How To Be an Antiracist

»Das bisher mutigste Buch über Rassismus im westlichen Denken. « The New York Times - Deutsche Ausgabe.…
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Die gute Nachricht ist, dass wir uns in jedem Moment dafür entscheiden können, antirassistisch zu handeln. Denn »rassistisch« und »antirassistisch« sind keine festgeschriebenen Identitäten, und wir können unsere Haltung jederzeit ändern. In seinem »N … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: How To Be an Antiracist
Autor/en: Ibram X. Kendi

ISBN: 3442758688
EAN: 9783442758685
»Das bisher mutigste Buch über Rassismus im westlichen Denken. « The New York Times - Deutsche Ausgabe.
Originaltitel: How to Be an Antiracist.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Alina Schmidt, Heike Schlatterer
Btb

14. September 2020 - gebunden - 412 Seiten

Beschreibung

Die gute Nachricht ist, dass wir uns in jedem Moment dafür entscheiden können, antirassistisch zu handeln. Denn »rassistisch« und »antirassistisch« sind keine festgeschriebenen Identitäten, und wir können unsere Haltung jederzeit ändern. In seinem »New York Times«-Nummer-1-Bestseller behauptet Ibram X. Kendi, Historiker, Professor an der Boston University, Schwarz, auch von sich selbst, früher Rassist gewesen zu sein. In seinem so brillanten wie mitreißenden Buch zeigt er anhand der eigenen Geschichte, dass Neutralität im Kampf gegen Rassismus keine Option ist: Wir sind in unserer Ignoranz so lange Teil des Problems, bis wir Teil der Lösung werden und aktiv antirassistisch handeln. Kendi entwirft ein grundlegend neues Verständnis von Rassismus - was er ist, wo er sich verbirgt, wie er zu identifizieren ist und was wir dagegen tun können. Denn wir sind entweder rassistisch oder antirassistisch, dazwischen gibt es nichts. Es reicht deshalb nicht, kein Rassist zu sein, wir müssen alle Antirassisten werden.


Portrait

Ibram X. Kendi, geboren 1982 in New York, ist Gründungsdirektor des Antiracist Research and Policy Center, Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen und er hat die renommierte Andrew-W.-Mellon-Professur in the Humanities an der Boston University inne, die als besondere Auszeichnung für akademische und gesellschaftliche Leistung gilt und seit ihrer Gründung 1973 nur von Elie Wiesel besetzt war. Für sein Buch »Gebrandmarkt. Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika« erhielt er 2016 den National Book Award. »How to Be an Antiracist« ist sein neues, viel beachtetes Buch, New-York-Times-Nummer-1-Bestseller, in dem er anhand der eigenen Geschichte die Mechanismen von Rassismus sichtbar macht und nicht weniger als die radikale Neuorientierung unseres Bewusstseins fordert.

Pressestimmen

»Ohne Zweifel ein mutiges, radikales und für viele unbequemes Buch, das etablierte Wahrheiten auch innerhalb der antirassistischen Bewegung hinterfragt und neue Thesen vertritt, die fruchtbar und horizonterweiternd sind.« Malcolm Ohanwe, Deutschlandfunk Kultur

»Im Jahr der «Black Lives Matter»-Proteste ist das Informationsbedürfnis zu Rassismus hoch. In dieser Debatte ist auch Ibram X. Kendi eine einflussreiche Stimme.« Martina Läubli, NZZ am Sonntag

»Deshalb dürfte How to Be an Antiracist des US-amerikanischen Historikers Ibram X. Kendi auch in Deutschland eines der Bücher der Stunde sein.« Tobias Rapp, SPIEGEL ONLINE
Bewertungen unserer Kunden
Sehr interessantes und informatives Buch zum Thema Rassismus
von Anonym - 21.10.2020
In dem Buch werden Aspekte zum Thema Rassismus behandelt über die ich mir persönlich noch keine Gedanken gemacht habe. Das Buch regt zum Nachdenken und Hinterfragen an. Beispiele aus der persönlichen Lebenssituation des Autors lockern auf und verdeutlichen die Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit dieses brisanten Themas. Allerdings bezieht sich das meiste auf die USA, dem Lebensort des Autors. Auch manche Begriffe sind (bewusst) nicht übersetzt worden. Daher denke ich, dass dieses Buch in der Originalsprache zu lesen noch ein wenig besser wäre. Etwas schwierig finde ich auch die Bandwurmsätze - stellenweise erstrecken sie sich fast über die Länge einer halben Seite und man muss den Satz mehrfach lesen um den Sinn zu verstehen.
(Anti-)Rassismus in den USA historisch wie persönlich betrachtet.
von gaia - 10.10.2020
In seinem sehr persönlich gestalteten Sachbuch bearbeitet der Autor das Thema Rassismus auf dem Weg zum Antirassismus auf recht originelle Weise. Die verschiedenen Arten des Rassismus und des Aktivismus rattert er nicht einfach - den kurz gehaltenen Kapitel-Überschriften gleich (Biologie, Ethnizität, Körper, Kultur,..., Klasse, Gender etc.) - herunter. Nein, der Autor leitet die Leserin mithilfe eines zutiefst persönlichen roten Faden durch das Buch. Er erzählt seine eigene Geschichte der Fehleinschätzungen und Erkenntnisse zu rassistischen Annahmen anhand seiner eigenen akademischen Laufbahn beginnend mit der Einschulung bis zum aktuellen Zeitpunkt als Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen. Dieser rote Faden hat über das gesamte Buch hinweg mein Interesse stets hoch gehalten. Obwohl meinersteits bereits ein großes Interesse an afroamerikanischer Geschichte vorhanden war, hätte das Buch ohne den roten Faden sehr trocken gewirkt. Dies liegt meines Erachtens nicht unerheblich an der deutschen Übersetzung. Diese wirkt mitunter recht steif und häufig kam mir der Gedanke, dass sich diese oder jene Passage im englischsprachigen Original sicherlich leichter gelesen hätte. Die Übersetzerin hat sich nicht nur für die Beibehaltung mancher Anglizismen entschieden, sondern auch das Ausschreiben der im Deutschen möglichen männlichen und weiblichen Form einer Person. Statt einfach z.B. AntirassistInnen , Antirassist*innen oder Antirassist:innen zu schreiben, wird an allen derartigen Stellen von den z.B. Antirassisten und Antirassistinnen gesprochen. Das nimmt dem Lesen leider wirklich den Fluss. So entstehen dann Ungetüme wie: Aufgrund der Lynchmorde an Schwarzen Körpern sind, letztendlich, Schwarze Körper durch Segregationisten und Segregationistinnen stärker gefährdet als durch Integrationisten und Integrationistinnen. Oder für die Beibehaltung der englischen Begrifflichkeiten: Manche Reformer [warum hier die Reformerinnen fehlen, ist fraglich] betrachten Helle Menschen als den biracial Schlüssel zu racial Harmonie, als Verkörperung einer post-racial Zukunft. Die deutsche Version des Textes nimmt ihm leider auch Energie. Inhaltlich strotzt der Text nur so vor Energie und Informationen. Diese beziehen sich größtenteils auf die afroamerikanische Geschichte, sodass das Buch auch nicht eins zu eins auf europäische und erst recht nicht deutsche Geschichte und Rassismus übertragen werden kann, wenngleich viele Ableitungen trotzdem für Leser möglich sind und somit auch der hiesigen Leserin einen Wissenszuwachs für die Anwendung im Alltag ermöglichen. Ein hohes Grundinteresse für die afroamerikanische Geschichte sollte jedoch bei den LeserInnen vorhanden sein, um in dieses Buch eintauchen zu können. Es handelt sich hierbei sicherlich nicht um ein Buch, was man mal eben nebenher lesen kann. Manche Sätze muss man drei- oder viermal auf sich wirken lassen, um die Bedeutung vollständig zu verstehen. Vor allem bei der Abgrenzung zwischen Rassismus, NichtRassismus und Antirassismus hilft die Darstellung Kendis enorm. Somit handelt es sich bei vorliegendem Buch um ein durchaus derzeit sehr relevantes, sowohl für die amerikanische Gesellschaft unter einem offen rassistischen Präsidenten als auch für die deutsche mit ihren ebenso stark verwurzelten rassistischen Auswüchsen. Diese Auswüchse stecken, wie nach der Lektüre klar wird, in jedem von uns.
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