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Zeitgenössische Dichter. Teil II

Erster und Zweiter Teil. 'Sämtliche Werke'. 1. , Aufl.
Buch (gebunden)
"Stefan George, der sicherlich bedeutendste Sprachkünstler deutscher Zunge in den letzten hundert Jahren." HansoGeorg Gadamer In den Gedichtübertragungen dieser beiden Bände gibt Stefan George der europäischen Lyrik der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun … weiterlesen
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Zeitgenössische Dichter. Teil II als Buch

Produktdetails

Titel: Zeitgenössische Dichter. Teil II
Autor/en: Stefan George, Ute Oelmann

ISBN: 3608951202
EAN: 9783608951202
Erster und Zweiter Teil.
'Sämtliche Werke'.
1. , Aufl.
Klett-Cotta Verlag

18. Oktober 2011 - gebunden - 199 Seiten

Beschreibung

Der Kreis der behandelten Lyriker erstreckt sich von Dante Gabriel Rossetti bis zu Jens Peter Jacobsen, von Paul Verlaine und Stéphane Mallarmé bis zu Gabriele d'Annunzio.
Der Erläuterungsteil von Ute Oelmann und Christoph Perels gibt anhand der Lesarten Einblick in die so ingeniöse wie präzise Übertragungsarbeit des Dichters und die »ursprüngliche reine freude am formen« Stefan Georges.

Portrait

Stefan George, 1868 im hessischen Büdesheim als Sohn eines wohlhabenden Gastwirts geboren, wohnte ab 1873 in Bingen. Nach dem Abitur reiste er durch ganz Europa und studierte dabei Philologie, Philosophie und Kunstgeschichte. In dieser Zeit traf George viele avantgardistische Autoren, in Frankreich die Symbolisten, in England die Präraffaeliten. Ab 1900 lebte er überwiegend in Deutschland, seit 1903 vor allem in München. Die Schwabinger Bohème inszenierte und verehrte George als Dichterfürsten. Aus Protest gegen das Nazi-Regime emigrierte George 1933 nach Minusio bei Locarno. Er starb dort am 4. Dezember des gleichen Jahres, betrauert von seinen Schülern, darunter Klaus Mann und die Brüder von Stauffenberg.
Neben Einzelausgaben erscheinen bei Klett-Cotta auch "Sämtliche Werke in 18 Bänden".

Leseprobe

Paul Verlaine SPLEEN Ganz rot die rosen blinken · Der efeu ist schwarz wie die nacht. Teure · wenn leis du nur winkest Die alte verzweiflung erwacht. Zu zart und zu blau war der himmel Zu mild die luft und zu grün die bucht. Ich erwarte ich fürcht es immer Von dir eine schreckliche flucht. Den leuchtenden buchs bin ich müde Des hulstes gefirnisstes dach Die endlos weiten gefilde Und alles dich nur nicht ach! Stéphane Mallarmé SEEBRISE Das fleisch ist trauernd ach! und alle bücher las ich. O fliehen dorthin fliehn! ich weiss dass vögel trunken Inzwischen unbekanntem schaum und hirnmel sind. Nichts auch die alten gärten die das auge spiegelt Nicht hält dies herz zurück das sich im meere badet. O nächte! weder die verlassne helle meiner lampe Auf meinen leeren blättern die die weisse schüzt · Noch auch die junge frau die ihren säugling stillt. Ich zieh ins ferne. Dampfer das getakel schaukelnd Den anker heb nach einer fremden heissen erde! Ein leid · um grausam hoffen in verzweifelung · Vertraut noch auf der taschentücher lezten gruss. Vielleicht sind diese masten die die stürme laden Von denen die ein windstoss neigt auf die zerschellten Verlornen · ohne mast noch grüner insel flor ... Doch · o mein herz · horch horch auf der matrosen chor!
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