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Verdammnis

Millennium Trilogie 2. Originaltitel: Flickan som lekte med elden.
Buch (gebunden)
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderi … weiterlesen
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Verdammnis als Buch

Produktdetails

Titel: Verdammnis
Autor/en: Stieg Larsson

ISBN: 3453013603
EAN: 9783453013605
Millennium Trilogie 2.
Originaltitel: Flickan som lekte med elden.
Übersetzt von Wibke Kuhn
Heyne Verlag

20. Februar 2007 - gebunden - 752 Seiten

Beschreibung

Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson.

Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin "Millennium" eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.


Portrait

Stieg Larsson, 1954 geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt.

Leseprobe

Prolog
Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt. Ein straff gespannter Riemen verlief über ihren Brustkorb. Sie lag auf dem Rücken. Die Hände hatte er zu beiden Seiten auf Hüfthöhe an das Stahlgestell gebunden.
Den Versuch, sich loszumachen, hatte sie schon lange aufgegeben. Obwohl sie wach war, hielt sie die Augen geschlossen, denn um sie herum war es dunkel. Nur ein schmaler Streifen Licht drang durch den Spalt über der Tür. Sie hatte einen widerlichen Geschmack im Mund und sehnte sich danach, sich die Zähne putzen zu dürfen.
Unbewusst horchte sie immer mit einem Ohr nach dem Geräusch von Schritten, mit dem er sich ankündigte. Sie hatte keine Ahnung, wie spät es schon war; es kam ihr allerdings so vor, als ob es langsam schon zu spät für seinen Besuch wäre. Als ihre Liege plötzlich leicht vibrierte, öffnete sie die Augen. Es war, als hätte man irgendwo im Haus eine Maschine angeworfen. Doch nach ein paar Sekunden war sie schon nicht mehr sicher, ob sie sich das Ganze einbildete oder ob das Geräusch tatsächlich existierte.
Im Geiste hakte sie einen weiteren Tag ab.
Heute war der dreiundvierzigste Tag ihrer Gefangenschaft.
Ihre Nase juckte, und sie drehte den Kopf zur Seite, um sich am Kissen reiben zu können. Sie schwitzte. Im Zimmer herrschte schwüle Wärme. Sie trug ein schlichtes Nachthemd, das unter ihrem Körper Falten schlug. Wenn sie die Hüften hob, konnte sie mit Zeigefinger und Mittelfinger gerade eben den Stoff zu fassen bekommen und das Hemd einen Zentimeter hinunterziehen. Dann wiederholte sie die Prozedur mit der anderen Hand. Trotzdem blieb im Kreuz eine hartnäckige Falte.
Ihre Matratze war durchgelegen und unbequem. Durch die völlige Isolation steigerte sich jeder geringfügige Reiz, den sie sonst kaum wahrgenommen hätte, um ein Vielfaches. Immerhin waren ihre Lederfesseln so locker, dass sie ab und zu ihre Stellung ändern und sich auf die Seite drehen konnte, aber das war auf die
Dauer auch nicht sonderlich bequem, denn dann blieb eine Hand hinter ihrem Rücken, und der Arm schlief ihr ständig ein.
Trotz ihrer allgegenwärtigen Angst spürte sie, wie sich von Tag zu Tag mehr Wut in ihr aufstaute.
Gleichzeitig wurde sie von ihren Gedanken gequält, von unschönen Fantasien, was mit ihr geschehen würde. Sie hasste die Hilflosigkeit, in die er sie gezwungen hatte. So sehr sie auch versuchte, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, um sich die Zeit zu vertreiben und ihre Situation zu verdrängen, so hing die Angst doch über ihr wie eine Gaswolke und drohte jeden Moment durch ihre Poren zu dringen und ihr Dasein völlig zu vergiften. Mittlerweile hatte sie jedoch eine Methode entdeckt, mit der sie ihre Angst in Schach halten konnte: Sie fantasierte sich ein Szenario zusammen, das ihr ein Gefühl von Kraft einflößte. Sie schloss die Augen und beschwor den Geruch von Benzin herauf.
Er saß in seinem Auto, das Fenster war heruntergelassen. Sie rannte zum Auto, goss das Benzin durchs Fenster und riss ein Streichholz an. Das dauerte nur einen Augenblick. Im nächsten Moment loderten auch schon die Flammen auf. Er wand sich in Todesqualen, und sie hörte seine erschrockenen, schmerzerfüllten Schreie. Der Geruch von verbranntem Fleisch drang ihr in die Nase, und dazwischen der stechende Gestank von verkohltem Plastik und der versengten Polsterung des Autositzes.
Sie musste eingenickt sein, denn sie hatte gar keine Schritte gehört. Als die Tür aufging, war sie jedoch sofort hellwach. Das Licht, das durch die Türöffnung hereinfiel, blendete sie.
Er war also gekommen.
Er war groß. Sie wusste nicht, wie alt er war, aber er war auf jeden Fall schon erwachsen. Er hatte rotbraunes, zotteliges Haar, trug eine Brille mit schwarzem Gestell und ein dünnes Kinnbärtchen. Und er roch nach Rasierwasser.
Sie hasste seinen Geruch.
Schweigend blieb er am Fußende ihrer Pritsche stehen und betrachtete sie eine geraume Weile.
Sie hasste se
in Schweigen.
Im Gegenlicht sah sie nur seine Silhouette und konnte sein Gesicht nicht erkennen. Plötzlich sprach er mit ihr. Er hatte eine tiefe, klare Stimme, mit der er jedes Wort pedantisch betonte.
Sie hasste seine Stimme.
Er erzählte, dass heute ihr Geburtstag sei und er ihr gratulieren wolle. Dabei war seine Stimme weder unfreundlich noch ironisch, sondern völlig neutral. Sie konnte sein Lächeln ahnen.
Sie hasste ihn.
Er kam näher und trat ans Kopfende. Dann legte er ihr seine feuchte Hand auf die Stirn und strich ihr mit den Fingern über den Haaransatz. Wahrscheinlich sollte diese Geste freundlich wirken. Das war sein Geburtstagsgeschenk für sie.
Sie hasste seine Berührung.
Er sprach mit ihr. Sie sah, wie sich sein Mund bewegte, blendete den Ton seiner Stimme jedoch aus. Sie wollte nicht zuhören. Sie wollte nicht antworten. Sie hörte, wie er die Stimme hob. Eine Spur von Gereiztheit über ihre mangelnde Reaktion hatte sich in seine Stimme geschlichen. Er sprach von gegenseitigem Vertrauen. Nach ein paar Minuten verstummte er endlich. Sie ignorierte seinen Blick. Schließlich zuckte er die Achseln und überprüfte ihre Fesseln. Nachdem er den Lederriemen über ihrer Brust ein wenig enger geschnallt hatte, beugte er sich über sie.
In der nächsten Sekunde warf sie sich, so schnell sie konnte, nach links, so weit wie möglich von ihm weg, so weit, wie es die Riemen zuließen. Sie zog die Knie unters Kinn und stieß ihm dann mit aller Kraft ihre Füße gegen den Kopf. Eigentlich hatte sie auf seinen Adamsapfel gezielt, aber sie traf ihn nur mit der Zehenspitze irgendwo unterm Kinn. Er hatte schnell reagiert und war ausgewichen, sodass sie ihn nur ganz leicht streifte. Als sie einen zweiten Tritt versuchte, war er bereits außer Reichweite.
Sie ließ die Beine wieder auf die Liege sinken.
Ihre Decke hing auf den Boden, ihr Nachthemd war ihr bis weit über die Hüften hochgerutscht.
Eine ganze Weile blieb er wortlos stehen.
Dann ging er zum Fußende und nahm die Fesseln, die dort an der Pritsche hingen. Sie versuchte, die Beine anzuziehen, doch er packte sie beim Knöchel, drückte mit der anderen Hand ihr Knie auf die Matratze und fesselte ihren Fuß mit dem Lederriemen. Dasselbe wiederholte er auf der anderen Seite mit ihrem zweiten Fuß.
Nun war sie völlig hilflos.
Er hob die Decke auf und deckte sie zu. Schweigend betrachtete er sie zwei Minuten. Auch im Dunkeln konnte sie seine Erregung spüren, obwohl er sie nicht zeigte. Ganz bestimmt hatte er eine Erektion. Sie wusste, dass er eine Hand ausstrecken und sie berühren wollte.
Doch dann drehte er sich um, ging hinaus und schloss die Tür hinter sich. Sie hörte, wie er den Riegel vorlegte, was gänzlich sinnlos war, da sie ja sowieso keine Möglichkeit hatte, sich von ihrer Liege loszumachen.
Mehrere Minuten blieb sie liegen und fixierte den schmalen Lichtstreifen über der Tür. Schließlich bewegte sie sich ein wenig, um festzustellen, wie fest die Riemen saßen. Sie konnte die Knie noch leicht anziehen, doch dann setzten die Fesseln jeder Bewegung ein Ende. Sie entspannte sich, blieb ganz still liegen, starrte ins Nichts und wartete.
Fantasierte von einem Benzinkanister und einem Streichholz.
Sie sah ihn vor ihrem inneren Auge, völlig benzingetränkt. Sie konnte die Streichholzschachtel in ihrer Hand geradezu physisch wahrnehmen. Sie schüttelte sie. Es rasselte. Sie öffnete die Schachtel und nahm ein Streichholz heraus. Sie hörte ihn etwas sagen, ohne auf seine Worte zu achten. Sie sah seinen Gesichtsausdruck, als sie das Streichholz entzündete. Sie hörte, wie der Schwefelkopf mit einem ratschenden Geräusch über die raue Fläche rieb. Es klang wie ein lang gezogener Donnerschlag. Sie sah die Flamme auflodern.
Sie lächelte und machte sich innerlich hart.
In dieser Nacht wurde sie 13 Jahre alt.


1. Kapitel
Donnerstag, 16. Dezember - Freitag, 17. Dezember


Lisbeth Salander sc
hob sich die Sonnenbrille auf die Nasenspitze und blinzelte unter der Krempe ihres Sonnenhutes hervor. Sie sah die Dame aus Zimmer 32 aus dem Seiteneingang des Hotels treten und auf eine der grün-weiß gestreiften Liegen am Pool zusteuern. Konzentriert heftete sie ihre Blicke auf den Boden, und es wirkte, als wäre sie etwas wackelig auf den Beinen.
Salander hatte sie zuvor nur aus der Entfernung gesehen. Sie schätzte sie auf ungefähr 35, aber bei ihrem Aussehen hätte sie jedes Alter zwischen 25 und 50 haben können. Ihr braunes Haar reichte ihr bis zu den Schultern, ihr Gesicht war etwas länglich, und ihr reifer Körper sah aus, als wäre er einem Versandkatalog für Damenunterwäsche entstiegen. Sie trug Sandalen, einen schwarzen Bikini und eine lila getönte Sonnenbrille. Ihr Amerikanisch hatte einen Südstaatenakzent. Nachdem sie ihren gelben Sonnenhut neben ihrer Liege auf den Boden hatte fallen lassen, gab sie dem Barkeeper an Ella Carmichaels Bar ein Zeichen.
Lisbeth Salander legte ihr Buch in den Schoß und nahm einen Schluck Kaffee, bevor sie ihre Hand nach den Zigaretten ausstreckte. Ohne den Kopf zu drehen, warf sie einen Blick auf den Horizont. Von ihrem Platz auf der Poolterrasse aus konnte sie durch ein paar Palmen und Rhododendronsträucher an der Hotelmauer einen Blick auf das Karibische Meer erhaschen. Weit draußen war ein Segelboot mit Wind von achtern unterwegs nach Saint Lucia oder Dominica. In noch größerer Entfernung konnte sie die Konturen eines grauen Frachters ausmachen, der Richtung Süden nach Guyana oder in ein Nachbarland fuhr. Eine schwache Brise milderte die Vormittagshitze ein wenig, dennoch spürte sie, wie ihr ein Schweißtropfen langsam über die Stirn zur Augenbraue rann. Lisbeth Salander briet nicht gern in der Sonne und verbrachte die Tage weitgehend im Schatten, indem sie sich beständig unter dem Sonnendach aufhielt. Sie trug Kaki-Shorts und ein schwarzes Top.
Sie lauschte den merkwürdigen Klängen der steel pans, die aus dem La
utsprecher an der Bar drangen. Für Musik hatte sie sich noch nie im Geringsten interessiert und konnte Sven-Ingvars nicht von Nick Cave unterscheiden, aber die steel pans faszinierten sie irgendwie. Es schien so abwegig, ein Ölfass zu stimmen, und noch abwegiger, dass man das Fass dazu bringen konnte, kontrollierbare Töne von sich zu geben, die mit nichts anderem zu vergleichen waren. Sie fand diese Klänge geradezu magisch.
Plötzlich irritierte sie irgendetwas. Sie wandte ihren Blick wieder der Frau zu, die gerade ein Glas mit einem orangefarbenen Drink bekommen hatte.
Mit dem Drink hatte Lisbeth Salander freilich kein Problem. Aber sie konnte sich nicht erklären, warum die Frau plötzlich zur Salzsäule erstarrte. Seit das Paar vor vier Nächten angekommen war, hatte Lisbeth Salander dem Terror gelauscht, der sich in ihrem Nachbarzimmer abspielte. Sie hatte Schluchzen gehört, leise, aber erregte Stimmen und zeitweilig sogar Ohrfeigen. Der Mann, der diese Schläge austeilte - Lisbeth vermutete, dass es der Ehemann war -, mochte Mitte 40 sein. Er hatte sein dunkles, glattes Haar zu etwas so Unmodischem wie einem Mittelscheitel gekämmt und schien sich aus beruflichen Gründen in Grenada aufzuhalten. Was das für ein Beruf sein könnte, hatte sich Lisbeth Salander noch nicht erschlossen, aber bis jetzt war er jeden Morgen sorgfältig gekleidet erschienen, mit Schlips und Jackett, und hatte an der Hotelbar einen Kaffee getrunken, bevor er sich seine Aktentasche griff und hinausging, um in ein Taxi zu steigen.
Lisbeth kam immer spätnachmittags ins Hotel zurück, wenn er gerade mit seiner Frau am Pool war. Das Paar aß meistens zusammen zu Abend und machte dabei einen zurückhaltenden und liebevollen Eindruck. Vielleicht trank die Frau ein, zwei Gläschen zu viel, aber ihr kleiner Schwips wirkte nicht weiter störend oder auffällig.
Der Streit im Nachbarzimmer begann routinemäßig zwischen zehn und elf Uhr abends, ungefähr um die Zeit, wenn Lisbeth gerade mit einem
Buch über die Geheimnisse der Mathematik ins Bett ging. Soweit Lisbeth das durch die Wand mitverfolgen konnte, kam es zu keinen gröberen Misshandlungen, aber die beiden stritten sich mit zermürbender Ausdauer. Die Nacht zuvor hatte Lisbeth ihre Neugier nicht mehr zügeln können und war auf den Balkon gegangen, um durch die offene Balkontür ihrer Nachbarn mitzuhören, worum es eigentlich ging. Er lief über eine Stunde im Zimmer auf und ab und gab zu, dass er ein mieser Schuft war, der sie überhaupt nicht verdiente. Immer wieder hatte er wiederholt, sie müsse ihn doch für einen Betrüger halten. Und jedes Mal hatte sie geantwortet, dass sie nicht so von ihm dachte, und versucht, ihn zu beruhigen. Er wurde immer eindringlicher, und zum Schluss packte und schüttelte er sie. Schließlich antwortete sie, wie er wollte - ja, du bist ein Betrüger. Kaum hatte er ihr diese Worte abgepresst, nahm er sie zum Vorwand, nun seine Frau anzugreifen, ihren Lebenswandel und ihren Charakter. Er bezeichnete sie als Hure, ein Ausdruck, gegen den Lisbeth sich zweifellos wirkungsvoll zur Wehr gesetzt hätte, wäre sie so genannt worden. Das war zwar nicht der Fall und somit war das Ganze auch nicht ihr persönliches Problem, aber sie konnte sich nicht recht entschließen, ob sie in irgendeiner Form eingreifen sollte oder nicht.
Erstaunt hatte Lisbeth seiner ständig wiederkehrenden Leier gelauscht, aber dann hörte sie plötzlich eine Ohrfeige. Als sie gerade beschlossen hatte, auf den Flur zu gehen und die Tür zum Nachbarzimmer einzutreten, wurde es nebenan still.
Während sie jetzt die Frau am Pool gründlich musterte, konnte sie einen leichten Bluterguss an der Schulter und eine Abschürfung an der Hüfte feststellen, sonst jedoch keine auffälligeren Verletzungen.
Neun Monate zuvor hatte Lisbeth einen Artikel in der Zeitschrift Popular Science gelesen, die jemand auf dem Leonardo-da-Vinci-Flughafen in Rom liegen gelassen hatte, und auf einmal eine vage Faszination für das obskure Fach d
er sphärischen Astronomie verspürt. Dem ersten Impuls folgend, ging sie in eine Universitätsbuchhandlung in Rom und kaufte sich die wichtigsten Abhandlungen zu diesem Thema. Um die sphärische Astronomie zu begreifen, musste sie sich jedoch mit einigen der heikleren Mysterien der Mathematik vertraut machen. Während ihrer Reisen in den letzten Monaten hatte sie oft Universitätsbuchhandlungen besucht, um weitere Bücher zu diesem Thema ausfindig zu machen.
Meistens lagen diese Bücher nun in ihrer Reisetasche, und ihre Studien blieben unsystematisch und relativ ziellos. Schließlich marschierte sie in die Universitätsbuchhandlung in Miami und kam mit Dimensions in Mathematics von Dr. L.C. Parnault (Harvard University, 1999) wieder heraus. Sie hatte das Buch kurz vor ihrer Weiterreise nach Florida Keys gefunden und nahm es nun mit zum Inselhüpfen durch die Karibik.
Sie hatte Guadeloupe abgehakt (zwei Tage in einem unfassbaren Loch), Dominica (schön und relaxed, fünf Tage), Barbados (ein Tag in einem amerikanischen Hotel, in dem sie sich schrecklich unwillkommen fühlte) und Saint Lucia (neun Tage).
Sie hätte sich durchaus vorstellen können, etwas länger in Saint Lucia zu bleiben, wäre sie nicht mit einem einheimischen Tunichtgut aneinandergeraten, der in der Bar ihres Hinterhofhotels hauste. Schließlich hatte sie die Geduld verloren und ihm mit einem Ziegelstein eins über den Schädel gezogen, hatte aus ihrem Hotel ausgecheckt und eine Fähre Richtung Saint George's bestiegen, der Hauptstadt von Grenada. Von diesem Land hatte sie vorher noch nie gehört.
Eines Novembermorgens gegen zehn Uhr ging sie bei tropischem Platzregen in Grenada an Land. Ihrem Reiseführer The Caribbean Traveller hatte sie entnommen, dass Grenada als Spice Island bekannt war und weltweit zu den größten Muskatnussproduzenten gehörte. Die Insel hatte 120 000 Einwohner, aber weitere 200000 Grenader wohnten in den USA, Kanada oder England, was ahnen ließ, wie es auf dem Arbeitsmarkt in ih
rer Heimat aussah. Die Landschaft war hügelig, und in der Mitte lag der erloschene Vulkan Grand Etang.
Historisch betrachtet war Grenada nichts weiter als eine der vielen unansehnlichen ehemaligen Kolonien Großbritanniens. 1795 hatte Grenada politisch für einiges Aufsehen gesorgt, als sich ein freigelassener Sklave namens Julian Fedon von der Französischen Revolution inspirieren ließ und einen Aufstand anzettelte. Daraufhin entsandte die Krone Truppen, die eine große Zahl der Rebellen erschoss, aufhängte und verstümmelte. Was das Kolonialregime erschütterte, war die Tatsache, dass sich sogar ein paar arme Weiße Fedons Bewegung angeschlossen hatten, ohne die geringsten Rücksichten auf Etikette oder Rassengrenzen. Der Aufstand wurde zerschlagen, aber Fedon wurde nie gefangen genommen und verschwand im Massiv des Grand Etang, woraufhin die Legende ihn zu einer Art Robin Hood machte.
Knapp zweihundert Jahre später, 1979, brach der Anwalt Maurice Bishop eine neue Revolution vom Zaun, laut Reiseführer inspired by the communist dictatorships in Cuba and Nicaragua, aber Lisbeth bekam ein ganz anderes Bild von dieser Revolution, als sie Philip Campbell kennenlernte - Lehrer, Bibliothekar und Baptistenprediger -, in dessen Gästehaus sie während der ersten Tage wohnte. Die Geschichte ließ sich so zusammenfassen, dass Bishop, ein populärer Anführer aus dem Volk, einen verrückten Diktator stürzte, der obendrein UFO-Fantast war und einen guten Teil des Staatshaushalts für die Jagd nach fliegenden Untertassen ausgab. Bishop hatte für eine ökonomische Demokratie plädiert und das erste Gesetz zur Gleichstellung von Mann und Frau eingeführt, bevor er 1983 ermordet wurde.
Nach dem Mord, einem Massaker an 120 Personen, darunter der Außenminister, der Frauenminister und einige wichtige Gewerkschaftsführer, waren die USA einmarschiert und hatten die Demokratie eingeführt. Was Grenada anging, bedeutete das, dass die Arbeitslosenrate von 6 auf fast 50 Prozent anstieg und der
Kokainhandel wieder zur weitaus wichtigsten Einkommensquelle wurde. Philip Campbell hatte den Kopf geschüttelt, als er die Beschreibung in Lisbeths Reiseführer las, und gab ihr dann ein paar gute Ratschläge, von welchen Personen und Vierteln sie sich nach Einbruch der Dunkelheit besser fernhalten sollte.
In Lisbeth Salanders Fall hätte er sich seinen Rat genauso gut schenken können. Sie bekam nämlich gar keine Gelegenheit, mit Grenadas krimineller Seite Bekanntschaft zu machen, da sie sich in Grand Anse Beach verliebt hatte, einen kilometerlangen und spärlich besuchten Sandstrand südlich von Saint George's, den sie stundenlang entlangwandern konnte, ohne mit einem anderen Menschen zu reden oder auch nur einen zu treffen. Sie zog ins Keys, eines der wenigen amerikanischen Hotels am Grand Anse, und verbrachte dort sieben Wochen, ohne viel mehr zu tun, als am Strand herumzustapfen und die einheimische Frucht Chinups zu essen, die im Geschmack an Lisbeths heiß geliebte, herbe schwedische Stachelbeeren erinnerten.
Es war Nebensaison, sodass nicht einmal ein Drittel der Zimmer im Keys Hotel belegt war. Das Einzige, was Lisbeths Frieden und ihre zerstreuten Mathematikstudien störte, war der hartnäckige Terror im Nachbarzimmer.
Mikael Blomkvist drückte mit dem Zeigefinger auf den Klingelknopf von Lisbeth Salanders Wohnung in der Lundagatan. Er erwartete nicht, dass sie öffnen würde, aber er hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, ein paarmal im Monat bei ihrer Wohnung vorbeizufahren, um nachzusehen, ob sich irgendetwas verändert hatte. Wenn er durch ihren Briefschlitz spähte, konnte er einen Stapel Werbesendungen sehen. Es war kurz nach zehn Uhr abends und schon zu dunkel, um zu erkennen, ob der Stapel seit seinem letzten Besuch angewachsen war.
Ein Weilchen blieb er noch unschlüssig im Treppenhaus stehen, dann machte er frustriert auf dem Absatz kehrt und verließ das Haus. In gemütlichem Tempo spazierte er weiter zu seiner Wohnung in der Bellmansgatan, s
etzte Kaffee auf und blätterte die Abendzeitungen durch, bevor er die Spätausgabe der Nachrichten ansah. Seine Stimmung war düster, er war ein wenig besorgt. Er fragte sich zum tausendsten Mal, wo sich Lisbeth Salander aufhalten mochte und was hier eigentlich passiert war.
Letztes Jahr während der Weihnachtsferien hatte er Lisbeth Salander in seine Hütte in Sandhamn eingeladen. Sie unternahmen lange Spaziergänge und diskutierten die Nachwirkungen der dramatischen Ereignisse, in die sie im Laufe des Jahres verwickelt worden waren. Mikael hatte eine Phase durchgemacht, die er im Nachhinein als eine Lebenskrise betrachtete. Nach seiner Verurteilung zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe wegen Verleumdung hatte der ehemals so erfolgreiche Journalist beruflich bis zum Hals im Sumpf gesteckt. Seinen Posten als verantwortlicher Herausgeber bei Millennium hatte er mit eingezogenem Schwanz geräumt. Doch plötzlich änderte sich alles. Er erhielt den Auftrag, die Biografie des Großindustriellen Henrik Vanger zu schreiben, was ihm zunächst wie eine gut bezahlte Schnapsidee vorkam, sich dann aber in die desperate Jagd nach einem unbekannten, gerissenen Serienmörder verwandelte.
Während dieser Jagd hatte er Lisbeth Salander kennengelernt. Mikael tastete zerstreut nach der dünnen Narbe, die die Würgeschlinge unter seinem linken Ohr hinterlassen hatte. Lisbeth hatte ihm nicht nur bei der Jagd nach dem Mörder geholfen, sondern ihm auch im letzten Moment das Leben gerettet.
Immer wieder hatte sie ihn mit ihren seltsamen Fähigkeiten in größtes Erstaunen versetzt - ein fotografisches Gedächtnis und dazu phänomenale Computerkenntnisse. Mikael Blomkvist hätte jederzeit behauptet, sich ganz gut mit Computern auszukennen, aber Lisbeth Salander bediente Computer, als stünde sie mit dem Teufel im Bunde. Allmählich war ihm aufgegangen, dass sie eine Weltklassehackerin war. In dem exklusiven internationalen Kreis, der sich der Datenkriminalität auf höchstem Niveau widmete, war si
e eine Legende. Man kannte sie dort nur unter dem Pseudonym Wasp.
Ihre Fähigkeit, völlig problemlos in die Computer anderer Menschen einzudringen, hatte Mikael das Material verschafft, mit dem er seine journalistische Niederlage in der Wennerström-Affäre in einen Sieg verwandeln konnte - eine Riesenstory, die auch nach einem Jahr noch internationale Ermittlungen auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität in Gang hielt und Mikael mit regelmäßigem Abstand einen Platz auf den Talkshow-Sofas verschaffte.
Vor einem Jahr hatte er die Story noch mit der allergrößten Zufriedenheit betrachtet - als Rache und Rehabilitation, nachdem er schon im journalistischen Abseits gelandet war. Doch mit dieser Zufriedenheit war es schnell vorbei. Schon nach wenigen Wochen war er es leid, immer wieder auf dieselben Fragen der Journalisten und der Steuerpolizei zu antworten. Tut mir leid, aber ich kann mit Ihnen nicht über meine Quellen sprechen. Als sich eines Tages ein Journalist der englischsprachigen Azerbaijan Times die Mühe machte, nach Stockholm zu kommen, nur um ihm abermals die gleichen einfältigen Fragen zu stellen, war das Maß voll. Mikael hatte die Zahl der Interviews auf ein Minimum herabgeschraubt, und in den letzten Monaten hatte er sich nur noch zu einem Auftritt bequemt, wenn Sie von TV4 anrief und ihn überredete, und das war immer nur dann der Fall, wenn die Ermittlungen gerade in eine neue Phase eintraten.
Mikaels Zusammenarbeit mit Ihr von TV4 hatte jedoch eine ganz andere Dimension. Sie war die erste Journalistin gewesen, die bei seinen Enthüllungen angebissen hatte. Ohne ihren Einsatz an jenem Abend, als Millennium seine Riesenstory publik machte, hätte der Artikel nicht unbedingt eine solche Durchschlagskraft erreicht. Erst später erfuhr Mikael, dass Sie mit Zähnen und Klauen darum gekämpft hatte, mit dieser Story auf Sendung zu gehen. Sie stieß auf massiven Widerstand, weil man den Schwindler von Millennium nicht rehabilitieren wollte, und bis kurz vo
r der Sendung blieb es unsicher, ob das Heer der redaktionseigenen Anwälte grünes Licht geben würde. Mehrere ihrer älteren Kollegen gaben Ihr zu verstehen, dass ihre Karriere vorbei sei, wenn sich das Ganze als Fehlalarm herausstellen würde. Aber Sie war hartnäckig geblieben, und plötzlich war es die Story des Jahres.
Während der ersten Woche blieb Sie an der Story dran - Sie war ja die Einzige, die sich tatsächlich in das Thema eingearbeitet hatte -, aber irgendwann kurz vor Weihnachten bemerkte Mikael, dass sämtliche Kommentare plötzlich in die Hände ihrer männlichen Kollegen gewandert waren. Um Neujahr erfuhr Mikael über Umwege, dass man Sie hinausgedrängt hatte, mit der müden Begründung, dass eine so wichtige Story von seriösen Wirtschaftsjournalisten betreut werden müsse und nicht von irgendeinem unerfahrenen kleinen Mädchen. Als TV4 das nächste Mal anrief und um einen Kommentar bat, erklärte Mikael ihnen rundheraus, dass er sich nur von Ihr von TV4 interviewen lassen würde. Nach ein paar Tagen mürrischen Schweigens kapitulierten die Leute von TV4.
Mikaels Interesse an der Wennerström-Affäre verflüchtigte sich zum selben Zeitpunkt, als Lisbeth Salander aus seinem Leben verschwand. Ihm war immer noch nicht klar, was eigentlich geschehen war.
Sie waren am zweiten Weihnachtsfeiertag auseinandergegangen, und in der folgenden Woche hatte er sie nicht mehr gesehen. Einen Tag vor Silvester rief er sie spätabends an, aber sie ging nicht ans Telefon.
An Silvester ging er zweimal bei ihr vorbei und klingelte. Beim ersten Mal brannte Licht in ihrer Wohnung, aber sie machte nicht auf.

Pressestimmen

"Blomkvist und Salander - ein Ermittler-Dreamteam."

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 08.03.2009

Von finsteren Schurken und Mordgedanken

Krimis verkaufen sich besser denn je. Manchmal kämpfen Kommissare schon gegen Finanzhaie.

VON CARSTEN GERMIS

Krimis sind in der Krise beliebter denn je. Angesichts platzender Subprime-Kredite und Banker, die Milliarden vernichten, sind zwar selbst die härtesten Thriller heute nicht so spektakulär wie die Wirklichkeit. Doch der Krimi gibt dem Leser Hoffnung: Am Ende siegt meistens das Gute.

"Die Ablenkungsfraktion läuft gut", sagt deshalb Thomas Wörtche, einer der bekanntesten Krimikritiker in Deutschland. "Ablenkungsfraktion", das sind für ihn die Leser, die am Krimi die Möglichkeit zur Flucht aus der Wirklichkeit lieben. "Die Leute lesen wie verrückt", sagt Wörtche. Ein Blick auf die Liste der zehn Kriminalromane, die sich 2008 am besten verkauften (siehe rechts), zeigt die Dominanz der Bücher, die spannende Unterhaltung als Ablenkung liefern.

Krimis, die in der Finanzwelt spielen, gibt es noch nicht. Auch wenn es eine der guten Eigenschaften der Kriminalromane ist, dass sie - wie Wörtche sagt - "die Gegenwart kritisch reflektieren können". Meistens kommen solche Trends aber erst nach zwei, drei Jahren. Doch auch jetzt schon wirft die Krise ihre Schatten. In dem lesenswerten neuen Roman "Der stumme Tod" des Kölners Volker Kutscher zum Beispiel: Kutschers Krimis spielen in den letzten Jahren der Weimarer Republik in Berlin. Wir schreiben das Jahr 1930, und immer wieder gibt es in Kutschers Roman Hinweise auf die Krise. Da versucht sich unter anderem ein von Arbeitslosigkeit bedrohter Ford-Arbeiter als Erpresser und sagt zu seiner Verteidigung: "Ich wollte doch nur, dass alles so bleibt, wie es ist. Was soll ich denn machen, wenn Ford schließt?"

Den ersten Band der geplanten Trilogie Kutschers, "Der nasse Fisch", hat der Kölner Verlag Kiepenheuer und Witsch immerhin 100 000 Mal verkauft. Für einen Krimiautor, den vor zwei Jahren noch niemand kannte, ist das ein großer Erfolg.

Auch der neue Krimi um den Triester Kommissar Proteo Laurenti von Veit Heinichen macht die Krise zum Thema - und ist nicht nur deswegen zu empfehlen. Zwielichtige Finanzhaie, korrupte Politiker, Heinichen greift ins Volle und lässt die Akteure schon mal seitenlang über die Finanzbranche diskutieren. Alles nach dem Motto: "Die Grenzen zwischen Politik, Wirtschaft und organisierter Kriminalität sind aufgelöst."

Neue politische Krimis hat auch der Deutsche Taschenbuch Verlag (dtv) im Programm. Tomas Ross, ein holländischer Autor, schreibt zum Beispiel über den "Tod des Kandidaten - Warum musste Pim Fortuyn sterben?" In Holland wurde dieser Krimi um den Tod des Rechtspopulisten Fortuyn mit dem bekanntesten Krimipreis des Landes ausgezeichnet. Hier gilt: Lektüre wärmstens empfohlen.

Für dtv ist Spannungsliteratur so wichtig, dass der Verlag das belletristische Lektorat in ein literarisches und ein Unterhaltungsressort teilte. "Zeitgleich haben wir uns noch mehr zum Kriminalroman bekannt", berichtet die stellvertretende Programmleiterin. Das hat sich gelohnt. Von den Krimis des schwedischen Erfolgsautors Henning Mankell gibt es keinen einzigen Band, von dem nicht mindestens eine Million Taschenbücher verkauft wurden. 40 Prozent des Umsatzes an Unterhaltungsliteratur entfallen mittlerweile auf Krimis - Tendenz steigend.

Bei solchen Erfolgszahlen des Krimis überrascht es nicht, dass jetzt sogar Suhrkamp vom Trend profitieren will. Im April erscheinen die ersten Krimis. "Wir haben immer mal wieder verschämt einen Krimi gemacht, das aber nicht draufgeschrieben", sagt Winfried Hörning, Taschenbuchleiter bei Suhrkamp. Jetzt soll es zwölf Titel pro Jahr geben.

Doch Krimis zu verlegen garantiert noch nicht das große Geld. Die Bücher müssen sich auch durchsetzen. Bei Suhrkamp laufen die Vormerkungen für die neue Reihe nach eigenen Angaben sehr gut. Vielleicht sind Krisenzeiten ja die besten Zeiten, um mit einer Krimireihe zu starten.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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