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Text und Feld

Bourdieu in der literaturwissenschaftlichen Praxis. 'Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur'.…
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Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL)veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkt der … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Text und Feld

ISBN: 348435108X
EAN: 9783484351080
Bourdieu in der literaturwissenschaftlichen Praxis.
'Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur'.
Reprint 2011.
HC runder Rücken kaschiert.
Herausgegeben von Markus Joch, Norbert Christian Wolf
De Gruyter

2. August 2005 - gebunden - 412 Seiten

Beschreibung

Die von Pierre Bourdieus Grundlagenwerk »Die Regeln der Kunst« ausgelöste Debatte um Nutzen und Nachteil fortgeschrittener Literatursoziologie hat sich hierzulande meist auf rein abstrakter Ebene abgespielt. Dieser Band versammelt erstmals in deutscher Sprache Aufsätze, die die Einsatzmöglichkeiten der Feldtheorie für die Literaturwissenschaft praktisch ausloten. Es handelt sich um theoriegeleitete, aber empirisch ausgerichtete Untersuchungen von Autorinnen und Autoren aus Frankreich, England, Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Beispielen der Literatur und des literarischen Lebens vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Die Beiträge stellen eine Ausweitung der Bourdieuschen Analysen in geografischer, historischer und thematischer Hinsicht dar, wenn nötig eine Kritik und/oder Weiterentwicklung.

Inhaltsverzeichnis

Markus Joch/Norbert Christian Wolf, Feldtheorie als Provokation der Literaturwissenschaft. Einleitung

Gisèle Sapiro, Elemente einer Geschichte der Autonomisierung. Das Beispiel des französischen literarischen Feldes

Alain Viala, Bourdieu, wiedergelesen mit den Augen Boileaus

Stefanie Stockhorst, Feldforschung vor der Erfindung der Autonomieästhetik? Zur relativen Autonomie barocker Gelegenheitsdichtung

Anna Saada, Diderot im Deutschland des 18. Jahrhunderts. Räume oder Feld

Heribert Tommek, Trennung der Räume und Kompetenzen. Der Glaube an die Gelehrtenrepublik: Klopstock, Lenz, Goethe (1774--1776)

York-Gothart Mix, Wahre Dichtung und Ware Literatur. Lyrik, Lohn, Kunstreligion und Konkurrenz auf dem literarischen Markt 1760--1810

Markus Joch, Ein unmöglicher Habitus. Heines erstes Pariser Jahrzehnt

Thomas Becker, Subjektivität als Camouflage. Die Erfindung einer autonomen Wirkungsästhetik in der Lyrik Baudelaires

Jérôme Meizoz, Die posture und das literarische Feld. Rousseau, Céline, Ajar, Houellebecq

Werner Michler, Möglichkeiten literarischer Gattungspoetik nach Bourdieu. Mit einer Skizze zur >modernen Versepik<

Norbert Christian Wolf, Robert Musil als Analytiker Robert Musils. Zum "Mann ohne Eigenschaften"

Ulrich Krellner, Uwe Johnsons "Jahrestage" als >literarischer Selbstversuch<

Isabelle Kalinowski, Der französische Hölderlin. Theorie des literarischen Feldes und Rezeptionsforschung

Michael Einfalt, Sprache und Feld. Französischsprachige Literatur im Maghreb und das literarische Feld Frankreichs

Hervé Serry, Symbolisches Kapital und intellektuelle Affinität im Feld der Verlage. Der Fall der Editions du Seuil (1935--1975)

Louis Pinto, Die Wende der französischen Philosophie zur Literatur

Joseph Jurt, Für eine vergleichende Sozialgeschichte der Literaturstudien. Romanistik in Deutschland, études littéraires in Frankreich

Michael Kämper-Van Den Boogaart, Schulische Kanonizität als symbolisches Kapital. Anmerkungen zum Spannungsverhältnis zwischen literarischem und pädagogischem Feld

Joachim Szodrzynski, Der Nachrichtendienst und sein Dichter: Carl Zuckmayers "Geheimreport". Überlegungen zu einem deutschen Intellektuellen

Sabine Cofalla, Die Gruppe 47: Dominante soziale Praktiken im literarischen Feld der Bundesrepublik Deutschland

Michael Stark, Der kollektive Intellektuelle. Zur Medienkulturforschung nach Bourdieu.

Pressestimmen

"Dieser Band ist eine wichtige Veröffentlichung für die Etablierung der Feldtheorie innerhalb der deutschen Forschungslandschaft."
Matthias Beilein in: Journal of Literary Theory 2009
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