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Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Buch (kartoniert)
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Eine Klasse für sich: Wendy Walkers 'Dark Memories - Nichts ist je vergessen' ist hoch manipulative Psycho-Spannung auf internationalem Bestseller-Niveau.

Du musst dich erinnern, Jenny. Du musst dich erinnern, was in jener Nacht im Wald geschehen ist.

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen als Buch

Produktdetails

Titel: Dark Memories - Nichts ist je vergessen
Autor/en: Wendy Walker

ISBN: 365102542X
EAN: 9783651025424
Übersetzt von Verena Kilchling
FISCHER Scherz

23. Juni 2016 - kartoniert - 383 Seiten

Beschreibung

Eine Klasse für sich: Wendy Walkers 'Dark Memories - Nichts ist je vergessen' ist hoch manipulative Psycho-Spannung auf internationalem Bestseller-Niveau.

Du musst dich erinnern, Jenny. Du musst dich erinnern, was in jener Nacht im Wald geschehen ist.

Fairview, eine beschauliche Kleinstadt in Connecticut. Die 16-jährige Jenny Kramer wird Opfer einer brutalen Attacke und kommt schwer traumatisiert ins Krankenhaus. Dort wird ihr auf Wunsch ihrer Eltern ein Medikament verabreicht, das ihr helfen soll. Ein Medikament, das jegliche Erinnerung an den schrecklichen Vorfall auslöscht.

Danach hat Jenny keine Bilder mehr für das, was passiert ist. Da ist nur noch Schwärze. Sie bemüht sich weiterzuleben wie zuvor, beinahe so, als ob nichts geschehen wäre, während ihre Mutter Charlotte krampfhaft versucht, so etwas wie Normalität wiederherzustellen, und ihr Vater Tom wie besessen ist von dem Gedanken, den Täter, der seiner Tochter das angetan hat, zu überführen.

Doch das Nicht-Erinnern-Können wird für Jenny mehr und mehr zu einem Albtraum. Denn ihr Körper weiß noch immer, was ihm angetan wurde. Gemeinsam mit dem Psychiater Alan Forrester, der auf Fälle wie Jenny spezialisiert ist, versucht sie, Stück für Stück Licht in das Dunkel jener Nacht zu bringen, die Chronologie der Ereignisse wiederherzustellen. Aber kann sie denen, die sie dabei unterstützen wollen, vertrauen? Wie manipulierbar ist Erinnerung? Und helfen die Erinnerungen, die langsam zu ihr zurückkommen, wirklich, den Schuldigen zu finden?

"Dieses Buch dürfen Sie auf keinen Fall verpassen!" Karin Slaughter

Trailer

Portrait

Wendy Walker ist Anwältin für Familienrecht und Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in Connecticut und arbeitet im Moment an ihrem nächsten Roman. »Dark Memories - Nichts ist je vergessen« erscheint weltweit in 18 Ländern und wird in Hollywood verfilmt.

Pressestimmen

ein spannender Roman, der nach und nach die Geheimnisse seiner Protagonisten enthüllt und zum Ende noch eine echte Überraschung parat hat. Franken Aktuell 20160820
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier
Absolut spannend
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 23.06.2016
Jenny Walker ist nach einer schweren Vergewaltigung traumatisiert und liegt im Krankenhaus. Ihre Eltern entschließen sich zu einer neuartigen Therapie: Jenny bekommt ein Medikament, das ihre Erinnerungen an dieses Ereignis auslöschen soll. Doch für Jenny wird diese Therapie zum Alptraum. Der Psychiater Alan Forrester soll ihr helfen, die Erinnerung zurück zu holen. Ein Thriller, der mir zum Teil Gänsehaut gemacht hat. Wie manipulierbar ist Erinnerung? Als der Sohn Forresters ins Visier der Polizei gerät, die Vergewaltigung begangen zu haben, sieht ­der Psychiater nur einen Ausweg: Jenny muss sich erinnern! Und dabei kennt Forrester keine Skrupel. Super spannend!
Bewertungen unserer Kunden
Leider nicht die Erwartungen erfüllt
von ulrikeu - 23.07.2016
Jenny wurde vergewaltigt und Sie weiß nur, dass es passiert ist. Nicht wie, nicht warum und am wichtigsten nicht wer es getan hat. Durch eine medikamentöse Behandlung wurde ihre Erinnerung dieser Nacht gelöscht. Doch ihr Köper will ihr keine Ruhe lassen, denn er erinnert sich noch. Um diese negativen Gefühle los zu werden schicken ihre Eltern Sie zu einer Therapie, welche ihre Erinnerung nun zu Tage fördern soll. Stück für Stück wird die Nacht der Vergewaltigung rekonstruiert. Wobei nicht nur die Psyche von Jenny im Mittelpunkt steht, sondern auch alle Personen in Ihrem Leben. Die Autorin Mandy Walker hat einen faszinierenden Roman geschaffen. Ihr Schreibstil war flüssig und gut zu lesen. Am Anfang hat mich besonders die Perspektive des Psychiaters überrascht. Dadurch konnte man diese schrecklichen Eindrücke mit einer gewissen Distanz beobachten und sich wirklich auf die Psyche der Protagonisten konzentrieren. Der Hauptprotagonist war mir persönlich, leider nicht sympathisch. Er war arrogant und nutze seine Position aus um sich selbst einen Gefallen zu tun. Doch andererseits ist er ein intelligenter Charakter und scheint alle anderen genau zu durchschauen, was ihn auch wieder sehr spannend macht. Zwischendurch war die Handlung etwas verwirrend und langatmig. Mehr als einmal habe ich mich gefragt warum bestimmte Stellen so ausführlich geschildert worden, doch Mandy Walker konnte diesen Kreis zum Ende schließen. Meine Meinung zu diesem Roman ist sehr zwiegespalten, was vermutlich daran lag das meine Erwartungen vollkommen anders waren. Leider konnte mich das Buch nicht durchgängig fesseln. Wer sich für die Psyche des Menschen interessiert und auch etwas verwirrende Geschichten, welche nicht vorhersehbar sind mag, dem könnte diese Buch sehr gut gefallen.
Keineswegs Thriller des Jahres
von love_2_read - 22.07.2016
Jenny, ein 16 Jahre altes Mädchen, geht zu einer Party, bei der sie sich mit einem Jungen verabredet hatte. Dieser jedoch lässt sich mit einem anderen Mädchen blicken und Jenny verlässt traurig und wütend die Party. Dort aber wird sie vergewaltigt. Daraufhin beschlossen Jennys Eltern im Krankenhaus, es sei das Beste Jenny diese Erinerungen an diese Nacht zu ersparen und bitteten den Arzt, ihrem Kind ein gedankenauslöschendes Arzneimittel zu verabreichen. Das Medikament wirkt aber nicht wie erhofft und erwartet... Jenny hat anfangs kleine Erinnerrungsfetzen und quält sich mit komischen Gefühlen. Alan Forster, ein Psychater hilft Jenny sich an die Ereignisse zu errinern, damit der Täter gefunden und entlarvt werden könne. Anfangs klappt alles gut, aber dann überschlagen sich die Beweise und infragekommenden Menschen... Schreibstil & Cover Mit Wendy Walkers Schreibstil konnte ich mich nie so wirklich anfreunden. Die Geschichte ist aus der Sicht des Psychaters geschrieben. Hätte mir eher die Geschichte aus Jennys Sicht gewünscht... Für mich war es schwer am Buch dranzubleiben und musste mich hin und wieder dazu zwingen. Zudem ist mir das Buch, zu viel Lexikon . Ich mag es zwar nebenbei etwas Neues zu lernen und zu erfahren, doch das war wirklich schon zu viel des Guten... Das Cover hingegen liebe ich schon fast ;) gegen das Cover kann man echt nichts einwenden und lädt zum in die Hand nehmen und Klappentext lesen ein. Eigene Meinung Also Thriller ist das ja nicht... Hatte ziemlich hohe Erwartungen durch Cover, Klappentext und Werbung. Leider wurde ich enttäuscht... Die Geschichte zieht sich sehr lange über das ganze Buch hinweg...einzig und allein ist das Ende ein wenig spannend. Würde ich es nicht für den Fischer-Leseclub lesen, hätte ich das Buch längst zur Seite gelegt und abgebrochen. Fazit/Empfehlung Thriller-Fans, lieber Hände weg... die Wahrscheinlichkeit, dass ihr enttäuscht werdet ist groß. Leute, die sich für Psychologie und (Familien)-Dramen interessieren könnte es ein ganz guter und passender Roman sein.
Ich hatte mehr erwartet - für mich leider nicht der Thriller des Jahres
von Lagoona - 22.07.2016
Der Thriller des Jahres - alles andere können Sie vergessen - so wurde Dark Memories angekündigt. Ich finde es immer schwierig, wenn ein Buch schon so angekündigt wird, weil man automatisch mit sehr hohen Erwartungen herangeht. Im Prinzip kann dann meistens nur eins passieren, man wird enttäuscht. Ich glaube, wenn dieser Zustaztitel nicht gewesen wäre, dann hätte ich von Anfang an vielleicht eine ganz andere Einstellung zu Dark Memories gehabt. Dark Memories ist im Fischer Scherz Verlag erschienen und umfasst 384 Seiten. Worum geht es? Jenny Kramer ist 16 Jahre alt, als ihr auf einer Party ein wahnsinnig schlimmes Erlebnis wiederfährt. Sie trägt nicht nur starke Verletzungen davon, sondern auch ein schweres Trauma. Noch im Krankenhaus entscheiden sich ihre Eltern für eine nicht ganz umstritten Behandlung durch das Einnahmen bestimmter Medikamente die Erinnerungen aus Jennys Gedächtnis komplett zu löschen. Doch kann der Kopf wirklich vergessen, wenn doch der Körper daran erinnert? Jenny hat zunehmend Probleme dieses Wirrwarr und die Situation zu meistern und sucht Hilfe bei einem anerkannten Psychiater auf, der ganz langsam versucht wieder Licht in Jennys Vergangenheit zu bringen. Ob ihm das gelingen wird, das erfahrt ihr in Dark Memories . Mein Fazit Ich muss ehrlich gestehen, mir war Dark Memories doch eine Nummer zu doll. Die Autorin hat wirklich alles gut durchdacht und die einzelnen Fäden clever gesponnen. Aber diesmal hat es weder meine Geschmack getroffen, noch war es mein Thema. Durch die vielen Personen und auch Zeitsprünge, musste ich schauen, dass ich den Überblick behalte. Teilweise kam ich nur sehr langsam voran. Leider kann ich Dark Memories nur 3 Sternchen geben, da ich nicht wirklich überzeugt bin, Schade.
Vergessene Erinnerungen
von AmyLilian - 21.07.2016
Inhalt: Jenny Krammer ist 16 als sie brutal vergewaltigt wird. Um die Erinnerung daran auszulöschen, stimmen ihre Eltern einer medikamentösen Therapie zu. Danach kann Jenny sich an die Tat zwar nicht erinnern, aber es gelingt ihr trotzdem nicht zur Normalität zurück zukehren. Denn der Körper vergisst nichts und er lässt nicht zur Ruhe kommen. Nach einem Selbstmordversuch beginnt Jenny eine Therapie bei Dr. Alan Forrester. Er ist ein Gegner der Behandlung mit dem Medikament und vertritt die These Nichts ist je vergessen . Also versucht er in den Sitzungen Jennys Erinnerungen auszugraben. Nach und nach kommen die ersten Fetzen ans Tageslicht. Aber kann Jenny ihnen trauen? Sie sie real? Und können sie dabei helfen den Täter aufzuspüren? Ein langwieriger Prozess beginnt, der eine Lawine ins rollen bringt, die so keiner erwartet hat und die auch das Leben vieler anderen Menschen beeinflussen wird. Mein Fazit: Ich hatte anfangs sehr große Schwierigkeiten in de Geschichte reinzukommen. Es wird aus der Sicht des Psychiaters erzählt. Die Schreib- bzw. Erzählweise ist sehr langatmig und ist mit vielem psychologischem Hintergrund gespickt. Alan spring zwischen verschieden Personen, aber auch verschiedenen Zeiten, sodass ich mehrmals durcheinander geriet. Die Charaktere blieben für mich etwas blass, auch Jenny. Sie tat mir sehr leid und ich habe mit ihr gelitten, aber sie blieb irgendwie unscheinbar. Alan war mir von Anfang an unsympathisch und je weiter das Buch voran schritt, desto mehr hat er mich angenervt. Allein das Ende fand ich ziemlich spannend und unvorhergesehen. Die Wahl des Täters hat mich anfangs geärgert, weil er die ganz Geschichte so nichts sagen war, dass ich ihn gar nicht auf dem Schirm hatte. Aber als alle Puzzleteile sich zusammen gefügt haben, war ich doch etwas schockiert über den Ausgang. Die Idee des Buch war wirklich interessant, man hätte aber mehr daraus machen können. Es hat mich nicht wirklich überzeugt, daher vergebe ich 3 * und dass auch nur, weil ich das Ende so gar nicht erwartet hätte. © Lilia Kiefer (AmyLilian)
Interessante psychologische Charakterstudie
von Sterny - 21.07.2016
Jenny ist fünfzehn, als sie am Rande einer Party brutal vergewaltigt wird. Im Krankenhaus stehen ihre Eltern vor der Entscheidung die Erinnerungen an diese grausame Stunde auslöschen zu lassen und willigen ein. Als Jenny aufwacht ist die konkrete Erinnerung verschwunden, doch ihr Körper trägt deutliche Spuren des Überfalls. Verzweifelt versucht sie mit der Ungewissheit umzugehen und gerät immer tiefer in ein dunkles Loch. Gezeichnet von ihrer Qual landet sie bei dem Psychiater Alan Forrester, der eine Methode entwickelt hat ihre Erinnerungen wiederzuerlangen¿ Um es gleich vorweg zu nehmen - dieses Buch kann man nicht uneingeschränkt empfehlen. Die Spannung ist subtil, kann unter die Haut gehen, muss aber nicht. Das Buch ist aus der Sicht des Psychiaters geschrieben, der das Geschehene rekapituliert. Visuell unterscheiden sich glücklicherweise die Erzählungen des Arztes von den Gedanken seiner Patienten, so dass man nur selten irritiert ist, wenn z.B. verschiedene Patienten in einer Szene auftauchen. Schnell wird deutlich, dass Jenny nur eine von mehreren Hauptpersonen ist, auch wenn der Klappentext etwas anderes vermuten lässt. Ebenfalls in den Fokus rücken ihre Eltern, Charlotte und Tom. Außerdem Sean und Glenn, zwei weitere Patienten von Alan, ebenso die Familie von Alan und Parsons, der die Ermittlungen leitet. Selbst das ist noch keine abschließende Liste. Jenny bzw. ihre Vergewaltigung ist nur der Ausgangspunkt für die Offenbarung von Familiengeheimnissen, die nach und nach in den Gesprächen mit Alan erörtert werden. Alan ist intellektuell und wird nicht müde dies zu betonen. Er analysiert das Geschehen, zumindest am Anfang der Geschichte, recht emotionslos. Sein Interesse liegt eher darin begründet Jenny zu helfen und damit wiederum seinem Ego zu schmeicheln. Für mich liegt ein Minuspunkt in der Vermarktung, die Erwartungen beschwört, die meiner Meinung nach nicht erfüllt werden können. Deshalb würde ich jedem empfehlen eine Leseprobe zu Rate zu ziehen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Fazit Eher eine psychologische Charakterstudie, als ein "typischer" Thriller. Interessant konstruiert mit nur wenigen Schwächen. Trotz dessen nur bedingt zu empfehlen, da dieses Buch vor allem durch detaillierte Auswertungen der menschlichen Psyche punktet.
Dark Memories
von LadyIceTea - 21.07.2016
Alan Forrester ist Psychiater und wird mit dem Fall Jenny Kramers betraut. Das junge Mädchen wurde aufs grausamste vergewaltigt. Da ihre Eltern einer medikamentösen Behandlung zugestimmt haben, erinnert sich Jenny an diese Vergewaltigung nicht mehr. Doch ihr Körper erinnert sich. Jenny steht kurz davor den Verstand zu verlieren. Sie muss sich erinnern und Alan soll ihr helfen. Die Verstrickungen, die bei ihrer Therapie auftreten, hat nicht einmal Alan selbst erwartet. Ich habe durch den Klappentext und auch durch das Cover eine andere Geschichte erwartet. Ich habe erwartet, dass es mehr um Jenny geht. Das es vllt. aus ihrer Sicht erzählt wird und wir ihren Kampf mit ihrem gelöschten Gedächtnis erleben und thrillerartig Täuschung und Misstrauen erfahren. Die Täuschungen gab es, doch der Rest war ganz anders als erwartet. Leider nicht sehr positiv. Die Geschichte wird komplett von Alan Forrester, dem Psychiater erzählt. Allein durch Gespräche, die er wiedergibt, erfahren wir die Sichtweisen und Gedanken anderer Personen. Diese Erzählweise fand ich sehr interessant, da Alan auch den Leser immer wieder persönlich anspricht. Auch Alans sehr analytische Redensweise und die Formulierungen die er als Psychiater verwendet waren zu Beginn noch spannend. Leider wurden sie sehr schnell langatmig und langweilig. Seine Beschreibungen ziehen sich und kreisen immer wieder um das, was eigentlich interessant wäre. Wir erleben anhand seiner Erzählungen wie die Polizei die Vergewaltigung rekonstruieren konnte, wie Jenny und ihre Eltern seine Patienten wurden, wie er im Gefängnis als Psychiater arbeitet und lernen auch andere Patienten kennen. Alle haben irgendwie mit den Geschehnissen und der Geschichte zu tun. Wir erleben auch die laufenden Ermittlungen und wie die Polizei vorgeht, angetrieben von Jennys Vater. Wir erfahren von Alan was das Verbrechen mit der Familie macht und was die Mitglieder umtreibt. Zu Beginn geht es nur um seine Patienten und seinen Versuch die Erinnerung zurückzuholen. Doch je weiter die Therapie voran schreitet und je weiter die Ermittler kommen umso mehr verstrickt auch Alan sich in diesem Fall und verhält sich immer mehr entgegen seines Berufsethos. Alan wird zum Puppenspieler und alle anderen zu seinen Puppen. Die Idee dieser Geschichte finde ich wirklich spannend. Leider ist sie nicht so gut umgesetzt. Sie ist, wie gesagt, oft langweilig und langatmig und dazu noch sehr durcheinander. Alan springt zwischen Personen und Zeiten aber gibt keine richtigen Zeitangaben. Auf die Auflösung am Ende wäre ich z.B. nie gekommen, da ich zeitlich völlig durcheinandergekommen bin und schon alleine daher diese Möglichkeiten ausgeschlossen hatte. Das hat mich frustriert. Dazu finde ich viele von Alans Handlungen und Denkweisen zu übertrieben. Dadurch konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen. Es bekommt von mir zwei Sterne, da die Story und die Erzählweise eine gute Idee waren und an der Umsetzung gescheitert sind. Den dritten Stern gibt es, da das Buch am Ende doch noch Fahrt aufgenommen hat und die Langweile vom Beginn etwas rausgerissen hat. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Dark Memories
von Landbiene - 21.07.2016
Eigene Inhaltsangabe: Jenny Kramer wurde nach einer Party brutal vergewaltigt. Ihre Eltern entscheiden sich ihr Gedächtnis von diesem Moment per Medikamente löschen zu lassen. Doch obwohl Jenny sich an die eigentliche Vergewaltigung nicht erinnern kann, fühlt sie sich schlecht und irgendwas beschäftigt sie trotzdem im Inneren. Sie braucht ihre Erinnerungen zurück um weiterleben zu können! Daher versucht sie jene Nacht mit Hilfe des Psychologen Alan Forrester zu rekonstruieren. Wird es Jenny gelingen? Schreibstil: Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht des Psychologen Alan Forrester erzählt. Der Schreibstil ist nüchtern und emotionslos. Das Buch lässt sich flüssig lesen, jedoch ist es weder spannend noch fesselnd. Viele psychologische Details und Nebensächlichkeiten werden eingespielt und verlängern die Geschichte unnütz. Erzählungen von weiteren Protagonisten werden als kursiver Text eingebracht. Das hat mir an sich gut gefallen, konnte die gähnende Langeweile aber nicht ausgleichen. Ansonsten sind die Kapitel nummeriert und haben eine angenehme Länge. Allgemeine Meinung: Die Werbung und der Klappentext zu diesem Buch versprach etwas richtig Gutes und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, jedoch wurde ich derb enttäuscht. Ich hätte erwartet, dass es in dem Buch vordergründig um Jenny geht, doch dem ist überhaupt nicht so. Der Psychologe Alan Forrester therapiert nicht nur sie, sondern auch noch gleich ihre Eltern. Das ist nicht realitätsnah, da Psychologen so etwas nicht machen. Sieht man darüber hinweg, nervt einen dieses Ganze drum herum sehr. Nicht nur von ihren Eltern wird erzählt, sondern auch von anderen Patienten und Protagonisten, so dass Jennys Geschichte ein Nebenstrang des Buches bildet. Dazu kommen die ganzen psychologischen Details die zwar ganz interessant waren, aber der Geschichte das Tempo vollkommen genommen hat. Spannung? Fehlanzeige! Dazu kommt der nüchterne, emotionslose Schreibstil....Die Vergewaltigung und auch andere Dinge in dem Buch sind heftig, aber haben mich völlig kalt gelassen. Ich konnte einfach keine Bindung zu irgendeinem Protagonisten aufbauen. Für mich ein Desaster! Hinzu kommt auch noch, dass Alan Forrester ein völlig unsympathischer Mensch für mich ist. Das Ende war nicht vorausschaubar, hat die gähnende Langeweile des Buches aber nicht ausgeglichen und wurde für mich auch zu schnell abgehandelt. Sorry aber ich konnte nicht Positives an diesem Buch finden! Langweilige und emotionslose 2 Sterne!
Dark Memories - Nichts ist je vergessen
von Mitchell - 20.07.2016
Zum Inhalt: Du musst dich erinnern, Jenny. Du musst dich erinnern, was in jener Nacht im Wald geschehen ist. Fairview, eine beschauliche Kleinstadt in Connecticut. Die 16-jährige Jenny Kramer wird Opfer einer brutalen Attacke und kommt schwer traumatisiert ins Krankenhaus. Dort wird ihr auf Wunsch ihrer Eltern ein Medikament verabreicht, das ihr helfen soll. Ein Medikament, das jegliche Erinnerung an den schrecklichen Vorfall auslöscht. Danach hat Jenny keine Bilder mehr für das, was passiert ist. Da ist nur noch Schwärze. Sie bemüht sich weiterzuleben wie zuvor, beinahe so, als ob nichts geschehen wäre, während ihre Mutter Charlotte krampfhaft versucht, so etwas wie Normalität wiederherzustellen, und ihr Vater Tom wie besessen ist von dem Gedanken, den Täter, der seiner Tochter das angetan hat, zu überführen. Der Schreibstil in diesem Buch gefiel mir anfangs nicht so gut. Es aus der Sicht des Psychiaters zu lesen hat etwas gedauert bis ich die Verbindung immer wieder zu den Protagonisten knüpfen konnte. Man erfährt leider für meine Verhältnisse zu wenig von den wahren Gefühlen der Protagonisten. Aber um so mehr ich gelesen habe um so besser kam ich damit klar. Für mich kam Jenny in der Geschichte leider etwas zu kurz, ich hätte noch viel mehr über sie und ihre Gefühle gelesen. Durch die Sicht des Psychiaters geht für mich leider einiges von Jenny verloren. Trotz allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Die einzelnen Protagonisten haben sehr gut zur Geschichte gepasst auch wenn im Laufe der Geschichte viele einzelne Sonderfälle hinzu kamen. Besonders gut haben mir die Schilderungen der einzelnen Psychischen Störungen gefallen in denen man immer mehr Hintergrund wissen bekommt. Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, und jeder der sich keinen nervenaufreibenden Thriller vorstellt. Wird gefallen an diesen Buch finden.
Spannendes Thema, interessante Umsetzung
von britta70 - 20.07.2016
Jenny Kramer ist 16 Jahre alt, als sie nach einer Party brutal vergewaltigt und verletzt wird. Im Krankenhaus nehmen ihre Eltern den Vorschlag an, die schrecklichen Erinnerungen ihrer Tochter mittels eines Medikaments auszulöschen. Das klingt zunächst reizvoll. Doch war es auch die richtige Entscheidung? Wohl eher nicht, denn die Folgen des Gewaltverbrechens sind harte Realität. Der Psychiater Allan Forrester möchte mit seiner Behandlungsmethode dazu beitragen, dass die Erinnerungen zurückkehren. Es ist eine umfassende Therapie, die nicht nur Jenny selbst, sondern auch ihre unter Eheproblemen leidenden Eltern und ehemalige Patienten betrifft. Selbst der Sohn des Psychiaters bleibt nicht außen vor und man fragt sich zunehmend, was das eigentliche Ziel der Therapie ist... Die Thematik des Buches hat mich sehr angesprochen. Auf die Grundidee, Erinnerungen an ein traumatisches Erlebnis mittels von Medikamenten auszulöschen, war ich sehr neugierig. Doch was zunächst reizvoll klingt, hat seine Schattenseiten, denn die Folgen des Gewaltverbrechens konnten nicht unterbunden werden. Ich fand es spannend, wie der Therapeut sich seinem Ziel annähert, Jennys Erinnerungen wieder zu aktivieren. Doch je mehr man in dieser Hinsicht erfährt, desto mehr zweifelt man doch an der Integrität des Therapeuten¿ Anders als angekündigt, handelt es sich nicht wirklich um einen Thriller. "Roman", wie auf dem Cover angegeben, trifft es besser. Insofern gibt es auch keine entsprechende Spannungskurve, sondern detaillierte Einsichten in die Arbeit des Therapeuten. Mir hat das soweit gut gefallen, auch wenn mich das Buch nicht hundertprozentig fesseln konnte.
Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Wendy Walker
von calimero8169 - 20.07.2016
Inhalt: Du musst dich erinnern, Jenny. Du musst dich erinnern, was in jener Nacht im Wald geschehen ist. Jennys Erinnerung wurde ausgelöscht. Künstlich, durch ein Medikament. Damit sie weiterleben kann, trotz der furchbaren Ereignisse jener Nacht. Und ohne die Bilder für das Schreckliche im Kopf. Aber ihr Körper hat nicht vergessen. Er weiß noch immer, was ihm angetan wurde. Mit ihrem Therapeuten rekonstruiert Jenny Stück für Stück die Ereignisse jener Nacht. Aber ist das, was zu Tage tritt, wirklich das, was passiert ist? Und kann sie denen, die ihr helfen wollen, vertrauen? Eindruck: Dark Memories - Nichts ist je vergessen für mich ein absolut intelligent, raffiniert und genial konstruierter Psychoroman. Hier wurde die Normalität umgedreht, der Anfang ist das Ende. Im Lauf der Geschichte erlebt man, wie die Protagonisten langsam aber stetig ihren Status ändern. Die ursprüngliche Hauptperson Jenny rückt mehr und mehr in den Hintergrund und die Nebenfigur Alan Forrester an die Front. Das Ende hat dann noch einmal richtig Fahrt aufgenommen und bietet dem Leser die totale Überraschung - ein ganz grandioser Abschluss. Es ist mit Sicherheit kein klassischer Thriller, bei dem von Anfang an die Nackenhaare aufrecht stehen, dennoch hatte ich ein Gefühl der unterschwelligen Spannung seit der ersten Seite. Anfangs im Zwiespalt wegen der sehr ungewöhnlichen Perspektive und des eigenwilligen Schreibstils - erzählt wird nicht aus der Sicht des Opfers, sondern aus der des Therapeuten -, hat sich dieses Buch für mich sehr schnell zum Pageturner entwickelt. Fazit: Wer das besondere und ungewöhnliche Leseerlebnis sucht und sich auf sehr viel analytisches, psychologisches Fachwissen einlassen kann und möchte, sollte Dark Memories unbedingt lesen. Die Thematik hängt mit Sicherheit noch lange nach und regt auch zum Nachdenken an, wie weit die Medizin gehen darf. Nicht jede Behandlung sollte durchgeführt werden und schon gar nicht, wenn es um die Beeinflussung des Gehirns geht, denn... Nichts ist je vergessen!
Zwar nichts für Zartbesaitete, aber nicht wirklich ein spannender Thriller
von Henny176 - 18.07.2016
Klappentext: "Du musst dich erinnern, Jenny. Du musst dich erinnern, was in jener Nacht im Wald geschehen ist." Jennys Erinnerungen wurden ausgelöscht. Künstlich, durch ein Medikament. Damit sie weiterleben kann, trotz der furchtbaren Ereignisse jener Nacht. Und ohne die Bilder für das Schreckliche im Kopf. Aber ihr Körper hat nicht vergessen. Er weiß noch immer, was ihm angetan wurde. Mit ihrem Therapeuten rekonstruiert Jenny Stück für Stück die Ereignisse jener Nacht. Aber ist das, was zu Tage tritt, wirklich das, was passiert ist? Und kann sie denen, die ihr helfen wollen vertrauen? Meinung: Nach dem Klappentext und der Vermarktung als Thriller des Jahres hatte ich mir unter diesem Buch zunächst etwas komplett anderes vorgestellt. Ich hatte eine Geschichte aus Jennys Sicht oder der Sicht eines Ermittlers erwartet, wurde aber mit eine Geschichte aus der Sicht von Jennys Therapeuten Alan überrascht. So steht Jennys Geschichte garnicht so sehr im Fokus wie ich es erwartet hätte sondern man erfährt auch sehr viel über Jennys Eltern und andere Patienten von Alan. Stellenweise war ich allerdings auch froh darüber die Geschichte "nur" aus Alans Sicht zu lesen, da gerade Jennys Erlebnisse aus ihrer Sicht zum Teil nur schwer zu verkraften gewesen wären. Gäbe es bei Büchern Altersaufkleber wie bei Filmen sollte hier definitiv ein Ab18-Aufkleber drauf. Durch die Erzählung aus Alans Perspektive wird man als Leser mit sehr vielen psychologischen Fakten versorgt, was der Geschichte leider viel an Tempo nimmt. Da ich auch kein großer Psychologie-Fan bin wurde es dadurch für mich stellenweise leider ein bisschen langweilig. Insgesamt hat mich die Geschichte aber irgendwie fasziniert und vor allem die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Was mich begeistert hat ist die Art und Weise wie die Autorin mich immer wieder auf die falsche Fährte geschickt hat, so hat das miträtseln was den Täter betrifft sehr viel Spass gemacht. Der Schreibstil ließ sich trotz der vielen psychologischen Episoden sehr gut lesen. Fazit: Ein guter Roman für Leute die sich ein bisschen für Psychologie interessierten, Thriller-Fans könnten allerdings ein bisschen enttäuscht werden.
Traumatische Erinnerungen - vergessen oder verarbeiten?
von janaka - 17.07.2016
*Inhalt* Dr. Alan Forrester erzählt von seiner Arbeit mit der 16jährigen Jenny Kramer. Sie wurde brutal vergewaltig und anschließend wurde ihr ein Medikament verabreicht, dass sie diese Tat vergessen lässt. Trotzdem kommt sie nicht zur Ruhe und will sich das Leben. Nach ihrem Selbstmordversuch beauftragen ihre Eltern den Psychiater Dr. Alan Forrester, sich ihrer anzunehmen. Seine These ist Nichts ist je vergessen! , er ist gegen dieses Medikament und versucht mit Hilfe verschiedener Ansätze Jennys Erinnerungen zurückzuholen. Kann ihm das Gelingen? Kann durch Jennys Erinnerungen der Täter geschnappt werden? *Meine Meinung* Dark Memories - nichts ist je vergessen von Wendy Walker ein spannungsgeladener psychologischer Roman, der mich zum Nachdenken anregt. Ihr Schreibstil ist fesselnd und flüssig, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Spannung ist von Anfang an präsent, anders als bei einem Thriller, wird hier die Geschichte von einem Außenstehenden, dem Psychiater Dr. Alan Forrester erzählt. Und es geht um die Heilung von Jenny und nicht um die Ergreifung des Täters, wobei die am Rande doch eine Rolle spielt. Mir gefällt es, einen sehr guten Einblick in die Arbeit von Alan zu bekommen. Es ist interessant, mit was für psychischen Krankheiten er sich auseinandersetzen muss. Am Anfang berichtet Alan sehr sachlich über Jenny und seiner Arbeit, aber je mehr er sich mit Jenny auseinandersetzt, desto persönlicher wird der Fall und auch der Schreibstil. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe des Buches, sie sind lebendig und authentisch beschrieben worden. Alan ist mir gleich sympathisch¿ bis er etwas tut, was mich an seinem Charakter zweifeln lässt. Bei Charlotte ist es genau umgekehrt, am Anfang kommt sie mir sehr distanziert und unnahbar vor. Im Laufe der Zeit versteht man ihr Handeln besser und sie sammelt ein paar Sympathiepunkte. und dann sind da noch Jenny und Sean, deren beider Geschichte mich echt fasziniert. Ihnen ist großes Leid zuteilgeworden und beiden wurde die Erinnerung genommen, die sie nun zurückwollen. Mit beiden habe ich großes Mitgefühl aber auch Bewunderung, wie sie ihr Leben meistern. Die Autorin hat sehr viel Liebe in die Entstehung dieser beiden gesteckt. *Fazit* Dieses Buch spaltet die Nation in zwei Hälften, die einen lieben es und die anderen finden es total langweilig. Mir hat es sehr gut gefallen, es ist zwar kein typischer Psychothriller, dennoch war die Spannung extrem hoch und fühlte mich gut unterhalten. Er bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und hat seine 5 Sterne verdient.
Mehr Psychologie als Thriller
von Marion2505 - 17.07.2016
Inhalt: Die 16-jährige Jenny Kramer erlebt den absoluten Horror: Sie freut sich auf eine Party, wo sie sich mit einem netten Jungen verabredet hat. Dieser erscheint allerdings mit einem anderen Mädchen zur Party und Jennys Enttäuschung ist groß. Sie betrinkt sich, fühlt sich gedemütigt und entfernt sich von der Party. Dort lauert das absolute Grauen. Sie wird brutal vergewaltigt. Ihre geschockten Eltern entschließen sich, ihrer Tochter im Krankenhaus ein Medikament verabreichen zu lassen. Mit diesem Medikament sollen ihre Erinnerungen an das furchtbare Erlebnis ausgelöscht werden. Leider wirkt das Medikament nicht wie erhofft und Jenny quält sich mit eigenartigen Gefühlen und Erinnerungen. Der Psychiater Alan Forster ist auf Fälle wie Jenny spezialisiert und versucht ihr mit einer neuartigen Behandlungsmethode zu helfen, ihre Erinnerung an den schlimmen Vorfall wieder zurückzuerlangen. Erst sieht alles vielversprechend aus, doch dann ändert eine Tatsache plötzlich alles ... Cover: Das Cover ist schlicht, strahlt aber etwas Bedrohliches und Geheimnisvolles aus. Mir gefällt die Farbkombination unheimlich gut. Schreibstil: Das Buch ist aus der Sicht von Alan Forster erzählt, der Jennys Therapeut ist. Für mich ist es ein ungewöhnlicher Schreibstil, der eigentlich viel Potential hätte. Leider wirkte auf mich die Geschichte eher wie ein Sachbericht, als wie ein Roman. Mir fehlte das Fesselnde, das mich dazu bringt, ein Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. Zwischendurch kommen immer die Betroffenen zu Wort (z.B. Jennys Eltern), die bei Alan auch in Therapie sind, und so erfährt der Leser viel über die einzelnen Personen und ihre Vergangenheit. Leider kam mir Jenny immer etwas zu kurz. Über sie hätte ich gerne viel mehr erfahren. Fazit: Das Lesezeichen, das in meinem Buch enthalten war, trägt die Aufschrift: Der Thriller des Jahres. Alles andere können Sie vergessen. . Ich muss leider gestehen, dass ich dieses Jahr schon weitaus spannendere Thriller gelesen habe, die mich deutlich mehr fesseln konnten. Wie schon erwähnt, hat das Buch einen - für mich bisher - außergewöhnlichen Schreibstil. Allerdings zog sich das Buch für mich an vielen Stellen sehr. Zum Ende hin wurde die Handlung allerdings doch sehr spannend und auch die Auflösung der Handlungsstränge hat mir gut gefallen. Ich würde dieses Buch allerdings nicht unbedingt jedem weiterempfehlen!
Naja könnte besser sein
von lost_in_pages.__ - 16.07.2016
Naja also es heißt ja immer, dass das der Thriller des Jahres sei, dabei frag ich mich eigentlich wo zur Hölle steckt da ein Thriller drin? Zuerst war es sehr verwirren, da das Buch aus der Sicht eine Psychaters geschrieben ist. Das ist sehr komig denn er erzählt das, was er von seinen Patienten und Haupsächlich den Kramers erfäht und somit kennt man nie alles was passiert. Generell redet er sehr viel in Fachsprache, also er formuliert die Sätze sehr kompliziert... Am Anfang erscheint das Buch noch relativ interessant, wird aber dann immer langatmiger, da der Erzähler viele Geschichten einzelner Personen berichtet wie z.B. Seans leben, Charlottes Kindheit... und sich alle paar Seiten wiederholt. Teilweiße war es so schleppend, dass es eine Qual war weiter zu lesen und icg war kurz davor das Buch abzubrechen. Dann wurde es jedoch endlich wieder spannend. So etwa ab der Hälfte des Buches wurde eher die Hauptstory in den Vordergrung gerrückt und allmählich wollte man wissen was denn nun in der Nacht der Vergewaltigung passiert war und wer es war. Ich find es beängstigend zu sehen, wie einfach es ist Erinnerungen zu manipulieren. ZUm Glück gibt es diese Traumabehandlung noch nicht. Schon schlimm was sich Alan hat einfallen lassen um seinen Sohn zu beschützen. Einesteils ist es schrecklich, andererseits kann ich ihn verstehen. Mit der Zeit erklärt sich dann auch immer mehr warum zuvor so viel über die anderen Personen berichtet wurde. Allmählich ergibt alles einen Sinn. Das Ende fande ich dann ziemlich gut gemacht. Aufjedenfall wäre ich niemals auf den Täter gekommen und das mit Alan ist echt richtig genial. Sein Handeln und vor allem dass das Buch aus seiner Perspektive geschrieben ist gibt plötzlich Sinn. Also zusammengefasst kann man sagen, dass das Buch von der Idee her sehr gut ist. Alles was in dem Buch geschehen ist hatte einen bestimmten Grund der wirklich nicht vorrauszusehen war. Allerdings hat mir die Bindung zu Jenny gefehlt. Um sie geht es ja schließlich aber ich glaube Alan ist eigentlich die Hauptperson. Ein weiterer negativer Punkt ist, dass das Buch teilweße einfach quälend war, wie ich oben beschrieben habe. Das Buch ist jetzt nicht der Hammer aber man kanns auf jeden Fall lesen:) Ab der Hälfte war es ein sehr gutes Buch:)
Genial durchdachte, fast schon "hinterhältige", spannende Geschichte
von Rabbitfan - 14.07.2016
Der Roman "Dark Memories - Nichts ist je vergessen" von Wendy Walker ist mit seinen 384 Seiten am 23.06.2016 im Fischer Scherz Verlag erschienen. Auf der letzten Seite dieses Buches lässt uns die Autorin wissen, dass diese Behandlung zwar in der Realität noch nicht angewendet wird, aber tatsächlich in der Medizin schon danach geforscht wird. Meine Meinung: Ich empfand dieses Buch als einen sehr gelungenen Spannungsroman, welcher aus der Sicht des Hauptprotagonisten, dem Psychiater Dr. Alan Forrester, erzählt wird. Jenny Kramer, ein ganz normaler sechzehnjähriger Teenager, erlebt nach einer Party ihren größten Alptraum, sie wird auf brutalste Art und Weise vergewaltigt. Die Eltern, bzw. die Mutter, entscheidet sich dafür, ihr eine medikamentöse Behandlung zukommen zu lassen, welche Jenny`s Erinnerung an diesen grausamen Vorfall auslöschen soll, damit ihre Tochter ohne Trauma weiterleben kann. Anfangs scheint dies eine gute Idee gewesen zu sein, bis dass die gehegten Zweifel des Vaters, des ermittelten Polizisten und auch Dr. Forrester`s, welche aus seiner Sicht medizinisch begründet und gut erklärt werden, wahr werden. So startet die Therapie in dem Versuch, Jenny dabei zu helfen, ihre Erinnerungen an diesen schrecklichen Vorfall zurück zu erlangen, damit sie ihren inneren Frieden finden und der Täter dingfest gemacht werden kann. Die komplette Geschichte wird aus Sicht des Psychiaters erzählt, welcher sehr ausführlich auf diverse Patienten, sowohl jene wie die Familie Kramer, als auch diverse andere, mit deren Krankheitsbildern oder versteckten Traumata eingeht. Somit erhalten wir damit Einblicke in verschiedenste Vergangenheiten der betroffenen Personen und auch die daraus jeweils resultierenden Erfahrungen derselben. Diese Schilderungen der einzelnen Protagonisten werden in kursiv gekennzeichneten Auszügen dargestellt, so dass man sich den einzelnen Personen näher fühlt. Teilweise ist die Geschichte so verstrickt, dass dem Leser sich daher das Gefühl erschleichen könnte, vom eigentlichen Thema abgekommen zu sein. Tatsächlich ist "Dark Memories - Nichts ist je vergessen" aber eine von der Autorin sehr genial durchdachte, man könnte fast schon sagen "hinterhältige", spannende Geschichte, welche den Leser bis zur letzten Seite überraschen wird. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten, daher vergebe ich ihm 4 Sterne. Wäre mir einer der Protagonisten ans Herz gewachsen, hätte ich ihm auch 5 vergeben.
Psychologischer Spannungsroman mit dem Fokus auf der Psychologie
von anushka - 14.07.2016
Die 16-Jährige Jenny wird während einer Party brutal vergewaltigt. Im Krankenhaus entschließen sich ihre Eltern, Jennys Erinnerungen an das Ereignis löschen zu lassen. Doch ohne Erinnerungen kann Jenny weder bei den Ermittlungen helfen, noch wirklich mit dem Erlebten abschließen, denn ihr Körper erinnert sich schon, auch wenn es ihr Kopf nicht tut. Schließlich geht sie bei Alan Forrester in Therapie, der ihre Erinnerungen reaktivieren will und gleichzeitig auch die anderen Familienmitglieder therapiert, damit sie mit dem Verbrechen umgehen können. Und nicht zuletzt wollen alle den Täter finden ... Das Etikett Der Thriller des Jahres weckt leider völlig falsche Erwartungen und wird etliche Leser enttäuscht zurücklassen. Dark Memories ist ein psychologischer Spannungsroman im Stile von Girl on the Train und anderen aktuellen Büchern dieser Art. Die Ähnlichkeiten reichen vom Schreibstil bis hin zum unzuverlässigen Erzähler. Dark Memories bietet allerdings noch etwas darüber hinaus, denn es gewährt einen intensiven Einblick in die Arbeit eines Psychotherapeuten, der gut fundiert ist und seine tägliche Arbeit nachvollziehen lässt. Die Phänomene werden fachlich glaubhaft und umfangreich erläutert, was für Personen ohne psychologisches Interesse mitunter langatmig werden kann. Mich haben aber gerade diese Abschnitte sehr gefesselt und die Fachkenntnis der Autorin hat mich positiv überrascht. Die gesamte Geschichte wird eher im Stil eines Fallbeispiels oder eines sehr subjektiven Berichts des Therapeuten geschildert. Eingestreut sind Aussagen der verschiedenen Figuren, die die unterschiedlichen Perspektiven und Hintergründe beleuchten und die Emotionen der Beteiligten einfließen lassen. Das Buch beginnt direkt mit Jennys Vergewaltigung und ist allein dadurch schon sehr heftig. Allerdings fand ich es von der Autorin angemessen und einfühlsam dargestellt, aber gleichzeitig mit der nötigen Härte, um den Albtraum nachfühlbar zu machen und Voyeurismus keinen Raum zu bieten. Später in der Geschichte erfährt man immer mehr Details. Diese Schilderungen sind sehr intensiv und nichts für schwache Nerven. Obwohl mich das Buch direkt gepackt hatte und ich die Schilderungen mit großem Interesse verfolgte, habe auch ich ein Abflachen der Spannungskurve festgestellt und hätte gern ein wenig mehr Spannung gehabt. Als dann der erste Verdächtige ins Spiel kam, zog die Handlung wieder an. Zudem wächst das Misstrauen dem Erzähler gegenüber und sein therapeutisches Verhalten löst zunehmend Beklemmung aus, denn es wird deutlich, wie viel Macht ein Psychotherapeut eigentlich über seine Klienten hat. Einen Großteil des Psychothrillers oder der psychologischen Spannung macht tatsächlich das Verhalten des Therapeuten aus. Insgesamt hat mich dieses Buch über große Strecken sehr gepackt, was aber weniger an einer Thrillerhandlung mit Höchstgeschwindigkeit lag als vielmehr am interessanten Therapeutenalltag und der Entwicklung der Figuren. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende dieses Buches. Es ist zwar überraschend und wenig vorhersehbar, aber genau dadurch wirkt es sehr konstruiert. Und es fügte sich logisch auch nicht so problemlos ein, sodass es mich nicht vom Hocker gerissen hat. Hinzu kommt der zwischenzeitliche Mangel an Spannung, sodass ich einen Punkt abziehe. Die psychologischen Aspekte und das Behandlungssetting haben mich jedoch sehr begeistert. Wenn ich das Etikett Thriller ignoriere, konnte mich dieses Buch über große Strecken begeistern. Meine Leseempfehlung gilt für alle Psychologie-Interessierten und Fans psychologischer Spannungsromane. Man sollte in diesem Buch jedoch keinen Psychothriller erwarten.
interessantes Psychogramm aber mit Längen und wenig Spannung
von SteffiR30 - 14.07.2016
Inhalt: Fairview, eine beschauliche Kleinstadt in Connecticut. Die 16-jährige Jenny Kramer wird Opfer einer brutalen Attacke und kommt schwer traumatisiert ins Krankenhaus. Dort wird ihr auf Wunsch ihrer Eltern ein Medikament verabreicht, das ihr helfen soll. Ein Medikament, das jegliche Erinnerung an den schrecklichen Vorfall auslöscht. Danach hat Jenny keine Bilder mehr für das, was passiert ist. Da ist nur noch Schwärze. Sie bemüht sich weiterzuleben wie zuvor, beinahe so, als ob nichts geschehen wäre, während ihre Mutter Charlotte krampfhaft versucht, so etwas wie Normalität wiederherzustellen, und ihr Vater Tom wie besessen ist von dem Gedanken, den Täter, der seiner Tochter das angetan hat, zu überführen. Doch das Nicht-Erinnern-Können wird für Jenny mehr und mehr zu einem Albtraum. Denn ihr Körper weiß noch immer, was ihm angetan wurde. Gemeinsam mit dem Psychiater Alan Forrester, der auf Fälle wie Jenny spezialisiert ist, versucht sie, Stück für Stück Licht in das Dunkel jener Nacht zu bringen, die Chronologie der Ereignisse wiederherzustellen. Aber kann sie denen, die sie dabei unterstützen wollen, vertrauen? Wie manipulierbar ist Erinnerung? Und helfen die Erinnerungen, die langsam zu ihr zurückkommen, wirklich, den Schuldigen zu finden? Meine Meinung: Im Vorfeld wurde das Buch als Thriller des Jahres beworben und bekam sogar eine unbedingt lesen Empfehlung von Karin Slaughter - einer meiner Lieblingsautorin. Klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen MUSSTE. Doch würde das Buch auch meinen hohen Erwartungen gerecht werden können? Der Einstieg in das Buch war okay, die Geschichte wird aus Sicht des Psychiaters Dr. Alan Forrester erzählt. Dabei ist der Schreibstil sehr anstrengend, es wird viel aus der Welt der Psychiatrie, Gehirnforschung, psychische Erkrankungen etc. beschrieben. Alles allerdings sehr hochtrabend und schwer nachvollziehbar für Laien. Der Erzähler bleibt dabei immer nüchtern und emotionslos, was wiederum im krassen Gegensatz zu der expliziten Beschreibung der heftigen Vergewaltigung steht. Zu Beginn hatte ich das Gefühl es ist wie ein Dialog zwischen dem Leser und dem Erzähler, er springt sowohl in der Zeit als auch in der Geschichte oft hin und her. So ist es nicht ganz einfach ihm zu folgen. Anfangs war das für mich noch okay, als dann aber nach 7 Kapiteln immer noch keine Spannung aufkam und das Ganze hin und herspringen noch extremer und langwieriger wurde, war es mir zu viel. Auch wurden extrem viele Personen und ihre psychischen Probleme und ihre Behandlung bei Dr. Forrester aufgegriffen. Zu diesem Zeitpunkt kann man mit diesen Informationen nicht viel anfangen und fragt sich ständig warum jetzt schon wieder eine neue Person auftaucht und was die mit dem Fall Jenny zu tun hat. Generell rückt Jenny sehr in den Hintergrund, es werden dafür sehr ausführlich ihre Eltern, für den Leser fremde Personen wie Sean und deren Sitzungen, sowie sogar Dr. Forresters Familie unter die Lupe genommen. Am Ende schließt sich zwar der Kreis und alle gelieferten Infos sind wichtig und notwendig, um den Zusammenhang zu verstehen, aber diese hätte man auch anders präsentieren und lieber hin und wieder einfließen lassen können¿ Von einem Thriller erwarte ich, dass er mich packt und von der 1. Seite mitreist, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Dieses Buch hat erst im letzten Drittel Fahrt aufgenommen und konnte mich erst dann packen. Für einen Thriller des Jahres definitiv zu wenig!! Meine Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt, im Gegenteil einige Passungen waren extrem zäh und schon fast langweilig. Wirklich schade! Das doch noch spannende Ende konnte das Buch auf 3 von 5 Sternen retten. Generell entspricht es am ehesten dem Genre Roman, wie auch auf dem Buch aufgedruckt! Nicht von der Werbung als Thriller des Jahres verunsichern lassen! Fazit Wer psychologische Studien mag und sich gerne mit psychischen Problemen, ihrer Behandlung und Psychogrammen von Menschen beschäftigt, mag bei diesem Buch richtig sein. Eingefleischten Thriller Lesern kann ich dagegen nur abraten.
anders als erwartet
von silver111 - 13.07.2016
Die 16jährige Jenny Kramer ist mit vielen Freunden auf einer Party, als sie von einem Unbekannten brutal vergewaltigt wird. Sie ist bewusstlos, ihre Eltern entscheiden, dass ihr ein neuartiges Medikament verabreicht wird, das sie das Erlebte vergessen lassen soll. Danach weiß Jenny nur noch dass sie vergewaltigt wurde, kann sich aber an keine Einzelheiten erinnern. Doch genau diese Erinnerungslücke führt dazu, dass sie das Erlebte nicht verarbeiten kann und einen Selbstmordversuch unternimmt. Zusammen mit dem Psychiater Alan Forrester versucht sie schließlich, ihre verschütteten Erinnerungen wieder zu bekommen um die Vergewaltigung verarbeiten und hinter sich lassen zu können. Der Roman wird als Thriller beworben, ist aber mehr ein psychologisch ausgefeilter Roman als ein Thriller. Nachdem ich mit anderen Erwartungen an die Story gegangen bin, war ich vom ersten Teil erst mal etwas enttäuscht. Die Handlung ist zwar interessant und fesselnd, aber die Spannung fehlt total. Die einzelnen Protagonisten werden beschrieben, ganz so als ob jemand eine Geschichte erzählt. Am Anfang ist auch noch nicht klar wer der Erzähler ist, erst im Verlauf erfährt man dass Alan ist. Die Schilderung der Ereignisse ist teilweise etwas durcheinander, vorgreifend, abschweifend, zurückspringend, so dass die klare rote Linie fehlt. Außerdem ist die Erzählung relativ nüchtern und emotionslos, so dass es nicht leicht ist einzusteigen und überhaupt an der Story dran zubleiben. Ich bin an die Figuren nicht herangekommen, vielleicht ist das aber auch gewollt. Je weiter es geht, desto besser lernt man die Charaktere kennen, wie unterschiedlich die Eltern mit dem Vorfall umgehen ist gut ausgearbeitet. Ab der Hälfte steigt die Spannungskurve, so dass mir die Story immer besser gefiel. Erst im letzten Drittel konnte ich mitfiebern, als die Handlung in Fahrt kam. Die Story hat sich enorm gesteigert, ich bin froh dass ich dran geblieben bin und nicht nach dem ersten Teil abgebrochen habe. Die Autorin lässt viel Psychologie einfließen und man erfährt, wie der Erzähler die Menschen um sich herum manipuliert. Etwas mehr Emotionen und mehr Dialoge und ich hätte sogar 5 Sterne vergeben für diese undurchsichtige Geschichte.
Kein Thriller - aber ein gutes Buch
von SallysAngel - 12.07.2016
Vorneweg: Mögt ihr keine Thriller seid ihr hier nicht falsch! Mögt ihr Thriller erwartet euch nicht zu viel. Jennys Erinnerungen wurden künstlich ausgelöscht. Durch ein Medikament. So muss sie die Bilder der Vergewaltigung nicht ertragen und erinnert sich nicht mehr. Aber die Geister der Nacht lassen sie nicht in Ruhe, denn ihr Körper weiß noch immer was ihr angetan wurde.. Die Inhaltsangabe lässt einiges vermuten, darum kläre ich direkt auf. Das Buch ist nicht aus Jennys Sicht geschrieben und der Fokus liegt nicht auf der Handlung, sondern auf den einzelnen Personen. Bitte, bitte erwartet nicht zu viel von der Inhaltsangabe - lest sie am Besten erst garnicht! Meine Meinung: Erzählperspektive: Das Buch ist aus der Sicht von Dr. Alan Forrester, dem Psychiater von Jenny geschrieben und enthält viele psychologische, sowie polizeiliche Fakten. Die Gedankengänge sind nachvollziehbar und es ist defintiv mal was anderes! Schreibstil: Die Autorin schreibt einfach genial. Was anderes kann ich nicht sagen. Sie hat einen Hang zu Cliffhangern und das hat mich echt zum Verzweifeln getrieben manchmal, aber es macht das Buch spannend und diese ständigen Andeutungen wecken das Verlagen weiterzulesen. Außerdem verwendet sie viele Metaphern um das psychologische zu erklären. Charaktere: Jenny wirkt etwas blass, besonders im Vergleich zu vielen anderen Personen, bei denen wir viel über die Hintergrundgeschichte erfahren. Der Fokus liegt sehr stark auf ihren Eltern und die kommen deutlich häufiger zu Wort als Jenny selber. Aber diese Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, keine Logikfehler und teilweise sympathisch, teilweise auch nicht. Manchmal ändert sich das allerdings auch im Verlauf des Buches. Inhalt: Der Inhalt ist nichts für schwache Nerven. Direkt am Anfang wird ihre Vergewaltigung ausführlich und nüchtern beschrieben - also Triggerwarnung! Der Fokus liegt, wie schon gesagt, auf den einzelnen Personen, also nicht so sehr auf der Handlung, obschon diese auch wichtig ist. Man erfährt Vieles über die Vergangenheit der einzelnen Charaktere, am meisten wohl über Alan, und auch die Entwicklung der Figuren kommt nicht zu kurz. Es wird vieles in psychologischer Fachsprache erklärt - aber erklärt diese durch Metaphern sehr gut. Fazit: Ein gelungenes Buch, das mich restlos überzeugt hat. Am Anfang lief es was zäh, aber das hob sich gegen Ende des ersten Drittels auf. Wer nicht zu viel von der Inhaltsangabe erwartet, wird auch nicht ettäuscht werden. Psychologische Sachen haben hier ebenfalls ihre Daseinsberechtigung, das muss man mögen.
von miah - 12.07.2016
Inhalt: Die 16-jährige Jenny Kramer wird brutal vergewaltigt. Im Krankenhaus bekommt sie auf Wunsch der Eltern ein Medikament verabreicht, wodurch ihre Erinnerungen gelöscht werden. Jenny weiß nicht mehr was passiert ist, aber ihr Körper vergisst nicht, was ihr angetan wurde. Mithilfe ihres Therapeuten versucht sie, die Erinnerungen wieder zurückzuholen. Währenddessen sucht die Polizei verzweifelt nach dem Täter. Jennys Mutter will wieder Normalität in das Leben der Familie bringen. Jennys Vater ist dagegen auf Rache aus. Doch wie manipulierbar sind unsere Gedanken, Erinnerungen und Gefühle? Kann Jenny ihrem Therapeuten vertrauen? Wird sie sich am Ende erinnern? Kann der Täter überführt werden? Meine Meinung: Die ganze Geschichte wird aus Sicht des Therapeuten geschildert. Jenny steht gar nicht so sehr im Vordergrund, wie man das vielleicht anhand des Klappentextes erwarten würde. Sie kommt nach einem Selbstmordversuch zu Alan in die Therapie, um ihre Erinnerungen an die Vergewaltigung zurückzubekommen. Die Beschreibung der Vergewaltigung ist detailliert und aufgrund der Brutalität daher nichts für schwache Nerven. Alan erzählt, was in den Sitzungen mit Jenny passiert. Er behandelt auch ihre Eltern, aber jeden einzeln und nie zusammen. Er steht in ständigem Kontakt mit der Polizei. Anfangs scheint Alan nur ein Beobachter zu sein, der allerdings sehr viel weiß und scheinbar mit allen Beteiligten zu tun hat, wodurch er ständig gut informiert scheint. Später entwickelt er sich zu einem manipulierenden Fädenzieher, der die Ereignisse und Erinnerungen zu seinen Gunsten kontrollieren will. In meinen Augen hat er sich von einem freundlichen, einfühlsamen Helfer selbst in einen Fall für den Psychiater entwickelt. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang einige Schwierigkeiten hatte. Der Beginn ist gut erzählt. Sehr bildlich, sodass man sich Dinge vorstellen kann, die man sich lieber nicht vorstellen will. Doch der Schreibstil wird dann etwas schwierig, da sich Alan in langwierigen Erklärungen auslässt und durch Zeitsprünge ziemlich verwirrt. Manchmal habe ich mich gefragt, ob diese Ausschweifungen überhaupt eine Bedeutung haben, zumal sie zum Teil nicht wirklich spannend waren. Aufgeklärt wird das Ganze natürlich erst am Schluss. Da wird dann auch endlich Spannung aufgebaut und ich wollte unbedingt wissen, wer der Täter war. Die Auflösung kam für mich überraschend, aber bei genauem Lesen hätte ich vielleicht drauf kommen können. Der Leser wird aber natürlich ständig in die Irre geführt, sodass sich erst am Ende die vielen Beschreibungen und Ereignisse richtig sortieren und einordnen lassen. Wirklich erschreckend fand ich, wie gut es Alan gelang die Menschen zu manipulieren und dass er damit letztendlich durchgekommen ist. Auch wenn er für sein Verhalten Gründe nennt, hat er mich nicht ganz überzeugt, zumal er mir im Laufe des Buches auch immer unsympathischer wurde. Er entwickelt sich zu einem arroganten, abgehobenen Menschen, der sich für den besten Psychiater hält und damit sein Verhalten begründet und die Manipulationen rechtfertigt. Ingesamt fand ich die Geschichte interessant und erschreckend zugleich. Der Klappentext lässt zwar etwas völlig anderes erwarten, aber enttäuscht war ich trotzdem nicht.
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