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Eine unmögliche Liebe als Buch
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Eine unmögliche Liebe

von Su Kil An
Erzählungen.
Buch (kartoniert)
Zarte Liebes- und andere Lebens-Geschichten aus 30 Jahren in Korea. Die Liebe wird oft durch die Umstände nahezu unlebbar. Doch die Erzählungen entfalten eine sanfte Intensität. Eine fremde Welt? Beschrieben, überschrieben von den… weiterlesen
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Eine unmögliche Liebe als Buch

Produktdetails

Titel: Eine unmögliche Liebe
Autor/en: Su Kil An

ISBN: 388769323X
EAN: 9783887693237
Erzählungen.
Übersetzt von In Kil An
Konkursbuch Verlag

20. Januar 2004 - kartoniert - 160 Seiten

Beschreibung

Zarte Liebes- und andere Lebens-Geschichten aus 30 Jahren in Korea. Die Liebe wird oft durch die Umstände nahezu unlebbar. Doch die Erzählungen entfalten eine sanfte Intensität. Eine fremde Welt? Beschrieben, überschrieben von den Erinnerungen an eine ferne Zeit historisch anmutender Verhältnisse, Umstände, Situationen im (immer noch) geteilten Korea: in einer Sprache, die an der Konvention zweifelt und von den Konventionen spricht, an denen ihre Figuren verzweifeln. Das unfallartige Aufeinandertreffen von Raum und Zeit, Geschlechtern und Gesetzen, Ideologien und Ideen, das uns in Deutschland, bis auf die Fremdheit der Namen, so fremd nicht sein kann.

Portrait

Der in Korea berühmte und vielgelesene Dichter An Su-Kil, der mit diesem Band Erzählungen nun auch deutschen Lesern zugänglich gemacht wird, wurde am 3.November 1911 - also ein Jahr nach der Besetzung durch die Japaner - geboren, und starb am 18.April 1977, siehe oben: zwei Jahre bevor die vom Militär dominierte Regierungszeit des Park Chung-Hee zuende ging. Will heißen: die Literatur An Su-Kils ist von einer Atmosphäre wechselnder Diktaturen und äußerem wie innerem Exil geprägt.

Leseprobe

Schau, ein Flugzeug, eine Maschine &endash; wie eine Libelle. Über dem abgelegenen Gipfel im klaren Feld des hellblauen Himmels erschien ein Flugzeug mit leise dröhnenden Propellern. Buni unterbrach sich bei der Maisernte und rief fröhlich wie ein Kind, das zum ersten Mal ein Flugzeug sieht. Herrlich!
Auch die Schwiegermutter blickte in dieselbe Richtung. Mittlerweile flog das Flugzeug schon über den Weidenwald am Bächlein, sein Libellenkörper wurde größer.
Wie schnell es fliegt, vielleicht sitzt unser Soldat drin. Ach, es blendet mich.
Eine Hand an der Stirn, mit der anderen winkend, sah sie hoch zu dem Flugzeug über ihren Köpfen, das im Sonnenschein blinkte. Mit dieser Maschine könnte man blitzschnell in Seoul sein.
Die Schwiegermutter, die sich immer schon nach Seoul zurück gesehnt hatte, starrte der der Maschine hinterher. Buni aber sehnte sich mehr danach, zusammen mit Yi im wolkenlosen, freien, hellen Blau des Himmels davonzufliegen. Auch bei ihrem letzten Treffen, vor einigen Tagen, nachts, hatte er sie wieder zur gemeinsamen Flucht aufgefordert. Die Flugmaschine war vorüber, Himmel und Feld wieder allein mit dem trockenen Geräusch der Maisernte, die im Wind knisterte. (Der Anfang der Erzählung "Herbstaster)

Vorwort

Aus dem Nachwort von Alissa Walser und An In-Kil
Korea, eines der letzten, politisch geteilten Länder der Staatengemeinschaft, beruft sich auf eine über siebentausend Jahre alte Tradition, die kulturell nur noch von Fachleuten den Koreanern zugeschriebene Meilensteine - wie zum Beispiel eine phonetisch begründete, einheitliche Schriftsprache oder die Erfindung des Drucks von Metallstöcken, zweihundert Jahre vor Gutenberg - aufstellte. Die von Teilung und Reanimierung kaiserlicher Dynastien geprägte, diese engstens mit China verwobene und dennoch homogene Nationalität, deren Türen trotz allem offenstanden für unterschiedlichste religiöse Einflüsse und Niederlassungen (Konfuzianismus, Buddhismus, Christentum), wurde 1910 ein letztes Mal von Japan besetzt und erst nach fünfunddreißig Jahren, am Ende des Zweiten Weltkrieges, von japanischem Protektorat befreit. Seit dem Dreijährigen Krieg von 1950 &endash;53, den wir in Europa Koreakrieg nennen, ist Korea geteilt. Im Norden herrschte Kim Il-Sung - der Vater des heute noch herrschenden Kim Jong-Il - und im Süden, sein antikommunistisches Pendent, Park Chung-Hee, der erst 1979 die Macht an eine gemäßigtere Regierung verlor. Seit den 90er Jahren des 20.Jahrhunderts ist Südkorea das, was wir eine Demokratie nennen.


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