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Fraktionen im Deutschen Bundestag 1949 - 1997 als Buch
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Fraktionen im Deutschen Bundestag 1949 - 1997

Empirische Befunde und theoretische Folgerungen. Auflage 1998. Book.
Buch (kartoniert)
Fraktionen haben die Handlungsfähigkeit der Regierungsmehrheit und die Alternativfähigkeit der Opposition organisatorisch und inhaltlich sicherzustellen. Durch die Analyse der Binnenstrukturen und Funktionen der Bundestagsfraktionen läßt sich näherer … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Fraktionen im Deutschen Bundestag 1949 - 1997
Autor/en: Suzanne S Schüttemeyer

ISBN: 3531130463
EAN: 9783531130460
Empirische Befunde und theoretische Folgerungen.
Auflage 1998.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

16. November 1998 - kartoniert - 404 Seiten

Beschreibung

Fraktionen haben die Handlungsfähigkeit der Regierungsmehrheit und die Alternativfähigkeit der Opposition organisatorisch und inhaltlich sicherzustellen. Durch die Analyse der Binnenstrukturen und Funktionen der Bundestagsfraktionen läßt sich näherer Aufschluß gewinnen über das Potential des Parlaments, politische Entscheidungen für eine komplexe Gesellschaft zu legitimieren. Welche Rolle haben die Fraktionen bei der Rekrutierung politischen Führungspersonals und bei den Entscheidungen über Koalitionsbildungen gespielt? Wie haben die Fraktionen auf die gestiegenen Anforderungen an politisches Entscheiden binnenorganisatorisch, personell, finanziell etc. reagiert? Welche Konsequenzen hat dies für die einzelnen Abgeordneten, welche für das Funktionieren der Fraktionen? Auf der Grundlage von empirischen Befunden aus 13 Legislaturperioden des Bundestages wird versucht, eine zentrale Dimension professioneller Politik auszuleuchten und Erkenntnisse über ihre prinzipielle Vereinbarkeit mit demokratisch-parlamentarischer Repräsentation zu gewinnen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort.- I. Fraktionen Stiefkinder der Parlamentsforschung: Ein Problemaufriß.- 1. Parlamentsfunktionen.- 2. Fraktionsfunktionen.- 3. Hypothesen der Arbeit, Gang der Untersuchung.- II. Fraktionen als zentrale Aktionseinheiten des Bundestages.- 1. Die Fraktionen als Organisation.- 1.1. Die Entwicklung von Strukturen der Arbeitsteilung und Hierarchisierung seit 1949.- 1.2. Die Hilfsdienste der Fraktionen.- 1.3. Die Finanzierung der Fraktionen.- 1.4. Die Stellung von Fraktionsvorständen und Fraktionsvorsitzenden.- 1.5. Verteilung und Kontinuität von Führungspositionen.- 1.6. Die Organisation der CDU/CSU-Fraktion.- 1.7. Die Organisation der SPD-Fraktion.- 2. Die Fraktionen im Prozeß der Wahl und Rekrutierung von Kanzlern und Ministern.- 2.1. Dominanz von Kanzler und Fraktionsführung in der CDU/CSU: Kanzlerkandidaten, Kanzlerwahl und Regierungsbildung bis 1966.- 2.1.1. 1949.- 2.1.2. 1953.- 2.1.3. 1957.- 2.1.4. 1961.- 2.1.5. 1963.- 2.1.6. 1965.- 2.1.7. 1966.- 2.2. Ablösung der Parteiführung durch die Fraktionsführung: Nominierung von Kanzlerkandidaten in der SPD-Opposition bis 1969.- 2.3. Dominanz von Kanzler und Fraktionsführung in der SPD: Kanzlerkandidaten, Kanzlerwahl und Regierungsbildung von 1969 bis 1980.- 2.3.1. 1969.- 2.3.2. 1972.- 2.3.3. 1974.- 2.3.4. 1976.- 2.3.5. 1980.- 2.4. Einflußgewinne für Partei und Fraktion: Nominierung von Kanzlerkandidaten in der CDU/CSU-Opposition zwischen 1972 und 1980.- 2.5. Alte Entscheidungsmuster in neuer Auflage bei der CDU/CSU: Kanzlerkandidaten, Kanzlerwahl und Regierungsbildung von 1982 bis 1994.- 2.5.1. 1982.- 2.5.2. 1983.- 2.5.3. 1987.- 2.5.4. 1990/91.- 2.5.5. 1994.- 2.6. Von Fraktionsfuhrung und Ministerpräsidenten zur Parteibasis: Nominierung von Kanzlerkandidaten in der SPD-Opposition nach 1982.- 2.7. 48 Jahre Wahl- und Rekrutierungspraxis der Bundestagsfraktionen.- 2.7.1. Kanzlerkandidaten und Kanzler.- 2.7.2. Minister.- 2.7.3. Koalitionen und Kabinette.- 3. Die Fraktionen als Opportunity Structure: Handlungsmöglichkeiten und Handlungsrestriktionen für die Abgeordneten.- 3.1. Mitwirkung an Koalitionsvereinbarungen.- 3.2. Besetzung von Lenkungs- und Arbeitsgremien.- 3.3. Mitwirkung an Gesetzgebung und Kontrolle.- 4. Zusammenfassung: Die empirischen Befunde im Lichte von Spannungsfeldern des Parlamentarismus.- III. Professionalisierung der Politik Verdrossenheit der Bürger: Repräsentationspraktische und repräsentationtheoretische Dimensionen des Themas.- 1. Der Irrtum der herrschaftsfreien Selbstregierung.- 2. Verhandelte Politik individualisierte Gesellschaft diffundierte Macht.- 3. Professionelle Politik als Konsequenz der individualisierten Gesellschaft und Voraussetzung parlamentarischer Funktionserfüllung.- 4. Professionelles Parlament und demokratische Repräsentation ein Widerspruch?.- Verzeichnis der Tabellen und Schaubilder.

Portrait

Dipl.-Pol. Dr. rer. pol. Suzanne S. Sch ttemeyer ist Professorin in Vertretung des Lehrstuhls Regierungssystem der Bundesrepublik/Innenpolitik an der Universit Potsdam sowie Redakteurin der 'Zeitschrift f r Parlamentsfragen'.

Pressestimmen

"Die Studie ist gut lesbar geschrieben und beruht auf umfangreichem empirischen Material." (Zeitschrift für Politikwissenschaft, 2/99, Rubrik 2.321)
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