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Kluftinger

Kriminalroman. 'Kluftinger'.
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Kommissar Kluftinger in Lebensgefahr
Endlich Opa! Kommissar Kluftingers Freude über sein erstes Enkelkind wird schnell getrübt: Auf dem Friedhof entdeckt er eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt, darauf ei… weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Kluftinger
Autor/en: Volker Klüpfel, Michael Kobr

ISBN: 3550081790
EAN: 9783550081798
Kriminalroman.
'Kluftinger'.
Ullstein Verlag GmbH

23. April 2018 - gebunden - 480 Seiten

Beschreibung

Kommissar Kluftinger in Lebensgefahr
Endlich Opa! Kommissar Kluftingers Freude über sein erstes Enkelkind wird schnell getrübt: Auf dem Friedhof entdeckt er eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt, darauf ein Holzkreuz - mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt Kluftinger gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für ihn in der Zeitung auftaucht, sind nicht mehr nur die Kollegen alarmiert - sein ganzes Umfeld steht Kopf. Um dem Täter zuvorzukommen, muss der Kommissar tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Doch die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmittelbar bevorsteht.
Deutschlands erfolgreichstes Autorenduo ist zurück - mit dem großen Jubiläums-Bestseller, in dem endlich das Geheimnis um Kluftingers Vornamen gelüftet wird!

Trailer

Portrait

Altusried hat einen Prominenten Sohn: Kommissar Kluftinger. Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, kommt wenigstens aus dem gleichen Ort. Nach dem Abitur zog es ihn in die weite Welt - nach Franken: In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Danach arbeitete er bei einer Zeitung in den USA und stellte beim Bayerischen Rundfunk fest, dass ihm doch eher das Schreiben liegt. Seine letzte Station vor dem Dasein als Schriftsteller war die Feuilletonredaktion der Augsburger Allgemeinen. Die knappe Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, mit der er im Allgäu lebt. Sollte noch etwas Zeit übrig sein, treibt er Sport, fotografiert und spielt Theater. Auf der gleichen Bühne wie Kommissar Kluftinger.

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Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Mein erster Kluftinger
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - 07.05.2018
Kommissar Kluftinger in Lebensgefahr. Doch wer ist derjenige, der die Morddrohungen verschickt. Um dieses herauszufinden, muss Kluftinger sich seiner Vergangenheit stellen, denn er ist inzwischen Opa geworden und bangt auch um das Leben seiner Familie. Der 10. Band dieser Reihe und mein erster "Kluftinger", aber durch die vielen Rückblicke in die Vergangenheit konnte ich ihn sehr gut kennenlernen. Dieses Buch hat mit sehr viel Spaß gemacht. Für mich steht hier nicht die Krimihandlung im Vordergrund, sondern die vielen unterschiedlichen Personen. Dazu gehört ganz besonders sein Vater, der sich, inzwischen in Pension, immer wieder in diesen Fall einmischt. Wer, wie ich, vorher noch keinen Kluftinger kennt hat hier die Chance ihn kennen und lieben zu lernen. Sicherlich wird es auch einen elften Fall geben, denn es gibt zumindest einen ungelösten Fall in seiner Vergangenheit. Ich vergebe 4 Sterne
Bewertungen unserer Kunden
Der Zehnte - Klufti plaudert aus dem Nähkästchen
von Elke Seifried - 05.05.2018
"Krieg bitte einen Gockel mit doppelten Pommes. Und als Vorspeise einen Wurstsalat. Könnt ihr nicht wissen: Das Auferstehen von den Toten ist wahnsinnig anstrengend und zehrend, da braucht es nachher eine Stärkung." Inzwischen kann Klufti, nach dem ersten Schreck, als er beim Schaulaufen auf dem Friedhof zu Allerheiligen (s)ein frisch aufgehäufeltes Grab samt Holzkreuz mit seinem Namen entdeckt hat, schon wieder seine Scherze machen. Auch die Späße "Wir müssen dich aus der Schusslinie nehmen. Wie wäre es mit Schutzhaft?", der Kollegen kann er noch mit einem gespielt erzürnten "Spinnst du!" abtun. Doch, dass das alles andere als ein schlechter, makaberer Scherz war, ist spätestens klar, als noch eine Todesanzeige in der Zeitung erscheint und es sogar Sterbebildchen mit konkretem Todestag gibt. Wird am Volkstrauertag tatsächlich Kluftis letztes Stündchen schlagen, denn dass man ein Altusrieder Original nicht verpflanzt, "Dir eine neue Identität verpassen, vielleicht in¿Norddeutschland.", ist eh klar. Oder wird es ihm und seinem Team gelingen, dem Täter vorher auf die Spur kommen? Wer Klufti kennt, weiß ja sowieso, dass die Ermittlungen zunehmend etwas in den Hintergrund rücken und so ist es auch hier. Es gibt eine sehr überschaubare Anzahl Verdächtiger und auch wenn es die eine oder andere Überraschung gibt und es sogar zeitweise ganz schön gefährlich für Klufti ausschaut, wird man sich sicher nicht vor Hochspannung die Fingernägel abkauen. Die Reihe machen für mich aber nicht die Ermittlungen und die Krimispannung, sondern die Mitspieler und die Situationskomik aus. So darf man sich z.B. mit Klufti dutzidutzidu über seinen Enkel freuen, und erleben, dass der ihm auch beweist, dass er ihn ganz schön auf Trab halten kann. Oder man geht mit der ganzen Familie zum Autokauf, klar da gibt¿s ja auch "Wunderbaum und Parkscheibe. Also die für umsonst.", und erfährt wie aus "Statistik! Hör doch auf, aus Japan ist noch nie was Gescheites gekommen!" ganz schnell eine andere Meinung wird, wenn seine Schwiegertochter Yumiko neben ihm steht. Man darf sich natürlich auch über einige Szenen mit Dr. Langhammer, der jetzt auf den Hund gekommen ist, amüsieren. Klar, das generell gilt, ,"Die? So weit käm¿s noch, dass mein Enkel Gesülze vom Doktor abkriegt. Das hinterlässt doch Schäden bei einem so kleinen Menschen.", und dass es dem "Bist ein großer Dackel" Wittgenstein bei Kluftis Brotzeiten besser gefällt, "Hast es dir halt auch nicht aussuchen können, Einstein. Komm, geh mit dem Doktor mir, sonst kriegt der noch Depressionen." Oder wenn ich nur an Kluftis Bemühungen um seine Erika denke, "Wär doch toll, wir essen wie früher einen Bauernschübling und vielleicht ein Wienerle¿", die sie mit "Sehr romantisch, Hat nicht der Romeo seine Julia auch mit der Aussicht auf eine Brühwurst rumgekriegt?" kommentiert, muss ich jetzt noch laut schallend lachen. Klufti gräbt zudem dieses Mal tief in seiner Vergangenheit und plaudert dabei so richtig aus dem Nähkästchen. Ein echter Fan kann sich natürlich auf gar keinen Fall entgehen lassen zu erfahren, wie das Original überhaupt zur Mordkommission gekommen ist, was sein erster Fall war, wie er sich sein Team zusammengesucht hat und vieles mehr. Zudem wird nur endlich das Rätsel um seinen Vornamen gelüftet, man erfährt auch, wie er zum Spitznamen "Butzele" und seiner Erika kam und auch, mit wem sich das Original in seiner Jugend so rumgetrieben hat. Klufti ist Kult und er natürlich ein richtiges Altusrieder Original, wobei er im Verlauf der Jahre auch schon um einiges ruhiger geworden ist. Dass man einiges aus seiner Vergangenheit erfährt, sieht wie liebevoll er mit seinem Enkel umgeht und wie sehr er seine Erika vergöttert und schätzt, macht ihn noch ein richtiges Stück sympathischer, ja man muss ihn halt einfach mögen. Sorgen bereitet dieses Mal Eugen Strobel, der entweder richtige Probleme oder einfach keine Lust mehr auf das Team hat, Roland Hefele turtelt zwischendurch mit Sandy Henske und Richard Maier, beweist, dass er ein Hund mit Diktiergerät ist und schon immer war, "Ich habe ja all ihre Aussagen hier dokumentiert. Vor allem auch die Einlassungen zur Personalführung.". Das Team sowie alle Nebendarsteller sind wie immer einfach nur herrlich gezeichnet. Auch wenn die eine oder andere Szene doch recht ausgedehnt wird und damit fast an die Grenze zu einer Länge gerät, hat man wirklich amüsant, kurzweilige Unterhaltung mit dem Jubiläumsband. Der locker, amüsante Schreibstil mit viel Regionalkolorit liest sich einfach vergnüglich, flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Kluftinger der Zehnte, ganz klar Pflichtlektüre für alle Klufti Fans und alle, die das Original besser kennenlernen wollen, noch fünf Sterne sind da auf jeden Fall drin.
Klasse Jubiläumsband
von KerstinT - 12.05.2018
An Allerheiligen steht Kluftinger plötzlich vor seinem eigenen Grab! Was hat das zu bedeuten? Handelt es sich um einen schlechten Scherz oder eine ernstzunehmende Bedrohung? Bevor Kluftinger sich groß darüber Gedanken machen kann erscheint in der örtlichen Presse seine Todesanzeige. Es sieht immer mehr nach Bedrohung aus. Hat ein Verbrecher noch eine Rechnung mit Klufti offen? Dies war mein zweiter Kluftinger und ich bin total begeistert. Die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Es ist ein wahres Lesevergnügen! Immer ein wenig Grundspannung, wie es sich für einen Lokalkrimi gehört und auf allen paar Seiten einen guten Lacher. Kluftinger ist eben ein Original! Seine Flüche - herrlich! Auch wenn das Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, finde ich die Geschichte sehr schlüssig und stimmig. Einen wirklichen Fall gab es in diesem Band nicht. Kluftinger wird bedroht und Ziel ist es, herauszufinden von wem. Dafür nimmt uns Kluftinger mit in seine Vergangenheit. Die Vergangenheit wird dem Leser durch Rückblenden erläutert. Mir haben diese Episoden sehr gut gefallen. Man lernt den jungen Kluftinger kennen, wie er mit 17 mit seiner Clique unterwegs war und wie seine Anfänge bei der Polizei waren. In jungen Jahren war er definitiv noch nicht das Ebenbild seines Vaters. Dank des Grabkreuzes und der Todesanzeige lernen wir auch endlich Kluftingers Vornamen kennen und lesen ihn ab da auf allen paar Seiten. Aber gut, nun hat das große Butzele endlich seinen Namen! Aber was ist nur mit dem kleinen Butzele, Kluftingers Enkel? Es hat keinen Namen und vor allem: kein Geschlecht. Mal schauen, ob dies wieder zehn Bände dauert bis wir hier mehr erfahren. Mir hat dieser Jubiläumsband sehr gut gefallen. Ich habe nichts auszusetzen (naja, vielleicht der kleine Cliffhanger am Ende) und vergebe deshalb tatsächlich volle fünf von fünf Sternen. Auch wenn ich vor dem Lesen nie damit mit gerechnet hätte.
es klärt sich einiges auf
von Knopf - 01.05.2018
Es handelt sich um den 10.Teil der Allgäu Krimis rund um den Kommissar Kluftinger und sein Team. Und wie der Titel verrät geht es in diesem Band fast ausschließling um Kluftinger. Beim Besuch des Friedhofs am Allerheiligentag taucht an einem offenen Grab ein Holzkreuz mit der Aufschrift Kluftinger auf. Wer treibt solche makraben Scherze mit dem Kommissar? Er überlegt, wer ihm zu Leibe rücken möchte. Diese Überlegungen,die in die Vergangenheit führen, haben das Autoren-Duo Klüpfel und Kobr sehr geschickt in das aktuelle Geschehen eingebaut. Gleich der erste Tatverdächtige gehörte zu Kluftingers Jugendclique. So erfährt der eifrige Leser im 10.Band endlich die Vornamen vom Klufti und wie er im Teenageralter gelebt hat. Eine weitere Erinnerung führt zum zweiten Verdächtigen und Kluftingers erstem großen Fall. Man nimmt teil, wie er vom Streifenpolizist ins Kommissariat überwechselt, sein heutige Mannschaft zusammenstellt und in einer anderen Erinnerung, wie er zur gleichen Zeit seine Erika kennenlernt. Ich finde diese Verknüpfungen sehr gelungen und kurzweilig. Die Spannung der Handlung nimmt im letzten Drittel des Buches richtig an Fahrt auf und Klufti bekommt sogar Personenschutz. Wie immer verhält sich der Protagonist manchmal tölpelhaft, klärt aber am Ende die wichtigsten Sachen auf, steht mit der Technik wohl nicht mehr ganz so schlimm auf Kriegsfuß und nähert sich allmählich dem Rentenalter. Mir persönlich erschienen manche Begebenheiten aus der Vergangenheit nicht ganz stimmig mit den Handlungen aus den ersten neun Bänden, aber das ist eigentlich egal, da es sich immer um Stellen zum Schmunzeln handelte. Wie immer darf man das Buch nicht zu bierernst genießen. Albern ist allerdings dieses Trara um das Geschlecht des Enkelkindes. Vielleicht klärt es sich in Band 11 auf, denn Klufti hat ja diesmal auch noch nicht alles aufgeklärt. Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem Ullstein Verlag, die mir dieses Buch zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben
Die Gespenster der Vergangenheit
von Miss Marple - 02.05.2018
Zum alljährlichen Friedhofsbesuch zu Allerheiligen wird Kommissar Kluftinger mit dem eigenen Tod konfrontiert- auf einem frisch angehäuften Grab steht ein Grabkreuz mit seinem Namen. Noch nimmt er es nicht ernst. Als jedoch in der Lokalpresse eine Todesanzeige erscheint, wird auch der sonst so gemütliche Klufti nervös. Hinweise aus dieser Anzeige lassen ihn weit zurück in seine eigene Jugend schauen und vermuten, dass hier der potentielle Täter zu suchen ist. Oder ist ein von ihm überführter Verbrecher auf Rache aus? Den Autoren gelingt es auch im 10. Band, den Leser mitten hinein ins Geschehen zu holen. Wir sind Kluftinger- dessen Vornamen nun auch kein Geheimnis mehr sind- so nah, wenn er sich liebevoll um sein Enkelkind kümmert, versucht, für seinen Sohn ein neues Auto zu kaufen oder wenn er uns im Rückblick mit in seine Kindheit , Jugend und seine ersten Dienstjahre nimmt. Diesen Teil des Buches finde ich besonders gelungen, so erfährt man so viel mehr über ihn und seinen Vater, der selbst einmal Polizist war und ihm auch diesmal beim aktuellen Fall mit Rat und Tat zur Seite stehen will. Wir sehen ihn als jungen Schutzpolizisten, der mithelfen durfte, einen Mordfall zu lösen, der ihn aber nun bis in die Gegenwart verfolgt. Die Reihe um Kommissar Kuftinger ist und bleibt ein reines Lesevergnügen. Dass es weitergehen wird, bleibt dem Leser am Ende nicht verborgen, was alle Fans und Neu-Fans freuen wird.
Klufti in Nöten
von Philo - 19.05.2018
Das ist wieder ein ganz und gar echter Klufti-Krimi. Und zum Jubiläum lassen die Autoren den armen Klufti gehörig leiden. So heißt der Band auch schlicht und einfach nur Kluftinger , weil hier geht es um den Kommissar persönlich. An Allerheiligen bringt ein Grabkreuz auf einem Grabhügel den Kommissar ins Grübeln. Auf dem Kreuz steht nämlich sein eigener Name. Ist das nun ein Scherz oder trachtet ihm jemand nach dem Leben?. Zuerst nimmt Klufti das Ganze nicht so ernst, aber nachdem Todesanzeige und Sterbebildchen auftauchen, beginnen der Kommissar und sein Team ernsthaft zu ermitteln. Wer könnte hinter dem Ganzen stecken? Etwa jemand, der aufgrund seiner Ermittlungen verurteilt wurde oder hat das mit Erlebnissen aus seiner Jugendzeit zu tun? Dieses Buch hat es in sich. Es ist spannend, manchmal jedoch nach Art der Autoren auch lustig und dann wieder ernsthaft. Hier wurde viel Mühe darauf verwandt, den Klufti seinen Lesern noch näherzubringen. In immer wieder eingefügten Rückblenden in Kluftis Kindheit und Jugendzeit erfährt man von einem schrecklichen Erlebnis, das ihn bis heute nicht ganz losgelassen hat. Und dem Leser wird auch der komplette Namen Kluftis offenbart, was er selbst aber nicht so gut findet. Klufti ist ein Familienmensch, und obwohl er für alle immer nur das Allerbeste will, tritt er ganz schön oft ins Fettnäpfchen und weiß auch oftmals alles besser, was sich beim Autokauf mit seinem Sohn erweist. Genial geschrieben. Aber er liebt seine Erika, seinen Sohn Markus, die Schwiegertochter und das Butzele, seinen Enkelsohn über alles. Trotz aller Bemühungen und vielen Alleingängen von Klufti gelingt es nicht, denjenigen dingfest zu machen, der hinter Klufti her ist. Da dieser aber nicht lockerlassen wird, den Fall aufzuklären, schon im eigenen Interesse, wird der 11. Band hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen. Und da die Autoren so viel Freude am Schreiben haben, sind sie hoffentlich schon eifrig dabei, sich für Klufti Neues auszudenken. Diese Bücher sind ein echtes Lesevergnügen.
So viel Klufti gab¿s noch nie - echt primulant!
von smartie11 - 07.05.2018
Meine Meinung: Im zehnten Band um ihren Kult-Kommissar A. "Klufti" Kluftinger kredenzen die Erfolgsautoren Volker Klüpfel und Michael Kobr ihrem markigen Helden einen ganz besonderen Fall zum Jubiläum: Irgendjemand scheint es auf Klufti höchstpersönlich abgesehen zu haben. Es beginnt mit einem Holzkreuz auf dem Friedhof, auf dem Kluftis Name prangt, geht über eine eindeutige Todesanzeige und noch viel weiter, bis aus der makabren und eher diffusen Bedrohung eine ganz ernste Sache wird. Schnell wird klar, dass die Hintergründe dieses Falles ganz weit zurück in Kluftingers Vergangenheit reichen. Durch viele Rückblenden, die bis zu seinen Jugendtagen und seiner sehr heterogenen Clique reichen, lernen wir als Leser in diesem Band Klufti so intensiv kennen wie noch nie zuvor. Sein Werdegang, seine Sorgen und Nöte, sein prägender und sehr anstrengender Vater - all dies kommt in "Kluftinger" schonungslos ans Tageslicht. Und sogar noch das ein oder andere dunkle Geheimnis, das man als Leser dem Klufti so gar nicht zugetraut hätte. Während zu Beginn der eigentliche Kriminalfall noch ein wenig vor sich hindümpelt, besticht die Story mal wieder durch ihren "Star", der sowohl in den Rückblenden, als auch im aktuellen Handlungsstrang für viele wunderbar schräge und humorvolle Situationen sorgt. Wollten Sie schon immer mal wissen, wie sich der Klufti und der Dr. Langhammer kennengelernt haben? Oder welchem Jugendschwarm er verfallen war? Wie seine Verlobung mit Erika gelaufen ist? Warum Klufti damals einen Bewerber namens Oliver von Bodenstein (na, klingelt¿s?) nicht einstellen wollte (S. 227)? Dies alles und noch viel mehr erfahren wir in diesem wunderbaren zehnten Band. Darüber hinaus dürfen wir den Klufti zum Autokauf für Sohn Markus und Schwiegertochter Yumiko begleiten, was bei mir für mehr als nur einen herzhaften Lacher gesorgt hat ("Aber klingt ein bisschen komisch in Rechtskurven, wenn man gleichzeitig links blinkt" - S. 272), oder auch beim verzweifelten Versuch des Babysittens, wenn das "alte Butzele" ratlos versucht, das "neue Butzele" zum Einschlafen zu bringen - urkomisch! Daneben gibt es natürlich wie immer reichlich Allgäu-Feeling, insbesondere durch den wunderbaren Dialekt, seien es nun die Schimpfworte ("Zefixhimmelkreuzdreck" - S. 253) oder auch das technische Fachvokabular ("Dann grotzgert es oder es rottelt was. Wenn¿s ganz schlimm ist, dann hulaint es sogar." - S. 272). Im Verlauf der Geschichte nimmt die Krimihandlung dann immer weiter an Fahrt auf und sorgt durchaus für die ein oder andere Überraschung und auch wirklich dramatische Elemente. Am Ende bleiben Klüpfel / Kobr aber doch noch ein paar Antworten schuldig, was für mich einen kleinen Abzug in der B-Note zur Folge hat. Ich bin mir aber sicher, dass sie diese in folgenden Bänden nochmal aufgreifen werden, aber zumindest eine der Antworten hätte ich jetzt gerne schon gehabt. FAZIT: Echt priml! Mehr Klufti hat es noch nie gegeben - Ein absoluten MUSS für alle Fans!
Kluftingers Vergangenheit und Gegenwart
von ikatzhorse2005 - 22.05.2018
Volker Klüpfel und Michael Kobr mit ihrem Jubiläums-Krimi, Kluftinger , der 10. Band, erschienen 2018 im Ullstein Verlag. Adalbert Ignatius Kluftinger, genannt Klufti, gerade Opa geworden, gerät in das Visier eines Täters, der im gehörig ans Leder will. Erkennbar wird dies an Allerheiligen, als Kluftinger und alle Anwesenden auf dem Friedhof ein frisches Grab und ein Holzkreuz mit seinem Namen, das Geburtsjahr und die aktuelle Jahreszahl entdecken. Zerfix! Die Dringlichkeit der Situation wird greifbar, als weitere eindeutige Hinweise zum Ableben von Klufti auftauchen. In diesem Fall also dreht sich alles ganz speziell um den Hauptkommissar. Der Leser bekommt durch gezielte Rückblicke die Möglichkeit, den Kommissar näher kennenzulernen. Auf zwei Zeitebenen taucht man in den Fall ein und versteht, wofür der Täter dieses perfide Spiel spielt. Alte Wunden werden aufgerissen, krumme Typen, Zweifel an gefällten Entscheidungen, Wahrheit und Lüge, Verbrechen und Schuld, persönliche Beweggründe und ihre Folgen...? Das Autorenduo erzählt nicht ganz so rasant, dafür überzeugend mit der nötigen Prise Sprachwitz und leise spannend. Bekannte Charaktere, herzliche Dialoge und erwartet lustige Szenen laufen konform mit korrupten Ermittlern, gewagten Alleingängen und potentiellen Mördern mit nachvollziehbar glaubhaft unterschiedlichen Motiven. Ausgeklügelt und in gewohnt charmant bayrischer Art liest sich Band 10 locker weg. Klufti, ein wenig anders und doch ganz und gar priml! Einzig drei Sachen gaben mir zu denken und bleiben für mich offen: Strobel und dessen Beweggründe, die Rolle des Schutzpatrons und die beiden Männer im Wald, die ich nicht zuordnen konnte. Nun ja, vielleicht klärt sich das in Band 11?! Fazit: Absolut liebenswert und lesenswert, schon wegen Wittgenstein, dem ungarischen Wischler mit der vermeintlichen Schlüsselrolle, dem kleinen rosa Ausflug mit der großen Trommel und dem detailreichen Autokauf. 4 sehr gute von 5 Sternen, wegen kleiner Ungereimtheiten und dem leidlichen Cliffhanger am Ende.
Klufti in Lebensgefahr!
von niggeldi - 10.05.2018
Der 10. Fall von Kommissar Kluftinger ist dieses Mal sehr persönlich: Unser Klufti erhält Morddrohungen! Schon bald bemerkt er, dass die Lösung nur in seiner Vergangenheit liegen kann¿ Das Buchcover reißt sofort Blicke auf sich, das Kreuz mit Kluftis Namen drauf lässt nichts Gutes erahnen. Wird das etwa Kluftis letzter Fall sein? Der Schreibstil ist wie bei den Vorgängern sehr flüssig und humorvoll, die bayrischen Redewendungen betonen den Charme der Klufti-Geschichten. Da dieser Fall sehr auf unseren Kluftinger fixiert ist, erfährt man allerhand aus dessen Vergangenheit, was sehr unterhaltsam, aber manchmal auch traurig ist. Diese Rückblenden sind leserfreundlich in einer anderen Schriftart gehalten, was mir immer gut gefällt. Auch wird in diesem Band ENDLICH das Geheimnis um Kluftis zwei Vornamen gelüftet; wurde auch mal Zeit. :D Ebenso die zahlreichen Begegnungen mit seinem "Lieblingsfeind" Doktor Langhammer sind wieder überaus amüsant. Sogar bekannte Personen aus anderen Kriminalromanen haben einen kurzen Auftritt, was für Krimifans ein kleines Schmankerl ist. :) Ich musste oft lachen und grinsen, da Kluftis Humor und sein unter anderem tollpatschiges Wesen einfach witzig sind. Dadurch, dass man erfährt, wieso er so ist, wie er ist, wird er einem noch viel sympathischer und liebenswürdiger. Ich hab`s nur mit einer Unterbrechung (schlafen :D) an einem Stück gelesen, wenn es nicht schon so spät gewesen wäre, hätt ich es in einem Rutsch gelesen. :D Ich kann allen Klufti-Fans nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Wer jedoch die vorherigen Bände nicht kennt, sollte sich diese zuerst zu Gemüte führen, bevor er sich an diesen Jubiläumsfall heranwagt. :) Nur so kommt man in den vollen "Klufti-Genuss". 5 Sterne!
Klufti voll im Einsatz
von Kruems - 29.04.2018
Schon mit Spannung erwartet - und endlich veröffentlicht! Der 10. Band um den regen Komissar Kluftinger hat es in sich, denn - so viel ist ja bekannt und darf erwähnt werden - es geht in diesem Buch sehr ins persönliche Leben des beliebten Altusrieders. Vor allem auch das diesmalige Opfer gibt Kluftinger zu denken, ist er es doch selbst. Der Jung-Opa soll wie mit mehrmaligen Hinweisen deutlich gemacht bald seine ewige Ruhe finden, doch das darf natürlich nicht sein! Merkwürdiger Weise scheint auch in diesem Fall Klufti derjenige zu sein, der sich wie gewohnt nicht stressen lässt - trotz der Gefahr! In vielen kurzen Episoden geht es dann auch gezielt in seine Vergangeheit was ich persönlich richtig toll finde, denn es gibt dem Kluftinger-Fan einmal einen ganz anderen Einblick in seinen Werdegang und seine Jugend. Der 10. Kluftinger ist ein super Buch mit guter Story, gewohnt gut zu lesen und ein glattes Muss für Fans und solche die es werden wollen!
Auf immer und ewig. Auf Leben und Tod.
von Gaby2707 - 27.04.2018
Markus und seine Yumiko haben Klufti und Erika zu Großeltern gemacht. Jetzt ist nicht mehr der Kommissar das Butzele, sondern der Kosename geht an das Neugeborene weiter. Da ja die jungen Eltern nun ein neues Auto brauchen, wird getauscht: Die Kinder bekommen den alten geliebten Passat und Kluftinger zieht mit dem rosafarbenen Smart alle Blicke in Altusried auf sich. Beim Friedhofsbesuch an Allerheiligen in Altusried trifft sich der ganze Ort. Kommissar Kluftinger staunt nicht schlecht, als er auf einem Grab, an dem sich eine Menge Menschen versammelt haben, ein Grabkreuz steht - mit seinem Namen und seinen Daten drauf. Dass es ihm hier an den Kragen gehen soll, bestätigen die weiteren Drohungen, die bald folgen. Die Ermittlungen gestalten sich zäh. Kluftinger wird mit seiner Jugend, seinen ersten Jahren als Polizist und Kommissar und zwei ungeklärten Fällen konfrontiert, die alle in diesen, seinen persönlichen Fall, hineinspielen. Bis es am Totensonntag zum spektakulären Höhepunkt kommt... Diesmal ermittele ich mit Kluftinger und seinen Kollegen Richard Meier und Roland Hefele in einem ganz privaten Fall, der zu zwei von Kluftingers ungeklärten Fällen zu führen scheint. Eugen Strobl schießt neuerdings etwas aus der Reihe, was kein schönes Ende nimmt. Und auch Sandy Henske, deren sächsischer Dialekt kurz aufblitzt, ist mit von der Partie. Ich kenne nun endlich Kluftis vollständigen Namen und zum anderen habe ich einen Blick in seine Vergangenheit werfen dürfen. Ich lerne ihn als pubertierenden Jugendlichen in den 70ger Jahren kennen und als jungen Polizeibeamten, der gerade zu einer SOKO berufen wird. Ansonsten ist es schön, alte Bekannten aus den letzten 9 Fällen wiederzutreffen. Allen voran natürlich Kluftis Familie und seine Eltern. Dr. Martin Langhammer und seine Frau Annegret haben sich einen Hund angeschafft: Wittgenstein, einen Ungarischen Wischler, der sich dank einer riesigen Portion Wurstsalat Klufti gleich als neues Herrchen aussucht. Kluftinger und seinen Kollegen führt es ins Franz-Marc-Museum nach Kochel am See zu einem neuen Fall, der mit dem Schutzpatron zu tun zu haben scheint. Kommissar Hubertus Jennerwein aus dem idyllischen bayerischen Alpen-Kurort gibt ein kurzes Gastspiel. Und sogar KHK Karl Göttmann von der SOKO München, der kauzige Restaurator Willibald-Adrian Metzger aus Österreich und Oliver von Bodenstein aus dem Taunus haben hier einen ganz kurzen Auftritt. Die anfangs aufkommende Spannung wird zwar immer wieder durch die familiären Betrachtungen unterbrochen, steigert sich aber trotzdem immer weiter bis zum abschließenden Höhepunkt. Wie immer fehlt aber auch hier die auflockernde Prise Humor nicht. Der Fall bzw. die Fälle haben mich mitgerissen und, obwohl sich -noch- nicht alles aufgeklärt hat, zufrieden zurück gelassen. Ich hoffe, dass Kluftinger sein Versprechen, das er gegeben hat, bald einlösen wird. Spannung und Spaß - hier der Garant für abwechslungsreiche Unterhaltung, die ich sehr genossen habe. Dieser 10. Fall von Kluftinger und Kollegen ist für mich das bisherige Highlight der Serie.
Kluftinger
von MarTina - 30.04.2018
Der alljährliche Friedhofsgang an Allerheiligen wird dieses Mal ein unschönes Erlebnis für Kluftinger und seine Familie. Auf dem Friedhof finden sie nämlich ein frisches Grab mit einem Holzkreuz, auf dem Kluftingers Namen steht. Klar, dass sich alle dadurch ein bisschen unwohl fühlen. Doch dabei bleibt es nicht: Bald erscheint auch noch eine Todesanzeige in der Zeitung und alle sind um Kluftinger sehr besorgt. Daher beginnt er mit seinen Kollegen zu ermitteln. Doch bald wird ihm klar, dass die ganze Sache wohl mit seiner Vergangenheit zusammenhängt. Und so beginnt er, diese nach und nach ans Licht zu holen. Seine Zeit ist aber knapp bemessen, denn sein Todestag steht schon fest ... Meine Meinung: In diesem Band wird es Kluftinger angst und bange, was man auch gut nachvollziehen kann. Wer wäre denn begeistert, wenn er seine Todesanzeige in der Zeitung finde? Anfangs glaubt Kluftinger zwar noch, dass es sich um einen schlechten Streich handelt. Doch mit dieser Meinung steht er alleine da. Also fangen er und seine Kollegen an, in dieser Sache zu ermitteln. Kluftinger wird bald klar, dass er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen muss. Dies geschieht durch einige Rückblenden in die damalige Zeit. Man lernt Kluftinger hier nochmals anders kennen. Das war sehr interessant, auch wenn es mir hier ab und zu ein bisschen zu ausführlich war. Der Fall selbst wurde dadurch immer ein bisschen ausgebremst. Mir hätten hier kürzere Rückblenden besser gefallen. Die Ermittlungen habe ich aber wieder gerne verfolgt. Auch wird es zum Ende hin sehr spannend und temporeich. Daneben gab es - wie gewohnt - immer wieder witzige Momente, wenn Kluftinger beispielsweise seine Fachkenntnisse beim Autokauf unter Beweis stellen möchte oder alleine auf seinen Enkel aufpasst. Außerdem fehlt Dr. Langhammer natürlich nicht, der Kluftinger diesmal mit seinem neuen Hund auf die Nerven geht. Hier musste ich immer wieder Schmunzeln. Fazit: Auch der neue Kluftinger ist unterhaltsam und lesenswert, auch wenn mir die Rückblenden etwas zu ausführlich waren.
Kluftingers Jubiläum
von Bibliomarie - 18.05.2018
Zum zehnten Mal schicken das Autorenduo Kobr und Klüpfel ihren Kommissar auf Spurensuche. Klufti, inzwischen frischgebackener Großvater, darf endlich den recht infantilen Kosenamen "Butzele", wie ihn seine Erika gern bezeichnet, an den Enkel abgeben. Und so wird nun auch das Geheimnis um Kluftingers Vornahme gelüftet. Zu Allerheiligen besucht die Familie traditionell den Friedhof, nur um ganz geschockt ein frisches Grab zu finden, auf dessen Holzkreuz Kluftingers Name steht. Ein makabrer Scherz, wie er meint, aber so ganz lässt ihn das nicht ruhen, vor allem als noch ein Nachruf und Sterbebildchen auftauchen. Tatsächlich führen die Spuren weit zurück in Kluftis Vergangenheit. Jugendsünden und Ehrgeiz als junger Streifenpolizist könnten tatsächlich etwas damit zu tun haben. Wie bei allen Kluftinger Krimis gibt es auch einen Fall, den es zu lösen gilt. Wichtiger ist aber immer der ganze Kosmos um ihn herum, die Langhammers, die Familie, seine Eltern, die sie immer noch um ihren "Bua" sorgen. Witzig fand ich tatsächlich, den jungen Kluftinger zu erleben, der alles wollte - nur nicht so wie sein Vater werden. Wenn man nun die beiden vergleicht, dann muss selbst der Kommissar feststellen, dass der Apfel sehr nah zum Stamm gefallen ist. Aber nicht nur diese Bedrohung macht Kluftinger zu schaffen, auch in seinem Team scheint es zu brodeln. Außerdem hat der "Schutzpatron", ein Kunstdieb, dem Kluftinger schon einmal sehr nahe kam, aber den er nicht fassen konnte, wieder zugeschlagen. Zusammen mit den üblichen familiären Ansprüchen bringt das unseren Kommissar an den Rand der Belastbarkeit. Auch wenn in diesem Band dankenswerter Weise der Klamauk etwas zurückgefahren wurde, hat sich für mich die Originalität der Kluftinger Romane erschöpft. Seine Macken und seine Kauzigkeit wurden einfach überreizt. Die meisten der Figuren sind mir zu überzeichnet, da sehe ich kein ironisches Augenzwinkern, sondern nur dick aufgetragene Klischees. Da hilft auch nicht viel, dass die Autoren dem Kommissar Jennerwein des Autorenkollegen Jörg Maurer einen Gastauftritt bieten. Da greife ich lieber wieder zu den ersten Bänden aus der Reihe und lese sie noch einmal.
Kluftingers persönlichster Fall
von Rebecca Kiwitz - 02.05.2018
An Allerheiligen ist Kommissar Kluftinger mit seiner gesamten Familie auf dem Friedhof. Doch die Ruhe wird recht schnell getrübt, denn auf dem Friedhof gibt es ein frisch angehäuftes Grab und auf dem Grabkreuz steht Kluftingers Name. Nach außen hin gibt sich Kluftinger ganz gelassen, aber als dann auch noch eine Todesanzeige in der Zeitung erscheint ist es auch mit Kluftis Ruhe vorbei und zusammen mit seinem Tram macht er sich auf die Suche nach dem Urheber. Kaum zu glauben, dass dies schon der 10 Fall für Kommissar Kluftinger ist den das Autorenduo Klüpfel und Kobr zusammen geschrieben haben. Da der letzte Band schon etwas zurück liegt war ich doch schon mehr als gespannt auf das Buch und so habe ich mir gleich Zeit freigeschaufelt um mit dem Lesen beginnen zu können. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen und ich bin auch sehr gut vorangekommen. Wir man es von den Kluftinger Krimis kennt wird eigentlich alles aus seiner Sicht erzählt. Hier gibt es allerdings zwei Erzählstränge da einer von Kluftis Vergangenheit erzählt und der andere in der Gegenwart spielt. Was für den Klufti-Fan am interessantesten ist, ist das hier nun endlich der Vorname des beliebten Ermittlers genannt wird. Die Handlung fand ich gut durchstrukturiert und durch die Einschübe in die Vergangenheit lernt man auch Kluftinger besser kennen und wieso er so ist wie er eben ist. Gut gefallen hat mir auch, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss erhalten war und man so als Leser die Chance hatte sich Gedanken machen konnte wer wohl der Täter ist und wie alles ausgehen wird. Ich muss gestehen, dass ich mir nie Sicher war wen ich als Täter ansehen sollte und wie es enden wird. Natürlich tauchen auch die bekannten Figuren die eben zu den Kluftinger Krimis gehören auf und auch bei Langhammers gibt es Familienzuwachs eben wie bei Familie Kluftinger auch. Beschrieben waren alle Figuren sehr gut, so hatte ich keinerlei Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen. Hier in diesem Krimi hat mir Wittgenstein gut gefallen. Die Handlungsorte konnte man sich anhand der Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen, hier bemerkt man eben das beide Autoren die Region kennen von der sie schreiben. Alles in allem hat mir der neue Kluftinger sehr gut gefallen und ich hatte angenehme Lesestunden mit dem Krimi verbracht. Sehr gerne vergebe ich für das Buch alle fünf Sterne.
Für Kluftinger wird¿s persönlich
von Anyah Fredriksson - 01.05.2018
Die Familie Kluftinger besucht geschlossen die Allerheiligen Prozession im kleinen Örtchen Altusried. Natürlich kommen sie zu spät, nämlich nach der Messe. Doch das kleine Enkelkind bietet neuerdings eine hervorragende Ausrede, so ist es natürlich seine Schuld, dass die Kluftingers erst zur Prozession erscheinen. Heiter und gelöst genießen sie die Aufmerksamkeit, die sie erregen, aber Moment mal - wieso eigentlich? Kluftinger beschließt, dass die Leute glauben, er und Erika haben noch einmal Nachwuchs bekommen. Trotzdem etwas stimmt nicht, die Leute starren Kluftinger geradezu an. Also begibt er sich zum Ende des Friedhofs, wo sich eine Menschentraube versammelt hat und er ist sichtlich bestürzt, als er sieht, was sich dort befindet. Ein neues Grab, mit nur einem schlichten Kreuz versehen, das seinen Namen trägt! Nur zu gerne tut Kluftinger dies als Dummen-Jungen-Streich ab, aber es geschehen erneut makabere Vorgänge, die er nicht mehr ignorieren kann. Langsam beginnt ihm zu dämmern, dass alles mit seiner Vergangenheit zu tun haben muss. Als sich auch noch seine Kollegen anders als sonst verhalten, steht Kluftinger ganz alleine da ... Der vorliegende Band der Kluftinger Reihe ist bereits die Nummer 10 rund um den Kommissar aus dem Allgäu und somit eine Jubiläumsausgabe. Eingefleischte Fans werden im Buch endlich den Vornamen des Kommissars erfahren. Alles könnte so schön sein für die Kluftingers, ist der Kommissar doch endlich von seinem Sohn und dessen Frau zum Opa gemacht worden. Doch die Idylle wird jäh gestört. Der bayerische Sound des Buches mit dem Touch der Gemütlichkeit und des hervorragenden Humors wird abgelöst durch eine Angst, die über allem schwebt. Kann Kluftinger es alleine aufnehmen, gegen den unbekannten Feind? In herrlicher Sprache, mit deutlichem Akzent und bewunderungswürdigem Schreibstil hat das Autorenduo wieder einmal einen hervorragenden Fall um Kommissar Kluftinger hervor gebracht. Die Charaktere sind außerordentlich geglückt und spielen einander brillant zu. Gefühle spielen in diesem Band ganz sicher eine große Rolle und die Autoren bringen sie glaubwürdig und authentisch rüber. Sehr gerne vergebe ich hier fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle das Buch natürlich weiter. Fans der Reihe werden es sowieso lesen wollen und allen Neueinsteigern sei gesagt, dass ein Seiteneinstieg problemlos möglich ist. Es könnte nur sein, dass man infiziert wird und die anderen Bände dann ebenfalls lesen möchte.
Der 10. Kluftinger
von Ilmo - 02.05.2018
Ich habe den neuen Kluftinger mit Freuden gelesen. Interessant war es diesmal, viel über Kluftis Jugend zu erfahren. Naturgemäß nahm daher auch das Privatleben der Familie einen (manchmal zu, daher nur 4 von 5 Sternen) großen Raum ein. Doch meistens standen die Ereignisse aus der Vergangenheit mit den aktuellen Fällen in Verbindung und konnten so Hinweise auf die Suche nach möglichen Tätern liefern, ist Klufti diesmal doch sehr nah dran an den Ereignissen. Sein Leben ist bedroht und die ganze Familie erhält Polizeischutz. Interessant, dass auch Langhammer in seinem früheren Leben wohl schon aufgetaucht ist, wenn auch von beiden Seiten unbemerkt. Eine besondere Rolle darf auch Langhammers neuer Hund Wittgenstein spielen, der ein ganz spezielles Verhältnis zu Klufti entwickelt. Mehr sei dazu noch nicht verraten. Es soll ja spannend bleiben.
Kluftinger
von Rita Ritterswürden - 15.05.2018
Den ersten Kluftinger den ich jetzt gelesen habe und ich fand ihn ganz recht gut. Sehr Humorvoll und spannend kam das ganze herüber. Der Kommissar selbst ist ein kauziger, tollpatschiger, trockener Typ, den man aber irgendwie mag, da er sehr liebenswert herüber kommt. Der Dialekt paßt perfekt und ist manchmal ziemlich für einen Norddeutschen befremdlich, aber sehr passend zu diesem Buch. Mir hat es auf alle Fälle viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil war flüssig und gut. Man kam auch zurecht und wußte sofort um was es ging. Die Personen kamen auch sehr gut rüber und man konnte sie sich gut vorstellen. Die ganze Geschichte war gut durchdacht, spannend und man fand sich gut darin auf gehoben. Ich persönlich fand diesen Krimi perfekt, genau mein Ding und vielleicht auch nicht der letzte Klufti. Für mich eine Leseempfehlung für alle die Krimis mögen!
Lebensgefahr!
von Lerchie - 03.05.2018
Es geschah, als Kluftinger mit seiner Familie an der Feier zu Allerheiligen auf dem Altusrieder Friedhof teilnahm. Da sah er es zum ersten Mal¿. Als er es später holen wollte, war es weg. Eine alte Frau, die diese Kreuze an ihren Bestimmungort brachte, hatte auch dieses dabei¿ Zunächst dachte Kluftinger ja an einen üblen Scherz, aber bald wurde ihm klar, dass das keiner war¿ Zumal auch noch Sterbebildchen mit seinem Konterfei in der Kirche auftauchten¿ Insgesamt drei Männer hatte er im Verdacht, ihm etwas antun zu wollen, sich an ihm rächen zu wollen¿ Und dann gab es auch noch einen Fall in Garmisch, der sehr einem seiner früheren Fälle ähnelte¿ Außerdem musste noch herausgefunden werden, wer der Maulwurf war, der dem Verbrecher dieses Falles - den Kluftinger nicht wirklich abschließen konnte - Informationen gab¿ Und zwischen den ganzen Kapiteln aus der Gegenwart gab es auch noch solche aus Kluftingers Vergangenheit¿ Was sah Kluftinger zum ersten Mal an Allerheiligen? Was war das, das plötzlich weg war? Warum hatte die alte Frau das weggebracht? Was stand da drauf? Wieso glaubte Kluftinger an einen bösen Scherz? Und wieso und wann wurde ihm klar, dass es keiner war? Wie kamen die Sterbebildchen in die Kirche? Wer könnte sich an Kluftinger rächen wollen? Wer ihn töten wollen? Was war das für ein Fall in Garmisch? Und inwiefern ähnelte er einem der seinen? Wer war der Maulwurf? War er in Garmisch? War er in Kempten? Was gab es aus Kluftingers Vergangenheit zu berichten? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Auch dieser Kluftinger-Krimi von Volker Klüpfel und Michael Kobr hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Er ließ sich leicht und flüssig lesen, und war auch unkompliziert geschrieben, Keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Und auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Dass Kluftinger zunächst an einen üblen Scherz glaubte, kann ich sehr gut verstehen. Und dass er, als er merkte, dass das keiner war, das selbst aufklären wollte, verstehe ich auch. Sehr gut gefallen haben mit die Kapitel über Kluftingers Vergangenheit, die sich durch eine andere Schriftart sehr gut hervorhoben. Auch wurde man kurz zuvor eigentlich immer gleich darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt wieder die Vergangenheit erwähnt würde. Natürlich geriet Kluftinger auch in diesem Buch in Lebensgefahr, sogar zweimal! Was man in diesem Buch auch erfährt, sind Kluftingers Vornamen. Dieser Krimi hat mich überzeugt und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Er war spannend und fesselnd und hat mir die Gefährlichkeit des Berufs eines Kriminalpolizisten deutlich gemacht. Denn genau so etwas kann durchaus passieren. Von mir bekommt dieses Buch eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.
Zwar nicht der beste Klufti, aber unterhaltsam wie immer
von Petra Sch. - 21.05.2018
Kurz zum Inhalt: An Allerheiligen wird am Friedhof ein Grabkreuz aufgefunden mit dem Namen von Kommissar Kluftinger darauf. Dem es jedoch bestens geht. In weiterer Folgen tauchen auch noch eine Todesanzeige in der Zeitung sowie ein Sterbebildchen von Kluftinger auf. Nun gilt es zu ermitteln: wer bedroht Kluftinger? Und warum? Meine Meinung: Dies ist der 10. Band aus der Reihe, und endlich erfährt man als Leser Kluftingers Vornamen. Dieser ist natürlich wieder kauzig wie eh und je. Bisher wurde er ja nur Klufti genannt oder von seiner Frau Erika liebevoll Butzele. Dieser Kosename ging jetzt aber auf das Enkelkind über. Leider erfährt man im Buch weder Geschlecht noch Namen des Kindes. Man trifft auch wieder alle alten Bekannten aus den Vorgänger-Bänden wieder. Und es ist natürlich wieder witzig zu lesen, wie sich Kluftinger mit dem Mann der besten Freundin seiner Frau, Dr. Martin Langhammer, kabbelt. Dieser hat sich - wahrscheinlich als Pendent zu Kluftis Enkelkind - einen Hund angeschafft. Mit dem Namen Wittgenstein, den sich Klufti natürlich nicht merken kann. Witzig ist hier auch, dass der Hund eher Bezug zu Kluftinger hat als zu seinem eigenen Herrchen, bekommt er von ihm ja auch die Hälfte des leckeren Wurstsalats. Und daheim nur gesundes bio-Hundefutter. Da der Fall viele Erinnerungen Kluftingers an seine Jugend weckt, erfährt man als Leser viel aus seiner Jugend und Vergangenheit; auch wie und warum er zur Polizei kam und später zur Kripo; die Szene, als Erika seine Eltern kennengelernt hat, war total witzig, wie sie das Verhör seiner Eltern über sich ergehen lassen musste. Und auch, wie er Dr. Martin Langhammer kennengelernt hat, erfährt man. Der Schreibstil ist gewohnt witzig, schnell und flüssig zu lesen. Leider gefallen mir andere Bände aus der Kluftinger-Reihe besser, aber dieser ist gewohnt lustig und unterhaltsam. Auch kann man gut miträtseln, wer der Täter ist. Leider ist das Ende quasi offen, was mir nicht so zugesagt hat. Jedoch weiß man so, dass es auf jeden Fall noch einen weiteren Band geben wird! Das Cover passt natürlich perfekt zum Inhalt, zeigt es doch jenes Grabkreuz mit Kluftingers Namen, welches zu Allerheiligen am Friedhof aufgefunden wurde. Fazit: Ein wie immer sehr unterhaltsamer und typisch-witziger Kluftinger-Krimi; jedoch nicht der beste seiner Reihe. Daher nur 4 Sterne von mir.
Klufti eben
von raschke64 - 05.05.2018
Kommissar Kluftinger ist Opa geworden und überglücklich. Doch leider bleibt es nicht so. Auf dem Friedhof gibt es ein Kreuz mit seinem Namen, ebenso eine Todesanzeige, Sterbezettel und er wird direkt bedroht. Auf der Suche nach dem Täter gibt es gleich mehrere mögliche Altfälle von früher ¿ Was soll ich sagen: Kluftinger eben. Wie immer einfach gut lesbar, man hat viel Spaß dabei. Dabei geht es dieses Mal erst einmal weniger um die Ermittlungen. Man erfährt viel aus Kluftingers Jugend und genau diese Seiten fand ich einfach nur herrlich. In der Gegenwart ist Kluftiger aufgrund des Enkelkindes viel weniger grantig als sonst und in der Vergangenheit kommt er auf einmal als moderner aufgeschlossener Mensch daher, der viel Ärger mit seinem Vater hat, der doch sehr konventionell ist. Wie sich doch alles gleicht später. Ich habe mich darüber köstlich amüsiert. Die Ermittlungen selbst fand ich dieses Mal nicht ganz so spannend, doch das störte mich nicht. Kluftiger ist einfach Kult.
Gelungener Jubiläumsband
von Marianna T. - 09.05.2018
Im zehnten Band in der Reihe um den Algäuer Kommissar Kluftinger geht es um ihn selbst. Anfänglich sind es ein frisches Grab, auf dem ein Kreuz mit seinem Namen steht und eine Todesanzeige in der Zeitung, die Anlass zur Sorge geben. Bedroht durch einen Unbekannten muss sich Kluftinger, dessen Vornamen in diesem Buch nun endlich verraten werden, mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Und zwar schnell, denn es gibt ein konkretes Datum für seinen Tod und gleich mehrere Verdächtige. Sein Team ermittelt. Mit diesem Jubiläumsband haben die Autoren Klüpfel und Kobr in gelungener Weise an die spannenden Vorgängerbände angeknüpft. Es wird an alte Fälle erinnert und mit ihnen tauchen frühere Verdächtige und andere bekannte Personen wieder auf. Auch Leser, für die dies das erste Buch aus der Reihe ist und Andere, denen nicht mehr alle Vorgängerbände präsent sind, werden hier gut ins Geschehen eingeführt. Kommissar Kluftinger und andere Nebenfiguren werden wie bisher vielschichtig mit ihren sympathischen und eher skurrilen und abstoßenden Seiten dargestellt. Für Leser, die schon die anderen Bände durch haben wird die Entwicklung der Figuren, besonders von Kluftinger deutlich. Spannend sind insbesondere die Rückblenden in Kluftingers Leben, seine Berufslaufbahn und bspw. sein Kennenlernen mit seiner Frau Erika. Dabei zieht der Kommissar sein Resümee. Dieser Band war anfänglich etwas schwierig zu lesen, zeitweise zu ausführlich mit dem Randgeschehen (z.B. seinem Sohn und dem Enkelkind). Die Geschichte zieht sich und lässt sich nicht einfach so weg lesen. Dies ist letztendlich aber nicht schlimm, die langsam entstehende Spannung gleicht dies aus. Diese steigert sich zum Ende hin noch. Trotzdem es schon der zehnte Teil der Reihe ist, entsteht kein Überdruss. Die Geschichte ist gelungen, wenn auch nicht allzu komplex. Die Geschehnisse machen beklommen, ängstlich und lassen die Lesenden schmunzeln und mitfiebern. Sprachlich liest sich die Geschichte sehr gut, alles ist nachvollziehbar. Wie in den Vorgängerbänden schaffen es die Autoren insbesondere den Allgäuer Dialekt in den Dialogen und die Eigenheiten dieser Region sowie die Dynamik in der Dorfgemeinschaft darzustellen. Klüpfel und Kobr haben in gelungener Weise an die Vorgängerbände angeknüpft und eine neue spannende Geschichte geschrieben: zum Miträtseln, Mitfiebern und Schmunzeln.
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