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Iron Flowers - Die Rebellinnen

Originaltitel: Grace and Fury. 'Iron Flowers'. Empfohlen ab 14 Jahre.
Buch (gebunden)
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Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und an … weiterlesen
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Iron Flowers - Die Rebellinnen als Buch

Produktdetails

Titel: Iron Flowers - Die Rebellinnen
Autor/en: Tracy Banghart

ISBN: 3737355428
EAN: 9783737355421
Originaltitel: Grace and Fury.
'Iron Flowers'.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Übersetzt von Anna Julia Strüh
FISCHER Sauerländer

24. April 2018 - gebunden - 384 Seiten

Beschreibung

Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen - und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.
Die neue Serie für alle »Selection«-Fans: ein aufregendes Setting, junge, starke rebellische Frauen, mitreißende Spannung und viel Romantik!

Schutzumschlag mit Goldfolienveredelung

Portrait

Als bekennender Fan der Serie »The 100« hat Tracy Banghart mit ihren E-Book-Serien »Rebel Wings« und »By Blood« irgendwann angefangen, selbst Stoffe mit starken Frauenfiguren zu erschaffen und so eine große Fangemeinde gewonnen. Sie wuchs in Maryland, USA auf, studierte in England Buchwissenschaften und lebt heute auf Hawaii.

Leseprobe

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Pressestimmen

ein rasanter, packender und zugleich mitreißender Auftakt The Passion of Books 20180423

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Iron Flowers 2 - Die Kriegerinnen
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von Tracy Banghart
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Die Rebellinnen
von Mine_B - 01.07.2018
Das fantastische Jugendbuch "Iron Flowers - Die Rebellinnen" aus der Feder von Tracy Banghart ist ein Reihenauftakt, welcher bereits existierende Elemente aus recht bekannten Büchern dieses Genres aufgreift und dennoch eine ganz eigene Geschichte daraus macht. Der Klappentext hat mich auf den Inhalt des Buches neugierig gemacht, sodass ich dieses Werk gerne lesen wollte, ohne dass ich von diesem Hype um "Iron Flowers" etwas mitbekommen habe. Nachdem ich den Reihenauftakt gelesen habe, kann ich diese Menge an positivem Feedback nicht ganz nachvollziehen. Es lässt sich ganz gut lesen, aber vollkommen begeistert bin ich leider nicht von diesem Buch. Der Schreibstil von Tracy Banghart ist recht einfach und leicht gehalten. Dadurch lässt sich das Buch flüssig lesen, teilweise fliegen die Seiten nur so dahin. Interessant fand ich auch die Welt, welche die Autorin geschaffen hat. Frauen werden unterdrückt und Bildung wird ihnen eigentlich untersagt. Sie dienen als günstige Arbeitskraft oder auch als hübsches Anschauungsobjekt für den Regenten und dessen reichere Gesellschaft. Nicht wirklich eine neue Erfindung, über solch eine Welt zu schreiben, aber trotzdem wurde mein Interesse geweckt und gerne wollte ich lesen, was Banghart aus dieser Idee macht. Auch der Titel "Die Rebellinnen" hat mein Interesse geweckt und so war ich recht gespannt auf die Geschichte. Leider wurde meiner Meinung nach das Potential nicht vollständig ausgeschöpft. Allein die gezeichnete Welt erscheint noch recht blass. Erste Andeutungen werden gemacht, man bekommt als Leser auch ein bisschen was über die Vergangenheit dieser Welt erzählt. Aber dies sind wirklich nur kleine Häppchen, welche ködern sollen. Man erfährt recht wenig über diese erfundene Welt. Ich hoffe, dass im Verlauf der Reihe noch intensiver darüber berichtet wird. Der Perspektivenwechsel wird gut eingesetzt, die Spannung wird dadurch gesteigert. "Iron Flowers" wird abwechselnd aus der Sicht der beiden sehr unterschiedlichen Schwestern erzählt. Auch wird eine geschickt eingesetzte Wendung zu Beginn des Buches eingebaut, welche ich so nicht erwartet hätte. Dadurch kommt zusätzliche Spannung auf und im späteren Verlauf des Buches müssen die beiden Schwestern alleine - ohne die bekannte Unterstützung der anderen - überleben. Sie werden aus ihrem bekannten Umfeld gerissen und somit auch aus ihrem gewohnten Leben - müssen sich neuen Aufgaben stellen und an diesen wachsen. Die unterschiedlichen Ansichten und Herangehensweisen wurden gut herausgearbeitet. Mir hat es gefallen, dass die beiden so unterschiedlich sind, aber dennoch eigentlich auf die andere angewiesen sind. Erst als sie getrennt werden, müssen sie die Erfahrung machen, was es bedeutet, auf die Hilfe der Schwester verzichten zu müssen. Zu Beginn fand ich Nomi sympathischer. Sie war rebellischer veranlagt und gebrauchte ihren Kopf, hinterfragte Altbekanntes und wollte nicht alles einfach so hinnehmen. Serina widersetzte sich den Traditionen nicht, sie ging darin auf, sah vielleicht sogar einen Sinn darin. Aber in späteren Verlauf des Buches änderte sich meine Sympathie drastisch. Nomi wirkte teilweise recht naiv und unbeholfen, klammerste sich an jedem Strohhalm, was ich sehr schade fand. Sie wurde immer blasser. Und auch die Wendung in ihrer Erzählperspektive empfand ich nicht als überraschend, im Gegenteil sie war eigentlich recht vorhersehbar. Umso enttäuschter war ich, als Banghart mir diese Wendung als überraschend unterschmuggeln wollte. Serina dagegen macht eine tolle Wandlung durch. Ihre Charakterentwicklung fand ich richtig gut, wobei ich mich dann schon fragte, in wie weit dies realistisch ist. Aber wie sie sich in die neue Umgebung einfügt und langsam die Traditionen und somit auch die Folgen durchdenkt, fand ich echt gut und auch wurden meiner Meinung nach auch ansprechend umgesetzt. Schade fand ich auch, dass die Nebencharaktere recht blass blieben, auch hier wurde definitiv Potential verschenkt. Meine Hoffnung ist, dass diese im Verlauf der Reihe noch besser ausgebaut werden und der Schwerpunkt nicht nur auf den beiden Schwestern und dessen charakterliche Wandlung liegen wird. "Iron Flowers - Die Rebellinnen" endet mit einem Cliffhanger, sodass man als Leser gerne erfahren möchte, wie es mit Nomi und Serina weitergeht. Welche Folgen ihre Handlungen haben werden und wie sie diese neuen Aufgaben meistern werden. Insgesamt konnte mich Tracy Banghart mit ihrem Jugendbuch "Iron Flowers - Die Rebellinnen" nicht vollständig überzeugen. Es gibt ein paar nette Ansätze, dennoch wurde recht viel Potential verschenkt. Dafür möchte ich 3,5 Sterne vergeben.
Ein spannender Mix aus Tribute von Panem und Selection.
von L. Urban Hugendubel Landshut - 13.06.2018
Wir sind keine Blumen. Wir sind Beton und Stacheldraht. Wir sind Eisen. Wir sind schlau, und wir sind gefährlich. Ein Starkes Buch über Emanzipation und das Entdecken der eigenen Stärken. Das Buch ist spannend geschrieben, sodass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Wer ist Freund und wer ist Feind, wem kann man trauen und wer könnte ein falsches Spiel spielen?
Spannend. Einfallsreich. Feministisch.
von Jennifer K - 31.05.2018
PLOT Sie haben keine Rechte. Sie mussten ihre Träume aufgeben. Doch sie kämpfen eisern für Freiheit und Liebe. Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen - und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat. REVIEW Iron Flowers war für mich eine richtige Überraschung, die mehr parat gehalten hat als erwartet. Die Handlung konnte von der ersten Seite an fesseln und hat mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Zwar hat die Geschichte einige Schwachstellen, aber trotzdem kann man darüber leicht hinwegsehen, da es einfach gute Unterhaltung bietet. Es macht Spaß den starken weiblichen Heldinnen zu folgen und besonders die Entwicklung von Serina ist großartig zu verfolgen. Es wäre schön gewesen, wenn die Nebencharaktere noch etwas besser ausgearbeitet gewesen wären, aber das bessert sich vielleicht in der Fortsetzung. Der Weltenbau bietet sehr viel Potential, welches bisher kaum ausgeschöpft wird. Die Grundidee finde ich aber grandios und ich bin sehr gespannt in welche Richtung sich all dies entwickeln wird. Iron Flowers überzeugt zudem mit zwei tollen und sehr gegensätzlichen Handlungsorten. Dem Palast und der Insel des Verderbens. Die Orte sind ebenso gegensätzlich wie die beiden Handlungsstränge, wodurch keine Langeweile aufkommt. Ich fand es toll beiden Schwestern zu folgen und werde der Geschichte definitiv treu bleiben! COVER Ich mag das deutsche Cover in diesem Fall tatsächlich lieber und finde es einen richtigen Eyecatcher, der im Buchladen einfach nicht zu übersehen ist. Ich mag die dunkelgrüne Farbgebung im Hintergrund und den Kontrast zu den goldenen Mustern, die eine Blume ergeben und an ein Mandala erinnern. Grundsätzlich bin ich kein Fan von Frauengesichtern auf Buchcover, aber in dem Fall funktioniert es. Ganz im Gegenteil zum Originalcover. Das amerikanische Original mit den beiden Schwestern auf dem Cover ist mir etwas zu langweilig und nichtssagend. Das gilt jedoch nicht für den Titel, den ich großartig gewählt finde. Aber auch Iron Flowers ist eine tolle Wahl, wobei ich da vielleicht doch etwas mehr zum Original tendiere. FAZIT Spannend. Einfallsreich. Feministisch. Iron Flowers ist ein unterhaltsamer und actiongeladener Auftakt. Mich konnte die Geschichte direkt überzeugen und ich erwarte bereits sehnsüchtig die Fortsetzung. Obwohl im Weltenbau noch vieles ausbaufähig ist und die Nebencharaktere mehr Tiefe vertragen könnten, macht es einfach Spaß die Geschichte zu lesen. Den Leser erwarten einige Überraschungen und alles geht Schlag auf Schlag, wodurch es nicht langweilig wird. BEWERTUNG 4 von 5 Sternen
Starker Auftakt einer Serie für alle Fans von Tribute von Panem!
von Larissa B. - 30.05.2018
Inhalt: Iron Flowers ist der erste Band einer Serie. Er erzählt die Geschichte von Nomi und Serina, die in einer sehr rückständigen Gesellschaft leben, in denen Frauen der freie Wille und sogar lesen zu lernen untersagt ist. Frauen werden entweder Dienerinnen, Fabrikarbeiterinnen oder zur Grace. Eine Grace ist eine vom Regenten auserwählte Frau, die als Vorzeigeobjekt bei dem Regenten lebt und bei gesellschaftlichen Anlässen begleitet. Serina, ist die Schwester, die zur Grace gewählt werden möchte. Ihre Chancen stehen sehr gut. Am Tag der Auswahl wird allerdings Nomi zur Grace ernannt, was für das rebellische Mädchen ein Albtraum ist. Serina ist von nun an ihre Schwestern. Durch ein schreckliches Missverständnis und durch die rückschrittliche Gesellschaft werden die beiden Schwestern auseinander gerissen. Serina muss auf die Insel des Verderbens, die als Gefängnis dient. Beide Mädchen durchleben am jeweiligen Ort einen Albtraum. Werden sie es schaffen aus dieser ausweglosen Situation einen Ausweg zu finden? Schreibstil Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist aus kleinen Kapitel aufgebaut, die abwechselnd Nomi und Serina begleiten. Dadurch möchte man immer noch ein Kapitel lesen. Insgesamt ein spannendes Buch, dass ich nicht wieder aus der Hand legen konnte.
Wirklich ein sehr gelungenes Jugendbuch mit zwei sehr unterschiedlichen Protagon
von moni_loves - 29.05.2018
Ich habe nur einen Kritikpunkt zum Buch... nämlich das ich ernsthaft bis Herbst 2019 auf die Fortsetzung warten muss. Die Schwestern Nomi und Serina könnten verschiedener kaum sein. In einer Welt, in der Frauen nix zu sagen haben gibt es jene, die sich unterordnen und jene die rebellieren. Die einen leise, andere mit einem Paukenschlag. Eine beängstigende Vorstellung als Frau in diese Gesellschaft geboren zu werden und sich den Launen der Männer so ausgeliefert zu sehen. Für keine der beiden Schwestern läuft das Leben wie erwartet, doch mit diesem drastischen und aussichtslosen Umschwung konnte wohl niemand rechnen.. Ich habe mich in die Geschichte fallen lassen und war sofort begeistert. Nomi hat mir mit ihrer rebellischen Ader und losen Zunge, die ihr das Leben kosten könnte, sofort gefallen. Eine junge Frau, die die Ungerechtigkeit nicht ertragen kann und leise rebelliert, in dem sie sich beispielsweise das Lesen beibrachte. Sie gerät in ein Machtspiel voller Intrigen, in dem nicht alles so ist wie es scheint. Völlig auf sich allein gestellt, getrennt von der Schwester muss sie nun für ihre Entscheidungen gerade stehen, die auch für sie fatale Folgen nach sich ziehen können. Hin und her gerissen zwischen Vernunft und Gefühl muss sie sich in einer neuen Position behaupten, die für sie ungewohnt und angsteinflößend ist. Wem kann sie trauen? Serina hingegen wird für den Fehler der Schwester bestraft und findet sich in einer wahr gewordenen Hölle wieder in der nur der Tod die Erlösung zu versprechen scheint. Erzogen es jedem recht zu machen und den Männern zu als Grace zu dienen, muss sie nun lernen sich zu verteidigen und zu überleben. Ich war geschockt von der Härte der Strafe, von den Umständen in die sie hinein gerät. Ihre komplette Denkweise muss sie nun in Frage stellen und mit der Zeit wird sie ebenso rebellisch, wie ihre kleine Schwester. Nun muss sie den aussichtslosen Kampf ums Überleben bewerkstelligen. Wird sie ihre Schwester je wiedersehen? Bei diesem Buch schreit alles in mir für den Aufstand! Eine Rebellion gegen die herrschenden Männer und ihre grausamen Methoden, die Frauen gefügig zu machen und sie all ihrer Rechte zu berauben. Man fliegt Dank des lockeren Schreibstils nur so durch die Kapitel und kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen möchte wie es für die beiden Schwestern endet. Den Verrat in Nomis Geschichte habe ich erahnt, hat aber der Spannung keinen Abbruch getan. Besonders gespannt war ich aufs Serinas weiteren Verlauf. Mit solch einer Brutalität und Grausamkeit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ihre Bestrafung hat mich unsagbar wütend und ebenso sprachlos gemacht. Ihre neue entdeckte Kämpfernatur gibt zugleich Hoffnung in dieser trostlosen Situation. Das Ende ist einfach soooo spannend und nun kann ich es kaum erwarten diesen schier unendlichen Zeitraum bis zur Veröffentlichung des Folgebandes zu überbrücken! Schon jetzt freue ich mich sehnsüchtig auf die Fortsetzung und bin sehr neugierig wie es unseren Rebellinnen wohl ergehen mag und ob sie vielleicht für die Frauen etwas ändern können. Wie ihr euch denken könnt eine absolute Leseempfehlung von mir!!!
Zwei Schwestern, ein Kampf
von LivCanavan - 28.05.2018
Die Geschichte "Iron Flowers" von Tracy Banghart handelt von zwei Schwestern, welche auf zwei verschiedenen Arten ihren Weg und Platz in der Welt finden. Ein Leben in einer Welt, in der Frauen keinerlei Rechte haben. Das ist die Welt, in der die beiden Protagonistinnen leben und versuchen ihren Weg zu finden. Die einzige Wahl, die Frauen hier haben, ist es entweder eine niedere Arbeit in der Fabrik oder als Hausmädchen zu übernehmen oder einen Mann zu heiraten und unter seinen Anweisungen zu leben. Die schöne Serina wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet von dem beliebtesten Junggesellen, den Prinzen, zu seiner Grace ausgewählt zu werden. Ihre kleine Schwester Nomi begleitet sie auf ihrer Reise, um ihr Leben an ihrer Seite zu führen. Doch dann kommt alles anders und sie werden auseinandergerissen. Serina findet sich von dem Land verstoßen auf einer vollkommen ungewohnten Situation auf und Nomi muss sich in ein Leben hineinversetzen, was sie niemals wollte und dementsprechend wenig gut drauf vorbereitet ist. Die Geschichte selbst ist echt gut geschrieben und tatsächlich hat sie ich schnell in den Bann gezogen, dennoch war sie an ein paar Stellen ein bisschen vorhersehbar. Aber dies war nicht störend, es hat vielleicht die Spannung vor allem Anfang etwas hinab gesenkt. Doch ich kann dir sagen, dass mehr als genug Spannung übrig war, als ich brache, um sagen zu können, dass eine Geschichte gut ist. Das Cover ist tatsächlich wunderschön. Die Verbindung zwischen dunkelgrün und Gold sieht wahrhaft wunderschön aus. Ich sehe es wirklich gerne in meiner Samlung. Die beiden Schwestern sind wirklich sehr verschieden, doch irgendwie sind sie sich im Herzen sehr ähnlich. Auf ihre eigene Weise lernen sie, was es heißt zu kämpfen, die richtigen Werte zu verteidigen. Somit kämpfen sie gemeinsam, egal wie weit sie von einander entfernt sein mögen. Dies gibt der Geschichte das gewisse Etwas, was sie so interessant macht. Ich persönlich kann diese Geschichte also mehr als nur weiter empfehlen, sie ist eines dieser Bücher, für die man das Geld ausgeben sollte.
von moni_loves - 28.05.2018
Ich habe nur einen Kritikpunkt zum Buch... nämlich das ich ernsthaft bis Herbst 2019 auf die Fortsetzung warten muss! Wirklich ein sehr gelungenes Jugendbuch mit zwei sehr unterschiedlichen Protagonistinnen. Die Schwestern Nomi und Serina könnten verschiedener kaum sein. In einer Welt, in der Frauen nix zu sagen haben gibt es jene, die sich unterordnen und jene die rebellieren. Die einen leise, andere mit einem Paukenschlag. Eine beängstigende Vorstellung als Frau in diese Gesellschaft geboren zu werden und sich den Launen der Männer so ausgeliefert zu sehen. Für keine der beiden Schwestern läuft das Leben wie erwartet, doch mit diesem drastischen und aussichtslosen Umschwung konnte wohl niemand rechnen.. Ich habe mich in die Geschichte fallen lassen und war sofort begeistert. Nomi hat mir mit ihrer rebellischen Ader und losen Zunge, die ihr das Leben kosten könnte, sofort gefallen. Eine junge Frau, die die Ungerechtigkeit nicht ertragen kann und leise rebelliert, in dem sie sich beispielsweise das Lesen beibrachte. Sie gerät in ein Machtspiel voller Intrigen, in dem nicht alles so ist wie es scheint. Völlig auf sich allein gestellt, getrennt von der Schwester muss sie nun für ihre Entscheidungen gerade stehen, die auch für sie fatale Folgen nach sich ziehen können. Hin und her gerissen zwischen Vernunft und Gefühl muss sie sich in einer neuen Position behaupten, die für sie ungewohnt und angsteinflößend ist. Wem kann sie trauen? Serina hingegen wird für den Fehler der Schwester bestraft und findet sich in einer wahr gewordenen Hölle wieder in der nur der Tod die Erlösung zu versprechen scheint. Erzogen es jedem recht zu machen und den Männern zu als Grace zu dienen, muss sie nun lernen sich zu verteidigen und zu überleben. Ich war geschockt von der Härte der Strafe, von den Umständen in die sie hinein gerät. Ihre komplette Denkweise muss sie nun in Frage stellen und mit der Zeit wird sie ebenso rebellisch, wie ihre kleine Schwester. Nun muss sie den aussichtslosen Kampf ums Überleben bewerkstelligen. Wird sie ihre Schwester je wiedersehen? Bei diesem Buch schreit alles in mir für den Aufstand! Eine Rebellion gegen die herrschenden Männer und ihre grausamen Methoden, die Frauen gefügig zu machen und sie all ihrer Rechte zu berauben. Man fliegt Dank des lockeren Schreibstils nur so durch die Kapitel und kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen möchte wie es für die beiden Schwestern endet. Den Verrat in Nomis Geschichte habe ich erahnt, hat aber der Spannung keinen Abbruch getan. Besonders gespannt war ich aufs Serinas weiteren Verlauf. Mit solch einer Brutalität und Grausamkeit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ihre Bestrafung hat mich unsagbar wütend und ebenso sprachlos gemacht. Ihre neue entdeckte Kämpfernatur gibt zugleich Hoffnung in dieser trostlosen Situation. Das Ende ist einfach soooo spannend und nun kann ich es kaum erwarten diesen schier unendlichen Zeitraum bis zur Veröffentlichung des Folgebandes zu überbrücken! Schon jetzt freue ich mich sehnsüchtig auf die Fortsetzung und bin sehr neugierig wie es unseren Rebellinnen wohl ergehen mag und ob sie vielleicht für die Frauen etwas ändern können. Wie ihr euch denken könnt eine absolute Leseempfehlung von mir!!!
Nett und Spannend, aber mit Höhen und Tiefen
von Vandea - 28.05.2018
Ich hatte das große Glück dieses Buch bei einer Leserunde lesen zu dürfen. Die Story hatte mich vorab schon sehr neugierig gemacht. In Iron Flowers geht um zwei Schwestern die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Eine wird von klein auf dazu erzogen eine sogenannten Grace zu werden und mit viel Glück vom Regenten, bzw seinem Thronfolger, zu einem Leben an Hofe auserwählt zu werden was für die Familie ein Segen ist. Graces sind besonders hübsch und anmutig, sie werden in Musikinstrumenten (zB. Harfe) oder Gesang geschult, sie lernen zu Tanzen und die richtige Haltung einzunehmen. Die andere Schwester ist das genaue Gegenteil, sie wird nicht zu einem Leben als Grace ausgebildet. Sie verrichtet mindere Arbeiten im Hause der Familie und sie soll später ihre Schwester als Zofe beistehen. Sie hält, im Gegensatz zu ihrer Schwester, auch gar nichts davon dass diese eine Grace werden will und in ihr steckt eine starke Frau, die manchmal ihren Mund zu viel aufreißt. Doch nachdem die beiden bei Hofe, wegen der Wahl der Graces, angekommen sind kommt alles ganz anders als gedacht. Und die Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel spannender und komplexer. Eine der Schwestern muss um ihr Leben kämpfen und die Andere wird in Intrigen verstrickt. Ich halte mich hier absichtlich bedeckt, sonst würde ich zu viel der Story preisgeben. Zu Beginn fand ich das Buch sehr langatmig und es hat mich einfach nicht richtig gepackt. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin noch nicht ganz wusste wohin es gehen soll und der Schreibfluss fehlte. Doch irgendwann hat sie den Bogen bekommen und das Buch wird richtig interessant, die Geschichte bekommt eine überraschende Wendung und man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Und zum Schluss des Buches wird es noch einmal richtig spannend und am liebsten würde ich auch gleich mit dem zweiten Band starten. Doch leider lässt dieser noch 1 1/2 Jahre auf sich warten. Was ich persönlich viel zu lange finde. Bis dahin hab ich längst vergessen um was es ging, bzw. dass es dazu irgendwann mal einen zweiten Teil geben sollte. Sehr sehr schade...Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und einfach lesen, der Inhalt ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber dennoch eine gute und spannende Geschichte, mit Höhen und Tiefen. Wer Bücher wie Selection und Panem mag, dem könnte Iron Flowers sicherlich auch gefallen.
unerwartete, spannende Entwicklung
von Anja - 27.05.2018
Serina wurde dazu erzogen, eines Tages vom Thronfolger zur Grace ausgewählt zu werden - sie kann sticken, tanzen und weiß sich höfisch zu benehmen. Ihre Schwester Nomi ist das ganze Gegenteil - sie ist ein Wildfang, verachtet die Auswahl und wünscht sich auch für Frauen mehr Rechte und freie Entscheidungen. Dennoch begleitet sie ihre Schwester zur Auswahl in den Palast. Und plötzlich steht das Leben beider Mädchen Kopf. Die entworfene Welt ist etwas trostlos. Männer regieren und entscheiden. Frauen haben nur wenig Möglichkeiten - entweder sind sie Ehefrauen, Dienerinnen oder Fabrikarbeiterinnen. Und dann gibt es noch die Graces, die sich am ehesten als Harem des Herrschers beschreiben lassen. Die zwei Schwestern sind sehr unterschiedlich. Während Serina davon träumt, dem Thronfolger dienen zu dürfen, verachtet Nomi diese männerdominierte Welt und träumt davon, eigene Entscheidungen treffen zu dürfen. Dennoch steht sie ihrer Schwester zur Seite und versucht, ihre Ansichten zum Schutz der Familie verborgen zu halten. Die 17-jährige Nomi wird im Verlauf der Geschichte in eine Rolle gedrängt, in der sie nicht so richtig glänzen kann. Sie trifft blauäugige Entscheidungen mit ungeahnten Konsequenzen. Nicht immer konnte ich ihr Verhalten nachvollziehen - sie verhält sich teilweise sehr wechselhaft, in einem Moment ist sie einer Person gegenüber freundlich, im nächsten Moment wirft sie demjenigen Beleidigungen an den Kopf, ohne dass er Grund für ihren Stimmungswechsel ersichtlich wäre. Die zwei Jahre ältere Serina hingegen macht im Verlauf eine große Entwicklung durch. Sie muss ungeahnte Prüfungen bestehen und verändert dabei auch ihre Eintstellung zum Gesellschaftsbild. Sie verhält sich loyal und zeigt auch in Situationen, in denen sie große Angst hat, Stärke und Mut. Abwechselnd wird die Handlung aus der personalen Sicht der zwei Schwestern geschildert. Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig. Die Handlung konnte mich schon nach wenigen Seiten total überraschen. Gleich zu beginn nimmt die Geschichte eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe. So hat sich das Buch völlig unerwartet entwickelt und konnte mich damit schnell in seinen Bann ziehen. Während einige Begebenheiten zwar vorhersehbar waren, steigt die Spannung im zweiten Handlungsstrang immer weiter an. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, beide Schwestern müssen schwierige Entscheidungen mit schwerwiegenden Konsequenzen treffen. Es wird dramatisch und auch ein wenig gefühlvoll. Leider endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger - es war gerade so aufregend, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte. Fazit Schon nach wenigen Seiten nimmt die Handlung eine unerwartete Wendung und entwickelt sich dadurch völlig anders als vermutet - es wird spannend, aufregend und dramatisch. Zwar waren manche Ereignisse auch vorhersehbar, insgesamt konnte mich die Geschichte aber immer mal wieder überraschen und dadurch fesseln. Besonders Serinas Entwicklung hat mir gut gefallen. Das Ende ist sehr offen.
Ein fesselnder Auftakt mit starken Frauenfiguren & viel Spannung.
von Stinsome - 25.05.2018
Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Frauen unterdrückt und erniedrigt werden und nicht das Recht haben, freie Entscheidungen zu treffen. Sie dürfen nicht lesen. Sie dürfen sich nicht ihren Beruf, nicht ihren Ehemann und nicht ihre Zukunft aussuchen. Manche von ihnen werden zur Grace erzogen, um dem Regenten oder dem Thronfolger zu dienen und diesem eventuell auch Kinder zu schenken. Für diese Aufgabe wird ihnen von Kindheit an Tanzen, Stricken, gute Manieren und Gehorsam beigebracht. Serina ist eine solche "Auserwählte". Sie ist anmutig und schön und wird deshalb von ihrer Mutter schon früh auf diese Aufgabe vorbereitet. Ihre Schwester Nomi dagegen übernimmt den Haushalt und soll ihre Zofe werden, sollte sie zur Grace erwählt werden. Während alle Aufmerksamkeit der Familie auf Serina liegt, rebelliert Nomi mit ihrem wilden, unerschrockenen Gemüt im Stillen. Sie lässt sich von ihrem Zwillingsbruder lesen beibringen und möchte sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft nicht zufriedengeben. Am Tag der Auswahl des Thronfolgers wird jedoch Serinas und Nomis Welt komplett auf den Kopf gestellt, denn auf einmal tauschen sich die Rollen, obwohl keines der beiden Mädchen auf ihre neue Rolle vorbereitet wurde. Und als wäre das nicht schlimm genug, werden die Schwestern auseinandergerissen und finden sich beide in ihrer ganz eigenen Art von Hölle wieder. Was ist schlimmer? Den Launen und Wünschen des Thronfolgers gnadenlos ausgeliefert zu sein oder auf der Gefängnisinsel, dem Berg des Verderbens, um sein Überleben zu kämpfen? Der Schreibstil liest sich trotz seiner zahlreichen, bildhaften Umgebungsbeschreibungen sehr angenehm und flüssig, sodass die Seiten nur so dahinfliegen und sich laufend ein Kopfkino einstellt. Ich wurde schnell in die Welt gesogen und hatte beim Lesen viel Spaß, da die Spannung stetig hochgehalten wurde, indem unterschwellig - egal, ob man aus Serinas oder Nomis Sicht las - ständig Gefahren vor sich hin brodelten. Immer wenn die eine Sicht endete, ärgerte ich mich, dass ich dort nicht weiterlesen konnte - aber schon wenige Seiten später wurde ich wieder von der anderen Sicht gefangengenommen und das Ganze wiederholte sich. Das ging eigentlich die ganze Zeit so. Keine der beiden Sichten musste hinter der anderen zurückstecken. Im Zentrum des Buches steht die Rolle der Frau und wie sich unsere Protagonistinnen in diese einfügen - oder eben auch nicht einfügen. Dafür hat Tracy Banghart zwei Charaktere geschaffen, die zu Beginn des Buches kaum unterschiedlicher sein könnten. Serina wurde seit sie denken kann zu Gehorsam und Demut erzogen, lehnt das rebellische, revolutionäre Denken ihrer Schwester ab und ist der Ansicht, dass es keinen Sinn hat, sich gegen die vorherrschenden Umstände aufzulehnen. Sie möchte zur Grace werden, um ihrer Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, und würde alles für die Menschen, die sie liebt, tun. Nomi ist das exakte Gegenteil von ihr, denn sie senkt nicht demütig den Blick, sagt die Dinge, die ihr durch den Kopf gehen und möchte die ihr zugedachte Rolle in der Gesellschaft nicht akzeptieren. Ihr Temperament lässt sie nicht selten unüberlegt und impulsiv handeln. Obwohl es ihr widerstrebt, muss sie sich im Palast anpassen, denn ein falsches Wort könnte sie schnell den Kopf kosten. Obwohl ich Nomi anfangs mit ihrem unerschrockenen Auftreten interessanter fand, war es Serina, die mich im Laufe des Buches mit ihrer Entwicklung überrascht hat und zu meinem Lieblingscharakter wurde. Sie findet ihre Stärke und stellt Nomi damit langsam aber sicher in den Schatten. Von den anderen handelnden Figuren schließt man manche ins Herz, andere wiederum wandeln sich im Laufe der Zeit und verändern das Bild, das man von ihnen hat, und wiederum andere - und das ist leider der Großteil der Charaktere - bleiben blass und nicht greifbar. Vor allem bei den männlichen Personen, die eine größere Rolle in dem Geschehen einnehmen und auch Teil der verschiedenen Liebesgeschichten sind, hatte ich dauernd das Gefühl, meine Meinung über sie immer wieder revidieren zu müssen. Mal erfüllte mich unbändige Sympathie für sie, mal Unbehagen und nahezu durchgängig Misstrauen, weil man sich nie sicher sein konnte, wer auf der guten und wer auf der bösen Seite steht. Ob überhaupt eine Gefahr von ihnen ausgeht. Während Asa, der jüngere Bruder des Thronfolgers, mir mit seiner freundlichen, amüsierten Art und seinen Reaktionen gegenüber Nomis rebellischem Auftreten sehr positiv aufgefallen ist, umgab den Thronfolger Malachi immer ein Fragezeichen. Erst wirkt er in seiner Wut durch Nomis Verhalten fast schon unsympathisch, dann wirft seine Art doch immer wieder Rätsel auf. Er war weder nett noch bösartig, er war verwirrend und deshalb seltsam interessant. Die Brüder, die sich von ihrem Aussehen so stark ähneln, sind charakterlich wie Tag und Nacht und man stellt sich ständig die Frage: Gibt es hier einen bösen und einen guten Bruder oder lauert die Gefahr ganz woanders? Nomi findet sich in einer Mehr-oder-weniger-Dreiecksbeziehung zwischen den beiden Prinzen wieder, während Serina ihr Love Interest in ganz anderen Reihen findet. Um nicht zu viel zu spoilern, belasse ich es dabei, dass ich diesen jungen Mann sogar am meisten mochte, obgleich er leider eine der Figuren ist, die sehr blass bleiben. Die Liebesgeschichten haben mir Freude bereitet und nahmen auch keine vordergründige Rolle in dem Geschehen ein. Obwohl sie sich zu schnell entwickelten und die Autorin sich mehr Zeit hätte lassen müssen, um die Gefühle nachvollziehbar aufzubauen, hielten auch die Liebesgeschichten die Spannung hoch, denn gewöhnlich oder unspektakulär war keine davon. Mit Tracy Bangharts starken Frauenfiguren springt die Botschaft des Buches einen nahezu an: Dass man kämpfen und sich nicht unterwerfen lassen sollte. Dass jeder das Recht haben sollte, freie Entscheidungen treffen zu dürfen. Dass Frauen stark und nicht weniger wert sind als Männer (und umgekehrt!). Bei dem Kampf der Schwestern, diese Ansicht in die Welt hinauszutragen, lässt es sich - trotz einiger Schwächen des Buches wie mangelnde emotionale Bindung zu den meisten Charakteren und leichte Vorhersehbarkeit - nicht anders als mitzufiebern und Nomi und Serina auf ihrer Entwicklung gespannt zu begleiten. Fazit Tracy Banghart hat mit Iron Flowers - Die Rebellinnen einen fesselnden Reihenauftakt mit starken Frauenfiguren und viel Spannung geschaffen, der mir viel Spaß gemacht hat. Einige Schwachstellen gibt es, die mich hindern, die volle Punktzahl zu geben, aber Iron Flowers kann sich in dem Genre definitiv sehen lassen. Ich vergebe 4 Sterne und freue mich schon auf den zweiten Band, da es wohl keinen fieseren Cliffhanger hätte geben können.
von Larissa B. - 25.05.2018
Inhalt: Iron Flowers ist der erste Band einer Serie. Er erzählt die Geschichte von Nomi und Serina, die in einer sehr rückständigen Gesellschaft leben, in denen Frauen der freie Wille und sogar lesen zu lernen untersagt ist. Frauen werden entweder Dienerinnen, Fabrikarbeiterinnen oder zur Grace. Eine Grace ist eine vom Regenten auserwählte Frau, die als Vorzeigeobjekt bei dem Regenten lebt und bei gesellschaftlichen Anlässen begleitet. Serina, ist die Schwester, die zur Grace gewählt werden möchte. Ihre Chancen stehen sehr gut. Am Tag der Auswahl wird allerdings Nomi zur Grace ernannt, was für das rebellische Mädchen ein Albtraum ist. Serina ist von nun an ihre Schwestern. Durch ein schreckliches Missverständnis und durch die rückschrittliche Gesellschaft werden die beiden Schwestern auseinander gerissen. Serina muss auf die Insel des Verderbens, die als Gefängnis dient. Beide Mädchen durchleben am jeweiligen Ort einen Albtraum. Werden sie es schaffen aus dieser ausweglosen Situation einen Ausweg zu finden? Schreibstil Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist aus kleinen Kapitel aufgebaut, die abwechselnd Nomi und Serina begleiten. Dadurch möchte man immer noch ein Kapitel lesen. Insgesamt ein spannendes Buch, dass ich nicht wieder aus der Hand legen konnte
Grace and Fury
von Suska - 25.05.2018
Die beiden Schwestern Nomi und Serina leben in einer Gesellschaft, in denen die Rechte der Frauen unterdrückt werden, ja quasi nicht vorhanden sind. Sie dürfen nicht lesen lernen, keine Meinung haben, nicht frei entscheiden. Häufig müssen sie als Arbeiterinnen ihr Leben fristen. Der einzige Ausweg scheint zu sein, als Grace auserwählt zu werden und in Prunk und Glamour dem Regenten zu dienen. Für Serina ist das ihr Lebenstraum, und sie ist auf einem guten Weg dahin. Für ihre Schwester Nomi ist das der absolute Alptraum. Und so kommt es, wie es kommen muss, Nicht Serina sondern Nomi wird zur Grace gewählt, während Serina auf die Insel des Verderbens in den sicheren Tod geschickt wird. Für beide Schwestern beginnt nun ein Kampf gegen die Gesellschaft und für ein besseres Leben. "Iron Flowers" ist der Auftakt einer dystopischen Trilogie, die uns eine Welt zeigt, in der die Frauen keine Rechte haben. Grundsätzlich fühlt man sich ein wenig an Panem erinnert, was allerdings nach dem großen Erfolg dieser Serie in der Natur der Sache liegt. Denn Dystopien folgen immer einem Schema: Eine zukünftige Welt, eine Gesellschaft, die auf die eine oder andere Art unterdrückt wird, und ein Held, der sich dagegen auflehnt. Genau das finden wir auch hier. Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen und auch die Umsetzung, auch wenn es ein paar Schwächen hat. Die Geschichte liest sich flüssig, die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Nomi und Serina geschildert, was für mich den Lesefluss nicht stört, aber die Geschwindigkeit erhöht. Denn wenn es bei der einen Schwester spannend wird, wechselt man die Sicht. Mir gefällt sowas. Zwischendurch wird es sehr brutal und blutig, was mich bei einem Jugendbuch doch etwas gewundert hat. Da die Grundidee der Dystopie verfolgt wird, sind die Ereignisse und Wendungen nicht mehr sonderlich überraschend, wenn man bereits einige Dystopien gelesen hat. Trotzdem freue ich mich auf die Fortsetzung, die im Herbst erscheinen soll, denn das Ende von Band 1 ist vielversprechend.
Solides Jugendbuch mit feministischer Note über zwei Schwestern in einer repress
von MissGoWest - 24.05.2018
Serina und Nomi Tessaro sind in eine Gesellschaft ohne technische Errungenschaften hineingeboren, die Frauen keine Rechte gewährt. Sie haben sich dem Willen von Männern - insbesondere des Regenten - zu fügen und dürfen nicht lesen lernen. Eine der höchsten Ehren ist es, als Grace ausgewählt zu werden, um in einer Art Harem dem Regenten bzw. dem Thronfolger zu Willen zu sein. Serina wurde zeitlebens auf diese Rolle vorbereitet und fügt sich willig, da sie sich dadurch für ihre ganze Familie ein besseres Leben erhofft. Nomi dagegen begehrt gegen die strikten Regeln auf und lernt mit Hilfe ihres Bruders Renzo das Lesen. Sie ist darauf eingestellt, als Dienerin ihrer Schwester zu fungieren. Dann aber kommt alles anders, als Serina und Nomi erwarten - und beide Schwestern müssen sich einem Schicksal stellen, das ganz anders ist, als sie es sich jemals erträumt hätten. "Iron Flowers - Die Rebellinnen" liest sich sehr schnell und flüssig. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Serina und Nomi erzählt, deren gemeinsamer Weg sich früh im Roman trennt. Dabei gefiel mir Serinas Entwicklung wesentlich besser, auch wenn sie ein wenig forciert und schnell wirkt. Nomis Persönlichkeit, die gleich zu Anfang so stark herüberkam, verliert leider nach und nach im Laufe der Geschichte. Die Ereignisse sind leicht hervorzusehen, wenn man eine gewisse Anzahl an ähnlichen Jugendromanen wie beispielsweise "Die Tribute von Panem" oder "Die rote Königin" gelesen hat. Die Charaktere blieben seltsam blass, so dass ich emotional nicht genug in das Geschehen eingebunden wurde. Für einen Jugendroman gibt es durchaus heftige und blutige Szenen. Ein paar Logiklücken am Schluss sowie das vorhersehbare offene Ende gaben mir leider nicht den Abschluss, auf den ich gehofft hatte. Dennoch werde ich wohl im Herbst 2019 den zweiten Band lesen, da ich doch gerne wissen würde, wie die Geschichte von Serina und Nomi weitergeht. Ich hätte mir übrigens gewünscht, dass der englische Titel "Grace and Fury" übernommen worden wäre, da es wenig Sinn macht, eine anderen englischen Titel mit dem Zusatz "Die Rebellinnen" zu wählen. Grace im Sinne des Buches und der Übersetzung Anmut sowie Fury, der Zorn, der den rebellischen Geist symbolisiert, bringen das Buch einfach mehr auf den Punkt. Das deutsche Cover wirkt auf mich unausgegoren - das Ornament um das perspektivisch verzogene Frauengesicht kommt kühl und hart herüber. Dagegen stechen die Frauengesichter der amerikanischen Ausgabe und ganz besonders das stilisierte Frauengesicht der britischen Ausgabe positiv hervor. Alles in allem ist "Iron Flowers - Die Rebellinnen" ein solider Jugendroman mit feministischer Note, der angenehm leicht zu lesen ist, aber leider ziemlich vorhersehbar bleibt und ein relativ offenes Ende hat.
Iron Flowers - Der Kampf gegen die Unterdrückung
von Jenny - 24.05.2018
Tracy Banghart hat mit ihrem Auftakt zu Iron Flowers einen Serienstart geschaffen, in dem es um den Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen geht. Verpackt in eine beinahe Märchenhafte Geschichte kämpfen die Schwestern Serina und Nomi ungewollt für ihre Rechte, die Freiheit und das blanke Überleben. Inhalt: In einer Welt, in der die Menschheit in Armut und schwerer Arbeit lebt, ist es das Hauptziel vieler Familien, eine ihrer Töchter als zukünftige Grace zu erziehen. Eine Grace lebt in absolutem Luxus als Frau an der Seite des Regenten, der das Land regiert und beherscht.Kommt ein Mädchen in die engere Auswahl zur Grace, könnte das für die Familie eine Rettung aus dieser Armut bedeuten. So wuchsen die Schwestern Serina und Nomi total unterschiedlich auf. Serina wurde im Tanzen, Handarbeiten und Harfespielen auf das Leben einer gehorsamen und glänzenden Ehefrau vorbereitet, während Nomi, die rebellischere der beiden, auf das Leben als Dienerin ihrer Schwester in praktischen Arbeiten ausgebildet und erzogen wurde. In dieser Zeit hatten Frauen keine Rechte und mussten sich allem, was ihnen gesagt wurde unterordnen. Auch der Zugang zu jeglicher Bildung wurde ihnen untersagt, ja sogar bestraft. Am großen Tag der Entscheidung , an denen 3 Frauen in die nähere Auswahl zur Grace kamen, brachte das Schicksal die beiden Schwestern auf eine Reise zu Malachi, dem Thronfolger. Doch dort geschieht etwas Schreckliches.Die Schwestern werden auseinandergerissen und in einer Welt ausgesetzt, auf die keine der beiden vorbereitet war.Sie leben nun in Angst und Sorge zueinander, aber auch ihr Zorn und der rebellische Überlebensinstinkt ist geweckt. Schreibstil und Charaktere: Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Nomi und Serina geschrieben, was einen guten Einblick in deren augenblickliche Gefühle gibt.Der Schreibstil ist passend für ein Jugendbuch leicht und flüssig zu lesen. Um ein passendes Wort für den Verlauf der Geschehnisse zu finden, fällt mir spontan rasant ein. Auf wenigen Seiten überschlagen sich quasi die Ereignisse und die Geschichte rast vorran. Das erhöht den Spannungsbogen ungemein und lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Jedoch habe hat dies zum Nachteil, dass viele Dinge für meinen Geschmack zu kurz gekommen sind.Ich hätte mir etwas mehr Tiefgang in den Erzählungen um das Land, die Menschen und deren Lebensumstände gewünscht.Auch einige wichtige Charaktere, wie zum Beispiel der Thronfolger Malachi, der Regent oder Nomis und Serinas Bruder, bleiben dabei leider etwas auf der Strecke. Dagegen finde ich Serina und Nomi als Protagonisten sehr gelungen.Durch ihre Erziehung können sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein und das wurde sehr gut beschieben.Beide sind mir als Leser sehr ans Herz gewachsen und haben mich mit ihrem Wesen gefesselt. Fazit: Für mich ist Iron Flowers ein grandioser Serienauftackt mit kleinen Schwächen.Dennoch warte ich ganz ungeduldig auf die Weiterführung dieser Geschichte.Ein absolut empfehlenswertes Jugendbuch, was mit viel Spannung und überraschenden Wendungen den Leser fesselt.
Ein starker Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe
von Girl 78 - 24.05.2018
In dem Buch Iron Flowers-Die Rebellinnen von Tracy Banghart geht es um die beiden ungleichen Schwestern Nomi und Serena, die in einer Welt aufwachsen, in der Frauen unterdrückt werden. Serena, die hübsche und anmutige, wird seit ihrer Kindheit auf die Rolle der Grace vorbereitet. Ihre rebellische Schwester dagegen erlernt die Tätigkeiten, die sie als Bedienstete benötigt. Aber zufrieden ist Nomi mit ihrer Role nicht... Tracy Banghart schreibt locker und flüssig. Der Leser fliegt nur so durch die Seiten. Im ersten Kapitel wird man direkt ins Geschehen geworfen, aber auf positive Weise. Der Einstieg in diese Welt gelingt sehr leicht. Die Geschichte wird aus den Perspektiven der Schwestern erzählt. Dadurch bekommt der Leser einen genauen Eindruck der Gefühlswelten beider Protagonistinnen. Ich konnte mich in beide Personen einfühlen und war gespannt, wie es weiter geht. Die Protagonistinen sind mir sofort ans Herz gewachsen. Tracy Banghart schreibt so lebendig, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Von Anfang an wird die Neugier geweckt. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel. Es gibt einige Ereignisse und Wendepunkte, die ich nicht erwartet habe und mich einfach mitgerissen haben. Das Ende des Buches hat mir Lust auf den folgenden Band gemacht. Vielen Dank dem S. Fischer Verlag, der mir das E-Book über NetGalley zur Verfügung gestellt hat.
Wenn du plötzlich kämpfen musst, wirst du es tun?
von LadyIceTea - 24.05.2018
Serina und Nomi sind Schwestern, doch sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Serina ist bildschön, demütig, gehorsam und tut alles um die Grace des Thronfolgers zu werden. Nomi ist intelligent, aufmüpfig und rebellisch und schon ihr Posten als Serinas Dienerin ist ihr zu Wider. Wo sich Serina in ein ihr vorbestimmtes Leben einfügt, kämpft Nomi dagegen an und versteht nicht, warum Frauen nicht mal lesen, geschweige denn ihre Meinung äußern dürfen. Und dann kommt alles anders. Nomi wird anstelle Serinas zur Grace des Thronfolgers ernannt und die Schwestern merken schnell, dass jede von ihnen kämpfen muss, wie sie es noch nie zuvor getan hat. Mir hat diese Geschichte wirklich gut gefallen. Am besten hat mir gefallen, dass ich so eine Art Geschichte noch nicht gelesen habe. Es ist Fantasy aber eben ohne Magie aber dabei auch keine Dystopie. Da hatte ich schon lange nicht mehr. Die Hauptfiguren Nomi und Serina sind sehr unterschiedlich gezeichnet, was es für mich interessant gemacht hat, die einzelnen Kapitel zu lesen. Gut fand ich es auch, dass die Kapitel abwechselnd aus Nomis und Serinas Sicht geschrieben sind. Auch alle anderen Figuren, egal ob sympathisch oder nicht, fand ich ganz gut beschrieben. Leider fehlte mir hier öfters die Tiefe, so dass mich ihre Schicksale nicht richtig berühren konnten. Was für mich jedoch nur ein kleines Manko darstellt. Die Geschichte und der Schreibstil haben mir im Großen und Ganzen wirklich gefallen und ich habe dieses Buch innerhalb eines halben Tages verschlungen. Ich freue mich schon auf Band 2.
Starke und intelligente Frauen in einer dominierenden Männerwelt...
von Amelien - 24.05.2018
Zitat Für jede Frau, von der verlangt wurde, sich zu setzen und nicht zu widersprechen - und die sich dennoch erhoben hat. (Widmung, Seite 5) Dieses Buch spielt in einer Welt, in der Frauen keinerlei Rechte haben, sie dürfen weder lesen noch schreiben oder ihre eigenen Entscheidungen treffen, dies ist alles den Männern vorbehalten. Des Weiteren dreht sich die Geschichte hauptsächlich um die Geschwister Serina und Nomi. Die ältere Schwester Serina ist besonnen, hält sich an die Regeln, hat eine tiefe Entschlossenheit und will zur Grace (eine Art Dienerin des Königs/ Thronfolgers) ernannt werden. Sie kennt kein anderes Ziel, ihr ganzes Leben wurde sie nur auf diese Art von Leben vorbereitet. Ihre jüngere Schwester Nomi dagegen musste stets im Haushalt helfen, um später auf das Leben als Dienerin vorbereitet zu sein. Nomi ist rebellisch, kämpferisch und ignoriert fast jede Art von Regel. Als die ungleichen Schwestern an den Hof gelangen und Nomi eine Regel missachtet, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Das Buch wird aus der Sicht des Allwissenden Erzählers beschrieben und wechselt zwischen Serina und Nomi hin und her. Dadurch bekommt man als Leser einen tieferen Einblick in die Geschichte, welche bereits zu Beginn spannend losgeht. Banghart hält sich nur kurz mit der Einführung der Charaktere auf und gibt nur wenige Details über die Buchwelt preis. Dadurch ist man zwar schnell in der Geschichte gefangen, aber die wenigen Details die man bekommt, lassen die Story gerade zu Beginn ein wenig flach wirken. Mir gefallen die beiden ungleichen Schwestern als Hauptcharaktere gut. Starke und intelligente Frauen in einer dominierenden Männerwelt, die für ihre Rechte kämpfen. Dadurch enthält das Buch zusätzlich eine wichtige Botschaft und hat einen tieferen Kern, als bloße Unterhaltung. Die Storyline ist gut ausgearbeitet und in sich stimmig und schlüssig. Das Buch hat mich sofort mitgerissen und ich konnte es fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Prinzen Malachi und Asa fand ich als Charaktere spannend, auch wenn man nicht besonders viel über die Beiden erfährt. Ich denke da wird noch mehr im zweiten Teil kommen. Zudem enthielt das Buch ein paar Überraschungsmomente, auch wenn man sich das ein oder andere bereits denken konnte, die Spannung wurde bis zum Schluss gehalten und natürlich durfte der obligatorische Cliffhanger nicht fehlen. Ich werde den zweiten Teil definitiv lesen, denn die Autorin hat mich mit ihrem Buch absolut überzeugt. Ein wirklich gelungenes Buch. Spannend bis zum Schluss. Randnotiz: Ich fand die Danksagung am Ende total zuckersüß. ****
Eine mitreisende und durchweg spannende Geschichte!
von Charline K. - 23.05.2018
Der Schreibstil von Tracy Banghart ist einfach nur fesselnd und alles ist toll bildhaft beschrieben aber dabei nicht zu überladen. Es wird aus der Sicht von den beiden Schwestern Nomi und Serina geschrieben, Serina die als Grace aufgezogen wurde und Nomi die kleine Rebellin. Am Anfang dachte man beim Lesen an die Selection-Reihe und wurde dann aber mit einer tollen und spannenden Geschichte, die an die Tribute von Panem erinnert, überrascht. Serina und Nomi kämpfen um die Rechte der Frauen in ihrem Land. Im Laufe der Story sind mir beide Charaktere richtig ans Herz gewachsen und man hat die ganze Zeit mitgefiebert und gehofft. Da die Handlungen nicht vorhersehbar waren, wurde man mit vielen Wendungen und Intrigen überrascht. Es war durchweg spannend und man konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich fand die Charakterentwicklung der beiden Schwestern auch einfach nur klasse und ganz überrascht war ich von Serina. Sie ist als Grace aufgewachsen und nun eine richtige Kämpferin. Ich bin so gespannt wie es im 2. Teil weitergeht, denn nach einem fiesen Cliffhanger am Ende möchte man eigentlich sofort weiterlesen. Fazit: Eine spannende und fesselnde Geschichte über den Zusammenhalt zweier Schwestern und den Kampf um die Rechte der Frauen. Eine absolute Leseempfehlung!
Es war nicht schlecht
von eulenmatz - 22.05.2018
- und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat. MEINUNG: Jugendbücher und haben schon länger eine schwierige Beziehung zueinander. Trotzdem habe ich sie noch nicht ganz aufgegeben und mich nun an Iron Flowers gewagt. Das Buch startet gleich zu Anfang ziemlich überraschend, was aus dem Klappentext zunächst nicht ersichtlich ist, denn beide Schwestern müssen gezwungenermaßen einen Weg einschlagen, der das genau Gegenteil von dem ist, was sie eigentlich wollten. Außerdem trennen sich ihre Wege auch relativ schnell. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Sicht von Nomi und Serina erzählt. Serinas Sicht mochte ich immer lieber, denn ich mochte die Entwicklung, die Serina macht. Geboren in eine Rolle, in der es für sie eigentlich nur um Schönheit, Aussehen und Regeln geht, entwickelt sie sich zu einer Frau mit eigenem Willen und innerer sowie äußerer Stärke. Dabei habe ich sie gerne verfolgt. Die Autorin gestaltet es auch in einem angemessenen Tempo, sodass es glaubwürdig wirkt. Auch wenn es nicht so wirkt, aber die Geschichte geht über mehrere Wochen. Mit Nomi hatte ich so meine Probleme. Sie wird einem anfangs als die rebellische und mutige Schwester, die alles in Frage stellt, präsentiert. Davon merkt man aber ganz schnell gar nichts merkt und diese Sicht auf Nomi lebt eigentlich nur noch durch Serina, die sie ja weiterhin so in Erinnerung hat, nichtsahnend, dass ihre Schwester völlig verunsichert, naiv und gutgläubig ist. Nomi stürzt durch die Verkettung der Umstände am Anfang des Buches in eine nachvollziehbare Ohnmacht, aber so richtig erwacht sie aus dieser nicht wieder. Dann plant sie mit den falschen Personen Fluchtpläne, die ich völlig absurd fand und bei denen klar war, dass das schief läuft. Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen, blieb aber vorhersehbar. Ich war überrascht, wie brutal es an vielen Stellen auch ist. Trotz vermeintlicher Prinzessinen-Story, die der Klappentext vermuten lässt, sind hier viele Szenen, die auch durch Gewalt geprägt sind. Die Leben von Nomi und Serina könnten gegensätzlicher auch nicht sein. FAZIT: Die Autorin präsentiert uns hier neues und altbewährtes neu zusammen gemischt. Klug hat sie gleich zu Anfang einen wirklich gut gemacht Twist gesetzt, der für mich nicht vorhersehbar war und sich in der Flut der Romane in diesem Genre hervorhebt. Die Entwicklung der Schwestern war für mich nur zum Teil nachvollziehbar. Die Vorhersehbarkeit der Geschichte im weiteren Verlauf verhindert, dass das Buch für mich zu einem Highlight geworden ist. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.
Brutaler aber auch Grandioser Auftakt!!
von MiracleDay - 22.05.2018
Daten zum Buch Iron Flowers ein Buch über zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich dennoch ihrem Schicksal fügen müssen. Das Buch ist grausam und auch brutal aber gleichzeitig zeugt es auch von Stärke, Mut und Hoffnung und ist für mich ein Grandioser Auftakt einer für mich sehr viel versprechenden Reihe. Erschienen ist das Buch am 25.04.2018 im Fischer / Sauerländer Verlag und umfasst 384 Seiten, voller Spannung, Mut und Überraschungen. Der Klappentext Sie haben keine Rechte. Sie mussten ihre Träume aufgeben. Doch sie kämpfen eisern für Freiheit und Liebe. Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen - und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat. Das Cover Ich finde das Cover an sich ist sehr speziell und dennoch einzig artig genauso wie dieses Buch. Für mich ist es ein Hingucker den man in die Hand nehmen und mitnehmen muss. Die Charaktere Bleiben leider einige Charaktere noch etwas sehr schwach zurück , wachsen andere über sich hinaus, grade unsere beiden Geschwister Serina und Nomi die unterschiedlicher nicht sein könnten müssen beide auf ihre Art mit ihrer Situation auskommen, es spielen Angst und Verzweiflung, Grausamkeit und Brutalität eine Rolle aber gleichzeitig auch Mut, Stärke, Liebe und Hoffnung und ich denke genau das ist es was diese beiden Charaktere zu etwas ganz besonderen machen und mir sind beide auf ihre Art sehr schnell ans Herz gewachsen. Der Schreibstiel Ich finde den Schreibstiel der Autorin einmalig, ihr gelingt es über den ganzen Band die Spannung zu halten und ständig zu steigern, dabei erwarten einen immer wieder neue Überraschungen und das ein oder andere mal lockt sie uns auch auf eine falsche Fährte. Ich war ihren Schreibstiel von der ersten Seite an verfallen und dieses passiert mir wirklich sehr selten. Ich konnte sofort in diese Welt abtauchen und war sofort angekommen, einfach Klasse. Meine Meinung Für mich ist dieses Buch jetzt schon eins der tollsten Highlights in diesem Jahr und warum das so ist, das erzähle ich euch sehr gerne. Zum einen finde ich behandelt dieses Buch ein sehr, sehr wichtiges Thema, denn auch wenn man sich solche Zustände heute kaum vorstellen kann, so ist es noch gar nicht so lange her, das Frauen sich wirklich in diese Lage befanden, das für sie andere Regeln galten und das sie weniger Wert waren als der Mann. Ich bin sehr froh das sich in diese Richtung viel getan hat, denn wenn ich mir vorstelle eine Welt in der ich nicht Lesen dürfte? Wäre für mich eine verlorene Welt. Aber dieses Buch gibt noch so viel mehr, denn neben der Tatsache das, dass Buch schon sehr Brutal und auch grausam ist, gibt es dem Leser auch sehr viel, denn zum einen wird einem verdeutlicht wozu einige aus Gier nach Macht fähig sind, aber anderseits sieht man auch was Menschen alle durch Hoffnung und Liebe durch Mut und Stärke erreichen können selbst wenn man sich schon fast aufgegeben hat, der Wille zum Überleben ist stärker und wenn man an etwas glaubt und dafür kämpft kann man diesen Kampf auch gewinnen. Ich habe sowohl Nomi als auch Serina sehr schnell ins Herz geschlossen und war über so manche Entwicklung nicht nur überrascht sondern ich habe auch meinen Hut gezogen vor so viel Stärke. Ich habe geweint ich habe gelacht, ich habe geschrien und Badewannen voll geweint, ich wollte das Buch zu Ende lesen und gleichzeitig wollte ich das es nie endet. Für mich ist an diesem Buch einfach alles Stimmig wir haben eine sehr berührende, tiefsinnige Handlung und Thematik, Ja sie ist grausam und Brutal aber so ist es in der Realität nun einmal. Dazu haben wir einen Schreibstiel der ständig den Spannungsbogen hält und sich steigert, der Wendungen und Überraschungen parat hat und am Ende kommt es immer anders als du denkst. Natürlich darf ein gemeiner Cliffhanger der Neugierig auf den nächsten Band macht nicht fehlen auch wenn ich mir wünschte das der zweite Band schon erschienen ist, denn ich kann es kaum abwarten ( das ist wohl das einzige negative was ich hier schreiben kann). Abschluss Fazit Für mich ist dieses Buch rund herum perfekt, wer starke Frauen mag, wer vor Brutalität und Grausamkeit nicht direkt verschreckt wird, wer Mut , Stärke, Hoffnung und Liebe erleben will, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.
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