Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten

Wunderbare Zeiten. 2. Auflage.
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Aufbruch, Petticoats und Rock 'n' Roll - drei Schwestern und ihr Kaufhaus am Ku'damm in turbulenten Zeiten.
Teil 2 der packenden 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe.

Berlin, 1952: Man muss das Leben tanzen, das war schon immer Sil … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten
Autor/en: Brigitte Riebe

ISBN: 3805203349
EAN: 9783805203340
Wunderbare Zeiten.
2. Auflage.
Wunderlich Verlag

17. September 2019 - gebunden - 477 Seiten

Beschreibung

Aufbruch, Petticoats und Rock 'n' Roll - drei Schwestern und ihr Kaufhaus am Ku'damm in turbulenten Zeiten.
Teil 2 der packenden 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe.

Berlin, 1952: Man muss das Leben tanzen, das war schon immer Silvie Thalheims Motto. Während für Schwester Rike das Kaufhaus am Ku'damm an erster Stelle steht, will Silvie nach der dunklen Zeit des Krieges nur eins: das Leben in vollen Zügen genießen. In den Wirtschaftswunderjahren laufen die Geschäfte ohnehin bestens, das Kaufhaus Thalheim bietet die neueste Mode an. Petticoats und Nylonstrümpfe, dazu feine Kollektionen aus Italien. So träumt Silvie ihren eigenen Traum: als Rundfunkredakteurin beim RIAS Karriere zu machen.
Doch seit ihr Zwillingsbruder aus dem Krieg heimgekehrt ist, hat sich die Dynamik in der Familie verändert. Oskar soll das Unternehmens leiten, gibt sich aber lieber dem Rausch durchfeierter Nächte hin. Als dann auch noch ein verhasster Konkurrent die Geschäfte torpediert und den Thalheims alles zu nehmen droht, wird Silvie klar, dass sie Verantwortung für das Kaufhaus und ihre Familie übernehmen muss...

Portrait

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte lebendig werden lässt. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 2018 erschien der Auftakt ihrer großen 50er-Jahre-Trilogie über drei Schwestern und ihr Kaufhaus am Ku'damm: "Jahre des Aufbaus" dreht sich um die älteste Thalheim-Tochter Rike. Band 2, "Wunderbare Zeiten", erzählt die Geschichte der mittleren Schwester Silvie. Der dritte Teil, "Tage der Hoffnung", widmet sich Nesthäkchen Florentine. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

Leseprobe

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Pressestimmen

Brigitte Riebe schreibt gute klassische Unterhaltungsliteratur, es ist viel los in ihren Romanen, an jeder Ecke wartet eine schicksalhafte Wendung. Ursula März, Die Zeit

Die Autorin mischt erneut Zeitgeist mit (sehr) viel Gefühl. Für alle, die den ersten Band liebten. HÖRZU

Ein grandioser zweiter Teil um die Thalheim-Schwestern, der meiner Meinung nach den ersten Band überflügelt und mich komplett überzeugt hat. Zahlreiche Wendungen und ein sehr spannendes letztes Drittel ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen! Ich empfehle diese Reihe wirklich gerne weiter und freue mich schon auf den finalen Band. martinasbuchwelten.blogspot.com

Insgesamt eine gelungene Fortsetzung der Familiengeschichte im Berlin der 50er Jahre. Wer den ersten Teil mochte, der sollte unbedingt weiterlesen! buchsichten.de

Brigitte Riebes Romane fesseln bis zum letzten Satz. Mit der "Die Schwestern vom Ku'damm-Trilogie" gelingt ihr ganz großes, überwältigendes Lesekino wie aus der Feder einer Carmen Korn. Kaum "Wunderbare Zeiten" aufgeschlagen, erliegt man dieser Verführung über viele Stunden lang. Susann Fleischer, literaturmarkt.info

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Wunderbare Zeiten zwischen Kummer, Sorgen und einer neuen Liebe
von claudi-1963 - 26.05.2020
Das Leben ist wundervoll. Es gibt Augenblicke, da möchte man sterben. Aber dann geschieht etwas Neues, und man glaubt, man sei im Himmel. (Édith Piaf) Berlin 1952: Die Stadt hat sich inzwischen vom Krieg erholt und das Leben ist für viele Berliner wieder lebenswert geworden. Silvies Motto Man muss das Leben tanzen , scheint ebenso bei vielen anderen angekommen zu sein. Unterdessen ist ihre Schwester Rike weiterhin im Kaufhaus an erster Stelle. Silvie dagegen möchte das Leben in vollen Zügen genießen und weiter beim RIAS ihre Zukunft planen. Jedoch in Sachen Liebe soll es noch immer keine richtige Erfüllung geben. Nachdem sich auch ihr Neuster als Schwerenöter herausstellt, trennt sie sich von ihm. Auch bei Zwillingsbruder Oskar reißen wieder dunkle Wolken auf. Seit er aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrt ist, ist nichts mehr wie früher. Silvie macht sich immer mehr Sorgen um ihn, da er zu oft Nächte durchfeiert. Als er dann noch ein dubioses Geschäft mit Brahms eingeht und sie scheitern, stürzt er die ganze Familie mit in seine Probleme. Für Silvie ist klar, dass sie nun dem Kaufhaus und der Familie zur Seite stehen muss und sie nicht alleine lassen kann. Doch nach dunklen Zeiten soll es für Silvie wieder einen Lichtblick geben, mit einer neuen Liebe. --- Meine Meinung: Das helle Cover mit der schönen Blondine, die Silvie Talheim darstellt und hinter ihr ein wenig Flair der 50er Jahre passt wieder sehr gut. Im zweiten Band der Schwester vom Ku¿damm dreht sich vieles um Silvie Thalheim, die Mittlere der Schwestern. Als begnadete Radiomoderatorin feiert sie ihre großen Erfolge mit der Sendung Stimmen , für die sie Prominente aus Politik, Kultur, Literatur, Wirtschaft und andere einlädt. Von Willy Brandt, Heinrich Böll bis Günter Pfitzmann jeder ist vor ihrem Mikrofon und erzählt aus seinem Leben. Silvie könnte sich glücklich schätzen, wären da nicht ihre privaten und familiären Probleme. Friedrich ist durch seine Herzschwäche und die Sorgen um Florentine die Jüngste ziemlich eingeschränkt, so bleibt das Kaufhaus immer öfter an Rike hängen. Den Oskar scheint einfach kein Händchen als Leiter des Familienunternehmens zu haben. Zudem hat er noch Pech mit der großen Liebe, die er eigentlich heiraten wollte. Silvie macht sich besonders Sorgen, weil ihn nur noch Alkohol und schnelle Autos zu interessieren scheinen. Sie selbst allerdings träumt immer öfters vom Wunsch nach Familie, Haus und Kinder, doch wird sich dieser Wunsch je erfüllen? Nach Wanjas Trennung glaubt sich nicht mehr groß daran. Mit diesem zweiten Band knüpft die Autorin an die weiteren Zeiten Berlins an, die Petticoat, Rock ¿n¿ Roll und schnellen Autos die Jugend imponieren. Alle weiteren bewegenden Ereignisse die in diese Zeit fallen, befinden sich im Anhang des Buchs. Auch diesmal erlebt wieder die Historikerin Brigitte Riebe, die alles sehr präzise für die Leser aufgelistet hat, was sich in den Jahren 1952-1957 ereignet hat, zudem kommen im Buch ebenfalls einige der Ereignisse zum Tragen. Wie schon im Vorgängerband leide ich auch hier an vielen Stellen mit Silvie mit, da ihr Leben nicht immer gerade rosig verläuft. Aber welches Leben ist schon erfüllt? Auch diesmal kommen wieder einige Sorgen und Probleme auf die Familie zu, ehe für Silvie wieder der Himmel voller Rosen hängt, weil sie eine neue Liebe findet. Jedoch selbst vor Tod, Trauer und Kummer hat die Autorin ihre Charaktere nicht verschont. Sie stellt eben das Leben mit allen seinen Facetten dar, wie es ist, und das ist gut so. Für mich spiegelt das Buch erneut alle Höhen und Tiefen einer bemerkenswerten, sympathischen Frau, dadurch bleiben die Schwestern interessant, unterhaltsam und abwechslungsreich. Darum von mir erneut eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Gefällt
von raschke64 - 07.01.2020
Berlin 1952. Nach dem Krieg hat sich das Kaufhaus Thalheim in Westberlin neu aufgestellt. Langsam wird es besser. Die Leute haben wieder genug zu essen, sie haben Arbeit und damit auch Geld für neue Kleidung, für Kultur und auch Kunst. Silvie arbeitet nur zeitweise im Kaufhaus mit, stattdessen arbeitet sie als Rundfunkredakteurin beim Rias und hat dort eigene Sendungen. Ihr Zwillingsbruder Oskar kommt auch endlich nach Hause nach dem Krieg und der Gefangenschaft. Er soll als Geschäftsführer in das Kaufhaus einsteigen, doch er macht dabei viele Fehler, die das Kaufhaus bedrohen. Das Buch ist der zweite Teil um die Geschichte der Familie Thalheim. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, was ein Fehler war. Nicht im Sinne, dass ich das Buch nicht verstanden habe, sondern deshalb, weil mir das Buch sehr gut gefallen hat und ich bedaure, dass ich die Vorgeschichte nicht im Detail gelesen habe. Zum Verständnis des zweiten Teils ist es überhaupt kein Problem, die Vorgeschichte wird immer kurz angerissen und man versteht alles gut. Ansonsten ist das Buch sehr gut geschrieben und ebenso gut lesbar. Es ist eine typische Familiengeschichte des Bürgertums in der Nachkriegszeit. Hier wird durch die verschiedenen Mitglieder der Familie die Zeitgeschichte präsentiert. Und es wird auch immer Bezug genommen auf die wirkliche Geschichte. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, das die historischen Tatsachen, die in der Zeit des Buches spielen, aufführt. Das hat mir gut gefallen. Ich freue mich auf den nächsten Teil und werde ihn auch gern lesen.
Gelungene, stimmige Fortsetzung!
von Anonym - 16.12.2019
"Die Schwestern vom Kudamm: Wunderbare Zeiten" ist der zweite Band der "50er-Jahre-Trilogie" aus der Feder von Autorin Brigitte Riebe. Zum Klappentext: Aufbruch, Petticoats und Rock n Roll - drei Schwestern und ihr Kaufhaus am Kudamm in turbulenten Zeiten. Teil 2 der packenden 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe. Berlin, 1952: Man muss das Leben tanzen, das war schon immer Silvie Thalheims Motto. Während für Schwester Rike das Kaufhaus am Kudamm an erster Stelle steht, will Silvie nach der dunklen Zeit des Krieges nur eins: das Leben in vollen Zügen genießen. In den Wirtschaftswunderjahren laufen die Geschäfte ohnehin bestens, das Kaufhaus Thalheim bietet die neueste Mode an. Petticoats und Nylonstrümpfe, dazu feine Kollektionen aus Italien. So träumt Silvie ihren eigenen Traum: als Rundfunkredakteurin beim RIAS Karriere zu machen. Doch seit ihr Zwillingsbruder aus dem Krieg heimgekehrt ist, hat sich die Dynamik in der Familie verändert. Oskar soll das Unternehmens leiten, gibt sich aber lieber dem Rausch durchfeierter Nächte hin. Als dann auch noch ein verhasster Konkurrent die Geschäfte torpediert und den Thalheims alles zu nehmen droht, wird Silvie klar, dass sie Verantwortung für das Kaufhaus und ihre Familie übernehmen muss¿ Brigitte Riebe lässt den zweiten Teil ihrer Familiensaga 1952 beginnen und schließt damit fast nahtlos an das Ende von "Die Schwestern vom Kudamm: Jahre des Aufbaus" an. Die älteste Schwester Rike, mit deren Erbe das Modekaufhaus Thalheim finanziert wurde, geht völlig in der Führung des Kaufhauses auf, ganz im Gegensatz zu ihrer lebenslustigen Schwester Silvie, die nicht im Familienunternehmen arbeitet, sondern erfolgreich beim Radiosender RIAS. Sie ist einer der Mittelpunkte der Geschichte, da sie mit beiden Beinen im Leben steht, beruflich erfolgreich und dadurch unabhängig, politisch interessiert und engagiert ist. Daneben stehen familieninterne Zwistigkeiten im Vordergrund: Als Silvies Zwillingsbruder Oskar nach 7 Jahren aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft heimkehrt, soll er auf Wunsch des Vaters die Führung des Kaufhauses übernehmen - zu Rikes großer Enttäuschung. Oskar ist labil, lässt sich mit den falschen Geschäftspartnern ein und macht so Rike und Silvie das Leben schwer¿ Insgesamt eine rundherum gelungene Fortsetzung der Familiensaga!
Steht Teil 1 in nicht nach
von scarlett59 - 08.12.2019
Zum Inhalt: Es sind die Nachkriegsjahre in Berlin. Das Modekaufhaus Thalheim hat sich zwar etabliert, aber es gibt auch immer wieder Konkurrenten, die versuchen, das Geschäft zu torpedieren. Nach der Rückkehr von Oskar, Silvies Zwillingsbruder, aus der russischen Gefangenschaft muss sich Rike die Geschäftsleitung auf Wunsch des Vaters mit ihm teilen. Doch Oskar ist mehr am Nachtleben, als am Geschäft interessiert. So gerät Silvie, die Karriere beim RIAS macht, immer wieder zwischen die geschwisterlichen Fronten. Die Eskapaden von Flori, der jüngsten, machen das Ganze nicht einfacher ... Meine Meinung: Der zweite Teil der Trilogie spielt von 1952 - 1957 und zeigt sehr authentisch den aufkommenden Wohlstand und die Lebenslust der Nachkriegsjahre auf. Die Mode, die Musik und die Filmleidenschaft, auch angefacht durch die BERLINALE, werden in das Leben der Familie Thalheim hervorragend eingebunden. Auch wenn ich selbst erst 1959 geboren wurde, kommt mir vieles durch die Erzählungen meiner Eltern bekannt vor. Und auch der RIAS Berlin, wo Silvie Karriere macht, ist ein Radiosender, der mich bis in meine Teenagerzeit begleitet hat. Ich warte nun schon sehnsüchtig auf den 3. Teil, der im April 2020 erscheinen soll. Sehr gefallen hat mir auch die Zusammenfassung von politischen und kulturellen Ereignissen am Ende des Buches! Fazit: eine überaus gelungene und lesenswerte Fortsetzung
Reise in das Berlin der 50er
von Brigitte Riebe - 27.11.2019
Der zweite Teil von Brigitte Riebe`s Triologie ¿die Schwestern vom Ku`-Damm¿ ist wieder ein historisches Meisterwerk! Nahtlos geht die Geschichte ¿Jahre des Aufbaus¿ mit ¿wunderbare Zeiten¿ weiter. Diesmal steht Silvie Thalmann im Fokus und nachdem für ihre Schwester Rike das Familienunternehmen im Vordergrund steht, träumt Silvie eher von einer Karriere beim Radio. Frau Riebe hat sogar Berlins geliebten Radiosender Rias wieder aufleben lassen und mich direkt in das Berlin meiner Eltern und Großeltern katapultiert! Ost und West Sektoren trennen die Stadt, und wenn die Mauer auch erst im nächsten Jahrzehnt erbaut wird, so erschwert es doch schon jetzt das Leben in der Großstadt! Das Wirtschaftswunder klopft schon an die Tür. Da die Konkurrenz nicht schläft und Silvies Zwillingsbruder lieber die Nächte durchzecht anstatt sich um das Kaufhaus zu kümmern, muss das Rock`n Roll liebende Mädchen nun doch endlich Verantwortung übernehmen. Diese fiktive Geschichte kommt einem so real vor, dass man sich fast im Petticoat sitzend mit dem Buch in der Hand sieht. Historische Fakten werden natürlich nicht vergessen und werden auf einer Zeittafel angezeigt. Für mich eine sehr schön gelungene Fortsetzung und ich kann kaum abwarten das Finale in den Händen zu halten! Das Cover ist fast noch schöner als vom ersten Band und läd schon im Buchladen ein das Stück in die Hand zu nehmen und zu blättern! Vielen Dank Frau Riebe!
Silvie Thalheim geht ihren Weg
von HexeLilli - 19.11.2019
Auch dieser zweite Band der Autorin über das Modehaus und die Familie Thalheim hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Cover ähnelt dem ersten Band und man kann gleich erkennen um welche Zeit sich die Geschichte dreht. Der Schreibstiel leicht und flüssig zu lesen. Der Autorin gelingt es gut, die damaligen politischen Ereignisse der 50er Jahre in die Familiengeschichte einzuknüpfen. Hier steht nun die zweite Tochter Silvie im Vordergrund. Dank Rieke ist es gelungen, das Kaufhaus wieder zu Ansehen zu verhelfen. Silvie hat beim Radio Karriere gemacht, nur ihr Zwilling Oskar, vom Vater zum Mitgeschäftsführer ernannt, hat sich noch nicht von Krieg und Gefangenschaft erholt. Silvie ist das Herz der Familie. Jeder kommt mit seinen Problemen zu ihr. Sie versucht zwischen ihrer Schwester und ihrem Bruder zu vermitteln. Vertuscht sogar seine krummen Geschäfte gegenüber dem Vater. Spielt den Puffer zwischen der Jüngsten und den Eltern. Kümmert sich um die Verwandtschaft in der Ostzone. Sie selber ist allerdings noch auf der Suche nach der großen Liebe. Hautnah ist hier der Leser dabei, als Deutschland West Anfang der 50er Jahre wieder zum Leben erwacht. Er wird in eine tolle Zeitreise entführt. Dazwischen Musikeinlagen und Gedichte, die die Stimmung der Zeit gut wiedergeben. Stars und Sternchen der damaligen Zeit tauchen am Rande auf. Allerdings kann von wunderbaren Zeiten nicht unbedingt die Rede sein, einige Probleme, zu dick aufgetragen, z.B. die Entführung des Kindes. Die Zeittafel am Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen, hier konnte man sich noch einmal in Erinnerung rufen, was damals in Berlin alles geschah. In den Hintergrund gedrängt wurde der Vater Friedrich und die Stiefmutter Clara. Ich denke die Geschichte hat Potenzial für einen dritten Band, schließlich gibt es ja noch eine Tochter. Wem der erste Band schon gefallen hat, den kann ich auch diesen nur empfehlen, wenn ich ihn auch nicht für ganz so gelungen halte.
Berliner Wirtschaftswunderjahre
von Gisel - 14.11.2019
Berlin, 1952: Die schwierigen Jahre der Nachkriegszeit sind vorbei, die Wirtschaftswunderjahre stehen vor der Tür. Die Schwestern vom Ku¿damm stecken nach wie vor ihre Energie in ihr Kaufhaus, das die neueste Mode anbietet und so langsam einen Käuferstamm findet. Während Rike voll in ihre Tätigkeit im Kaufhaus aufgeht, arbeitet Silvie erfolgreich an ihrer Karriere beim Rundfunk, das Nesthäkchen Florentine muss sich auf den Schulabschluss konzentrieren. Der Bruder Oskar, aus dem Krieg zurückgekehrt, soll seinen Platz im Geschäft übernehmen, doch das passt nicht immer zu Rikes bisherigen Bemühungen. Und während Rike den Mann ihrer Träume gefunden hat, suchen Silvie und Oskar nach ihren Partnern fürs Leben. Dieser zweite Teil der Trilogie um die Familie Thalheim mit ihrem Kaufhaus auf dem Ku¿damm schließt nahtlos an den ersten Teil an und ist genauso spannend geschrieben. Mit viel Atmosphäre entführt die Autorin Brigitte Riebe den Leser in die spannenden Jahre der Wirtschaftswunderjahre, diesmal steht Silvie Thalheim mehr im Fokus des Geschehens. Das Schicksal dieser Familie wird bestens in die Geschehnisse der Zeit eingebunden, der Leser findet sich schnell zurecht in diesem Berlin, das in einen Ost- und einen Westsektor getrennt wird und dennoch um eine Zukunft kämpft. Auch hier wieder zeigt sich die akribische Recherche der Autorin, die ihre fiktionale Geschichte auf äußerst spannende Weise in die historischen Tatsachen einbindet. Sehr schnell findet sich die Leserin im Sog der Erzählung wieder, und am Schluss möchte man eigentlich sofort weiterlesen, um in den Abschluss der Trilogie einzutauchen. Wie schon im ersten Band ergänzt eine Zeittafel die Erzählung um die historischen Fakten der damaligen Zeit. Ich habe dieses Buch gefühlt ohne Atem zu holen verschlungen und kann es nur unbedingt weiter empfehlen. Schwerpunkt der Geschichte ist die Protagonistin auf dem Hintergrund ihrer Zeit, das ist auf jeder Seite des Buches bestens gelungen. Sehr gerne vergebe ich alle 5 möglichen Sterne.
Leider nicht so wunderbar
von schokoflocke - 09.11.2019
In diesem Buch geht die Geschichte der Familie Talheim in den Fünfzigern weiter,diesmal steht Silvie im Vordergrund.Ich hab mich auf dieses Buch gefreut,da ich die 50-Jahre intressant finde-der schwierige Aufbau nach dem Krieg und die neu aufflammende Lebensfreude.Leider kommt die Atmosphäre der Zeit nicht so rüber,wie ich mir das gewünscht hätte.Die Geschichte dreht sich vor allem um die Familiengeheimnisse und Silvies Privatleben.Ich fand sie ehrlich gesagt wenig fesselnd,in die Länge gezogen und teilweise langweilig.Die historische Ereignise sind zwar gut und detaliert dargestellt worden,aber irgendwie fliessen sie nicht reibungslos in die Familiengeschichte rein.Mir hat die ganze Geschichte nicht besonders gefallen,fand sie sehr emüdend und mühsam zum lesen und war tatsächlich sehr froh,als es endlich zu Ende war.
wunderbar
von brauchnix - 08.11.2019
Die Geschichte der Thalheims am Ku'damm geht in die zweite Runde. Die jungen Leute werden erwachsen. Und ebenso, wie die junge Bundesrepublik sich mausert und erste Ecken und Kanten bekommt, so sind es die drei Geschwister, Silvie, Rike und Oskar, die auf unterschiedliche Weise ihre Jugend hinter sich lassen. Hierbei ist Silvie die erfolgreichste, denn sie ist zielstrebig, ehrgeizig und hat ein Gespür für den richtigen Stoff aus dem man Kleider aber auch Radiosendungen macht. Gelingt ihr der Spagat zwischen Familienunternehmen und Traumjob beim Sender Rias Berlin? Ich lese die Bücher von Brigitte Riebe einfach sehr gerne. Sie hat einen leichten angenehmen Stil zu Erzählen. Außerdem recherchiert sie gründlich und lässt viel Zeit- und Lokalkolorit in diese Geschichte fließen. Im Hinterkopf die guten alten Ufa-Filme hat man ein schönes Kopfkino bei "Wunderbare Zeiten" und die Seiten fliegen nur so dahin. Ein guter zweiter Teil, wobei spannungstechnisch etwas Luft nach oben geblieben ist, denn die wirklichen überraschenden Wendungen sind bis jetzt ausgeblieben. Ich bin gespannt auf Teil drei.
Turbulenzen im Modehaus Thalheim
von mabuerele - 07.11.2019
"...Nur wer heute schon die Trends von übermorgen im Blick hat, kann auf die Dauer erfolgreich sein..." Im Modekaufhaus Thalheim in Westberlin geht es aufwärts. Rike, die älteste Tochter des Seniors Friedrich, hatte daran wesentlichen Anteil. Bisher hatte sie die Fäden in der Hand, nun aber muss sich sich die Leitung des Modehauses mit ihrem jüngeren Bruder Oskar teilen, der aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrt ist. Das hat allerdings tiefe Spuren bei ihm hinterlassen. Silvie, Oskars Zwillingsschwester, ist froh, dass sie ins Modehaus nicht eingebunden ist. Sie hat sich ein festes Standbein als Moderatorin beim RIAS erarbeitet und schon Ideen für neue Sendeformate. Die Autorin hat eine abwechslungsreiche und gut recherchierte Geschichte über das Leben in Berlin in den 50er Jahren geschrieben. Grundlage sind die Vorgänge in der Familie Thalheim, wobei in weiten Strecken Silvies Sicht im Mittelpunkt steht. Obwohl ich Teil I nicht kenne, hatte ich kein Problem, der Handlung zu folgen. Der Schriftstil ist ausgereift und passt sich der jeweiligen Situation an. Der Roman beginnt im Jahre 1952 und endet 1957. Gekonnt werde die politischen Verhältnisse in die Handlung integriert, sei es Stalins Tod oder die Unruhen in der DDR im Jahre 1953. Ein Teil der weitläufigen Verwandtschaft lebt in Ostberlin. Dadurch werden die innerdeutschen Probleme erlebbar. Friedrichs Bruder Carl hat sich bewusst für eine Rechtsanwaltskanzlei im Osten der Stadt entschieden. Das hat in erster Linie keine politischen, sondern private Gründe. Deutlich wird, wie schnell sich die Lebensverhältnisse auseinander entwickeln. Während im Westteil der Stadt der Aufschwung an Fahrt gewinnt, herrscht im Osten noch der Mangel. Detailliert wird dargestellt, mit welchen Initiativen das Modehaus um neue Kundschaft wirbt. Oskar allerdings ist eine Fehlbesetzung. Er will gut leben und hat Probleme, seine inneren Verletzungen zu kaschieren. Silvie verteidigt ihn lange, obwohl er ihr vorwirft, sich geändert zu haben. "...Früher warst du irgendwie anders, lustiger, nicht auf den Mund gefallen und vor allem nicht so grässlich angepasst..." Alkohol und schnelle Autos sind seine Mittel der Wahl. Damit das Kaufhaus nicht den Bach runtergeht, muss sich nun auch Silvie verstärkt einbringen. Natürlich bleibt das persönliche Leben nicht ausgespart. Es ist ein Auf und Ab zwischen Freude und Trauer, Geburt und Tod, Liebe, Eifersucht und Untreue. Die gesamte Palette der Emotionen macht auch vor Thalheims nicht Halt. Das liest sich dann so: "...Treue ist nicht nur, wenn man bleibt [...]. Treue ist auch, wenn man immer wieder zurückkommt..." Mancher steckt die Niederlagen gut weg, andere drohen daran zu zerbrechen. Selbst heiße Eisen, wie gleichgeschlechtliche Liebe, werden angepackt. Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur werden auf Grund von Silvies Job gekonnt in das Geschehen integriert, seien es Willi Brandt oder Heinz Ehrhardt. Eine ausführliche Darstellung der historischen Ereignisse schließt das Buch ab. Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Er ist ein prima Zeitdokument.
Ganz stark
von Thomas Jessen - 03.11.2019
Der Krieg ist verloren und das Deutsche Reich ist in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Aus den drei westlichen Zonen, die unter britischer, französischer und amerikanischer Besatzung stehen wird 1949 die junge Bundesrepublik Deutschland (BRD). Fast zeitgleich wird aus der östlichen Besatzungszone, die unter sowjetischer Besatzung steht, die Deutsche Demokratische Republik, auch DDR genannt. Vor diesem Hintergrund spielt der neue Roman von Brigitte Riebe, der zweite Teil ihrer Saga um die Familie Thalheim. Während der erste Teil die Jahre nach dem Krieg von 1945-1951 behandelt, abgesehen vom Prolog der kurz die Vorkriegsjahre streift, behandelt der zweite Band die Jahre 1952 - 1957. Das Buch steigt ein im Frühjahr 1952, nach Jahren des Wiederaufbaus und der Rationierungen sind in der Bundesrepublik die Lebensmittelkarten abgeschafft und insbesondere nach der Währungsreform gibt es wieder alles in ausreichender Menge zu kaufen. Dagegen herrscht in der DDR nach wie vor bittere Not und auch die Dinge zum Lebensunterhalt sind nach wie vor noch auf Lebensmittelkarte zu beziehen. Viele verlassen die DDR über die noch offene Grenze um der Not zu entkommen. Wie man es von Brigitte Riebe gewohnt ist sind ihre Figuren sehr fein herausgearbeitet. Sie wirken sehr echt und lebendig. Es scheint fast so, als wenn man alte Freunde wiedertrifft, besonders nach der Lektüre des ersten Bandes. Noch besser gestaltet finde ich persönlich die Schauplätze, ich hatte da sofort ein Bild vor Augen wie Berlin, nach der bis dahin schon mächtigen Aufbauleistung der Berliner, ausgesehen haben muss. Die Story lässt den Leser hoffen und bangen, lachen und weinen und sich am Leben oder besser der neugewonnenen Lebensfreude im Wirtschaftswunderland Bundesrepublik erfreuen. Doch es gibt auch die andere Seite, der tägliche Kampf ums Überleben im Osten-in der DDR. Die Drangsalierungen durch die sowjetischen Besatzer und das obwohl die DDR eigentlich nach außen ein souveräner Staat ist. Ich denke es ist Brigitte wieder mal aufs Beste gelungen die Lebensumstände einer ganzen Generation aufzuzeigen und dies in einer liebevoll erzählten Story zu verpacken. Mich konnte sie wieder sehr gut unterhalten und so kann ich sehr gerne eine Leseempfehlung aussprechen. In der Summe komme ich hier auf hochverdiente 5 von 5 Sternen.
Die Geschichte der Thalheims zur Zeit des Wiederaufbaus Berlins
von dreamlady66 - 27.10.2019
(Inhalt, übernommen) Aufbruch, Petticoats und Rock n Roll - drei Schwestern und ihr Kaufhaus am Kudamm in turbulenten Zeiten. Teil 2 der packenden 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe. Berlin, 1952: Man muss das Leben tanzen, das war schon immer Silvie Thalheims Motto. Während für Schwester Rike das Kaufhaus am Kudamm an erster Stelle steht, will Silvie nach der dunklen Zeit des Krieges nur eins: das Leben in vollen Zügen genießen. In den Wirtschaftswunderjahren laufen die Geschäfte ohnehin bestens, das Kaufhaus Thalheim bietet die neueste Mode an. Petticoats und Nylonstrümpfe, dazu feine Kollektionen aus Italien. So träumt Silvie ihren eigenen Traum: als Rundfunkredakteurin beim RIAS Karriere zu machen. Doch seit ihr Zwillingsbruder aus dem Krieg heimgekehrt ist, hat sich die Dynamik in der Familie verändert. Oskar soll das Unternehmens leiten, gibt sich aber lieber dem Rausch durchfeierter Nächte hin. Als dann auch noch ein verhasster Konkurrent die Geschäfte torpediert und den Thalheims alles zu nehmen droht, wird Silvie klar, dass sie Verantwortung für das Kaufhaus und ihre Familie übernehmen muss¿ Zur (genialen) Autorin: Brigitte Riebe wird 1953 in München geboren. Nach dem Abitur in München studiert sie an der LMU Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte und promoviert 1981 in Neuerer Geschichte. Danach arbeitet sie zunächst als Museumspädagogin, danach als Verlagslektorin, u.a. für die Verlage List, Goldmann und Blanvalet. Seit 1991 ist sie freie Schriftstellerin. Unter dem Pseudonym Lara Stern entsteht schließlich eine 8-bändige Krimireihe um die quirlige Münchner Anwältin Sina Teufel - einer davon 1995 verfilmt unter dem Titel Inzest . Ihre Romane werden in zahlreiche Sprachen übersetzt, u.a. französisch, niederländisch, portugiesisch, tschechisch, griechisch, türkisch, ungarisch, polnisch, kroatisch und russisch. Auch moderne Gesellschaftsromane hat sie in ihrem Portfolio. Brigitte Riebe lebt mir ihrem Mann in München. Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit: Die mir bereits bestens bekannte und auch überaus geschätzte Autorin hat einen wunderbaren Roman per Fortsetzung verfasst. Sie hat die Geschichte des Thalheim-Kaufhauses in den 50ziger Jahren nach dem verlorenen Krieg und die Teilung Berlins gegenwärtig und authentisch dargestellt. Silvie ist die Hauptperson. Sozusagen das Rückgrat der Familie. Sie strahlt viel Optimismus aus und hilft, wo sie kann. Ganz besonders kümmert sie sich um ihren Zwillingsbruder Oskar, der spät aus dem Krieg zurückkehrt und das Unternehmen leiten soll, aber die Verantwortung auf die leichte Schulter nimmt. Die ältere Schwester Rike hält das Unternehmen aufrecht, sie ist eine gestandene Frau. So erlebt der Leser einige Erlebnisse und auch aussergewöhnliche Überraschungen in der Familie. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut lesbar und sehr interessant zu lesen. Der Roman wirkt mit seiner Geschichte authentisch und hat mich wirklich gut unterhalten, so dass ich hierfür sehr gerne 5* vergebe und schon hier und jetzt auf den 3. Band doch sehr gespannt bin...
Tolle Zeitreise
von Miss Marple - 23.10.2019
Die Autorin nimmt ihre Leser im zweiten Band der Familiengeschichte um die Thalheim Schwestern und ihre Familie mit in das aufstrebende (West) Berlin der 50er Jahre. Stand Rike mit dem Aufbau des Kaufhauses Thalheim im ersten Band im Mittelpunkt, ist es nun ihre Schwester Silvie, die die sogenannten Wirtschaftswunderjahre voll genießen will. Das Kaufhaus läuft gut und ihr steht eine Karriere beim RIAS Rundfunksender bevor. Auch die aus dem Krieg heimgekehrten Brüder müssen ihre Stellung in der Familie und Firma neu finden und ihre Platz in einer veränderten Gesellschaft suchen. Die Autorin zeichnet ein buntes Bild der Zeit. Es gelingt ihr, Familien-und Gesellschaftsgeschichte zu verbinden. So wird Geschichte für den Leser anschaulich. Es sei zu empfehlen, den ersten Band zuerst zu lesen, dann findet man sich schneller im doch recht komplexen Figurengeflecht zurecht.
Silvie - eine starke Frau
von Anonym - 23.10.2019
Wunderbare Zeiten ist der zweite Band der Trilogie Die Schwestern vom Ku¿damm der Autorin Brigitte Riebe. Der erste Band bildet den Auftakt zur Saga um die Familie Thalheim, die in Berlin ein exklusives Modekaufhaus betreibt. Protagonisten sind vor allem die Töchter Rike und Florentine, sowie Silvie und ihr Zwillingsbruder Oskar und spielt in den 40-er Jahren, der Zeit des Wiederaufbaus im Nachkriegs-Deutschland. Im aktuellen Band Wunderbare Zeiten steht Tochter Silvie im Mittelpunkt und spielt in den 50-er Jahren. Silvie ist eine emanzipierte, selbstbewußte junge Frau, der es gelingt, beim Radiosender RIAS Karriere zu machen. Als abzusehen ist, daß das Familienunternehmen Thalheim in den wirtschaftlichen Ruin treibt, gelingt ihr der Spagat zwischen ihrem geliebten Job und ihrem Engagement im Familienbetrieb, um diesen am Leben zu erhalten. Privat hat sie aber einen ganz konservativen Wunsch: Mann, Haus, Kind. Sie durchlebt und durchleidet eine Liebschaft, bis sie letztendlich ihre große Liebe findet. Ich mag Romane, insbesondere historische, die von starken, emanzipierten Frauen handeln und die Autorin Brigitte Riebe hat mit diesem Buch genau meinen Nerv getroffen. Ihr ist auch besonderst gut gelungen, die damaligen politischen Ereignisse mit der Familiengeschicht zu verweben und die Stimmung der Menschen im Ost- und Westteil Berlins einzufangen. Meine Meinung: Tolle Familiensaga und ich freue mich auf Band 3.
Tolle Familiengeschichte im Berlin der 50er Jahre
von Sissy0302 - 22.10.2019
Berlin 1952-1957: Dieses Mal begleiten wir die mittlere Tochter der Thalheims. Silvie ist eine warmherzige, unkonventionelle Frau, die vor allem im 1. Teil manchmal etwas aus dem Rahmen fiel. Doch schon da hat sie mir sehr gut gefallen, und ich habe mir einen tollen zweiten Teil mit Charme versprochen. Mit dem gewissen Etwas, das mir im ersten Teil bei Rike doch etwas gefehlt hat. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit Silvie rennen wir in einem atemberaubenden Tempo durch die Zeit. Mit ihr wird es einfach nicht langweilig. Und ihr wird in diesen Jahren ziemlich viel aufgebürdet. Stellenweise hatte ich wirklich ein bisschen angst um sie, denn auch für sie habe ich mir doch ein Happy End gewünscht. Ich darf nicht zu viel verraten, aber das Buch hat mich ziemlich bewegt zurück gelassen. Ich freue mich schon auf den 3. Teil der Trilogie und bin gespannt wie es mit den Schwestern weiter gehen wird. Was mir wieder sehr gut gefallen hat, das war wie die Autorin eine Familiengeschichte mit viel geschichtlichem verwoben hat. Ich habe viel gelernt, viel erfahren, ohne mich eine Sekunde zu langweilen. Überhaupt finde ich an diesem Buch sehr reizvoll, die damalige Zeit in Berlin kennenzulernen. Dies ist eine Trilogie, die ich geschichtlich Interessierten eindeutig empfehlen kann.
Ein großartiger Roman und zweiter Teil
von nellsche - 21.10.2019
Berlin 1952. Nach den dunklen Kriegszeiten läuft das Kaufhaus Thalheim nun bestens. Sie bieten die neueste Mode an und feine Kollektionen aus Italien. Für Rike steht das Kaufhaus an erster Stelle. Anders bei Silvie, die das Leben nun in vollen Zügen genießen will. Doch als ihr Bruder Oskar, der das Unternehmen leiten soll, sich lieber durchfeierten Nächten zuwendet, erkennt Silvie, dass sie Verantwortung übernehmen muss. Auf diesen zweiten Teil der Trilogie um die Thalheims habe ich mich riesig gefreut, weil mir der erste Teil super gut gefallen hatte. Ich war sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Und ich wurde nicht enttäuscht.  Der Schreibstil war leicht zu lesen und dabei spannend und bildhaft. Ich habe sowohl die Geschehnisse als auch die Personen richtig vor Augen gehabt und alles super miterlebt. Auch das Flair der damaligen Zeit wurde einfach perfekt eingefangen und transportiert.  Die Charaktere besaßen Authentizität und Tiefe und weckten eine ganze Bandbreite an Gefühlen. Ich lernte sie teilweise auch von einer anderen Seiten kennen, was absolut lebensecht gelungen war. Toll fand ich, dass dieses Mal Silvie in den Vordergrund gerückt war. Ich bekam ein detailliertes Bild von ihr und konnte richtig mit ihr mitfiebern und mitfühlen.  Die Geschichte sowie die Entwicklung der Thalheims und des Kaufhauses fand ich sehr interessant und spannend. Ich hing gebannt an den Seiten und wollte unbedingt wissen, was alles geschieht. Ich konnte gar nicht schnell genug lesen. Nun freue ich mich auf den dritten Teil, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Ein großartiger Roman und zweiter Teil. Ich vergebe 5 von 5 Sternen. 
grandios gelungene Fortsetzung
von Petra Sch. - 14.10.2019
Kurz zum Inhalt: Berlin, in den 1950ern. Silvie Thalheim ist ganz anders als ihre ältere Schwester Rike - diese leitet das Familienunternehmen Modekaufhaus Thalheim, doch Silvie will unabhängig sein und beginnt eine Karriere als Rundfunkredakteurin und später auch Sprecherin beim Radiosender RIAS. Doch es gibt Unstimmigkeiten in der Familie. Vater Fritz möchte die Leitung des Unternehmens an den aus dem Krieg heimgekehrten Sohn Oskar, Silvies Zwillingsbruder, übertragen, was Rike sauer aufstößt. Doch Oskar ist traumatisiert und genießt sowieso lieber den Rausch von schnellen Autos und Alkohol. Als ein Konkurrent die Geschäfte des Kaufhauses torpediert, und dieses daraufhin finanziell ins Straucheln gerät, müssen alle zusammenhalten, um das Modekaufhaus Thalheim zu retten. Und dann erleidet die Familie einen schweren Schicksalsschlag... Meine Meinung: Wunderbare Zeiten schließt direkt an Jahre des Aufbaus an. In dieser Geschichte, die von 1952 bis 1957 spielt, steht Silvie im Mittelpunkt. Man kann Silvies Entwicklung hautnah miterleben - war sie mir im ersten Teil noch eher unsympathisch, mochte ich sie hier immer lieber und sie ist mir schließlich sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn sie immer noch das Leben eher locker nimmt, ist sie doch erwachsen geworden und übernimmt auch Verantwortung. Und merkt dann doch, dass sie eine Thalheim ist, und der Mittelpunkt der Thalheims ist nun mal das Modekaufhaus. Die Autorin schafft es wieder wunderbar, historische Details in die Geschichte zu verweben, auch die tolle damalige Mode der Petticoats und Nylonstrümpfe. Die Atmosphäre der damaligen Zeit kommt gut rüber. Die Schreibweise ist wieder genauso angenehm zu lesen, mit viel direkter Rede. Man fiebert mit den Figuren mit, über ihr Schicksal, und hofft, dass sie alle Probleme gut lösen können. Man leidet mit Silvie und ihrem Herzschmerz und Liebeskummer, von dem sie leider viel erdulden muss, und freut sich über alle positiven Ereignisse. Silvie ist eine starke Frau, und ihre Radiosendung Stimmen ist ein voller Erfolg. Es gibt aber auch wieder etliche Schicksalsschläge, die die Familie und einzelne Figuren erleiden müssen. Gut fand ich, obwohl Silvie im Mittelpunkt steht, dass man viel über alle anderen Familienmitglieder liest. So trifft man auch Onkel Carl und die beiden Cousins wieder. Rike ist nun verheiratet und hat ein Kind und muss sich die Leitung des Kaufhauses mit ihrem Bruder Oskar teilen, der eigentlich kein wirkliches Interesse daran hat. Obwohl Rike ihr Geschick und Talent lange schon unter Beweis gestellt hat, waren damals Söhne einfach mehr wert. Einfach nur schlimm diese veralteten Ansichten. Diesmal stand auch Miri Sternberg etwas mehr im Mittelpunkt, was mir sehr gut gefiel, denn Miri ist einfach eine total sympathische Figur und ich mag sie immer noch sehr gerne. Nun bin ich sehr auf den letzten Teil gespannt, in dem Florentine, die in diesem Band eine sehr aufmüpfige Rolle hatte, im Fokus stehen wird. Sehr interessant und lehrreich ist auch die ausführliche chronologische Zeittafel am Ende des Buches, in der sämtliche historischen Ereignisse aus dieser Zeit detailliert aufgezählt sind. Fazit: Großartige Fortsetzung der Familiensaga im Berlin der 1950er mit vielen geschichtlichen Details, die geschickt in die Handlung verwoben sind. Nun bin ich schon sehr auf Floris Geschichte gespannt!
Sylvies Geschichte - Berlin in den 50igern
von Marakkaram - 13.10.2019
** Wer gegen den Strom schwimmen will, der muss viel Wasser schlucken können. ** Der zweite Teil der Ku`damm Triologie knüpft zeitlich nahtlos an den ersten an. Diesmal steht nicht Rike sondern ihre Schwester Sylvie im Vordergrund. Es ist Frühling '52 und Sylvie liebt ihren Job bei Radio RIAS. Sie hat sogar ihre eigene Sendung Stimmen und arbeitet sporadisch im Modekaufhaus ihrer Familie mit. Nur mit den Männern hat sie scheinbar kein Glück. Auch in Wunderbare Zeiten fängt Brigitte Riebe die 50-iger Jahre geschickt ein. Man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit des Wandels, der großen Kaufhäuser, aufkommenden Filmstars, der Trennung Ost und West und das damit verbundene ungleiche Verhältnis. Während im Westen scheinbar alles boomt ist im Osten der Mangel und die Restriktion zu spüren. Die Autorin bindet dies ins Alltagsgeschehen und Familienleben mit ein. Man begleitet Sylvie auf die Berlinale und die Frankfurter Buchmesse, genauso wie auf die Hochzeit von Miri, einer jüdischen Freundin der Familie. Es ist einfach eine großartige Mischung aus historischen Fakten und fiktiver Familiengeschichte, die unheimlich akribisch recherchiert ist. Schon im ersten Teil hat mich der Schreibstil gefangen genommen, der einen automatisch tief in das Zeitgeschehen der aufkommenden Wirtschaftswunderjahre eintauchen, aber auch immer noch die Nachwehen des Krieges durchscheinen lässt. Sylvie Thalheim ist ein sehr starker Charakter. Sie weiss was sie will und hat ihren eigenen Kopf. Trotz aller Emanzipation spielt Familie eine große Rolle in ihrem Leben und auch aus dem Modekaufhaus kann sie sich nicht ganz rausziehen. Man spürt ihre Wünsche, Sehnsüchte und auch Ängste und das macht sie von Anfang an sehr nahbar und sympathisch. Im Laufe des Romans erkennt sie was wirklich wichtig ist im Leben. Insgesamt sind die Charaktere einfach wieder großartig und manche lernt man jetzt nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Im Anhang befindet sich eine Zeittafel die chronologisch die wichtigsten historischen Fakten aufführt. Das finde ich persönlich sehr interessant und es rundet das Ganze schön ab. Fazit: Auch der zweite Band nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise in die 50iger Jahre (hier 1952-57). Eine gelungene Mischung aus Familiengeschichte und historischen Fakten, die auch für Quereinsteiger geeeignet ist. Man muss also nicht unbedingt den ersten Teil kennen, wer aber eh die Triologie lesen möchte, der sollte mit Rike (Jahre des Aufbaus) beginnen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Flori und hoffe, ich muss nicht zu lange warten.
Fundiert recherchierter und mitreißender historischer Roman aus den 1950er Jahre
von Hermione - 13.10.2019
Der zweite Band der Trilogie "Die Schwestern vom Ku¿damm" dreht sich um Silvie, die mittlere Tochter der Thalheims, die hauptamtlich beim Radio als Moderatorin arbeitet und nur einen Teil ihrer Woche im Kaufhaus der Familie verbringt. Es treibt sie um, dass sie "Keinen Mann. Kein Haus. Kein Kind." hat und sie verlebt Affären mit verschiedenen Männern¿ Wird sie auch ihr Glück und irgendwo ihren Heimathafen finden? Meine Meinung: Von Anfang an hat mich dieser Roman, in dem nun die mittlere Thalheim-Schwester Silvie im Vordergrund steht, wieder gepackt. Die Erzählweise ist einfach sehr angenehm und wunderbar flüssig zu lesen, dabei gleichzeitig richtig spannend. Die Charaktere sind einfach wieder toll. Nun aus der Sicht von Silvie erscheinen einem manche Personen und Geschehnisse ganz anders als aus Rikes Sicht, die im ersten Band im Mittelpunkt stand. Dadurch bekommt man ein viel runderes Bild, weil natürlich jeder seinen eigenen Blick auf Geschehnisse hat, je nachdem, was ihm oder ihr wichtig ist bzw. wie er oder sie geprägt wurde. Silvie war mir von Anfang an sympathisch, sogar jetzt noch sympathischer als im ersten Teil. Dass ihre Kinderlosigkeit ihr zu schaffen macht, ist sehr nachvollziehbar und glaubwürdig dargestellt. Vor allem hat mir aber sehr gut gefallen, welche Entwicklung sie im Laufe des Romans durchmacht, als sie erkennt, was ihr eigentlich wirklich wichtig ist. Wie auch im ersten Teil hat mir neben den sehr warmherzig angelegten Charakteren wieder sehr gut gefallen, wie gründlich die Autorin über die Zeit recherchiert hat. Ich habe unglaublich viel über die Fünfziger Jahre erfahren, was ich so gar nicht präsent hatte. Vor allem, weil die Geschichte in Berlin spielt, konnte die Autorin die Geschichte der BRD und die der DDR wunderbar miteinander verknüpft darstellen. Was die Geschehnisse für den Alltag der Menschen in Berlin bedeutet haben, wurde anhand der Familie Thalheim, ihrer Verwandten, Freunde und Angestellten besonders gut deutlich. Fazit: Nach diesem mitreißenden, manchmal auch arg dramatischen Roman rund um die mittlere Schwester Silvie Thalheim freue ich mich bereits sehr auf den dritten Band der Trilogie, in dem die kleine Schwester Flori im Mittelpunkt stehen wird. Eine tolle Reihe historischer Romane mit einer packenden Handlung und gleichzeitig einer sehr gelungenen Darstellung des Alltags ganz normaler Menschen zu der Zeit!
Silvie, die Stimme Berlins
von Miss Norge - 12.10.2019
Das Feeling und das Flair der 50er Jahre ist zurück, Brigitte Riebe sei Dank. Nachdem mich Band 1 schon begeistern konnte, war ich sehr gespannt, ob Band 2 da mithalten kann. In diesem Band dreht sich der Plot hauptsächlich um Silvie Thalheim, die mittlere der drei Thalheim-Schwestern. Silvie, geboren 1923, ist in den 50er Jahren eine bekannte junge Frau beim Radio RIAS in Berlin. Mit dem Modehaus ihrer Familie hat sie eigentlich nicht so viel im Sinn und auch im Privatleben läuft es nicht so richtig rund, wie sie es gerne hätte. Oftmals verliebt, dann aber von den Männern enttäuscht bzw. getäuscht worden, ach irgendwie hat Silvie mir richtig leid getan. Die Autorin kann sehr intensiv und gut die Gefühle von Menschen beschreiben, so auch bei Silvie, die einige Tiefschläge hinnehmen muss, wo man denkt, hoffentlich ist das Glück ihr auch einmal hold. Man verfolgt das Leben zwischen den Jahren 1952-1957 und Brigitte Riebe hat wieder hervorragend recherchiert. Der Schreibstil ist wieder flüssig und gut zu lesen, aber leider gab es für mich persönlich einige langatmige Passagen, die zwar in der Deutschen Geschichte eine Rolle spielen, die mir aber zu reingepresst in den Plot wirkten, nur um irgendwie erwähnt zu werden, obwohl sie keinen direkten Einfluß auf die Geschichte hatten. Ausführlicher und vor allem mehr Einblick in das Familienleben hätte ich mir auch gewünscht, aber vielleicht passiert das ja wieder im dritten Band, der sich mit der jüngsten Thalheim Schwester Florentine befassen wird. Ein guter zweiter Band dieser Trilogie, in dem mir aber ein wenig zu viel Zeitgeschehen eingebaut wurde.
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