Roter Rabe

Kriminalroman. Ein Fall für Max Heller.
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Der neue Band der brillanten deutschen Nachkriegs-Krimireihe: ein Strudel geheimnisvoller Todesfälle und politischer Machenschaften im Sommer 1951
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Produktdetails

Titel: Roter Rabe
Autor/en: Frank Goldammer

ISBN: 3423262095
EAN: 9783423262095
Kriminalroman. Ein Fall für Max Heller.
dtv Verlagsgesellschaft

21. Dezember 2018 - kartoniert - 384 Seiten

Beschreibung

Spion im eigenen Land

Im Spätsommer 1951 kehrt Oberkommissar Heller mit seiner Familie aus dem staatlich genehmigten Ostseeurlaub nach Dresden zuru ck. Fu r seine Frau Karin geht die Fahrt gleich weiter, denn sie hat u berraschend die Reiseerlaubnis in den Westen zu Sohn Erwin erhalten. Heller ist besorgt. Doch sein neuer Fall lässt ihm keine Zeit zum Gru beln: Zwei unter Spionageverdacht stehende Männer, Zeugen Jehovas, sterben in ihren Gefängniszellen. Und es geschehen weitere mysteriöse Todesfälle. Bei einem der Opfer wird eine geheimnisvolle Botschaft gefunden: "Eine Flut wird kommen." Heller beschleicht eine schreckliche Ahnung.

Portrait

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit >Der Angstmann<, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

Pressestimmen

"Frank Goldammer schreibt nicht einfach nur spannende Krimis, er zeichnet auch ein beklemmendes Bild der Nachkriegszeit in Dresden mit all der Zerstörung, Armut und Willkür."
Kronen Zeitung 15.02.2019

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Martina L.
von Martina L. - Hugendubel Buchhandlung Cottbus Mauerstraße - 22.01.2019
Diesmal entführt uns Frank Goldammer in einen Agentenkrimi vom Allerfeinsten. Bis zur letzten Seite bleibt dieser Krimi ein verzwicktes Verwirrspiel zwischen den Fronten!
Bewertungen unserer Kunden
Es ist nichts, wie es zu sein scheint...
von NataliaMelike - 15.02.2019
Vorab möchte ich sagen, dass dies der vierte Band der "Max Heller"-Reihe ist, aber auch ohne Vorkenntnisse - wie auch in meinem Fall - gelesen werden kann. Trotzdem ist es bestimmt kein Fehler die gesamte Reihe zu lesen - wie dieser Band mir bewiesen hat! Dresden 1951: Kaum ist Oberkommissar Heller aus dem Urlaub an der Ostsee zurück in Dresden, bekommt seine Frau Karin eine Reiseerlaubnis in den Westen. Heller bleibt in der zwischen Zeit zu Hause mit dem Kind Anni und Frau Marquart. Doch wer soll sich um das Mädchen kümmern während er arbeitet? Und was ist mit der alten Dame Marquart? Als wäre dies nicht genug, bekommt Heller auch einen neuen Fall: Zwei Männer, Zeugen Jehovas, die unter Spionageverdacht standen, sterben in ihren Gefängniszellen auf gleiche mysteriöse Weise. Als sich noch weitere Todesfälle ereignen, scheint mehr hinter der Sache zu stecken - doch was? "Roter Rabe" ist der vierte Band der historischen Kriminalroman-Reihe "Max Heller" und ist wie die anderen auch in sich abgeschlossen. Das Buch spielt im Jahre 1951 in Dresden und somit in der damaligen DDR. Auch wenn ich die vorherigen Bände zuvor nicht gelesen habe, brauchte ich nicht lange, um mich in das Geschehen hineinzuversetzen. Besonders schnell habe ich mich in den historischen Kontext hineinversetzen können. Es werden zwischendurch immer mal wieder historische Fakten eingeworfen. Dadurch findet man sich gut zurecht, auch wenn man sich in dieser Epoche nicht so gut auskennt. Heller habe ich gut genug kennengelernt und fand ihn als Protagonist sehr sympathisch, was ebenso für die anderen Charaktere gilt. Das Buch blieb durchweg spannend, da Heller immer neue Erkenntnisse schöpft, die alles wieder durcheinander wirbeln. So glaubt man irgendwann etwas zu wissen, und schon erscheint es wieder anders. Zum Ende hin wird man auf den letzten 50 Seiten nocheinmal schön verwirrt, so dass man selbst nicht mehr weiß, was man denn nun glaubt. Auch wenn man das Ende irgendwann so vermutet hat, kommt man zwischendurch ganz von dieser Idee ab! Wenn man also historische Kriminalromane mag, ist dieses Buch auf jeden Fall perfekt! Es bleibt die gesamte Zeit über realistisch und spannend! Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne!
Spannung vom Anfang bis zum Ende/gut recherchierte deutsche Nachkriegsgeschichte
von Hennie - 29.01.2019
Teil 4 - Roter Rabe - und wir sind wieder in Dresden! Man schreibt nun das Jahr 1951. Seit fast zwei Jahren gibt es zwei deutsche Staaten. Deutschland ist getrennt und es existieren zwei politische Systeme. Max Heller, der Oberkommissar, kommt mit seiner Frau Karin und Pflegekind Anni vom erholsamen Ostseeurlaub zurück. Nachdem Karin kurze Zeit später in den Westen zu Sohn Erwin reisen darf, bleibt Heller mit unguten Gefühlen und Sorge zurück. Doch zum Grübeln bleibt ihm keine Zeit, denn es passieren unerklärliche Todesfälle wie am Fließband. Von Spionage ist die Rede, vom mysteriösen Amerikaner, den man Rabe (russisch: Woron) nennt, von dem eine große Gefahr auszugehen scheint. Lange Zeit tappen Max Heller und seine beiden Kollegen Oldenbusch und Salbach im Dunkeln, ehe sich alles aufklärt. Ich bin sofort wieder gut in das Geschehen hineingekommen. Es sind nur wenige Tage im September (vom 8. bis 23.), die der Autor Frank Goldammer mit einer atemberaubenden, manchmal mit Beklemmung gemischter Spannung beschreibt. Eine unterschwellige Bedrohung ist in den Zeilen für mich ständig spürbar. Es passiert sehr viel Seltsames, Unerklärliches. Eigenartige, manchmal regelrecht schizophren zu nennende Zustände überall! Mir gefällt die natürliche, unverkrampfte Schreibweise bis in die Dialoge hinein. Auch die Protagonisten agieren im Kontext ihrer Zeit und mir kam es manchmal so vor, als wäre ich selbst mittendrin. Schon in meiner Rezension zum 3. Teil schrieb ich, wie sehr mich der direkte, lebendige Sprachstil begeistert, der den jeweiligen Umständen voll entspricht. Seit Teil 1 "Der Angstmann", seit Ende November 1944 habe ich Kommissar Max Heller bisher begleitet. Er ist und bleibt eindeutig der positive Held, an seinem Charakter gibt es fast nichts auszusetzen. Der Mann ist sympathisch, direkt in der Ansprache gegenüber allen; sehr gewissenhaft, pragmatisch, wertungsfrei und konsequent, unbestechlich geht er seiner Arbeit nach. Warnungen seines Vorgesetzten Niesbach schlägt er in den Wind und politische Querelen interessieren ihn nicht, wenn sie seine Ermittlungen tangieren. Es kommt recht gut rüber bei mir, wie unter der Bevölkerung, aber auch in den Ämtern bis hin zum Geheimdienst (MfS) sich eine Atmosphäre breitmacht, die von Angst, Mißtrauen, großer Unsicherheit und Paranoia geprägt ist und die dann wiederum weitergetragen wird. Das bringt der Autor besonders gut bei der Figur des Kommissars Oldenbusch zum Ausdruck. Überhaupt gelingt es Frank Goldammer die gesellschaftlichen, politischen Zustände in der jungen DDR und die Befindlichkeiten der Menschen eindrucksvoll und lebensecht zu schildern. Auch in den Geheimdiensten (DDR - MfS, UdSSR - MGB) arbeiten Menschen aus Fleisch und Blut! Hier im Roten Raben sind das zum einen der ältere Sohn von Max Heller, Klaus, und zum anderen der junge Russe Alexej Saizev. Den sowjetischen Offizier konnte man schon in Teil 1 kennenlernen. Deshalb war ich sehr erstaunt über seine Entwicklung, seine Rolle in dieser Geschichte. Ich bin gespannt, nicht nur wegen ihm, wie der Autor im nächsten Teil die Charaktere weiter agieren läßt. Fazit: Wieder sehr spannend zu lesen! Auch die privaten Aspekte der Protagonisten werden nicht vernachlässigt. Ein sehr lebendiger, großartiger Krimi mit gut recherchierter deutscher Geschichte. Ein Riesenthema! Es gibt wieder ein überraschendes, fulminantes Ende, dass eklatante Fragen über den Roten Raben offen läßt. Ich freue mich auf den nächsten Teil und vergebe gern meine Empfehlung und fünf von fünf Sternen.
Wem kann man überhaupt noch trauen?
von claudi-1963 - 03.01.2019
Zu viel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zu viel Misstrauen immer ein Unglück. (Jean Paul) Dresden 1951: Max, Karin und Annie sind nach einem wunderschönen Ostseeurlaub wieder in Dresden angekommen. Karin dagegen darf gleich zur nächsten Reise antreten, den sie hat, einen Besuch bei Sohn Erwin im Westen genehmigt bekommen. Max und Annie hingegen müssen schauen wie sie alleine und mit der inzwischen leicht dementen Frau Marquart zurechtkommen. Und auch bei der Polizei ist heftige Unruhe, nachdem kürzlich 2 Gefangene sich selbst gerichtet haben. Komisch ist nur das die beiden von den Zeugen Jehovas waren und zudem sich absolut identisch umgebracht haben. Während Heller sehnsüchtig auf ein Telegramm von Karin wartet, geschehen weitere Selbstmorde und andere suspekte Todesfälle. Zudem taucht Saizev ein alter Bekannter von Heller auf, der ihn warnt nicht zu tief an den Fällen zu graben. Als dann auch noch die Tochter einer alten Bekannten von Frau Marquart auftaucht, wird Max immer misstrauischer. Kann das alles noch Zufall sein und warum meldet sich Karin nicht? --- Meine Meinung: Mit Roter Rabe habe ich inzwischen das vierte Buch von Frank Goldammer Ermittler Max Heller gelesen. Ich fieberte diesem Band schon entgegen, den kein anderer Autor bekommt es so gut hin Krimi und historische DDR Geschichte unter einen Hut zu bekommen. Das Cover mit dem im Hintergrund des noch immer zerstörten Dresden und der flüchtenden Frau, passte wieder einmal ausgezeichnet zu der Heller Reihe. Auch in diesem Buch ging es wieder schon in Tausend Seelen um die russische Besatzungszone, die Machenschaften und Einflüsse der Russen durch die (MGB), dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Ich als nicht DDR-Bürger und Nachkriegskind fand diese Machenschaften natürlich total interessant, zu sehen was für Schwierigkeiten damals die Bürger hatten. Dazu kamen noch Hellers Ängste das seine Frau Karin nicht mehr aus dem Westen zurückkehrt. Außerdem noch die unverhoffte Mitbewohnerin Edeltraut Herrmann, der er sehr misstraute. Doch auch die Ängste von Werner Oldenbusch, dem seine Verlobte in den Westen abgetaucht ist. Hier sah man besonders, wie misstrauisch die damalige Bevölkerung inzwischen gegen jeden geworden ist, nicht einmal mehr Kollegen traute man über den Weg. Was ja auch teilweise berechtigt war, wie man später feststellen musste. Doch die viele mysteriösen Toten gaben nicht nur Max Heller Rätsel auf, selbst ich war bis zum Ende unschlüssig wer der wahre Täter sein könnte. Trotzdem dieser Krimi nicht von Blut und Spannung strotzte, hatte der Autor hier wieder ein unfassbares Katz und Maus Spiel, zwischen Religion, Spionage und russischen Kalkül gezaubert. Dazu nicht nur gut ausgedachte Charaktere, wie z. B. den cleveren Max Heller, Kollege Werner Oldenbusch, die auch hier wieder ein hervorragendes Team bildeten. Nein selbst die Nebendarsteller waren sehr gut gewählt. Doch am meisten beeindruckt hat mich wieder einmal Goldammers Wissen, vor allem über die Dresdner Historie und das feine Gespür für kleine Nebensächlichkeiten, wie Karins Besuch in den Westen. Für mich ein weiterer lesenswerter und hervorragender Band, dem ich 5 von 5 Sterne gebe.
Spannend
von Xanaka - 01.01.2019
Oberkommissar Heller wird mit seinen Kollegen 1951 in Dresden mit einem merkwürdigem Fall beauftragt. Der Tod zweier, der Spionage verdächtigter Inhaftierter soll näher untersucht werden. Beide Verdächtigte sind Zeugen Jehovas und haben sich fast zur gleichen Zeit auf dieselbe Art und Weise umgebracht. War das ein Selbstmord, oder wollte hier jemand weitere Nachforschungen verhindern? Heller kommt die Variante des Selbstmords merkwürdig vor, auch weil beide Männer bei ihrer Einlieferung als krank beschrieben wurden. Auf der Suche nach weiteren Spuren stolpert er im wahrsten Sinne des Wortes über weitere Todesfälle. Es scheint, als wäre da jemand der ihm immer einen Schritt voraus ist. Noch merkwürdiger ist, dass Heller von seinem alten Bekannten Saizev, einem Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes, ausgebremst wird. Er soll zwar ermitteln, aber eben nicht so richtig. Das eigentliche Ziel bei der Operation wäre die Ergreifung des Raben, einem amerikanischen Geheimagenten. Frank Goldammer gelingt es geschickt, die angespannte Stimmung in der jungen DDR einzufangen. Der Staat ist misstrauisch gegenüber jedem und zögert nicht seine eigenen Leute zu bespitzeln und zu überwachen. Diese angespannte Stimmung kommt auch im Buch gut herüber. Die Sorge vor Sabotage, Bespitzelung und auch das Bekannte nach ihren Reisen in die BRD nicht mehr in die DDR zurückkommen, kommt besonders gut zum Ausdruck. Man kann die Anspannung von Heller und seinen Kollegen sehr gut nachvollziehen. Leider verliert sich das Buch zum Ende hin in zu vielen Ereignissen. Einige werden nicht schlüssig aufgeklärt also gänzlich offen gelassen. Bestimmte Handlungsstränge kann man nicht richtig nachvollziehen. Das ganz große Ziel ist erreicht, der feindliche Agent wird gefasst. Aber die kleinen offenen Details sind bis zum Schluss nicht klar. Von mir gibt es trotzdem eine unbedingte Leseempfehlung für dieses Zeitzeugnis, über das man so wenig weiß und verdiente vier Lesesterne.
Leichen pflastern seinen Weg
von hasirasi2 - 21.12.2018
September 1951: Kaum ist Heller aus dem Ostseeurlaub zurück und hat Karin in den Zug nach Köln zu ihrem Sohn Erwin gesetzt, muss er sich um 2 obskure Todesfälle kümmern. Zwei Mitglieder der Zeugen Jehovas saßen wegen Spionage in U-Haft in getrennten Zellen und haben gleichzeitig auf eine sehr ungewöhnliche Art Selbstmord begangen. Die Russen machen jetzt die (deutschen) Wärter dafür verantwortlich. Hellers Vorgesetzter Niesbach hat Angst. "Wäre es Mord, müssten wir alle um unsere Posten fürchten ... Und um unsere Leben." (S. 21/21) 6 Jahre nach Kriegsende geht die Angst wieder um. Aus dem Ostsektor ist ein eigenständiger Staat geworden, die DDR, doch die Russen mischen sich immer noch in alles ein. Widerspruch wird nicht geduldet, alles und jeder kontrolliert. Dazu kursieren Gerüchte, dass die Amis etwas ganz Großes planen, um die Russen zu entmachten. Es wird getuschelt, die Atombombe, welche schon 1945 auf Dresden fallen sollte, wäre jetzt so weit ... Überall tauchen Flugblätter auf, in denen vor feindlichen Spionen und Abhöraktionen gewarnt wird. Als Heller mit den Ermittlungen beginnt, taucht sein alter Freund Alexej Saizev wieder auf. Der hat ihn damals bei den Ermittlungen zum "Angstmann" unterstützt, jetzt arbeitet er für den Geheimdienst MGB. Saizev macht ihm unmissverständlich klar, dass Heller zwar ermitteln darf, am besten aber zu keinem Ergebnis kommt, denn Saizev ist hinter "dem Amerikaner" her, einem Topspion, vermutlich von der CIA. Die Russen nennen ihn "Woron" (den Raben). Doch nicht nur Saizev und Niesbach erschweren Hellers Ermittlungen. Der ehemalige Polizist Salbach ist jetzt Unterkommissar und neu in Hellers Team, aber sein Kollege Oldenbusch traut ihm nicht, hält ihn für einen Spion vom MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Heller ist entsetzt: "Ich glaube, hier leiden alle unter Verfolgungswahn. Wo soll denn das hinführen, wenn jeder jedem misstraut?" (S. 36) Trotzdem ermittelt Heller rastlos und immer ratloser. Jeder Zeuge, den sie finden, hat plötzlich einen Unfall oder begeht Selbstmord. Er muss schneller werden. Was bzw. wer steht hinter allem? Woher hat derjenige seine Informationen? Ist es einer von ihnen? Worum geht es wirklich? "Ich habe den Verdacht, dass an dieser Sache mehr hängt als nur die üblichen Verdächtigen. Etwas soll hier geschehen. In dieser Stadt, Ich habe keine Ahnung, was." (S. 27) Dazu kommen private Sorgen. Karin sollte ein Telegramm schicken, sobald sie in Köln angekommen ist, aber es kommt nie eins. Die Nachbarn werden komisch, die Kollegen fragen nach Karin. Kann es sein, dass sie wirklich einfach drüben bleibt? Ohne Heller? Ohne Anni? Ihre Vermieterin Frau Marquardt ist extrem vergesslich und schusselig geworden. Plötzlich taucht eine entfernte junge Verwandte auf - Edeltraut Hermann. Heller hat ein komisches Gefühl. Frank Goldammer schreibt wieder extrem fesselnd und legt ein unglaubliches Tempo vor. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die vielen Verdächtigen, die ganzen Toten (bei 8 habe ich aufgehört zu zählen), die Spitzel, die Frage, wer auf welcher Seite steht, schaffen eine ziemlich düstere Atmosphäre. "... der kalte Krieg ist viel schwieriger als der andere Krieg. Hier kämpft man an vielen Fronten und weiß nicht, ob der Feind wirklich Feind und der Freund wirklich Freund ist. Man darf niemandem Vertrauen schenken, man muss immer wachsam sein. Immerzu. Ohne Unterlass." (S.93) Als gebürtige Dresdnerin kann ich mich noch gut an die Zeit erinnern, als man genau überlegen musste, gegenüber wem man was sagen durfte, konnte mich gut in Heller einfühlen, in seine Sorge, ob Karin wiederkommt. Und nicht zuletzt die Angst, was genau denn "die große Sache" ist, die der Rabe plant - gruselig. 5 Sterne und meine unbedingte Leseempfehlung - ich bin schon sehr gespannt auf Hellers nächsten Fall.
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