Abschiedsfarben

Originaltitel: Abschiedsfarben.
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Vom Abschiednehmen und Ankommen, von Verrat und Vertrauen.

Der neue große Erzählband von Bernhard Schlink.
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Produktdetails

Titel: Abschiedsfarben
Autor/en: Bernhard Schlink

ISBN: 325707137X
EAN: 9783257071375
Originaltitel: Abschiedsfarben.
Diogenes Verlag AG

22. Juli 2020 - gebunden - 231 Seiten

Beschreibung

Über das Gelingen und Scheitern der Liebe, über Vertrauen und Verrat, über bedrohliche und bewältigte Erinnerungen und darüber, wie im falschen Leben oft das richtige liegt und im richtigen das falsche. Geschichten von Menschen in verschiedenen Lebensphasen und ihren Hoffnungen und Verstrickungen. »Liebe und mache, was du willst« ist kein Rezept für ein gutes Ende, aber eine Antwort, wenn andere Antworten versagen.


Portrait

>Der Vorleser<, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel >The Reader< verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 04.08.2020

Bleib über Nacht
Bernhard Schlinks "Abschiedsfarben"

Man muss hier wohl von einem Konzeptalbum sprechen: So, wie etwa Frank Sinatra mit "In the Wee Small Hours" eines über die blauen Morgenstunden aufnahm, hat Bernhard Schlink nun eines über "Abschiedsfarben" geschrieben. Die neun Stücke darauf verhandeln teils dramatische Abschiede, auch vom Leben, und in der Tradition des amerikanischen Showgeschäfts könnte man sie als tearjerker, also Tränenzieher, bezeichnen.

Schlink, der mit seinem Roman "Der Vorleser" sowie zahlreichen Krimis zum Bestsellerautor mit weltweitem Erfolg wurde und der teilweise in New York lebt, hat sich vom amerikanischen Showgeschäft wohl tatsächlich einiges abgeschaut - sowie auch von der Effizienz amerikanischer Kurzgeschichten. Dieser Autor weiß, eben auch am Krimi geschult, wie man früh eine Information streut, die Leser rätseln und somit gespannt weiter folgen lässt: Hatte der ältere Professor, der zu einer auf der Straße erstochenen jungen Frau ein sonderbares Verhältnis pflegte, auch ein Mordmotiv? Was für ein Paar trifft sich da in "Jahrestag" in einem Restaurant, inspiriert von Raymond Chandler? Was ist es, das die Frau und den Mann, die sich spät im Leben bei einem Konzert in der Philharmonie wiedersehen, in ihrer Jugend nicht hat zusammenkommen und glücklich werden lassen?

In der betreffenden Geschichte, "Geschwistermusik", entwirft Bernhard Schlink sehr geschickt eine Konstellation um einen wissbegierigen Schüler aus einfachen Verhältnissen, eine Tochter aus gutem Hause und deren gelähmt im Rollstuhl sitzenden Bruder, die vor dem Abitur ein wunderbares Jahr in jugendlicher Unklarheit der Beziehungen verbringen. Es endet jedoch abrupt und ohne Abschied. Beim unverhofften Wiedersehen nach Jahrzehnten ist die aufgestaute Trauer bei allen so groß wie das Rätsel, warum es so kam. Als die verhinderten Liebenden endlich nachts allein auf einer Terrasse sitzen und sie zu ihm sagt: "Bleib über Nacht", verbindet sich kriminalistische mit Liebes-Spannung.

Aber so gut Schlink solche aufbauen kann, so zuverlässig ruiniert er sie: "Auch nackt war sie eine Schönheit geblieben, und für einen Moment ging Philip durch den Kopf, ob die Brüste echt waren und ob, was sie sagte, echt war, ob sie wieder ein Spiel mit ihm spielte." Aus Schlinks insgesamt einfachem, leicht zugänglichem Erzählen ragen Ansätze der Überromantisierung heraus, die wie aus dem neunzehnten Jahrhundert und somit fremd im modernen Kontext wirken. Und manchmal auch Sätze reinen Kitsches: "Auch als Anna älter und größer wurde, verlosch ihr Licht nicht." Hier ist immerhin einzuräumen: Dies sagt ein älterer Professor, dessen Sprechweise und Weltsicht vielleicht entlarvend charakterisiert werden sollen - sieht er doch in dieser Anna nur "blonde Locken, rote Wangen, Lebenslust und Neugier" und erschnüffelt später an ihr "den unvergleichlichen, unwiederbringlichen Mädchenduft nach Kind und Frau und frischen Früchten, dessen Versprechen einen um den Verstand bringt".

Aber auch die Erzählerfiguren anderer Geschichten aus dem Band neigen zum Kitsch. In "Der Sommer auf der Insel" grüßt der Fährschiff-Kapitän "Moin Moin", geht der Sandburgenbau in Doktorspiele über und werden nach dem Abschied Briefe "voller Liebe und Schmerz geschrieben". Und in der Auftaktgeschichte "Künstliche Intelligenz", in der ein Mathematiker seinen Freund und Kollegen an die Stasi verraten hat und sich nun vor dessen hinterbliebener Tochter rechtfertigen muss, stören die Stellen, an denen die DDR auf "süßen Rotkäppchen-Sekt", "bedächtige Kollegen aus der Fabrik" und "Frauen mit toupierter blonder Haarpracht" zusammenschnurrt. Der Erzähler spricht dann auch vom "verhaltenen Leben in der DDR, in dem nicht Glanz und Geld, sondern Familie, Freunde, die Wohnung und die Datsche, ein kühnes Buch oder ein schräger Film, der Abend im Theater oder Konzert zählten". Das ist, selbst wenn man es für ausgestellte Figurenrede hielte, nicht schmeichelhaft.

Soll es ja womöglich auch nicht sein. Aber dennoch wünschte man sich, es wäre etwas genauer hingeschaut und erzählt worden - zumal die Geschichte des selbstgerechten Mannes, der noch der Tochter seines toten Freundes eine "Lust am Opfergewesen-Sein" unterstellt, ihrerseits spannend, grundsätzlich gelungen ist und in ihrer Art des Abschieds am Ende überrascht.

JAN WIELE

Bernhard Schlink:

"Abschiedsfarben".

Geschichten.

Diogenes Verlag, Zürich 2020. 240 S., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
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von Stefan G. - Hugendubel Buchhandlung Frankfurt am Main Steinweg - 12.10.2020
Nach zwei nicht ganz so starken Romanen belehrt Schlink mit dem Erzählband "Abschiedsfarben" eine ganze Klasse. Jede der neun Erzählungen hat mich begeistert! Herrlich melancholische Gegenwartsliteratur!
Jens M.
von Jens M. - Hugendubel Buchhandlung Frankfurt am Main Steinweg - 12.10.2020
Schlink überzeugt mich immer wieder mit seinen Erzählungen! Der neue Band versammelt solche aus verschiedenen Lebensbereichen. Verbindende [...] sind Abschiede, Trennungen, Verluste. Für mich eine sehr lohnende Lektion.
Sigrun Franke
von Sigrun Franke - Hugendubel Buchhandlung Hannover Bahnhofstraße - 06.08.2020
Mit einer wunderbaren Beobachtungsgabe und viel Feingefühl schreibt Bernhard Schlink in diesen Erzählungen über Abschiede, Liebe und Verlust. Teils berührend, teils nachdenklich - und sehr lesenswert.
Bewertungen unserer Kunden
Kurzgeschichten über die Vielfalt menschlicher Gefühle und Entscheidungen
von Circlestones Books Blog - 07.08.2020
So oft wird aus etwas Richtigem etwas Falsches. Warum soll nicht ebenso aus etwas Falschem etwas Richtiges werden können? (Zitat aus Geliebte Tochter , Seite 150) Inhalt und Thema Dieser Erzählband ist eine Sammlung von Geschichten, in denen es um das Abschiednehmen geht. Jeder Abschied hat eine Vorgeschichte, eine kurze Episode, oder auch ein ganzes Leben. Damit verbunden sind immer Erinnerungen, intensive Gefühle und auch Entscheidungen, die getroffen werden und dem Leben eine neue Wendung geben, in der Erinnerung dann bestätigt oder bedauert werden. Genau davon handeln diese Erzählungen, die sich dem Thema aus immer neuen, völlig unterschiedlichen Blickwinkeln nähern, vielfältig wie eine Farbpalette. Handlung und Schreibstil So unterschiedlich wie die Problematik, ist auch die Erzählform. Es gibt Ich-Erzähler, Hauptfiguren, die der Autor nur er oder sie nennt, von anderen erfahren wir den Namen durch die Dialoge. In der ersten Geschichte geht es um ein Gespräch, das ein Mann schon längst mit seinem Freund hätte führen wollen, doch es schien nie der passende Zeitpunkt zu sein. Nun ist der Freund gestorben. In der zweiten Geschichte findet ein nächtlicher Mord statt, der auf der Straße gegenüber dem Haus des Ich-Erzählers stattfindet, doch dieser hat geschlafen und nichts bemerkt. Die dritte Geschichte handelt von einem überraschenden Wiedersehen. Das Mädchen war seine Jugendliebe, mit ihrem Bruder war er damals eng befreundet, doch dann hatte er sich für ein Amerikajahr für Schüler entschieden. In der vierten Geschichte bittet ein schwer kranker Mann seine erste Ehefrau, die er vor neunzehn Jahren verlassen hatte, um ein Treffen und ein letztes Gespräch. Ein Mann und eine Frau lernen sich in der fünften Geschichte bei einem Yoga-Treffen kennen und drei Wochen später haben beide ihre bisherigen Ehepartner verlassen und beginnen ihr gemeinsames Leben, zu dem auch die fünfjährige Tochter der Frau gehört. Die sechste Geschichte handelt von besonderen Sommerferien eines elfjährigen Jungen mit seiner Mutter auf einer Nordseeinsel. Vier Wochen, in denen er beginnt, sich für Mädchen zu interessieren. Die siebente Geschichte ist die persönlichste in dieser Sammlung. Es geht um den plötzlichen Tod des älteren Bruders eines Schriftstellers und die damit verbundenen Erinnerungen, vor denen er nicht in die Welt seiner Geschichten fliehen kann. In der achten Geschichte begibt sich ein Mann kurz nach seinem siebzigsten Geburtstag auf die Suche nach einer Frau, mit der er vor vielen Jahren die glücklichsten Stunden seines Lebens verbracht hatte. Die neunte Geschichte erzählt vom Jahrestag einer Beziehung eines Mannes, er ist einundsiebzig Jahre alt, zu einer wesentlich jüngeren Frau. Er ist glücklich, macht sich aber Gedanken über die Zukunft. Der Autor entwickelt seine Geschichten langsam, leise, in einer poetischen Sprache, klar schnörkellos und gerade dies macht sie so packend und eindrücklich. Fazit Geschichten, wie sie das Leben schreibt, Entscheidungen, für die es, einmal getroffen, keinen Weg zurück gibt, denn das mögliche andere Leben kann niemals mehr gelebt werden. In der Erzählung Altersflecken bringt es eine Protagonistin auf den Punkt: Gemeinheiten, Peinlichkeiten, Fehler? - Altersflecken (Seite 219).
Do you still feel the pain of the scars that wont heal?
von Connie Ruoff - 04.08.2020
"Abschiedsfarben" von Bernhard Schlink ist ein Kurzgeschichtenband. Es sind Geschichten eines reifen Autors, der sich mit dem Alter und dem Abschied nehmen beschäftigt. Bernhard Schlink Abschiedsfarben Der Jurist und Autor Bernhard Schlink wurde 1944 in Bielefeld geboren. 1995 erschien sein wohl bekanntester Roman "Der Vorleser" (Rezension), den sicherlich die meisten Leser kennen und der heute als Erinnerungsliteratur Schullektüre ist. 2007/2008 wurde er von Stephen Daldry mit Kate Winslet, Ralph Fiennes und David Kross verfilmt. Im Juli 2020 veröffentlichte Diogenes den Erzählband "Abschiedsfarben" von Bernhard Schlink. Neun sehr dichte Erzählungen, vier davon möchte ich euch ein wenig näher vorstellen. Als ich mir die Titel der Geschichten im Inhaltsverzeichnis anschaute, sprang mir sofort: "Daniel, my Brother" ins Auge, deswegen möchte ich damit beginnen. "Daniel, my brother" Daniel my brother you are older than me Do you still feel the pain of the scars that won¿t heal? Your eyes have died but you see more than I Daniel you¿re a star in the face of the sky Elton John Ich mag diesen Song von Elton John sehr. Ja, Bernhard Schlink bezieht sich tatsächlich auf diesen Song und stellt sich dabei die Frage: Wie gehen wir mit Verlust um? Wie nimmt man Abschied von einem Bruder, einem Freund*in? Es ist nie leicht, einen Menschen zu verlieren, der einem nahe steht? Das ist eine Frage, die sich mit zunehmendem Alter immer mehr stellt. Natürlich liegt es daran, dass "Die Einschläge immer näher kommen", wie es meine Oma so flott und zutreffend formulierte. Ich werde dieses Jahr 60 und kann das nur bestätigen. Auf einmal sind die Menschen, die im Bekanntenkreis sterben, im Durchschnitt gar nicht viel älter als man selbst. Verändert sich unser Verhältnis zu einem Menschen, der gestorben ist? Was geschieht mit diesen ganzen unterschwelligen Spannungen und Gefühlen, die das Verhältnis zu dem verstorbenen Menschen geprägt hatten? Ich glaube, aus dem Wissen heraus, dass keine aktive Interaktion mehr mit diesem Menschen stattfinden kann und alles bislang Ungesagte, ungesagt bleiben wird, gibt es eine "Schlussbetrachtung", um Abschied zu nehmen, muss es einen letzten "Abschiedsblick" geben, um trauern zu können. Geliebte Tochter "So oft wird aus etwas Richtigem etwas Falsches. Warum soll nicht ebenso aus etwas Falschem etwas Richtiges werden können?" "Geliebte Tochter". In: "Abschiedsfarben", Bernhard Schlink. S. 150- Eine Geschichte, die es in sich hat. Wenn man die einzelnen Vorkommnisse für sich betrachtet, gibt es ein Geschehen, das uns befremdlich anmutet, vielleicht sogar abstößt, zumindest aber als unpassend und unmoralisch, ja geradezu unethisch eingestuft werden könnte. Aber das Ganze ist nun mal viel mehr, als die Summe seiner Teile. Es ist eine Geschichte bei der, zumindest meiner Meinung nach, alle Beteiligten einen ungewöhnlichen, aber irgendwie nahe liegenden und dennoch moralisch fragwürdigen, aber gelungenen Weg der Problemlösung gegangen. Das Ergebnis ist eine mehr als befriedende Lösung. Diese Geschichte zeigt wieder einmal auf, dass es schwierig ist Sachlagen zu beurteilen, wenn einem nicht alle Informationen vorliegen. Es zeigt auch, dass jeder Fall eine Einzelfallprüfung braucht. Hier wurden durch ungebührliches Verhalten viele Menschen glücklich. Der Sommer auf der Insel "Die Insel", sagte sie, "die Insel". Dann lächelte sie. "Erinnerst du dich an das graue Kleid mit dem kleinen runden Ausschnitt, den vielen Knöpfen und den langen Ärmels, das ich auf der Reise anhatte? Es hängt immer noch in meinem Schrank." "Der Sommer auf der Insel". In: "Abschiedsfarben", Bernhard Schlink. S. 170. Diese Geschichte zeigt viel Intimität und ist gleichzeitig die Liebeserklärung eines Jungen an die Mutter. Wie gehen wir mit der Liebe und Sexualität um? Haben wir einen ungezwungen Umgang damit oder haben wir uns den konditionierenden Zwängen der Erziehung ergeben? Wenn wir einige unserer Entscheidungen heute nochmals treffen müssten, würden manche sicherlich anders ausfallen. Aber damals mit dem damaligen Wissen war es vielleicht eine gute Entscheidung. Und unser heutiges Ich ist Teil der damaligen Entscheidung. Ich sehe es an mir, dass ich jetzt Ende 50, viele getroffenen Entscheidungen überdenke, überhaupt reflektiere ich mein Verhalten gründlicher als noch vor zehn Jahren. Aber genau das gehört wohl zum alt oder älter werden dazu. Man möchte Ordnung und Ruhe in sein Leben bringen. Vor allem ungelöste Sachverhalte in eine befriedigende Lösung bringen. Wobei ich schon bei der nächsten und in der Rezension letzten Kurzgeschichte bin. Künstliche Intelligenz "Warum auch immer ich die Angst hatte - ich hatte sie und war erleichtert, sie nach seinem Tod nicht mehr haben zu müssen. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod und was Andreas auf Erden nicht erfahren hatte, konnte er auch nicht im Himmel oder in der Hölle erfahren. Unsere Freundschaft lebte weiter, und während sie vor seinem Tod in unseren Gedanken und bei unseren Treffen lebte, lebte sie nach seinem Tod nur noch in meinen Gedanken, da aber angstfrei." "Künstliche Intelligenz". In: "Abschiedsfarben", Bernhard Schlink. S. 11. Manchmal kann man Geheimnisse nicht mehr lüften, weil der Andere nicht mehr da ist. Was macht das mit einem selbst? Was geschieht mit dem schlechten Gewissen, dass man in sich trägt? Das Geheimnis wird nicht enttarnt. Man kann dafür nicht bestraft oder angeklagt werden. Dennoch löst es sich nicht in Luft auf. Das Schlimmste ist sicherlich, dass der Andere es einem nicht mehr verzeihen kann. Ich muss also einen Weg finden, es mir selbst zu verzeihen. In "Künstliche Intelligenz" geht dieses Dilemma noch weiter. Was geschieht, wenn Freunde von dem Geheimnis erfahren? Werden die Freunde, die Erklärung oder Entschuldigung, die du dir zurecht gelegt hast verstehen oder nachvollziehen können? Werden die Freunde dir im Namen deines Schuldigers verzeihen? Das Hörbuch "Abschiedsfarben" Bernhard Schlink Das Hörbuch wird von Bernhard Schlink selbst gesprochen und erscheint am 26. August 2020. Sobald ich die Erzählungen gehört habe, werde ich diesen Punkt nachtragen. Ich freue mich schon sehr, weil ich finde, wenn der Autor selbst liest, gibt er mehr vom Text preis. Ab 26. November 2020 ist es im BookBeat Katalog enthalten. Inzwischen sind viele, der bei Diogenes erschienen Bücher, in BookBeat enthalten. Cover "Abschiedsfarben" Bernhard Schlink Das Covermotiv ist ein Gemälde von Mary Jane Ansell, "Odalisque II", 2004. Das Gemälde zeigt eine Frau in einem roten Nachthemd, Kleid oder Morgenmantel, die sich gerade anfängt auszuziehen. Ich finde, das Cover bzw. das Gemälde passt hervorragend zu diesem Erzählband. Auch Bernhard Schlink zeigt für mein Gefühl, viel Privates, Intimes - "er zieht sich aus". Fazit "Abschiedsfarben" Bernhard Schlink Bernhard Schlink präsentiert uns neun intelligente Erzählungen in einem präzisen fast schon nüchternen Stil. Die Texte sind dicht. Es sind intime Texte, zumindest empfand ich das beim Lesen so. Es sind Erzählungen, die den Leser zum Teil aus der Komfortzone holen. Der Autor beobachtet und skizziert seine Protagonisten genau. Obwohl es sich um Erzählungen, die nur zwischen 20 und 44 Seiten umfassen, handelt, sind die Charaktere bis in die Tiefe entwickelt. Bernhard Schlink ist kein Mann der Schwarz-Weiß-Malerei. Seine Erzählungen erfassen zahlreiche Grautöne, komplexe Verwicklungen und unvorhergesehene Wendung. Kurz und gut: "Abschiedsfarben" ist ein empfehlenswertes Buch, das mit großer Achtsamkeit geschrieben wurde. Besonders Leser in meinem Alter werden dieses Buch lieben. Ich fühlte mich verstanden.
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