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Das Haus meiner Eltern hat viele Räume

Vom Loslassen, Ausräumen und Bewahren.
Buch (gebunden)
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Das Elternhaus. Es ist zu groß geworden für die alten Eltern. Es steht vielleicht sogar weit weg vom Leben, Lieben und Arbeiten der Kinder, die in der Mitte des Lebens genug mit sich selbst zu tun haben - und jetzt doch entscheiden müssen: Was machen … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Haus meiner Eltern hat viele Räume
Autor/en: Ursula Ott

ISBN: 3442758246
EAN: 9783442758241
Vom Loslassen, Ausräumen und Bewahren.
Btb

11. März 2019 - gebunden - 190 Seiten

Beschreibung

Das Elternhaus. Es ist zu groß geworden für die alten Eltern. Es steht vielleicht sogar weit weg vom Leben, Lieben und Arbeiten der Kinder, die in der Mitte des Lebens genug mit sich selbst zu tun haben - und jetzt doch entscheiden müssen: Was machen wir mit dem Ort unserer Kindheit? Wie verabschieden wir die Heimat in Würde? Was hat für uns als Familie wirklich noch einen Wert und was muss weg?

Portrait

Ursula Ott, Jahrgang 1963, ist Chefredakteurin des Magazins »chrismon«. Sie ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München und arbeitete u.a. als Gerichtsreporterin bei der »Frankfurter Rundschau«, als Autorin und Kolumnistin bei der »Woche«, »Brigitte« und »Sonntag aktuell« sowie als freie Autorin für Radio und Fernsehen. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher über Familie, Kinder und Gesellschaft. Ursula Ott lebt in Frankfurt am Main.
Bewertungen unserer Kunden
Ein kleiner Wegbegleiter für das Unvermeidliche
von lovelytesting - 23.04.2019
Als ich die Buchbeschreibung las, fühlte ich, dass mir dieses Buch eine kleine moralische Unterstützung bieten kann. Denn genau wie die Autorin befinde ich mich an dem Punkt, an dem die Mama zu alt wird, um das große Haus und den Garten in Schuss zu halten. So viele Kilometer und ein eigenes, voll ausgefülltes Leben, trennen uns. Ich hätte meine Mutter gerne etwas näher bei mir, und sie, behütet in einer pflegeleichten Wohnung, wo sie statt Sorge und Kummer neue Hobbys für sich entdecken kann. Doch wie überzeugt man seine Mutter, das mühevoll abbezahlte Haus aufzugeben, hatte man doch für die eigenen Kinder andere Pläne damit. Genau vor dieser Aufgabe stand die Autorin. In Ich-Perspektive schildert sie alle Höhen und Tiefen, die mit der Aufgabe des eigenen Elternhauses in Verbindung stehen. Die Tränen und Erinnerungen, die zurückgelassen werden um anderen Menschen ein neues Zu Hause zu geben mit anderen Erinnerungen. Schön fand ich auch die Erfahrung der Mutter, wie der Umzug von ihr erlebt und verkraftet wurde. Für mich ein wirklich schöner und tröstlicher, wenn auch trauriger Begleiter, da noch alles vor mir liegt. Der Schreibstil ist einfach und gu strukturiert, ich konnte mit der Autorin sehr mitfühlen. Für mich ein sehr empfehlenswertes Buch, denn früher oder später wird die meisten Menschen diese Entscheidung bevorstehen.
Ein wichtiges Stück Heimat
von a.n. - 21.04.2019
Wie viel Persönlichkeit kann sich in Dingen verbergen? Muss man ein schlechtes Gewissen haben, wenn man die elterlichen Sachen nicht immer mit ebensolcher Ehrfurcht und Verbundenheit behandelt? Wie fühlen sich die Betroffenen wirklich? Ist es doch ein einschneidender Lebensabschnitt, über den man weder gern offen spricht, noch im Vorfeld gern nachdenkt. Vieles spielt sich im Verborgenen, tief im Inneren ab und wird vor sich her geschoben, so lange es nur geht. Freud, Leid, Trauer, Wehmut, Loslassen. Emotionen, unerwünschte Realitäten und Erinnerungen zwischen "das Leben muss weiter gehen", obwohl die Welt für einen selbst doch irgendwie stehen bleibt oder sich zumindest langsamer zu drehen scheint. Ursula Ott teilt ihre Erfahrungen und Gefühle mit uns. Und das auf eine sehr innige und direkte Art und Weise, die Vertrauen weckt, Verständnis gibt, sodass diese Phase für einen selbst noch einmal durchlebt wird. Für mich ist diese Lektüre zwischen Roman und Sachbuch eine die eigene Unruhe nehmende innere Vorbereitung, wenn ich einmal durch die Räume im Haus meiner Eltern gehen muss. Ein "letzter" Gang, den man nicht allein gehen sollte. Denn der Auszug / das Leeren an sich ist auch immer nur eine Etappe auf deinem langen Davor und Danach. Wie die Kapitelübersicht verrät, werden auch eben diese Aspekte nicht außer Acht gelassen. Hierfür lässt die Autoren u. a. auch Experten zu Wort kommen und gibt uns weiterführende Literaturvorschläge mit an die Hand. Ein gelungener und hilfreicher Ratgeber - von Mensch zu Mensch.
Loslassen, hilfreicher Ratgeber anhand einer persönlichen Geschichte. Berührend.
von dieschmitt - 16.04.2019
Zum Inhalt: Was macht man mit dem eigenen Elternhaus, wenn die Entscheidung ansteht? Verabschiedet man sich? Was macht man mit all den Dingen, die dort noch zu finden sind? Welche hebt man auf und welche nicht? Meine Meinung: Was bindet uns an die Gegenstände unserer Kindheit? Oder die des Lebens der Eltern? Und was verbindet Kinder und Eltern? Brauchen wir die um uns zu erinnern? Heben wir alles auf, oder nur Teile, oder gar nichts? Die Autorin nimmt die Leser mit auf ihre eigene Reise in ihr Elternhaus. Dort ist sie mit ihrer Mutter gemeinsam dabei das Elternhaus leer zu räumen. Auf dieser Reise erfährt man viel über die Generation, die der Autorin angehört. Dies fängt an bei Einstellungen, zieht sich über Erziehungsmethoden und das Leben in dieser Zeit. Ein Thema das tief geht, daher geht auch das Buch tief, finde ich. Trotz diesen doch nicht ganz einfach Themas bietet die Autorin ein sehr gut lesbares Buch. Dank des detaillierten Schreibstils hat man mitunter den Eindruck dabei zu sein. Wer tiefer in verschiedene Aspekte einsteigen will, findet zahlreiche Tipps. Da dieses Buch sich aber auch allgemein mit dem Thema "Loslassen" beschäftigt, ist es meiner Meinung nach für alle geeignet. Denn es kann durchaus Sinn machen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen bevor man selbst tätig werden muss. Alles in allem ein rundes und schönes Buch, das anhand einer persönlichen Geschichte aufarbeitet. Fazit: Loslassen, hilfreicher Ratgeber anhand einer persönlichen Geschichte. Berührend.
Kein direkter Ratgeber, sondern eher Erfahrungsbericht
von kindder80er - 09.04.2019
Die Autorin ist Jahrgang 1963 und berichtet hier von ihren eigenen Erfahrungen. Natürlich ist es für jeden anders, aber meistens schwer, wenn man sich mit der Situation konfrontiert sieht, das Elternhaus aufgeben und ausräumen zu müssen. Man kollidiert schließlich mit seiner eigenen Vergangenheit. Darüberhinaus kann es passieren, dass man Familiengeheimnisse aufdeckt, die man lieber nicht gewusst hätte, wie z.B. dass Opa vielleicht doch ein Nazi war, respektive bei der jüngeren Generation eine Stasi-Vergangenheit vorliegt. Auf Grund des Alters der Autorin wird auf die Zeit des Dritten Reiches eingegangen. Mir gefällt der ruhige, unaufgeregte Schreibstil. Er beschreibt sehr gut wie es ist, sich von alten Sachen zu trennen, auch wenn sie schon jahrzehntelang auf dem Dachboden verstauben. Man brauchte die Sachen nicht mehr, hat sie nicht mehr in der Hand gehabt, sie fehlten einem auch nicht, aber es war ein gutes Gefühl zu wissen, dass sie noch irgendwo waren. Die Konfrontation mit ihnen weckt starke Emotionen - positiv, manchmal negativ, aber immer mit einer Art Wehmut. Gut ist, wenn man wie die Autorin, ein Jahr Zeit hat, um die alten Dinge aufzuräumen. Ein Ratgeber ist das Buch aber nicht, denn dazu ist die Situation zu individuell. Trotzdem hat mich die Erfahrung der Autorin sehr berührt und ich konnte ein paar Tipps mitnehmen. Empfehlenswert!
Loslassen - ein langer Prozess
von schliesi - 06.04.2019
Inhalt und meine Meinung: Ursula Ott erzählt in ihrem Buch den langen Weg ihr Elternhaus auszuräumen, ihre Mutter gut unterzubringen und schließlich das Haus zu verkaufen. Was sollte man in dieser Situation bewahren und was loslassen - ein langer und sicherlich emotional schwieriger Prozess. Das Buch hat mir gut gefallen, denn es beschreibt in klaren und einfachen Worten das Leben wie es wirklich ist. In dieser Situation stehen so viele Menschen, jeder geht vermutlich anders damit um. Ich habe mich beim Lesen oftmals wiedergefunden. Besonders gut gefallen haben mir die Tipps, Anregungen und Ratschläge, hier kann bestimmt jeder Leser den eigenen Weg mit dieser Situtation umzugehen finden. Die 13 Kapitel sind strukturiert und übersichtlich gegliedert und beschäftigen sich damit, wie man damit umgeht wenn die Eltern nicht mehr im eigenen Haus wohnen bleiben können und man vor der Entscheidung steht, dass Elternhaus zu verkaufen. Wie bewahrt man die vielen Erinnerungen, was kann man weggeben, was sollte man bewahren. Ich empfehle das Buch gerne an Menschen in dieser Situation weiter.
Emotionaler Erfahrungsbericht
von Anonym - 31.03.2019
Ich habe mich auf dieses Buch beworben hatte aber leider kein Glück. Da mich das Thema Elternhaus verwalten und verkaufen, aussortieren etc. momentan selbst betrifft, habe ich mir vor 2 Wochen am Erscheinungstag das Buch selbst gekauft. Ich hatte eher ein trockenes Sachbuch (jedoch mit nützlichen Tipps) erwartet. Ich wurde jedoch (positiv) überrascht. Die Autorin beschreibt im Buch ihre eigene Geschichte und den schmerzhaften Prozess ein Haus aufzugeben und eine neue Bleibe für die Eltern zu finden. Mit kleinen Anekdoten gespickt wurde dieses Buch angenehmer zu lesen als ich es für möglich gehalten hätte. Die Gestaltung des Buches spricht mich auch sehr an und für ein Sachbuch ist diese völlig in Ordnung. Der Schreibstil war einfühlsam und prägnant, mir hat es Spaß gemacht zu lesen und ich habe mir einiges angestrichen.
Abschied vom Haus
von buchleserin - 31.03.2019
Ursula Ott schreibt hier über ein sehr emotionales Thema. Das Haus ihrer Eltern soll verkauft werden. Alle in der Familie wissen, der Hausverkauf ist besser für die Mutter, doch alle hängen an dem Haus. Auch für die Kinder ist es sehr schwer, diese alte Heimat aufzugeben. Ein Jahr lang wurde aufgeräumt. Frau Ott und ihre Schwester haben der Mutter beim Umzug und beim Aussortieren geholfen. Einiges aus der Beschreibung der Einrichtung kam mir doch sehr bekannt vor. Einige Sachen stehen auch im Haus meiner Eltern. In unserer Familie wird auch nach und nach schon aussortiert und sich bereits schon von einigen Dingen verabschiedet. Was kann man loslassen und ausräumen und was sollte man aufbewahren? Mein Mann hat das Ganze schon mitgemacht. Ihm ist alles sehr schwer gefallen. Auf mich wird das Thema wohl auch noch zukommen. Loslassen, ausräumen, behalten, das ist ja nicht für jeden so einfach. Ein paar Tipps fand ich ganz hilfreich. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es sammelt sich wirklich viel zu viel Zeug an im Leben und man sollte immer mal etwas aussortieren. Oft fehlt jedoch die Zeit, Sachen in Ruhe durchzusehen. Man will ja nicht alles einfach wegschmeißen. Das sorgfältige Sortieren, manches verkaufen, spenden, wegwerfen und von Dingen Abschied nehmen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Man sollte sich jedoch immer mal die Zeit nehmen, nach und nach etwas auszusortieren, damit die Kinder sich später nicht mit so viel Krempel befassen müssen. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Dient der emotionalen Aufarbeitung einer ganzen Generation
von Anonym - 30.03.2019
Nun zu meiner Rezension von "Das Haus meiner Eltern hat viele Räume" der Autorin Ursula Ott. Bei dem Sachbuch mit der ISBN 978-3-442-75824-1, handelt es sich um mehr einen Erfahrungsbericht. Als um einen Ratgeber. Dies find ich ein wenig schade. Die Autorin beschriebt den eigene Weg den ihre Familie gegangen vom Entschluss das Elternhaus aufzugeben, zum Probewohnen in einer altersgerechten Wohnung der Mutter und dem abschließenden Termin beim Notar. Welche Gefühle gibt es? Was macht man mit all den Dingen? Was macht ein Haus kalt und was warm? Welche Thematiken werden dabei aufgedeckt. Da die Autorin Jahrgang 1963 ist geht es hauptsächlich um Geheimnisse aus dem dritten Reich, das Erbe der Kriegsenkel und die Generation der Babybommer. Im Buch gibt es zu dieser Thematik noch eine eigene Literatarliste die ich sehr praktisch und wertvoll finde. Mit dem Thema werde ich mich weiter beschäftigen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass noch ein wenig auf die Stasi eingegangen wird. Das Buch spricht vorrangig Menschen aus Westdeutschland an aus der Babyboomer Generation. Als ostdeutsches Kind nach der Wende fand ich recht wenige Berührungspunkte mit mir selbst. Zudem hätte ich mir auch einen kleinen Exkurs für Wohnungen gewünscht. Bei einer großen Wohnung kann sich genauso viel Besitz angesammelt haben wie in einem kleinen Haus. Bei Eigentumswohnungen lässt sich auch nicht einfach der Mietvertrag kündigen¿ Positiv ist das ABC der Dinge, also wie kann ich was entsorgen/wieder an den Mann bringen. Es hilft tatsächlich beim Auflösen des Haushaltes. Kurzum eine tolle Buchidee, mit einem modernen Thema und dient der emotionalen Aufarbeitung einer ganzen Generation. Dafür gibt es 4 von 5 Sternen.
Ein recht persönlicher Ratgeber, der einige interessante Gedanken und Tipps bere
von sommerlese - 30.03.2019
Ursula Ott stellt uns ihr Sachbuch Das Haus meiner Eltern hat viele Räume im btb Verlag vor. Auch wenn man am Elternhaus hängt, geht das Leben manchmal Wege, die uns vorschreiben von geliebten Erinnerungen Abschied zu nehmen. Damit ergeben sich auch Möglichkeiten für die Bewohner, einen neuen Anfang zu starten. Doch was macht man mit der Einrichtung, den gesammelten Lebensbegleitern, Büchern, Sammlungen, geerbten Kunstgegenständen,Vasen, Geschirr und vielen anderen Dingen? Von was kann man sich besser trennen und was bewahrt man sich auf? Einen alten Baum verpflanzt man nicht! Das ist eine Aussage, die heute nicht mehr unbedingt Geltung hat. Manchmal braucht der Baum einfach nur neue Umgebung, frische Erde und Hilfestellung, um wieder neu austreiben zu können. Der Baum braucht einfach ein bißchen Zeit. Er braucht Zuwendung, er braucht Luft und Nahrung,... Zitat Seite 34 Die Journalistin Ursula Ott hat eine betagte Mutter, die nun ihr Haus verlassen soll, um näher bei ihren Töchtern wohnen zu könnnen. Das Elternhaus wird deshalb verkauft und für Ursula Ott steht das große Ausräumen an. Es ist nicht so einfach, sich von diesem Stück Heimat zu trennen. Aber welche Gegenstände haben für die Familie wirklich einen Wert? Sie beschreibt, wie man vorgehen kann, gibt ihre Erfahrungen weiter und erklärt auch, warum wir nicht alles sammeln müssen. Sie gibt Tipps, welche Einrichtungsgegenstände man auch gut weitergeben kann und wo man das Aussortierte lassen kann. Es gibt einige Wohltätigkeitsorganisationen, bei denen man anfragen kann, welche Dinge sie benötigen oder gebrauchen können. In diesem Buch bringt Frau Ott private Erlebnisse unterhaltsam mit ein. Man erlebt Probleme innerhalb der Familie mit, sieht, welche Konflikte sich um Gesammeltes ranken können und überlegt gleichzeitig, was man selbst tun würde. Es ist in gewisser Weise ein Ratgeber entstanden, der Fragen aufwirft und machbare Möglichkeiten dann mit einigen Hilfestellungen aufzeigt. Es fließen auch Gespräche mit Psychologen und Anwälten ein, diese Ansätze und Überlegungen bereichern das eigene Empfinden über die Loslösung vom Elternhaus. Münzen, Briefmarken, Familienbibeln, Bücher, Sammelgeschirr und die Diasammlung, hier wird beim Lesen klar, diese Gegenstände füllten mehrere Leben mit Inhalten. Doch muss man das alles behalten, woran hängt man noch und was kann weg? Wohin mit Werkzeug, Teppichen und Haushaltsgeräten? Zu diesen Themen gibt es ein übersichtliches und hilfreiches ABC der Dinge . Am Ende des Buches findet man weiterführende Literatur, die sich auch mit der Generation Kriegskinder befasst. Diese Generation hält durch ihre Kriegserfahrungen fest an Besitz, sie möchte bewahren, was die Familie erworben hat. Dieses Buch zeigt hilfreiche Tipps, bringt persönliche Erfahrungen und Gedanken der Autorin ein und lässt dem Leser die Möglichkeit, sich selbst eine Meinung zu diesem Thema zu bilden. Denn auch erwachsenen Kindern fordert der Abschied und das Loslassen vom Elternhaus einiges ab. Das Haus meiner Eltern hat viele Räume ist kein trockener Ratgeber, hier gibt die Autorin mit persönlicher Note Vorschläge und hilfreiche Tipps für dieses nicht ganz einfache Thema.
Sehr persönlich geschriebener Ratgeber
von Curin - 28.03.2019
Wenn das Elternhaus verkauft werden soll oder man selbst einen Umzug plant, muss meistens neben vielen anderen Arbeiten entschiedenen werden, was behalten und was weggeben wird. Auch die Journalistin Ursula Ott hat dies erlebt und gibt in diesem Buch ihre Erfahrungen weiter. Frau Ott hat hier nicht einfach nur einen Ratgeber geschrieben, sondern erzählt ganz persönlich davon, wie sie ihre Mutter dabei unterstützt hat, dass Haus zu verkaufen. Auch wenn man selbst gar nicht zur Zielgruppe des Buches gehört, kann man sich darin ein Stück weit wieder finden. Ich denke jeder, der schon einmal bei einem Umzug geholfen hat, kennt die Problematiken, die hier geschildert werden. An bestimmten Dingen hängt man einfach und man will sie nicht weggeben oder man will sie wenigstens noch verkaufen oder verschenken, doch oft können selbst Wohltätigkeitsorganisationen nicht mehr alles annehmen. Mir hat bei diesem Buch gleich sehr gefallen, dass Frau Ott konkrete Erlebnisse erzählt. So berichtet sie zu Beispiel vom Besuch in einem Sozialkaufhaus, wo die Kristallvasen ihrer Mutter abgegeben werden konnten. Auch schreibt sie gut lesbar und hat nicht einfach einen Schritt für Schritt Ratgeber entworfen, sondern gibt kleine Hilfestellungen und zeigt, wie es bei ihrer Familie war. Am Ende des Buches gibt es noch ein Anhang, wo Frau Ott nochmal auf konkrete Dinge wie alte Münzen, Briefmarken, Bücher usw. eingeht und zeigt, wie und wo man diese noch abgeben kann. Insgesamt ist ,,Das Haus meiner Eltern hat viele Räume ein hilfreicher und sehr persönlich geschriebener Ratgeber, der wirklich den einen oder anderen Tipp bereit hält. Ich empfehle das Buch hier sehr gerne weiter.
ein emotionaler Ratgeber
von Birgit Becker - 25.03.2019
Ursula Ott greift in ihrem Buch Das Haus meiner Eltern hat viele Räume ein sehr emotionales Thema auf. Mit dem Ausräumen des Elternhauses und mit der neuen Unterbringung der eigenen Eltern werden viele Menschen im Laufe ihres Lebens konfrontiert. Ursula Ott ist es gelungen einen tollen Ratgeber zu schreiben. Er handelt vom Loslassen, Ausräumen und um Erinnerungsstücke. In Erzählform erleben wir mit, wie Frau Ott das Haus ihrer Kindheit leert und ihrer Mutter eine neue Heimat gibt. Da ich im gleichen Alter bin wie Frau Ott, und auch eine Mutter von 80 Jahren habe, die noch alleine in unserem großen Haus wohnt, konnte ich mich gut in ihre Situation hinein versetzen. Viele Überlegungen konnte ich auch auf mich selbst beziehen. Das Buch weckt viele Erinnerungen an die Kindheit und gibt viele Denkanstöße zum Thema. Der Schreibstil ist humorvoll und spritzig . Es macht Freude dieses Buch zu lesen, obwohl es ein ernstes Thema ist. Gut gefallen hat mir auch das ABC des Aussortierens. Was mache ich z. B. mit den Dias, wohin mit Mamas Pelzmantel, was passiert mit den Münzen usw. Am Ende gibts noch Literaturtipps zum Thema, die hilfreich sein können. Alles in allem ein tolles Buch, das sich zu lesen lohnt.
ein emotionaler Ratgeber
von Birgit Becker - 25.03.2019
Ursula Ott greift in ihrem Buch Das Haus meiner Eltern hat viele Räume ein sehr emotionales Thema auf. Mit dem Ausräumen des Elternhauses und mit der neuen Unterbringung der eigenen Eltern werden viele Menschen im Laufe ihres Lebens konfrontiert. Ursula Ott ist es gelungen einen tollen Ratgeber zu schreiben. Er handelt vom Loslassen, Ausräumen und um Erinnerungsstücke. In Erzählform erleben wir mit, wie Frau Ott das Haus ihrer Kindheit leert und ihrer Mutter eine neue Heimat gibt. Da ich im gleichen Alter bin wie Frau Ott, und auch eine Mutter von 80 Jahren habe, die noch alleine in unserem großen Haus wohnt, konnte ich mich gut in ihre Situation hinein versetzen. Viele Überlegungen konnte ich auch auf mich selbst beziehen. Das Buch weckt viele Erinnerungen an die Kindheit und gibt viele Denkanstöße zum Thema. Der Schreibstil ist humorvoll und spritzig . Es macht Freude dieses Buch zu lesen, obwohl es ein ernstes Thema ist. Gut gefallen hat mir auch das ABC des Aussortierens. Was mache ich z. B. mit den Dias, wohin mit Mamas Pelzmantel, was passiert mit den Münzen usw. Am Ende gibts noch Literaturtipps zum Thema, die hilfreich sein können. Alles in allem ein tolles Buch, das sich zu lesen lohnt.
Einfühlsam und hilfreich
von Rosmarin - 25.03.2019
Ursula Ott erzählt in "Das Haus meiner Eltern hat viele Räume" sehr offen und berührend, wie sich ihre betagte Mutter, auch auf anraten ihrer Töchter, entscheidet, den Weg in ein betreutes Wohnen zu wagen. Ich denke, dieses Buch wird im Moment wahrscheinlich alle Jahrgänge so um 1959 bis 1965 ins Herz treffen, aber auf jeden Fall alle Leser, die sich mit dem Tod der Eltern schon auseinandersetzen mussten. Es ist eine sehr erschütternde Erfahrung, man muss mit Trauer und Verlust fertig werden und wenn man dann noch ein Haus oder eine Wohnung auflösen muss, in der man seine glückliche Kindheit verbracht hat, jeder Gegenstand daran erinnert, verdoppelt sich der Schmerz. Ursula Ott beschreibt sehr liebevoll und einfühlsam, wie es gelingen kann, von den Dingen Abschied zu nehmen. Beispielsweise macht sie humorvoll darauf aufmerksam, dass Haushaltsartikel wie auch Möbel und Wohnaccessoires in der Zeit des Wirtschaftsbooms nach dem Krieg den Markt überschwemmten. Jeder war bemüht, sein Heim so schön wie möglich zu machen. Was man als Kind liebte, waren also keine Unikate. mit diesem Wissen kann man vielleicht eher loslassen. Mir hat das Buch im Nachhinein noch geholfen; es enthält viele, sanfte Ratschläge und Erklärungen, die nachdenklich machen, aber völlig einleuchtend sind. Mit dem psychologischen Hintergrund vor Augen versteht man sich selber besser. Ursula Ott erzählt sozusagen meine eigene Geschichte und ich habe viel lehrreiches daraus mitgenommen. Ein Buch, das ich sicher noch einmal lesen werde und welches ich jedem, der sich in dieser Situation befindet, wärmstens empfehlen kann!
Mehr als ein Sachbuch
von inya - 24.03.2019
Dieses Sachbuch hat mich wirklich überrascht. In diesem Buch schildert die Autorin sehr intim, wie es für sie, ihre Schwester und ihre Mutter war ihr Elternhaus zu verkaufen und welche Schritte man dafür gehen muss. Doch nicht nur hier gibt sie Tipps und bindet viele interessante Informationen ein, wie das Museum der Dinge in Berlin, sondern beschäftigt sich auch mit ihrer Generation. Die Kinder der Kriegsgeneration, welche Traumata ihre Eltern verarbeiten mussten und welche Umbrüche zu ihrer Jugendzeit stattfanden. Es ist wirklich sehr interessant wie die Autorin mit einem feinen Gespür und psychologischer Analyse an das Thema der Familiengeschichtsaufarbeitung herangeht und dabei die Geschichte ihrer Familie erzählt. Es war zwar von der Grundthematik her nicht viel Neues in dem Buch enthalten, aber es war trotzdem sehr interessant und spannend Einblicke in diese Generationen zu erhalten und ihren Umgang mit dem Älterwerden und den Erinnerungen.
Der Unterschied zwischen warmen und kalten Dingen
von dear_fearn - 20.03.2019
Ursula Ott erzählt von ihrer 87-jährigen Mutter, die ihr Haus in Ravensburg verkauft und in eine Wohnung nach Stuttgart, näher zu ihren beiden Töchtern, zieht. Der Vater ist viele Jahre tot, die Mutter allein, nach einigen Unfällen steht der Beschluss fest. Einfach ist dieser Entschluss für keine der Frauen, es fließen viele Tränen. Die Trauer über den Abschied vom Zuhause ist groß - jetzt heißt es, erwachsen zu werden. Der schützende Unterschlupf ist endgültig weg. Ursula Ott beschreibt sehr gelassen und mit Witz die Entscheidungen und Herangehensweisen an das Ausräumen des Hauses. Dinge wegzuwerfen fühlt sich falsch an, aber niemand braucht zwei Bowleschüsseln mit je einem Dutzend Gläsern dazu oder riesengroße Eichenholzschrankwände, wo die Wohnungen doch immer flexibler und kleiner werden. Wohin also mit all den Sachen? Beim Aussortieren beobachtet sie sehr genau, wie sich manche Dinge anfühlen. Es gibt warme und kalte Dinge. Warme Dinge, die man liebt und die ein positives Gefühl vermitteln, werden aufgehoben. Kalte Dinge, an denen schlechte Erinnerungen hängen oder die negative Gefühle hervorrufen, kommen weg. Und weg , das bedeutet Sachspenden an Kirche, Sozialkaufhaus und Geflüchtete. Sie nimmt sich viel Zeit, ihrer Mutter zu manchen Dingen Fragen zu stellen, mehr über fragwürdige Fundstücke herauszufinden und sie noch einmal neu und besser kennenzulernen. So wird das Haus nach und nach leergeräumt und nach einem Jahr schließlich verkauft. Die Autorin hat keinen Ratgeber/kein Sachbuch geschrieben, sondern in einer Erzählung aus privater Sicht, mit Rückhalt aus anderer Literatur und Gesprächen mit Psychologen und Anwälten das Thema liebevoll und warmherzig aufgearbeitet. Es ist eine kurze, trotz schwerem Thema leichte Lektüre, die jeder gelesen haben sollte, um vorbereitet zu sein oder - wie in meinem Fall - die Dinge mit neuer Perspektive anzupacken. Trotzdem: Es ist schön, immer wieder in die Erinnerungen einzutauchen, um zu verstehen, woher man kommt und wer man ist.
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