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Die zwei Leben der Florence Grace

Roman. Originaltitel: Florence Grace. Follow your destiny. 2. Auflage.
Buch (kartoniert)
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"Tracy Rees ist die beste neue Erzählerin in der Frauenliteratur"
Lucinda Riley
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Produktdetails

Titel: Die zwei Leben der Florence Grace
Autor/en: Tracy Rees

ISBN: 3471351566
EAN: 9783471351567
Roman.
Originaltitel: Florence Grace. Follow your destiny.
2. Auflage.
Übersetzt von Elfriede Peschel
List Paul Verlag

7. April 2017 - kartoniert - 464 Seiten

Beschreibung

Der emotionsgeladene neue Roman der Bestsellerautorin von "Amy Snow"

Die Waise Florrie Buckley wächst wild und glücklich bei ihrer Großmutter in den weiten Mooren von Cornwall auf. Kurz vor dem Tod offenbart die alte Frau das Geheimnis ihrer wahren Herkunft: Florrie ist Teil der reichen Grace-Familie. Mit dem Umzug zu ihrer unbekannten Familie nach London, verändert sich ihr ganzes Leben.
Fortan ist sie für alle nur noch Florence Grace. Doch in der großen Stadt bei der fremden Familie fühlt sie sich nicht willkommen. Als ihr vermeintlicher Cousin Turlington auf der Bildfläche erscheint, findet sie in ihm endlich einen Freund. Über die Jahre entwickeln sich zwischen den beiden leidenschaftliche Gefühle. Aber der charismatische Turlington hat dunkle Geheimnisse.

Portrait

Tracy Rees studierte in Cambridge und hat acht Jahre in einem Sachbuchverlag gearbeitet. Ihr Roman Die Reise der Amy Snow feierte sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland große Verkaufserfolge. Tracy Rees lebt in South Wales, England. Sie arbeitet bereits an ihrem dritten Roman.
Bewertungen unserer Kunden
Starke und bemerkenswerte Frau
von Rina - 05.07.2017
Die zwei Leben der Florence Grace ist das erste Buch von Tracy Rees, was ich gelesen habe, und es hat mir ganz gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, das Buch hat ein angenehmes Tempo und es gibt viele schöne Beschreibungen der Landschaft des Cornwalls. Das Buch hat gewisse Parallele zu Mansfield Park von Jane Austen: in beiden Büchern geht es um eine arme junge Frau, die plötzlich aus ihrem Leben gerissen wird und zu den reichen Verwandten umzieht, in beiden Büchern fühlen sich die Protagonistinnen in ihrem neuen Zuhause nicht wohl und in beiden Büchern gibt es eine unerträgliche Tante. Woran sich die beiden Bücher sehr stark unterscheiden, sind die Protagonistinnen selbst. Florence Grace ist viel selbstsicherer und aktiver als Fanny Price, sie nimmt ihr Leben selbst in die Hand und versucht, ihr eigenes Ich nicht zu verlieren. Ich muss zugeben, ich mag Fanny Price nicht sehr, umso mehr war ich von Florence Grace begeistert. Sie ist eine sehr starke und sympathische Protagonistin.
Große Erwartungen
von Guido R. - 29.06.2017
Von diesem Buch habe ich von Anfang an sehr viel erwartet. Zumal mir der Debutroman von Tracy Rees bekannt war. Die ersten Kapitel haben meinen Erwartungen entsprochen: Man lernt die Figuren kennen, die einem sehr sympathisch vorkommen, man streift durch die traumhafte Landschaft und spürt das Glück, das Florie Buckley empfindet. Und dann kommt die Geschichte, die in vielen Momenten ziemlich vorhersehbar und daher weniger spannend wirkt. Zumindest war das bei mir der Fall. An einigen Stellen im Text wurde es mir fast langweilig und ich hätte das Buch vielleicht weggelegt, wenn ich nicht von der Sprache der Autorin gewesen wäre - die hielt mich bis zum Ende des Romans gefesselt. Das Ende der Geschichte wurde etwas spannender, was aber nur zum Teil den gesamten Eindruck nach dem wenig originellen mittleren Teil verbesserte. Schade eigentlich: eine wunderschöne Sprache, tolle Figuren, aber weniger ergreifende Geschichte...
Eine schöne historische Geschichte
von Wencke - 24.06.2017
Den Buchtitel finde ich sehr passend. Es sind wirklich zwei komplett verschiedene Leben, die Florence Grace führt. Die Kindheit verlebt sie als Florrie Buckley sehr bescheiden und liebevoll in Cornwall. Ihre Mutter ist bereits bei der Geburt gestorben, nachdem ihr Vater und als sie 15 Jahre alt ist, auch ihre liebe Großmutter verstirbt, nimmt die Verwandtschaft - die Familie Grace - sie im Jahr 1850 in ihre Obhut. Dort lernt sie ein völlig anderes Leben kennen, allerdings wird sie in dem prächtigen Haus in London nie heimisch. Immer wieder muss sie an ihr zuhause in Cornwall denken. Ich habe das erste Buch von Tracy Rees (Die Reise der Amy Snow) mit Begeisterung gelesen und hatte mich sehr auf diesen neuen Roman von ihr gefreut. Ich muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Am Anfang und am Ende fand ich das Buch fesselnd und interessant, aber im großen Mittelteil fehlte es mir einfach an Spannung bzw. Neugierde, wie es in der Geschichte weitergeht. Es war zweifellos nett zu lesen, aber das Fesselnde fehlte mir leider oft. Am Anfang des Buches lesen wir von der besonderen Gabe von Florrie, dass sie die Fähigkeit hat zu fühlen, was andere Menschen empfinden. Es wird zu der Londoner Zeit kurz thematisiert, dass diese Fähigkeit dort sehr in den Hintergrund getreten ist. Dennoch hätte ich mir dazu etwas mehr in dem Buch gewünscht. Florence Grace ist ein ganz toller Charakter und es hat mir insgesamt Spaß gemacht, diesen schönen historischen Roman zu lesen.
Neues von Tracy Rees
von spozal89 - 12.06.2017
Kurz vor dem Tod ihrer geliebten Großmutter erfährt Florie, wer sie wirklich ist. Sie gehört einer reichen, berüchtigten Londoner Familie an. Fortan lebt Florie bei den Graces. In der großen Stadt wird aus dem wilden Mädchen die junge Florance Grace. Der elegante Lebensstil beeindruckt sie, doch zuhause fühlt sie sich hier nicht. Nur ihr Cousin Turlington scheint sich ernsthaft für sie zu interessieren. Aber Turlington ist nicht der, der er zu sein scheint. Was ist sein Geheimnis? Die zwei Leben der Florance Grace ist der zweite Roman von Tracy Rees. Bereits von Die Reise der Amy Snow war ich begeistert, daher musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil hat mir wieder super gut gefallen. Die Autorin kann einfach super gut mit Worten umgehene. Auch die Landschaften wurden wirklich malerisch dargestellt. Man kommt gut in die Geschichte rein und lernt alle Charaktere relativ gut kennen. Ein einziger Wermutstropfen: An manchen Stellen war die Geschichte ein wenig langatmig und das hat den Lesefluss ein wenig gestoppt. Daher vergebe ich auch nur vier von fünf Sternen.
Ein neues Leben
von misery3103 - 11.06.2017
Florrie Buckley wächst bei ihrer Großmutter in Cornwall auf. Kurz vor ihrem Tod offenbart ihr die Großmutter, dass sie Teil einer reichen Familie ist, den Graces aus London. Florrie wird von dieser aufgenommen und soll lernen, Teil der vornehmen Gesellschaft zu sein. Nur ihre Cousins Sanderson und Turlington sind freundlich zu ihr. Oder verfolgen sie nur eigene Ziele? Das Leben von Florrie Buckley in dem kleinen Ort Braggenstone ist schön beschrieben und ich verfolgte gerne, wie der kleine Freigeist, der sie dort war, ihren Alltag lebte. Die Beschreibungen waren mir hier und da etwas ausschweifend und langatmig, dennoch interessant. Die Ankunft von Florence Grace in London bei ihrer zickigen Verwandtschaft amüsierte mich, aber Florence tat mir auch oft leid, wenn sie dem Spott und den Gemeinheiten ihrer Tante und ihrer Cousinen ausgesetzt war. Die Zusammentreffen mit ihren beiden Cousins amüsierten mich und ich war gespannt auf den Fortgang der Geschichte. Florence Grace ist ein schöner Charakter. Sie ist ein Freigeist, ihre Gedanken amüsierten mich und ich verfolgte gerne, wie sie versuchte, ihr neues Leben zu meistern. Die Mitglieder der Familie Grace in London, vor allem der weibliche Teil, machten mich oft wütend, da sie zickig und ungerecht dem Mädchen vom Land gegenüber waren. Sie sind einfach nur unsympathisch und man wünscht sich ständig, dass sie über ihre eigenen Füße fallen. Gut gezeichnete bösartige Charaktere! Insgesamt hat mich das Buch nicht richtig gefesselt, aber ich war gespannt, wie die Geschichte von Florrie weitergeht. Schöne Geschichte mit einer sehr liebenswerten Protagonistin.
Von Florrie zu Florence, oder auch nicht¿
von nane 2408 - 05.06.2017
Schon das Buch "Die Reise der Amy Snow" der Autorin Tracy Rees hat mir sehr gut gefallen. So war ich sehr gespannt auf ihren 2. Roman. Und ich muss gestehen, er ist super!! Mir gefällt die Ausdrucksweise der Autorin. Sie lässt ihre Protagonistin lieben, leiden, kämpfen. Es kommt aber nicht irgendwie schwülstig rüber, sondern es ist alles ganz authentisch. Der Roman ist in der Ich-Version aus Sicht der Florrie (Florence) geschrieben. Die Landschaften, die Stadt, die Häuser oder auch die Kleidung sind detailliert beschrieben, es ist alles gut vorstellbar. Die Autorin beschreibt den Werdegang des Naturkindes Florrie aus den Mooren Cornwalls zu der Lady Florence im London Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist ein steiniger Weg, gespickt mit starren Regeln, Unterdrückung und Gewalt. Ich habe mitgelitten, als sie in die dunkle Dachkammer gesperrt wurde. Ich habe aber genauso gut "mitgeholfen", die Butter zu werfen. Aber Florence ist eine faszinierende und starke Persönlichkeit, die ihre wahre Stärke zeigen kann, als alles zusammenbricht. Denn sie bleibt der Fels in der Brandung, bleibt sich selbst treu und kann verzeihen. Das Ende ist so nicht vorhersehbar. Es ist aber versöhnlich ganz im Sinne ihrer Visionen, die sie immer mal wieder in ihrem Leben überkommen, die sie aber nicht immer richtig deuten kann. Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Leseempfehlung.
Eine charakterstarke Frauenfigur im viktorianischen England
von *Vivi* - 04.06.2017
Autorin Tracy Rees beeindruckte bereits mit ihrem ersten Roman und Bestseller "Die Reise der Amy Snow" und nun entführt sie ihre Leser wieder ins viktorianische England. "Die zwei Leben der Florence Grace" ist eine natürliche, ausgeglichene Erzählung über eine besondere junge Dame. Die Hauptfigur, Florrie Buckley (alias Florence Grace) aus Braggenstones, berichtet über ihren Weg zum Erwachsenwerden aus der Ich-Perspektive. Die sympathische Heldin ist so außergewöhnlich, dass man sie nicht so leicht einordnen kann. Das unschuldige, aufrechte Mädchen landet plötzlich in einer neuen, gekünstelten Umgebung. Nach dem Tod ihrer direkten Angehörigen fällt ihr der Wechsel zwischen ihrer naturnahen, ländlichen Lebensweise in Cornwall und der prachtvollen Gesellschaft in London schwer. In diesem Buch werden große Kontraste thematisiert: Landleben - Stadt, Armut - Reichtum, Anstand - Verlogenheit, Diener - Herr, Nebellandschaft - Sonnenschein. Außerdem werden die Umstände besonders betont, die Frauenschicksale bestimmen, darunter die erstarrten Konventionen des 19. Jahrhunderts, die einen "Ausbruch" nahezu unmöglich machen. Tracy Rees vermittelt ihre Geschichte in einer klaren, klassischen Sprache. Der Grundton ist etwas naiv und märchenhaft mit mystischen Elementen. Die Sprachqualität bleibt von der ersten bis zur letzten Seite konstant auf einem hohen Niveau. Die wunderschöne Wortwahl, detailreiche Naturbeschreibungen und die gefühlvolle Darstellung erschaffen eine besondere Atmosphäre, die in Elfriede Peschels Übersetzung perfekt zur Geltung kommt. Eine Leseempfehlung für feinfühlige Romantiker und Fans von charakterstarken Frauenfiguren.
Weitverzweigte Familiengeschichte
von Langeweile - 03.06.2017
Florrie Buckley wächst mit ihrer Großmutter, ihre Eltern sind beide gestorben,in einem kleinen Dorf nahe Cornwall auf. Sie ist sehr naturverbunden und durchstreift oft ganz alleine die weite Moorlandschaft. Als ihre Großmutter stirbt, erfährt sie, dass ihre Mutter der reichen Familie Grace angehörte,welche sie aufgrund der nicht standesgemäßen Heirat verstoßen hatte. Auf Betreiben des Großvaters soll sie nun jedoch in den Schoß der Familie zurückkehren, so wird aus Florrie Buckley Florence Grace. Sie hat starkes Heimweh und kann sich in London nicht eingewöhnen. Ihre Familie tut alles dafür, ihr den Neustart so schwer wie möglich zu machen. Vor allen Dingen ihre Tante Dinah denkt sich immer neue Schikanen aus. Lediglich ihre beiden Cousins Turlington und Sanderson sind auf ihrer Seite und Florence hat in ihnen zwei starke Verbündete. Sie kann jedoch ihre Heimat nicht vergessen und nimmt sich fest vor, eines Tages dorthin zurückzukehren. Meine Meinung: Es war das erste Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen habe. Der schöne Schreibstil hat mich von Anfang an begeistert. Man lernt Florence als dreizehnjähriges Mädchen kennen und begleitet sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Die einzelnen Protagonisten werden sukzessive in die Geschichte eingeführt und ausführlich beschrieben. Auch wenn es Florence nicht leicht gemacht wurde, gelingt es ihr doch, sich ihren Platz im Leben zu erobern. Gerne habe ich diese starke Frau auf einem Stück ihres Weges begleitet. Für Liebhaber von abwechslungsreichen Familiengeschichten spreche ich eine Leseempfehlung aus.
Eine schöne Geschichte
von Lemmiliest - 01.06.2017
Cornwall im Neunzehnten Jahrhundert. Die Waise Florrie Buckley wächst bei ihrer Großmutter auf. Hier in der wilden Moorlandschaft fühlt sie sich wohl. Ihre Naturverbundenheit und Fähigkeit Menschen einzuschätzen sind etwas Besonderes. Florries Mutter starb bei ihrer Geburt und Florries Vater kam bei einem Unglück ums Leben. Fortan kümmerte sich die Oma um den Wildfang und die beiden hatten ein einfaches, aber zufriedenes Leben. Als dann auch die Oma schwer krank wird und merkt, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt vertraut sie Florence an, dass sie eigentlich eine wohlhabende Familie in London hat. Diese Familie, die sich damals von Florries Mutter abwandte, als diese einen einfachen Mann aus Cornwall heiraten wollte, bittet die Oma nun, sich nach ihrem Tod um Florrie zu kümmern. Somit erfährt Florrie, dass sie eigentlich ein Teil der berühmt-berüchtigten Grace-Familie ist. Schweren Herzens aber auch gespannt, begibt sich Florrie auf die Reise nach London. Das Leben inmitten der Graces hält einiges an Überraschungen und Herausforderungen für sie bereit. Und zum Glück gibt es auch noch ihren Cousin Turlington, zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt.. Der neue Roman von Tracy Rees hat mir recht gut gefallen. Wieder einmal entführt sie uns ins England vergangener Zeiten und macht uns vertraut mit den Gegebenheiten der damaligen Zeit. Während des Lesens hat man das Gefühl, dass man mittendrin in der "alten Zeit" ist. Beschrieben wird auf eindrückliche Weise wie der Wildfang Florrie versucht sich anzupassen und wie sie nach und nach das einer Florence Grace angemessene Leben führt. Die Atmospähre und die Stimmung der Zeit damals, sowie die Sprache, alles hat meiner Meinung nach gut zusammen gepasst. Die Geschichte um Florences Herkunft und wie sich alles zutrug war ebenso spannend, wie die Begegnung mit den ungleichen Brüdern und der Familie als solches. Auch wenn der Roman relativ "lang" war, so war er keinesfalls langweilig. Immer wieder wurden neue, spannende Aspekte ins Bild gebracht und es gab neue Wendungen in der Geschichte. Die Geschichte an sich habe ich als recht schlüssig und "rund" empfunden. Und auch wenn ich ein etwas anderes Ende erhofft hatte, so ist doch das gewählte Ende der Geschichte mehr als passend und lässt für mich keine Wünsche offen. Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen und mich für einige angenehme Lesestunden gefangen genommen.
Stolz, Vorurteil und Florence
von Isaopera - 22.05.2017
Die zwei Leben der Florence Grace ist der neue Roman von Tracy Rees, die mit ihrer ersten Romanheldin Amy Snow bereits sehr bekannt wurde. Und ich muss sagen, so gerne ich Amy mochte, steht ihr Florence in Nichts nach - aber die beiden sind unterschiedlich wie Tag und Nacht ;) Zur Handlung möchte ich gar nicht so viel sagen. Florence lebt in ihrer Kindheit in einem kleinen Dorf im Moor und ist völlig mit der Natur verbinden. Als sie von ihrer Großmutter erfährt, dass ihre Mutter in Wahrheit ein verstoßenes Kind einer hoch angesehenen und skandalösen Londoner Familie ist, ändert sich ihr Leben von Grund auf. Stolz, Vorurteil und Florence...das beschreibt die Handlung für mich eigentlich ganz gut ;) Stolz ist die Londoner Familie allemal und bis auf wenige (höchst liebenswerte) Ausnahmen muss Florence sich viele Male gegen sie behaupten, um nicht unterzugehen. Vorurteile hat dafür auch Florence ohne Ende, denn sie urteilt zwar gerne schlecht über die Reichen und Oberflächlichen, kann sich aber selbst auch nicht allen Versuchungen entziehen... Für mich war Florence eine tolle Heldin, denn ich mochte die Widerstandskraft und das Feuer, mit dem sie durch den Roman wirbelt. Die Familie ist für mich sehr authentisch und ich mag, wie die Autorin beide Welten in Einklang bringen kann. Ein bisschen schade fand ich, dass Florence besonderes Gespür, das sie für die Menschen und die Toten hat, irgendwie mal mehr und mal weniger thematisiert wird - es wirkt ein bisschen, als würde das Thema kommen, wenn es gerade passt, und sonst ruht die Sache halt. Auch sonst gab es die eine oder andere kleine Sache, die ich vielleicht bemängeln würde, aber ich muss sagen, dass mich der Erzählstil von Tracy Rees wieder sehr gepackt hat! Ich liebe die Zeit des 18./19. Jhd. in Romanen und bin hier voll auf meine Kosten gekommen ;) Also in jedem Fall eine Leseempfehlung für Florence - ich freue mich schon auf die nächste Heldin von Tracy Rees. Hoffentlich müssen wir nicht zu lange warten!
Vom Leben einer starken Frau
von bücherbelle - 20.05.2017
"Manche Menschen sind dafür bestimmt, auf der Erde zu gehen, aber du nicht." (S. 225) Zusammenfassung. Florrie Buckley führt ein armes, dennoch größtenteils glückliches Leben, bis ihre Großmutter stirbt und ihr das Wissen um ihre tatsächliche Herkunft hinterlässt. Völlig unvorbereitet wird sie in ein Leben der besseren Gesellschaft Londons geworfen, in dem sie sich nur schwer zurechtfindet. Wird es ihr gelingen, Frieden zu schließen und sich selbst zu finden? Erster Satz. Dieses verdammte Pony war wieder durchgegangen. Inhalt. In diesem Roman begleiten wir das junge Mädchen Florrie auf ihrem Weg, Florence Grace zu werden - mit allen Schwierigkeiten, die das Stadtleben in einem Umfeld, das sich für die "bessere Gesellschaft" hält, für ein Mädchen vom Land bereithält. All diese Schwierigkeiten machten mich oft genug wütend: Wütend ob der unfairen Behandlung, die dem armen Mädchen zuteil wurde, wütend wegen der widrigen Umstände, die einfach nicht darauf ausgelegt zu sein schienen, irgendjemanden glücklich zu machen. Und trotzdem gelang es Tracy Rees, mich am Ball zu behalten, ohne dass ich frustriert wurde. Immer wieder klarte sich der Himmel über Florence auf, immer wieder zeigte ihr etwas oder jemand, dass es sich lohnt, weiter zu leben. Und obwohl genug Schweres zwischen den Seiten steckt, vermochte es erst das (und ich hoffe, damit verrate ich nicht zu viel) versöhnliche Ende, mir Tränen zu entlocken. Personen. In der ich-Perspektive verfasste Bücher machen es mir häufig schwer, mich auf die Geschichte einzulassen; das war hier glücklicherweise nicht der Fall. Naturgemäß jedoch erfahren wir von der Hauptfigur durch diese Gegebenheiten nur aus der Innensicht und durch Handlungen etwas über ihren Charakter, was es leicht macht, Sympathien zu entwickeln. Doch ich glaube, ich hätte Florrie auch ohne diesen Vorteil gemocht. Sie ist eine starke Figur mit Fehlern, der es in beeindruckender Weise gelingt, sich an äußere Gegebenheiten anzupassen. Und auch die anderen Figuren waren durchweg glaubhaft und in gewisser Weise sympathisch oder doch mindestens mit einer Motivation ausgestattet, die sie mich als Leser nicht vollends hassen ließen. Mein persönlicher Favorit dabei war übrigens die schöne Calanthe, die mich mit jeder Äußerung etwas mehr an Luna Lovegood aus den Harry-Potter-Büchern erinnerte. Lieblingsstellen. "Es gibt zu viel Essen und nicht genug Luft." (S. 155) "Das Zusammensein mit ihm kam manchmal einer Freundschaft mit einer Kiste Sprengstoff gleich, die darauf wartete, einen neuen Minenschacht aufzusprengen." (S. 174) "Es waren seltsame Menschen, womöglich nicht einmal gute Menschen, aber sie waren Menschen." (S. 252) "Ich habe in London nicht viele enge Freunde, aber ich denke, dass zwei von eurem Format mehr sind, als viele Menschen haben." (S. 293) "Du gehörst ins Sonnenlicht und in den Wind [...]." (S. 436) Fazit. "Die zwei Leben der Florence Grace" ist ein Roman, der mich an vielen Stellen berührt hat und den ich sehr gern gelesen habe. Er war spannend und fesselnd, insgesamt versöhnlich (in meinen Augen eher eine Spur zu viel als zu wenig) und doch fehlte mir für absolute Begeisterung irgendwie ein kleines Fünkchen. Was bleibt ist jedoch noch immer ein tolles Buch über eine starke Frau unter widrigen Umständen, und das ist etwas, das ich mir von dem ein oder anderen Buch bisher in diesem Jahr auch gewünscht hätte.
Emanzipation
von D. Brown - 18.05.2017
Florence Grace alias Florrie Buckley lernt auf einem Fest in London, wo sie als Aushilfsdienstmädchen ein paar Pfund dazu verdienen möchte, ihren Cousin Turlington kennen, da weiß sie allerdings noch nichts von den verwandschaftlichen Banden zwischen ihnen beiden. Von diesen erfährt sie erst kurz vor dem Tod der geliebten Großmutter, bei der sie die ersten fünfzehn Jahre ihres Lebens auf dem Land frei doch in armen Verhältnissen verbracht hat. Als Tochter aus adliger Familie die sich in den Sohn der Großmutter, Florries Vater, verliebt hatte und diesen heiratete, wurde sie von ihrer Familie verstoßen. Da sie früh starb kennt Florrie ihre Mutter nicht, und hat auch ihren sehr von ihr geliebten Vater früh verloren. Nun beginnt nach dem Tod der Großmutter ein vollkommen neues Leben für sie. Sie muss nach London zur Familie ihrer Mutter umziehen, und wird dort nicht gerade freundlich von ihrer angeheirateten Tante und deren beider Töchter, ihren Cousinen empfangen. Dort unterzieht sie sich auf Befehl ihres Großvaters, eines besonderen Haustyrannen, einem Erziehungsprogramm um zu lernen sich in den neuen gesellschaftlichen Kreisen zurechtzufinden. Einzig ihr Cousin Turlington zeigt ihr freundliche Gefühle und sie verliebt sich in ihn. Doch der Großvater gibt ihr gleich zu verstehen, dass sie sich am besten einen vermögenden Gatten in der feinen Londoner Gesellschaft aussucht, da sie als höhere Tochter ganz sicher keiner autonomen Beschäftigung nachgehen kann um mit einem armen Verwandten ihr Leben zu fristen. Doch alles wird ganz anders kommen als die Familie Grace es geplant hat... Wem der erste Roman "Amy Snow" von Tracy Rees gefallen hat dem wird "Die zwei Leben der Florence Grace" erst recht zusagen. Eine schöne Geschichte über eine junge Frau, die lernt sich in zwei Welten Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zu bewegen und zu überleben. Sie wird ganz unerwartet ihr Glück finden.
Rezension
von dorli - 18.05.2017
Cornwall im 19. Jahrhundert. Die Waise Florence "Florrie" Buckley ist in einem kleinen Weiler in den weiten Mooren Cornwalls aufgewachsen. Sie ist fünfzehn, als ihre im Sterben liegende Großmutter ihr das Geheimnis ihrer Herkunft offenbart: Florrie ist ein Spross der reichen Familie Grace! Als Florrie zudem erfährt, dass sie künftig bei den Graces im fernen London leben soll, ist sie alles andere als begeistert¿ In ihrem Roman "Die zwei Leben der Florence Grace" erzählt Tracy Rees die Geschichte einer jungen Frau, die plötzlich aus dem ihr bekannten Leben gerissen und in eine Welt katapultiert wird, die so ganz anders ist, als alles, was sie bisher gekannt hat. Florrie wird mit den Anforderungen der besseren Gesellschaft konfrontiert. Die Sitten und Werte der Großstädter sind ganz neu für sie. Florrie muss die Regeln lernen, die Gepflogenheiten und die Etikette. Ständig wird sie von ihrer hochnäsigen Tante und deren Töchtern drangsaliert - auch wenn Florrie sich nicht alles gefallen lässt, muss sie sich dennoch dem Willen der Graces beugen. Halt erfährt sie vor allen Dingen durch ihre Cousins Sanderson und ganz besonders durch den charismatischen Turlington. Obwohl es in London auch Dinge gibt, die Florrie faszinieren - besonders die Musik, die Poesie und die Kunst haben es ihr angetan - vermisst sie ihre Freiheit und das weite Land in Cornwall und möchte zurück in ihre Heimat, auch wenn das Leben dort schwer und von Armut geprägt ist. Tracy Rees lässt Florrie die Geschichte sehr mitreißend erzählen. Besonders die Sprache, die die Autorin ihrer Protagonistin mit auf den Weg gegeben hat, hat mich durchweg begeistert. Florrie schildert ihre Erlebnisse frisch und munter und mit viel Witz in der Stimme, so dass man ihr mit Vergnügen zuhört und sie gern auf ihren Wegen begleitet. "Die zwei Leben der Florence Grace" ein ganz großartiger, fesselnder Roman voller mitreißender Emotionen. Ein tolles Leseerlebnis.
Ein wundervoller Ausflug in die Vergangenheit.
von anyways - 18.05.2017
Die zwei ....... Leben der Florence Grace Die raue Landschaft Cornwells mit ihren Hügeln und Mooren ist die Heimat der jungen Florrie Buckley. Ihre Mutter verlor sie schon kurz nach ihrer Geburt, ihren geliebten Vater mit acht Jahren. Nun wächst sie wohlbehütet und mit Liebe überschüttet bei ihrer Großmutter Nan auf, wird sowohl von der jungen engagierten Lehrerin Lacey und der alten Rilla, der Dorfhexe, unterrichtet. Doch Nan¿s Gesundheitszustand verschlechtert sich mit den Jahren. Am Sterbebett, Florrie ist jetzt ein Teenager, eröffnet ihr die Großmutter, das es noch eine andere Familie gibt, berüchtigt und sehr wohlhabend, und Nan diese kontaktiert hat, um Florrie in deren Hände nach ihrem Tod abzugeben. Nach Nan¿s Tod findet sich Florrie plötzlich in der Metropole Londons wieder, die sich so völlig von ihrem bisherigen Leben auf dem Land unterscheidet, wieder. Von Anfang an glaubt sie hier in der reichen, unnahbaren und fast feinseligen Familie nie glücklich zu werden. Lediglich ihre beiden Cousins Sanderson und Turlington geben ihr in dieser Zeit ein wenig Halt. Tracy Rees hat mich schon mit "Amy Snow", ihrem Debüt sehr berührt, so dass ich auch ihr zweites Buch unbedingt lesen wollte. Auch in diesem entführt sie uns ins viktorianische Zeitalter und erzählt eine Aschenputtel Geschichte mal anders und ganz neu. Auf der einen Seite das karge, entbehrungsreiche jedoch glückliche Leben auf dem Land und auf der anderen Seite die gesellschaftlichen Zwängen und Dogmen einer fast falsch verstandenen Heraufbeschwörung von Traditionen in einer Familiendynastie, in dem jedes Familienmitglied seine dunklen Geheimnisse hat und eigene manchmal fast undurchschaubare Ziele verfolgt. Eine wunderbare Geschichte um Liebe, Familie und Freiheitswillen. Gerade letzterer ist für eine junge Frau am Ende des 19. Jahrhunderts fast unmöglich bis unwahrscheinlich ihn auszuleben. In ihrem mitreißenden Schreibstil lässt ihn die Autorin, durch ihre bezaubernde Protagonistin, möglich werden. Das "alte" London ersteht in diesem Roman wieder auf, sowohl die dunklen berüchtigten Orte als auch die noblen Viertel. Tracy Rees beweist hier durch viele kleine Erzählstränge eine außerordentlich gründliche Recherche des damaligen Lebens. Ebenso begeistert war ich von den Naturschönheiten Cornwells. Ein bisschen eine Darstellung von Licht und Schatten, man ahnt das letzteres wohl eher auf London zutrifft. Eine tragische, verzehrende und fast aussichtslose Liebe runden das Bild einer zauberhaften Lektüre ab, in der man sich regelrecht vergraben kann.
Florence Grace von Tracy Rees
von calimero8169 - 15.05.2017
Inhalt Kurz vor dem Tod ihrer geliebten Großmutter erfährt Florrie, wer sie wirklich ist. Sie gehört einer reichen, berüchtigten Londoner Familie an. Fortan lebt Florrie bei den Graces. In der großen Stadt wird aus dem wilden Mädchen die junge Florence Grace. Der elegante Lebensstil beeindruckt sie, doch zuhause fühlt sie sich hier nicht. Nur ihr Cousin Turlington scheint sich ernsthaft für sie zu interessieren. Aber Turlington ist nicht der, der er zu sein scheint. Was ist sein Geheimnis? Eindruck Cornwall oder London ? Ein Vergleich, der nichts und niemandem Stand halten kann. Zu unterschiedlich sind doch die Persönlichkeiten, zu tief die Kluft des Verständnisses füreinander. Denn Cornwall ist hart und rau. Und so urgewaltig, unberechenbar und schwer wie die Landschaft ist das Leben der Menschen dort. Harte Arbeit und Entbehrungen sind das tägliche Brot und doch sind ist man dort glücklich, denn jeder einzelne ist sich seiner selbst bewußt, lebt im Einklang mit der Natur und entnimmt ihr nur was zum leben benötigt und mit eigener Hände Arbeit erwirtschaftet wird. Nachbarschaft und Freundschaft sind zwei der höchsten Güter. In London hingegen herrscht Oberflächlichkeit und Arroganz. Der Wert eines Menschen wird doch ausschließlich an seiner Schönheit und seinem Reichtum gemessen. Verstaubte Konventionen, die Dressur junger Mädchen um sie in eine bestimmtes Kosett zu pressen, damit sie den Anforderungen genügen und möglichst prunkvoll verheiratet werden zu können, lässt ihnen keine persönlichen Entfaltungsmöglichkeit. Die zwei Leben der Florence Grace ist ein poetische, melancholische atemberaubende Reise von Cornwall nach Cornwall. Eine Geschichte die das Herz wärmt, wenn Tracy Rees Cornwall und deren Bewohner beschreibt. Die zu Tränen rührt wenn man mit Florrie auf die ungewisse Reise in ein unbekanntes Leben und so ganz anderes Leben geht und einem selbst das Herz schwer werden lässt, in dem Moment, da ihre Träume platzen nachdem sie alles riskiert hat. Und man atmet auf und lebt neu auf, als sie erkennt wohin ihr Herz gehört. Zwar hat London ihr eine völlig andere und schillernde Welt gezeigt, doch Cornwall hat die Wurzeln genährt und am Leben erhalten Die Charaktere sind lebendig, greifbar und real zum Leben erwacht. Sehr eindringlich dargestellt, wie die Damen der feinen Gesellschaft nur auf Geld und Ansehen bedacht sind und dann in sich zusammen sinken, wenn der Status Quo sich ändert. Es ist erschütternd wie sich in einer Krise - die von einem Familienmitglied selbst, aus Rache für die Geldgier, bewußt herbeigeführt wurde - die Gesellschaft abwendet anstatt die Ärmel hochzukrempeln und zu unterstützen. Und es ist ebenso erschütternd, das es diejenigen sind, die aus einer miesen Situation das Beste machen und für die einstehen, die sie jahrelang ebenso mies behandelt haben. Charakter ist eben keine Frage des Geldes sondern der Erziehung und der Werte, die wir vermittelt bekommen. Sind die entsprechend, können wir auch schwierigsten Situationen trotzen und das Beste daraus machen. Fazit Ein wunderschönes Buch voll Poesie, Melancholie und Lebensfreude. Heimat ist dort, wo das Herz ist und Familie sind die, die dieses Herz berühren. Unabhängig von Ansehen, Geld oder Geburt. Wer beides für sich noch nicht gefunden hat, sollte die Geschichte von Florence Grace lesen und aufmerksam in sich selbst hineinhören, dann wird man Heimat und Familie finden.
Vom armen Waisenkind zur reicher Dame
von claudi-1963 - 12.05.2017
Ihre Mutter stirbt als sie noch ein kleines Baby war und mit sieben verunglückt ihr Vater bei einem Unfall in der Mine. So wächst Florence Buckley (Florrie) in Armut aber glücklich bei ihrer Großmutter Nan in den Mooren Cornwalls als Waisenkind auf. Florrie unterstützt ihre Großmutter wo es geht und lernt dadurch bei einem Fest auch die andere Seite, nämlich Reichtum und die Familie Grace kennen. Doch wenige Jahre danach, kurz bevor ihre Großmutter sterben muss, vertraut sie Florrie ein Geheimnis an. Ihre Mutter stamme aus einer namhaften, reichen, aber auch berüchtigten Familie, nämlich der Familie Grace. Florrie ist entsetzt, aber ihre Großmutter beruhigt sie. Sie hätte Kontakt mit der Familie aufgenommen und geschrieben und Florence möge zu ihnen kommen. Fortan ändert sich nach dem Umzug alles für Florrie, eine unbekannte Familie, Reichtum, Hass und das Gefühl nicht willkommen zu sein in dieser Familie schlagen ihr entgegen. Und so wird langsam aus Florrie, eine liebreizende Florence Grace, die aber immer noch ihr Herz am rechten Fleck hat. Nur in Cousin Turlington findet sie endlich einen Freund. Nach und nach entwickeln sich immer mehr Gefühle zu dem um einige Jahre älteren Turlington. Doch Turlington wird mit dunklen Geheimnissen und vielen Problemen überschattet. Kann diese Liebe weiter bestehen? --- Meine Meinung: Tracy Rees ist mir durch ihr erstes Buch Amy Snow aufgefallen, wie schon in ihrem ersten Roman, wird auch hier die Geschichte eines verwaisten Mädchens erzählt. Das Cover ähnlich gestaltet wie schon in ihrem ersten Band passt sehr gut zum Inhalt. Auch der Schreibstil ist genauso schön und flüssig wie schon beim letzten Buch. Mit viel Liebe zu Detail erzählt es die Geschichte von Florence Buckley, später Florence Grace und ihr Lebensweg oder von Armut zum Reichtum könnte man auch sagen. Doch dieses junge Mädchen muss vieles erdulden und ertragen, Armut, Ablehnung, Enttäuschung, Verlust der Großmutter ihrem letzten Halt, aber auch Liebe und Freundschaft. Schön fand ich den letzten Rat der Großmutter: Denk immer dran, das Leben ist mächtiger und geheimnisvoller, als wir auf dieser Erde uns dies vorstellen können. Es gibt immer verborgene Pfade, die uns anziehen und stärkere Winde, die uns treiben, als wir begreifen können. Nimm das als Trost, wen du welchen brauchst und denke immer daran, dass du eine Begabung hast. (Auszug aus dem Buch) Für mich war es eine unterhaltsame, emotionale Geschichte, die mich in das England der früheren Jahre versetzt hat. Trotzdem das Buch an manchen Stellen etwas lang erscheint, bekommt es von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Florence zwischen zwei Welten
von Anonym - 07.05.2017
Covergestaltung: Das Cover finde ich einfach bezaubernd, auch sehr passend zum Inhalt. [ Das Mädchen, der Weg, der Hintergrund. Die Rückseite ist ebenfalls schön gestaltet, der Text ist dem Bild angepasst. Die Farben wirken angenehm und die Schriftwahl wirkt elegant. Schön ist auch, das Farbe aus dem Bild im Buchtitel aufgenommen wurde. Inhalt und eigene Meinung: Von der Autorin Tracy Rees habe ich bisher nur diese Geschichte gelesen. Ihre Art zu schreiben finde ich einfach toll und sehr gelungen. Der Schreib- und Erzählstil ist leicht, flüssig und angenehm zu lesen. "Amy Snow" hat viele positive Bewertungen und möchte ich ebenfalls noch lesen. Florrie, eigentlich Florence wohnt und lebt bei ihrer Großmutter Nan - ihre Eltern sind früh gestorben, ihre Mutter bei der Geburt und ihr Vater als sie gerade acht Jahre alt war. Ihre Familie ist ihr sehr wichtig! Sie leben sehr ländlich, nach Cornwall. Sie liebt die Natur und das Moor das nicht weit ist. Außerdem arbeitet sie viel, besitzt nur wenig und ist sehr bescheiden, mit ihren Freunden und ihrer Familie aber sehr glücklich. Das sie durch ihre Mutter der wohlhabenden Familie Grace angehört, erfährt sie erst kurz vor dem Tod ihrer geliebten Großmutter. Florence ist nun Weis, wird aber von ihrem Großvater aufgenommen. Das Leben dort in der Stadt ist für sie ganz anders, ihr fehlt die Natur und das Gefühl von Freiheit. Es ist eine andere Welt, aber zum Glück sind da Rebecca, ihre Freundin und ihr Cousin Turlington¿ Den Einstieg in die Geschichte empfand ich als leicht und die Charaktere wurden auch toll beschrieben und individuell. Generell wurde alles schön bildlich dargestellt und erzählt. Die ganze Geschichte klingt wie ein Märchen. Historische Romane lese ich seltener aber gerne und insgesamt hat dieses Buch mich begeistert und kann es nur weiterempfehlen.
Die zwei Leben der Florence Grace
von nasa - 03.05.2017
Nachdem ich "Die Reise der Amy Snow" verschlungen habe, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Allerdings muss ich sagen das mich die Autorin Tracy Rees mit "Die zwei Leben der Florence Grace" nicht ganz überzeugen konnte. Stellenweise war das Buch langatmig und man hätte einiges auf weniger Seiten zusammenraffen bzw. einiges auch komplett weg lassen können. Langweilig wurde es allerdings nie wirklich auch wenn es an Spannung fehlte. Die Waise Florrie Buckley wächst bei ihrer Großmutter in Cornwall auf. Sie sind zwar arm und haben ein arbeitsreiches Leben sind aber trotzdem glücklich. Kurz vor dem Tod der alten Frau offenbart sie Florrie ein Geheimnis. Florrie gehört der reichen Grace Familie in London an. Nachdem Tod von Forries Großmutter reist sie nach London um dort als Florence Grace zu leben. Allerdings wird sie nur widerwillig aufgenommen wird und ein ganz neues Leben auf sie wartet. Sie füllt sich weder in London noch in der Familie geborgen, bis ihr Charismatische Cousin Turlington auftaucht. Die beiden verbindet mehr als nur eine Freundschaft, aber Turlington hat ein dunkles Geheimnis. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, man findet sich schnell ins 19 Jahrhundert ein. Durch den Icherzähler von Florrie erfährt man ihre Geschichte quasi aus erster Hand. Auch schafft es die Autorin Kleider, Häuser und Gegenden authentisch wiederzugeben. So entstand ein schönes Bild im Kopf von den Handlungen. Schön zu sehen war wie sich Florrie entwickelt hat und ihren Weg gefunden hat. Sie musste tiefen und höhen durchstehen und daran ist sie gewachsen. In dem Roman von Tracy Rees steht das 19 Jahrhundert im Mittelpunkt, so lernen wir durch die Geschichte die verschiedensten Gesellschaftsschichten kennen. Man erfährt dass das Leben das Florrie anfangs führte sehr anstrengend war und später durch die gehobene Stellung der Grace einfacher wurde. Man sieht die Arroganz der Reichen gegenüber der ehrlichen Lebensweise der einfachen Leute gegenüber gestellt. Die 460 Seiten lassen sich schnell und flüssig lesen. Mir persönlich fehlte es etwas an Spannung und war am einigen Stellen zu langatmig.
Die zwei Leben der Florence Grace
von CanYouSeeMe - 27.04.2017
Der Schreibstil der Autorin konnte mich bereits auf der ersten Seite fesseln und hat mich völlig in den Bann gezogen. Die Sprache passt gut zur Szenerie und den Charakteren und passt sich diesen an. Die Handlung ist sehr ausufernd, der Abschnitt, den man als Leser aus Florries Leben zu Lesen bekommt, ist sehr lang zieht sich von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Gerade diese lange Zeitspanne ermöglicht es, die Protagonistin kennen zu lernen und ihr beim Heranwachsen und Reifen über die Schulter zu schauen. Es ist der Autorin gut gelungen, diese lange Spanne dazustellen, ohne dass es öde oder vorhersehbar wurde. Die Handlung ist aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, so dass auch einige persönliche Gedanken den Weg zum Leser finden. Die Darstellung der Charaktere ist sehr lebendig und facettenreich, nicht nur Florrie wurde wie lebendig, auch viele Nebencharaktere sind sehr detailliert beschrieben worden, so dass ich zu allen ein gutes Bild im Kopf hatte. Insgesamt hatte ich viel Vergnügen mit diesem doch eher dicken Buch und habe mich sehr selten mit abschweifenden Gedanken erwischt - der Spannungsbogen ist gut gemacht.
Eine eher ruhige und gefühlvolle Geschichte
von Ameland - 24.04.2017
Florrie, die schon früh ihre Eltern verloren hat, führt mit ihrer Großmutter ein hartes und entbehrungsreiches Leben in Cornwall. Sie ist sehr naturverbunden und liebt das Moor über alles. Als ihre Großmutter stirbt, kommt sie zu ihrer reichen aber bis dato unbekannten Familie nach London, die sie nicht gerade bereitwillig aufnimmt. Es ist interessant zu beobachten wie sich Florrie nach und nach in Florence verwandelt. Findet sie zu Beginn noch, dass ihre neue Familie von allem zu viel hat - zu viel Essen, zu viel Kleidung - gewöhnt sie sich nach und nach daran und übernimmt den Lebensstil weitestgehend. Während der ganzen Zeit verlässt sie jedoch die Sehnsucht nach ihrer Heimat mit den weiten Mooren nicht. Die Person der Florrie ist sehr gut dargestellt. Ihre innerliche Zerrissenheit zwischen Heimweh, Loyalität und Pflichtgefühl zur Familie; Sehnsucht und Heimlichtuerei bis zur Lüge was ihre große Liebe angeht, ist durchweg fühlbar. Die übrigen Charaktere sind ebenfalls sehr authentisch in ihrem Tun und Handeln. Die bildhafte Beschreibung lassen die Lebensumstände im 19. Jahrhundert lebendig werden. Erzählt wird aus Sicht von Florrie in einem angenehmen und gut zu lesenden Schreibstil. Meiner Meinung nach setzt das Cover den Inhalt der Geschichte sehr gut um. Auf der Vorderseite sieht man die Toreinfahrt mit Florence im Vordergrund und den prachtvollen Familiensitz im leichten Dunst im Hintergrund. Auf der Rückseite ist nur noch die Toreinfahrt zu sehen. Mir hat es trotz einiger kleiner Längen im Verlauf der Geschichte gut gefallen. Besonders das Ende, das aufzeigt wie wenig an materiellen Gütern man wirklich zum Glücklichsein benötigt, fand ich sehr gelungen.
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