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Minus 18 Grad

Kriminalroman. Originaltitel: Arton grader minus. 'Fabian Risk'. 5. Auflage.
Buch (kartoniert)
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ZWEI LÄNDER.
ZWEI ERMITTLER.
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Produktdetails

Titel: Minus 18 Grad
Autor/en: Stefan Ahnhem

ISBN: 3471351248
EAN: 9783471351246
Kriminalroman.
Originaltitel: Arton grader minus.
'Fabian Risk'.
5. Auflage.
Übersetzt von Katrin Frey
List Paul Verlag

2. Januar 2017 - kartoniert - 560 Seiten

Beschreibung

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte.

Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will.

Eins ist allerdings sicher: Es wird noch weitere Opfer geben, ein Serienmörder ist am Werk. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht das erste Opfer, und noch lange nicht das letzte ...

Portrait

Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher

sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Minus 18 Grad ist der dritte Teil seiner beliebten

Krimiserie um den Kommissar Fabian Risk. Bevor er begann, selbst Krimis zu schreiben,

verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit

seiner Familie in Kopenhagen.

Pressestimmen

"... authentische Charaktere, ein ausgeklügelter Fall, temporeich erzählt und fiebriger Spannung garantiert!", Regensburger Nachrichten, Mellissa Strifler, 23.01.2017

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10 Stunden tot
Buch (kartoniert)
von Stefan Ahnhem
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Bewertungen unserer Kunden
Spannend aber teilweise sehr brutal
von Nalik - 25.03.2017
Der dritte Roman von Ahnem hat es in sich. In Helsingborg wird im Hafen ein Auto geborgen. Was anfangs nach einem Unfall aussah stellt sich in der Rechtsmedizin als Mord raus, denn der Fahrer war bereits tot. In Öresund wird zur gleichen Zeit eine brutal zugerichtete Leiche gefunden, Spuren führen nach Schweden...ein Fall der Risk vor ein Rätsel stellt. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen jedoch fand ich die Morde sehr brutal, für einen normalen Kriminalroman schon fast etwas zu viel. Was mich auch etwas gestört hat war, dass man durch die vielen verschiedenen Charaktere, die am Anfang kapitelweise vorgestellt werden, sehr schwer ins Buch und Geschehen herein kommt. Positiv finde ich, dass man wieder sehr viel über Risk seine Familie und die anderen Charaktere erfährt. Auch die Spannung die in dem Buch aufgebaut wird ist nicht zu verachten. Man hat das Gefühl das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können.
Fabian Risk 3. Fall
von Bücherfreundin - 19.03.2017
Der neue Roman Minus 18° von Stefan Ahnhem ist der 3. Fall mit dem schwedischen Kommissar Fabian Risk und seiner Familie. Dieses Mal müssen Fabian und seine Kollegen den mysteriösen Tod eines Autofahrers aufdecken, der mit seinem Auto ins Wasser stürzt. Bei der anschließender Autopsie stellt sich heraus, dass der Fahrer schon länger tot sein muss. Nach und nach gibt es noch mehr Zwischenfälle, die alles immer komplizierter und mysteriöser darstellen. Gleichzeitig arbeitet die dänische Polizistin Dunja Hougaard an einem mysterösen Mordfall, wo es schnell Hinweise nach Schweden gibt. Hängen die beiden Fälle zusammen oder ist es reiner Zufall? Wie in den beiden Vorgängerbüchern, dreht sich ein Teil der Geschichte auch wieder um Fabians Familienleben. Allerdings steht weniger seine Ehe im Vordergrund, sondern dieses Mal scheinen seine Kinder irgendwie in seine Arbeit involviert zu sein. Auch wenn der Roman in sich abgeschlossen ist, empfiehlt es sich die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man versteht insbesondere das Privatleben von Fabian Risk besser. Der Schreibstil von Stefan Ahnhem ist wieder gut und nachvollziehbar, auch wenn man zunächst lange nicht die Zusammenhänge zwischen den ganzen Fällen erkennt. Ich habe mich wiederum gut unterhalten gefühlt. Durch den Epilog am Ende des Buches und der scheinbare Selbstmord eines Kollegen denke ich, dass die Serie rund um Fabian noch nicht zu Ende ist. Ich bin gespannt, auf den nächsten Fall.
Mysteriöse Fälle & Rätsel
von Yolanda DAgata - 12.03.2017
Cover und Gestaltung: Die Gestaltung des Covers finde ich gut gelungen. Die Farben, sowie Schrift, Bild und Buchtitel passen gut zusammen. Es wirkt düster, kühl und mysteriös. Die anderen Bücher dieser Reihe sind zwar auch gut gestaltet, aber mir fehlt etwas der Zusammenhang - ich hätte es besser gefunden, wenn die Bücher einen unverkennbaren Gestaltungscharakter hätten. Sodass man auf den ersten Blick sieht, das es sich um eine Reihe handelt. Inhalt und eigene Meinung: Der Krimi "Minus 18 Grad" von Stefan Anhem ist der dritte Band dieser Reihe. "Herzsammler" sowie "Und morgen du" sind die beiden ersten Baende mit dem Ermittler Fabian Risk. Beim lesen, habe ich schon gemerkt das mir einige Fakten aus den vorherigen Büchern fehlen, aber sonst war es in Ordnung. Die Geschichte ist temporeich und beginnt schon spannend - man ist mitten im Geschehen aber dennoch musste ich erst in die Geschichte reinkommen. Es gibt verschiedene Handlungen - zum einen ermittelt Fabian Risk in Schweden. Dort gibt es einen mysteriösen Fall und in Dänemark will die Polizistin Dunja Hougaard einem brutalem Verbrechen auf die Spur kommen. Im Laufe der Geschichte zeigen sich einige Zusammenhänge. Kurz zum Beginn: Nach einer brisanten Verfolgung, landet ein Auto im Hafenbecken und dieser Fahrer kann nur tot geborgen werden. ABER wie man festestellte, war der Fahrer offenbar schon tot... Fabian Risk versucht sich mehr mit seiner Familie zu beschäftigen, allerdings wird es nicht so wertgeschätzt wie er es sich gerne wünschte. Er ist froh das er sich wieder seiner Arbeit als Ermittler widmen kann, als er vom Rechtsmediziner angerufen wird.. Es steht ein neuer Fall an!! Ich lese sehr gerne Thriller und Krimis und der Schreibstil- und Erzählstil von Stefan Anhem gefällt mir, daher fand ich das Buch insgesamt sehr fesselnd, und spannend geschrieben. Die beiden Fälle sind gelungen miteinander verbunden und die mysteriösen Fälle und Rätsel haben mir sehr gut gefallen. Allerdings war es meiner Meinung nach, manchmal zu viel von allem. Was mir nämlich nicht gefallen hat, ist das es ziemlich viele Charaktere und Zusammenhänge waren.
Wow, was für ein Krimi!
von Krimine - 05.03.2017
Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd mit der Kripochefin Astrid Tuvesson landet im südschwedischen Helsingborg ein Auto im Hafenbecken. Der Fahrer kann nur noch tot geborgen werden. Während zunächst alle an einen bedauernswerten Unfall glauben, werden sie nach der Obduktion eines Besseren belehrt. Denn der verunglückte Peter Bris, der sich in der IT-Szene mit einem viel gespielten Handygame einen Namen gemacht hat, war bereits schon länger tot. Doch warum wurde er einige Tage zuvor noch gesehen und wie kann es sein, dass seine Leiche keine Spuren der Verwesung aufweist? Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen gehen dem ungewöhnlichen Fall nach und stoßen schon bald auf weitere Opfer und auf einen Serienmörder, der einfach nicht zu fassen ist. Minus 18 Grad ist der dritte Teil der Serie um den schwedischen Kommissar Fabian Risk, in dem auch diesmal wieder seine dänische Kollegin Dunja Hougaard eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Denn während in Helsingborg eine bizarre Mordserie die Ermittler in Atem hält, taucht auf der anderen Seite des Öresunds die Leiche eines brutal zugerichteten Obdachlosen auf. Die schlampige Arbeit ihrer Kollegen und die Ablehnung naheliegender Fakten sorgen dafür, dass die strafversetzte Dänin auf eigene Faust ermittelt. Dass beide Fälle zusammenhängen, kristallisiert sich erst im Verlaufe umfangreicher Ermittlungen heraus. So dauert es bis fast zum Schluss des Buches, bis die einzelnen Enden der verschiedenen Handlungsstränge zu einem eng ineinandergreifenden Geflecht zusammenwachsen und das Wie und Warum geklärt werden kann. Flüssig geschrieben, mit geschickt gesetzten Fährten und glaubwürdigen Figuren versehen, präsentiert sich der neue Fall von Fabian Risk und weiß mit durchgängiger Spannung und einem wendungsreichen Geschehen gut zu unterhalten. Kurze Kapitel, wechselnde Handlungsstränge und immer wieder auftauchende Cliffhanger tragen dazu bei, dass das Buch kaum aus der Hand gelegt werden kann. Dabei sind es nicht nur die beiden völlig unterschiedlichen Ermittlungen, die Leser und Ermittler gleichermaßen in Atem halten, sondern auch die immer wieder auftretenden menschlichen Probleme, denen sie sich stellen müssen. Ein sehr komplexer Kriminalroman, der Einiges an Aufmerksamkeit verlangt, dafür aber völlig unabhängig von seinen Vorgängern gelesen werden kann. Fazit: Mit Minus 18 Grad hat Stefan Ahnhem einen vielfältigen und authentischen Kriminalroman geschrieben, der unter die Haut geht und sich angenehm aus der großen Menge an skandinavischen Krimis hervorhebt.
Skandinavischer Pageturner, viele Leichen inklusive
von yesterday - 05.03.2017
Achtung! Dieser Krimi mit viel Thrill ist ebenso fesselnd wie möglichweise verwirrend. Gerade zu Beginn ist es noch schwer, die schwedischen Ermittler von den dänischen zu unterscheiden, sind erstere doch für Helsingborg und letztere für Helsingör zuständig. Hat man da erst einmal alle Charaktere kennengelernt und die Handlungsstränge zuggeordnet, wird es richtig spannend. In Dänemark treiben sich skrupellose Jugendliche herum, die auch über Leichen gehen und auf dem schwedischen Festland fährt ein Toter mit seinem Wagen ins Hafenbecken. So verrückt dies und all die weiteren Vorkommnisse (mehrere Leichen inklusive) klingen, Fabian Risk und seine Kollegen entdecken, wie der Serientäter dies gemacht haben kann und nun beginnt ein Wettlauf um die nächsten potentiellen Opfer. Meist sieht es für die Ermittler schlecht aus, denn obwohl sie vieles wissen, fehlen ihnen entscheidende Puzzleteile (und manchmal auch das nötige Bisschen Glück) und sie kommen zu spät. Ähnlich Dunja Hougaard, ebenso ehrgeizige wie undiplomatische Polizistin in Helsingör: Aus einer scheinbar einfachen Befragung einer blutüberströmten verwirrten Frau entwickelt sich eine zähe Ermittlung, die noch dazu von innerhalb ihrer eigenen Behörde sabotiert wird. Zu viele unnachgiebige und hitzige Köpfe prallen aufeinander, Eitelkeiten stehen im Fokus. Auch wenn manches in diesem mehr als 550 Seiten starken Krimi zu schlecht für die "Guten" und sehr glücklich für die "Bösen" läuft, so ist das Buch dennoch über weite Strecken realistisch und sehr sehr fesselnd. Zwischendurch kommt einem schon einmal der Gedanke "Ach schon wieder jemand tot?", aber nach rund der Hälfte der Lektüre ist man dann schon so abgehärtet wie Risk und Hougaard. Was nicht bedeutet, dass es ab dann keine überraschenden Wendungen mehr gibt, beileibe nicht. Wer bei einer großen Zahl vielschichtiger Protagonisten leicht den Überblick verliert, hat mit "Minus 18°" vielleicht weniger Freude, aber Krimi- und Thrillerfans, die über kleine "handlungsunterstützende Zufälle" hinwegsehen können, werden mit diesem Pageturner viele unterhaltsame Stunden verbringen. Um am Ende gleich in den Beginn des nächsten Bandes hineinzugleiten
Sehr spannender Krimi, dessen Spannung nicht auf der letzten Seite endet
von Isabell - 02.03.2017
Astrid Tuvesson ist die Kripochefin der Mordkommission in Helsingborg in Schweden. Momentan ist sie in schlechter körperlicher und seelischer Verfassung, da ihr Mann sie verlassen hat und sie Trost im Alkohol sucht. Als sie zur Arbeit fahren möchte, ist sie mit den Nerven schon ziemlich fertig, da sie die Tür ihres Hauses geschlossen hat, leider den Schlüssel nicht mehr findet und deswegen im Garten ihr Geschäft erledigen muss. Dem nicht genug fährt sie als nächstes mit dem Auto gegen den einbetonierten Briefkasten und dann fährt ihr ein BMW den Spiegel von ihrem Auto ab. Astrid möchte den Fahrer zur Rede stellen und sie liefern sich eine wilde Verfolgungsjagd, die für den BMW-Fahrer im Hafenbecken endet. Doch damit nicht genug wird der Fahrer des BMWs vom Gerichtmediziner als zuvor eingefroren erklärt und dieser kann nicht den Wagen gefahren haben oder doch? Dieser neue Fall für Fabian Risk, dessen Chefin Astrid Tuvesson ist, hielt mich bis zur letzten Seite in Atem. Der Fall, den sie zur lösen haben, ist an sich schon vielschichtig, aber die privaten Probleme und Verstrickungen der Ermittler tuen ihr Übriges, um dieses Buch nicht mehr vor der letzten Seite aus der Hand legen zu wollen. Mir hat der Schreibstil des Autor sehr gut gefallen. Die Personen kommen mir als Leser sehr nahe und ich bin mitten drin im Geschehen. Ich fand es gut, dass viele Facetten der Figuren sichtbar wurden, das Privatleben ja nach Relevanz für den Fall zu Sprache kam, jedoch nie überhand über den eigentlichen Fall gewann. Ein wirklich sehr guter Krimi, den ich gerne weiterempfehle und ich jetzt schon ungeduldig auf einen neuen Fall für Fabian Risk warte. Zu Beginn des Jahres 2017 auf jeden Fall schon mal ein Krimihighlight!
Spannend und kurzweilig, aber dieses Mal fast ein bisschen zu viel von allem
von Stefanie Bruckner - 27.02.2017
Erster Satz Es war bereits nach Mitternacht, als das Taxi langsamer wurde und vor dem Haus stehen blieb. Meine Meinung Stefan Ahnhem legt mit "Minus 18°" den dritten Teil der Reihe um den schwedischen Ermittler Fabian Risk vor. Erneut gibt es auch in diesem Band neben dem Kriminalfall auf schwedischem Boden einen weiteren Fall im benachbarten Dänemark, der wieder durch die bereits aus den Vorgängerbänden bekannte Polizistin Dunja Hougaard bearbeitet wird. Neben der eigentlichen Krimihandlung hat auch jeder Ermittler sein persönliches Päckchen zu tragen - eine zerrüttete Ehe, Alkoholprobleme und Mobbing sind nur ein Teil davon. Insbesondere mit Blick auf die Entwicklungen im Leben der einzelnen Figuren ist es ratsam, die Bände der Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sich einige Verweise und Andeutungen sowie die Handlungsweisen der Personen dann besser verstehen lassen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und gerade durch die kurzen Kapitel mit ständigem Perspektivwechsel wird die Spannung kontinuierlich vorangetrieben. Allerdings muss man hier auch extrem aufpassen um nicht den Überblick über alle auftauchenden Personen und Orte zu verlieren. Alles in allem ist Stefan Ahnhem seinem bisherigen Stil treu geblieben und "Minus 18 Grad" hat mir fast so gut gefallen wie die Vorgänger. Ich sage "fast", da es mir dieses Mal irgendwie ein Tick zu viel von allem war - zu viele private Probleme der Ermittler, zu viele persönliche Verwicklungen in die Fälle, zu viele Zufälle und vor allem zu viel Melancholie und negative Stimmung. In diesem Buch war einfach nie jemand glücklich oder hat gar gelacht. Aber so sind sie wohl, die skandinavischen Krimis. Vielleicht war ich einfach auch nicht in der Stimmung dafür? Trotzdem haben mich Fabian und Dunja wieder gut unterhalten und mir einige kurzweilige Lesestunden beschert. Die Kriminalfälle und ihre Auflösung haben mir gut gefallen und alle Fragen dazu werden beantwortet. Dafür werden an ganz anderer Stelle neue Rätsel aufgeworfen, die die Vorfreude auf den nächsten Band anheizen. Fazit Gewohnt gut und kurzweilig mit zwei erneut spannenden Kriminalfällen und Protagonisten mit vielen persönlichen Problemen, wobei es mir dieses Mal ein klitzekleines bisschen zu viel von allem war. Auf den nächsten Band freue ich mich trotzdem schon.
von diana.pillath@freenet.de - 23.02.2017
Stefan Anhem - Minus 18 Grad Fabian Risk und seine Kollegen ermitteln in einem neuen Fall, der unwahrscheinlicher nicht sein könnte: Seine Chefin Astrid Tuvesson ist Zeugin wie Peter Brise mit überhöhter Geschwindigkeit und nach einer rasanten Autofahrt über die Kaimauer in die Fluten stürzt. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch der Rechtsmediziner ist sich sicher, dass Peter Brise schon seit Monaten tot ist. Wenig später gibt es eine weitere Leiche und Ungereimtheiten, die mit den Aussagen der Zeugen nicht übereinstimmen können. Doch nicht nur der Fall macht Fabian Risk zu schaffen, auch in seiner Familie läuft es nicht rund. Seine Frau Sonja arbeitet zu viel, dafür läuft es im Privaten eher unterirdisch und als sie dann auch noch einen Auftrag von einem steinreichen Kunstsammler bekommt, scheint das Familienglück getrübt zu sein. Theodor, der gemeinsame Sohn zieht sich immer mehr in sich zurück und scheint nur aufzuleben, wenn er seine Mitschülerin Alexandra sieht und die jüngste Tochter Mathilda entwickelt eine ungesunde Neugier für alles Übersinnliche. Dunja Hougaard hat es aber auch nicht leichter, nun im Streifendienst zurückversetzt, sieht sie einer Mordserie ins Auge, doch die ermittelnden Kollegen nehmen sich ihrer Ratschläge nicht an. Einzig ihr Partner scheint zu ihr stehen, doch es werden immer mehr Obdachlose ermordet. Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies nicht meine ehrliche Meinung. "Minus 18 Grad" aus der Feder von Stefan Anhem ist mein erster Roman des Autoren und mit über 550 Seiten ein dicker schwedischer Krimi. Doch die hohe Seitenanzahl merkt man beim Lesen überhaupt nicht, denn der Schreibstil ist locker und flüssig, die Spannung ist auf hohem Niveau und wird das ganze Buch über gehalten, es gibt mehrere Handlungsstränge, die am Ende auf die eine oder andere Art auch zusammenführen, und die Handlung selbst hält viele Überraschungen und nicht vorhersehbare Wendungen parat. Kurzum: für mich ein gelungener Thriller, obwohl ich bisher immer so meine Schwierigkeiten hatte mit den Kriminalgeschichten aus Schweden, Skandinavien und Co. Nicht zuletzt liegt das aber auch an der Vielzahl der verschiedenen Charaktere, die lebendig, facettenreich und detailliert dargestellt wurden. Der Autor hat seinen Figuren eine Persönlichkeit gegeben die mit einer gewissen Tiefe ausgestattet wurde, sodass man sich ihnen Nahe fühlen konnte. Alle Personen wirken stimmig und harmonieren gut mit der Handlung und untereinander, was mir das Lesen nochmal erleichterte. Fabian Risk war mir sympathisch, auch wenn er ab und an distanziert wirkte. Ich finde gut das die Hauptfigur Ecken und Kanten hat, dass er nicht sofort auf alle möglichen Lösungen des Falles kommt, dass er Zweifel hat und das auch in seiner Familie Unstimmigkeiten sind. Ein Ermittler, der seine eigene Probleme hat, aber dennoch für seine Kollegen einsteht. Seine Frau Sonja war mir jetzt nicht unbedingt sympathisch, wirkte egoistisch, aber ich kenne die Vorgängerbände nicht, und weiß nicht, wie es zu dieser Härte und Resignation gekommen ist. Theodor konnte mich hier am meisten berühren, in einem der Vorgängerbände muss etwas schreckliches vorgefallen sein, an dem Theo noch immer zerrt. Da scheint Alexandra ein Lichtblick in seinem Leben zu sein, obwohl auch da nicht alles Gold ist was glänzt. Ich bin auf jeden Fall angenehm überrascht, hatte trotz der hohen Seitenanzahl ein kurzweiliges, interessantes Leseabenteuer, mit zugegeben einigen sehr detailreichen brutalen aber auch erotischen Szenen, die die Story auflockern. Dazu noch Serienmorde, Selbstmord, Unstimmigkeiten, Geheimnisse und verschiedene Täter, und es kommt ein wirklich guter Kriminalroman dabei heraus. "Minus 18 Grad" wird sicherlich nicht der letzte Roman von Stefan Anhem sein, den ich lesen werde. Als Kritikpunkt muss ich aber auch erwähnen, das anfänglich, durch die Vielzahl der Charaktere und der Handlungsstränge ein bisschen was beim Lesen durcheinander gekommen ist, aber nach einiger Zeit konnte ich mich gut zurecht finden. Das Cover ist zwar ansprechend und auch in grau und weiß gehalten, die rote Schrift ist ein Blickfang, dennoch hätte ich mir mal was anderes gewünscht, denn im moment scheint es immer die selben Cover aus dem Bereich Krimi zu geben. Der Titel passt perfekt zur Story. Fazit: Kurzweiliger, spannender und detailreicher Krimi, der sich trotz seiner hohen Seitenzahl gut lesen lässt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und gute 4 Sterne.
Hochspannung
von Melanie Maier - 21.02.2017
"Minus 18 °" ist nach "Herzsammler" und "Und morgen du" bereits der dritte Krimi mit dem schwedischen Ermittler Fabian Risk. Man kann ihn ohne Vorkenntnisse der beiden Vorgänger lesen. Jedoch gibt es ein paar Rückblicke in die vorherigen Ermittlungen und man trifft beim Lesen wieder auf alte Bekannte. Die Geschichte beginnt spannend, das Tempo ist schnell, reißt den Leser mitten ins Geschehen hinein. Dem Autor gelingt es, mehrere Handlungsstränge geschickt zu verweben. In Schweden ermittelt Fabian Risk an dem mysteriösen Todesfall eines nach einer Verfolgungsjagd ins Hafenbecken gestürzten Fahrers. In Dänemark arbeitet die Polizistin Dunja Hougaard an der Aufklärung eines brutalen Verbrechens. Im Laufe des Buches zeigen sich gewisse Zusammenhänge der Fälle. Leider finde ich die Handlung teilweise etwas zu konstruiert. Dass sowohl Fabians Frau, sein Sohn und auch seine Tochter in die Schusslinie geraten, ist mir persönlich zu unrealistisch. Positiv fand ich allerdings, dass Fabian endlich die Gespenster der Vergangenheit besiegen kann. Das Buch ist sehr spannend und mitreißend geschrieben und die einzelnen Erzählstränge sind durchgehend nachvollziehbar. Die verschiedenen Tatgeschehen sind gelungen miteinander verflochten und der Autor schafft es gekonnt, die Spannung durch das ganze Buch zu ziehen. Enden lässt er das Buch mit einem Cliffhanger, der eine atemberaubende Fortsetzung vermuten lässt.
Meisterwerk!
von Danion - 18.02.2017
In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ... Wenn man diesen Klappentext liest, hat man schon ziemlich große Erwartungen - das Ganze klingt sehr spannend. Aber dass der Roman SO SPANNEND sein kann, hätte ich nicht gedacht! Ich muss gestehen, der Anfang war für mich kompliziert. Vor allem dadurch, dass auf den ersten 50 Seiten über 20 Figuren eingeführt wurden. So viele Namen, die man sich merken muss, um der Geschichte (bzw. den Geschichten) zu folgen - das hat bei mir gedauert. Aber dann ging es richtig los. Eine nach der anderen wurden neue Wendungen eingebaut. Die Erkenntnisse der Ermittler waren mal verblüffend, mal schockierend und immer wieder atemberaubend. Welche Geschichte sich der Autor mit dem Identitäten-Diebstahl ausgedacht hatte - das ist bemerkenswert, war für mich neu und sehr unheimlich. Die Sprache des Autors unterstützt den spannenden Aufbau auf allen Etappen. Das Buch liest sich sehr leicht (sobald man mit den zahlreichen Namen zurechtkommt) und es macht sehr viel Spaß! Eine besondere Stelle im ganzen Buch waren für mich die Seiten 509-510. So viel Brutalität, so viel nackte Gewalt habe ich noch nie in Büchern gelesen. Ich war total entsetzt von dieser Szene, zumal sie unheimlich realistisch wirkt, zumindest auf mich. Im großen Ganzen ist Minus 18 Grad ab sofort mein absoter Favorit in der Kategorie Kriminalroman . Von Stefan Ahnhem will ich nun noch mehr!
Der Tod kam mit der Kälte
von claudi-1963 - 17.02.2017
Eiskalte skandinavische Hochspannung vom feinsten, bis zur letzten Seite! Nach einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd landet die Kripochefin Astrid Tuvesson fast im Hafenbecken von Helsingborg. Als jedoch das andere Auto geborgen wird, erleben die Gerichtsmediziner bei der Obduktion des toten Fahrers etwas Außergewöhnliches. Es scheint kein Selbstmord gewesen zu sein, den der Fahrer Peter Bris ist schon zwei Monate zu vor gestorben und bis dahin tiefgefroren worden. Merkwürdig ist nur das Bris vor einigen Tagen noch mehrere Termine wahrgenommen hat, wie kann das gehen, wenn er doch tot war? Doch je länger die Ermittlungen anhalten, desto mehr entdecken Fabian Risk und seine Kollegen das sie es mit einem cleveren Serientäter zu tun haben. So hat Fabian Risk mächtig was zu tun, nicht nur das Kollegin Tuvesson ein Alkoholproblem hat, dazu kommen noch Probleme mit Sonja seiner Ehefrau und Sohn Theodor. Zur selben Zeit ereignen sich in Dänemark brutale Überfälle und Morde, die Polizistin Dunja Hougaard stutzig machen. Als sie dann auch noch Videos von einigen Taten im Internet findet verdichtet sich bei ihr der Verdacht das es sich um Happy Slapping handelt. Diese für Dänemark noch recht unbekannte Taten, bringt Täter dazu, ihre Oper zu überfallen, schlagen und ihre Tat zu filmen. Doch jetzt gehen die Überfälle zu weit, den die Gruppe fängt, an Obdachlose brutal zu ermorden. Dazu scheint auch Dunjas ehemaliger Chef noch eine Rechnung mit ihr offen zu haben und kommt ihr in die Quere. --- Meine Meinung: Mein erster Stefan Ahnhem Krimi, aber sicher nicht der letzte. Der skandinavische Topautor hat mich bestens unterhalten, auch wenn durch die vielen Personen und Handlungen man sehr aufpassen musste. Ein wenig habe ich mich gefühlt wie im letzten Neuhaus Krimi, der mich damals durch den Schreibstil so sehr imponierte. Auch Ahnhem hat einen sehr fantasievollen, gut umschreibenden Stil, bei dem mein Kopfkino in Gang gesetzt wurde. Und so flog ich teils schockiert und atemlos von Kapitel zu Kapitel, was seither nur wenige skandinavische Autoren bei mir geschafft haben. Vielleicht hätten es ein Handlungsstrang und ein paar Seiten weniger auch getan, trotzdem gebe ich meine volle Punktzahl. Ich hatte auch nicht den Eindruck was verpasst zu haben, weil ich die Vorbände nicht kannte, im Gegenteil dieses Buch hat mich auf den Geschmack gebracht sie zu lesen. Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Sterne.
Waren meine Erwartungen zu hoch?
von Wencke - 12.02.2017
Dieses ist der dritte Fall mit Kommissar Fabian Risk. Für mich ist es allerdings das erste Buch, das ich von Stefan Ahnhem gelesen habe. Ich lese sehr gerne Krimi-Reihen. Die Buchbeschreibung liest sich sich gut und verspricht einen packenden Krimi. Ich kann nicht sagen, dass mir dieses Buch nicht gefallen hat, aber es war nicht das spannende Leseerlebnis, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich weiß nicht, ob es vielleicht daran liegt, dass ich die ersten beiden Fälle nicht kenne, aber es waren doch sehr viele Personen und ich hatte Mühe, mir diese Personen zu merken und Zusammenhänge zu verstehen. So finde ich z.B. das Alkoholproblem von Kommissarin Astrid Tuvesson am Anfang sehr gut thematisiert, dann ist dieses allerdings sehr in den Hintergrund gerückt und irgendwann fast bedeutungslos. Dafür sind dann aber andere Personen mit ihren Geschichten im Fokus. Insgesamt ist es ein guter Krimi, für mich waren es aber zu viele Geschichten und Personen. Weniger ist manchmal mehr.
Fesselnde Spannung bis zum Schluß
von Martin Schult - 09.02.2017
Das Buch beginnt mit einer fulminanten Verfolgungsjagd. Astrid Tuvesson fährt alkoholisiert zur Arbeit und wird dabei von einem rasenden BMW touchiert. Sie nimmt die Verfolgung auf, welche für den BMW im Hafenbecken endet. Der vermeintliche Fahrer kann nur noch tot geborgen werden. Die rechtmedizinische Untersuchung führt aber Überraschendes zu Tage, der Fahrer war bereits seit einem Monat tot und wurde in der Zwischenzeit gefroren. Dies ist der Auftakt zu einer erschreckenden Mordserie, die den Kommissar  Fabian Risk und sein Team vor große Rätsel stellt. Der Täter scheint keinerlei Spuren zu hinterlassen und keine Fehler zu begehen. Zudem verwirrt die Ermittler, dass der seit einem Monat bereits Verstorbene vor 7 Tagen noch gesehen wurde. Wie ist das möglich? Erste Vermutungen erscheinen eher unwahrscheinlich, aber in diesem Fall ist wohl alles möglich. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um weitere Todesfälle zu verhindern... Stefan Ahnhem gelingt aus meiner Sicht mit 18 Grad Minus ein kleiner Geniestreich im Bereich des Kriminalromans. Das Buch konnte mich in seiner Komplexität völlig fesseln und der temporeiche und sehr lebendige Schreibstil machte es zu einem Leseerlebnis. Der Beginn war nicht ganz einfach, da gleich mehrere Handlungsstränge mit unterschiedlichen Personen aufgebaut wurden. Es bedurfte schon der vollen Aufmerksamkeit hier den Überblick zu bewahren, aber es lohnte sich dranzubleiben. Die einzelnen Charaktere und deren Zusammenspiel entwickelte sich immer interessanter und trug zur spannenden Handlung positiv bei. Sehr geschickt hat der Autor zwei scheinbar ganz unterschiedliche Fälle in zwei Ländern kombiniert und zu einem fesselnden Ganzen vereint. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und stets durch neue Wendungen und zusätzliche Details auf hohem Niveau gehalten, um dann in einem sehr fulminantem Finale zu enden. Insgesamt ist 18 Grad Minus für mich ein absolutes Highlight im Bereich des Kriminalromans und ich lege es gerne Liebhabern dieses Genres ans Herz. Meine Bewertung fällt somit auch mit 5 von 5 Sternen sehr positiv aus.
Ermittlungen über die Grenzen hinweg
von BuchEcke - 06.02.2017
Die Vorgesetzte Astrid Tuvesson, der ihr Privatleben nach ihrer Scheidung zu schaffen macht, hat Probleme mit dem Alkohol. Sie verfolgt einen Verkehrsrowdy, der erst ihr Auto beschädigt und anschließend über die Kaimauer schießt. Zu diesem Unfall werden der schwedische Kommisar Fabian Risk und seine Kollegen gerufen. Dieser Unfall wäre sicher als solcher durch gegangen, gäbe es nicht einen aufmerksamen Rechtsmediziner, der nach Bergung des Toten herausfindet, dass der Fahrer des Unfallautos bereits tot war - mehr noch, er war seit zwei Monaten eingefroren. Wie kann ein Toter ein Auto fahren? Die parallele Bearbeitung von Fällen in Dänemark, bei denen Obdachlose bedroht, misshandelt und ermordet werden, erfolgt durch Dunja Hougaard. Sie die eigentlich zum Streifendienst degradiert wurde, findet einen toten Obdachlosen. Beide Handlungsstränge sind von Anfang an spannend aufgebaut. Es treibt einen förmlich durch die Seiten des Buches, um die Erfolge der Ermittlungen nur ja schnell zu erfahren. Ich werde den mir fehlenden Band auf jeden Fall noch lesen und hoffe auf weitere Folgen mit Kommisar Risk und seinen KollegInnen.
von Gisela Block - 04.02.2017
Ein neuer Fall für Kommissar Fabian Risk und sein Team ! Diesmal hat er es mit einer Mordserie zu tun, in der es der Täter auf die Identität und das Vermögen seiner Opfer abgesehen hat. Ahnhem versteht es ausgezeichnet, erst nach und nach die Spannung zu steigern und immer mehr von Täter und Ermittler preis zugeben. Eiskalte Spannung garantiert !
Alles andere als eiskalt !
von AKRD - 03.02.2017
Stefan Anhem ist ja nun auf dem "Parkett" des Kriminalsromans weiß Gott kein Unbekannter mehr (in Schweden ja sogar einer der erfolgreichsten Autoren überhaupt) und ich habe mich sehr auf sein neues Buch gefreut. Und - um es gleich vorweg zu nehmen - ich wurde auch nicht enttäuscht. Der Klappentext In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ... fasst das Geschehen absolut treffend zusammen - was leider ja nicht immer der Fall ist... Die Spannungskurve steigert sich eher langsam, aber konstant, das hat mir gut gefallen. Auch die Charaktere waren durchaus überzeugend und wirkten authentisch. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und liest sich prima.
Intelligenter und spannender Kriminalroman
von Nijura - 02.02.2017
Fabian Risk und sein Team bekommen es im dritten Teil der Serie mit einem gerissenen Täter zu tun, der die Identität seiner Opfer annimmt und das dermaßen täuschend echt, sodass die Ermittler vor dem Rätsel stehen, wie dem Täter beizukommen ist. Fasziniert hat mich, dass der Täter mit tausend Tricks arbeitet und einfach nicht zu fassen ist. Zeitgleich ermittelt die zur Streifenpolizistin degradierte, aber geniale Dänin Dunja Hougaard in einem Fall von "Happy Slapping" - dabei handelt es sich um sehr grausame Morde an Obdachlosen. Die Spur der Täter führt sie direkt in Fabians Nähe. Als Leser bin ich fassungslos, mit welcher Kaltschnäuzigkeit die Täter Menschen nur so zum Spaß umbringen. Leider erfährt man jedoch nicht viel über die Kriminellen selbst, das fand ich etwas schade, hätte aber wahrscheinlich den eh schon sehr komplexen Rahmen gesprengt. Dunjas ehemaliger Vorgesetzter möchte sie endgültig am Boden sehen, und legt ihr wo es nur geht Steine in den Weg und auch ihre Kollegen verweigern ihr die Unterstützung. So kämpft sie allein um Gerechtigkeit. Es hat mich wütend gemacht, dass Dunja durch die Halsstarrigkeit ihrer Kollegen und Vorgesetzten in immer ausweglosere Situationen gerät und dadurch auch Personen verletzt werden, denen eigentlich geholfen werden sollte. Ich habe bereits die Vorgängerbände gelesen und fand sie alle hervorragend, dieses Buch kann das sogar noch toppen. Der Titel des Buches passt prima zur Handlung. Es gibt sehr viele komplexe Handlungsstränge, die der Autor am Ende hervorragend verbindet und die Spannung zieht unheimlich an, im letzten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Neben der Haupthandlung kommt auch das Privatleben der Protagonisten nicht zu kurz, so muss Fabian um seine Ehe bangen und sein Sohn Theodor geht mehr und mehr andere Wege, seine Chefin Astrid Tuvesson kämpft mit einem Alkoholproblem und zwei seiner Kollegen wird er am Ende des Kriminalromans mit ganz anderen Augen sehen. Der Roman endet mit ein paar losen Enden, die sicher im nächsten Teil wieder aufgegriffen werden und ich freue mich jetzt schon auf Band vier. Fazit: Ein sehr intelligenter und spannender Kriminalroman. Absolute Leseempfehlung!
Eiskalt und brutal
von Silke Tellers - 02.02.2017
Nach einer Verfolgungsjagd quer über die Autobahn und nachher in Helsingborg, landet das verfolgte Auto im Hafenbecken. Der Fahrer des Wagens konnte jedoch nur noch tot geborgen werden. Doch bei der Obduktion kommt die Wahrheit ans Licht, denn der Fahrer, der sehr reiche Spieleentwickler Brise, ist nicht bei dem Unfall gestorben, sondern war bereits seit zwei Monaten tot, allerdings war seine Leiche eingefroren. Fabian Risk und seine Kollegen beginnen zu ermitteln. Zur gleichen Zeit taucht in einer Fußgängerzone eine Frau blutüberströmt auf, Dunja Hougaard, zur Streife zwangsversetzt, nimmt die Fährte der Frau auf und stößt auf Gewalttaten gegenüber Obdachlosen. Meine Meinung: Ich muss sagen, dass mir hier der Einstieg ins Buch ein wenig schwerer fiel, da hier doch so einige Charaktere auf mich als Leserin zukamen und ich immer mal wieder überlegen musste, wer denn da gerade die handelnde Person ist. Zwar ist der Schreibstil des Autors sehr flüssig und gut verständlich, aber auf Grund der vielen und auch recht schnellen Wechsel in der Perspektive musste ich schon konzentriert am Ball bleiben, um nicht den Anschluss zu verlieren. Nun muss ich auch sagen, dass ich hier eher ein Quereinsteiger in diese Thrillerreihe bin und die beiden ersten Bände rund um Fabian Risk noch nicht gelesen habe. Ob mir durch Kenntnisse der Vorgänger der Einstieg aber leichter gefallen wäre, kann ich gar nicht sagen, denn es gibt zwar die ein oder andere Handlung im privaten Bereich der Ermittler, die aber zum Fall nicht beitragen. Trotzdem ist das Buch durchaus spannend, wobei es hier auch zwei unterschiedliche Fälle zu lösen gilt, die im ersten Moment nichts miteinander zu tun haben. Somit kommt zu den Wechseln in den Perspektiven also auch noch zwei unterschiedliche Fälle, die der Leser verfolgen muss. Also wie bereits erwähnt, ist hier Aufmerksamkeit durchaus vorteilhaft. Alles in allem wirkte die Geschichte etwas überladen, da zu den Fällen auch noch private Probleme der Ermittler aufkamen. Die Erzählperspektive ist die des autarken Erzählers, der dem Leser die unterschiedlichsten Charaktere und deren Erlebnisse nur stückchenweise wiedergibt. So hatte ich durchaus die Gelegenheit, meine eigenen Theorien aufzustellen und wieder aufzugeben, denn so manches Mal wurde ich hier in die Irre geführt. Interessant fand ich hier wiederum die Einblicke, die ich bekam, wenn man die Handlungen des Täters verfolgen konnte. Diese waren äußerst brutal, kaltblütig und grausam und gaben dann der Spannung wieder Auftrieb. Die beiden unterschiedlichen Handlungsstränge, auf der einen Seite die Ermittlungen durch Risk und sein Team und auf der anderen Seite die Polizistin Dunja Hougaard, bleiben zunächst noch völlig voneinander unabhängig. Hier hätte ich mir durchaus mehr gewünscht, dass die Linien mehr und vor allem deutlicher aufeinander zugeführt worden wäre, trotzdem war jeder Fall für sich genommen sehr mitreißend. Die Charaktere im Krimi sind recht zahlreich, interessant sind vor allem die beiden Ermittler Risk und Hougard. Risk ist ein sehr spezieller Mensch und ich werde mir auch durchaus noch die beiden ersten Teile des Autors durchlesen, da ich hier auf jeden Fall mehr über den Mann erfahren möchte. Dadurch, dass ich auch einiges über das Privatleben der Ermittler erfuhr, wurden diese Charaktere glaubhaft und hatten etwas mehr Tiefgang. Mein Fazit: Der Krimi brachte mir durchaus unterhaltsame Lesestunden, auch wenn ich hin und wieder aufpassen musste, um nicht den Faden zu verlieren. Die Fälle waren spannend und trotz der Brutalität dahinter glaubwürdig. Die Ermittler sind interessante und aussergewöhnliche Persönlichkeiten, über die ich durchaus mehr erfahren möchte. Vielleicht hätte ich hier besser der Reihenfolge nach gelesen, denn gerade im privaten Bereich fehlte mir der ein oder andere Aha-Effekt, aber das werde ich auf jeden Fall noch nachholen. Für Krimiliebhaber ein spannendes und abwechslungsreiches Buch, das ich auch weiterempfehlen möchte.
Brillanter Krimi
von Hennie - 31.01.2017
Schon der Klappentext und die Seiten des Prologs nahmen mich gefangen, aber bald hatte ich den brisanten Einstieg und das Auftaktkapitel vergessen. Erst ganz am Schluss und beim Überdenken des Gelesenen, begriff ich, welche weibliche Person der Autor im Eingangstext beschrieb. Die kompakte, konzentrierte Erzählweise Ahnhems über die beiden Haupthandlungsstränge in zwei Ländern verfolgte ich mit wachsender Spannung. Fabian Risk heißt die Hauptperson in "Minus 18 Grad . Er und seine Kollegen um Astrid Tuvesson, der Chefin der Kripo Helsingborg im südschwedischen Schonen, ermitteln im Umfeld von superreichen, bekannten männlichen Personen. Der skrupellose, eiskalte Täter hat diese Gruppe im Visier; aber wer ist der Nächste? Eine knifflige Aufgabe für die Polizei. Es geschehen weitere Morde. Der Täter ist wie ein Phantom, verfügt scheinbar über einen übernatürlichen Perfektionismus. Die Polizei zeigt sich ohnmächtig. Anfänglich heiße Spuren erkalten. Zeugen werden beseitigt. Beweise sind keine da. Indizien lösen sich in Luft auf. Das Ermittlerteam übersieht letztendlich einen wesentlichen, aber eigentlich offensichtlichen Fakt... Im dänischen Helsingör wiederum verfolgt die strafversetzte Dunja Hougaard eigenmächtig Spuren, um die brutalen Gewaltverbrechen an Obdachlosen aufzuklären. Im Darknet erscheinen grausame Videos, die beim sogenannten "Happy Slapping" entstanden sind. Was ist das für eine verrohte Clique, die Spaß am Quälen und Töten hat, das auch noch filmt und ins Netz stellt? Dunja ermittelt hartnäckig trotz der hinterhältigen Fallstricke, die ihr vom Ex-Vorgesetzten gelegt werden... Wie Dunja in Dänemark, so haben auch die Ermittler in Schweden ihre Geschichte bzw. Vorgeschichte, sind soziale Wesen mit all ihren Besonderheiten. Fabian Risk ermittelt nicht nur, sondern hat auch massive Schwierigkeiten mit seiner Frau und seinen pubertierenden Kindern Theodor und Matilda. Astrid Tuvesson, die Chefin hat schwere Alkoholprobleme nach der Scheidung von ihrem Mann Gunnar. Sie läßt ihre Kollegen ab und zu im Stich. Der Autor hat viel in seinen Krimi hineingepackt. Das zwingt den Leser sehr aufmerksam den Inhalt zu verfolgen. Sehr viele Haupt- und Nebenpersonen treten in den 550 Seiten auf, die in den richtigen Zusammenhang gebracht werden müssen. Deshalb wäre es von Vorteil, wenn man die ersten beiden Bände bereits gelesen hat. Das sind der Debütroman "UND MORGEN DU" und Band 2 "HERZSAMMLER". Ich bin eingestiegen mit dieser Geschichte. Die Fülle an auftretenden Personen, die Kapiteldichte mit dem ständigen Wechsel der Örtlichkeit, der Akteure, der Handlung forderten mich. So schnell wie sonst, kam ich mit dem Lesen nicht voran. ABER: Die Vernetzung, Verzahnung der Handlungsstränge habe ich als genial empfunden. Zusammenfassung: Stefan Ahnhem beherrscht sein Handwerk! Der Kriminalroman besitzt einen logischen und nachvollziehbaren Aufbau mit einigen sehr überraschenden Wendungen. Der Leser ist immer mittendrin im Geschehen und manchmal den Ermittlern voraus. Ein Buch mit wichtigen Botschaften und realistischer Darstellung. Es gibt einige skurille, aberwitzige, beklemmende Momente im Verlaufe des Romans, die schon die Aufhänger für ein nächstes Buch zu sein scheinen. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für alle Krimiliebhaber. Fünf Sterne!
Spannung
von Peter Pry - 31.01.2017
Das Buch -18 Grad hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Fabian Risk hat in Helsingborge in Problem. Ein Auto wird nach einer Verfolgungsjagd aus dem Hafenbecken geborgen - aber der Fahrer ist nach näheren Untersuchungen bereits seit zwei Monaten tot und eingefroren. Das erscheint merkwürdig, weil eben jener auch in der Zwichenzeit sehr lebendig bei verschiedenen Terminen in Erscheinung getreten ist! Dunja Hougaard hat inzwischen ungelöste Morde im Obdachlosenmillieu vorliegen - doch können die Fälle zusammen liegen? Das Buch ist sehr spannend, nachvollziehbar geschrieben. Mich hat fasziniert wie es dem Autor gelungen ist, die beiden unterschiedlichen Tatgeschehen miteinander zu verknüpfen und die Spannung durch das ganze Buch zu ziehen. Für mich garantiert zwar das erste aber definitiv nicht das letze Buch das ich von Stefan Ahnhem gelesen habe.
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