Die rote Frau

von Alex Beer
Ein Fall für August Emmerich - Kriminalroman. Originalausgabe.
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"Alex Beer, der neue spannende Stern am österreichischen Krimi-Himmel." Kronen Zeitung

Wien, 1920: Die Stadt von Kriminalinspektor August Emmerich ist ein Ort der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Während seine … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die rote Frau
Autor/en: Alex Beer

ISBN: 380902676X
EAN: 9783809026761
Ein Fall für August Emmerich - Kriminalroman.
Originalausgabe.
Limes Verlag

21. Mai 2018 - gebunden - 413 Seiten

Beschreibung

"Alex Beer, der neue spannende Stern am österreichischen Krimi-Himmel." Kronen Zeitung

Wien, 1920: Die Stadt von Kriminalinspektor August Emmerich ist ein Ort der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Während seine Kollegen den aufsehenerregenden Mordfall an dem beliebten Stadtrat Richard Fürst bearbeiten, müssen Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter Kindermädchen für eine berühmte Schauspielerin spielen, die um ihr Leben fürchtet. Dabei stoßen sie nicht nur auf eine ominöse Verbindung zu Fürst, sondern kommen einem perfiden Mordkomplott auf die Spur. Es beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, der sie in die Abgründe der Stadt und deren Einwohner blicken lässt.

Portrait

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur, »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019 und »Der dunkle Bote« erscheint im Mai 2020 der vierte, von den Fans lang erwartete Roman um August Emmerich. Neben dem Wiener Kriminalinspektor hat Alex Beer mit Isaak Rubinstein eine weitere faszinierende Figur erschaffen, die während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg ermittelt. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«

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Pressestimmen

"Ein atmosphärisch dichtes Stück avancierter Kriminalliteratur." Heinz Sichrovsky in ORF III "erLesen" (Fernsehen)

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 04.06.2018

Schwarz wie die Nacht finster
Krimis in Kürze: Friedemann Hahn, Denise Mina und Alex Beer

Dass allem Anfang kein Zauber, sondern ein Grauen innewohnen müsse, ist keine schlechte Maxime für einen Kriminalroman. Ein Mann in schwerer Ledermontur kommt mit dem Postauto durchs Höllental zur Haltestelle Himmelreich. Er betritt die einsame Tankstelle, spricht mit der Frau hinter der Kasse, spricht mit dem Mann, der aus der Werkstatt hereinkommt, drängt beide in eine Kammer, und "wie aus heiterem Himmel und wie selbstverständlich drehte er eine vollendete Pirouette und noch in der Drehung schoss er dem Mann zweimal ins Gesicht. Das zweite Geschoss riss einen hässlichen Krater."

Das ist ein Auftakt, der einiges erwarten lässt. Friedemann Hahn enttäuscht die Erwartungen nicht. Es ist der erste Kriminalroman des bekannten Malers, den man am ehesten einem abstrakten Realismus zuordnen kann. Das Buch heißt nach der Gegend, in der die Handlung angesiedelt ist, "Foresta Nera" (Polar, 212 S., geb., 16,-[Euro]), Schwarzwald, und, frei nach Chandler, schwarz ist es nicht vom Dunkel des Waldes allein. Noir an dem Buch ist, dass die Atmosphäre wichtiger ist als der Plot, dass die Stimmungen und einzelne Szenen dichter und markanter sind als ein Fall und dessen Auflösung.

Die Geschichte spielt im Jahr 1962, sie ist bevölkert von alten Wehrmachtskameraden, von denen einige nach dem Krieg in der Fremdenlegion abtauchten, um dann bei Polizei oder Grenzschutz eine neue Karriere zu machen. Sie trauen einander nicht über den Weg, und der französischen Polizei traut man im Grenzgebiet schon gar nicht. Es gibt eine rechte Wehrsportgruppe, Morde, die Hinrichtungen gleichen, und den Schützen von der Tankstelle, der eine blutige Rechnung offen hat. "Foresta Nera" ist das starke Debüt eines Neunundsechzigjährigen, geschrieben in einem straffen, klaren Stil, nicht hardboiled, aber unbarmherzig genau bis zum Schluss, an dem weder die Finsternis gewichen noch jemand seinen Verstrickungen entkommen ist.

Hart, direkt und trocken ist auch der Ton, in dem die Schottin Denise Mina erzählt. Die "Queen of Tartan Noir" hat man sie schon mal genannt, was nichts mit dem Laufbahnbelag zu tun hat, sondern mit dem Schottenkaro. "Blut Salz Wasser" (Ariadne im Argument Verlag, 368 S., geb., 19,-[Euro]) ist bereits der fünfte Auftritt der Glasgower Ermittlerin Alex Morrow, und auch hier trifft der Anfang wie ein Faustschlag. "Sie war in den zwei Tagen, in denen sie sie festgehalten hatten, so folgsam gewesen wie ein Kalb." Das nimmt vorweg, wie Iain dem Leben der Frau ein Ende setzen wird.

Die Überraschung ist jedoch, dass dieser Iain kein kalter Killer ist. Der Mord setzt ihm zu, er fühlt sich, als sei die Tote in ihn gekrochen, man wird dann spät erfahren, woher diese körperliche Empfindung rührt. Als Leser weiß man also, wer es war, und ist Morrow immer einen Schritt voraus. Warum der Kleinkriminelle Iain und sein Kumpel Tommy die Frau entführt und umgebracht haben, erfährt man allerdings nicht früher als Morrow.

Denise Mina wechselt versiert die Perspektiven. Das baut immer wieder Spannung auf, das ermöglicht ihr, langsam und wie in einem Puzzle die Beziehungen zwischen den verschiedenen Figuren zu klären. Was es mit dem Café-Betreiber Boyd auf sich hat, der ebenso in die alte Heimat zurückgekehrt ist wie Miss Grierson, die vor Jahren Iain und Boyd bei den Pfadfindern betreute. Warum die Spanierin Roxanna, für die sich schon die Londoner Polizei interessiert hat, mit ihren beiden Kindern und ihrem Lebensgefährten nach Schottland gezogen ist - und dann auf einmal verschwunden ist.

Neben dem ersten Mord, auf den ein zweiter folgt, geht es auch um den örtlichen Drogenhandel, um Bodenspekulation und um die Frage, ob die Londoner oder die Glasgower Polizei einen Teil der sichergestellten illegalen Einkünfte ihrem Budget zuschlagen darf. Denise Mina hält die diversen Fäden dabei souverän in der Hand, und vor allem hat sie ein gutes Auge für Milieus, für die großen Schweinereien wie die schmutzigen kleinen Geheimnisse in dem Provinzstädtchen Helensburgh an der Clyde-Mündung, wo der Großteil der Handlung spielt und von wo aus man gerne nach Glasgow pendelt.

Nicht wirklich "noir", aber auch ziemlich düster ist die Welt, in der Alex Beer ihren Kriminalinspektor August Emmerich seinen Dienst tun lässt: Wien im Jahr 1920, politisch unruhig, an den Folgen des Ersten Weltkriegs leidend. "Die rote Frau" (Limes, 416 S., geb., 20,-[Euro]) ist Emmerichs zweiter Auftritt.

Der Granatsplitter im Knie macht ihm noch immer zu schaffen, aber mehr noch ein Mord, hinter dem sich konspirative Aktivitäten in den besseren Kreisen verbergen. Alex Beer hat auch diesmal wieder genau recherchiert und Fiktion und Fakten fugenlos verbunden. Und vor allem leidet sie nicht an der lästigen Eigenschaft vieler Autoren, ihre Ermittler so originell ausstaffieren zu wollen, bis diese unfreiwillig lächerlich werden.

PETER KÖRTE

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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Bewertungen unserer Kunden
Beste Unterhaltung...
von Thomas Jessen - 21.01.2019
Anders als bei vielen anderen Lesern, denen dieser zweite Band nicht so gut gefallen hatte, konnte mich Alex Beer auch hier wieder begeistern. Die besondere Atmosphäre der Nachkriegszeit nach dem ersten Weltkrieg konnte die Autorin wieder aufs Beste einfangen und beschreiben. Man spürt die Ängste, Nöte und Sorgen der Menschen, fast als wären es die eigenen Sorgen. Wieder nimmt die Autorin den Leser gleich auf den ersten Seiten des Buches gefangen und lässt ihn erst wieder mit der letzten Seite los. Wie im ersten Band der Reihe sind Figuren und Schauplätze so gut und bildhaft beschrieben dass sie echt und lebendig wirken. Dieses Mal konnte mich Alex Beer auch mit sehr gut durchdachten Dialogen überzeugen, die sehr echt und real wirken. Die Spannung ist gut aufgebaut und wirkt nicht konstruiert. Schon gleich zu Beginn wird der Leser gefesselt und je weiter man im Buch voran kommt umso spannender wird es. Dank des sehr schönen Schreibstils ist man nicht nur der Leser außen vor, sondern viel mehr mittendrin in der Story. So muss ein moderner Krimi geschrieben sein, spannend, kurzweilig und mit tollen Figuren und Dialogen. Für mich sind das wieder glatte 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!
Ein fesselnder Krimi aus dem Wien um 1920
von bellis-perennis - 12.07.2018
Man schreibt das Jahr 1920. Der Große Krieg ist verloren, Österreich-Ungarn Geschichte und Wiens Bevölkerung hungert. August Emmrich und sein Assistent Ferdinand Winter fristen ein ungnädig geduldetes Dasein in der Abteilung "Leib und Leben" bei der Wiener Polizei. Von den Kollegen "Krüppelbrigade" genannt, müssen sie allerlei Hilfsdienste wie Protokolle tippen, leisten. Dann geschieht der Mord an Stadtrat Fürst. Doch anstatt hier zu ermitteln, müssen sich Emmerich und Winter auf Befehl ihres Chefs Gonka mit der Schauspielerin Rita Haidrich beschäftigen, die glaubt, ihr aktueller Film sei verflucht. Der Hilferuf seiner Kollegen aus dem Obdachlosenasyl in dem Emmerich wohnt, dem Peppi, zu helfen, lässt Emmerich aus seiner Lethargie erwachen. Die Polizei verdächtigt den Invaliden, Stadtrat Fürst ermordet zu haben. Doch warum sollte ausgerechnet der Peppi, der von Fürst zwei Prothesen und einen Job erhalten hat, seinen Wohltäter umbringen? Gemeinsam mit Ferdinand Winter beginn er auf eigene Faust zu recherchieren und kommt der Suche nach dem Motiv, dem wirklichen Täter gefährlich nahe und Fürst wird nicht der einzige Tote bleiben. Meine Meinung: Alex Beer ist es wieder meisterlich gelungen die triste Lage in Wien darzustellen. »Der Krieg hatte sich tief in das Stadtbild eingebrannt. Schrecklich zugerichtete Invaliden, Witwen in Trauerkleidung, rachitische und tuberkulöse Kinder." (Seite 138 ) Während Kriegswaisen, Witwen und Invalide um ihr tägliches Überleben ringen, feiert die österreichische Filmindustrie sich selbst und ihre großen Erfolge. Wir begegnen hier der berühmten "Sascha-Film" des Filmpioniers Graf Sascha Kolowrat-Krakowsky und erhalten Einblick in die Welt der Illusionen. Emmerich und Winter, die sich im ersten Band ("Der zweite Reiter") zusammengerauft haben, setzen wieder auf bewährt unkonventionelle Ermittlungsmethoden. Als es ein weiteres Mordopfer gibt, scheint es eine Verbindung zu geben, die Emmerich und Winter zutiefst schockiert. Interessant ist, dass es Bestrebungen gibt, den Gesundheitszustand der Bevölkerung anzuheben. Allerdings ist die Wahl der Mittel, eine höchst unterschiedliche. Die Autorin versteht es, historische Details geschickt in die Handlung einzubinden. Die Charaktere sind wieder wunderbar ausgearbeitet. Wir begegnen einer Vielzahl von gestrandeten Existenzen, die ihren Lebensunterhalt mit allerlei Gelegenheitsarbeiten oder kleiner Beschaffungskriminalität bestreiten. Herrlich ist die Zirkustruppe, die auf der Wiese im Böhmischen Prater ihr Zeit aufgeschlagen hat. Wir erlangen Einblick in August Emmerichs verwundete Seele, der nicht nur mit seinem an der italienischen Front verletzten Knie fertig werden muss, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen des gefallen geglaubten Ehemanns seiner großen Liebe, Luise. Luise, streng katholisch, bleibt mit ihren Kindern bei ihrem Ehemann, der - wie viel andere Männer - durch den Krieg völlig aus der Bahn geworfen worden ist. Ich mag den Schreibstil der Autorin: Trockener Humor, Sarkasmus und die Einbindung des Wiener Dialekts sind für mich authentisch gelungen. Das offene Ende lässt auf einen dritten Band hoffen, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit August Emmerich, Ferdinand Winter und der guten Luise weitergeht. Fazit: Ein fesselnder historischer Krimi aus dem Wien nach dem Ersten Weltkrieg! Hier gebe ich leichten Herzens 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.
Emmerich und Winter, eine starkes Ermittlerteam
von kessi67 - 11.06.2018
Die rote Frau von Alex Beer ist ein sehr spannender Krimi, der mich voll und ganz mitfiebern ließ. Kriminalinspektor August Emmerich hat ein feines Gespür für die Morde, die gerade in Wien im Jahr 1920, geschehen. Es gibt nur ein Problem, er und sein Assistent Winter sind auf das Abstellgleis befördert worden und müssen niedere Arbeiten erledigen. Zu gerne würde Emmerich in der Abteilung Leib und Leben bei den Mordfällen mit ermitteln. Er und Winter werden arg beleidigt und Krüppelbrigade genannt, denn Emmerich hat eine Kriegsverletzung und Winter hat eine Schulterverletzung. Bevor es überhaupt dazu kommen kann, dass er überhaupt noch einmal ermitteln kann, soll er den Bewacher für die Schauspielerin Haidrich spielen, da sie um ihr Leben fürchtet. Dann bekommt er die Gelegenheit den Mord an Stadtrat Fürst aufzuklären. Es gibt nur ein Problem, er hat zu wenig Zeit und muss sich mit Winter ganz schön ins Zeug legen. Plötzlich gibt es noch eine Tote, durch Zufall waren Emmerich und Winter in der Nähe, als eine Frau sie verzweifelt um Hilfe bittet. Beim Betrachten der toten Frau, fällt Emmerich etwas auf. Doch es gibt ein großes Problem, offiziell dürfen sie nicht ermitteln und ihr Vorgesetzter Brühl schickt sie vom Tatort weg. Das schreckt das Ermittlerteam Emmerich und Winter keinesfalls ab und von da an beginnen sie heimlich zu recherchieren. Dabei fügen sie ein Puzzleteil mit dem nächsten zusammen, wobei sie oft in die Irre geführt werden. Und ihnen läuft die Zeit davon. In Wien herrscht nach dem ersten Weltkrieg grosse Armut, Hunger und Wohnungsnot. Da bleibt es nicht aus, dass es viele dubiose Gestalten gibt die ihr Unwesen treiben. Doch ist es dieser Schlag Menschen, die mit der Not leben müssen, die die Morde begangen haben? Oder geht es in die gehobene Schicht von Wien, die ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Mord von Stadtrat Fürst und der toten Frau? Meine Meinung: Leider kenne ich den Vorgänger Der zweite Reiter nicht, was ich aber sofort nachholen werde, um mich dann auf den dritten Teil in der Zukunft freuen zu können. So begeistert bin ich vom Schreibstil der Autorin gewesen. Alex Beer hat einen Krimi geschaffen, bei dem der Leser auch noch mit interessanten historischen Hintergründen versorgt wird. Emmerich wie Winter sind mir mit ihren unterschiedlichen Charakteren sehr sympathisch gewesen. Das sie so unterschiedlich sind hat mir gut gefallen. Sie ergänzen sich im Denken und Handeln und genau das macht sie zu diesem tollen Ermittlerteam. Ein fabelhaftes, spannendes Verwirrspiel, dass bis zum Ende alles offen lässt.
Ein toller historischer Krimi
von leseratte1310 - 10.06.2018
Wien gibt nach dem 1. Weltkrieg ein elendes Bild ab. Die Not ist allerorts zu spüren, aber es gibt auch Menschen, denen es so gut geht wie vor dem Krieg. Dann wird der beliebte Stadtrat Richard Fürst ermordet und die Abteilung "Leib und Leben" unter der Leitung von Brühl hat schnell einen Schuldigen ausgemacht und ins Gefängnis gesteckt. Unterdessen müssen sich Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter mit Schreibarbeiten und mit einem Fluch bei einem Filmprojekt beschäftigen. Doch Emmerich wird in seiner Unterkunft darauf aufmerksam gemacht, dass der inhaftierte Peppi es nicht gewesen sein kann. Daher beginnt er mit eigenen Ermittlungen und wird dabei von seinem Assistenten Winter unterstützt, was natürlich den Unmut seines Vorgesetzten hervorruft. Ihm bleibt nicht viel Zeit, diesen Fall aufzuklären. Dies ist nach "Der zweite Reiter" der zweite Band um den Kriminalinspektor August Emmerich. Da Emmerich den letzten Fall so vorbildlich gelöst hat, wurden er und Winter endlich in die Abteilung "Leib und Leben" übernommen. Doch was die beiden dort erledigen sollen, schmeckt Emmerich überhaupt nicht, denn er ist ein Kriminalinspektor und will richtige Polizeiarbeit leisten. Aber er macht sich bei Vorgesetzten und Kollegen nicht gerade beliebt mit seiner Halsstarrigkeit. Um zum Ziel zu kommen, schiebt er oft auch die Regeln beiseite und ermittelt risikoreich nach seinem Gefühl. Auch wenn er kriegsversehrt ist, so nimmt er bei seinen Recherchen auf seine Beschwerden wenig Rücksicht. Er ist ein guter Ermittler, der beharrlich sein Ziel verfolgt und auch auf sein Bauchgefühl hört. Bei diesem Fall stößt er aber nicht nur seine Vorgesetzten vor den Kopf, sondern auch eine ganze Reihe von angesehenen Bürgern aus dem Umfeld von Fürst. Winter kommt aus so gänzlich anderen Verhältnissen als Emmerich. Er ist vorsichtig und hat oft Bedenken, wenn Emmerich vorprescht. Aber er ist eine treue Seele und unterstützt Emmerich immer, was manchmal ganz schön brenzlig werden kann. Als Team sind die beiden unschlagbar. Es sind Ermittlungen der kleinen Schritte und obwohl viele Hinweise in eine Sackgasse führen, kommen Emmerich und Winter doch langsam voran. Aber die Zeit drängt. Nebenher erfährt man historische Fakten und viel über das Leben der Menschen in Wien. Ich bin mit Emmerich durch Wien gelaufen und habe viele Örtlichkeiten gleich wieder vor Augen gehabt. Dass einige der Charaktere auch Dialekt (wirklich nur wenig) gesprochen haben, sorgt dafür, dass es sehr authentisch war. Dieser historische Krimi ist informativ, unterhaltsam und sehr spannend. Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Fall mit Kriminalinspektor August Emmerich und seinem Assistenten Winter.
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