Comenius-Jahrbuch 20-21 (2012-2013) als Buch (gebunden)
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Comenius-Jahrbuch 20-21 (2012-2013)

Buch (gebunden)
Mit Beiträgen von Wouter Goris, Henk E. S. Woldring, Meinert A. Meyer, Manfred Richter, Sean J. McGrath, J. Just und Ulrich Schäfer.

Einige Beiträge dieses Bandes stammen von der großen Konferenz, die im niederländischen Naarden unter dem Motto 'Zugän … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Comenius-Jahrbuch 20-21 (2012-2013)

ISBN: 3896656554
EAN: 9783896656551
Herausgegeben von Joachim Bahlcke, Andreas Fritsch, Uwe Voigt
Academia Verlag

1. Dezember 2014 - gebunden - 270 Seiten

Beschreibung

Mit Beiträgen von Wouter Goris, Henk E. S. Woldring, Meinert A. Meyer, Manfred Richter, Sean J. McGrath, J. Just und Ulrich Schäfer.

Einige Beiträge dieses Bandes stammen von der großen Konferenz, die im niederländischen Naarden unter dem Motto 'Zugänge unserer Zeit zum Denken von Comenius / Keys to the Thoughts of Comenius in Modern Times' stattgefunden hat. Neu ist es, dass die Mehrzahl der Beiträge zu diesem Band eigens für ihn ins Deutsche übersetzt worden sind (vier aus dem Englischen, einer aus dem Tschechischen) und dass jedem Beitrag eine englischsprachige Zusammenfassung beigefügt ist. Damit erweist sich unser Jahrbuch als ein Forum, das sich nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt.
Dies entspricht einem Anliegen, das auf der Naardener Tagung großen Anklang gefunden hat: die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Comeniusforschung auf europäischer Ebene (und wenn möglich darüber hinaus) durch intensivierten Austausch, bessere Koordination und gegebenenfalls auch durch die Schaffung entsprechender Institutionen. Derartige cooperatio , gemeinsames Wirken, das aus wechselseitigem Bezug entsteht und diesen wiederum bekräftigt, verwirklicht nicht nur ein comenianisches Leitmotiv, sondern ist angesichts der Komplexität unseres Forschungsgebietes und der zunehmenden Internationalisierung erfolgreicher Forschungsaktivität unerlässlich.

Dass sich derartige Aktivität lohnt, zeigen die einzelnen Beiträge: Wouter Goris weist nach, dass Comenius einen Platz in der Geschichte der Philosophie verdient, weil er in kritisch-konstruktiver Auseinandersetzung mit seinem Lehrer Alsted eine der angestrebten Universalreform dienende transzendentale Metaphysik entwickelt hat, deren Eigenständigkeit und Schlüssigkeit größer sind, als es ihr auch die neuere Literatur zugestehen wollte.
Der erkenntnistheoretischen Grundlage jener Metaphysik, die der 'Verbesserung der menschlichen Angelegenheiten' dienen soll, widmet sich Henk E.S. Woldring und zwar nicht nur in der geschichtlichen Perspektive, in der sich die 'synkritische Methode' des Comenius als ein Ergebnis der Aneignung esoterischer Traditionen mit dem Ziel der Verwirklichung chiliastischer Erwartungen als realisierbarer Utopien darstellt. Sein Beitrag stellt sich auch der Gretchenfrage nach der aktuellen systematischen Relevanz und kommt zu dem Ergebnis: Hier liegt ein anderes, offeneres Rationalitätsverständnis vor als etwa bei Descartes; die von Comenius betriebene Suche nach gleichen Strukturen in verschiedenen Gegenstandsbereichen hat auch heute angesichts der Vorherrschaft empirischer Wissenschaften noch einen heuristischen Stellenwert: Sie kann Hypothesen erzeugen, die durchaus empirisch überprüfbar sind.
Meinert A. Meyer betont zugleich Nähe und Distanz gegenüber Comenius im Hinblick auf gegenwärtige Schulpädagogik: Die Nähe besteht darin, dass sowohl unsere Zeit als auch diejenige des Comenius von massiven Umbrüchen geprägt sind, die das bloße Weitergelten alter Inhalte und Methoden als fraglich erscheinen lassen, und gerade dies lässt den Anspruch des Comenius aktuell erscheinen, im Bildungswesen primär Orientierungswissen zu vermitteln. Diesen Anspruch gilt es heute aber, Meyer zufolge, im Hinblick auf die Vielzahl historisch kontingenter Lebensentwürfen vorsichtiger als bei Comenius, ohne Rückgriff auf eine mechanisch anwendbare Methodik, 'dialektisch' im Sinne einer nicht verfügbaren Wechselwirkung zwischen Lehrenden und Lernenden einzulösen.
Diese drei Beiträge sind mit dankenswerter Genehmigung der Herausgeber und des Verlages dem im Erscheinen begriffenen Naardener Tagungsband entnommen und, mit Ausnahme der Zusammenfassungen, aus dem englischen Original übersetzt, wobei der Beitr
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