Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens

Roman. Mit sieben Rezepten. Originaltitel: Kitchens of the Great Midwest.
Buch (gebunden)
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Eva Thorvalds Kochkunst ist legendär: Für einen Platz bei einem ihrer Pop-up-Dinner zahlt man vierstellige Beträge und wartet mehrere Jahre. Für Cynthia Hargreaves jedoch geht es dabei um mehr als bloße Gaumenfreuden, es ist ihre einzige Chance, um e … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens
Autor/en: J. Ryan Stradal

ISBN: 3257069758
EAN: 9783257069754
Roman. Mit sieben Rezepten.
Originaltitel: Kitchens of the Great Midwest.
Diogenes

24. August 2016 - gebunden - 432 Seiten

Beschreibung

Eva Thorvalds Kochkunst ist legendär: Für einen Platz bei einem ihrer Pop-up-Dinner zahlt man vierstellige Beträge und wartet mehrere Jahre. Für Cynthia Hargreaves jedoch geht es dabei um mehr als bloße Gaumenfreuden, es ist ihre einzige Chance, um einen schrecklichen Fehler wiedergutzumachen. Eine Geschichte über die Familie, die man verliert, Freunde, die man findet, und Zufallsbekanntschaften, die ein ganzes Leben bestimmen.

Portrait

J. Ryan Stradal, geboren 1975, wuchs in Hastings, Minnesota, auf. Er studierte Film, Fernsehen und Radio an der Northwestern University. Seitdem erschienen seine Kurzgeschichten in zahlreichen Zeitschriften und Magazinen. Er selbst ist Lektor, Redakteur bei einem Literaturmagazin und Produzent von Fernsehserien für VH1, MTV, Discovery und History Channel. J. Ryan Stradal lebt in Los Angeles, Kalifornien.
Bewertungen unserer Kunden
Ungewöhnlicher Roman mit ganz eigenem Charme
von Gisel - 19.11.2016
Eva Thorwald verliert ihre Eltern bereits als Baby: Ihre Mutter entdeckt, dass sie die Mutterrolle gar nicht mag und verschwindet, ihr Vater stirbt an einem Herzinfarkt. Aufgezogen wird sie von Onkel und Tante. Doch vom Vater hat sie den absoluten Geschmackssinn geerbt. In Jugendjahren experimentiert sie mit Chilischoten, später wird sie als Köchin sehr berühmt werden. In mehreren Zeitsprüngen erfährt der Leser bedeutende Meilensteine aus Evas Leben wie auch aus dem ihrer Begleiter, bis sie später so erfolgreich ist, dass Interessierte sich auf eine jahrelange Warteliste setzen lassen und horrende Preise für das Essen zahlen. Erst im letzten Kapitel laufen alle Fäden zusammen. Interessant sind die in den Text gestreuten Rezepte, die eine besondere Note in die Geschichte hineinbringen. Der eingestreute trockene Humor würzt die Geschichte an den richtigen Stellen, so dass der Leser sich gerne auf Evas Leben einlässt. Schade allerdings, dass der Klappentext so weit voraus greift. Hier hätte man einfach auf Evas Begabung und auf ihren Lebensweg bis zur gefeierten Köchin hinweisen können, das wäre der Erzählung eher gerecht gewesen. Sehr schön und passend dagegen das Cover, das wichtige Etappen in Evas Leben aufgreift und somit gezielt bündelt. Es ist ein eher ungewöhnlicher Roman, den J. Ryan Stradal hier präsentiert, und auch ich musste mich etwas umgewöhnen beim Lesen. Doch die Geschichte entwickelt einen ganz eigenen Charme, der jeden bezaubert, der sich auf diese Art des Lesens einlassen kann.
Sehr stilvoll
von Herbert Mangl - 08.11.2016
Ein sehr ungewöhnliches Buch, an dessen Beginn erzählt wird, wie Eva Thorvalds Vater seine Liebe zur guten Küche und später seine Liebe zu seiner Frau entdeckte. Dies alles wird in einem unglaublich leichten, nonchalanten Ton erzählt. Auch wie Eva geboren wird, ihre Mutter entdeckt, dass sie keine sein will und mit einem anderen Mann durchbrennt, wie Evas Vater sich weigert, ihr Babynahrung zu verabreichen und Eva vom ersten Tag an mit Gourmetmenüs verwöhnt. Ganz beiläufig wird erzählt, dass an Evas erstem Weihnachtsfest ihr Vater einem Herzinfarkt erliegt und sie fortan bei seinem Bruder und dessen Familie aufwächst. Und leicht wie ein Heuschreck hüpft der Erzähler von einer Station in Evas Leben zum nächsten und erzählt von ihrer Vorliebe für die Chilizucht und der gleichzeitigen Fähigkeit die allerschärfsten davon zu essen, ihrem absoluten Geschmackssinn und derselben Begeisterung für Kochen und Essen, die auch ihrem Vater zu eigen war. Schon sehr früh in ihrem Leben erringt sie den Ruf einer aussergewöhnlichen Köchin und ihre Events sind gefragt und hochbezahlt. Die einzelnen Kapitel dieses Buches scheinen zu Anfang wild zusammengewürfelt und ohne Zusammenhang zu sein, und manchmal hat man den Eindruck, das eine oder andere gehört gar nicht dazu. Nichts desto trotz ist das gesamte Buch sehr angenehm zu lesen und am Ende fügt sich alles zu einem wunderbaren Ganzen zusammen und die einzelnen Erzählstränge, die vorher noch so lose in der Luft gehangen haben, werden zusammengefasst und bekommen plötzlich einen Sinn. Ein tolles Buch über eine tolle Frau.
Evas Geschichte
von Sanne L. - 09.10.2016
Ein guter Anfang: Drei Söhne, zwei davon vom Vater schikaniert und sozial ausgegrenzt. Einer, Lars, findet ein neues Leben; er wird Koch, sogar ein richtig guter. Die Liebe findet er auch, heiratet, wird mit Leib und Seele Vater. Bedauert nur, dass er sein Töchterchen Eva statt mit Säuglingsnahrung nicht mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen kann. Die Mutter möchte nicht Mutter sein und verlässt die Familie. Lars verunfallt, als Eva noch kein Jahr alt ist. Ihr Onkel und seine Frau adoptieren sie. Eva, groß und kräftig, hat es schwer, sich durchzusetzen. Immer aber interessiert sie sich für die Zubereitung spezieller Gerichte und hochwertige Zutaten. Jetzt werden viele neue Charaktere eingeführt, die alle etwas mit Eva zu tun haben. Ihre Cousine z.B. Nachdem ihre Geschichte interessant geworden ist, wird sie abgebrochen. Ihr Freund. Auch hier baldiger Themenwechsel. Seine Familie. Wechsel. Ein Küchenchef mit interessanten Dinnerparties. Seine Freundin.... Inzwischen ist Eva sehr erfolgreich, veranstaltet Kochevents. Immer mit exquisiten Zutaten. Viele interessante Rezepte, dass ist schön. Backnatron könnte allerdings mit Backpulver übersetzt werden. Mir hätten weniger Begleitpersonen, deren Leben aber ausführlicher gezeigt worden wäre, besser gefallen. So verliert man ein wenig die Übersicht, dabei sind die meisten der angerissenen Lebensverläufe verfolgenswert. Das Ende versöhnt, ein insgesamt schönes Buch.
Exzellente Lektüre
von Josef - 04.10.2016
In dem Buch "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" geht es um die Geschichte von Eva Thorwald. Kurz nach Evas Geburt verlässt ihre Mutter die Familie denn sie fühlt sich weder zu dem Kind noch zu dem Ehemann hingezogen. Sie will ihren Weg gehen und lässt Kind und Ehemann im Stich da sie sich eine Karriere als Sommelier erhofft. Evas Vater, ein sehr guter Koch, liebt seine Tochter über alles. Leider stirbt dieser nach einem unglücklichen Unfall und Eva wird von ihrem Onkel und seiner Frau adoptiert noch bevor sie ein Jahr alt ist. Im Laufe der Jahre entwickelt Eva eine große Liebe zum Kochen und ist in der Auswahl der Zutaten sehr auf Frische und Geschmack bedacht. Bereits mit elf Jahren züchtet Eva Chilipflanzen in ihrem Schlafzimmerschrank und ihre Geschmacksnerven sind extrem intensiv ausgeprägt. Später wird Eva zu einer der gefragtesten Köchinnen Nordamerikas, wer bei ihr zu Gast sein möchte muss sich gegen eine Gebühr auf ihre Warteliste setzen, lange (teilweise Jahre) auf ihre Einladung warten und dann noch sehr viel Geld dafür bezahlen. Die einzelnen Kapitel in diesem Buch sind aus der Sichtweise verschiedener Leute beschrieben welche auf unterschiedlichster Art und Weise mit Eva zu tun haben / hatten. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichten werden an keiner Stelle langweilig. Die Abbildungen auf dem Cover findet man in der Handlung rund um Eva wieder, den Chili, die verschiedenen Tomatensorten, den Hirsch sowie den frischen Fisch und die jungen Leute im Kanu. Ein Buch welches ich nur weiterempfehlen kann!
Konnte mich nicht beeindrucken
von büchernarr - 26.09.2016
Aus dem Buch Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens bin ich so nicht ganz schlau geworden. Obwohl der Erzählstil recht flüssig war und die Geschichte angenehm zu lesen, glaube ich nicht, dass es eine Story sein wird, auf die ich mich in ein paar Monaten noch detailiert erinnern werde. Und das, weil das Hauptthema zwar die Geschichte und das Leben einer gewissen Eva Thornwald war, die als Baby von ihrer Mutter verlassen wurde und nach dem Tod ihres Vaters bei ihrem Onkel und ihrer Tante aufgewachsen ist, das Buch aber meiner Meinung nach an sich mehrere Male den zentralen Kern verlor und einfach so dahinerzählte. Somit wuchs bei mir keine allzu grosse Spannung auf, die Protagonistin fiebernd weiterzubegleiten, obwohl ihre Karriere zu einer der meistbegehrten Köchinnen zweifellos beeindruckend war. Drei Sterne würde ich hierfür abgeben, für den lockeren Schreibstil und der Tatsache dass die Story an sich ganz nett war, aber nichts aussergewöhnliches.
von Carolyn Bauschmid Buchhändlerin 5 Höfe - 19.09.2016
die Geschichte des genialen Gaumens und der überragenden Kochkünste von Eva, deren Essevents auf Jahre hinweg ausgebucht sind, machten mich nicht nur hungrig mehr zu erfahren. Mir lief beim Lesen auch buchstäblich das Wasser im Munde zusammen. Nicht nur für kulinarische Liebhaber, ein echter literarischer Gaumenschmaus
Leider viel zu wenig Küchengeheimnisse
von claudi-1963 - 08.09.2016
Eva Thorwalds Mutter Cynthia verlässt sie und ihren Vater Lars als sie noch wenige Monate alt ist. Doch dann stirbt auch noch ihr Vater Lars ein Koch an Herzversagen uns so wächst Eva bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf. Eva beginnt schon als junges Mädchen einen besonderen Geschmackssinn und Gaumen zu entwickeln und so pflanzt sie z. B. mit 13 Jahren Habaneros an um sie zu verkaufen und damit für sich Geld zu verdienen. Als sie älter ist, wird sie eine der gefragtesten Köchinnen Nordamerikas und die Gäste müssen Schlange stehen und horrende Preise bezahlen. Und so wird auch ihre Mutter Cynthia auf Eva aufmerksam und versucht einen Platz bei ihr zu bekommen um den Fehler ihres Lebens wiedergutzumachen. Auf ihrem Weg zur Starköchin begegnen ihr aber einige Leute die Evas leben beeinflussen, verändern aber auch prägen. Meine Meinung: Mit dem Buch bin ich etwas zwiegespalten, zum eine teilweise die sprachliche Umsetzung, die sehr vulgär an manchen Stellen ist. Aber auch werden z. B. viele Namen teils von Musikbands dort erwähnt mit denen man bei uns gar nichts anfangen kann. Auch der rote Faden in dem Buch fehlt mit total. Eigentlich hatte ich die Lebensgeschichte von Eva erwartet und ihre Liebe zum Kochen, so wie die LP einem suggerierte. Stattdessen macht der Autor solche Zeitsprünge, ohne sie irgendwo näher zu erwähnen und so verliert man als Leser von Kapitel zu Kapitel immer mehr den Anschluss. Man hat das Gefühl jedes der Kapitel ist separat für sich eine Geschichte. Zwar ist der Schreibstil des Autors sehr gut jedoch durch diese erwähnten Problematiken wurde ich mit dem Buch nie richtig in den Bann gezogen. Stellenweise fehlte mir sogar ganz die Informationen vom vorherigen Kapitel. Als Lehrer würde ich an Hand des Titels sagen Thema verfehlt, das ist sehr schade aber von mir leider nur 2 von 5 Sterne.
Ungewöhnliche und witzige Geschichte
von Sylvia Mangl - 06.09.2016
Lars Thorvalds Jugend ist gekennzeichnet von einem Stockfisch-Trauma, das er seinem Vater verdankt. Die zwangsweise Beschäftigung mit dem ungeliebten Fisch bringt ihn aber zum Kochen, was seine große Leidenschaft wird. Er wird ein großartiger Koch, der jedoch glücklos bei den Frauen ist - bis er Cynthia kennenlernt. Die beiden sind ein tolles Gespann und bekommen Tochter Eva. Lars kocht schon für die kleine Eva die feinsten Gerichte, was möglicherweise der Grund für die Entwicklung ihres außergewöhnlichen Geschmackssinnes ist. Cynthia allerdings stellt schon nach sehr kurzer Zeit fest, dass sie lieber keine Mutter sein möchte und verlässt Lars mit einem anderen Mann, um nach Australien zu gehen. So ist Eva praktisch von Geburt weg auf einen alleinerziehenden Vater angewiesen, doch auch diesen hat sie nicht lange. An ihrem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest erleidet er einen Herzinfarkt und verstirbt. Eva wächst fortan beim Bruder ihres Vaters und dessen Frau auf und bleibt lange Jahre in dem Glauben, dass dies ihre Eltern seien. Schon früh begeistert sie sich für alles was mit Essen und Kochen zu tun hat und schon früh legt sie Wert darauf, zu wissen woher die Zutaten dafür kommen. Eva Thorvald wird eine grandiose Köchin.. Es ist dies eines der ungewöhnlicheren Bücher der letzten Zeit. Man erwartet etwa eine Art Biografie, doch hier hat man stellenweise den Eindruck, dass die Geschichte abdriftet und den Faden verliert - doch das täuscht. Jedes Kapitel behandelt eine wichtige Station oder Person in Evas Leben, auch wenn sie selbst - für den Leser ersichtlich - nur am Rande in Erscheinung tritt. So ergibt sich zeitweise der Eindruck, dass die Hauptfigur eigentlich eine Nebenrolle spielt, doch am Ende fügen sich die Bausteine zusammen und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Es war eine Freude, dieses Buch zu lesen, weil die Qualität des Ausdrucks und der Witz nicht nach den ersten dreißig Seiten geendet haben, sondern auch noch auf der letzten Seite vorhanden sind.
guter Versuch!
von Rico - 30.08.2016
Wer zum Teufel ist in diesem Roman eigentlich die Hauptfigur und worum geht es hier eigentlich? Das habe ich mich über weite Strecken der Geschichte gefragt. Gut, irgendwann hatte ich dann begriffen, dass es es Eva Thorwald ist, die im Mittelpunkt der Ereignisse steht. Sie, die ihren Vater früh verloren hat und überhaupt ziemlich alleine dasteht, hat den absoluten Geschmackssinn. Eine Eigenschaft, auf die amerikanische Landeier pfeifen, deren Verpflegungswünsche sich im Verzehr von T-Bone Steaks und Hot Dogs erschöpfen. Eva ist unter diesen Leute eindeutig im falschen Film, ein Schicksal das mich beim Lesen dieses Buches ebenfalls traf. Denn der Autor vermeidet es aus mir unerfindlichen Gründen Eva eine Erzählperspektive zu zubilligen, in die ansonsten jeder Hinz und Kunz aus ihrer direkten Umgebung schlüpfen darf. So wird die eigentliche Protagonisten lediglich umkreist statt zur Sache zu kommen, was sich phasenweise mühselig liest. Über weite Strecken des Buches hat mich das Geschehen deshalb nicht packen können und die Protagonistin gerät, wie die Essensschiene zu reiner Staffage durch die eigenwillige Vorgehensweise des Autors. Mag sein, dass dieses Buch einen künstlerischen Meistergriff darstellt, den nur Kunstkritiker richtig zu schätzen wissen. Packend sieht jedenfalls anders aus. Dabei beginnt der Roman ganz formidabel. Keine Frage, J. Ryan Stradal kann sehr gut schreiben und Stimmungen erzeugen. In seinen besten Momenten fühlte ich mich an T.C. Boyle erinnert, der die Amerikaner ebenfalls ungeheuer genau skizzieren kann und einen ähnlichen ironischen Unterton benutzt. In diesen Augenblicken ist das Buch angenehm krude, witzig und weise, vor allem, was Evas Mutter angeht, war ich über den Realitätsgehalt und die moderne Kraft dieser Frauenfigur sehr angetan. Sprachlich ist der Roman wirklich unterhaltsam und überdurchschnittlich gut gelungen, gegen Ende wird er sogar wieder klug, indem er die Geschichte auf die plausibelste und damit überraschendste Weise ausklingen lässt. Doch was bleibt von dem Buch bei mir hängen? Vielleicht der Leser eines experimentellen Textes gewesen zu sein, der sicherlich durchaus Freunde finden wird. Einfach weil das Teil definitiv gehaltvoll ist. Insgesamt bleibe ich allerdings besagten Gründen etwas enttäuscht zurück.
von LinaLiestHalt - 27.08.2016
Eva Thorvald hat es geschafft, ganz ohne Familie hat sie sich zu einer der begehrtesten und gehyptesten Köchinnen Amerikas hochgearbeitet. Ihre Pop up-Dinner sind der Hit und bald unbezahlbar. Doch hinter Evas Lebensgeschichte verbirgt sich mehr und so entspinnt sich eine Geschichte aus Geschichten, über die Familie, die man verliert, Freunde, die man gewinnt und Zufallsbekanntschaften, die ein Leben prägen. Anders als erwartet findet der Leser hier keine geradlinig erzählte Geschichte vor, sondern einzelne, letztendlich doch zusammenspielende Kapitel aus Evas Leben- über die Personen, die ihr Leben streifen, formen, prägen... eine interessante Erzählweise, unter der jedoch der Lesefluss manchmal leidet. Die Figuren sind sehr liebevoll und detailreich ausgearbeitet. Auch die kulinarischen Genüsse werden wunderbar authentisch und mit erlebbar geschildert. Man riecht, schmeckt, genießt mit, was Eva erschafft. Ein interessanter Roman voller kleiner Anekdoten und großer Geschichten, die manchmal leider für mich nicht so ganz zusammenpassen.
Tolle kulinarische Reise
von zauberblume - 24.08.2016
Der Autor J. Ryan Stradal hat mich mit seinem Roman "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" regelrecht verzaubert. Ich bin eingetaucht in die Geschichte um die Protagonistin Eva Thorwald und sie hat mich bis zum Ende gefesselt. Der Inhalt: Eva Thorvalds Kochkunst ist legendär: Für einen Platz bei einem ihrer Pop-up-Dinner zahlt man vierstellige Beträge und wartet mehrere Jahre. Für Cynthia Hargreaves jedoch geht es dabei um mehr als bloße Gaumenfreuden, es ist ihre einzige Chance, um einen schrecklichen Fehler wiedergutzumachen. Eine Geschichte über die Familie, die man verliert, Freunde, die man findet, und Zufallsbekanntschaften, die ein ganzes Leben bestimmen. Der Autor hat einen herausragenden Schreibstil, der den Leser von Anfang in eine andere Welt eintauchen lässt. Wir dürfen Eva ein ziemlich langes Stück ihres Lebensweges begleiten. Es gefällt mir, dass alle Beteiligten des Romans immer irgendwann wieder in Erscheinung treten. Obwohl es Eva in ihrem Leben nicht leicht gehabt hat, hat sie das Beste daraus gemacht. Besser gehts doch überhaupt nicht. Wenn ich die Augen schließe, sitze ich an einer der prunkvollen Tafel und lasse mir Evas traumhafte Gerichte auf der Zunge zergehen. Die Geschmacksexplosionen sind fast zu schmecken. Der Autor hat alles so bildlich beschrieben, man kann sich Evas ärmliches zuhause vorstellen, ich sehe ihre Bekannten und ihre Verbissenheit, mit der sie sich an die Spitze kämpft. Wie im Kino. Klasse finde ich auch die Rezepte in den einzelnen Kapiteln (einige davon werde ich sicher ausprobieren). Und das Ende. Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Happyend für Mutter und Tochter. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight. Freue mich sehr, diesen besonderen Autor kennengelernt zu haben. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Meisterwerk 5 Sterne. Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker. Es lässt den Leser schon in Evas Welt eintauchen.
Lebensgeschichte in Häppchen
von amena25 - 23.08.2016
Eva Thorvalds Mutter verlässt die Familie, als Eva gerade mal ein paar Monate alt ist. Ihr Vater Lars, für den Kochen eine Leidenschaft ist, stirbt wenig später. Eva wird von ihrem Onkel und ihrer Tante in dem Glauben aufgezogen, dass sie deren leibliche Tochter ist. Das Gefühl Evas, die falschen Eltern zu haben und von ihnen überhaupt nicht verstanden zu werden, ein Gefühl, das wohl jeden Teenager irgendwann einmal ereilt, entspricht bei ihr also der Wahrheit. Schon früh beschäftigt Eva sich hauptsächlich mit Lebensmitteln. So zieht sie schon als Elfjährige exotische Chilis in ihrem Kleiderschrank und verkauft ihr Chiliöl an ein Restaurant. Später trifft man Eva als reife Jugendliche wieder, die sich für Tomatensorten, Fischzubereitung und Gewürze interessiert, dann ihre Schullaufbahn abbricht, um Geld für den kranken Stiefvater zu verdienen - natürlich mit Arbeit in einem Restaurant. Viel später ist Eva die gefragteste Köchin Nordamerikas und wird verehrt wie ein Star. In acht Kapiteln wird Evas Lebensgeschichte erzählt. Allerdings steht nicht immer sie selbst im Mittelpunkt, sondern mal ihre Cousine Braque, ihr Jugendfreund Will Prager, ihre Mutter oder eine andere Person, deren Lebensweg sich in irgendeiner Form mit dem von Eva kreuzt. Die Figuren sind originell, teils witzig und unterhaltsam, teils auch tragisch, aber immer glaubwürdig und authentisch dargestellt. Der Leser taucht in die Gedankenwelt der jeweiligen Figur ein, sogar die Sprache passt sich der Figur an. Aus den sehr unterschiedlichen Lebensläufen entsteht ein Querschnitt durch das moderne Amerika. Manche Kapitel sind sehr kurzweilig (z.B. Evas Cousine Braque), andere teils etwas langwierig und ausschweifend (z.B. über Pat Prager, Wills Stiefmutter), am Ende hat aber jede Figur ihre Bedeutung und einen Platz in Evas Leben gefunden. Dabei rückt Eva Thorvald immer mehr in den Hintergrund, wirkt aber als Dreh-und Angelpunkt der Geschichte. Auch sprachlich ist der Roman ein Genuss. Besonders die Beschreibung von Geschmackserlebnissen sind einzigartig (z.B. ,,Die Säure des Chutneys, der herzhaft gepökelte Schinken und der trockene, erdige Wein fielen einander in die Arme wie ein jubelndes Sportlerteam, wie Brüder, die sich nach den Sommerferien wiedersahen."). Etwas unpassend ist der Klappentext des Buches, der Evas Mutter und ihre Entscheidung, die Familie zu verlassen, in den Vordergrund rückt. Eva Thorvald findet ihren Weg und ihre Bestimmung aber allein und aus sich selbst heraus. Ein interessantes und wirklich lesenwertes Buch.
Das Buch konnte aufgrund des Schreibstils leider nicht überzeugen
von Gudrun - 23.08.2016
Der Schreibstil lässt die oftmals düstere Stimmung und die Szenerie gut nachvollziehen. Er erinnert jedoch eher an eine Erzählung oder Aneinanderreihung von Ereignissen und ist mühsam zu lesen. Kein leichter Stoff, der teilweise zum Nachdenken anregt. Wie der Titel ja schon vermuten lässt, wird hier viel über Kochkunst, perfekte Zutaten und weitere Rafinessen geschrieben. Hierzu gehören auch Rezepte. Die Geschichte erzählt von mehreren Außenseitern, die jeder für sich ihren Weg meistern müssen. Die Charaktere werden meist sehr düster dargestellt. Viele negative Gefühle und Wesenszüge werden bis ins Kleinste durchleuchtet und herausgefiltert. Fäkalsprache kommt hier leider auch immer wieder mal vor. Die Mitwirkenden und deren jeweilige Zusammengehörigkeit werden detailreich erläutert, so dass sich dem Leser die daraus resultierenden Verhaltensweisen erschließen. Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Anfangs dachte ich noch, dass das Dahinplätschern der Handlung nach einer gewissen Einlesezeit ein Ende hat und sich die Geschichte mehr und mehr erschließt und interessanter wird. Aber, leider hat sich die Aneinanderreihung der Geschehnisse von Anfang bis Ende durchgezogen. Mein Fazit: Das Buch konnte aufgrund des Schreibstils leider nicht überzeugen
Der absolute Geschmack
von Bibliomarie - 22.08.2016
Eva Thorwalds erste Lebenswochen sind von Katastrophen überschattet, auch wenn sie selbst nichts davon ahnt. Ihre Mutter verlässt das Neugeborene und ihren Mann Lars, weil sie sich ein anderes Leben erhoffte. Ihr Vater stirbt nur wenige Wochen später an einem Herzinfarkt. Eva wächst bei Onkel und Tante auf, liebevoll aufgenommen, ahnt sie nicht, dass sie nicht das leibliche Kind der Eltern ist. Zwar ist Eva die Hauptperson dieses Buches, aber sie ist nicht immer präsent. Nachdem wir in den ersten Kapiteln Eva schlimme Schulzeit und ihre beginnende Leidenschaft für Geschmack, Gerüche und alles was mit Kochen zu tun hat, miterlebt haben, wendet sich die Geschichte anderen Menschen zu. Vielleicht passt der Vergleich mit einem Baum, Eva bleibt der Stamm, während der Autor kleinere Äste, Zweige und Blätter erkundet. Aber alles ist mit dem Baum, mit Eva, verbunden. Eva bleibt so immer präsent, auch wenn wir sie oft aus anderen Blickwinkeln sehen. Die Geschichte ist vielschichtig, der Autor ein Erzähler, der ganz in die Rollen seiner Protagonisten schlüpft und darin aufgeht. Man muss sich auf dieses überbordende Erzählen einlassen, nicht nach einer stringenten Handlung suchen, nur dann kann man das Buch mit allen Sinnen genießen. Ich weiß nicht, ob es mir ganz gelungen ist. Mir hat der Stil, die Sprache und die Idee des Handlungsgerüsts gefallen, trotzdem hatte ich immer das Gefühl: mir fehlt hier etwas, ohne das ich es genau benennen könnte. Das offene Ende dagegen hat mir gefallen, so bleibt noch Platz für das Weiterspinnen der Geschichte. Das typische Diogenes Cover ist ein gelungen und passt wunderbar zum Buch
Der Geschmack eines Lebens
von Hortensia13 - 22.08.2016
Im mittleren Westen Amerikas wird Eva geboren. Mit dem absoluten Geschmacksinn ihres Vaters und dem unvergleichlichen Geruchssinn ihrer Mutter gesegnet, versucht sie in ihrem Leben gut Fuss zu fassen und wird schlussendlich zu einer der angesagtesten Köchinnen weltweit. Und das, obwohl ihr das Leben viele Steine in den Weg geworfen hat und sie sich durchkämpfen musste. Das Buch hat einen ungewöhnlichen Aufbau. Es erzählt die Lebensgeschichte Evas, die zum Teil nur peripher in einem anderen Leben vorkommt. So wird in jedem Kapitel der Fokus auf einen anderen Menschen gelegt (Vater, Freund, Konkurrentin usw.). Mit einigen Rezepten gespickt ist es eine besondere Geschichte aus mehreren. Besonders lesenswert für Amerika-Liebhaber mit Geschmacksinn und solche, die es werden wollen.
Großartig!!!
von RebekkaT - 17.08.2016
Was für ein grandioses Buch! Was für interessante Menschen! Das Buch ist definitiv mit eines meiner Hightlights des Jahres! Es geht um Eva Thorwald, und das Interessante an dem Buch ist, dass wir erst andere Menschen kennen lernen, die dann Evas Weg kreuzen - Eva steht also nicht unmittelbar im Mittelpunkt ... und eben doch geht es um das Leben von Eva. Sie wird geboren und ihr Vater ist Koch, der Essen liebt und ihr am liebsten schon im Alter von einer Woche seine Delikatessen kredenzen würde. Ihre Mutter verlässt die Familie, um in Australien eine perfekte Sommeliere zu werden, denn die Mutterrolle ist nichts für sie. Als ihr Vater Lars plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt, ziehen Fiona und Jarl, Lars Bruder und Schwägerin, Eva auf. Dann wird es einfach nur großartig, wir lesen von Evas Chilizucht, und dass sie extrem scharfes Essen aushält. Wir begleiten sie durch die Schule und ihren Beginn in einem Restaurant, lesen von ihrem perfekten Geschmackssinn und lernen dabei ihre Familie und Freunde kennen - und irgendwann ist da ihre leibliche Mutter... Cover: Alle Bilder sind im Buch und dort passend und schön, perfekt passend zum Diogenes Verlag. Schreibstil: Was soll ich schreiben? Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich J. Ryan Stradal mitgerissen und ich bin echt traurig, dass es zu Ende ist! Ein Buch so zu schreiben, aus der Sicht von Anderen und doch ist Eva immer die Hauptperson ist eine faszinierende Idee und hat mich sehr begeistert! Die New York Times betitelt es als Ein imposantes Meisterwerk und ich stimme zu 100% zu. Die Rezepte im Buch kliengen toll und ich hatte durchweg Appetitt auf die interssantklingenden Sachen und will unbedingt mal Moonglow probieren :-)
Foodie Futter
von Anonym - 13.08.2016
Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens ist ein Buch, dass man nicht auf leere Magen lesen sollte. Nein wirklich! Dieses Buch enthält Foodporn! Wie hier über Lebensmittel geredet wird ist mir mehrmals das Wasser im Mund zusammengelaufen. Nach dem erste Kapitel saß ich vor dem Kühlschrank und habe mir angeschaut was ich noch für einen Mitternachtssnack dahabe. Die Geschichte reißt einen sofort mit, da es sehr gefühlsbetont (aber nicht kitschig) geschrieben wurde. Die innere Gedankenwelt der Hauptpersonen steht einem offen und bringt einen dazu mitzufiebern. Der Autor schafft es die Gerichte so zu beschreiben,dass man die Gerichte und Lebensmittel fast schon riechen kann. Also für den Foodie in uns allen ist dies ein MUSS!
Die falschen Zutaten
von Philo - 13.08.2016
Ein tolles Cover und ein interessanter Klappentext haben mich dazu verführt, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen. Leider ist nur das Cover toll, denn der Klappentext stimmt mit dem Buch nicht wirklich überein. Zwar verläßt Evas Mutter die Familie und ihr Vater stirbt, so daß Eva im Alter von 6 Monaten von Pflegeeltern aufgenommen wird, aber wer nun hofft, durchgängig Evas Lebenslauf erzählt zu bekommen und ihre Kochkünste samt Rezepten kennen zu lernen, der sieht sich getäuscht. Das Buch beginnt interessant, driftet dann aber ab ins Belanglose. Es werden Personen beschrieben, die Evas Leben tangieren, ohne daß Eva groß in Erscheinung tritt. Diese Personen sind durchweg unsympathische Zeitgenossen, bei denen Alkohol und Drogen eine große Rolle spielen. Hier wird auch die Sprache vulgär, was mir wahrlich nicht gefällt. Ich hatte mich gefreut auf ein Buch, in dem eine junge Frau langsam zur Starköchin avanciert, hatte mit tollen Rezepten gerechnet und mit sympathischen Protagonisten, die Eva bei ihrem Aufstieg zur Seite stehen. Nichts davon ist in dem Buch zu finden, das viele langweilige Passagen enthält, die es schwermachen weiter zu lesen. Dieses Buch kann ich nicht weiterempfehlen.
Evas kulinarischer Lebensweg
von bärin - 11.08.2016
Dieses tolle Buch sticht schon durch sein farbenfrohes Cover hervor, das sich auch besonders schön auf den Inhalt bezieht. Eva Thorwald wird schon als kleines Baby von ihrer Mutter im Stich gelassen, da sie sich als schlechte Mutter sieht und meint, ihr Kind wäre ohne sie besser dran. Daher brennt sie mit einem anderen Mann durch und widmet sich in Australien ihrer Wein-Leidenschaft. Evas Vater Lars, der ihr als ambitionierter Koch wohl die Leidenschaft für gutes Essen mit gegeben hat, stirbt kurz darauf an einem Herzinfarkt. Sein Bruder Jarl und dessen Frau ziehen Eva auf - erst mit 15 Jahren erfährt sie zufällig, dass die beiden gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Eva entwickelt sich zu einer hervorragenden Köchin mit einem außergewöhnlichen Geschmackssinn. Sie veranstaltet begehrte Dinner-Abende an besonderen Locations, für deren Teilnahme man sich Jahre im voraus bewerben muss und die zudem richtig teuer sind. Jedes der Kapitel ist nach einem Lebensmittel benannt und in den dazu gehörigen jeweiligen Geschichten lernen wir verschiedene Leute kennen, die damit zu tun haben und immer irgendwie einen Bezug zu Eva haben. Diese einzenen Episoden sind sehr unterhaltsam erzählt, teils recht skurril, wie die Wetten um das Essen von höllisch scharfem Chili, die Eva und ihre Cousine Braque abschließen, um so an Geld für die Abtreibung von Braques Kind zu kommen. Eigentlich grenzt es ja an ein Wunder, dass Eva so einen ausgeprägten Geschmackssinn ihr eigen nennen kann, nachdem sie als 11-jährige schon die schärfsten Chilis in ihrem Kleiderschrank angebaut und auch gegessen hat. Nachdem in jeder Episode etwas spezielles Essbares abgehandelt wurde, schließt sich im letzten Kapitel der Kreis. Dieses heißt Das Dinner und bei diesem kommt bei den verschiedenen Gängen das auf den Teller, dem die vorherigen Kapitel gewidmet waren. Auch für Eva und ihre leibliche Mutter schließt sich hier ein Kreis, denn sie begegnen sich dort endlich. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, ich fand ihn sehr unterhaltsam. Eva wurde oft nur am Rande erwähnt und dann erst wieder nach Jahren - über sie hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren.
Meisterin des Geschmacks
von D. Brown - 09.08.2016
Die Geheimnisse der Küche des mittleren Westens erfährt der Leser dieses Romans nicht wirklich, aber dafür was es mit der schwedischen Fischspezialität Lutefisk auf sich hat, oder er lernt die Chilisorte Chocolat Habanero kennen, oder wie wunderbar Paprikamarmelade schmecken kann. Die Lebensgeschichte der Eva Thorvald ist bunt an kulinarischen Abenteuern und tragischen wie komischen Momenten. Ihr Mutter Cynthia verläßt sie als Baby weil sie glaubt keine gute Mutter zu sein. Ihr Vater Lars stirbt durch einen Sturz von der Treppe, als sie noch ein Kleinkind ist. Doch sie hat das Glück an liebevolle Pflegeeltern zu geraten, die versuchen sie zu unterstützen wo und wie sie es am besten können. Eva wird in die Fußstapfen ihres Vaters treten und eine exzellente Köchin werden, denn sie verfügt über den absoluten Geschmackssinn gepaart mit einer Fantasie um feinste Gerichte zu kochen, die die Menschen lieben und gerne sehr teuer bezahlen. Jedoch nicht der ganze Roman handelt nur von ihr, J. Ryan Stradal hat auch über die Menschen geschrieben die mit ihr nah oder fern verwandt sind oder ihr auf ihrem Weg zum Ruhm begegnen. So ist dieser Roman ein Sammelsurium an Lebenslinien von denen manche, weitergesponnen, jeweils genügend Stoff bieten um zu einem weiteren Roman verarbeitet zu werden. Und dieses Buch ist auch ganz anders als der Leser es erwartet, und das macht es so besonders. Man bekommt in einer wunderbaren Übersetzung von Anna-Nina Kroll einen Roman in einer schönen Sprache nah am echten Leben geschrieben, der nicht zu dem Happy End führt wie man es gewohnt wäre. Und doch können alle Beteiligten mit ihrem Leben zurechtkommen wie es eben ist. Mein Fazit: Sehr lesenswert!
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12 Bestellungen ins Ausland und der DHL-Paketversand sind von der portofreien Lieferung ausgeschlossen. Gültig bis 30.06.2021.

13 Ihr Gutschein gilt bis einschließlich 20.04.2021. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.hugendubel.de. Keine Bestellung zur Abholung in der Buchhandlung möglich. Der Gutschein ist nicht gültig für gesetzlich preisgebundene Artikel (deutschsprachige Bücher und eBooks) sowie für preisgebundene Kalender, Tonieboxen, tolino eReader und tolino select. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

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