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Lunapark

Gereon Raths sechster Fall. 'Gereon Rath'.
Buch (gebunden)
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Gereon Rath legt sich in seinem sechsten Fall mit einem SA-Sturm und der Berliner Unterwelt an
Berlin, Ende Mai 1934. Die anfängliche Begeisterung für die Regierung Hitler schwindet, die unberechenbare SA macht vielen Bürgern Angst. Und Gereon Rath ge … weiterlesen
Buch

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Produktdetails

Titel: Lunapark
Autor/en: Volker Kutscher

ISBN: 3462049232
EAN: 9783462049237
Gereon Raths sechster Fall.
'Gereon Rath'.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

10. November 2016 - gebunden - 560 Seiten

Beschreibung

Gereon Rath legt sich in seinem sechsten Fall mit einem SA-Sturm und der Berliner Unterwelt an
Berlin, Ende Mai 1934. Die anfängliche Begeisterung für die Regierung Hitler schwindet, die unberechenbare SA macht vielen Bürgern Angst. Und Gereon Rath gerät bei seinen aktuellen Ermittlungen ausgerechnet mit den Braunhemden aneinander.
Unter der Eisenbahnbrücke an der Liesenstraße, unter einer unvollendeten kommunistischen Parole, liegt ein SA-Mann, der scheinbar erschlagen wurde, tatsächlich aber an einem Glasauge erstickt ist. Am Tatort trifft Kommissar Rath auf seinen früheren Kollegen Reinhold Gräf, der nun für die Geheime Staatspolizei arbeitet. Während Gräf von einem politischen Mord ausgeht, ermittelt Rath in eine andere Richtung und entdeckt Verbindungen zum zerschlagenen Ringverein "Nordpiraten", der seine kriminellen Aktivitäten als SA-Sturm getarnt fortsetzt. Als ein zweiter SA-Mann erschlagen aufgefunden wird, scheint alles auf eine Mordserie zu deuten. Eine Spur führt in den seit Kurzem geschlossenen Lunapark, einstmals Berlins berühmtester Rummel. Und Rath fragt sich, welche Rolle Unterweltboss Johann Marlow, ein Erzfeind der "Nordpiraten", in diesem Fall spielt. Die politische Lage wird immer brisanter, Raths Frau Charly gerät in SA-Haft, und der Kommissar wird in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse gezogen, an deren Ende er sogar einen unmissverständlichen Mordauftrag erhält. Wird er ihn ausführen? Volker Kutscher liefert atemlose Spannung und das packende Porträt politisch höchst unruhiger Zeiten.

Portrait

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher fünf weitere folgten. Die Reihe ist inzwischen in viele Sprachen übersetzt.

Pressestimmen

"Bestseller lassen sich nicht planen, aber erklären. Im Nachhinein erscheint es als völlig logisch, dass sie [Volker Kutschers Krimireihe] ein lang anhaltender Erfolg wurde, so überzeugend sind ihre Zutaten." Süddeutsche Zeitung

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Die Vergangenheit holt Gereon Rath ein
von Heimfinderin - 16.01.2017
Inhalt Berlin 1934: Unter einer Brücke wird ein auf den ersten Blick zu Tode geprügelter SA-Mann gefunden. Gereon Rath von der Mordkommission trifft am Tatort auf seinen ehemaligen Kollegen Gräf, der nun für die Geheime Staatspolizei arbeitet. Dieser hat die Zeichen der Zeit gut genutzt und ist dort auf der Karriereleiter aufgestiegen, so dass er Gereon Rath nun vom Rang her gleichgestellt ist. Für Gräf ist der Fall klar: halbfertige Schmierereien an einer Mauer weisen auf eine kommunistische Gruppe als Täter hin, was Gräf sehr gut passt, ist er doch sowieso schon einige Zeit hinter denen her. Gereon Rath sieht das ganz anders, ist aber gezwungen, mit Gräf zusammenzuarbeiten und es bleibt ihm keine andere Wahl, als das zu tun, was er gut kann: auf eigene Faust den Täter zu finden. Seine Ermittlungen bringen ihn auf die richtige Spur, aber was er dabei herausfindet, zieht ihn in seine eigene nähere und weitere, nicht immer ganz saubere Vergangenheit zurück und bringt ihn selbst, seine Karriere und seine kleine Familie in große Gefahr. Gleichzeitig bringt sich auch seine Frau Charly in Gefahr, als sie der Bitte einer Bekannten nachkommt, deren untergetauchten Bruder zu finden. Und der ist Kommunist ... Meine Meinung Es wird immer düsterer in Deutschland. Ein Jahr nach der Wahl der Nationalsozialisten wird das Leben immer angespannter. Deren Verfolgung von Kommunisten, Juden, Homosexuellen und allen anderen, die ihnen nicht gefallen und auch Folterungen bestimmen mehr und mehr das Bild. Kein Wunder, dass viele lieber schnell in ein Geschäft verschwinden, als einer Gruppe Nazis auf der Straße zu begegnen. Viele solche Details beschreiben eindringlich den Alltag und die Veränderungen, die die Zeit bringt. Ebenso werden wieder historische Personen und Aktivitäten eingeflochten, so dass sich auch in diesem Buch wieder sehr gut zeigt, wie großartig der Autor es versteht, Atmosphäre und ein authentisches Lesegefühl zu erschaffen. Mit steigendem Entsetzen verfolgt man als Leser, der ja weiß, was in den folgenden Jahren mit dem Deutschland passieren wird, wie die Nazis mehr und mehr das Leben der Menschen bestimmen und sie deren Willkür ausgesetzt sind. Dabei fragt man sich als wissender Leser einmal mehr, wie lange Gereon Rath wohl immer noch daran glaubt, dass diese Phase bald vorübergeht und wie lange er weiterhin seiner Taktik der Verdrängung und des Ausweichens treu bleiben wird. Ganz anders erlebt man seine Frau Charly, die die Gefahr bereits erkennt und rebelliert, allerdings nicht ohne Folgen. Hier würde man ihr gerne immer mal wieder zurufen, etwas vorsichtiger zu handeln. Besonders schmerzlich empfand ich dann die Entwicklung ihres Pflegesohns Fritze, der mit großer Begeisterung in die Hitlerjugend eintritt, nachdem man ihn vorher immer als aufgeweckten und nicht auf den Mund gefallenen Jungen erlebt hatte. Die Anspannung in der Familie Rath erhöht sich hier also sehr und das Problem der Schweigsamkeit untereinander führt sich leider weiter fort und ich hätte Charly und Gereon auch hier wieder mehrfach schütteln können für ihren Mangel an ordentlichen Aussprachen, auch mit Fritzi. Aber die kleine Familie ist damit auch ein gutes Abbild der Menschen der damaligen Zeit: die politisch uninteressierten Verdränger und Wegducker wie Gereon, die ahnungsvollen und Widerstand leistenden Kämpfer wie Charly und die begeisterten Anhänger wie Fritze. Mir macht die Entwicklung in der Familie mehr und mehr Sorge. Der Kriminalfall rückt fast ein bisschen in den Hintergrund, ist aber auch wiederum kein Wunder, denn es wird Gereon Rath sehr schwer gemacht, seine Arbeit zu tun. Da für die Gestapo der Fall klar ist und Gereon mit dieser zusammenarbeiten muss, hat er kaum Chancen auf eine korrekte Ermittlung. Und da er bald erkennt, wohin die Indizien wirklich führen, bleibt ihm mal wieder keine Wahl, auf eigene Faust zu ermitteln, was unter den Umständen nicht leicht ist. Wem sollte er überhaupt den wahren Täter nennen? Man spürte den Frust, den Gereon Rath hier erlebte, aber noch schlimmer war dann die weitere Entwicklung, die frühere Verfehlungen hochbrachte und ihn nun zum Handlanger werden ließ. Hier rückte der Fall endgültig in den Hintergrund und Leben und Karriere standen auf dem Spiel. Das war sehr spannend zu lesen und ließ mich öfter mal die Luft anhalten, auch weil der Autor hier nicht zimperlich war und den vielleicht etwas zu sorglosen Leser bzw. Gereon Rath zwischendurch etwas aufrüttelte, um klar zu machen, dass das kein Spaziergang mehr ist. Auch dieser Fall war für mich wieder sehr spannend zu lesen und erweckte die zu dem Zeitpunkt immer bedrückender werdende Vergangenheit gekonnt zum Leben. Und lässt mich nun mehr und mehr um die lieb gewordenen Figuren bangen.
Spannend und bedrückend
von leseratte1310 - 17.12.2016
Ein toter SA-Mann wird 1934 unter einer Eisenbahnbrücke in Berlin aufgefunden. Es sieht aus, als sei er erschlagen worden. Als Gereon Rath am Tatort ankommt, muss er feststellen, dass auch die Geheime Staatspolizei an dem Fall interessiert ist. So muss er wieder mit seinem früheren Kollegen Reinhold Gräf zusammenarbeiten, der ihm inzwischen rangmäßig gleichgestellt ist. Während Gräf felsenfest überzeugt ist, dass es sich um einen politischen Mord handelt, den die Roten verübt haben, hat Gereon da seine Zweifel. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Tote in Wirklichkeit an einem Glasauge erstickt ist. Rath beginnt zu ermitteln ohne die Staatspolizei zu informieren und findet Spuren, die in die Vergangenheit weisen. In Berlin ändert sich vieles, aber Gereon bleibt wie er ist. Er verdrängt die Situation und hofft, dass alles schon nicht so schlimm wird und der Spuk bald eine Ende hat. Noch kommt er mit seiner höchst eigenen Version des Hitler-Grußes durch. Wir wissen natürlich, wie alles wirklich weiterging. Es ist sehr bedrückend zu lesen, wie die Menschen drangsaliert wurden und wie die Angst umgeht. Man flüchtet von der Straße sobald schwarze Uniformen auftauchen, denn man weiß nicht, ob man solch eine Begegnung heil übersteht. Wer verhaftet wird, den erwarten harte Verhöre und Folterung, und wer allzu widerspenstig ist, der landet auch schon mal im Konzentrationslager. Auch in der Familie Rath macht sich die politische Situation unangenehm bemerkbar. Charly geht offenen Auges durch die Welt und sieht die drohende Gefahr. Gereons mangelndes politisches Interesse regt sie auf und der Haussegen hängt öfter mal schief. Dass ihr Pflegesohn Fritze dann auch noch der HJ beitreten will, macht sie nur noch wütender. Diese Unzufriedenheit bringt sie dazu, leichtsinnig zu handeln und einer jungen Frau zu helfen. Fritze dagegen fühlt sich in der Gruppe anderer Jungen wohl und nimmt begierig auf, was ihm dort vermittelt wird. Gräf hat die Zeichen der Zeit für seine Karriere zu nutzen gewusst. Er weiß, dass ihm alle Wege offen stehen. Mich hat aber überrascht, wie kaltblütig er die Chance nutzt, dunkle Flecken in seinem Leben verschwinden zu lassen. Es gibt weitere tote SA-Männer und Gereon hat schon bald einen Verdacht, wer hinter den Morden steckt. Er will den Täter natürlich festnehmen, aber Dr. Marlow hat auch ein Interesse daran, dass dieser von der Bildfläche verschwindet - aber das bitte tot. Gereon spürt nun sehr heftig, dass die Nähe zu dem Gangsterboss für ihn gefährlich ist. Da er Charly aber immer aus solchen Geschichten rausgehalten hat, kann er nun auch nicht offen mit ihr reden. Er verhält sich wieder einmal wie immer, wenns schwierig wird: Er duckt sich weg. Aber das Problem ist da und muss gelöst werden. Wieder einmal gelingt es Volker Kutscher perfekt, uns diese bedrückende Zeit nahe zu bringen. Von Buch zu Buch wird es bedrückender und mit dem Wissen von heute geht es einem beim Lesen besonders nah. Trotzdem fesselt diese Geschichte und versetzt einen in ein Wechselbad der Gefühle. Dennoch bin ich schon sehr auf den nächsten Band gespannt. Ein packender Krimi in einer dunklen Zeit.
Rabenschwarzer Thriller!
von hp - 03.12.2016
Ein bestechlicher Kommissar, der trotzdem ehrlich ist, schwule Nazis, die von anderen Nazis gejagt werden, amoklaufende Mafiosi und Kommunisten im Untergrund. Der neue Kutscher hat alles, was ein schneller, harter Krimi braucht. Die Handlung ist genial in die schrille Zeitgeschichte eingefädelt. Und am Schluss bleiben noch jede Menge Fäden offen, für einen siebten Teil. Neben dem Nassen Fisch für mich der beste Teil der Serie!
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