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"Wilhelm Voigt: Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde"

Ein Lebensbild.
Buch (gebunden)
"Ein Gaunerstückchen, äußerst frech und raffiniert ausgesonnen und verwegen in Szene gesetzt, daher erst viel später als ein solches erkannt, brachte gestern die Gemüter der Stadt Cöpenick in Aufregung (...).Wenn man bedenkt, dass es einem geriebenen … weiterlesen
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"Wilhelm Voigt: Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde" als Buch

Produktdetails

Titel: "Wilhelm Voigt: Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde"
Autor/en: Wilhelm Voigt, Ludwig Lugmeier

ISBN: 3935843666
EAN: 9783935843669
Ein Lebensbild.
Verbrecher Verlag

August 2006 - gebunden - 122 Seiten

Beschreibung

"Ein Gaunerstückchen, äußerst frech und raffiniert ausgesonnen und verwegen in Szene gesetzt, daher erst viel später als ein solches erkannt, brachte gestern die Gemüter der Stadt Cöpenick in Aufregung (...).Wenn man bedenkt, dass es einem geriebenen Hochstapler, der sich in eine Offiziersuniform gesteckt, gelungen ist, zwölf Soldaten auf ihrem Wege von der Wache nach der Kaserne in Berlin anzuhalten und auf seinen bloßen Befehl hin nach Cöpenick zu dirigieren, dort das Rathaus zu besetzen, den Bürgermeister, Oberstadtsekretär und Stadtkassenrendanten festzunehmen und dann mit der beschlagnahmten' Kasse unbehelligt zu entkommen, so kann man sich eines Kopfschüttelns nicht erwehren", meldete das Cöpenicker Tageblatt vom 17. Oktober 1906. Tatsächlich hatte Wilhelm Voigt, der 1849 als Sohn eines Schuhmachers in Tilsit geboren wurde, als "Hauptmann von Köpenick" Geschichte geschrieben. Über die Tat und den Täter wurden unzählige Bücher und Aufsätze verfasst, die Autobiographie Voigts, die 1909, ein Jahr nach seiner Haftentlassung, erschien, hat jedoch bis heute verhältnismäßig wenig Aufsehen erregt, obschon sie direkt oder indirekt in nahezu allen Darstellungen des "Hauptmanns von Köpenick" zitiert wird. Dabei ist dieses Buch selbst noch einmal ein "Gaunerstückchen" für sich, zeigt es doch, dass der "Hauptmann" ein größeres Schlitzohr war, als bislang angenommen wird. Ludwig Lugmeier, dessen vielbesprochene Autobiographie "Der Mann, der aus dem Fenster sprang" im Jahr 2005 erschien, kommentiert die Aussagen Voigts in seinem Nachwort. Er beschreibt Voigts weiteres Leben in Reichtum und Armut und zeigt, dass es sich bei der Besetzung des Rathauses eigentlich um einen Raubzug der Extraklasse handelte. Das Buch erscheint anlässlich des 100. Jahrestages der Köpenickiade am 16. Oktober 2006.

Portrait

Wilhelm Voigt, geboren 1849 in Tilsit. Mehrere Gefängnisaufenthalte und Gelegenheitsbeschäftigungen bis 1906. Am 16. Oktober 1906 begeht er in der Uniform eines preußischen Hauptmanns und in Begleitung von zehn Soldaten, die ihm allein wegen seiner Uniform gehorchen, einen Überfall auf das Rathaus von Köpenick, bei dem er Geld aus der Stadtkasse "beschlagnahmt", nachdem er den Bürgermeister hat festsetzen lassen. Anschließend verschwindet er, ohne dass ihn jemand verfolgt. Zehn Tage später wird er verhaftet. Er wird als "Hauptmann von Köpenick" berühmt, seine Verurteilung zu vier Jahren Zuchthaus schmälert seinen Ruhm kaum. Er wird 1908 auf "höchstkaiserlichen Befehl" begnadigt, und tritt bereits vier Tage nach seiner Haftentlassung als "Hauptmann von Köpenick" in einem Panoptikum auf. Umgehend werden ihm diese Auftritte untersagt. Voigt tourt daraufhin unter anderem durch die USA und England, Geld verdient er mit seiner Autobiografie "Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde" und mit dem Verkauf von Postkarten. Dadurch kann er sich ein Haus in Luxemburg leisten, er nimmt auch die luxemburgische Staatsbürgerschaft an. Nach dem Ersten Weltkrieg verarmt er wieder. Er stirbt 1922 in Luxemburg.
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