Denn Familie sind wir trotzdem

Roman. Originalausgabe.
Buch (gebunden)
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Eine Geschichte von Müttern und Töchtern, Schuld und Vergebung und der Frage, wie wir zu den Menschen werden, die wir sind.

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Produktdetails

Titel: Denn Familie sind wir trotzdem
Autor/en: Heike Duken

ISBN: 3809027294
EAN: 9783809027294
Roman.
Originalausgabe.
Limes Verlag

15. März 2021 - gebunden - 307 Seiten

Beschreibung

Eine Geschichte von Müttern und Töchtern, Schuld und Vergebung und der Frage, wie wir zu den Menschen werden, die wir sind.

Die Schatten der Vergangenheit reichen weit in der Familie Fux - von 1925, als zwei Brüder schon als kleine Jungen zu Soldaten erzogen werden und in den Dreißigerjahren entscheiden müssen, auf welcher Seite sie stehen, bis zum heutigen Tag. Ina, die Tochter des einen Bruders, entfremdet sich von ihrer Familie und ihrer Geschichte. Sie wird mit neunzehn schwanger und beschließt, ihre Tochter Floh trotz der fehlenden Unterstützung des Vaters alleine großzuziehen. Als junge Frau stellt Floh, angetrieben vom Zorn auf den unerreichbaren Vater, auf Staat und Gesellschaft, Recherchen über ihre Familie an. Was sie entdeckt und dass sie selbst schwanger wird, verändert alles. Die Geschichte droht sich zu wiederholen, doch Floh ist entschlossen, zusammen mit ihrem Großvater den Fluch des Gestern zu überwinden und nach dem zu suchen, was Familie trotz allem zusammenhält. Inspiriert von der wahren Familiengeschichte von Heike Duken.


Portrait

Heike Duken, geboren 1966 in München, studierte Psychologie und arbeitet in Nürnberg als Psychotherapeutin in ihrer eigenen Praxis. Ihr erster Roman bei Limes, "Wenn das Leben dir eine Schildkröte schenkt", wurde mit einem Stipendium des Deutschen Literaturfonds gefördert und von Presse und Lesern hochgelobt. Auch in ihrem neuen Roman »Denn Familie sind wir trotzdem« zeigt Heike Duken erneut ihr großes Talent, Figuren besonders realistisch und lebensnah zu zeichnen.

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Pressestimmen

»Spricht ( ) dafür, dass Sie jede Figur genau durchdacht haben, gefühlt haben. ( ) Es gibt ( ) eine Szene, die mich sehr bewegt hat.« hr2-Kultur Doppelkopf

»Toller Roman über die Frage, wie wir zu den Menschen werden, die wir sind.« Tina

»Heike Duken hat einen hellen, schnellen Stil und ein sicheres Gespür für Tonlagen und den richtigen Schwung« Berliner Zeitung

»Ein Werk, das unter die Haut geht. ( ) Ein wertvoller Spiegel unserer Gesellschaft.« Sonntag Express

»Anschaulich erzählt, mit berührenden und teilweise durchaus lustigen Momenten.« Die Presse

»Seit langem mal wieder eine Geschichte, die auf die Liste der schönsten Bücher kommt, die ich je gelesen habe.« Eschborner Stadtmagazin

»Ein bewegender Roman, bei dem alles stimmig ist.« lesbar-online
Bewertungen unserer Kunden
Bewegende Familiengeschichte über drei Generationen
von morlin - 12.04.2021
Letztes Jahr habe ich von Heike Duken das Buch "Wenn das Leben dir eine Schildkröte schenkt" gelesen und war begeistert. Da war es klar, dass ich auch ihr neues Buch baldmöglichst lesen werde. Die Autorin hat in ihrem neuen Roman sehr vieles ihrer eigenen Familiengeschichte einfließen lassen. Ganz am Ende wird dies auch noch einmal erläutert und zum Teil auch mit Bildern unterlegt. Das hat mir ganz besonders gut gefallen. In die Geschichte selber bin ich schon nach den ersten Seiten eingetaucht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wir begleiten drei Generationen und springen dabei immer wieder zwischen Paul (Großvater), Ina (Enkelin) und Floriane (Urenkelin) hin und her und das in einem Zeitraum von 1925 bis heute. Alle drei Charaktere erzählen von ihrem Leben und davon, wie wichtig Familie ist und wie sehr Familie fehlen kann. Es gab viele berührende Szenen und gleichzeitig erzählt die Autorin die Geschichte mit solch einem Humor, dass ich emotional immer zwischen Tränen und Lachen hin und her gerissen war. Für mich war dieses Buch ein absolutes Fünf-Stern-Buch und ein Jahreshighlight. Und ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Frau Duken.
Erinnerungen ausgraben
von nanu?! - 04.04.2021
Ein Leben zusammen mit Ariel wollte Ina führen, jetzt wo sie von ihm schwanger ist. Doch feige schickt er die Frauen seiner Familie vor, die Ina fortschicken sollen. Abtreiben solle sie das Kind, es gäbe keine gemeinsame Zukunft mit Ariel. Nun muss Ina wieder zurück nach Deutschland, wo soll sie auch sonst hin? In Israel ist sie nicht erwünscht. Sie ist fest entschlossen, sie wird es alleine schaffen, sie wird das Kind bekommen! Zuerst war ich ein bisschen verwirrt durch die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel. Denn es gibt eine ganze menge Erzähler, aus deren Sicht immer in der Ich-Form berichtet wird. Aber diese Figuren haben alle gemeinsam, dass sie aus der derselben Familie stammen. Der Familie Fux nämlich. Ob es jetzt die Engländerin Jane ist, die lieber unterwegs ist, als sich mit ihrer Mutterrolle zu begnügen. Oder Paul, der nicht nur seinen kleinen Bruder beschützen will, sondern auch sein Vaterland Deutschland. Oder Ina, die es leid ist sich zu rechtfertigen, warum sie ohne Mann ist. Und die kleine Floh, mit ihren Tagebucheinträgen und ihren unangenehmen Fragen. Und so muss sich eine Familie seiner deutsch-jüdischen Vergangenheit stellen. Und das die Entscheidungen der einen Generation, unmittelbare Auswirkungen auf die nächste Generation hat. Dunkle Kapitel die man lieber vergessen möchte, als sie auszugraben. Mir hat der Schreibstil richtig gut gefallen. Wie immer mehr und mehr ans Tageslicht kommt, wie alles so harmlos anfängt. Man kann sogar Unterschiede in der Art des Erzählens unter den Familienmitgliedern erkennen. Mit allen habe ich mitgelitten und Ina mochte ich am liebsten. In ihrer Art hat sie mich oft an jemanden erinnert, den ich gut kenne. Mehr als einmal habe ich ein paar Tränchen vergossen. Trotz das in der Zeit Hin und Her gesprungen wird, wusste ich immer gleich, wo ich dran war. Nur im Mittelteil gab es einen Moment wo ich mich fragen musste, worauf die Autorin überhaupt hinaus will, was aber nur die Vorbereitung auf was Größeres war. Am Ende gibt es ein längeres Nachwort, wo geklärt wird, was von der Geschichte der Wahrheit entspricht, und was nicht. Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen, und es wird garantiert nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich etwas von Heike Duken lese.
Durchleuchtung einer Familie
von Gerwine Ogbuagu - 04.04.2021
Von diesem Buch wünschte ich, dass es Jahre früher geschrieben worden wäre. Nun kommt es jetzt - alles hat seine Zeit. Millionen Familien in diesem Land sind durch die hier erzählte Hölle gegangen und ihre Nachkommen mussten sich ihren ganz eigenen Weg suchen. Wir folgen der Familie Fux und ihrem Schicksal. Das Dritte Reich hat sie schwer mitgenommen, ihre Söhne waren involviert im Kriegsgeschehen. Mit den Folgen dieses Krieges müssen die Nachkommen leben. Ina, die Tochter des einen Sohns lebt allein mit ihrer Tochter Florine. Sie müssen sich hart durch ihren Alltag kämpfen. Nach und nach wird die Geschichte der Familie Fux und ihrer Mitglieder klarer, wie ein Foto im Entwicklerbad schärfen sich die Konturen und wir erkennen ein Bild. Nur das Bild, nicht was im Hintergrund des Bildes versteckt ist. Langsam werden die Zusammenhänge klarer. Duken schreibt in vielen Ebenen, sie strukturiert ihre Geschichte. Mit dem Kapitel von Inas Besuch in Israel, um Ariel, Florines Vater zu treffen, wird die Geschichte eingeleitet. Sie geht dann zurück und beginnt 1925. Die Familienmitglieder erhalten ihre Stimme und wir werden durch die Geschichte geführt. Durch Florines Tagebuch erleben wir, was ihrer Mutter in der Vergangenheit geschah, wo ihr Vater ist und warum sie und Ina keinen Kontakt mit ihm haben können. Diese Geschichte ist spannend. Sie ist höchst ungewöhnlich strukturiert und lebt in vielen Ebenen. Sie ist wichtig, damit die Enkel und Urenkel dieser Kriegsgeneration besser verstehen können, soweit es möglich ist.
Wer sind wir und warum
von mimitatis_buecherkiste - 29.03.2021
Opa Paul und Enkelin Floriane. Bis die beiden über das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte und die Rolle von Paul darin miteinander sprechen, bleibt genug Zeit, um uns etwas über sie zu erzählen. Eine Familiengeschichte über mehrere Generationen hinweg, parallel beginnend 1985 mit Florianes Mutter Ina sowie 1925 mit Paul, Inas Vater. Paul, der als Kind mit seinem jüngeren Bruder Gerd beim Onkel zurückgelassen wird, weil die Eltern beruflich auf Reisen sind. Der Onkel, ein Kinderarzt und überzeugter Nationalsozialist, will die Kinder unbedingt zu gehorsamen Soldaten erziehen, notfalls mit Gewalt, die auch sonst an der Tagesordnung ist. Und Ina, die im freiwilligen Jahr in Israel ungewollt schwanger wird und bereit ist, für das Baby und dessen Vater alles aufzugeben. Der Kindsvater aber, ein Israeli, und seine Familie sehen das Ganze anders und bestehen auf eine Abtreibung. In Sprüngen von mal einem, mal mehreren Jahren lässt uns Heike Duken an der Geschichte teilnehmen. Das ist ergreifend, das ist traurig, das ist tragisch und dabei so unglaublich spannend. Immer wieder springen wir in den Jahren, wobei es uns die Autorin einfach macht mit den davor gestellten Namen und Zeiten. So ergibt sich nach und nach eine Familiengeschichte bis ins Jahr 2019. Es war mir kaum möglich, das Buch an die Seite zulegen. Die unterschiedlichen Charaktere sind so toll gezeichnet; insbesondere was die Mutter- und Tochter-Beziehung angeht, konnte ich vieles wiedererkennen. Die Beziehung zwischen Opa und Enkelin hat mich so berührt, das Vertrauen zwischen den beiden Menschen so ergriffen, dass die ein oder andere Träne geflossen ist. Das Nachwort hat mich dann nochmal emotional gepackt; dort erfahren wir, wie der Roman entstanden ist, und ob dieser auf wahren Begebenheiten beruht. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Hat meine Erwartungen nicht erfüllt
von Shilo - 21.03.2021
Als erstes möchte ich mich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken, das allerdings meine unabhängige und ehrliche Meinung nicht beeinflusst hat. Meine Meinung: Die Autorin hat in diesem Buch weitgehendst ihre eigene Familiengeschichte verarbeitet. Erzählt wird in mehreren verschiedenen Zeiten und aus unterschiedlichen Sichtweisen in Ich-Erzählungen der einzelnen Familienmitglieder. Die einzelnen Stränge ergeben erst am Ende des Buches einen Sinn der Zusammengehörigkeit. Der Schreibstil ist sachlich und emotionslos gehalten. Das Buch ähnelt eher einer Familiendokomentation als einem Roman. Spannungsbögen sind daher nicht vorhanden. Ebenso fand ich die Tagebucheintragungen von Floh als überflüssig und nervend. Mein Fazit: Meiner Ansicht nach hätte diese Geschichte wesentlich mehr Potential gehabt. Daher kann ich diesem "Roman" leider nur 2 Sterne geben.
Familiengeschichte mit einigen Hindernissen
von MEKL - 11.03.2021
Ein tolles Buch, leicht lesbar, nicht kompliziert. Durch den Perspektivenwechsel zwischen drei Generationen in den verschiedenen Kapiteln erfährt man nach und nach die Familiengeschichte, die einige (traurige) Geheimnisse hat. Sehr empfehlenswert!
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