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Palast der Finsternis

Roman. Originaltitel: A Drop of Night.
Buch (kartoniert)
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Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen lie … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Palast der Finsternis
Autor/en: Stefan Bachmann

ISBN: 3257300557
EAN: 9783257300550
Roman.
Originaltitel: A Drop of Night.
Übersetzt von Stefanie Schäfer
Diogenes Verlag AG

23. August 2017 - kartoniert - 396 Seiten

Beschreibung

Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Trailer

Portrait

Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen den Bachelor in den Fächern Orgel und Film-Komposition absolviert). Sein von der Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis' >Chroniken von Narnia< inspiriertes Debüt, >Die Seltsamen<, war ein Riesenerfolg in den USA und auch in Deutschland.
Bewertungen unserer Kunden
Coming of Age vor Horrorkulisse
von bücherbelle - 07.11.2017
"Hier unten klingt die Stille anders. An der Erdoberfläche ist Stille etwas Großes, Volles. [¿] Hier ist die Stille verschlossen und gespannt." (S. 147) Zusammenfassung. Eine Gruppe Jugendlicher, eine Reise nach Frankreich und ein unterirdischer Palast, damit beginnt Stefan Bachmanns "Palast der Finsternis". Doch was darauf folgt, das überrascht jeden einzelnen der Beteiligten: Hinter den Türen des Palastes lauern Fallen und sehr bald weiß niemand mehr, wem er trauen kann, und wie er aus diesem Palast der Finsternis entkommen soll. Erster Satz. Ich hörte, wie es gebaut wurde, Vaters geheimes Versailles, ein Palast unterhalb eines Palastes, ein Reich aus Gold und Kristall, verborgen in den Wurzeln Frankreichs. Cover. Das größte Plus des Covers ist die schicke, glänzende Optik. Abgesehen davon ist das Bild vor allem ein Traumbild, dessen Zusammenhang mit dem Inhalt des Romans sich mir nicht so ganz erschließt. Aber hübsch ist es! Inhalt. Bis die Geschichte wirklich richtig in Gang kommt, dauert es zugegebenermaßen eine Weile - dann jedoch ist sie spannend, rasant und jedes Kapitel endet so, dass man auf keinen Fall jetzt schon aufhören kann, sondern auf jeden Fall wenigstens noch ein Kapitel lesen muss. Das erinnert fast ein wenig an die Serien dieser Zeit, die uns nach jeder Episode in der Überzeugung zurücklassen, dass wir noch weiterschauen müssen, um das nächste Geheimnis zu lüften. Ein wenig zu sehr erinnert der Aufbau des Buchs und Palastes, einige Fallen und einzelne Szenen an Das Phantom der Oper und Filme wie Cube, Resident Evil oder Der Exorzist, aber man kann das Rad ja nicht immer wieder neu erfinden. Und wenn man darüber hinwegsieht, dann hat man mit dem Palast der Finsternis wirklich spannenden Jugendhorror, den man eigentlich nur ungern wieder aus der Hand legen möchte. Personen. An den Figuren wird vielleicht deutlich, dass das Buch ein Jugendbuch ist: Besonders Anouk, aus deren Perspektive wir einen Großteil der Geschichte erleben, hat einen ausgeprägten Hang zum düster Gucken, der Überzeugung, dass niemand es so schwer haben kann wie sie selbst, und zu dem Gefühl, alles zu wissen. Mein Lieblingssatz in dem Zusammenhang: "Hast du das gehört, Bruder? Du bist tot. Anouk hat es gesagt, und sie weiß alles." (S. 336) Aber vielleicht sind diese Überzeugungen das Privileg von Teenagern und man muss darüber etwas mehr hinwegsehen, als es mir gelungen ist. Und Anouks zynisches, sarkastisches Verhalten in akuten Gefahrensituationen hat uns auch mehr als einmal zum Lachen gebracht. Ein weiteres Manko: Eine der Figuren ist derartig überflüssig, dass man ihre Existenz beinahe optischen Gründen mit Blick auf eine Verfilmung zuschieben möchte. Wer das Buch schon gelesen hat, sollte darauf kommen können, um wen es geht - allen anderen möchte ich das an dieser Stelle nicht verraten. Fazit. Auch wenn der Palast der Finsternis kein Wunderwerk an innovativen Ideen ist, auch wenn die ein oder andere Figur mich bisweilen sehr tief hat durchatmen und das Buch einen Moment zur Seite legen lassen, ist es empfehlenswert für jeden, der Lust auf ein kleines bisschen Coming of Age vor spannender, nahezu filmisch anmutender Horrokulisse hat.
Palais du Papillon
von Steffi1186 - 01.11.2017
Fünf Auserwählte dürfen sich gemeinsam auf die Spur einer jahrhundertalten Sensation machen. Es handelt sich nicht um erfahrene Wissenschaftler oder hochstudierte Historiker, es trifft 5 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17. Anouk, Will, Jules, Lilly und Hayden kennen sich nicht, aber sie werden gemeinsam das Abenteuer ihres Lebens erleben. Angekommen in Frankreich am Château du Bessancourt dürfen die Ausgewählten den unterirdischen Palast erforschen. Dieser wurde während der Französischen Revolution erbaut und beherbergt viele unterschiedliche Räume sowie Gegenstände und noch etwas anderes. Jeder Raum für sich ist eine Herausforderung und was hat es mit dem Schmetterlingswappen auf sich? Stefan Bachmann nimmt den Leser über 30 Meter unter die Erde mit und schafft eine Atmosphäre, welche spannungsvoll, actiongeladen, geheimnisvoll sowie gruselig ist. Erzählt wird die Geschichte zum größten Teil aus der Ich-Perspektive von Anouk aus der heutigen Zeit. Einige Kapitel sind zu dem aus dem Jahre des Baues des Palais 1789 und werden aus der Sicht der ältesten Tochter des Hausherren Aurélie du Bessancourt erzählt. Durch die eingestreuten Vergangenheitskapitel wird die Geschichte klarer und so versteht man die Story besser. Unterschiedlichste Themen werden in dem Buch angesprochen. Von Wissenschaft über Macht, Größenwahn bis hin zum Verlust, Einsamkeit und Familientragödien. Das Cover sowie den Titel finde ich passend zur Geschichte. Der Diogenes Verlag hält seine Bücher in weis und nur das Cover ist farbig. Hier blickt man in den Palast und sieht Schmetterlinge fliegen, welche hervorstechen und eine wichtige Rolle in der Geschichte einnehmen. "Palast der Finsternis" ist perfekt für dieses Buch. Er lässt genug Interpretationsspielraum und ist dennoch aussagekräftig. Mein Fazit zu diesem Roman fällt positiv aus. Einziger wirklich negativer Punkt ist für mich der Hauptcharakter. Anouk wirkt auf mich sehr künstlich und unnahbar. Dies ändert sich auch nicht, wenn man mehr über sie erfährt. Sie bleibt ein Sonderling Aber alles in allem war ich von der Idee der Geschichte angetan und fand es spannend in die Welt des Palastes einzutauchen.
Schmetterlingspalast
von KrimiElse - 30.10.2017
Das Buch "Palast der Finsternis" ist ein aufregendes Jugendabenteuer mit Horrorelementen, definitiv nicht für zarte Gemüter geschrieben. Realität und fiktive Passagen mischen sich zu einer sehr gelungenen Geschichte, die teils in der Vergangenheit, teils in der Gegenwart spielt. Anouk, die rotzige Außenseiterin, ist mit vier weiteren Jugendlichen von New York nach Paris geflogen, um eine archäologische Sensation zu erforschen. Es handelt sich um einen unterirdischen Palast, dessen Bau vom Marquis Frédéric du Bessancourt im 18. Jahrhundert vor der Französischen Revolution begonnen wurde und in den der Marquis beim Sturm auf die Bastille mit seiner Familie floh. Ein unterirdischen Versailles soll es sein, eine der wichtigsten Entdeckungen in Europa dieses Jahrhunderts. Was sich zunächst als aufregendes und gut organisiertes Abenteuer für die Jugendlichen darstellt zeigt sich schnell als tödliche Falle. Nichts ist wie es scheint, nachdem Anouk und ihre Begleiter den unterirdischen Palast betreten haben, kämpfen sie um ihr Leben auf der Suche nach einem Ausweg aus Labyrinth-artigen Räumen und Gängen. Fallen, Täuschungen uralte dunkle Wesen und Schlimmeres lauern am Weg, und die Organisatoren der Tour scheinen auch nicht das zu sein, was sie vorgaben zu sein. Mit viel Spannung wird der Leser gemeinsam mit der kleinen Gruppe Jugendlicher durch den unterirdischen Palast getrieben. Bildhaft und mit viel Detailliebe beschreibt der Autor die morbide Pracht, die in den Räumen herrscht, ausgeklügelt gemeine Fallensysteme lassen an Horror-Räume von Altmeister Edgar Allan Poe denken, und die Jagd durch das Palais du Papillon ist so treibend, dass die Seiten nur so fliegen. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, dass man als Leser lange Zeit genauso ahnungslos wie die Protagonisten ist. Das Buch erzählt eine Geschichte aus zwei Perspektiven in zwei Zeitebenen. Eine davon ist die Expedition, bei der man in der Jetztzeit Anouk begleitet, der zweite Handlungsstrang spielt zu Zeiten der Französischen Revolution. Hier lebt man gemeinsam mit Aurélie zunächst im Chateau Bessancourt, später nach dem Sturm auf die Bastille im unterirdischen Palast, der damals auch schon gespenstische Züge hatte. Skurrile Dinge passieren in beiden Zeitebenen, und der Vorhang wird spannungsfördernd jeweils nur ein ganz kleines Stückchen gelüftet. "Wenn andere dich Abend weinen sehen, ist es, als besäßen sie einen Teil von dir. Es ist, als hätte man sich ein Stück weit geöffnet, und sie hätten durch den Panzer geblickt¿" Die Französische Revolution ist nur der Rahmen, das Buch lebt von der Jagd durch den unterirdischen Palast mit all seinen Schrecken in der Gegenwart und vom Versuch, dem Palast zu entfliehen, in der Vergangenheit. Die beiden Protagonistinnen Anouk und Aurélie sind lebensecht und glaubwürdig gezeichnet. Beide sind Kämpferinnen, die ihre Umgebung mitreißen können. Man nimmt Anouk ihren Trotz ab, ihre Abschottung vor anderen und ihre harte Schale, genauso wie Aurélie als besorgte junge Frau gut ankommt. Sprachlich ist das Buch angemessen einfach geschrieben. Viel Spannung steckt in den kurzen und leicht überschaubaren Sätzen, keine anspruchsvollen Bandwurmsätze - das hätte der Geschichte nicht gut getan. Ich war schnell durch mit der Geschichte, und obwohl ich mit ab der Hälfte etwas weniger atemlose Jagd und mehr Erklärung gewünscht hätte hat es mich sehr gut unterhalten.
Horror im unterirdischen Labyrinth
von Dreamer - 17.10.2017
Für die Jugendlichen Anouk, Jules, Lilly, Will und Hayden scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. In Frankreich wurde ein Palast wiederentdeckt. Das besondere an diesen Palast: Er wurde unter der Erde erbaut, von der Familie Bessancourt. Die Familie sollte unter der Erde sicher sein vor den gewalttätigen Ausschreitungen während der französischen Revolution. Und die Jugendlichen wurden ausgewählt, an der ersten Begehung und Untersuchung des unterirdischen Palastes teilzunehmen. Allerdings streckt hinter diesem Versprechen viel mehr - schnell wird klar, dass es für Anouk und ihre Begleiter um alles geht - um Leben und Tod. Die Geschichte, die Stefan Bachmann in "Der Palast der Finsternis" erzählt, ist meiner Meinung nach unglaublich spannend. Die Charaktere sind eigentlich kaum eingeführt, da ist man auch schon mitten drin im Geschehen. Zusammen mit Anouk und den anderen irrt man durch die Gänge des unterirdischen Palastes, hat das Gefühl, ständig einen Blick über die Schulter werfe zu müssen und hofft, dass die Geschichte sich doch noch zum Guten wenden wird. Dabei werfen Kapitel, die in der Vergangenheit spielen und in denen Aurelie du Bessancourt, die Tochter des Schlossherren, die Hauptrolle spielt, immer wieder neue Informationen über den Palast auf, in dem Anouk und die anderen um ihr Überleben kämpfen. Spannung, Action und Drama sind andauernde Bestandteile dieser Geschichte und machen "Palast der Finsternis" meiner Meinung nach zu einem sehr lesenswerten Buch.
Nicht nur für Jugendliche
von Lesemama - 09.10.2017
Palast der Finsternis von Stefan Bachmann Bewertet mit 4 Sternen Zum Inhalt : Anouk ist eine Außenseiterin, aber hochintelligent. Zusammen mit vier anderen Jugendlichen nimmt sie an einem wissenschaftlichen Projekt teil, denken sie zumindest. Sie fliegen nach Frankreich wo sie einen unterirdischen Palast aufsuchen, aber ist die Tür erst mal geschlossen... Meine Meinung: Das Cover sieht schon sehr düster und geheimnisvoll aus, es schimmert so wunderschön. Dann kommt noch der geniale Schreibstil von Stefan Bachmann dazu und eigentlich sollte ein perfektes Buch entstanden sein. Aber dem ist leider nicht so. Die Geschichte beginnt spannend, aber zwischendurch lässt es nach und hat auch etwas verwirrt. Am Ende fehlte mir etwas, ich hatte das Gefühl, es ging die Zeit zu Ende. Dennoch mochte ich das Buch sehr gerne, ich mag Bücher die in zwei Zeitebenen erzählt werden. Zu einem würde Anouk durchaus spannende Entdeckung zusammen mit den anderen drei Jugendlichen beschrieben, zum anderen wurde sehr genau die Entstehung des Palastes und was mit der Familie geschah beschrieben. Das machte die Story noch spannender und interessanter. Fazit: Eine Geschichte, die ganz wunderbar unterhalten hat. Ich kann es gerne weiterempfehlen, nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene.
Gelungener Phantasie-Jugendroman
von ES - 09.10.2017
Hinter dem Titel, Palast der Finsternis von Stefan Bachmann, hätte ich keinen Phantasie- Jugendroman vermutet. Das Cover, glänzend und schillernd, macht einen mystischen Eindruck und eher den Eindruck es wäre Roman für Erwachsene. Zum Buch: Im ersten Handlungsstrang, rennt Aurélie vor dem Mob der französischen Revolution davon. Ihr Vater hat für sich und seine Familie einen Fluchtort geschaffen, einen Palast unter seinem Palast, mit allem Prunk und Luxus. Im zweiten Handlungsstrang, will die 17-jährige Amerikanerin Anouk an einem Forschungsprojekt in Frankreich teilnehmen. Sie soll mit anderen Jugendlichen eben diesen unterirdischen Palast erforschen. Anouk ist ein seltsames Mädchen, sie kann niemanden leiden, scheint alle Menschen und das Leben an sich zu verachten ¿ Mein Eindruck: es wird relativ schnell spannend, nur manche Szenen hatten ein Tempo denen mein Kopfkino kaum folgen konnten. Ich bin schon hin und her gerissen ob ich die Geschichte gut finden soll, jedoch schon allein die Tatsache das ich da überhaupt überlege, bringt mich zum Entschluss doch eine Kaufempfehlung auszusprechen!
Spannend bis zum Schluss
von Glücksklee - 03.10.2017
Als ich erfahren habe, dass mit "Palast der Finsternis" ein neuer Roman von Stefan Bachmann erscheinen würde, habe ich mich riesig gefreut. Da ich ein bekennender Fan seiner ersten beiden Romane ("Die Seltsamen" und "Die Wedernoch") bin, hatte ich entsprechende positive Erwartungen an "Palast der Finsternis", die voll und ganz erfüllt wurden. Zur Handlung Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe Jugendlicher, die an einer Expedition zu Untersuchung eines unter der Erde erbauten und lange Zeit verschütteten Palast aus der Zeit der französischen Revolution teilnehmen sollen. Dabei erwartet die Jugendlichen ein weitaus größeres Abenteuer als sie erwartet hätten. Meine Meinung Stefan Bachmann hat meiner Meinung nach einen absolut wundervollen Schreibstil, der wie auch schon in den ersten beiden Romanen des Autors dazu beiträgt, dass die Geschichte sich sehr flüssig liest und man so richtig in die Handlung eintauchen kann. Davon abgesehen versteht er es, Spannungsbögen aufzubauen, die es einem schwermachen, das Buch beim Lesen wieder aus der Hand zu legen. Sobald die Handlung einmal an Fahrt aufgenommen hatte, wollte ich unbedingt weiterlesen und erfahren, wie es mit Anouk, Will, Lilly, Jules und Hayden weitergeht. Die Geheimnisse und Schrecken des unterirdischen Palastes werden nach und nach aufgedeckt - zum einen durch die Gruppe Jugendlicher im Hier und Jetzt und zum anderen durch die älteste Tochter der Familie du Bessancourt, Aurélie, die in den Revolutionswirren mit ihrer Familie Zuflucht in dem unterirdischen Palast sucht. Die Informationen aus der Vergangenheit tragen meiner Meinung nach eindeutig dazu bei, den Schrecken und die Spannung im Gegenwartshandlungsstrang extrem hoch zu halten. Von mir erhält "Palast der Finsternis" daher fünf von fünf Sternen.
Spannender Jugend-Thriller
von c_awards_ya_sin - 03.10.2017
Mit Palast der Finsternis begibt sich Stefan Bachmann auf ein neues Gebiet. Seine Steampunkromane haben mir sehr gefallen, da freute es mich um so mehr zu sehen, dass es im Diogenes Verlag ein weiteres Buch von ihm gibt. Dies ist nun im Bereich des Thrillers anzusiedeln, wenn auch in der Kategorie Jugend. Es hat mir sehr gefallen, dass auch in diesem neuen Roman viel an geschichtlichem Wissen durchkam, ohne es dem Leser plakativ vorzuhalten. Die Geschichte spielt in der Jetzt-Zeit, hat aber einige Rückblenden in die Zeit der Französischen Revolution. So erfährt man einiges über den Ursprung des geheimen Palastes und seine Bewohner und die heutige Handlung verliert ihre Spannung nicht durch Erklärungen oder ähnliches. Mich hat das Buch gepackt, ich hätte mir gewünscht noch mehr über den Palast und seine Geheimnisse zu erfahren. Noch tiefer einzutauchen. Die Hauptcharaktere waren sehr ansprechend. Typische Teenager, alle verschieden und doch schweißt das Erlebnis sie zusammen, so dass am Ende eine wirkliche Freundschaft entsteht. Insgesamt könnte man sagen, Fünf Freunde treffen auf Stephen King.
Düster, gruselig und sprachlich absolut genial
von Tiana - 30.09.2017
Zunächst muss ich gestehen, dass mich bei diesem Buch das Cover total neugierig gemacht hat, Es wirkt auf den ersten Blick schon ein wenig gruselig, zumal es im Licht auch etwas schimmert. Nehme ich Titel und Cover zusammen, lässt das Buch auf eine düstere und gruselige Story hoffen. Das Buch handelt von Anouk, die gemeinsam mit vier anderen Jugendlichen eingeladen wurde, einen angeblich erst kürzlich entdeckten unterirdischen Palast aus der Zeit der französischen Revolution zu erforschen. Alle fünf sind von einander sehr verschieden, was Charakter und Fähigkeiten angeht. Sie reisen gemeinsam nach Paris zum Ausgangspunkt ihrer Forschungen. Doch recht schnell wird Anouk klar, dass an der Sache etwas faul ist - oder weshalb sollte Prof. Dorf sie beim Abendessen alle unter Drogen setzen? Später wachen die Jugendlichen in dem Palast auf, wo sie sofort ihre Flucht planen. Doch der Palast ist gespickt von lauter Fallen... Was es mit dem Palast auf sich hat, erfährt man als Leser in einem zweiten, parallel erzählten Handlungsstrang. Dieser spielt im Jahr 1789 und erzählt von Aurélie du Bessancourt, deren Vater den Palast anlegen ließ. Man erfährt, wie ihre Familie vor den Aufständen flüchtete und wie sich das Leben im unterirdischen Palast abspielte. Viel mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, da ich nicht allzuviel vorwegnehmen möchte. Was mich aber von Anfang bis Ende fasziniert hat, ist die Sprache des Autors, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Das Buch ist zwar leicht zu lesen, aber es wird eine Menge Atmosphäre eher über die Sprache als über die Handlungen übertragen, so dass man sich doch beim Lesen immer einn wenig gruselt und die düstere Atmosphäre nachempfinden kann - gleichzeitig kann man aber das Buch nicht weglegen. Der Autor beweist mit diesem Buch eine Menge Phantasie - wenn man bedenkt, dass Bachmann gerade einmal 24 Jahre alt ist, hat er dafür ein wirklich tolles Buch abgeliefert (vor allem bin ich auch gespannt, was er in Zukunft noch schreiben wird!). Auch die Art und Weise, wie die einzelnen Charaktere im Buch dargestellt wurden, hat mir gut gefallen. Es war nicht alles von Anfang an offensichtlich, sondern durchschaubarer wurden die einzelnen Personen erst später im Verlauf der Geschichte. Insgesamt hat mich dieses Buch wirklich begeistert, weswegen ich sehr gern 5 Sterne vergebe. Ich bin sehr sicher, dass man von Bachmann auch in Zukunft noch hören wird. In meinen Augen ist er ein großartiger Autor!
Ewiges Leben in tiefer Finsternis
von calimero8169 - 29.09.2017
Inhalt Kannst Du auch in riskanten Situtionen Ruhe bewahren? Besitzt Du besondere Talente, von denen niemand weiß? Hast Du den Ehrgeiiz, etwas zu tun, was noch niemand vor Dir gewagt hat... ? Für diese gheimnisvolle und geheime Expedition sind die Außenseiterin Anouk und vier weitere erfolgreiche Kandidaten nach Paris gereist. Ihr Auftrag: einen unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger vor der Französischen Revolution für seine Familie erbauen ließ. Doch hinter der Tür mit dem Schmetterlingswappen erwartet die Jugendlichen in jedem Raum eine neue Gefahr und ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können. Eindruck Die Bessenheit nach ewigem Leben konnte mich in diesem Buch leider nicht überzeugen. Der Schreibstil des Stefan Bachmann ist spannend und wird einen durchaus fesseln können, zumal die Idee, den Palast der Finsternis in zwei Zeitebenen zu schreiben genial ist, leider fand ich die Umsetzung nicht ganz gelungen und auch nicht logisch. Zwar konnte mich der Palast bei sich halten, weil ich unbedingt die Auflösung des ganzen wollte, diese hat mich dann aber doch ein wenig enttäuscht. Der Fokus liegt für meinen Geschmack zu sehr auf den Zombies als auf der Aufklärung des Warum und Wie. Das Ende fand ich dann zu sehr mit der heißen Nadel gestrickt und schwammig. Auch die Weisheit: Wir können überall glücklich sein, weil wir nicht alleine sind , habe ich leider in dem Kontext nicht wirklich verstanden. Die Beschreibungen des Palastes sind sehr bildgewaltig und super gelungen, der Gänsehautfaktor ist sehr deutlich und detailliert herausgearbeitet, was ich von den Charakteren nicht behaupten kann. Bis auf Anouk - die mich bis zum Schluss wirklich genervt hat - und Aurelie - die aber leider sehr schnell in den Hintergrund gerückt ist - konnte mich keine Personen auf seine Seiten ziehen. Einfach aus dem Grund, weil Bachmann sie blass und distanziert gehalten hat. Fazit Toller Titel, noch tolleres Cover und Stefan Bachmann kann sehr spannend schreiben. Leider hater mich mit Palast der Finsternis nicht überzeugen können.
Fantasievolle Gruselgeschichte in einem prächtigen Palast
von * Vivi * - 28.09.2017
Hinter dem edel schimmernden Cover des Abenteuerromans "Palast der Finsternis" versteckt sich eine packende Geschichte, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern kann. Nach kurzer Einleitung legt Stefan Bachmann ein rasantes Tempo hin. Der Autor verwickelt seine jungen, US-amerikanischen Protagonisten in verwirrende Abenteuer in einem geheimnisvollen unterirdischen Palast, in Péronne, Frankreich. Bald entsteht eine unermesslich hohe Spannung. Im weiteren Verlauf erscheinen übernatürliche Figuren und ein zweiter Erzählstrang aus der Vergangenheit (Ereignisse in Frankreich, Ende des 18. Jahrhunderts) lässt Parallelen zur Gegenwart erahnen. Entwicklungsfähige, interessante Charaktere und überraschende Wendungen tragen dazu bei, dass sich die Situationen oft zuspitzen. Mit sicherer Hand führt der Autor durch eine wilde Verfolgungsjagd vor einer gruseligen und dennoch edel wirkenden Kulisse. Ein kleines Team aus Jugendlichen meistert atemberaubende Herausforderungen. Ob ihnen die Flucht aus der irrsinnigen (Alp-)Traumwelt gelingt, ist fraglich. Bis zum Schluss ist nicht klar, wie man die Ansammlung von bedrohlichen, abartigen Wesen im unterirdischen Palast beseitigen kann. Gewürzt mit schlagfertigen Dialogen, frechen Sprüchen und tiefgehenden Gedanken landet der Autor sicher einige Treffer bei einem jungen Publikum. Aber auch Fantasy-begeisterte Leser aus älteren Jahrgängen werden ihren Spaß an diesem von Sarkasmus durchwobenen Roman haben. Nachdem man aber vor lauter Spannung das Buch kaum aus der Hand legen kann, verspricht diese Lektüre in erster Linie Hochspannung im Rahmen einer langen Lesenacht, um nur eine flotte Möglichkeit zu nennen.
Man verpasst hier nichts
von jewi - 21.09.2017
Gegenwart: Die 17-jährige Anouk und vier weitere Teenager werden eingeladen, einen bisher versiegelten, unterirdischen französischen Palast zu erkunden. Parallel lernt man in einem zweiten Handlungsstrang, der 1789 spielt, die Adlige Aurélie du Bessancourt kennen, deren Vater den unterirdischen Schmetterlingspalast gebaut hat, um die französischen Revolution wie in einem komfortablen standesgemäßen "Bunker" überstehen zu können. Auf das Buch war ich vorab sehr gespannt und auch die vielen positiven Besprechungen haben zu meinen hohen Erwartungen beigetragen. Die Mischung der Handlungen zwischen Gegenwart und 18. Jahrhundert ist erstmal ungewöhnlich und in einem wiederentdeckten Palast kann man sicherlich einiges entdecken. Leider bin ich mit dem Buch nicht ganz warm geworden. Es dauerte ca. 90 Seiten, bis das erste mal Spannung aufkam. Protagonistin Anouk trug durch ihre flapsige Art auch nicht gerade dazu bei, mich für das Buch zu begeistern. Nach einer Weile wird nachvollziehbar erklärt, warum Sie so handelt. Trotzdem wird man als Leser erstmal lange im Dunkeln gelassen, bis etwa zur Mitte etwas mehr zu ihrer Geschichte erzählt wird. Innerhalb des Buches wechselte das Spannungsniveau immer wieder. Ich habe aus zeitlichen Gründen immer mal wieder einige Tage pausieren müssen und hatte keinen extremen Drang unbedingt weiterlesen zu müssen, da es nicht durchgängig spannend war. Das Buch hatte für mich außerdem einige Widersprüche: Zum einen wusste man nicht, in welche Richtung die Geschichte gehen sollte. Zum anderen waren einige Elemente vorhersehbar (bsp. wer Perdu ist). Die Auflösung bzw. das Ende hatte einige Logikfehler, was die Lektüre dann leider nicht ganz rund gemacht hat. ***Fazit*** Am Ende blieb ein Buch mit einer eigentlich ganz netten Schlussmessage Anouk betreffend. Leider ist aber sonst von dem Buch nicht viel haften geblieben. Wer es lesen möchte: Nur zu. Man verpasst aber nichts.
Finster, aber nicht wirklich gruselig
von Isaopera - 17.09.2017
Neu erschienen im Diogenes Verlag entführt uns dieser Jugendroman von Stefan Bachmann auf eine Reise in die Vergangenheit und eine außergewöhnliche Expedition in der Vergangenheit. Im 18. Jahrhundert folgen wir Aurélie, die in den Wirren der französischen Revolution nicht nur den Status ihrer Familie schwinden sieht, sondern bald ganz anderen Bedrohungen ausgesetzt ist. Ihr Vater hat einen unterirdischen Palast geschaffen, in dem sie mehr als Gefangene denn als Tochter behandelt wird - was steckt dahinter? In der Gegenwart nimmt die rebellische Anouk an einem Projekt teil, bei dem ebenjener Palast das erste Mal seit 200 Jahren geöffnet werden soll. Ihre Gefährten sind auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Jugendliche, die aber mit besonderen Talenten ausgestattet zu sein scheinen. Aber nicht alles ist, wie es scheint... Die Geschichte klingt gut und in der sehr ausführlichen XXL Leseprobe (immerhin 1/4 des Buches) kann man sich schon einen guten Eindruck von der Handlung machen. Anouk ist für mich eine streitbare Heldin - einerseits nicht unbedingt sympathisch, aber sehr selbstironisch und auch selbstreflektiert, was gut in die Geschichte passt. Die anderen Jugendlichen in der Truppe sind mehr oder weniger angenehme Gefährten und erstmal weiß man nicht allzu viel über sie - später erfährt man dann mehr, aber der Fortgang der Handlung erschien mir leider häufig recht konstruiert. Ich möchte hier nicht spoilern und kann daher nicht viel über die Handlung sagen. In jedem Fall hatte ich mir aufgrund des Settings (alter Palast etc) und aufgrund des Covers etwas mehr klassischen Grusel erhofft. Es hat schon sehr viele Fantasy-Elemente, aber leider auch einen ganz anderen Hintergrund, als man meinen würde. Für mich waren manche Details aus Anouks Leben oder Handlungsstränge insgesamt leider in sich nicht ganz schlüssig - zum Ende hin taten sich immer mehr logische Fehler auf und das hat es mir leider ein wenig verlitten. Durchaus ein Lesevergnügen, aber man sollte nicht zu genau drüber nachdenken ;) 3/5 Sternen!
Perfekter Begleiter für einen stürmischen Herbstabend
von Sander - 17.09.2017
"Palast der Finsternis" ist ein Spannungsroman mit fantastischen Elementen des deutsch-amerikanischen Autors Stefan Bachmann. Es handelt sich um das zweite Werk dieses Künstlers. Mit "Die Seltsamen" landete Bachmann bereits einen Hit. Worum geht es in "Palast der Finsternis"? Die Geschichte entblättert sich in zwei Handlungssträngen. Ein Handlungsstrang spielt zur französischen Revolution, der andere in der Gegenwart. Wir begleiten die Kunststudentin Anouk und eine Gruppe anderer scheinbar zufällig ausgewählter Jugendliche bei einer Expedition nach Frankreich. Dort soll ein Adelhaus einen unterirdischen Palast gebaut haben, in dem sich die Familie vor Revolutionären und somit ihrem sicheren Tod schützte. Die Jugendlichen erhalten das Privileg diesen Palast zu erforschen, doch aus diesem Privileg entwickelt sich mit der Zeit ein Himmelfahrtskommando. Denn nicht nur die Betreiber der Expedition verhalten sich sehr fadenscheinig, auch im Inneren lauert etwas auf die Jugendlichen¿ Ich nahm das Buch zur Hand, einfach um mal reinzuschnuppern. Garnicht mit der Absicht, es sofort zu beginnen, denn es wartete noch ein anderes Buch darauf von mir beendet zu werden. Doch als ich auf den ersten Seiten Amélie (die der Gegenpart zu unserer Protagonistin Anouk ist) bei ihrer Flucht vor dem Tod in den unterirdischen Palast begleitete, gelang es mir nicht mehr, das Buch bei Seite zu legen. Als ich ein kurzes Päuschen einlegte, war ich, wie durch ein Wunder, auf Seite 100 angelangt. Ohne es zu merken, hatte ich bereits ein Viertel der Geschichte inhaliert. Der Autor schreibt ziemlich rasant, aber keinesfalls plump. Er schafft eine mystische und dunkle Atmosphäre, die der perfekte Begleiter für einen stürmischen Herbstabend ist! Zudem empfand ich unsere Protagonistin als sehr spannend und erfrischend. Sie ist, wie sie selbst sagt, "sozial inkompatibel". Und zwar auf die zynisch-sarkastische Art und Weise, die für sehr viele Schmunzelmomente sorgt. Gleichzeitig ist Anouk aber eine tragische Figur, ihr pessimistischer Charakter enthüllt mit der Zeit eine zutiefst gekränkte junge Frau, die sich nach denselben Dingen sehnt, wie vermutlich jeder Mensch. Sie ist ein liebenswerter Kotzbrocken mit Entwicklungspotential. Insgesamt kann ich sagen, dass mich das Buch wahnsinnig gut unterhalten konnte und in mir genau diese gruselig mystische Stimmung hervorrief, die ich an verregneten Abenden liebe. Die Auflösung jedoch war, gemessen am gesamten Roman, für mich ziemlich schwach und unglaubwürdig. Doch da mir der Weg dorthin so viel Freude bereitete, werde ich das Buch in guter Erinnerung behalten und empfehle es gerne weiter.
Mischung aus Abenteuer, Fantasy und Grusel!
von Bambisusuu - 15.09.2017
Der Roman Palast der Finsternis wurde von dem Autor Stefan Bachmann geschrieben und lädt den Leser auf ein geheimnisvolles Abenteuer ein. Erschienen ist das Buch im Diogenes Verlag . Im Umland von Paris befindet sich ein Palast, der über Jahrhunderte verschüttet unter der Erde liegt. Der Palast stammt aus der Zeit der französischen Revolution. Anouk und vier weitere Jugendliche begeben sich auf die Reise nach Paris, um das Versteck zu erforschen. Die Expedition ist streng geheim und einzigartig. Doch der Auftrag trägt seine Schattenseiten bei sich. In jedem Raum, hinter jeder Tür befindet sich die nächste Gefahr. Werden sie es gemeinsam lebend hinausschaffen? Wie oft hält der Diogenes Verlag seine Covers schlicht und einfach. Ein kleines Bild gibt erste Informationen, um was es sich in dem Buch wohl drehen wird. Das sich aber ein so spannendes und mysteriöses Abenteuer hinter diesem Roman verbirgt, hätte ich nicht vermutet. Stefan Bachmann ist mir als Autor zuvor nicht bekannt gewesen. Sein Schreibstil weckt eine detailreiche Kulisse ohne viel Aufwand und entführt den Leser nach Paris in den unterirdischen Palast. Was sich wohl in dem Palast befindet? Fragen über Fragen stelle ich mir im Laufe des Buches. Antworten erhält man jedoch nicht auf alles. Die Spannung ist geweckt. Unterstützt wird dies durch den Zeitsprung zwischen der heutigen Zeit und dem Jahr 1789. Die detailreiche Kulisse nimmt aber nicht die ganze Aufmerksamkeit. Im Vordergrund steht die Außenseiterin Anouk und die vier anderen Kandidaten, die sie in Paris kennelernt. Anouk ist seltsam und merkwürdig. Ihre distanzierte Art steht zu Anfang im Weg. Ihr ungutes Gefühl jedoch trügt sie nicht. Die fünf Jugendliche sind den Gefahren ausgesetzt und auf sich allein gestellt. Ihre Familien haben sie zurückgelassen. Hintergründe werden im Laufe der Handlung erklärt, wodurch die Kandidaten enger zusammenschweißen. Die Einblicke in die Vergangenheit verstärken die Neugier und lassen erahnen, was as nächstes geschieht. Die Vorstellung von dem Buch hat sich positiv entwickelt. Im Nachhinein frage ich mich, welcher Genre ist hier gemeint. Obwohl es nach viel Fantasy wirkt, ist die Handlung authentisch. Auch die ungelösten Fragen machen die Geschichte nicht ganz schlüssig. Der Nervenkitzel und der Grusel sind definitiv gelungen. Ein spannender Roman mit Horror-Gefühl und Abenteuer. Fünf Jugendliche, die mit Willensstärke und Mut sich dem unterirdischen Palast stellen!
Palast der Finsternis
von nellsche - 15.09.2017
Die siebzehnjährige Anouk wird zusammen mit vier anderen Jugendlichen nach Paris eingeladen, um einen unterirdischen Palast zu erforschen. Diesen hat ein Adliger zur Zeit der Französischen Revolution erbauen lassen, um ihn als Versteck für sich und seine Familie zu nutzen. Doch was die Jugendlichen dort erleben, übersteigt ihre kühnsten Fantasien. In jedem Raum des Schmetterlingspalastes erwartet sie ein neues Abenteuer, das sie nur gemeinsam bezwingen können. Auf diesen Roman habe ich mich sehr gefreut, weil sich die Beschreibung einfach toll und abenteuerlich anhört. Und das Cover unterstreicht die Beschreibung perfekt, denn es ist sehr liebevoll und faszinierend mit changierenden Farben gestaltet. Ein echter Hingucker. Die Geschichte wird in zwei Zeiten erzählt. Zum einen die Gegenwart in der Ich-Form von Anouk, zum anderen die Vergangenheit Ende des Achtzehnten Jahrhunderts in der Ich-Form von Aurélie. Die Abschnitte der Vergangenheit sind durch eine entsprechende Überschrift gekennzeichnet, so dass ich beim Lesen die Zeiten bestens auseinanderhalten konnte. Von den Jugendlichen gibt es anfangs eine gute Beschreibung, so dass ich sie mir real und bildhaft vorstellen konnte. Am besten konnte ich mich in Anouk einfühlen, denn sie ist auch der Hauptcharakter. Daneben sind auch die Personen aus der Vergangenheit prima beschrieben und ich hatte sie gut vor Augen. Die Geschichte fand ich sehr interessant und spannend, teilweise war ich so gefesselt, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Die Erlebnisse der Jugendlichen in dem Palast fand ich sehr spannend und ich war absolut neugierig zu erfahren, wieso sie alle dort sind und warum gerade sie ausgewählt wurden. Das Aufeinandertreffen der Jugendlichen mit der Vergangenheit im Palast war spannend und fantastisch. Hinsichtlich der Vergangenheit war ich gespannt, was damals geschah und wie sich das auf die Gegenwart auswirkt. Die Beschreibungen des Palastes fand ich bildhaft und fantasievoll. Er wirkte schier endlos und riesengroß auf mich. Den Abzug eines Sterns mache ich, weil ich die Auflösung zu fantasylastig fand. Aber das ich wohl einfach Geschmackssache. Ein interessantes und spannendes Buch, das von mir 4 von 5 Sternen bekommt.
Im Schmetterlingspalast
von Ecinev - 12.09.2017
5 Jugendliche wurden scheinbar ausgewählt an einem außergewöhnlichen Projekt teilzunehmen. Am Flughafen treffen sie erstmals aufeinander. Die 15 jährige hochbegabte Anouk sowie 4 weitere mehr oder wenig talentierte Jugendliche werden mit einem Privatjet von den USA nach Frankreich geflogen. Zunächst noch verwöhnt mit tollen Zimmern und einem guten Essen. Sie sollen Archäologen helfen einen unterirdischen Palast aus dem 16 Jahrhundert zu erforschen. Daneben wird die Geschichte der jungen Aurelie erzählt deren Vater aus ständiger Furcht vor Krankheiten und vor Krieg diesen unterirdischen Palast im 16 Jahrhundert gebaut hat. Als Krieg ausbricht flüchtet die Familie in diesen Palast. Aurelie wird getrennt von ihren jungen Schwestern gefangen gehalten bis ihr eines Tages die Flucht gelingt. Die 5 Jugendlichen aus der Neuzeit betreten den Palast der sich für sie als eine Art Todesfalle herausstellt dem sie nur mit Mühe entkommen können. Jeder Raum scheint neue Gefahren und Fallen zu bergen. Der Schreibstil in Ich-Form ist lebendig und sehr spannend geschrieben. Zum Ende hin wurden mir die wiederkehrenden Fallen und Gefahren in dem unterirdischen Palast ein wenig zu viel und wirkten stark übertrieben. Keine Frage, alle Protganoisten entkommen nahezu unverletzt aus dieser Hölle.
Tödliche Gemeinsamkeit
von papavera - 11.09.2017
Die 17-jährige Anouk nimmt zusammen mit 4 weiteren jungen Menschen an einer geheimen Expedition teil. Zusammen mit Professor Dorf sollen sie das Palais du Papillon, ein unterirdisches Schloss erkunden. Von Beginn an passieren Dinge, die Anouk merkwürdig vorkommen. Im Palais angekommen beginnt für die Jugendlichen ein Kampf ums Überleben, denn hier lauern versteckte Fallen. Außerdem verbindet die Jugendlichen mehr als sie bisher denken und für diese tödliche Gemeinsamkeit sind Menschen bereit zu töten... Ich habe eine Leseprobe zu Palast der Finsternis gelesen und war begeistert. Leider konnte das Buch meine Erwartungen dann nicht erfüllen. Die Geschichte ist eine wie viele andere und Bücher mit einem ähnlichen Hintergrund gibt es viele. Die Figuren wirken stumpf und bleiben blass, ihre Gefühle und Gedanken bleiben relativ im Hintergrund. Spannung entsteht so gut wie gar keine und auch einige Logikfehler haben sich eingeschlichen. Einzig die Sprache des Autors hat mir gefallen und mich überzeugt. Sie ist bildhaft und vielseitig. Für jugendliche Leser vielleicht eine schöne Geschichte für zwischendurch, mich hat Palast der Finsternis leider nicht überzeugt.
von Anonym - 11.09.2017
Inhalt: Anouk entschließt sich ihre Familie zu verlassen und stattdessen auf eine geheimnisvolle Expedition in Frankreich zu gehen. Mit einigen anderen Jugendlichen soll sie den Schmetterlings-Palast erkunden. Doch bei ihrer Ankunft in dem prachtvollen Palast kommen ihr immer mehr Zweifel. Weshalb werden für ein solches Unternehmen Jugendlich ausgewählt und keine renommierten Wissenschaftler? Kurz darauf erleben die Jugendlichen im Palast das Abenteuer ihres Lebens. Aurelie ist die älteste Tochter eines adligen Franzosen, der einen unterirdischen Palast erbauen lässt. Als die Revolution auch ihre Stadt erfasst, muss ihre Familie fliehen. Doch der unterirdischen Palast birgt viele Geheimnisse und Gefahren. Anstatt sich ihrem Schicksal zu ergeben, kämpft Aurelie um ein besseres Leben an der Oberfläche. Meine Meinung: Mit viel Spannung beginnt das Buch, diese behält es bis zur letzten Seite bei. Immer mehr Fragen eröffnen sich dem Leser im Verlauf der Handlungen. Besonders schön ist das Zusammenspiel aus Gegenwart und Vergangenheit, da dadurch die Möglichkeit besteht Schlüsse zu ziehen und so die Geheimnisse während des Lesens aufzuklären. Der Schreibstil bleibt dabei die ganze Zeit über angenehm. Die Beschreibungen und Metaphern erzeugen die richtige Stimmung und lassen die erschreckenden Szenen im Palast Realität werden. Die Verbindung zwischen Elementen der Realität und Fantasy ist sehr gelungen. Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und vollziehen während der Geschehnisse eine nachvollziehbare Wandlung. Sodass es nicht schwer fällt ihren Gefühlen und ihren Entscheidungen zu folgen. Ich kann die sehr spannende Geschichte rund um den Schmetterlings-Palast allen ans Herz legen.
Sehr spannend und super geschrieben
von Bücherfreundin :-) - 09.09.2017
Es gibt in dem Buch "Palast der Finsternis" zwei Erzählstränge: ein Teil der Geschichte spielt in der Gegenwart: Anouk und vier weitere Jugendliche sollen in Paris einen verschütteten unterirdischen Palast erkunden. Dieser wurde von einen französischen Adligen zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbaut. Die Jugendlichen erwartet das wahre Grauen in den Räumlichkeiten unter der Erde. Der zweite Erzählstrang schaut zurück auf die Zeit der Französischen Revolution um 1789. Aurélie, die Tochter des Erbauers des unterirdischen Palastes steht hier im Mittelpunkt des Geschehens. Was genau Anouk, Aurélie und alle anderen erleben, möchte ich allerdings nicht verraten; das müsst ihr selber lesen. Das Buch vereint Elemente der Genre Fantasie, Mystery, New Adult und auch ein bisschen Horror; aber auch - bezogen auf die Rückblicke - historische Elemente. Der Autor hat einen wunderbaren Schreibstil: sehr plastisch, detailliert und bildlich. Ich konnte mir alles wirklich sehr gut vorstellen. Teilweise war es etwas blutig und gruselig; aber auch diese Szenen waren für mich - als eher Zartbesaitete - lesbar. Die Geschichte ist wirklich sehr fesselnd und hat mich richtig in den Bann gezogen. Die Charaktere sind sehr interessant und die Jugendlichen sehr unterschiedlich. Anouk ist eine Außenseiterin, impulsiv und vorlaut. Dennoch habe ich gerne von ihr gelesen und sie begleitet. Während des Verlaufs der Geschichte kommen immer wieder viele Fragen auf, gegen Ende löst sich Einiges auf, aber nicht alle Fragen werden für mich schlüssig aufgelöst. Deshalb gibt es ein Sternchen Abzug. Sonst hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Fazit: Das Buch hat mich in den Bann gezogen und gefesselt; ich konnte es kaum zur Seite legen. Von mir eine Leseempfehlung.
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