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Verrückt nach Karten

Geniale Geschichten von fantastischen Ländern. Originaltitel: The Writers Map. etwa 170 farbige Abbildungen.
Buch (gebunden)
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Karten sind wie Bücher. Sie geben uns die Freiheit, eine neue Welt zu entdecken, wann immer wir es wollen. Viele bedeutende Schriftsteller sind deshalb begeisterte Kartenfans. In der "Schatzinsel" und dem "Hobbit" steht eine geheimnisvolle Zeichnung … weiterlesen
Buch

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Verrückt nach Karten als Buch

Produktdetails

Titel: Verrückt nach Karten

ISBN: 3806239312
EAN: 9783806239317
Geniale Geschichten von fantastischen Ländern.
Originaltitel: The Writers Map.
etwa 170 farbige Abbildungen.
Herausgegeben von Huw Lewis-Jones
Übersetzt von Hanne Henninger
wbg Theiss

1. Juli 2019 - gebunden - 256 Seiten

Beschreibung

»Ich begann wohlweislich mit einer Karte und machte die Geschichte passend.« J.R.R. Tolkien
Karten sind mitreißend, voller Wunder und Magie. Sie versprechen Abenteuer und Spannung wie eine gute Geschichte. Deshalb sind sie auch bei Schriftstellern sehr beliebt. Robert Louis Stevenson erfand eine Karte, um ein Kind zum Träumen zu bringen und dadurch entstand die Idee für >Die Schatzinsel<. Auch in Tolkiens Werken lassen die liebevoll gezeichneten Karten seine fiktive Welt lebendiger werden. Mercators Weltprojektionen faszinieren J.K. Rowling oder Robert Macfarlane genauso wie Google Maps, das Liniennetz der U-Bahn und die Monster auf alten Himmelsgloben. Stets verraten uns die Karten ganz persönliche Erlebnisse und Erinnerungen großer Klassiker und moderner Autoren. Dieser fantastische Atlas nimmt Sie mit auf eine turbulente Reise.

Inhaltsverzeichnis

PROLOG
EINE PLAUSIBLE MÖGLICHKEIT
Die Verwirklichung von Raskawien
PHILIP PULLMAN 8
TEIL EINS - SCHEINBAR REAL
DIE KLEINEN DINGE
Erinnerungen auf Karten festhalten
HUW LEWIS-JONES 16
IN ERFUNDENEN LÄNDERN
Literarische Geografien
HUW LEWIS-JONES UND BRIAN SIBLEY 38
TEIL ZWEI - LITERARISCHE KARTEN
ERSTE SCHRITTE
Unsere Nimmerländer
CRESSIDA COWELL 80
OHNE NETZ
Geschätzte Inseln
ROBERT MACFARLANE 94
DIE WANDERER
Mumintal und darüber hinaus
FRANCES HARDINGE 102
DER WIEDERAUFBAU VON ASGARD
Die Weltsicht der Wikinger
JOANNE HARRIS 110
ERFUNDENE KARTEN
Von Mordor zur Mappa mundi
DAVID MITCHELL 118
DAS DUNKLE KENNENLERNEN
mit Scott und Kircher
KIRAN MILLWOOD HARGRAVE 126
DAHINTER DIE WILDNIS
Wanderungen in den Wäldern
PIERS TORDAY 132
IN MEINEM KOPF REAL
Abenteuer auf Castle Key
HELEN MOSS 138
HINTER DER BLAUEN TÜR
Die Wege durch Narnia
ABI ELPHINSTONE 144
TEIL DREI - KARTEN ERSTELLEN
UNHEIL ANGERICHTET
Die Karte des Herumtreibers
MIRAPHORA MINA 154
UNERFORSCHTES GEBIET
Der Zeichner von Mittelerde
DANIEL REEVE 158
KONTUREN VERBINDEN
Carta Marina und mehr
REIF LARSEN 166
EIN WILDER MISCHMASCH
Ferne Fantasien
RUSS NICHOLSON 174
DER ZYKLUS DER GESCHICHTEN
Frühe Erde und Feenland
ISABEL GREENBERG 180
KEIN PFADFINDER
Mit Schwalben und Amazonen
ROLAND CHAMBERS 188
SYMBOLE UND ZEICHEN
Über Crusoe und andere
CORALIE BICKFORD-SMITH 192
HALBE EINFÄLLE
Die Clangers und Noggin
PETER FIRMIN 200
TEIL VIER - KARTEN LESEN
DIE FREMDARTIGE FANTASY
Dungeons and Dragons
LEV GROSSMAN 208
VON DER HAND EINER FRAU
Kartografisch ausgefallen
SANDI TOKSVIG 214
DIE LANDSCHAFT DES KÖRPERS
Reisen im Inneren
BRIAN SELZNICK 220
DAS UNBEKANNTE ERFORSCHEN
Terra incognita
HUW LEWIS-JONES 226
EPILOG
WIR SOLLTEN NIE VERGESSEN
Die Schönheit der Bücher
CHRIS RIDDELL 240
DIE AUTOREN 246
LITERATUR ZUM THEMA 248
ZITATE 249
BILDNACHWEIS 250
REGISTER 253

Portrait

Huw Lewis-Jones ist promovierter Historiker und forscht über Entdeckungsgeschichte, Literatur, Fotografie und Umwelt. Der preisgekrönte Autor hat einen PhD der Universität von Cambridge und war Kurator am Scott Polar Research Institute, Cambridge, und am National Maritime Museum, London.
Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die mittlerweile in 15 Sprachen übersetzt sind, darunter »Die Eroberung des Mount Everest«, das beim Banff Mountain Festival den History Award gewann, »Durchquerung der Antarktis«, »77° Süd: Entscheidung am Südpol« oder »Kosmos großer Entdecker«.
Wenn er sich nicht gerade mit dem Schreiben von Büchern oder der Planung internationaler Ausstellungen beschäftigt ist, verbringt er den Großteil seiner Zeit mit Expeditionen und arbeitet als Naturforscher. Er lebt in Cornwall in einem vom Meer umtosten Haus, dessen Wände mit Karten tapeziert sind.

Pressestimmen

"Faszinierend!" Financial Times, Books of the Year

"Es grenzt schon an Alchemie, wie sich Wörter in Karten verwandeln und umgekehrt. Wie wunderbar ist es doch, in einem Buch zu reisen!" Daily Telegraph

"Mit seinen großartigen Essays und Karten ist dieses Buch ein Fest für die Augen und ganz besonders für das geistige Auge." Cumbria Life

"Das Buch ist herausragend. Die Karten werden wunderbar reproduziert und decken ein breites Spektrum an Typ, Stil, Zeit und Zweck ab." Fantasy Literature

"Ein unglaublich schönes Buch" WDR 2 Lesen

"[...] wie gemacht für Landkarten-Junkies [...]" SWR 1 Sonntagmorgen

"Ich bin ganz verliebt. Dieses Buch ist genial." Jen Campbell, Christmas Gift Guide

"Fantastisch" Büchermagazin Kölner Stadtanzeiger

"Eine Schatzkiste der Kartographie. Ein glücklich machendes Wunderwerk der Fantasie!" WDR 3 Gutenbergs Welt

"[...] ein tolles Buch für Urlaub im Kopf [...]" SWR 1 Sonntagmorgen

"Huw Lewis Jones hat ein fabelhaftes Buch herausgegeben. Dieses Buch versammelt die Karten der Fantasie. 167 prachtvolle, farbige Abbildungen. Eine Schatzkiste der Kartographie. Ein glücklich machendes Wunderwerk der Fantasie! Sie werden es lieben, dieses Buch. Man erfährt so viel über die Arbeit von AutorInnen und Illustratoren und deren Geschichten." Domradio

"Er hat die Autoren [...] perfekt ausgewählt." WDR 2 Lesen

"Eine Inspirationsquelle auf 250 Seiten - nicht nur für Abenteurer!" 3sat Kulturzeit

"[...] ganz wunderbar bebildert [...]" SWR 1 Sonntagmorgen
Bewertungen unserer Kunden
Für alle Karten-, Geographie- und Reiseliebhaber!
von Anonym - 22.09.2019
Dieser schwere, wuchtige Wälzer gleicht auf den ersten Blick einem uralten, aber dennoch magischen Märchenbuch und hat -allein vom Aussehen und der Ästhetik- etwas Zauberhaftes an sich. Dieser Zauber, der einen in die Vergangenheit zurückversetzt, lässt, spätestens beim Durchblättern und Schmökern in den sagenhaften Geschichten, Reiselust aufkommen. Karten und bunte Illustrationen unterschiedlichster Art, steinalte und moderne, laden zum Träumen und gedanklichen Reisen ein, sodass man richtig in dieses Buch versinkt und abtaucht. Besonders für diejenigen, die sich für Geographie, das Reisen und die Entstehung solcher Karten interessieren, eignet sich Verrückt nach Karten sehr gut. Ein Kinder- bzw. Bilderbuch für Erwachsene sozusagen, das nach einem stressigen Arbeitstag beim Abschalten hilft. Gefällt mir ausgesprochen gut!
Optisch schöne Karten aber dazwischen auch lange Texte
von Anonym - 17.09.2019
¿Verrückt nach Karten¿ ist ein Sachbuch, welches sich ¿ wie der Titel schon aussagt ¿ mit Karten beschäftigt. Aber auch mit der Leidenschaft des Kartenerschaffens. So sehen wir in diesem Buch die verschiedensten realistischen oder auch fantasievollen Karten und lernen ihre Entstehungsgeschichten kennen. Ich muss zugeben, ich bin etwas gespaltener Meinung, was dieses Buch angeht. Ich hatte mir viele tolle Karten erhofft, die mich in historische oder phantastische Welten eintauchen lassen. Wo ich auf jeder Seite etwas Neues entdecken kann und viele liebevolle Details finde. Habe ich das bekommen? Ich würde mal sagen: Jein. Die Karten im Buch sind phänomenal. Sie zeigen die Charakteristiken der einzelnen Zeichner, wodurch jede Karte ihren ganz persönlichen Stil bekommt. Teilweise über die ganze Doppelseite gezogen, haben sie auch eine wunderbare Größe, wo man vieles entdecken kann. Mal bunt, mal schwarz weiß, hat man auch optisch immer wieder Abwechslung, wodurch das Durchblättern nie langweilig wird. Wenn es rein nach den Karten gegangen wäre, hätte ich dem Buch die vollen 5 Sterne verpasst. Es sind aber auch Texte im Buch enthalten. Es gibt viele kleine Geschichten, die alle über ca. 4-5 Seiten gehen und jede wird von einem anderen Autor geschrieben. Verfasst sind sie alle in der Ich-Form, was mich etwas verwirrte, weil ich nie so recht wusste, wer denn dieses ominöse Erzähl-Ich sein sollte. Der Kartenzeichner? Der Buch-Herausgeber? Jemand ganz anderes? Hatte man das erst einmal herausgefunden, erfahren wir in diesen Texten viel über die persönliche Verbindung des Ichs zur jeweiligen Karte. Manchmal etwas zu viel, meiner Meinung nach. Infos, die ich eigentlich gar nicht gebraucht hätte und die das Buch künstlich aufbauschten. Eine kurze Erklärung von einer halben bis anderthalb Seiten hätten mir teilweise gereicht. Auch weil das Buch durch sein großes A4 Format schon wuchtig wirkt. Wenn dann auch die ganze Seite vollgeschrieben ist, wirkt der Text einfach nur noch erschlagend und man verliert ein bisschen die Lust am Lesen. Ich konnte das Buch daher nicht in einem Rutsch durchlesen, sondern habe es immer mal wieder für 2-3 Geschichten aus dem Regal genommen und etwas geschmökert. Aber ich denke, so ist das Ganze auch gedacht, denn dafür eignet es sich wunderbar. Man muss das Buch auch nicht zwangsläufig von vorne nach hinten durchlesen, sondern könnte auch irgendwo stoppen und schauen, wo einen die literarische Reise diesmal hinverschlägt.
Nachschlagewerk für fantastsische Leseratten
von Julia Lindner - 15.09.2019
Was für ein liebevoll gestaltetes Nachschlagewerk für kleine und große Abenteurer! Diesem Buch merkt man von der ersten bis zur letzten Seite die Liebe zur Kartografie und Fantastik an. In verschiedenen Abschnitten stellt sich zuerst der Autor mit seiner Leidenschaft vor, gibt erste Einblicke in das Gestalten von (realen) Karten und bindet in folgenden Kapiteln aber auch Wegbegleiter und ihre Meinungen und Erfahrungen mit ein. Viele der Werke, auf die er sich in seinem Buch bezieht, kommen mir bekannt vor, einige kenne ich selbst dank mehrmaligem Lesen bis ins kleinste Detail und kann seine Erläuterungen deshalb besonders gut nachvollziehen. Doch oft werden auch Bücher vorgestellt, von denen ich bisher noch nichts gehört habe. In diesen Kapiteln ist es mir leider sehr schwer gefallen, die vielen Bezüge und Annekdoten zu verstehen, die in die Texte eingestreut wurden. Mir hätte es allerdings besser gefallen, wenn der Autor (dabei kann ich ihn ja verstehen; er ist offensichtlich großer Fan der Werke, die er bespricht) sich manchmal etwas kürzer gefasst hätte oder stärkeren Bezug auf die Karten hergestellt hätte. Er schweift oft ab und verliert sich in Details, die mit Sicherheit sehr interessant, aber nicht immer notwendig gewesen wären. Insgesamt ist es definitiv kein Buch, dass man in einem Rutsch durchliest; darauf deutet aber auch schon die Aufmachung hin. Es ist vielmehr ein Nachschlagewerk, in dem man blättern und entdecken kann. Dank des großen Formates und der (meistens) sehr großzügig gewählten Abbildungen der Karten fällt es nicht schwer, auch Details zu erkennen.
von Archer - 05.09.2019
Wie beschreibt man ein Buch, in dem Karten beschrieben werden? Vielleicht erst mal so: Es ist wirklich schön gestaltet. Da wurde sich sowohl außen als auch innen wirklich Gedanken gemacht. Die Einleitung wurde ziemlich locker-flockig von Philipp Pullman geschrieben, den man von seinen Dark Materials gut kennt. Und damit war man auch schon mitten drin in einer Geschichte über Karten, über das Lesen von Karten, das Erstellen von Karten, das Sich-Verlieren in Karten. Was mich ein wenig störte war, dass es nicht nur um Karten aus Büchern ging. So faszinierend ich die alten Karten aus dem 16. Jahrhundert finde, so rechnete ich doch eigentlich damit, dass es mehr um erdachte Länder und Gebiete ging, um das, was im Kopf eines Autors real ist und das man mit dem Finger dann nachwandern konnte. Ich habe trotzdem viele neue fantastische Gebiete kennengelernt, vor allem welche, von denen ich noch nie gehört habe, weil die entsprechenden Bücher vielleicht im englischsprachigen Raum Bestseller oder gut bekannt sind, hier jedoch nicht verlegt wurden. Das soll auf Dauer aber kein Hindernisgrund sein, sich mit ihnen zu beschäftigen und schon allein daher ist das Buch eine Offenbarung. Allerdings würde ich vorschlagen, es nicht wirklich wie ein normales Buch hintereinander wegzulesen, denn damit nimmt man sich ein wenig den Zauber. Schlagt es auf, schlagt immer wieder nach, betrachtet es als Bilderbuch zur Fantasie, dann kann es noch lange immer wieder auch die eigene anregen.
Fantasy auf Reisen
von Anonym - 04.09.2019
Ein wunderschönes Buch über dessen Inhalt ich nicht detailliert erzählen kann und doch so viel sagen möchte. Verrückt nach Karten ist kein Buch zum durchlesen und keines um nur Bilder anzuschauen. Es ist so viel mehr! Lewis-Jones hat Karten aus vielen Jahrzehnten im Buch zusammengetragen und darüber mehrere Autoren schreiben lassen. Wir erfahren wie er selbst seine Liebe und Faszination zu Karten fand, erzählt uns, wie Karten in Bücher kamen oder wie es erst die Karte gab und danach das Buch entstand. Verwoben sind die Karten mit ihnen Büchern. Bekannte und berühmte Bücher haben ihren Inhalt und ihre Bedeutung auch Karten zu verdanken. Auf jeder Seite findet sich eine Karte und die dazugehörige Erklärung. Schon alleine diese Bilder begeistern und beflügeln die Fantasie. Das Buch kann man immer wieder in die Hand nehmen und darin blättern. Auch mit Kindern und Enkeln kann man hier neue Welten entdecken. Warum nicht eine Karte herauspicken und sich selbst eine Geschichte dazu ausdenken. Ein hochwertiges Buch mit einem stabilen Einband, super zum Verschenken.
Zum Träumen schön....
von Jennifer May - 28.08.2019
Zuerst war ich mri unsicher, ob das Buch wirklich was für mich ist, da ich Sachbücher normalerweise nicht besonders spannend finde. Das Cover allerdings fand ich schon unglaublich spannend und die Neugier war geweckt. Als ich dann dieses Meisterwerk in den Händen gehalten habe, war ich vollkommen überwältigt. Nicht nur, dass es echt ein schwerer Brocken ist, nein auch die Aufmachung ist unglaublich schön. Es ist richtig schön groß und die Illustrationen darinnen sind einfach zum Träumen. Diese ganze Karten und die Infos dazu sind unglaublich spannend. Als Harry Potter und Herr der Ringe Fan , war ich natürlilch besonder begeistert über die Kapitel darüber. Viele Infos die ich noch nicht kannte und dazu diese Bilder. Auch Narnia und all die anderen bekannten Karten sind vertreten. Klar ist es nicht das billigste Buch, aber es lohnt sich wirklich. Ich würde es ohne Zweifel meinen Freunden schenken. Meine Ausgabe wird einen Ehrenplatz im Regal bekommen, da es wirklich was besonderes ist. Von mir gibst dafür volle 5 Sterne.
Ich bin vollkommen begeistert
von Denise H. - 27.08.2019
Ich muss schon zugeben, es gibt nur wenige Bücher, die es mir wert sind, mehr als zwanzig Euro auszugeben. "Verrückt nach Karten" ist nicht allein durch seine Gestaltung und sein Format besonders, sondern auch die Idee und Umsetzung des Themas ist außergewöhnlich und rechtfertigt für mich den hohen Preis. Die mehr als zweihundert bunten und kreativen Seiten um Landkarten aller Art sind ein absolutes Muss für Literaturfans und geographisch Interessierte. Huw Lewis-Jones, Historiker und Naturforscher, hat eine ganze Hand voll talentierter Autoren um sich geschart und gemeinsam mit ihnen Karten ausgegraben, die Geschichten erzählen. Poetisch, philosophisch und auch historisch wandelt man auf den Pfaden von Narnia bis nach Mordor. Es kommen unter anderem Philip Pullman, der Autor der Trilogie um den "Goldenen Kompass" und David Mitchell, Schöpfer des "Wolkenatlas" zu Wort. Lewis-Jones lud aber auch unbekanntere Menschen dazu ein, ihre Sichtweise auf die zweidimensionalen und doch oft vielschichtigen Welten darzulegen. So erweitern hier auch Illustratoren oder Puppenmacher unseren Horizont. Bei der Vielzahl an Beiträgen kann es vorkommen, dass einen der ein oder anderen Text vielleicht nicht ganz anspricht, aber dann blättert man einfach weiter oder verliert sich in den meist großformatigen Abbildungen der vielen detailreichen Karten und kommt selbst ins Träumen. Man erfährt einiges über die Entstehungsgeschichte von kartographischem Material und auch Romanen, wie der "Schatzinsel". Dank vieler Anekdoten und den persönlichen Sichtweisen vieler Autoren, macht es unglaublichen Spaß mit ihnen in die fantastischen Welten einzutauchen. Es lässt sich in kurzer Form gar nicht die Vielfalt dieses Buches beschreiben, ich bin aber restlos begeistert. Das folgende Zitat des Herausgebers fasst meine Eindrücke aber gut zusammen: "Das Vergnügen an Karten speist sich nicht nur aus der Idee, unbekannte Gebiete zu erforschen, sondern auch aus der Erkenntnis, dass die Stelle, an der wir stehen, nur ein kleiner Teil eines riesigen, verwirrenden Ganzen ist." (S. 226)
Ist halt kein Bilderbuch
von fuddelknuddel - 27.08.2019
In "Verrückt nach Karten" widmet sich der Herausgeber eines Bestandteils von Büchern und Geschichten, der von vielen nur flüchtig oder vielleicht sogar gar nicht beachtet wird, nämlich den Karten der zugehörigen Welten. In aller Ausführlichkeit wird darauf eingegangen, wie so eine Karte entsteht, wie man sie anschließend liest, welche Arten von Karten es gibt, natürlich gespickt mit jeder Menge Bildern und Beispielen. Ich muss gestehen, dass ich von der ersten Sekunde an, als ich dieses Buch bei vorablesen in der Vorschau entdeckte, fasziniert war. Bisher habe ich die Karten in Büchern zwar immer erfreut zur Kenntnis genommen, mich allerdings nie wirklich eingehend mit ihnen beschäftigt. Die Leseprobe habe ich mir daher nur flüchtig angeschaut und mich da auch eher auf die Bilder konzentriert. Ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte. Zwar gibt es in diesem Buch unglaublich viele schöne und auch wahnsinnig interessante Karten, besonders jene, deren Geschichten man kennt, wie zum Beispiel von "Narnia" und "Drachenzähmen leicht gemacht", habe ich besonders viel Zeit gewidmet. Allerdings hätte ich im Vorfeld nicht gedacht, dass ich von den Anmerkungen und Texten des Herausgebers so wenig angetan sein würde. Anfangs waren seine Anekdoten, wie er zu seiner Begeisterung für Karten gekommen sei, noch sehr amüsant, später allerdings habe ich den Text weitestgehend nur noch überflogen und mir hauptsächlich die Karten angeschaut. Mein Fazit: Zwischen dem ganzen Karten-Enthusiasmus hatte ich verdrängt, dass es sich hier immer noch um ein Sachbuch handelt, wenn auch ein interessant gestaltetes. Man merkt, dass hinter der hochwertigen Aufmachung und liebevollen Illustration eine Menge Arbeit und Überlegung steckt, und im Regal sieht das Buch auch wunderschön aus. Für jemanden wie mich allerdings, der eher auf die Bilder steht als die Erläuterungen dazu, lohnt es sich nicht, das viele Geld auszugeben.
Ode an die Kartographie
von dj79 - 26.08.2019
"Verrückt nach Karten" ist ein echtes Juwel unter den besonders schön gestalteten Büchern. Bereits das Kartencover mit der scheinbar erhaben aus dem Meer heraustretenden Küste, mit alles überragenden Bergen auf denen zum Teil Burgen und Schlösser thronen, sowie vielen Tieren und unzähligen, einzeln eingezeichneten Bäumen ist ein echtes Highlight. Es lädt zum Verweilen in diesem großformatigen Kartenbilderbuch ein. Qualitativ ist das Buch ebenfalls ganz weit vorne. Die Stabilität des Pappeinbands ist für die dargebotene Größe angemessen. Das glänzende Papier der Buchseiten stellt eine zusätzliche Aufwertung dar. Inhaltlich hat Huw Lewis-Jones als Herausgeber die Erfahrungsberichte verschiedenster Autoren mit Karten, sowie Berichte über das Zusammenwirken von Karten und Geschichten zusammengestellt. Das phantasievolle Kartenmaterial aus den Geschichten oder auch die echten Karten aus früheren Jahrhunderten haben mich begeistert wie schon das Cover. Ich mochte es, auf Entdeckungsreise zu gehen und mich in der ein oder anderen Karte zu verlieren. Die Faszination für die Karten konnte sich jedoch nicht wirklich auf den Text übertragen. Er hat mir zwar die ein oder andere Anregung für meine nächsten Lesetitel gegeben, aber durch oft ähnliche Berichte wurde es mit der Zeit für mich zu langatmig. Zudem war es ein bisschen frustrierend von berühmten Werken zu lesen, die ich nicht einmal namentlich kannte. Interessant fand ich die Idee eine Karte des eigenen Lebens zu zeichnen, die sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Insgesamt kann ich leider nur eine mittlere Bewertung abgeben, obwohl die Karten selbst Bestnoten verdient haben. Empfehlen kann ich, das Buch in Etappen und nicht durchgehend zu lesen.
Liebevoll gestaltet mit interessanten Geschichten
von Julia Zimmermann - 26.08.2019
Nach den teilweise gemischten Reaktionen auf das Buch, war ich etwas skeptisch was mich erwarten würde. Aber die Neugier siegte und mein Mann wollte es unbedingt haben. Schon beim ersten Durchblättern des Buches viel direkt auf, mit wie viel Liebe dieses Buch gestaltet wurde. Auf fast jeder Seite gibt es Karten, teilweise sogar doppelseitig, je nach Größe. Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt: Täuschend echt Literarische Karten Karten erstellen Karten lesen In jedem Kapitel erfährt man mehr, über die Autoren und die Entstehung der Karten. War das Buch zuerst da oder war die Grundlage der Geschichte die Karte selbst? Die meisten der Geschichten zu den Karten kannte ich und habe mich sofort wieder in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt. Und die Geschichten, die ich nicht kenne, interessieren mich jetzt auf den Fall. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall jedem Karten- und Fantasy Liebhaber empfehlen und bin sehr froh, es doch gekauft zu haben.
Ein wahrer Buch-Diamant
von a.n. - 25.08.2019
Jeder kennt Atlanten, einzelne Landkarten, opulente Abenteuer-Romane, sensationelle Entdeckungen und eindrucksvolle Malereien. Dieses phantastische Buch hier verbindet all diese Facetten aus Wissenschaft, Literatur und Kunst in atemberaubender und die Sinne betörenden Weise. Man taucht mit dem Autor in Welten ein, die das eigene Vorstellungsvermögen schon auf den ersten Seiten sprengen. Berichte, Geschichten, Sagen, Mythen, Nachforschungen, Literatur-Klassiker von verschiedenen Autoren, Reisenden, Philosophen und anderen umtriebigen Persönlichkeiten vermischen sich mit diversem Kartenmaterial, Weltanschauungen und Erkenntnissen aus den verschiedensten Epochen der Zeitgeschichte. Ein wahrlich immenser Input für den staunenden Leser. Doch erlässt sich mitreißen, er kann gar nicht anders. Die sich überschlagenden Eindrücke werden immer wieder durch die begleitenden Texte und Erläuterungen gebremst. Dies war zwar bestimmt nicht so gewollt, doch auf mich wirkte es wohltuend wie eine kurze Rückkehr auf den Boden der Tatsachen. Da die Lektüre kein bebilderter Roman sondern eher als historisches Fiktions-Sachbuch zu bezeichnen ist, empfiehlt es sich ohnehin, immer mal eine Pause einzulegen. Der Herausgeber brennt für geographische Karten, teilt ebenso die Abenteuerlust und Phantasie der zu Wort kommenden Personen. Und er entfacht mit viel Liebe zum Detail auch die Flamme in uns. Der Horizont weitet sich, man wird selbst zum Weltentdecker. Eine geniale Buch-Idee, ein ergriffenes WOW! als Echo.
Liebevolle Zusammenstellung für Leseratten und Kartenverrückte
von kindder80er - 20.08.2019
Gerade im Genre historischer Romane oder Fantasy tummeln sich einige Autoren, die mit Hilfe von Karten Dörfer, Städte oder ganze Universen erschaffen haben. Teilweise so fantasiereich, dass sich die Karten über mehrere Seiten erstrecken und den Leser auf ganz besondere Weise in das jeweilige Buch mit hinein ziehen. Ganz verschiedene Autoren berichten in diesem liebevoll zusammengestellten Band von ihrer Liebe zu Karten. Wie sie sie entdeckt haben und was sie daran so begeistert. Philip Pullman beschreibt das z.B. sehr anschaulich. Schon als kleiner Steppke war er von Karten realer Orte begeistert bis er schließlich seine Leidenschaft entdeckte, selbst Orte zu erschaffen und Geschichten dazu zu schreiben. Der Herausgeber Huw Lewis-Jones war ebenso schon als Kind in Karten vernarrt, was wohl auch der Grund für dieses wunderschöne Sammelsurium, gebunden zwischen zwei Buchdeckeln, ist. Ganz nebenbei habe ich nun auch das japanische Wort für den allseits bekannten SuB von Leseratten gelernt: Tsundoku. Klingt irgendwie charmanter... ;-) Das Buch richtet sich also vor allem an Leseratten, die in ihren Schmökern am liebsten gänzlich versinken. Es ist etwas größer als A4 und wirklich reich bebildert. Die Hintergrundgeschichten sind total interessant - auch für diejenigen, die das jeweils dazugehörige Buch nicht gelesen haben - und animieren dazu, das ein oder andere Buch neu für sich zu entdecken.
Ein opulentes Werk und grandioser Einblick in die literarische Welt der Karten!
von Sigrid Müller-Daizi - 19.08.2019
Verrückt nach Karten (Hrsg. Huw Lewis-Jones) mit dem UT Geniale Geschichten von fantastischen Ländern verbirgt wahre Schätze von Karten, die teils in die Literaturgeschichte eingingen und auf denen z.B. Klassiker des Fantasy-Genres wie Der Herr der Ringe basieren, denn Am Anfang war die Karte - oder wie sagte einst J.R.R. Tolkien? Ich begann wohlweislich mit einer Karte und machte die Geschichte passend (Quelle: Buchrückentext) Im vorliegenden herrlich illustrierten und mit zahlreichen Karten, zu denen die jeweils angesprochenen Bücher gehören, versehenen eindrucksvollen Band gibt es Spannendes zu entdecken und zu lesen; publiziert wurde das Buch in hochwertiger Form vom wbg-Theiss Verlag (HC, gebunden, 2019, Darmstadt), übersetzt wurde es aus dem Englischen von Hanne Henninger. Eine übersichtliche Inhaltsangabe führt uns zu literarischen Karten, die sowohl historische Karten wie z.B. das THEATRUM ORBIS TERRARUM von Abraham Orbis (begehrteste Karte im 16. Jhd.) als auch erfundene Welten in Form von literarischen Geografien beinhalten, die in ihrer Schönheit, Einzigartigkeit und im Buch gezeigten Sammlung, jeweils von diversen Autoren vorgestellt, in dieser beeindruckenden Form und Fülle eine Neuheit auf dem Buchmarkt sein dürften. Bücher sind Portale und eine Karte führt den Leser direkt an den Ort des Geschehens; verstärkt somit den Lesegenuss, was am Beispiel der HdR-Trilogie ersichtlich ist, da jeder Band (im Schuber, wie ich ihn besitze) eine Karte im Anhang hat, die wohl jeden Tolkien-Fan begeistert haben dürfte. So las ich z.B. vor ca. 3 Jahren einen historischen Roman (Benjamin Monferrat - Welt in Flammen), dessen spannende Handlung sich im Orient-Express abspielte: Im Bucheinband war die Route des legendären Zuges auf einer Karte dargestellt sowie die Zwischenhalte, die es mir ermöglichten, diese vor Jahrzehnten auch von mir bereisten Route per Karte wiederum anzutreten - ein besonderes Lesevergnügen! Zahlreiche Klassiker wie Melvilles Moby Dick sind ebenfalls Teil der literarischen Kartengeschichten und natürlich auch viele fiktive Karten, die dem Fantasy-Genre entsprungen sind; z.B. Narnia; ein wunderschöner Yggdrasil - die Weltenesche und Terry Pratchetts Scheibenwelt finden sich darunter. Diverse Autoren, die im Anhang genannt und kurz vorgestellt werden, erzählen von ihren eigenen literarischen Geschichten zu Karten und weshalb diese sie verzaubern konnten. Mir gefielen besonders die historischen Karten und der illustrierte Ausflug in die Welt der Fantasie, die den Zauber der Karten in ihrer vollen Pracht am besten darstellen und zeigen können. Am Ende des Bildbandes finden sich nützliche Hinweise zu weiterführender Literatur, Bildnachweise und ein umfangreiches Register, die den Eindruck dieses Buches positiv abrunden. Fazit: Ein prächtiges, reich mit zahlreichen und wunderschönen Karten und ihrer Geschichten ausgestattetes hochwertiges Buch, das mich beeindrucken und überzeugen konnte! Ich vergebe daher 5* und eine absolute Empfehlung für Neuentdecker und auch Liebhaber literarischer Karten und Hintergrundinformationen!
Ein Atlas über die Welt der Karten
von sternenmeer - 19.08.2019
Das Buch ist ein wahrer Hingucker. Ein stabiler, bunter Einband - passend zum Titel - beherbergt viele feste Seiten, die dem Leser die Welt der Karten näher bringen soll und will. Prolog und Epilog geben vier Kapiteln einen Rahmen. Das Buch erzählt zahlreiche Geschichten rund um die dargestellten Karten und wie sie entstanden sind. So begann J. R. R. Tolkien wohlweislich mit einer Karte und machte die Geschichte passend . Hinter jeder der abgebildeten Karten steckt ein Abenteuer, auf das man sich neu oder erneut einlassen kann. Einige der Geschichten, die sich dahinter verbergen, kenne ich. Viele jedoch auch nicht. Ich nehme das Buch gerne als Inspiration, um in neue, alte Leseabenteuer einzutauchen.
Wunderschöne Sammlung verschiedenster Karten
von Christina P. - 14.08.2019
Es gibt einfach Menschen, die sind fasziniert von Landkarten. Auch ich liebe es, wenn einem Roman eine Karte beiliegt und ich die Abenteuer der Buchcharaktere mit dem Finger auf der Landkarte mitverfolgen kann. Doch Karten können noch viele weitere Geschichten erzählen. Dieses Buch ist von Kartenliebhabern für Kartenliebhaber. Zu Wort kommen neben dem Herausgeber viele Autoren und graphische Künstler zu einer Vielzahl von Karten: Alte historische (Welt-)Karten, händisch gekritzelte Zeichnungen von Autoren bis hin zu aufwendigen Exemplaren für Film und Literatur. Am meisten fasziniert mich an diesem Buch die wunderschön zusammengestellte Sammlung so vieler unterschiedlicher Karten. Beispielsweise eine Karte Islands aus dem 16. Jh. inklusive Eisbären und Meeresmonster, die Map of Fairyland , alte Weltkarten, welche teilweise geostet statt genordet sind, Treasure Island , die Welt der Mumins, Scotts Südpolexpedition oder eine alte neufundländische Handzeichnung. Dabei bieten viele Karten Einblicke in frühere Weltanschauungen oder Erlebnisse. Die schriftlichen Beiträge handeln meist von den Beziehungen der Autoren zu Karten, teils aus der Kindheit, teils aus ihrem Autorenleben. Hier faszinierten mich z. B. am meisten die Beiträge der Personen, welche die Marauders Map (Karte des Rumtreibers) für Harry Potter oder die neuen Karten von Mittelerde für den Herrn der Ringe entwickelt haben. Ein wirklich schönes Buch zum immer mal wieder drin Stöbern oder auch als Geschenkidee für Liebhaber besonderer Karten.
Ich bin fasziniert
von Ute H. - 14.08.2019
Ein herrliches gebundenes Buch. Etwas größer als DinA4 Format, ziemlich schwer, 255 Seiten stark und voller Überraschungen. Gleich der illustrierte Einband macht neugierig. Ich liebe Nachschlagewerke, meinen Brockhaus und meinen Weltatlas werde ich nicht abgeben, auch wenn sie größtenteils überholt sind. Aber das vereinte Wissen darin, läßt sie toll anfühlen in meinen Händen. Verrückt nach Karten ist auch ein Nachschlagewerk, für erfundene Geschichten und Bücher. Einige wenige kenne ich bisher und konnte etwas mit den Karten anfangen. Wer kennt nicht Treasure Island oder die Karte des Rumtreibers aus Harry Potter? Viele haben mich angesprochen und mich neugierig gemacht, auf die jeweiligen Geschichten. Da wird wohl noch die eine oder andere Geschichte von mir gelesen werden. Für mich ist es ein Buch, welches wohl an einigen stürmischen Herbsttagen genauer gelesen wird. Den tollen, detailgetreuen Karten mit den den dazugehörigen Texten werde ich noch einige Lesestunden widmen. Ein ganz besonderes, mit viel Wissen und Liebe gestaltetes Buch, welches jetzt schon einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal gefunden hat.
Die Liebe zu Karten
von vielleser18 - 14.08.2019
Verrückt nach Karten ist ein Buch über Karten. Es geht hier nicht vorrangig um das Zeigen reiner Karten, sondern vor allem um die Geschichten dahinter. Der Herausgeber Huw Lewis-Jones hat viele Autoren über ihre Liebe zu Karten berichten lassen und diese wurden zusammen mit fabelhaften, interessanten, großformatigen, bunten, vielseitigen und ganz unterschiedlichen Karten in diesem sehr interessanten Buch veröffentlicht. Im Vordergrund stehen nicht Karten realer Landschaften, sondern vielmehr Karten aus Klassikern der Geschichte, der Literatur oder beliebten Erzählungen....Karten von realen und imaginären Orten . Dazu zählt nicht nur die Karte des Rumtreibers aus Harry Potter, die Karte von Gallien aus Asterix und Obelix, die Schatzkarte aus der Schatzinsel, der Scheibenwelt von Terry Pratchett und und und.... So unterschiedlich die Autoren und ihre Geschichten sind, so unterschiedlich sind auch die Karten. Es sind einfache Skizzen zu Büchern und Geschichten, Karten, die auf Vorsatzblättern der Bücher gedruckt worden sind, Karten, die speziell für Bücher gezeichnet wurden oder erst viel später zu einem Buch entstanden. Mit Hilfe der Karten und Geschichten werden so viele Bücher angesprochen, auch viele Geschichten, bei denen ganz bestimmte Karten andere Autoren wiederum für ihre Geschichten inspiriert haben, dass man beim Lesen neugierig auf so viele andere Bücher geworden ist. (Als kleine Randnotiz habe ich dabei auch das Wort Transdoku gelernt, ein japanisches Wort für jemanden, der mehr Bücher kauft als man lesen kann und diese dann in kleinen Stapeln hortet). Verrückt nach Karten ist ein Buch, das von der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt veröffentlicht wurde, es ist keines, dass man in einem Rutsch durchliest, vielmehr eines, zudem man immer wieder gerne greift, dass man durch die einzelnen Passagen der Autoren, die dazu beigetragen haben, genießen muss. Der Herausgeber Lewis-Jones hat das Buch in die Kapitel -Täuschend echt -Literarische Karten -Karten erstellen und -Karten lesen eingeteilt. Insgesamt 21 Autoren steuern dazu ihre Geschichte bei.
Ich bin wohl einfach nicht verrückt genug.
von Wuschel - 12.08.2019
Klappentext: Karten sind mitreißend, voller Wunder und Magie. Karten versprechen Abenteuer und Spannung wie eine gute Geschichte. Robert Louis Stevenson erfand eine Karte, um ein Kind zum Träumen zu bringen. Die Idee für »Die Schatzinsel« war geboren. Schriftsteller lieben Karten. Dieser fantastische Atlas zeigt ihre Favoriten. Darunter sind nicht nur die gezeichneten Helden aus ihren Büchern, sondern auch die Pläne realer Städte, die sie inspiriert haben, und die raschen Skizzen am Rand der Seite. Mercators Weltprojektionen faszinieren J.K. Rowling oder Robert Macfarlane genauso wie Google Maps, das Liniennetz der U-Bahn und die Monster auf alten Himmelsgloben. Nach Mittelerde, Atlantis und Utopia geht die turbulente Reise. Stets verraten uns die Karten ganz persönliche Erlebnisse und Erinnerungen großer Klassiker und moderner Autoren. Meinung: Puh, was soll ich sagen? Dieses Buch lies mich auf jeden Fall wieder merken, dass Buch nicht gleich Buch ist. Lesen einfach zwischen Tür und Angel? Nein, keine Chance. Die letzten Seiten habe ich dann versucht auf den Campingplatz die vergangene Woche zu lesen. Das war dann auch möglich, nachdem ich mir Oropax verpflanzt hatte. Für mich war es keine einfache Lektüre, denn blöderweise schweifte ich mit den Autoren oftmals einfach ab. Sie erzählten von Büchern, die ihre Inspirationen waren; von Ihren Macken, dass sie beispielsweise keinerlei Orientierung haben und oft schweifte ich mit ab.  Für mich waren die größte Herausforderungen wohl die benannten Werke, denn ganz ehrlich?! Die meisten davon kannte ich gar nicht. Glücklich war ich dann als Autoren wie David Mitchell oder Cressida Cowell  zu Wort kamen und einfach von ihrem Werdegang erzählten bzw. der Entstehung ihrer Welten, denn diese kannte ich zumindest vom hören. Vor allem von Drachenzähmen leicht gemacht bin ich großer Fan, wenn auch das Buch noch ungelesen im Regal steht. Es war toll zu lesen, wie die Autorin auf ihre Ideen kam, was dahinter steckt - einfach faszinierend. Ebenfalls sehr interessant war das Kapitel von Miraphora Mina, welche als Grafikdesignerin bei großen Projekten wie Harry Potter und Co. mitgewirkt hat.  Etliche andere Verfasser hinterließen in meinem Kopf leider nur große Fragezeichen, da ich kaum bis gar keinen Bezug zu ihnen hatte. Hinzu kam erschwerend, dass man deutliche Unterschiede im Schreibstil hat, sodass ich mich jedes Mal neu einfinden musste. Das Buch ist zudem in verschiedene Teile unterteilt. Von Täuschend echt , Literarische Karten , Karten erstellen und Karten lesen wird alles geboten. Toll, dachte ich mir, hier erfahre ich wie man eben solche Karten erstellt. Oder eine Karte richtig liest, aber entweder bin ich dann zu doof um das raus zu lesen oder es wurde tatsächlich nicht erwähnt, was ich extrem schade fand. Die Verfasser erzählen zwar von ihren Ideen, wie sie diese umsetzen, aber nichts über Dinge wie glaubwürdiger Maßstab und dessen Anwendung. Es wird höchstens mal erwähnt.  Für mich war das Buch eine reine Berg und Tal Fahrt, da es mich auf der einen Seite total begeisterte, schon allein durch die zahlreichen Illustrationen und verschiedenen Hintergründe. Und zeitweise etwas frustrierte, weil es so nichtssagend war. Wer sich viel mit Autoren, Illustratoren und auch Literatur im Allgemeinen, es muss nicht nur Fantasy sein, auseinander setzt, der hat hier sicher seine wahre Freude. Dennoch bin ich froh einen Blick in das Buch geworfen zu haben. Ich möchte es auch wirklich nicht schlecht reden. Einige der Karten und Texte haben mich neugierig werden lassen auf andere Werke, was ich definitiv als Gewinn verzeichnen würde.  Fazit: Gut unterhalten hat es mich, war aber ganz klar nichts für zwischen durch. Ich hatte mir zwar mehr erhofft, bin aber dennoch froh über dieses interessante und schön anzusehende Werk. 
Die Verehrung von Karten und Fantasie
von anna_banana20 - 10.08.2019
Dieses Buch ist wunderschön! Ich habe mich sehr gefreut, als dieses große und farbenfrohe Werk bei mir ankam. Es enthält die Gedanken vieler unterschiedlicher Autoren, Zitate berühmter Schriftsteller, detailreiche Karten der Vergangenheit von Orten auf der Erde und von Orten der Fantasie. Und es lädt ein, tiefer in den Entstehungsprozess von Romanen, Filmen und weiteren Geschichtsträgern einzusteigen. Wie gehen einige Autoren vor, um ihre Geschichten plausibel zu gestalten? Hilft eine Verortung der Handlung, um die Geschichte erlebbarer zu machen? Ist es als Schriftsteller einfacher sich dem Schaffensprozess hinzugeben, wenn zuerst eine Karte des Handlungsortes existiert? Welche Gefühlswelten erschaffen authentisch anmutende Karten? Diese und viele weitere Fragen klären der Herausgeber Huw Lewis-Jones (promovierter Historiker und preisgekrönter Autor) und Autoren wie Philipp Pullmann (u. a. "Der goldene Kompass"), David Mitchell (u. a. "Der Wolkenatlas"), Helen Moss (u. a. "Adventure Island"), Cressida Cowell (u. a. "Drachenzähmen leicht gemacht"), Miraphora Mina (u. a. Grafikdesignerin für die "Harry Potter"-Filme), Daniel Reeve (u. a. Kartograf für die Karte von "Mittelerde" aus "Der Herr der Ringe" oder "Der Hobbit") und viele weitere spannenden Persönlichkeiten. Der Inhalt von "Verrückt nach Karten" setzt sich auf 256 Seiten voller Anekdoten der Autoren und vielen grundverschiedenen Karten aus einem Prolog, vier Teilen ("Täuschend echt", "Literarische Karten", "Karten erstellen" und "Karten lesen") und einem Epilog zusammen. Dabei erhält jeder Autor sozusagen eine persönliches Kapitel, in dem er ein Hauptthema wählt (natürlich immer in Bezug auf Karten, Fantasie, Fantasiewelten, etc.), das erklärt, wie er oder sie zu Karten steht, wie die Faszination diesbezüglich ausbrach und welche Bedeutung bestimmte Karten in ihrem oder seinem Leben für den eigenen Werdegang hatten. Oft genannte und ebenfalls gezeigte Beispiele sind "Mittelerde", "Die Schatzinsel", "Narnia", "Der Hundert-Morgen-Wald" oder auch die Welt von "Game of Thrones". Aber auch Expeditionskarten, historische Karten der damaligen Weltanschauung und religiöse Veranschaulichungen von Karten (z. B. die Pergamentkarte von Botticelli, auf der er die neun Kreise der Hölle nach Dantes "Göttlicher Komödie" darstellte) sind großflächig in diesem wunderbaren Werk abgebildet. Dies ist nur eine genannte Auswahl. Ich bin sehr glücklich ein Exemplar dieser Ideen- und Kartensammlung in meinem Regal zu wissen. Ist es für mich doch eine Quelle der Inspiration und eine Hommage an die Karten dieser und erdachter Welten, die schon in meiner Kindheit meine junge Fantasie beflügelten und mich an Orte brachten, die mir Spannung, Spaß und Abenteuer versprachen.
Mal was anderes
von xinchen - 07.08.2019
Ein ganzes Buch über Karten, geht das? Und die Antwort ist ein eindeutiges Ja! Verschiedene Autoren beschreiben auf 5-6 Seiten, manchmal mehr manchmal weniger ihre Erfahrungen mit Karten. Oder besser wie ihre Leidenschaft für sie entstanden ist. Manche beschreiben ihre Lieblingskarten aus der Kindheit und wie diese ihre Liebe für Karten entfacht hat. Manch andere erzählen wie Karten entstehen. Das Buch ist wirklich sehr groß und ein wenig umständlich zu halten, aber dafür wirken die Karten auch sehr groß und einprägsam. Mir haben nicht alle Geschichten im Buch gleich gefallen. Manche Autoren konnte mich von der ersten Seite mitreißen und bei anderen sprang der Funke leider nicht über. Das ganze Thema dieses Buches, Karten, ist sehr speziell und man sollte sich vorher schon für diese interessieren, um sich besser einfühlen zu können. Ich finde, dies ist ein Buch das man gut häppchenweise genießen kann und eher nicht auf einmal. Was das Buch wirklich besonders macht sind, wer hätte es gedacht, die Karten. Diese sind farbig gedruckt und teilweise wunderschön und detailliert. Minutenlang habe ich mir einzelne Karten angeschaut und versucht alle Details genau zu erkennen. Auf fast jeder zweiten Seite taucht eine Karte auf, die man bestaunen kann. Fazit: Ein wunderschönes Buch über eine sehr spezielle Leidenschaft, das auf jeden Fall meine Neugier geweckt hat. Ich werde Karten in Büchern, nun mit ganz andere Augen sehen und sie definitiv mehr wertschätzen!
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