwindet spurlos nach einer Interpellationsdebatte aus dem Reichstagsgebäude. Das wiederum ruft die Ermittler Fabian Risk und seinen Chef Edelmann auf den Plan. Gerade letzterer pflegte mit dem Justizminister eine innige Freundschaft. Nach dem Auswerten der Überwachungskameras im Justizministerium, kommen die Ermittler zu dem Schluss, dass der Verschwundene niemals das Gebäude verlassen haben kann. Nach einigem Suchen in jedem versteckten Winkel, wird Grimas im ausgemusterten Ruheraum gefunden. Tot und ohne Augen. Weitere Menschen verschwinden und werden wenig später tot aufgefunden. Mit der Gemeinsamkeit, das ihnen jeweils ein Organ fehlt. Auch beschränkt sich der Täter nicht auf Schweden, in Kopenhagen arbeitet die Ermittlerin Dunja an ebensolchen Fällen. Dunja und Fabian erleben unabhängig voneinander die bewusste aber kaum wahrnehmbare Sabotage durch ihre Chefs. Warum sollten diese ebenfalls unabhängig voneinander, diesen Fall nicht aufklären wollen? Alles beginnt mit einem Brief, der seinen Adressaten zwar viel zu spät, aber dennoch erreicht. Ein Brief dessen Inhalt den Empfänger tief erschüttert. Die Reise dieses Briefes ist anschaulich und glaubhaft geschildert, obwohl man an der Echtheit der Geschehnisse im Stillen zweifeln mag. Stefan Anhem liefert mit seinem zweiten Buch einen unheimlich komplexen Thriller ab. Viele scheinbar zusammenhanglose Erzählstränge, die sich kreuzen oder parallel laufen und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Bis zum Schluss gelingt ihm das Kunststück die Spannung aufrecht zu erhalten. Ein wenig gehadert habe ich lediglich mit der "One-Mann-Show" des Täters, das war ein bisschen dick aufgetragen, diesen an fast allen Schauplätzen in zwei verschiedenen Staaten über Monate auftauchen zu lassen. Die Charaktere die der Autor erschaffen hat sind stellenweise recht skurril. Allen voran Fabians Kollegin Malin, die mit einer Schwangerschaftsgestose im letzten Drittel noch so hart arbeitet, ist zwar nicht ganz realistisch, ihre Art mit der Schwangerschaft umzugehen war stellenweise sehr erfrischend und lebendig. Risk Eheprobleme hingegen waren mir etwas zu nebulös. Ich konnte nicht wirklich einen Aufhänger für das Problem erkennen, außer dass sich beide ohne Rücksicht auf Verluste in die Arbeit stürzen und die Kinder sich stellenweise selbst überlassen. Das wirkte auf mich geradezu unprofessionell. Ganz besonders gefallen hat mir, das nicht alles restlos aufgeklärt oder ermittelt wird. Dadurch erhebt sich die Frage nach Recht und Unrecht , und deren zweifellos kontroverse Diskussion, umso deutlicher. Sehr realistisch dargestellt finde ich die vielen verpassten Gelegenheiten, die eine schnellere Aufklärung ermöglicht hätten, die dem Thriller dadurch jedoch immer wieder eine überraschende Wendung geben. Spannung bis zu Letzt mit einer außergewöhnlichen Story die durchaus realistisch sein könnte. Gerade das macht diesen Thriller besonders.
Herzsammler
von Venice - 31.10.2015
Der zweite Teil um Fabian Risk spielt zeitlich vor den Ereignissen im ersten Teil und in Stockholm. Es ist kurz vor Weihnachten, das Familienleben von Fabian droht zu zerbrechen. Seine Frau verbringt immer mehr Zeit in ihrem Atelier. Die Kinder bleiben sich selbst überlassen und werden hin und hergeschoben wie es gerade passt. Fabian wird mit seinem Mentor, Hermann Edelmann zur Säpo beordert. Am Nachmittag ist der Justizminister aus dem Parlamentsgebäude verschwunden. Später wird dieser ausgeweidet in einem abgelegenen Raum gefunden. In Dänemark wird die Frau eines bekannten Fernsehmoderators ermordert aufgefunden. Auch ihr fehlt ein Organ. Die Ermittlungen werden von Dunja Hougaard geleitet die es nicht leicht hat sich gegen ihre männlichen Kollegen zu behaupten. Diese beiden Handlungsstränge und die Erlebnisse eines Opfers ziehen sich durch das ganze Buch und machen es nicht leicht die Spannung hoch zu halten und stören etwas den Lesefluss da man immer eine Weile braucht bis man sich auf die neuen Gegebenheiten reinfindet. Zum Ende hin werden die Stränge zusammengeführt und das Buch wird sehr spannend. Das überraschende Ende war für mich dann aber doch sehr übertrieben. Die einzelnen Morde werden sehr grausam beschrieben so dass das Buch nichts für schwache Nerven ist. Abgesehen von dem spannenden Ende fand ich es sehr schwer mich mit dem Buch anzufreunden da zu viele Handlungsstränge nebeneinander liefen. Die Ereignisse führen am Ende dazu das Fabian bei der Stockholmer Polizei kündigt um in seine alte Heimat nach Helsingborg zu ziehen. Ich bin gespannt was der dritte Teil an dem Stefan Anhem schon schreiben soll, für Überraschungen bereit hält.
Herzsammler
von raschke64 - 03.08.2015
Fabian Risk wohnt mit seiner Familie wieder in Stockholm. Eigentlich wollte er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, doch eher das Gegenteil ist der Fall. Und so geht es mit seiner Ehe immer mehr bergab. Dann bekommt er noch einen brisanten Fall auf den Tisch. Der Justizminister ist verschwunden und wird nur noch tot aufgefunden - mit einem fehlenden Organ. Und es finden sich weitere Leichen - bei allen fehlt ein Organ, jeweils ein anderes. Die Ermittlungen laufen und der Täter scheint gefasst. In Dänemark gibt es eine ähnliche Mordserie, dort werden Frauen vergewaltigt und ermordet und zerstückelt. Auch hier haben die Polizisten bald einen Täter. Und erst spät merken sie, das alles zusammenhängt und die Suche noch lange nicht zu Ende ist. Das 2. Buch um Fabian Risk ist in meinen Augen wieder ein Volltreffer. Es werden verwirrende Spuren gelegt, der Leser bekommt zwar mehr Hinweise als die Polizei. Doch wirklich umsetzen kann man sie nicht. Dafür gibt es viel zu viele verschiedene Handlungsstränge und es fehlt der Überblick, wie es zusammenhängen könnte. Das sorgt für gute Spannung. Auch privates wird angesprochen, aber es nimmt nicht den größten Raum ein und verdrängt die eigentliche Handlung. Es wird viel im Buch verarbeitet - worauf ich nicht näher eingehen möchte, um nicht zu viel zu verraten. Nur das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Oder besser gesagt, das Geschehen vor dem wirklichen Ende. Denn dass der 3. Band in Arbeit ist, finde ich toll und darauf freue ich mich.
Herzsammler
von nellsche - 08.08.2015
In seinem neuen Fall muss Fabian Risk sich zusammen mit seiner schwangeren Kollegin Malin Rehnberg um den verschwundenen Justizministers kümmern. Dieser ist nach einer Debatte im Reichstag spurlos verschwunden und alle gehen von Einer Entführung aus. Doch dann wird die grausam zerstückelte Leiche des Justizministers gefunden, so dass Fabian nun in einem Mordfall ermittelt. Während der Ermittlungen tauchen immer weitere Leichen auf. Bei den Untersuchungen stellt sich heraus, dass ihnen allen ein Organ entnommen wurde. Die Spuren führen zu einem organisierten Schwarzmarkt für Organe in Israel. Es gibt auch bald einen Verdächtigen, der für die Morde verantwortlich sein soll. Doch Fabian hat Zweifel daran, dass es sich wirklich um den Täter handelt. Als der Verdächtige dann Selbstmord begeht, ermittelt Fabian deshalb weiter. Parallel zu diesen schwedischen Ermittlungen führt Dunja Hougaardt in Kopenhagen Ermittlungen im Fall einer grausam zugerichteten Frauenleiche durch. Auch hier wird bald ein Täter gefunden. Doch Dunja ist nicht von seiner Schuld überzeugt und nimmt weitere Ermittlungen auf. Irgendwann finden diese beiden Stränge dann zusammen. Von Fabians Privatleben erfährt der Leser eine Menge. Seine Ehe steckt in einer tiefen Krise und er wird immer öfter den Anforderungen seiner Kinder nicht mehr gerecht, weil die Arbeit ihn daran hindert. Doch er will nicht aufgeben und kämpft um seine Familie. Die Geschichte ist generell gut durchdacht. Durch die mehreren parallelen Erzählstränge war ich allerdings manchmal etwas verwirrt und musste überlegen, in welchem Teil der Geschichte ich mich gerade befand. Das fand ich nicht so gut, weil ich dann rausgerissen war. Positiv fand ich die kürzeren Kapitel, dadurch war es kein Problem, das Buch mal kurz beiseite zu legen. Das Eintauchen in die Privatleben der Ermittler empfand ich positiv. Durch die Probleme etc. konnte ich eine Bindung zu ihnen aufbauen. Auch wenn ich es befremdlich fand, dass eine hochschwangere Ermittlerin noch aktiv war. Das entspricht, glaube ich, nicht so wirklich der Realität.
von Tintenherz - 02.08.2015
"Herzsammler" von Stefan Ahnhem erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 571 Inhalt: Stockholm, kurz vor Weihnachten. Schnee und eisige Kälte haben die Stadt fest im Griff. Kommissar Fabian Risk hat mit Eheproblemen zu kämpfen, seine Frau Sonja möchte sich scheiden lassen. Risk muss sich alleine um die beiden Kinder kümmern. Aber dann wird er zu einem brisanten Fall gerufen: Der Justizminister ist verschwunden. Er hat nach einer Debatte den Reichstag verlassen, kam aber nie bei dem auf ihn wartenden Auto an. Risk findet den Minister, doch zu spät: Er wurde brutal ermordet. Und es bleibt nicht bei dieser einen Entführung. Gleichzeitig wird in Kopenhagen eine Frau umgebracht. Die junge Polizistin Dunja Hougaard ermittelt, muss sich dabei aber mit den unwillkommenen Avancen des Polizeichefs herumschlagen. Der sabotiert den Fall, wo er nur kann. So fällt keinem die Ähnlichkeit zu der Mordserie im Nachbarland Schweden auf. Bis es fast zu spät ist. Zwei Länder. Zwei Ermittler. Ein Fall. Autor: Stefan Ahnhem, geboren 1966, ist ein bekannter schwedischer Drehbuchautor, unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Mit seinem Krimidebüt Und morgen du schaffte er auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das düster wirkende Cover ist mit einer großen weißen Titelüberschrift passend für einen Krimi gestaltet. Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm flüssig zu lesen. Die Geschichte beginnt mit einem blutverschmierten Brief, der lange unterwegs ist und auf vielen Umwegen seinen Adressaten erreicht. Es finden viele Aktionen statt, die nicht in dem jeweiligen Kapital bis zum Ende erzählt werden, so dass sich die Spannung immer mehr erhöht und der Leser das Buch nicht aus den Händen legen kann. Die Dramatik steigt ins Unermessliche. Viele verschiedene Handlungsstränge werfen offene Fragen auf, die sich nach und nach auf eine schlüssige Art und Weise von selbst beantworten. Am Anfang der Geschichte weiß man nicht so recht, wohin die "Reise" führt, doch am Ende fügt sich alles gekonnt zusammen. Die Handlung ist gut durchdacht und super zu verfolgen. Der Protagonist Fabian Risk und seine Mitstreiter werden sympathisch und ehrgeizig beschrieben. Sie entdecken bei ihrer aufwendigen Ermittlungsarbeit immer wieder neue Spuren auf der Suche nach dem Serienkiller. Die Anhaltspunkte, die sie herausfinden, müssen wieder und wieder aus anderen Blickwinkeln betrachtet werden. Die Spannung hält sich über das gesamte Buch und man muss einfach das Ende dieses Buch schnell erfahren. Fazit: Ein spannender und rasanter Krimi mit Gänsehautfeeling aus dem hohen Norden!
Ein total verwirrendes Chaos!
von Lerchie - 30.10.2015
Er befand sich auf einem Gefangentransport, schwer verletzt und ohne Aussicht des Überlebens. Doch bevor er starb, muster er noch einen Brief loswerde, den dessen Empfänger er nur den Namen wusste, keine Straße, keine Stadt, kein Land. Der Wind trug den Brief davon¿ Sofie Leander wartete beim Gynäkologen auf ihre Ultraschalluntersuchung, als sie plötzlich entführt wurde¿ Fabian Risk war allein -seine Frau hatte keine Zeit - bei der Klassenlehrerin seiner Tochter Mathilde und erfuhr von ihr, dass sie immer wieder Szenen vom Streit ihrer Eltern zeichnete¿ Der Justizminister war entführt worden, das das durfte noch nicht bekannt werden. Fabian sollte die Ermittlungen leiten. Als er ihn schließlich fand, war er tot und ihm fehlte ein Organ¿ Karen Neumann flüchtete sich im Dunkeln. An diesem Tag musste Aksel, ihr Mann, ausgerechnet in der Stadt übernachten, obwohl sie bettelte, dass er nach Hause kommen solle. Sie hatte etwas gehört und fürchterliche, tödliche Angst¿. Dunja war bei der Kripo in Kopenhagen und hatte ebenfalls einen Fall, der den Fällen in Schweden ähnelte. Beide, Dunja und auch Fabian, hatten jeweils einen bestimmten Mann in Verdacht¿ Was ist mit dem Mann aus dem Gefangenentransport passiert? Warum wurde Sofie Leander entführt? Stritten die Risks so oft, weil Mathilde sie immer als Streitende zeichnete? Wieso kam Risks Frau nicht zu der Elternsprechstunde? Warum fehlte dem toten Finanzminister ein Organ? Was passierte mit Karen Neumann? Wen hatten die beiden Ermittler jeweils im Verdacht und lagen sie richtig? Alle diese Fragen und noch viel mehr beantwortet dieses Buch. Das Buch ließ sich absolut nicht leicht lesen. Dazu gab es zu viel Verwirrendes und Chaos. Es fängt mit dem Briefeschreiber an. Dann folgt die Szene mit Sofie Leander, und die mit Risk beim Elternsprechtag, Bis hier ist es noch einigermaßen, aber spannungslos, bis auf die Tatsache dass man sich fragt, was mit der entführten Frau passiert ist. Doch das kommt erst später. Zwischendurch kommt noch eine Szene aus Kopenhagen, dann wieder Schweden und so geht es weiter. Immer wenn ich gedacht habe, oh jetzt könnte es spannend werden, wechselte der Ort. Es herrschte ein solches Durcheinander, dass ich zweitweise total den Überblick verloren hatte. Erst mal die vielen Namen und dann so durcheinander, das geht bei mir gar nicht und gefällt mir nicht. Immer wenn ich dachte, dass die Spannung jetzt doch noch kommt, wurde wieder gewechselt und alles verlor sich im Nichts. Für mich wurde das Buch erst nach etwa 450 Seiten spannender. Nicht, dass die einzelnen Teile nicht interessant gewesen wären, das war es nicht. Aber alles war so auseinandergerissen, dass ich mich bei jedem Wechsel der Szene fragte, wie die, diese Sache betreffende vorherige Szene, aufgehört hatte. Außerdem war es am Schluss für mich total unrealistisch, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Polizist nicht schießt, wenn seine Kollegen bedroht werden und er diese Bedrohung ab wenden könnte. Wenn er dazu nicht fähig ist, hat er bei der Kripo absolut nichts verloren. Vielleicht gibt es ja Leser, die ein solches Chaos und solche Verwirrspiele nicht stören. Für die ist es vielleicht ein spannendes Buch. Mich jedoch hat dieses Buch sehr enttäuscht, und wäre es am Schluss nicht doch noch etwas spannend geworden, bekäme es von mir nur einen Stern, so gebe ich mit sehr viel Wohlwollen zwei Sterne.
Herzsammler
von simi159 - 28.09.2015
Herzsammler ist der zweite Fall mit Fabian Risk, der als Krimminalkommissar in Schweden ermittelt. Unterstütz wird er dabei von der Dännin Dunja Hougaard. Diesmal ermitteln beide erst einmal in unterschiedlichen Mordfällen, unabhängig voneinander, den diese scheinen nichts miteinander zutun zu haben. Risk soll den Fall um den verschwundenen Justizminister, Carl-Eric Grimas, aufklären. Dieser verschwand eines Abend spurlos. Es gibt keinen Grund warum, noch einen Hinweiß wo er stecken könnte. Die Suche soll möglichst diskret ablaufen, doch auch mit Hilfe der Computerspezialistin Nina, kommt für den Minister jede Hilfe zu spät. Seine Leiche wird übel zugerichtet gefunden und der Mörder hat auch ein Organ entnommen. Dunja ermittelt ermittelt derweil in Kopenhagen, sie sucht einen Frauenmörder, der diese bestialisch zurichtet und anschliessend tötet.... Haben die Beiden Fälle etwas miteinander zutun? Was macht der Mörder von Grimas mit dessen Organ? Erst als weitere Tote mit fehlenden Organen gefunden werden, wird klar, dass es einen Serientäter geben muss und dass die Fälle etwas miteinander zutun haben. Fazit: Dies ist zwar der zweite Band von Stefan Ahnhem in dem Fabian Risk ermittelt, doch zeitlich spielt Herzsammler noch vor dem ersten Buch. Und somit kann man auch gerne mit diesem Fall in die Reihe einsteigen. Diesmal stehen eher die Charakter im Vordergrund, die Fälle laufen so neben her und spielen eine untergeordnete Rolle. Als Leser erfährt man sehr viel über Fabian und Dunja, was sie bewegt und antreibt, ebenso wie jede Menge privates. Der Einstieg ist etwas zäh, das zu viele Anfänge dasind, und man als Leser erst mal nicht weiß wohin das alles führt. Nach ca. 70 Seiten kommt man langsam in die Geschichte rein und ach Spannung baut sich nach und nach auf. Die Charakter sind gut beschrieben, man erfährt sehr viel über die einzelnen Personen und sie werden dadurch sehr menschlich. Risk ist halt mehr als nur Kommissar. ER ist mir halt noch ein bisschen zu kühl. Dunja und Malin waren für mich näher und sympathischer. Die Handlung braucht ein bisschen und auch die Zusammenhänge werden erst spät klar, es gibt auch Überraschungen, aber so richtig thrillig war dieser Fall für mich nicht. Unterhaltsam ja, richtig spannend jain, Pageturner jain. Von mir gibt es deshalb 3 STERNE.
Sehr spannend
von Bücherwurm78 - 16.09.2015
Herzsammler ist das Nachfolgerbuch von "Und morgen Du", welches bereits ein richtig guter Thriller war und das erste Buch um den Kommissar Fabian Risk. Auch dieses zweite Buch hat mir richtig gut gefallen. Die Inhaltsbeschreibung klang wieder sehr interessant und spannend und das hat das Buch auch gehalten. Mir gefällt der Schreibstil von Stefan Ahnhem, sehr flüssig geschrieben, ohne fade Stellen in der Story durch die man sich hindurchkämpfen muss. Von Anfang bis Ende ist Spannung vorhanden, so dass man das Buch auch nicht aus den Händen legen mag um zu erfahren, wer der "Sammler" ist und vor allem was sein Motiv ist. Einzig an ein paar Stellen am Anfang des Buches war ich ein bisschen verwirrt, wenn einmal vom Tatort in Stockholm und dann von demjenigen in Dänemark die Rede war und damit auch von den zwei Verdächtigen. Die einzelnen Charaktere des Buches sind wieder gut und anschaulich beschrieben, hier vor allem die "Hauptperson" Fabian Risk (mit seinen privaten Problemen), der trotz seiner Eigenheiten bei mir als Leser Sympathie hervorruft. Was mir natürlich auch sehr gut gefallen hat war das Ende des Buches mit Ausblick auf Band 3, auf welches ich mich schon sehr freue. Fazit: Sehr empfehlenswertes und spannendes Buch mit einer sehr guten durchdachten Story.
Ahnhem:Herzsammler
von RebekkaT - 24.07.2015
Fabian Risk ermittelt wieder - und das erneut großartig. In dem neuen Thriller von Stefan Ahnhem gibt es viel zu erlesen: auf 569 Seiten geht es natürlich um grauenhaufte Morde, um Kannibalismus, einen Verdächtigen, der Selbstmord begeht - aber auch um Persönliches, wie die Ehe von Fabian und die Zerrissenheit zwischen Job und Familie. Auch die Kollegen werden intensiver beschrieben, wie Malin, die gerade Zwillinge erwartet, oder Dunja, die ebenfalls einen Verdächtigen jagt. Mysteriös ist gleich zu Anfang der Brief, welcher im Buch nach und nach vorgelesen wird. Vorurteile und Details zum Ärgern gibt es auch reichlich. Z.B. dass Psychologen ihren Job nicht richtig machen und nicht merken, wenn ihre Klienten ihnen was vorspielen - und nur deshalb Schwerverbrecher frei draußen herumlaufen ... oder die eindeutige Belästigung von Dunja, die wie gelähmt dasitzt, statt sich zu wehren. Auch der ewige Konflikt zwischen Familie und Job, nur ist es diesmal nicht nur Fabian: auch seine Frau Sonja verbringt gerade mehr Zeit mit dem Atelier als mit ihren zwei Kindern, die mir gerade am Anfang des Buches einfach nur leid tun! Cover: Mich stört, dass es an die Erik-Axl-Sund-Bücher erinnert, das finde ich schade; da hat mir "Und morgen Du" eindeutig besser gefallen. Schreibstil: Schnell, schneller, Stefan Ahnhem. Nach keinem Kapitel kann man das Buch aus der Hand legen, es ist einfach zu spannend. Für viele wird das sicher "anstrengend", denn nicht nur, dass diesmal einfach viel mehr Menschen mitspielen, nein: es wird auch in Dänemark gejagt, bei mir hat sich daher auch am Anfang einiges vermischt - und ein (längeres) Weglegen des Buches könnte einen wieder raus bringen. Erneut ein sehr lesenswerter Thriller, sicher ein und ganz sicher mein Thriller- Lesehighlight für 2015!
Der 2. Fall mit Fabian Risk - Sehr komplex und nicht so gut wie Band 1
von Lasszeilensprechen - 11.08.2015
"Herzsammler" ist das 2. Buch der Schweden-Reihe rund um Fabian Risk. Zusammen mit seiner schwangeren Kollegin Malin Rehnberg versucht Risk, dem verschwundenen Justizminister auf die Schliche zu kommen. Als endlich der Täter gefasst sind, hat die Abteilung eigentlich Grund zum Feiern. Nur Risk zweifelt an dem Schuldigen und setzt die Suche auf eigene Faust fort. Währenddessen ermittelt Dunja Hougaardt in Dänemark. Was beide noch nicht wissen, ihre Fälle hängen miteinander zusammen. Einziger Anhaltspunkt sind die Organe, die den Opfern entnommen wurden.... Während Risk verfolgt, wie der Justizminister innerhalb des Reichstages verschwinden konnte, sieht sich Dunja Hougaardt mit einer übel zugerichteten Frauenleiche konfrontiert. Beide stehen den gleichen Herausforderungen entgegen: erst fehlende Hinweise, dann die entnommenen Organe als Bindeglied zwischen den Opfern und letztendlich ein Verdächtiger, der die beiden Ermittler nicht zufrieden stellt. Während die Ermittlungen in der 1. Hälfte positiv verlaufen, kommt nach der Hälfte ein Cut, bei dem beide Seiten ihre Fälle nochmals neu aufrollen müssen. Ungewöhnlicherweise spielt der 2. Teil der Reihe vor dem ersten. Das gefiel mir gut, schien mal was anderes. Während es in Und morgen Du in Risks Familie ziemlich kriselte, sind seine Familienproblem in diesem Teil schon recht heftig, und man wundert sich, wie die Familie überhaupt noch zusammenbleibt. Die Handlung springt zwischen den dänischen und schwedischen Ermittlungen hin und her. So kommen diverse Ermittler und Opfer ins Spiel. Anfangs konnte ich dem Geschehen folgen, zwischenzeitlich wurde es verwirrend. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor an dieser Stelle einfach zu viel in die Story miteinbauen wollte. Neben Prostitution, Menschenhandel, Kannibalismus, Rache etc. wird fast jedes Thema bedient. Dazu kommen noch die vielzähligen Einschübe der Opfer. Damit hält sich die Spannung auch in Grenzen, sodass ich nicht immer so richtig Lust hatte, wieder zu dem Buch zu greifen. Obwohl ich ein Fan von Stefan Ahnhems Schreibstil bin, konnte für mich "Herzsammler" nicht an den ersten Teil anknüpfen. Die Idee des Buches ist richtig gut, nur die Umsetzung ist zum Teil etwas anstrengend und verwirrend. Statt den Leser mitzuziehen, bleibt dieser leider eher auf der Strecke.
Späte Rache
von melange - 30.08.2015
Zum Inhalt: Der schwedische Justizminister wird entführt und wenig später tot aufgefunden. Es zeigt sich, dass dieses und weitere Verbrechen, bei denen den Opfern Organe entfernt werden, mit Vorgängen zu tun haben, die ihren Anfang vor vielen Jahren in einem weit entfernten Land nahmen. Mein Eindruck: Genial konstruiert und sehr spannend präsentiert sich der zweite Thriller von Stefan Ahnhem. Zwar kann es auch dieser skandinavische Autor leider nicht lassen, seinem Ermittler exorbitante private Probleme anzudichten (meine Güte, - wann ist dieses von Mankell vor 20 Jahren aufgemachte Fass endlich ausgetrunken?), glücklicherweise stören diese Widrigkeiten den Lesefluss nur ein bisschen. Ganz im Gegenteil. Dieses Buch ist ein Genuss, der sich dank eines guten Schreibstils und einer cleveren Tätersuche schnell einstellt und nur durch einen durchwachsenen Schluss gestoppt wird. Dabei überzeugt vor allem die Kunst, nicht nur die Ermittler in Dänemark und Schweden, sondern auch die Lesenden lange im Dunkeln über Motiv und Täter tappen zu lassen. Zusätzlich gefällt, dass trotz aller Grausamkeit eine gewisse Sympathie für die Vorgänge aufgebracht wird. Aber - wie schon geschrieben - bei allem Lob gibt es bei diesem fast perfekten Thriller auch ein paar Sachen, die eine Fünf-Sterne-Wertung verhindern: 1. Sind nicht nur private Probleme vorhanden, sondern werden auch noch in typischer Weise abgehandelt: Frau heiratet Polizisten, um dann den Job schlecht zu finden. Dass es sich bei Kriminalbeamten nicht um 9-5 Uhr Arbeitende handelt, dürfte intelligenten Wesen bekannt sein. 2. Das Ende! Viel zu Holterdiepolter und dermaßen komprimiert, dass das Gefühl aufkommt, der Autor hätte eine Seitenvorgabe bekommen, wollte von seiner Geschichte nichts kürzen und hat dann das Ende nur noch schnell zusammengefasst. Die sich dadurch überschlagenden Ereignisse habe ich tatsächlich zweimal gelesen, weil ich irgendwie das Gelesene beim ersten Mal gar nicht erfassen konnte. Das absolute Ende ist jedoch nur folgerichtig und versöhnt. Fazit: Bis zur letzten Handlung des Täters grandios, dann zu ungestüm.
Herzsammler
von Anonym - 19.08.2015
Eine grausame Mordserie schafft perfekte Voraussetzungen für einen gelungenen Kriminalroman. Die Organentnahme ist das nervenaufreibende Sahnehäubchen für jeden Krimifan. Das Familiendrama des Ermittlers rückt angesichts dieses Rachefeldzugs schon bald in den Hintergrund... An Spannung, sowohl offensichtlicher als auch unterschwelliger, mangelt es Stefan Ahnhems Kriminalroman nicht. Genauso wenig an facettenreichen Charakteren und einem ständig wechselnden, personalen Erzählstil. Aus zahlreichen Perspektiven wird der Leser an die Geschichte herangeführt, wodurch diese auch ständig an Tiefe gewinnt. Man gerät in einen regelrechten Sog, und sei es nur, um den Ausgang des Grauens zu erfahren. Sowohl die Ermittler als auch Opfer und schließlich Mörder sind faszinierende Individuen mit ganz persönlichen Problemen. Diese sind sehr real, die Ehe Fabian Risks, die wackelig dasteht und die Schwangerschaft, die Malin Rehnberg begleitet, sind allgegenwärtig. So werden neben dem eigentlichen Fall interessante Parallelhandlungen geschaffen, die sich zu einem fulminanten Ende verdichten. Die Kulissen sind lebhaft beschrieben und durchaus echt. Mein Fazit lautet also, dass Herzsammler für Spannungsfans eindeutig ein sehr gutes Buch ist, lesenswert bis zum Ende. Auch, wenn der Leser am Anfang ein wenig durch die wechselnden Handlungsperspektiven konfus gemacht wird, bekommt man doch bald eine Ahnung, wohin die Erzählung führt.
Fabian ermittelt wieder - dieses Mal in Stockholm
von Bücherfreundin - 21.11.2015
Stefan Ahnheim Herzsammler ist der 2. Teil um den Kriminalkommissar Fabian Risk aus Schweden und dem Ermittlerteam um Dunja Hougaard aus Dänemark. Zunächst ermitteln beide Teams unabhängig in mehreren Mordfällen, die scheinbar keine Gemeinsamkeiten aufweisen. In Schweden verschwindet eines Abends der Justizminister spurlos, eher er ermordet und mit fehlenden Organen aufgefunden wird. Doch er soll nicht das einzige Opfer bleiben. Fabian Risk und sein Team werden bei ihren Ermittlungen immer wieder ausgebremst. Schnell wird ein Täter ermittelt und der Fall wird zu den Akten gelegt. Doch Fabian Risk und seine hochschwangere Kollegin Malin Rehnberg zweifeln an der schnellen Lösung und ermitteln auf eigene Faust weiter. Sie kommen politischen Verstrickungen auf die Spur, die so einiges erklären können. Dunja Huogaard aus Dänemark ermittelt dagegen im Mordfall der Ehefrau eines TV-Moderators, der auf den ersten Blick nichts mit dem schwedischen Justizministers zu tun hat. Es dauert ziemlich lange, bis die Parallelen deutlich werden und beide Teams zusammenarbeiten. Doch auch bei diesen Ermittlungen kommt es zu weiteren Morden, wobei immer irgendwelche Organe den Opfern entnommen wurden. Die entnommenen Organe sind schließlich auch der Schlüssel, die zum wahren Täter führen. Die (endgültige) Lösung der Fälle hätte auch politische Auswirkungen. Im Buch geht es aber nicht nur um die Ermittlungen in Schweden und Dänemark, sondern auch das Privatleben von Fabian Risk, Malin Rehnberg und Dunja Hougaard wird recht ausführlich ausgeführt, was einen die Kommissare menschlicher werden lässt. Fazit: Von den Erscheinungsdatum ist dies der 2. Fall von Fabian Risk, aber zeitlich liegt er vor dem 1. Fall Und morgen Du . Fabian Risk hat bereits jetzt mit seinen privaten Problemen zu kämpfen und um seine Ehe steht es auch nicht zum Besten. Man bekommt zwar so einiger Informationen über das Privatleben von Fabian Risk, was einiges erklärt. Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn der Autor die beiden Fälle in der richtigen zeitlichen Reihenfolge veröffentlicht hätte. Allerdings sind beide Fälle ineinander abgeschlossen, so dass man sie problemlos alleine lesen kann. Der Verlag hatte kurzfristig den Titel und das Cover noch einmal geändert, obwohl ich den ursprünglichen Titel passender zur Handlung fand. Die Handlung fand ich teilweise etwas zu verwirrend, da mir lange die Zusammenhänge nicht so ganz klar gewesen sind, so dass ich das spannende Ende ziemlich überraschend fand. Das Thema, des unerlaubten Organhandels wird spannend und teilweise sehr brutal dargestellt. Insgesamt hat mich der neue Fall zwar auch wieder nicht völlig überzeugen können, obwohl er mich im großen und ganzen recht gut unterhalten konnte. Ich kann mir gut vorstellen, auch den 3. Fall von Fabian Risk zu lesen - besonders da es mich interessieren würde, wo er dann zeitlich eingeordnet wird.
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