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Ewald Balser. Mit CD als Buch
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Ewald Balser. Mit CD

(1898-1978). Theater, das berührt, verführt und verändert. 1. , Aufl. 150 Abbildungen.
Buch (gebunden)
"Ich werde es Euch zeigen, Ihr werdet Euch noch wundern, ich werde einmal etwas ganz Besonderes!", kündigte Ewald Balser als Kind seiner Familie an. Dafür erntete er Spott und Prügel zur Abhärtung. Denn damals, an der Wende zum 20. Jahrhundert, konnt … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Ewald Balser. Mit CD
Autor/en: Ursula Cerha

ISBN: 3205771850
EAN: 9783205771852
(1898-1978). Theater, das berührt, verführt und verändert.
1. , Aufl.
150 Abbildungen.
Boehlau Verlag

Juli 2004 - gebunden - 320 Seiten

Beschreibung

"Ich werde es Euch zeigen, Ihr werdet Euch noch wundern, ich werde einmal etwas ganz Besonderes!", kündigte Ewald Balser als Kind seiner Familie an. Dafür erntete er Spott und Prügel zur Abhärtung. Denn damals, an der Wende zum 20. Jahrhundert, konnte sich eine arme deutsche Arbeiterfamilie ein Kind mit realitätsfernen Flausen nicht leisten.

Doch er schaffte es und wurde ein berühmter, mit Auszeichnungen und Ehren überschütteter Bühnen- und Filmschauspieler. Gefördert von den Herren des "Literarischen Kränzchens" in Elberfeld, erkannte er die Bedeutung der Sprache "als Mittlerin des Geistes und der Seel" und für einen sozialen Aufstieg. Die große Luise Dumont am Düsseldorfer Schauspielhaus und Otto Falckenberg an den Münchner Kammerspielen waren u. a. seine kongenialen Lehrer. Sein Durchbruch am Burgtheater, dem er dann 50 Jahre angehörte, gelang erst durch die Unterstützung Alma Mahler-Werfels.

Als besonderen Meister der Sprache wünschten sich ihn viele Dichter für Uraufführungen und Lesungen ihrer Werke, wie Arthur Schnitzler, Gerhart Hauptmann, Carl Zuckmayer, Franz Theodor Csokor, Anton Wildgans, Josef Weinheber, Josef Wenter, Frank Thieß, J. B. Priestley u. a. Ewald Balser spielte an allen bedeutenden deutschsprachigen Bühnen, nahezu alle großen klassischen Rollen. In schwierigen beruflichen, privaten und politischen Phasen seines Lebens war das Schauspiel seine "Therapie".

In der Zeit des Nationalsozialismus - des "Theaters als Narkotikum" - setzte er Zeichen des geistigen Widerstandes. Unter anderem wird unvergessen bleiben, wie er in einer "Don Carlos"-Aufführung am Deutschen Theater in Berlin zum anwesenden Josef Goebbels "Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!" so beziehungsvoll sprach, dass das Publikum der Aussage mit tumultartigen Reaktionen zustimmte.

Er war ein Mann voller künstlerischer Skrupel und Zweifel. Das machte ihn groß. Später wollte er sich nicht jeder Deutung, jedem Regiestil und Einfall bei der Interpretation von Klassikern unterwerfen und eroberte sich noch im Alter ein neues Fach.
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