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Die Magie der Farben

Roman.
Buch (kartoniert)
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Ein heimlicher Maler, eine vergessen geglaubte Liebe und eine wiedererwachte Sehnsucht.

Paul Tissu traut seinen Augen nicht: eine junge Frau betritt seinen Stoffladen in der Aachener Innenstadt. Sie sieht aus wie Aurelie, spricht wie Aurelie, aber ist … weiterlesen
Buch

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Produktdetails

Titel: Die Magie der Farben
Autor/en: Stefanie Hohn

ISBN: 291980281X
EAN: 9782919802814
Roman.
Amazon Publishing

17. September 2018 - kartoniert - 304 Seiten

Beschreibung

Ein heimlicher Maler, eine vergessen geglaubte Liebe und eine wiedererwachte Sehnsucht.

Paul Tissu traut seinen Augen nicht: eine junge Frau betritt seinen Stoffladen in der Aachener Innenstadt. Sie sieht aus wie Aurelie, spricht wie Aurelie, aber ist sie es auch? Die Französin war die große aber unerreichbare Liebe seiner Jugendtage, zu schön und zu reich für den einfachen Kaufmannssohn. Ihm blieb nur, sie immer wieder zu malen - eine Leidenschaft, die er jahrzehntelang vor seinen Eltern und seiner Frau verheimlicht hat. Mit dem Auftauchen dieser Frau wird für Paul die Vergangenheit lebendig und er fasst einen folgenreichen Entschluss ...

Portrait

Stefanie Hohn, geb. 1967 in Aachen, studierte Literaturübersetzung und promovierte über Charlotte Brontë. Sie arbeitete als literarische Übersetzerin, gründete eine Sprachschule für Kinder und veröffentlichte wissenschaftliche Artikel und Kurzgeschichten. Mit ihrem Mann, zwei inzwischen erwachsenen Kindern und dem Kater Garfield lebt sie in Düsseldorf. Sie liebt Waldspaziergänge und plottet ihre Romane am liebsten in Cafés oder beim Joggen.
Bewertungen unserer Kunden
Ein sehr tiefgründiges und emotionales Werk
von Monina83 - 27.11.2018
Meine Meinung: Das Cover ist ein echter Hingucker, was nicht zuletzt an dem kräftigen Grünton liegt, welcher mich magisch angezogen hat. Doch auch der Klappentext klingt richtig interessant, so dass ich einfach zu diesem Buch greifen musste. Paul Tissu ist ein 50jähriger Mann, der den Tag über gemeinsam mit seiner Frau in seinem Stoffladen arbeitet, den er von seinen Eltern geerbt hat, der nachts jedoch heimlich seiner wahren Leidenschaft nachgeht: Der Malerei. Die Malerei hat überhaupt einen sehr hohen Stellenwert in diesem Buch. Stefanie Hohn beschreibt Pauls Liebe zu den Farben so lebendig, dass man sie aus jedem Satz herauslesen kann. Schon seit seiner Kindheit ist das Malen geradezu ein Zwang, den er jedoch nicht einfach so ausleben kann, da die Kunst in seiner Familie nicht angesehen ist. Für seine Eltern ist von Anfang an klar, dass er einmal ihren Stoffladen übernehmen wird. Deshalb kommt ein Kunststudium auch nicht in Frage. Paul fügt sich diesen Wünschen, ohne großartig für seinen Traum zu kämpfen. Überhaupt wächst er zu einem sehr angepassten, jungen Mann heran, der nie nach Höherem strebt. Er denkt, er wüsste, wo sein Platz ist und fügt sich stumm diesem Schicksal. Mir war er dadurch nicht unsympathisch, aber ich fand es trotzdem fast ein bisschen traurig, dass er nicht mehr für sich wollte. Aurelie lernt er schon während seiner Schulzeit kennen und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Doch auch hier hält er sich brav im Hintergrund. Das Mädchen scheint ihm immer unerreichbar. Selbst, als sie von sich aus auf ihn zugeht, spielt er nur die Rolle des guten Freundes und bleibt immer in der zweiten Reihe und das obwohl man stets herauslesen kann, wie sehr er Aurelie liebt, ja, sie geradezu vergöttert. Einerseits verstand ich Paul da sehr gut: Er hebt sie auf ein Podest, auf das er selbst einfach nicht passt. Andererseits macht ihn das auch richtig blind gegenüber Aurelie, wie sie wirklich ist, was sie fühlt und welche Signale sie sendet. Das fand ich geradezu tragisch und es brachte eine melancholische Stimmung in das Buch, die jedoch nicht zu erdrückend ist, so dass sich das Buch trotzdem gut lesen lässt. Ich fand es richtig schön, welchen Gegensatz Stefanie Hohn mit ihren beiden Protagonisten erschafft: Da ist einerseits der ernste, vernünftige und bodenständige Paul und andererseits die lebensfrohe, fröhliche und etwas verrückte Aurelie. So sieht man es zumindest, wenn man nur die Oberflächlichkeiten betrachtet. Doch das Buch geht viel tiefer und wenn man sich darauf einlässt und hinter die Fassade blickt, bekommt man eine sehr emotionale und berührende Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Es geht um Träume, um Leidenschaft, das Schicksal, Entscheidungen, um Schuld und Wiedergutmachung, um Freundschaft, Liebe, Erwartungen, Enttäuschungen und die Frage, was man am Ende aus seinem Leben macht. Mich hat die Autorin mit ihrem Buch wirklich sehr bewegt und am Ende sogar zum Weinen gebracht, so sehr konnte ich mich hineinfühlen. Fazit: Mit "Die Magie der Farben" hat Stefanie Hohn ein Buch geschaffen, das mich sehr bewegt hat. Blickt man hinter die Fassade der Protagonisten bekommt man so viel mehr als nur eine tragische Liebesgeschichte. Es geht um Träume, um Leidenschaft, das Schicksal, Entscheidungen, um Schuld und Wiedergutmachung, um Freundschaft, Liebe, Erwartungen, Enttäuschungen und die Frage, was man am Ende aus seinem Leben macht. Ein sehr tiefgründiges und emotionales Werk, das mich am Schluss sogar zum Weinen gebracht hat. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.
Midlife crisis in french...
von Anonym - 03.11.2018
Magie der Farben besticht zuerst durch dieses tolle Cover. Es hat mich förmlich in seinen Bann gezogen. Hauptfigur ist der 50 jährige Paul, welcher das Stoffgeschäft seiner Eltern weiterführt, obwohl er lieber Maler geworden wäre. Eines Tages begegnet ihm eine Frau, die seiner Jugendliebe ähnlich sieht und erinnert sich an seine große Liebe... Die Story zieht den Leser ebenso in seinen Bann. Das französiche Lebensgefühl wird sehr gut in Worte gepackt ebenso Pauls graue Welt. Beim Lesen habe ich stark zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt. Der Plot ist doch recht vorhersehbar und es fehlen wirkliche Frauenfiguren. Aurelie ist ein Freigeist, aber was ist mit Sophie und Barbara? Da hätte ich mehr gerne mehr für die Figuren gewünscht. Anstonsten ein tolles Buch, was ich gerne mal als Film sehen wollen würde.
Verlorene Träume
von Meike Küster - 15.10.2018
Paul Tissu betreibt mit seiner Frau zusammen einen Stoff- und Einrichtungslanden, diesen hat er von seinen Eltern bekommen. Schon seit seiner Kindheit ist Paul ein leidenschaftlicher Maler mit einer Menge Talent, doch seine Eltern wissen dieses nicht zu schätzen und vor seiner Frau hält er es geheim. Die einzeige, die ihn unbedingt als Kunststudent sehen wollte, war Aurelie, seine Flamme aus Schultagen. Doch das ist lange her und da ist es verständlich, dass Paul seinen Augen nicht traut, als Aurelie Jahrzehnte später in seinem Laden steht. Dieses Cover ist traumhaft schön und es hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ich bin ein absoluter Covermensch und liebe tolle Covers. Paul Tissu ist ein festgefahrener Mann in einer festgefahrenen Ehe und einem Laden, in dem sich seit Jahren nichts verändert hat. Der Schock seine Jugendliebe Aurelie in seinem Laden zu sehen rüttelt ihn wach. Er widmet sich wieder seinem Hobby und räumt in seinem Leben auf. Der Schreibstil ist klasse. Von der ersten Seite an war ich mit Paul voll dabei. Vor allem, dass einige Kapitel aus der Gegenwart und die anderen aus seiner Vergangenheit erzählten, war sehr spannend zu lesen. Ich habe das Buch fast in einem durch gelesen. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Überraschungen. Paul hat viele seiner Träume aufgegeben und viele Chancen nicht genutzt. Er ist innerlich zerrissen und der Leser erlebt beim lesen dieses Gefühl am eigenen Leib. Es ist eine schöne, tiefsinnige Geschichte über aufgegeben Träume. Einzig das Ende hat mir nicht gefallen, aber das ist Geschmackssache. Leseempfehlung. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.
Die Liebe des Malers
von Miss Lila - 02.10.2018
Ein heimlicher Maler, eine vergessen geglaubte Liebe und eine wiedererwachte Sehnsucht. Paul Tissu traut seinen Augen nicht: eine junge Frau betritt seinen Stoffladen in der Aachener Innenstadt. Sie sieht aus wie Aurelie, spricht wie Aurelie, aber ist sie es auch? Die Französin war die große aber unerreichbare Liebe seiner Jugendtage, zu schön und zu reich für den einfachen Kaufmannssohn. Ihm blieb nur, sie immer wieder zu malen - eine Leidenschaft, die er jahrzehntelang vor seinen Eltern und seiner Frau verheimlicht hat. Mit dem Auftauchen dieser Frau wird für Paul die Vergangenheit lebendig und er fasst einen folgenreichen Entschluss (Klappentext des Buches) Der Schreibstil der Autorin ist fließend und es ist eine lockere, leichte Geschichte. Eingangs hatte ich Probleme mit Pauls Charakter, er kam mir erst etwas seltsam vor, dies hat sich dann aber im Laufe des Buches gelegt und ich konnte mich in seine Gedankenwelt hineinversetzen. In seinem Stoff - Laden inmitten der Aachener Innenstadt erscheint eines Tages eine Kundin, die exakt wie seine Jugendliebe Aurelie aussieht und spricht. Sofort fragt er sich, ob sie es sein könnte und verliert, vor lauter überraschender Emotionen aus dem Augen, das er gar nicht mehr in der Jugendzeit ist. Paul muss Aurelie damals sehr geliebt haben, um die Gegenwart für einen Moment der Erinnerungen auszublenden. Er beginnt sich an die damalige Zeit zu erinnern, Aurelie musste damals weit weg auf ein Internat in die Schweiz und so verloren sie sich aus den Augen. Dieser Roman hat kein Happy End aber ich mag auch nicht, dass jeder Roman in einem kitschigen Happy End abrutscht. Auch, wenn das Ende traurig ist, finde ich es gelungen und sehr stimmig, zu dem Rest der Geschichte. Das Cover gefällt mir auch sehr gut und rundet diesen Roman ab. Ein Roman für gemütliche, leichte Lesestunden an farblosen und düsteren Herbsttagen.
Die Leuchtkraft der Farben
von Librie97 - 23.09.2018
"Die Magie der Farben" ist ein ruhiger, sprachlich wunderschöner Roman mit melancholischer Note über die Leidenschaft für Malerei und das gleichzeitige Verzweifeln an ihr, schicksalhafte Fügungen, menschliches Scheitern und Erfahrungen des Verlustes und des Wiederfindens. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die Beziehung zwischen Paul Tissu, dem Inhaber eines Stoffladens in Aachen, und Aurelie de Florenville, einer französischstämmigen Schönheit. Erzählt wird das Geschehen auf zwei Zeitebenen: Zum einen im Jahr 2017, in dem Paul 50 Jahre alt ist, und zum anderen im Rückblick auf seine Schulzeit und das frühe Erwachsenenalter. So lernt der Leser Paul als einen zurückhaltenden, seinen Eltern gefügigen und hoffnungslos in Aurelie verliebten Jungen wie auch als unsicheren, engstirnigen und eigenbrötlerischen, aber auch liebenswerten (mittel)alten Mann kennen. Was den jungen und den gealterten Paul verbindet, ist der nicht zu unterdrückende Drang zu malen, dem er stets im Geheimen nachgibt. Ich glaube, ich habe selten Buchcharaktere gleichzeitig so gemocht und gleichzeitig verflucht, verstanden und mich trotzdem über ihre Entscheidungen aufgeregt. Da ich selbst gern male und zum Perfektionismus neige, konnte ich mich gut in Paul einfühlen. Gefreut hat mich, dass hier nicht wie üblich ein egozentrisches Künstlergenie im Fokus stand, sondern ein von Selbstzweifeln geplagter heimlicher Maler. Aurelie mit ihrer koketten, sprunghaften Art und ihrem oft leichtfertigen Handeln war mir zwar als Person nicht sonderlich sympathisch, aber zu behaupten, ich hätte sie nicht gemocht, wäre auch gelogen. Sie ist auf jeden Fall ein wunderbares Pendant zu Paul. Was ich allerdings sehr schade finde, ist, dass sich Aurelie sehr ins Schema F der die Sinne vernebelnden, unerreichbaren Schönheit fügt. Für mich wäre es weitaus interessanter gewesen, wenn sie durch eine nur auf sie als Menschen bezogene eigene Schönheit eine solche Anziehungskraft auf Paul ausgeübt hätte. Dabei hätte sie nicht einmal zwangsläufig objektiv "hässlich" sein müssen, aber eben mehr als eine klassische Schneewittchenschönheit. Nicht nur auf "Die Magie der Farben" bezogen würde ich mich generell wirklich über weibliche Charaktere freuen, die nicht nur begehrenswert sind, weil sie objektiv betrachtet überirdisch schön sind (also ein hübsches Gesicht und die richtigen Körpermaße haben). Im Allgemeinen mag ich sehr, mit wie wenigen Charakteren die Geschichte auskommt. Die Konstellationen haben mir allesamt gut gefallen, aber ohne zu spoilern lässt sich das nicht gut ausführen. Den Schreibstil habe ich schon von Beginn an als sehr angenehm und individuell empfunden. Besonders hervorzuheben sind sein Bilderreichtum und die gleichzeitige Leichtigkeit. Für mich waren die Sätze nie überladen oder kitschig durch die zahlreichen Metaphern, sondern haben meine Vorstellung beflügelt. Zentrale Enthüllungen habe ich zwar recht weit vorhergesehen, aber die Handlung hat mich trotzdem nicht gelangweilt. Das Ende hat mich dann doch wieder überraschen können, auch wenn es etwas plötzlich kam. Das Buch ist vielleicht kein Pageturner, leidet aber auch nicht unter Längen. Was die Gestaltung des Buches, insbesondere innen, betrifft: Zur besseren Orientierung wären Jahresangaben über allen Kapiteln hilfreich gewesen. Hier hätten sich die Leute vom Satz etwas mehr Mühe geben können. Darüber hinaus wäre es mir lieber gewesen, wenn die Kapitel keine oder weniger eindeutige Überschriften gehabt hätten, da sie meist den Inhalt ein wenig vorweggenommen und die Spannung dadurch meiner Meinung nach eher gedämpft als gefördert haben. Der Titel mutet etwas langweilig an, was der Geschichte nicht gerecht wird, und ich würde die "Magie" eher als "Leuchtkraft" verstehen. Was ich noch als positiven Schlussaspekt anmerken möchte: Es ist nicht leicht, über eine Kunstform zu schreiben - sei es die Musik, das Schauspiel oder wie in diesem Fall die Malerei - , denn der Autor muss eine überzeugende sprachliche Übertragung von visuellen und/oder auditiven Eindrücken meistern. Stefanie Hohn gelingt dies meiner Meinung nach absolut großartig. Immer wenn ein Gemälde oder ein Malprozess geschildert wurde, entstand hinter meiner Stirn ein ziemlich konkretes Bild von dem Geschaffenen und ich hatte nicht das Gefühl, nur Worte vor mir zu haben. Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich "Die Magie der Farben" gern gelesen habe, obwohl mich nicht viel erstaunt hat. Wer gern Geschichten über kopflose Liebe, der viel entgegensteht, liest, wird hier gut bedient sein. Ebenso natürlich jeder, der sich für (Porträt)Malerei interessiert und den Mythos vom narzisstischen, verrückten Künstler leid ist.
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