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Kurze Antworten auf große Fragen

Originaltitel: Brief Answers to the Big Questions. 20. Druckaufl. GB.
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Stephen Hawkings Vermächtnis

Stephen Hawkings Vermächtnis

In seinem letzten Buch gibt Stephen Hawking Antworten auf die drängendsten Fragen
unserer Zeit und nimmt uns mit auf eine persönliche Reise durch das Universum seiner
Weltanschauung. Seine Gedanke … weiterlesen
Buch

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Produktdetails

Titel: Kurze Antworten auf große Fragen
Autor/en: Stephen Hawking

ISBN: 3608963766
EAN: 9783608963762
Originaltitel: Brief Answers to the Big Questions.
20. Druckaufl.
GB.
Übersetzt von Hainer Kober, Susanne Held
Klett-Cotta Verlag

16. Oktober 2018 - gebunden - 255 Seiten

Beschreibung

Stephen Hawkings Vermächtnis



In seinem letzten Buch gibt Stephen Hawking Antworten auf die drängendsten Fragen

unserer Zeit und nimmt uns mit auf eine persönliche Reise durch das Universum seiner

Weltanschauung. Seine Gedanken zu Ursprung und Zukunft der Menschheit sind zugleich

eine Mahnung, unseren Heimatplaneten besser vor den Gefahren unserer Gegenwart

zu schützen. Zugänglich und klar finden Sie in diesem Buch Hawkings Antworten auf die

drängendsten Fragen unserer Zeit.



- Warum gibt es uns Menschen überhaupt?

- Und woher kommen wir?

- Gibt es im Weltall andere intelligente Lebewesen?

- Existiert Gott?

- In welchem Zustand befindet sich unser Heimatplanet?

- Werden wir auf der Erde überleben?

- Retten oder zerstören uns Naturwissenschaften und Technik?

- Hilft uns die künstliche Intelligenz, die Erde zu bewahren?

- Können wir den Weltraum bevölkern?

- Wie werden wir die Schwächsten - Kinder, Kranke, alte Menschen - schützen?

- Wie werden wir unsere Kinder erziehen?



Brillanter Physiker, revolutionärer Kosmologe, unerschütterlicher Optimist. Für Stephen Hawking bergen die Weiten des Universums nicht nur naturwissenschaftliche Geheimnisse. In seinem persönlichsten Buch beantwortet der Autor die großen Fragen des menschlichen Lebens und spricht die wichtigsten Themen unserer Zeit an. Zugänglich und klar erläutert er die Folgen des menschlichen Fortschritts - vom Klimawandel bis hin zu künstlicher Intelligenz - und diskutiert seine Gefahren. Hier finden Sie Hawkings Antworten auf die Urfragen der Menschheit. Ein großer Appell an politische Machthaber und jeden Einzelnen von uns, unseren bedrohten Heimatplaneten besser zu schützen.


Portrait

Stephen William Hawking (1942 - 2018) war ein britischer Astrophysiker und Sachbuchautor. Von 1979 bis 2009 lehrte er als Professor für angewandte Mathematik und theoretische Physik an der University of Cambridge. Für seine bahnbrechenden Forschungsbeiträge zur Kosmologie, zur allgemeinen Relativitätstheorie und zu Schwarzen Löchern wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. »Eine kurze Geschichte der Zeit« und »Das Universum in der Nussschale« gehören zu den erfolgreichsten Sachbüchern der Welt. 1963 wurde bei Hawking Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert; infolge der Erkrankung verlor er seine motorischen und sprachlichen Fähigkeiten. Zur verbalen Kommunikation nutzte Hawking seit 1985 einen Sprachcomputer.

Pressestimmen

"Was das Buch zum Vermächtnis auch eines großen Humanisten macht, ist indes seine intellektuelle Wachheit, die alle Bereiche der Naturwissenschaften einbezieht und von einer zunehmenden Sorge um die Spezies Mensch erfüllt ist. [...] Wer noch nie ein Buch von Hawking gelesen hat - dieses sollte man nicht verpassen"
Niels Boeing, Zeit Wissen, Januar/Februar 2019

"Es ist nicht nur inspirierend und aufregend, dieses Buch zu lesen. Es ist auch ein Plädoyer für die menschliche Neugierde, für die Faszination über die Zusammenhänge im Universum - und es macht zudem richtig Spaß, noch einmal einem der klügsten Köpfe unserer Zeit beim Nachdenken über große Fragen beizuwohnen"
Sascha Vennemann, Geek!-Magazin, Dezember 2018

"Stephen Hawking hatte die bemerkenswerte Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge so zu vermitteln, dass auch Laien sie verstehen"
Ralf Krauter, Deutschlandfunk, 09.12.2018

"Bei aller Skepsis über die Zukunft der Menschheit und ihr Zerstörungspotential war Hawkings Optimismus grenzenlos. Allein das reicht vielleicht schon aus als Botschaft dieses Nachlassbandes"
Jörg Magenau, RBB Kulturradio, 18.10.2018

"Es geht um grenzenlose Neugier und darum, mit seinem Denken kreuz und quer durchs Universum zu reisen"
Gabriele Kuhn, Kurier, 18.10.2018

"Hawkings letztes Buch liest sich wie ein Vermächtnis: Er plädiert dafür, eine neue Begeisterung für Naturwissenschaften zu entfachen. Damit meint er nicht, dass mehr Menschen Physik oder Chemie studieren, sondern dass es ein möglichst breites Verständnis für naturwissenschaftliche Themen gibt. Andernfalls können nur die Eliten mit den neuen Entwicklungen Schritt halten."
Tino Dallmann, MDR Kultur, 18.10.2018

"Zukunftsvisionen eines Genies"
Stefanie May, Bild Zeitung, 16.10.2018

"Ein anregendes und für den Laien gut verständliches Buch, dessen Lektüre auf jeden Fall lohnt"
Joachim Laukenmann, Tages-Anzeiger, 16.10.2018

"Hawkings letztes Buch ist eine Zusammenfassung darüber, wie Hawking die Welt sah. Das schreibt er intelligent, aber auch lustig, scharfzüngig und zuweilen makaber auf, so wie man ihn auch kannte [...] vielleicht sollte man sich ein paar Sätze aus dem letzten Werk des bekanntesten Genies unserer Zeit einprägen."
Sonja Fröhlich, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), 16.10.2018

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 16.10.2018

Das Letzte von Hawking

Sieben Monate nach dem Tod des britischen Physikers kommt noch einmal ein Sachbuch von ihm auf den Markt. Es ist großer Murks.

Stephen Hawking war einer der bedeutenden Gravitationstheoretiker in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. In den sechziger Jahren hat er maßgeblich zum tieferen Verständnis der Allgemeinen Relativitätstheorie Albert Einsteins beigetragen und in den Siebzigern die Theorie der Schwarzen Löcher revolutioniert. Danach wurde er für sein Fach vielleicht sogar noch wichtiger - als öffentliche Figur. Hawking selbst hat diesen Umstand offen mit seiner schweren Behinderung in Zusammenhang gebracht, und zu seinem Status als Popstar der theoretischen Physik pflegte der Brite stets eine humorvolle Distanz. Tatsächlich ging Hawking seiner Krankheit zum Trotz unbeirrt seiner Forschung nach, nahm bis zu seiner Emeritierung 2009 seine Verpflichtungen als Professor in Cambridge wahr, fuhr auch danach noch zu wissenschaftlichen Tagungen, publizierte Fachartikel und hielt Vorträge in aller Welt. Damit hat er auch Fachfremde für die Physik begeistert, und es nötigte Respekt und Bewunderung ab.

Dass Hawkings Ruhm seit den achtziger Jahren eine eigene kleine Industrie ernährte - angefangen bei Büchern von ihm und über ihn bis hin zu Verfilmungen seines Lebens und Gastauftritten in Fernsehserien -, ist weder verwunderlich, noch sollte jemand, dem am öffentlichen Ansehen der Grundlagenforschung liegt, darüber die Nase rümpfen. Es mag zwar gehaltvollere und in ihrer Darstellung der wissenschaftlichen Inhalte gelungenere Sachbücher über Hawkings Forschungsfeld geben als die von ihm selbst verfassten, aber diese erreichen eben nicht so viele Menschen. Und wenn sich jeder Nobelpreisträger über seine Fachkompetenz hinaus zu allen möglichen Menschheitsfragen äußern darf, dann natürlich erst recht Stephen Hawking.

Nun aber, sieben Monate nach seinem Tod im März 2018, ist noch einmal ein Buch herausgebracht worden, als dessen Autor Hawking firmiert. Allerdings informiert ein Verlagshinweis den Leser gleich zu Beginn darüber, dass der Band aus einem "umfangreichen persönlichen Archiv" Hawkings mit Antworten auf "große Fragen", die ihm immer wieder gestellt worden seien, hervorgegangen ist. "Antworten in Form von Reden, Interviews, Essays, Entgegnungen und Stellungnahmen". Das ist schon mal das erste Problem des Buches: Nichts darin ist neu. Verschiedene Passagen finden sich zum Teil wörtlich in früheren Veröffentlichungen, etwa seiner 2013 erschienenen Autobiographie. Andere Abschnitte sehen aus, als habe man sie kurzerhand aus Hawkings Powerpoint-Präsentationen herauskopiert, und so ziemlich alle der hier präsentierten Antworten auf Fragen jenseits der Physik waren bereits schon einmal Gegenstand von Presseberichten: Hawking warnt vor Außerirdischen. Hawking verneint die Existenz Gottes. Hawking warnt vor Künstlicher Intelligenz. Hawking befürwortet die Kolonisierung des Weltraums, weil die Menschheit infolge Umweltzerstörung und Überbevölkerung sonst verloren sei.

Nun wäre gegen einen "Hawking Reader" nichts einzuwenden, wohl aber gegen solch ein inkonsistentes Sammelsurium wie das hier vorliegende. Dabei sind physikalische Einlassungen nicht nur bei den "großen Fragen" aus Hawkings fachlichem Kompetenzbereich zu finden ("Was befindet sich in einem Schwarzen Loch?", "Sind Zeitreisen möglich?"). So schweift zum Beispiel die Antwort auf die Frage "Werden wir auf der Erde überleben?" reichlich unvermittelt in die Quantentheorie ab, und es fallen Sätze wie "Selbst das, was wir als leeren Raum betrachten, ist voll von Teilchen, die sich in geschlossenen Kreisläufen in Raum und Zeit bewegen. Vorwärts bewegen sich die Teilchen in der Zeit auf der einen Seite der Schleife und rückwärts in der Zeit auf der anderen Seite." Physiker unter den Lesern ahnen vielleicht, wovon Hawking hier redet, fragen sich aber mit allen anderen, was das hier eigentlich zur Sache tut.

Die Bearbeiter des hawkingschen Privatarchivs haben sich also entweder wenig bis gar keine Mühe gemacht, das Vorgefundene zu ordnen - oder sie haben derlei Quantenschnipsel vorsätzlich in die Antworten auf die eher philosophisch-gesellschaftlichen Fragen hineingerührt, um den intellektuell doch recht schütteren Gehalt des dafür vorhandenen Materials aufzupeppen. Tatsächlich stehen hinter den steilen ebenso wie hinter den banalen Thesen Hawkings zu Aliens, Klimawandel oder Künstlicher Intelligenz keine tiefschürfenden oder wenigstens originelle Gedanken. Die scheint es nicht einmal hinter Hawkings Einlassungen zur Gottesfrage zu geben, die er als jemand, der auch auf dem Gebiet der physikalischen Kosmologie veröffentlicht hat, sicher besonders häufig gestellt bekam. Sein Gottesbegriff erschöpft sich völlig in dem eines Demiurgen, der das Universum zu irgendeinem Zeitpunkt einmal erschuf. Da Hawking nun gute physikalische Gründe für die Annahme hat, dass die Zeit erst mit der Welt entstand, glaubt er folgern zu können, es gebe keinen Schöpfungsakt und mithin keinen Schöpfer. Nur: Den Gedanken, die Zeit gehöre zur Welt und müsse mithin auch zusammen mit dieser in Existenz getreten sein, den hatte bereits der Kirchenvater Augustin vor mehr als anderthalb Jahrtausenden - und zog daraus durchaus andere Schlüsse.

Nun gehören Hawkings Ansichten zu außerphysikalischen Fragen zu seiner Rolle als öffentlicher Figur und damit durchaus in einen Sammelband mit Hawking-Fragmenten. Aber das vorliegende Buch wird ja nicht als Quellensammlung für Publizistikhistoriker vermarktet, sondern als allgemeinverständliches Sachbuch. Als solches aber ist es auch deswegen wertlos, weil es nur so strotzt von veralteten Angaben und zuweilen haarsträubenden Fehlern. Es sind nicht nur Petitessen wie die Behauptung, der Film "Zurück in die Zukunft" sei von Steven Spielberg. Vielmehr werden hier unter Hawkings Namen Mythen perpetuiert wie die, erst die Entdecker der Neuzeit hätten bewiesen, dass die Erde keine Scheibe sei (das wussten schon die alten Griechen), oder die fortgesetzte Freisetzung von CO2 könne der Erde ein Klima wie auf der Venus bescheren (nein, das ist nicht möglich - der amerikanische Planetenwissenschaftler James Kasting hat das schon vor vielen Jahren ausgerechnet). Von aktivem Vulkanismus auf dem Mars ist, anders als im Buch behauptet, bislang nichts bekannt. Und mit der Aussage, der (2005 gestartete) "Mars Reconnaissance Orbiter" sei die vorerst letzte Sonde zum Roten Planeten gewesen (in Wahrheit gab es danach noch sechs weitere erfolgreiche Marsmissionen), ist die Liste der falschen Fakten in diesen "kurzen Antworten" noch lange nicht vollständig.

Offenbar haben die für dieses Buch Verantwortlichen nicht nur bereits veröffentlichtes Hawking-Material recycelt, sondern auch ungeprüft Notizen integriert, in denen Hawking - teilweise schon vor Jahren - Formulierungen lediglich skizzierte, die er als verantwortungsvoller Wissenschaftler nie und nimmer ohne Faktencheck und Aktualisierungen publiziert hätte. Wer nun meint, solche Schlamperei sei doch unbedeutend für die großen Linien, in denen die "großen Fragen" hier erörtert würden, der irrt. Denn sie macht die Annahme hinfällig, bei dieser ganzen Hawking-Textcollage sei überhaupt sorgfältig verfahren worden. Dass dieser lieblos zusammengeschusterte Murks nun den letzten Eintrag in der Publikationsliste von Stephen Hawking stellt, ist schwer erträglich.

ULF VON RAUCHHAUPT

Stephen Hawking: "Kurze Antworten auf große Frangen".

Aus dem Englischen von Heiner Kober unter Mitarbeit von Susanne Held. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2018. 240 S., Abb., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Bewertungen unserer Kunden
Liest sich gut und einleuchtend
von Frank - 08.05.2019
Kenntnisreich und sachkundig führt der Autor durch die großen Fragen der Menschheit. Liest sich gut und bietet einleuchtende Antworten.
Die wichtigen Fragen unserer Zivilisation
von Oliver - 19.04.2019
Ein großes Buch, das man nicht an einem Abend eben so mal liest, sondern auf das man sich einlassen muss. Tiefsinnig, kenntnisreich und schlau. Hat mir ausgezeichnet gefallen, kann ich empfehlen. Man sollte sich aber Zeit dafür nehmen.
Die wichtigsten Fragen unserer Zeit
von Emily B. - 09.11.2018
In seinem letzten Buch reist Stephen Hawking mit uns ins Universum und berichtet über die wichtigsten Fragen der heutigen Zeit. Er erklärt die Folgen der menschlichen Forschung , was zum Beispiel technische Intelligenz bewirken kann, ob es einen Gott gibt und was sich in einem schwarzen Loch befindet. Dieses Buch ist ein Aufruf an alle, unseren Planeten zu schützen und zu handeln! Dieses Buch besteht aus einem Vorwort von Eddie Redmayne, einem Kollegen von Stephen Hawking, sowie einer Einführung geschrieben von Kip. S. Throne, dem Hauptteil und einem Nachwort. Dieses wurde von Lucy Hawking, seiner Tochter verfasst. "Kurze Antworten auf große Fragen" entstand gerade als Stephen Hawking starb und wurde von anderen Personen wie seiner Familie fertiggestellt. Zuerst sollte man vielleicht wissen, dass man dieses Buch auch lesen kann, wenn man kein Akademiker ist. Es sollte schon ein gewisser Grad an Grundwissen im Bereich Physik vorhanden sein, aber er erklärt Begriffe verständlich, sodass man es gut verstehen konnte. Es werden hier die wichtigsten Fragen unserer Zeit aufgegriffen. Ich denke, viele interessieren sich dafür. Denn wer stellt sich nicht die Frage, ob es außer uns intelligentes Leben auf der Welt gibt und ob Zeitreisen möglich sind. Auch schreibt er viel über schwarze Löcher und wie das Universum überhaupt entstanden ist. Er wirft Fragen auf, über welche man sich sonst keine Gedanken gemacht oder welche scheinbar selbstverständlich sind. Stephen Hawking hat oft einen ganz anderen Blick auf die Geschehnisse und hinterfragt viel. Durch sein Wissen und auch den naturwissenschaftlichen Fachausdrücken vermittelt er einem, ein Teil von etwas Außergewöhnlichem zu sein. Es ist fast schon so, als würde man durch dieses Buch Geheimnisse erfahren, welche nicht viele kennen - und auch unglaubliche Fakten. Wie zum Beispiel sind die Zutaten zur Herstellung eines Universums nur Energie und Raum. Besonders die schwarzen Löcher haben mich fasziniert. Wie Kip. S. Throne in der Einleitung sagt "Newton gab uns Antworten. Hawking gab uns Fragen" Und das ist auch wichtig. Denn irgendwann wird sich jemand mit diesen Fragen beschäftigen und vielleicht findet er/sie die passende Antwort. Es werden hier auch über Hawkings Erkenntnisse berichtet, genau wie auch von seinen Kollegen. Die Fragen beantwortet er etwas ausschweifend, dann jedoch noch einmal mit kurzen und knappen Sätzen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und definitiv nicht zu fachmännisch. Ich hatte nicht den Eindruck, als würde dies ein Autor geschrieben haben, welcher nur wissenschaftliche Ausdrücke benutzt. Auch merkt man, dass er definitiv auch Humor besitzt. Stephen Hawking hat eine eindeutige Meinung zu dem Brexit und Donald Trump, wie man auf Seite 100 sieht. "Sollte es heute Lebewesen auf Alpha Centauri geben, bleibt diesen Glücklichen das Wissen um den Aufstieg von Donald Trump erspart." Die Zielgruppe sind nicht nur Wissenschaftler oder Fans - der Inhalt ist auch an Menschen gerichtet, denen das Wohlergehen der Erde und die Zukunft der Menschen wichtig ist. Fazit: Dieses Buch beinhaltet unglaublich viel Wissen rund um das Universum, Außerirdische, Schwarze Löcher und die Zukunft der Menschen. Verständlich, sowie mit Humor beantwortet Stephen Hawking die wichtigsten Fragen im Bereich Naturwissenschaften. Ich fand es sehr lesenswert und gebe dem Buch 5 Sterne!
Kurze Antworten auf große Fragen
von Sikal - 26.10.2018
"Denkt also daran, zu den Sternen zu schauen und nicht auf eure Füße. Versucht zu verstehen was ihr seht, " [Seite 235] Wer sich mit Stephen Hawking beschäftigt hat, kennt diese Worte - gleich nach seinem Tod im Internet verbreitet, wurden sie bekannt als seine letzte Botschaft an die Menschheit. Diese letzte Botschaft hat er auch in seinem letzten Buch an seine Anhänger gerichtet. Aber dieses Buch ist mehr als nur eine Botschaft an seine Fans oder eine wissenschaftliche Abhandlung - das letzte Werk Stephen Hawkins ist eine Hommage an die Naturwissenschaften. Jeder Mensch, der sich für Naturwissenschaften interessiert hat dieses Interesse von einem Lehrer mitgegeben bekommen aber in einer Zeit überspannter Budgets und Staatskrisen ist eine gute (Grund)Bildung eher eine aussterbende Spezies - wie die Dinosaurier vor Jahrmillionen. Wenn aber das Interesse an den Naturwissenschaften mit den letzten Lehrern die es verstehen hierfür eine Begeisterung zu wecken ausstirbt, so ist der Mensch auf der Erde ein Gefangener seiner selbst und seiner Spezies. Über kurz oder lang wird die Erde nicht mehr bewohnbar sein - ökonomische und ökologische Katastrophen werden den Menschen kein weiteres Überleben auf der Erde ermöglichen. Hier setzt Stephen Hawking fast alle seiner Antworten auf die Großen Fragen an. Der Mensch muss sich der Naturwissenschaft stellen um zu überleben, sei es auf unserem Heimatplaneten, auf dessen Trabanten dem Mond oder auch einem - vielleicht bis dato noch unbekannten - Exoplaneten. Wie bereits in seinen anderen Büchern, gelingt es Stephen Hawking auch hier, dem Leser eine Grundidee über die großen Geheimnisse der Naturwissenschaft zu vermitteln. Spricht er in einer der Antworten davon, dass es selbst für (ihn als) Wissenschaftler nicht leicht ist die Ideen einer Raumzeit, oder das Nichts vor dem Urknall zu verstehen, stellt er sich dabei auf eine Stufe mit seinen Lesern. Vielleicht gelingt es dem Autor gerade durch diesen Kunstgriff, seine Arbeit auch für Laien ansatzweise verständlich zu umschreiben und dem Leser einen Einblick in die Welt der Astronomie oder der auch der Teilchenphysik zu gewähren. Mit den gestellten zehn Fragen sind sicherlich nicht die wichtigsten Fragen der menschlichen Spezies gestellt, wohl aber die wichtigsten der Naturwissenschaften. So etwa werden sowohl Gott als auch intelligentes außerirdisches Leben hinterfragt, wie sieht es in einem schwarzen Loch aus oder sind Zeitreisen möglich. Zu jeder Frage finden sich im Buch Erklärungsansätze und bisher gewonnene Erkenntnisse. Nach diesen Seiten dann die Frage - kurz und prägnant beantwortet. Wenngleich dieses Buch sich mit den großen Fragen der Naturwissenschaft auseinandersetzt, ist es aber in erster Linie eines - ein Buch, das die Frage des Überlebens der Menschheit und deren Zukunft aufwirft. Die Zukunft, so der Autor, lässt sich aber nicht nur durch eine Flut an Information und Wissen gestalten, sondern nur durch intelligenten und kreativen Umgang mit diesen neuen Bodenschätzen. "Nachdem wir das Feuer erfunden hatten, haben wir uns ein paarmal dumm angestellt. Und dann den Feuerlöscher erfunden. Bei mächtigeren Technologien wie Nuklearwaffen, [] hoch entwickelter Künstlichen Intelligenz [] sollten wir uns große Mühe geben alles beim ersten Mal richtig zu machen." [Seite 221]. Ein Buch, nicht für Wissenschaftler geschrieben - ein Buch, für Menschen geschrieben, denen die Zukunft der eigenen Spezies und aller Lebewesen der Erde am Herzen liegt.
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