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Palast der Finsternis

Roman. Originaltitel: A Drop of Night.
Buch (kartoniert)
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Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für... weiterlesen
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Palast der Finsternis als Buch
Produktdetails
Titel: Palast der Finsternis
Autor/en: Stefan Bachmann

ISBN: 3257300557
EAN: 9783257300550
Roman.
Originaltitel: A Drop of Night.
Übersetzt von Stefanie Schäfer
Diogenes Verlag AG

23. August 2017 - kartoniert - 396 Seiten

Beschreibung

Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Trailer

Portrait

Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen den Bachelor in den Fächern Orgel und Film-Komposition absolviert). Sein von der Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis' >Chroniken von Narnia< inspiriertes Debüt, >Die Seltsamen<, war ein Riesenerfolg in den USA und auch in Deutschland.
Bewertungen unserer Kunden
Spannend bis zum Schluss
von Glücksklee - 03.10.2017
Als ich erfahren habe, dass mit "Palast der Finsternis" ein neuer Roman von Stefan Bachmann erscheinen würde, habe ich mich riesig gefreut. Da ich ein bekennender Fan seiner ersten beiden Romane ("Die Seltsamen" und "Die Wedernoch") bin, hatte ich entsprechende positive Erwartungen an "Palast der Finsternis", die voll und ganz erfüllt wurden. Zur Handlung Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe Jugendlicher, die an einer Expedition zu Untersuchung eines unter der Erde erbauten und lange Zeit verschütteten Palast aus der Zeit der französischen Revolution teilnehmen sollen. Dabei erwartet die Jugendlichen ein weitaus größeres Abenteuer als sie erwartet hätten. Meine Meinung Stefan Bachmann hat meiner Meinung nach einen absolut wundervollen Schreibstil, der wie auch schon in den ersten beiden Romanen des Autors dazu beiträgt, dass die Geschichte sich sehr flüssig liest und man so richtig in die Handlung eintauchen kann. Davon abgesehen versteht er es, Spannungsbögen aufzubauen, die es einem schwermachen, das Buch beim Lesen wieder aus der Hand zu legen. Sobald die Handlung einmal an Fahrt aufgenommen hatte, wollte ich unbedingt weiterlesen und erfahren, wie es mit Anouk, Will, Lilly, Jules und Hayden weitergeht. Die Geheimnisse und Schrecken des unterirdischen Palastes werden nach und nach aufgedeckt - zum einen durch die Gruppe Jugendlicher im Hier und Jetzt und zum anderen durch die älteste Tochter der Familie du Bessancourt, Aurélie, die in den Revolutionswirren mit ihrer Familie Zuflucht in dem unterirdischen Palast sucht. Die Informationen aus der Vergangenheit tragen meiner Meinung nach eindeutig dazu bei, den Schrecken und die Spannung im Gegenwartshandlungsstrang extrem hoch zu halten. Von mir erhält "Palast der Finsternis" daher fünf von fünf Sternen.
Nehmt euch in Acht
von Wolly - 04.09.2017
Inhalt: Die 17-jährige Anouk reist gemeinsam mit vier anderen Jugendlichen nach Paris, um an einem geheimen archäologischen Abenteuer teilzunehmen. Die Gruppe soll einen unterirdischen Palast aus dem 18. Jahrhundert erkunden, der durch Zufall kürzlich entdeckt wurde. Warum ausgerechnet sie ausgewählt wurde, macht sie zwar ein wenig stutzig, aber sie nutzt jede sich bietende Gelegenheit, um aus ihrem Elternhaus zu fliehen. Einmal im Palast angekommen, wird Anouk aber schnell feststellen, das es weit größere Herausforderungen als ihr Zuhause gibt... Meinung: Der Palast der Finsternis ist ein rasantes Abenteuer, das nichts für zarte Gemüter ist. Der Anteil an Horrorelementen ist nicht zu unterschätzen, ist für Liebhaber des Genres wie mich, aber auf jeden Fall spannend. Allgemein war der Unterhaltungsfaktor so hoch, das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Der eher ungewöhnliche, aber sehr klare und bildhafte Schreibstil hat seinen Teil dazu genauso beigetragen, wie das überragende Setting. Extrem fantasiereich erschafft der Autor einen Schauplatz, der mich von Beginn an gefesselt hat. Man leidet mit den Protagonisten mit, auch wenn diese ingesamt eher blass bleiben. Doch die Charaktere sind in diesem Buch tatsächlich auch nicht das Entscheidenden. Viel mehr sorgen zwei unterschiedliche Erzählstränge für reichlich Spannung und der Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwart bringt einen ganz eigenen Flair mit. Der Autor macht mit dieser Mischung sicherlich eine Menge richtig. So gut wie mir das Buch auch gefallen hat, gibt es trotzdem ein wenig Kritik. Nicht alles an der Geschichte ist schlüssig oder gänzlich zuende geführt. Am Ende bleiben viele Fragen unbeantwortet, manche davon nur der Vollständigkeit halber wichtig, andere tatsächlich nötig. Hier hätte der Autor gerade auf den Schluss etwas mehr wert legen können. Fazit: Das Buch ist trotz kleinerer Kritikpunkte klasse Unterhaltung. Für die volle Punktzahl reicht es durch logische Ungenauigkeiten und fehlende Infos nicht, trotzdem würde ich für Freunde spannender Unterhaltung auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen. Mich hat das Buch sehr angesprochen und ich werde mir die anderen Werke des Autoren auf jeden Fall nun auch näher anschauen.
Horror vom Feinsten!
von Elisabeth S. - 30.08.2017
Ein Buch wie dieses habe ich, glaube ich, noch nie gelesen. Palast der Finsternis von Stefan Bachmann kommt in seinem typischen Diogenes-Design und mit dem Untertitel Roman ganz brav daher, aber es ist ein Horror-Roman, der, wenn man über die nötige Vorstellungskraft verfügt, viele Horrorfilme in den Schatten stellt. Wir begleiten Anouk, die trotz ihres zarten jugendlichen Alters Kunstgeschichte studiert und schon viele Teile der Welt für längere Zeit bereist hat. Wir merken schnell, dass sie eine einsame Außenseiterin ist und selbst von ihrer Familie gemieden wird - warum erfährt man erst sehr spät im Laufe der Geschichte. Sie wird gemeinsam mit vier weiteren Jugendlichen für eine besondere Mission ausgewählt, scheinbar weil sie hochbegabt ist. Sie sollen einen unterirdischen Palast aus der Zeit der Französischen Revolution erforschen, der erst kürzlich in Frankreich entdeckt wurde. Achtung Spoiler ab hier: Sie werden mit Privatjet eingeflogen und mit viel Luxus empfangen - doch das hört bald auf: Nach dem Abendessen bekommen sie eine Kapsel zu essen, die sie bewusstlos macht. Als sie wieder erwachen liegen sie in einem stockdunklen engen Spiegel-Raum. Anouk erwacht als erste, sie kann die anderen rechtzeitig wecken und dazu bringen dem Raum zu entkommen - alle, bis auf Hayden, der nicht aufwacht. Als sie aus ihrem sicheren Versteck beobachten, wie die Leute, die sie für ihre Mission hergebracht haben, in den Raum eindringen und Hayden kurzerhand grausam ermorden (!) erkennen sie, dass nichts so ist, wie vorher behauptet wurde. Von da an sind sie auf der Flucht vor ihren Verfolgern durch den labyrinthischen unterirdischen Palast, der in vielen Räumen tödliche Fallen bereithält. Es geschehen immer abstrusere Sachen, sie treffen auf einen Mann, der ihnen helfen will zu entkommen, tödlich verwundet ist und angeblich schon seit dem 18. Jahrhundert hier lebt. Außerdem werden auch viele ihrer Verfolger von fremder Hand getötet. Wer ist die unheimliche dritte Partei? Werden sie je wieder entkommen? Und warum sind sie wirklich hier? All das will ich noch nicht vorweg nehmen. Lest selbst, das Buch ist wirklich lesenswert, wenn man einigen Grusel verträgt! Insgesamt war ich zuerst geschockt, wie sehr ich mich in meiner ersten Meinung über das Buch (immerhin nach einer 100-seitigen Leseprobe) getäuscht hatte. Es war kein harmloses Fantasy-Abenteuer sondern waschechter Horror. Aber ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, so spannend war es! Der Text ist wundervoll geschrieben, man kann sich gut in die Erzählerin Anouk hineinversetzen, obwohl sie einen recht seltsamen Charakter hat, fühlt man intensiv mit ihr mit und erlebt jeden Augenblick der Geschichte mit den Jugendlichen so, als wäre man dabei. Ein wirklich bemerkenswertes Buch, das man nicht nach seinem Äußeren beurteilen darf!
Spannender Jugend-Thriller
von c_awards_ya_sin - 03.10.2017
Mit Palast der Finsternis begibt sich Stefan Bachmann auf ein neues Gebiet. Seine Steampunkromane haben mir sehr gefallen, da freute es mich um so mehr zu sehen, dass es im Diogenes Verlag ein weiteres Buch von ihm gibt. Dies ist nun im Bereich des Thrillers anzusiedeln, wenn auch in der Kategorie Jugend. Es hat mir sehr gefallen, dass auch in diesem neuen Roman viel an geschichtlichem Wissen durchkam, ohne es dem Leser plakativ vorzuhalten. Die Geschichte spielt in der Jetzt-Zeit, hat aber einige Rückblenden in die Zeit der Französischen Revolution. So erfährt man einiges über den Ursprung des geheimen Palastes und seine Bewohner und die heutige Handlung verliert ihre Spannung nicht durch Erklärungen oder ähnliches. Mich hat das Buch gepackt, ich hätte mir gewünscht noch mehr über den Palast und seine Geheimnisse zu erfahren. Noch tiefer einzutauchen. Die Hauptcharaktere waren sehr ansprechend. Typische Teenager, alle verschieden und doch schweißt das Erlebnis sie zusammen, so dass am Ende eine wirkliche Freundschaft entsteht. Insgesamt könnte man sagen, Fünf Freunde treffen auf Stephen King.
Ungewöhnlicher Fantasy-Action-Thriller
von Kirschblüte - 31.08.2017
Fünf Jugendliche werden ausgewählt einen unterirdischen Palast in Frankreich zu erforschen. Doch die Expedition verläuft anders als erwartet und plötzlich sind sie im unterirdischen Palast gefangen. Dies ist die Ausgangssituation von "Palast der Finsternis". Die weitere Geschichte erzählt, wie die Jugendlichen versuchen aus dem Palast zu vielen und sein Geheimnis zu lüften. Die Geschichte wird dabei hauptsächlich von der Protagonistin Anouk erzählt. Hierbei wird ein sehr flüssiger und wortgewandter Schreibstil verwendet. Der Schreibstil passt dabei sehr gut zu Anouks Charakterisierung, die sehr sprachbegabt aber auch sehr abweisend und rebellisch ist. Unter anderem hat Anouk kein großes Interesse mit den anderen Jugendlichen mehr zu kommunizieren. als wirklich notwendig ist. Zum Teil neigt sie auch zu sarkastischen Bemerkungen. Im Laufe der Geschichte wird ihr Verhalten näher begründet. Damit schafft der Autor Stefan Bachmann einen interessanten und nachvollziehbaren Hauptcharakter, mit dem sich nicht zwangsläufig durch seine negative Grundeinstellung identifizieren kann. Ich konnte mich in Anouk hineinversetzen und ihr Verhalten hineinversetzen, wer allerdings Schwierigkeiten mit einem relativ misanthropischen Charakter hat, könnte Schwierigkeiten mit dem Buch haben. Denn der Großteil des Buches dreht sich um Anouk und ihre Perspektive auf die Geschehnisse. Leider bleibt der Rest der Charaktere relativ farblos. Zu Beginn wird bei jedem zwar eine Persönlichkeit beschrieben, diese wird aber kaum weiter ausgeführt und für den Verlauf der Geschichte genutzt. Einige Teile der Geschichte werden aus der Sichtweise von Aurelie, einer französischen Adeligen, die zur Zeit der französischen Revolution lebte, erzählt. Aurelies Vater ließ den unterirdischen Palast bauen und ihre Geschichte wird immer wieder mit der Geschichte der Jugendlichen in der Gegenwart verknüpft. Der Autor Stefan Bachmann erzählt in seinem Roman eine spannende und ungewöhnliche Geschichte, die sich irgendwo zwischen Abenteuerroman, Horror, Action, Fantasy und Science Fiction bewegt. Es gibt immer wieder Wendungen, aber z.T. bewegen sich die Jugendlich auch nur durch unterschiedliche Räume des Palastes und weichen dort Fallen aus. Dadie Abschnitte relativ action- und abwechselungsreich sind, ist mir das nicht weiter negativ aufgefallen. Es könnte aber für den ein oder anderen ermühend sein, da diese Passagen nur selten die Geschichte vorantreiben. Im Lauf der Geschichte werden sehr viele Fragen gestellt. Auf die meisten Fragen wird eine sehr ungewöhnliche Antwort gegeben, die allerdings auf eine relativ einfache Art beantwortet werden. Jedoch bleibt der Roman zumindest hier seinen Charakteren treu. Schade ist, dass einige Fragen offen gelassen werden und die Auflösung einiger Rätsel offensichtlich war. Trotzdem ist "Palast der Finsternis" ein spannend zu lesender Fantasythriller mit einer ungewöhnlichen Protagonistin.
Perfekter Begleiter für einen stürmischen Herbstabend
von Sander - 17.09.2017
"Palast der Finsternis" ist ein Spannungsroman mit fantastischen Elementen des deutsch-amerikanischen Autors Stefan Bachmann. Es handelt sich um das zweite Werk dieses Künstlers. Mit "Die Seltsamen" landete Bachmann bereits einen Hit. Worum geht es in "Palast der Finsternis"? Die Geschichte entblättert sich in zwei Handlungssträngen. Ein Handlungsstrang spielt zur französischen Revolution, der andere in der Gegenwart. Wir begleiten die Kunststudentin Anouk und eine Gruppe anderer scheinbar zufällig ausgewählter Jugendliche bei einer Expedition nach Frankreich. Dort soll ein Adelhaus einen unterirdischen Palast gebaut haben, in dem sich die Familie vor Revolutionären und somit ihrem sicheren Tod schützte. Die Jugendlichen erhalten das Privileg diesen Palast zu erforschen, doch aus diesem Privileg entwickelt sich mit der Zeit ein Himmelfahrtskommando. Denn nicht nur die Betreiber der Expedition verhalten sich sehr fadenscheinig, auch im Inneren lauert etwas auf die Jugendlichen¿ Ich nahm das Buch zur Hand, einfach um mal reinzuschnuppern. Garnicht mit der Absicht, es sofort zu beginnen, denn es wartete noch ein anderes Buch darauf von mir beendet zu werden. Doch als ich auf den ersten Seiten Amélie (die der Gegenpart zu unserer Protagonistin Anouk ist) bei ihrer Flucht vor dem Tod in den unterirdischen Palast begleitete, gelang es mir nicht mehr, das Buch bei Seite zu legen. Als ich ein kurzes Päuschen einlegte, war ich, wie durch ein Wunder, auf Seite 100 angelangt. Ohne es zu merken, hatte ich bereits ein Viertel der Geschichte inhaliert. Der Autor schreibt ziemlich rasant, aber keinesfalls plump. Er schafft eine mystische und dunkle Atmosphäre, die der perfekte Begleiter für einen stürmischen Herbstabend ist! Zudem empfand ich unsere Protagonistin als sehr spannend und erfrischend. Sie ist, wie sie selbst sagt, "sozial inkompatibel". Und zwar auf die zynisch-sarkastische Art und Weise, die für sehr viele Schmunzelmomente sorgt. Gleichzeitig ist Anouk aber eine tragische Figur, ihr pessimistischer Charakter enthüllt mit der Zeit eine zutiefst gekränkte junge Frau, die sich nach denselben Dingen sehnt, wie vermutlich jeder Mensch. Sie ist ein liebenswerter Kotzbrocken mit Entwicklungspotential. Insgesamt kann ich sagen, dass mich das Buch wahnsinnig gut unterhalten konnte und in mir genau diese gruselig mystische Stimmung hervorrief, die ich an verregneten Abenden liebe. Die Auflösung jedoch war, gemessen am gesamten Roman, für mich ziemlich schwach und unglaubwürdig. Doch da mir der Weg dorthin so viel Freude bereitete, werde ich das Buch in guter Erinnerung behalten und empfehle es gerne weiter.
Düster und spannend
von Gelis - 24.08.2017
Was für eine Geschichte! In zwei Erzählsträngen geht es um einen unterirdischen Palast. Der eine spielt im Jahr 1789 als eine französische Adelsfamilie versucht, vor dem Mob dorthin zu flüchten. Der andere spielt heute, als dieser Palast wieder entdeckt wurde. Eine Gruppe von fünf Jugendlichen wird auf ihre Aufgabe vorbereitet und dann zu diesem Palast gebracht. Sie sollen an den archäologischen Untersuchungen teilhaben. Der heutige Teil wird aus Sicht von Anouk erzählt, eine sozial nicht kompatible 17jährige Antiheldin. Sie bemerkt schon ziemlich bald, dass an der ganzen Situation etwas nicht stimmt und fängt an, Fragen zu stellen. Allerdings ist es da schon zu spät und ein rasantes Katz- und Maus-Spiel beginnt. Haben sie eine Chance zu entkommen? Der Strang in der Vergangenheit wird aus Sicht der ältesten Tochter Aurélie berichtet. Mit ihrer Angst und Beklommenheit konnte ich gut mitfühlen und auch hier war die Frage, ob sie und ihre Schwestern der Situation entrinnen können, sehr fesselnd. Beide Teile der Geschichte sind düster, beängstigend und spannend. Circa im letzten Drittel des Buches musste ich sogar entgegen meiner Lesegewohnheiten einen Blick auf die letzte Seite werfen. Die Auflösung, wie die beiden Erzählstränge zusammenhängen, war gut gemacht und so gruselig wie der ganze Palast. Einzige Kritik am Buch: da irgendwie alle ständig auf der Flucht sind, bleibt wenig Raum, die einzelnen Charaktere weiter auszuarbeiten. Der Autor hat zwar dafür vereinzelte Passagen eingebaut, aber das war mir für meinen Geschmack noch zu wenig. Trotzdem ein tolles, spannendes Buch, das ich ruckzuck verschlungen habe.
Fantasievolle Gruselgeschichte in einem prächtigen Palast
von * Vivi * - 28.09.2017
Hinter dem edel schimmernden Cover des Abenteuerromans "Palast der Finsternis" versteckt sich eine packende Geschichte, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern kann. Nach kurzer Einleitung legt Stefan Bachmann ein rasantes Tempo hin. Der Autor verwickelt seine jungen, US-amerikanischen Protagonisten in verwirrende Abenteuer in einem geheimnisvollen unterirdischen Palast, in Péronne, Frankreich. Bald entsteht eine unermesslich hohe Spannung. Im weiteren Verlauf erscheinen übernatürliche Figuren und ein zweiter Erzählstrang aus der Vergangenheit (Ereignisse in Frankreich, Ende des 18. Jahrhunderts) lässt Parallelen zur Gegenwart erahnen. Entwicklungsfähige, interessante Charaktere und überraschende Wendungen tragen dazu bei, dass sich die Situationen oft zuspitzen. Mit sicherer Hand führt der Autor durch eine wilde Verfolgungsjagd vor einer gruseligen und dennoch edel wirkenden Kulisse. Ein kleines Team aus Jugendlichen meistert atemberaubende Herausforderungen. Ob ihnen die Flucht aus der irrsinnigen (Alp-)Traumwelt gelingt, ist fraglich. Bis zum Schluss ist nicht klar, wie man die Ansammlung von bedrohlichen, abartigen Wesen im unterirdischen Palast beseitigen kann. Gewürzt mit schlagfertigen Dialogen, frechen Sprüchen und tiefgehenden Gedanken landet der Autor sicher einige Treffer bei einem jungen Publikum. Aber auch Fantasy-begeisterte Leser aus älteren Jahrgängen werden ihren Spaß an diesem von Sarkasmus durchwobenen Roman haben. Nachdem man aber vor lauter Spannung das Buch kaum aus der Hand legen kann, verspricht diese Lektüre in erster Linie Hochspannung im Rahmen einer langen Lesenacht, um nur eine flotte Möglichkeit zu nennen.
Zuviel
von heinoko - 29.08.2017
Ein junger Autor, der über eine schier unerschöpfliche innere Bilderwelt verfügt und mit einer großartigen Wörterkraft diese Bilderwelt nachvollziehbar schildert: Segen und Fluch gleichermaßen in meinen Augen¿ Fünf ganz unterschiedlich talentierte Jugendliche aus den Staaten wurden ausgewählt, in Paris an einer sehr besonderen Expedition teilzunehmen, nämlich an der Erforschung eines unlängst entdeckten unterirdischen Palastes, der im 18. Jahrhundert von einem Adligen zur Zeit der Französischen Revolution zum Schutz für seine Familie erbaut worden war. Was als interessante Herausforderung beginnt, entpuppt sich sehr schnell als ein Labyrinth in den Abgrund, ein sich immer schneller drehendes Karussell der Gefahren und Bedrohungen. Der zweite Handlungsstrang schildert das Leben der adligen Familie Bessancourt in Paris um 1790. Während Mutter und Töchter im überirdischen Palast ausharren, vor der näherrückenden Gefahr der Aufrührer die Augen verschließend, wird unter dem Palast hektisch an einem "zweiten Versailles" gebaut. Das Buch wirkte auf mich wie ein langwährender Alptraum, surreal, mit immer wieder neu auftauchenden Wendungen, schier überbordend an überraschenden schönen wie grausamen Bildern. Durchaus spannend erzählt, aber im Gesamten hat mich das Buch dann doch ermüdet, weil die Flut der intensiven Bilder mich irgendwann überrollte und mich nicht mehr erreichte. Dieses Zuviel lässt leider die eigentliche Botschaft des Buches, nämlich dass wir gemeinsam so viel mehr schaffen können als allein, untergehen.
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von Archer - 05.09.2017
Als in Frankreich unter dem Palast eines Adligen ein weiterer, unterirdischer Palast gefunden wird, schlägt Anouks große Stunde, denn die Verantwortlichen der Ausgrabung suchen Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten, um ihn zu erforschen. Anouk, die in ihrer eigenen Familie nicht wertgeschätzt wird, reist mit vier anderen Jugendlichen nach Frankreich. Schon ihre Abreise geschieht in einem eigenen Jet, und der obere Teil des Palastes bietet allen erdenktlichen Luxus. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes, und Anouk und drei ihrer Gefährten fliehen in den unterirdischen Teil - den Schmetterlingspalast -, und geraten in ein Labyrinth von Fallen und Bösartigkeit. Was sie herausfinden, wird Leben kosten ... im schlimmsten Falle ihr eigenes. Es spricht für die Spannung und Unterhaltsamkeit des Buches, dass ich so viele Punkte gebe, denn wenn man sich einige Sachen genauer durch den Kopf gehen lässt, hakt es an allen Ecken und Enden an der Logik. Es ist zweigeteilt - einerseits erfährt man alles über die Zeit, in welcher der unterirdische Palast gebaut wurde (Zeit der französischen Revolution, 1789) und die Adlige Aurelie, die mit ihren Schwestern dort hinunter flüchtet und die heutige Zeit mit Anouk und ihren Leidensgenossen, wobei natürlich das eine mit dem anderen zusammenhängt. Der Autor hat gut recherchiert, man taucht in das Leben der Adligen zum Ende des 18. Jahrhunderts ein, und man bekommt all die Pracht ihrer Häuser zu spüren. Gleichzeitig erlebt man das manchmal direkt schon horrorlastige Abenteuer der Jugendlichen heute. Schreiben kann er also, der Herr Bachmann, und wenn es dann irgendwann auch noch bis zum Ende schlüssig erklärbar wird, klappts auch mal mit der Höchstpunktzahl. In dem Fall dann Abzug, 3,5/5.
Coming of Age vor Horrorkulisse
von bücherbelle - 07.11.2017
"Hier unten klingt die Stille anders. An der Erdoberfläche ist Stille etwas Großes, Volles. [¿] Hier ist die Stille verschlossen und gespannt." (S. 147) Zusammenfassung. Eine Gruppe Jugendlicher, eine Reise nach Frankreich und ein unterirdischer Palast, damit beginnt Stefan Bachmanns "Palast der Finsternis". Doch was darauf folgt, das überrascht jeden einzelnen der Beteiligten: Hinter den Türen des Palastes lauern Fallen und sehr bald weiß niemand mehr, wem er trauen kann, und wie er aus diesem Palast der Finsternis entkommen soll. Erster Satz. Ich hörte, wie es gebaut wurde, Vaters geheimes Versailles, ein Palast unterhalb eines Palastes, ein Reich aus Gold und Kristall, verborgen in den Wurzeln Frankreichs. Cover. Das größte Plus des Covers ist die schicke, glänzende Optik. Abgesehen davon ist das Bild vor allem ein Traumbild, dessen Zusammenhang mit dem Inhalt des Romans sich mir nicht so ganz erschließt. Aber hübsch ist es! Inhalt. Bis die Geschichte wirklich richtig in Gang kommt, dauert es zugegebenermaßen eine Weile - dann jedoch ist sie spannend, rasant und jedes Kapitel endet so, dass man auf keinen Fall jetzt schon aufhören kann, sondern auf jeden Fall wenigstens noch ein Kapitel lesen muss. Das erinnert fast ein wenig an die Serien dieser Zeit, die uns nach jeder Episode in der Überzeugung zurücklassen, dass wir noch weiterschauen müssen, um das nächste Geheimnis zu lüften. Ein wenig zu sehr erinnert der Aufbau des Buchs und Palastes, einige Fallen und einzelne Szenen an Das Phantom der Oper und Filme wie Cube, Resident Evil oder Der Exorzist, aber man kann das Rad ja nicht immer wieder neu erfinden. Und wenn man darüber hinwegsieht, dann hat man mit dem Palast der Finsternis wirklich spannenden Jugendhorror, den man eigentlich nur ungern wieder aus der Hand legen möchte. Personen. An den Figuren wird vielleicht deutlich, dass das Buch ein Jugendbuch ist: Besonders Anouk, aus deren Perspektive wir einen Großteil der Geschichte erleben, hat einen ausgeprägten Hang zum düster Gucken, der Überzeugung, dass niemand es so schwer haben kann wie sie selbst, und zu dem Gefühl, alles zu wissen. Mein Lieblingssatz in dem Zusammenhang: "Hast du das gehört, Bruder? Du bist tot. Anouk hat es gesagt, und sie weiß alles." (S. 336) Aber vielleicht sind diese Überzeugungen das Privileg von Teenagern und man muss darüber etwas mehr hinwegsehen, als es mir gelungen ist. Und Anouks zynisches, sarkastisches Verhalten in akuten Gefahrensituationen hat uns auch mehr als einmal zum Lachen gebracht. Ein weiteres Manko: Eine der Figuren ist derartig überflüssig, dass man ihre Existenz beinahe optischen Gründen mit Blick auf eine Verfilmung zuschieben möchte. Wer das Buch schon gelesen hat, sollte darauf kommen können, um wen es geht - allen anderen möchte ich das an dieser Stelle nicht verraten. Fazit. Auch wenn der Palast der Finsternis kein Wunderwerk an innovativen Ideen ist, auch wenn die ein oder andere Figur mich bisweilen sehr tief hat durchatmen und das Buch einen Moment zur Seite legen lassen, ist es empfehlenswert für jeden, der Lust auf ein kleines bisschen Coming of Age vor spannender, nahezu filmisch anmutender Horrokulisse hat.
Horror im unterirdischen Labyrinth
von Dreamer - 17.10.2017
Für die Jugendlichen Anouk, Jules, Lilly, Will und Hayden scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. In Frankreich wurde ein Palast wiederentdeckt. Das besondere an diesen Palast: Er wurde unter der Erde erbaut, von der Familie Bessancourt. Die Familie sollte unter der Erde sicher sein vor den gewalttätigen Ausschreitungen während der französischen Revolution. Und die Jugendlichen wurden ausgewählt, an der ersten Begehung und Untersuchung des unterirdischen Palastes teilzunehmen. Allerdings streckt hinter diesem Versprechen viel mehr - schnell wird klar, dass es für Anouk und ihre Begleiter um alles geht - um Leben und Tod. Die Geschichte, die Stefan Bachmann in "Der Palast der Finsternis" erzählt, ist meiner Meinung nach unglaublich spannend. Die Charaktere sind eigentlich kaum eingeführt, da ist man auch schon mitten drin im Geschehen. Zusammen mit Anouk und den anderen irrt man durch die Gänge des unterirdischen Palastes, hat das Gefühl, ständig einen Blick über die Schulter werfe zu müssen und hofft, dass die Geschichte sich doch noch zum Guten wenden wird. Dabei werfen Kapitel, die in der Vergangenheit spielen und in denen Aurelie du Bessancourt, die Tochter des Schlossherren, die Hauptrolle spielt, immer wieder neue Informationen über den Palast auf, in dem Anouk und die anderen um ihr Überleben kämpfen. Spannung, Action und Drama sind andauernde Bestandteile dieser Geschichte und machen "Palast der Finsternis" meiner Meinung nach zu einem sehr lesenswerten Buch.
Schmetterlingspalast
von KrimiElse - 30.10.2017
Das Buch "Palast der Finsternis" ist ein aufregendes Jugendabenteuer mit Horrorelementen, definitiv nicht für zarte Gemüter geschrieben. Realität und fiktive Passagen mischen sich zu einer sehr gelungenen Geschichte, die teils in der Vergangenheit, teils in der Gegenwart spielt. Anouk, die rotzige Außenseiterin, ist mit vier weiteren Jugendlichen von New York nach Paris geflogen, um eine archäologische Sensation zu erforschen. Es handelt sich um einen unterirdischen Palast, dessen Bau vom Marquis Frédéric du Bessancourt im 18. Jahrhundert vor der Französischen Revolution begonnen wurde und in den der Marquis beim Sturm auf die Bastille mit seiner Familie floh. Ein unterirdischen Versailles soll es sein, eine der wichtigsten Entdeckungen in Europa dieses Jahrhunderts. Was sich zunächst als aufregendes und gut organisiertes Abenteuer für die Jugendlichen darstellt zeigt sich schnell als tödliche Falle. Nichts ist wie es scheint, nachdem Anouk und ihre Begleiter den unterirdischen Palast betreten haben, kämpfen sie um ihr Leben auf der Suche nach einem Ausweg aus Labyrinth-artigen Räumen und Gängen. Fallen, Täuschungen uralte dunkle Wesen und Schlimmeres lauern am Weg, und die Organisatoren der Tour scheinen auch nicht das zu sein, was sie vorgaben zu sein. Mit viel Spannung wird der Leser gemeinsam mit der kleinen Gruppe Jugendlicher durch den unterirdischen Palast getrieben. Bildhaft und mit viel Detailliebe beschreibt der Autor die morbide Pracht, die in den Räumen herrscht, ausgeklügelt gemeine Fallensysteme lassen an Horror-Räume von Altmeister Edgar Allan Poe denken, und die Jagd durch das Palais du Papillon ist so treibend, dass die Seiten nur so fliegen. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, dass man als Leser lange Zeit genauso ahnungslos wie die Protagonisten ist. Das Buch erzählt eine Geschichte aus zwei Perspektiven in zwei Zeitebenen. Eine davon ist die Expedition, bei der man in der Jetztzeit Anouk begleitet, der zweite Handlungsstrang spielt zu Zeiten der Französischen Revolution. Hier lebt man gemeinsam mit Aurélie zunächst im Chateau Bessancourt, später nach dem Sturm auf die Bastille im unterirdischen Palast, der damals auch schon gespenstische Züge hatte. Skurrile Dinge passieren in beiden Zeitebenen, und der Vorhang wird spannungsfördernd jeweils nur ein ganz kleines Stückchen gelüftet. "Wenn andere dich Abend weinen sehen, ist es, als besäßen sie einen Teil von dir. Es ist, als hätte man sich ein Stück weit geöffnet, und sie hätten durch den Panzer geblickt¿" Die Französische Revolution ist nur der Rahmen, das Buch lebt von der Jagd durch den unterirdischen Palast mit all seinen Schrecken in der Gegenwart und vom Versuch, dem Palast zu entfliehen, in der Vergangenheit. Die beiden Protagonistinnen Anouk und Aurélie sind lebensecht und glaubwürdig gezeichnet. Beide sind Kämpferinnen, die ihre Umgebung mitreißen können. Man nimmt Anouk ihren Trotz ab, ihre Abschottung vor anderen und ihre harte Schale, genauso wie Aurélie als besorgte junge Frau gut ankommt. Sprachlich ist das Buch angemessen einfach geschrieben. Viel Spannung steckt in den kurzen und leicht überschaubaren Sätzen, keine anspruchsvollen Bandwurmsätze - das hätte der Geschichte nicht gut getan. Ich war schnell durch mit der Geschichte, und obwohl ich mit ab der Hälfte etwas weniger atemlose Jagd und mehr Erklärung gewünscht hätte hat es mich sehr gut unterhalten.
Spannend, gruselig und fantasievoll
von Kundin - 02.09.2017
Vorab: Ich bin normalerweise keine Leserin von Thrillern oder Horrorbüchern und war erstaunt als ich begonnen habe zu lesen, weil ich bei dem Klappentext etwas anderes erwartet habe. Deshalb ein paar Worte zum Inhalt: Die amerikanischen Jugendlichen werden ausgewählt und sollen einen unterirdischen, wiedergefundenen Palast in Frankreich erforschen. Im Klappentext heißt es den ein verrückter Adliger vor der Französischen Revolution für seine Familie erbauen ließ . Und verrückt ist er allemal, denn die Jugendlichen sind Teil eines grausamen Plans. Und jetzt zum Autor und seinem Buch: Alle Achtung, was dem jungen Schriftsteller aus Amerika da gelungen ist! Das Buch ist unglaublich spannend, packend und fesselt einen. Ich für meinen Geschmack musste mich manchmal leicht überwinden weiterzulesen, weil die Scheu vor Ekel mich immer wieder gepackt hat. Die Sprache des Autors ist gelungen, seine Art Dinge zu beschreiben, ist präzise und dabei nicht langweilig, sondern spannend. Bachmann beweist sehr viel Fantasie, die einen immer wieder überrascht. Man fühlt sich in eine andere, surreale Welt versetzt und kann sich alles bildhaft vorstellen. Die Verknüpfung mit der Zeit um die Französische Revolution gibt dem Roman einen weiteren Pluspunkt, da es Bachmann gelingt, immer im richtigen Moment die Gegenwart abzubrechen und eine Rückblende einzuarbeiten. So denkt man als Leser mit und hofft, mit seinen Einschätzungen zu den Hintergründen des Palastes richtig zu liegen. Doch genau das hebelt Bachmann gekonnt immer wieder aus. Seine plötzlichen, unerwarteten Wendungen treffen einen und lassen einen wieder im Unwissen alleine, was nun passieren wird. Dabei schenkt er dem Leser immer wieder Hoffnungen, dass die Jugendlichen die Flucht aus der Hölle unter der Erde schaffen und das sie dort einen Vertauten finden. Auch diese Hoffnungen werden einem so oft genommen, dass ich mich irgenwann gefragt habe, wie die Jugendlichen auf den wenigen verbleibenden Seiten noch die Flucht gelingen soll. Im Klartext: Bachmann schreibt einen Roman mit 397 Seiten und packt in so voll mit Spannung, Wendungen und Hoffnungen, dass es unglaublich erscheint, dass das Buch so dünn ist. Die Charaktere des Buches sind toll herausgearbeitet und überraschen einen immer wieder mit ihren Eigenschaften. Sie geben dem Roman eine würdige Art des Grusels, weil sie so menschlich sind und man mit ihnen fühlen kann. Ihre Geschichten stehen zwar nicht im Vordergrund, doch sie ergreifen einen genauso wie der Hauptstrang der Geschichte und man gewinnt sie lieb. Mein anfängliches Desinteresse gegenüber dem Cover hat sich gelegt. Auf dem Bild sieht es uninteressant aus, doch in der Druckversion lässt eine Überraschung auf sich warten, die gelungen ist. Mein Fazit: Obwohl ich kein Fan/Leser von Thriller und Horror bin, etwas anderes erwartet habe und von Anderem überrascht wurde, bin ich fasziniert von diesem Roman. Wer Thriller, Horror und Grusel mag, der sollte dieses Buch meiner Meinung nach unbedingt lesen! Es lohnt sich.
Spannend und actionreich
von TanyBee - 28.08.2017
Anouk ist 17 und hat eine Einladung bekommen, einen unterirdischen Palast in Frankreich zu erforschen. Sie musste ein Auswahlverfahren durchstehen, aber sie wurde tatsächlich genommen. Am Flughafen trifft sie auf Ihre Mitstreiter, über die sie schon vorab Infos bekommen hat. Alle sind ungefähr in ihrem Alter, 3 Jungs und ein weiteres Mädchen. Sie werden im Privatjet nach Paris geflogen und dort in die Villa der Sapanis gebracht. Die Sapanis haben die Erforschung des unterirdischen Palasts in Auftrag gegeben. Doch warum hat man dafür ausgerechnet Teenager ausgewählt? Anouk merkt schnell, dass an der Sache etwas faul ist. Gleichzeit erfährt der Leser auch etwas aus dem Jahr 1789, als der Palast gebaut wurde und dann genutzt wurde um die Familie Bessancourt vor der französischen Revolution zu schützen. Welches dunkle Geheimnis birgt der Palast? Ich würde das Buch als Young Adult mit Fantasy-Elementen beschreiben. In diesem Genre lese ich nur ab und zu, deswegen kann ich das Buch schlecht mit anderen vergleichen. Für mich war es ein richtiger Schmöker, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Als Anouk und die anderen unten im Palast sind, stellt sich heraus, dass dieser voll mit Fallen ist. Das hatte etwas Indiana-Jones-mäßiges und war spannend und actionreich. Auch weiß man lange gar nicht, wer Freund und wer Feind ist. Die Auflösung war interessant und ganz anders, als ich am Anfang gedacht hätte. Die Erklärung der Zusammenhänge ist mir vielleicht ein kleines bisschen zu kurz ausgefallen, aber die wichtigsten Dinge wurden schon aufgelöst. Ich möchte auch das Cover nicht unerwähnt lassen, denn wenn man das Buch nur im Internet sieht, dann weiß man gar nicht, wie speziell es ist. Das Bild auf dem Cover schimmert und hat eine Art 3D Effekt, wenn man es hin und her bewegt. Sehr hübsch und ein Schmuckstück im Bücherregal. Fazit: Das Buch hat mir kurzweilige Lesestunden beschert, sehr gut zur Entspannung. Ideal um mal einen Ausflug in ein anderes Genre zu wagen.
Düster, gruselig und sprachlich absolut genial
von Tiana - 30.09.2017
Zunächst muss ich gestehen, dass mich bei diesem Buch das Cover total neugierig gemacht hat, Es wirkt auf den ersten Blick schon ein wenig gruselig, zumal es im Licht auch etwas schimmert. Nehme ich Titel und Cover zusammen, lässt das Buch auf eine düstere und gruselige Story hoffen. Das Buch handelt von Anouk, die gemeinsam mit vier anderen Jugendlichen eingeladen wurde, einen angeblich erst kürzlich entdeckten unterirdischen Palast aus der Zeit der französischen Revolution zu erforschen. Alle fünf sind von einander sehr verschieden, was Charakter und Fähigkeiten angeht. Sie reisen gemeinsam nach Paris zum Ausgangspunkt ihrer Forschungen. Doch recht schnell wird Anouk klar, dass an der Sache etwas faul ist - oder weshalb sollte Prof. Dorf sie beim Abendessen alle unter Drogen setzen? Später wachen die Jugendlichen in dem Palast auf, wo sie sofort ihre Flucht planen. Doch der Palast ist gespickt von lauter Fallen... Was es mit dem Palast auf sich hat, erfährt man als Leser in einem zweiten, parallel erzählten Handlungsstrang. Dieser spielt im Jahr 1789 und erzählt von Aurélie du Bessancourt, deren Vater den Palast anlegen ließ. Man erfährt, wie ihre Familie vor den Aufständen flüchtete und wie sich das Leben im unterirdischen Palast abspielte. Viel mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, da ich nicht allzuviel vorwegnehmen möchte. Was mich aber von Anfang bis Ende fasziniert hat, ist die Sprache des Autors, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Das Buch ist zwar leicht zu lesen, aber es wird eine Menge Atmosphäre eher über die Sprache als über die Handlungen übertragen, so dass man sich doch beim Lesen immer einn wenig gruselt und die düstere Atmosphäre nachempfinden kann - gleichzeitig kann man aber das Buch nicht weglegen. Der Autor beweist mit diesem Buch eine Menge Phantasie - wenn man bedenkt, dass Bachmann gerade einmal 24 Jahre alt ist, hat er dafür ein wirklich tolles Buch abgeliefert (vor allem bin ich auch gespannt, was er in Zukunft noch schreiben wird!). Auch die Art und Weise, wie die einzelnen Charaktere im Buch dargestellt wurden, hat mir gut gefallen. Es war nicht alles von Anfang an offensichtlich, sondern durchschaubarer wurden die einzelnen Personen erst später im Verlauf der Geschichte. Insgesamt hat mich dieses Buch wirklich begeistert, weswegen ich sehr gern 5 Sterne vergebe. Ich bin sehr sicher, dass man von Bachmann auch in Zukunft noch hören wird. In meinen Augen ist er ein großartiger Autor!
Im Schmetterlingspalast
von Ecinev - 12.09.2017
5 Jugendliche wurden scheinbar ausgewählt an einem außergewöhnlichen Projekt teilzunehmen. Am Flughafen treffen sie erstmals aufeinander. Die 15 jährige hochbegabte Anouk sowie 4 weitere mehr oder wenig talentierte Jugendliche werden mit einem Privatjet von den USA nach Frankreich geflogen. Zunächst noch verwöhnt mit tollen Zimmern und einem guten Essen. Sie sollen Archäologen helfen einen unterirdischen Palast aus dem 16 Jahrhundert zu erforschen. Daneben wird die Geschichte der jungen Aurelie erzählt deren Vater aus ständiger Furcht vor Krankheiten und vor Krieg diesen unterirdischen Palast im 16 Jahrhundert gebaut hat. Als Krieg ausbricht flüchtet die Familie in diesen Palast. Aurelie wird getrennt von ihren jungen Schwestern gefangen gehalten bis ihr eines Tages die Flucht gelingt. Die 5 Jugendlichen aus der Neuzeit betreten den Palast der sich für sie als eine Art Todesfalle herausstellt dem sie nur mit Mühe entkommen können. Jeder Raum scheint neue Gefahren und Fallen zu bergen. Der Schreibstil in Ich-Form ist lebendig und sehr spannend geschrieben. Zum Ende hin wurden mir die wiederkehrenden Fallen und Gefahren in dem unterirdischen Palast ein wenig zu viel und wirkten stark übertrieben. Keine Frage, alle Protganoisten entkommen nahezu unverletzt aus dieser Hölle.
Gruselgeschichte die zum Nachdenken anregt.
von Lena Kaspers - 05.09.2017
Inhalt Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können. Meine Meinung Stefan Bachmann hat hier ein wirklich kleines Schmuckstück gezaubert. Der Schreibstil war wirklich sehr einfach und flüssig. Das Buch hat durch gehend Spannung gehabt und die Protagonistin Anouk die uns durch die Geschichte führt. Eben so die Zweite Zeitebende hat mir wirklich gut gefallen. Dieses Buch greift mehre wichtige Themen der Gesellschaft auf und denkt ein wenig zum Nachdenken an und das wir vilt nicht alle so verbissen sein sollen. Das Buch ist ein wenig gruselig und das hat mir wirklich gut gefallen.Ein besondere Geschichte die ein bisschen Schräg ist und mit einer Wichtigen Botschaft daherkommt. Fazit Eine wunderschöne Geschichte mit gruseligen Faktor die einen ein wenig Wach rütteln soll. Klare Empfehlung für alle die gerne eine kleine Gruselgeschichte lesen möchten.
Düster Aussichten
von D. Brown - 07.09.2017
Fantastisch ist nicht das richtige Wort für die eigentlich gruselige Geschichte von Stefan Bachmanns "Palast der Dunkelheit". Zahlreiche Jugendliche bewerben sich für ein Forschungsprojekt in Frankreich. Es soll das unterirdische Schloss eines Adeligen, der zur Zeit der französischen Revolution lebte, besucht und erforscht werden. Der Roman wird aus der Sicht von Anouk erzählt, die als ältere Tochter einer reichen New Yorker Familie, sich heimlich auf den Weg macht. Nach einem Auswahlverfahren bleiben fünf junge Leute übrig, drei Jungen und zwei Mädchen. Auch Anouk. Der Leiter des Projekts hat alles auf höchstem Niveau organisiert. Zu Anfang sind die Fünf noch begeistert, doch kurz nach der Ankunft stellt Anouk schnell fest, dass etwas nicht stimmt. Kurze Zeit später beginnt eine Höllenfahrt für alle Beteiligten, von denen nicht alle überleben werden. Der Autor hat ein uraltes Thema der Menschheit aufgegriffen, der Wunsch nach Unsterblichkeit. Geschickt führt er den Leser auf eine Reise in seine Welt, und bald wird man wie seine Protagonisten, von den menschlichen Niederungen die vor Verrat, Mord und Wahnsinn nicht zurückschrecken in den Strudel der Ereignisse gerissen. Das Fazit der Geschichte lässt den Leser mit der Frage zurück, wie hoch der Preis für ewiges Leben und Macht und Einfluss sein darf. Gelungen düster.
Mischung aus Abenteuer, Fantasy und Grusel!
von Bambisusuu - 15.09.2017
Der Roman Palast der Finsternis wurde von dem Autor Stefan Bachmann geschrieben und lädt den Leser auf ein geheimnisvolles Abenteuer ein. Erschienen ist das Buch im Diogenes Verlag . Im Umland von Paris befindet sich ein Palast, der über Jahrhunderte verschüttet unter der Erde liegt. Der Palast stammt aus der Zeit der französischen Revolution. Anouk und vier weitere Jugendliche begeben sich auf die Reise nach Paris, um das Versteck zu erforschen. Die Expedition ist streng geheim und einzigartig. Doch der Auftrag trägt seine Schattenseiten bei sich. In jedem Raum, hinter jeder Tür befindet sich die nächste Gefahr. Werden sie es gemeinsam lebend hinausschaffen? Wie oft hält der Diogenes Verlag seine Covers schlicht und einfach. Ein kleines Bild gibt erste Informationen, um was es sich in dem Buch wohl drehen wird. Das sich aber ein so spannendes und mysteriöses Abenteuer hinter diesem Roman verbirgt, hätte ich nicht vermutet. Stefan Bachmann ist mir als Autor zuvor nicht bekannt gewesen. Sein Schreibstil weckt eine detailreiche Kulisse ohne viel Aufwand und entführt den Leser nach Paris in den unterirdischen Palast. Was sich wohl in dem Palast befindet? Fragen über Fragen stelle ich mir im Laufe des Buches. Antworten erhält man jedoch nicht auf alles. Die Spannung ist geweckt. Unterstützt wird dies durch den Zeitsprung zwischen der heutigen Zeit und dem Jahr 1789. Die detailreiche Kulisse nimmt aber nicht die ganze Aufmerksamkeit. Im Vordergrund steht die Außenseiterin Anouk und die vier anderen Kandidaten, die sie in Paris kennelernt. Anouk ist seltsam und merkwürdig. Ihre distanzierte Art steht zu Anfang im Weg. Ihr ungutes Gefühl jedoch trügt sie nicht. Die fünf Jugendliche sind den Gefahren ausgesetzt und auf sich allein gestellt. Ihre Familien haben sie zurückgelassen. Hintergründe werden im Laufe der Handlung erklärt, wodurch die Kandidaten enger zusammenschweißen. Die Einblicke in die Vergangenheit verstärken die Neugier und lassen erahnen, was as nächstes geschieht. Die Vorstellung von dem Buch hat sich positiv entwickelt. Im Nachhinein frage ich mich, welcher Genre ist hier gemeint. Obwohl es nach viel Fantasy wirkt, ist die Handlung authentisch. Auch die ungelösten Fragen machen die Geschichte nicht ganz schlüssig. Der Nervenkitzel und der Grusel sind definitiv gelungen. Ein spannender Roman mit Horror-Gefühl und Abenteuer. Fünf Jugendliche, die mit Willensstärke und Mut sich dem unterirdischen Palast stellen!
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