Messer

von Jo Nesbø
Ein Fall für Harry Hole. Originaltitel: Kniv. 4. Auflage.
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Brillant und radikal einzelgängerisch - Harry Hole, der aus Schneemann und Durst bekannte Ermittler, ist zurück in einem wütenden Kampf gegen den Mörder, der ihn seine ganze Karriere verfolgt hat.

Kommissar Harry Hole ist am Boden. Seine Ehe und seine

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Produktdetails

Titel: Messer
Autor/en: Jo Nesbø

ISBN: 3550081731
EAN: 9783550081736
Ein Fall für Harry Hole.
Originaltitel: Kniv.
4. Auflage.
Übersetzt von Günther Frauenlob
Ullstein Verlag GmbH

1. September 2019 - gebunden - 576 Seiten

Beschreibung

Brillant und radikal einzelgängerisch - Harry Hole, der aus Schneemann und Durst bekannte Ermittler, ist zurück in einem wütenden Kampf gegen den Mörder, der ihn seine ganze Karriere verfolgt hat.

Kommissar Harry Hole ist am Boden. Seine Ehe und seine Karriere hat er aufs Spiel gesetzt. Und verloren. Nach einer durchzechten Nacht erwacht er ohne jede Erinnerung. Seine Kleidung ist voller Blut. Und nun beginnt für ihn der wahre Albtraum.

"Weltweit einer der besten Kriminalautoren." Daily Express

Ausgezeichnet mit dem angesehenen norwegischen Riverton-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres 2019.

Portrait

Jo Nesbø, 1960 geboren, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker. Er gehört zu den renommiertesten und erfolgreichsten Krimiautoren weltweit. Jo Nesbø lebt in Oslo.

Pressestimmen

"Weltweit einer der besten Kriminalautoren." Daily Express

"Der unumstrittene König des skandinavischen Kriminalromans." The Times
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Martina L.
von Martina L. - Hugendubel Buchhandlung Cottbus Mauerstraße - 30.10.2019
Harry Hole ist zurück! Und im Gepäck hat er seinen bislang zermürbendsten Fall, denn dieses Mal ist er höchstpersönlich betroffen. 575 Seiten Spannung für ungemütliche Herbsttage!
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Ingolstadt Am Westpark - 30.10.2019
Brutal spannend und wie immer ein total überraschendes Ende! Ein Buch für die hoffentlich bald abgekühlten Tage!
Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Harry Hole ist zurück
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 11.09.2019
Vom Jäger zum Gejagten. Harry Hole und seine Frau leben seit einiger Zeit getrennt, da sie ihn rausgeschmissen hat. Nun wird ihre Leiche in dem ehemals gemeinsamen Haus gefunden. Harry hat sofort Svein Finne in Verdacht. Schon einmal hat er ihn hinter Gitter gebracht und er hält ihn nach wie vor für einen Vergewaltiger. Doch dann gerät Harry Hole selber in das Visier der Ermittler. Spannend von der ersten Seite an. Kurze Kapitel sorgen dafür, das man als Leser schnell von einem Ereignis zum nächsten kommt. Ein geniales Ende, das ich so nicht erwartet hätte.
Bewertungen unserer Kunden
Enttäuschung
von Christine Kruse - 18.03.2020
Harry Hole ist am Ende. Seine Ehe und seine Karriere sind zerstört und sein Leben ist ein Trümmerhaufen. Als Hole nach einer durchzechten Nacht ohne jede Erinnerung aufwacht, stellt er entsetzt fest, dass seine Kleidung voller Blut ist. Hier beginnt ein wahrer Albtraum . Jo Nesbos Thriller um den etwas abgewarckten Kommissar Harry Hole waren für mich immer ein Highlight. Nesbo hat seinen Kommissar so kontrovers dargestellt, dass alle Werke durch die Spannung und Genialität der alten Spürnase ein wahres Erlebnis waren. Mit Messer war ich das erste Mal über genau diese Punkte entsetzt. Mir ist nicht klar, was Nesbo hier mit dem beliebten Kommissar gemacht hat. Völlig abgewrackt und am Ende, besoffen und ohne Erinnerung, muss er eine wahre Tragödie verarbeiten. Der ständige Missbrauch von Alkohol und anderen äußerst unschönen Themen haben für mich Harry Hole in ein völlig schlechtes Licht gerückt und ich sehe ein, er ist total am Ende. Die Geschichte, die auch Holes Fein Svein Finne beinhaltet, ist für mich völlig sinnfrei und widerlich. Die Geschichte um einen Befruchter , der in 2,5 Minuten Frauen vergewaltigt und schwängert, ist für mich einfach nur abscheulich. Dazu hat dieser Thriller mehrere Handlungsstränge, dass ich mich so manches Mal gefragt habe, was denn nun eigentlich aus Finne geworden ist oder den anderen Dramen in diesem Buch. Inhaltlich war es trotzdem wieder äußerst spannend geschrieben, bis zum Ende war mir die Auflösung nicht klar. Leider kann ich mehr positives, außer der spannenden Schreibweise, nichts zu dem Buch sagen. Dafür war der Inhalt überhaupt nicht nach meinem Geschmack und für mich einfach nur befremdlich. Ich würde es für Harry Hole Fans nicht empfehlen. Für mich bekommt das Buch daher leider nur zwei Sterne.
"Messer", der beste Thriller aus der Harry-Hole-Serie.
von Manfred Fürst - 28.02.2020
Harry Hole, verheiratet mit Rakel, ist nicht geschaffen für eine dauerhafte Zweierbeziehung, ein hoffnungsloser Fall, dem auch eine Paartherapie nicht helfen könnte; Weil es ihm nicht gelingt und er es auch gar nicht willentlich versucht. Eine Prophezeiung wird für Hole wahr: "Du wirst schon sehen, du wirst ein paar Frauen glücklich machen. Und andere unglücklich." Sollte man Alkoholiker, wie Hole einer ist, ernst nehmen? Eigentlich ja, denn Alkoholismus ist eine Krankheit. Dann ist nur noch die Frage zu beantworten, ¿saufen zu Hause oder öffentlich?` Hole säuft öffentlich, er ist ein exhibitionistischer Trinker mit masochistischen Zügen. Er will von seiner Umwelt bedauert und gleichzeitig verachtet werden. Krasser Plot: - Alkoholiker Hole empfindet es bereits als Erfolg, wenn er an einer Bar "vorbeifahren" kann - Rakel wird ermordet - Svein Finne, genannt der "Verlobte" vergewaltigt Frauen und zwingt sie unter Morddrohungen das Kind auszutragen. Frauen als Host für Alien Finne. Also wenn sich Finne, der von Hole "auserwählte" Mörder seiner Frau bereits im ersten Drittel zu einem Geständnis "überreden" lässt, muss etwas "faul" sein, mit anderen Worten, Svein Finne kann nicht der Mörder seiner Frau sein. Für den Leser wirft das wieder die Frage auf, wer hatte welches Motiv und welche Motivation, war es vielleicht doch eine Frau. "Die Sonne ging langsam auf. Diese Stadt (Oslo) war genau wie manche Frauen. Im richtigen Licht war sie plötzlich unglaublich attraktiv, um im nächsten Augenblick schon wieder so gewöhnlich, ja gerade spröde zu wirken, dass sie in der Mittelmäßigkeit versank" (Zitat Nesbø, S. 455). Nesbøs Cleverness als Plot-Konstrukteur ist kaum zu überbieten und das in der 12ten Fortsetzung: Nachdem alle Mordverdächtigen, einer nach dem anderen ausscheiden, bleibt nur noch - wie sollte es anders sein - Harry Hole übrig. Aber ist er der Mörder? Dieser Mordfall sollte als der Harry-Hole-Fall in die Annalen der norwegischen Kriminalpolizei eingehen. Alle vom Staatsanwalt abwärts klopfen sich auf die Schulter. Endlich haben sie den verhassten und doch erfolgreichsten Ermittler am Hacken, auch wenn er tot? Ist. Katrin Bratt, Leiterin der Osloer Polizei und erbitterte Konkurrentin des Osloer Kriminalamtes über ihre Situation: "Sie hatte gesehen, wie einige Frauennach der Geburt zu Depotinnen geworden waren, davon überzeugt, dass sie die Sonne und alle Planeten des Himmels nur um Mutter und Kind drehten. Und wie sie ihre Ehemänner plötzlich mit Verachtung begegneten..." (Zitat Nesbø, S. 473). "Love Hurts" von den Everly Brothers "as Tribute for" Bjørn Holm. Zum Showdown mit genialem Winkelzug passt 5. Mose 32:25 "Die Rache ist mein; ich will vergelten." Nochmal Katrin: "Was weiß man eigentlich über die Menschen, mit denen man Tisch und Bett teilt." Wie wahr. HARRY HOLE zum 12ten. Jo Nesbø hat von seiner brillanten Erzähltechnik nichts eingebüßt. "Messer", der beste Thriller aus der Harry-Hole-Serie.
Spannend, fesselnd, Nesbø
von Snarky - 13.01.2020
"Messer" von Jo Nesbø ist der zwölfte Fall von Harry Hole, welcher am 27. August 2019 im Ullstein Buchverlag erschienen ist. Nesbø zählt zu den international erfolgreichsten Kriminalbuchautoren und von den Bestsellerlisten ist er nicht mehr wegzudenken. Mir ist auch schon öfter sein Name aufgefallen, bisher hab ich aber keins seiner Werke gelesen. "Messer" ist somit für mich der erste Roman von Nesbø, den ich lese. Das Cover von Messer hat mich in den Bann gezogen, weshalb ich mich auf vorablesen.de auch für das Buch beworben habe. Ich mag einfach diesen doppelnegativ Stil. Von Beginn an gefiel mir der Schreibstil sehr gut. Ich mag es, wenn es detailliert beschrieben wird und so die Spannung aufgebaut wird. So war ich auch von der Handlung schnell gefesselt. Die Handlung wird hauptsächlich aus der Sicht von Harry erzählt. Dieser ist ein bekannter Kriminalermittler, doch in diesem Band ist er nur noch ein Wrack seiner selbst. Seine Karriere ist am Ende und er arbeitet wieder als einfacher Ermittler. Er trinkt und seine Frau Rakel hat ihn vor die Tür gesetzt. Als er auf die Spuren von Svein Finne - einen brutalen Vergewaltiger - stößt, ist sein Jagdinstinkt geweckt. Es gibt aber auch Kapitel, die aus der Sicht des Täters und Nebencharakteren geschrieben ist. Die Kapitel aus Tätersicht geben einen sehr guten Einblick in die Gedanken des Täters und die Gründe für sein Vorgehen. Im Großen und Ganzem gefiel mir die Handlung von "Messer", denn ich wollte unbedingt den Fall lösen und wissen wie alles zusammenhängt. Zeitweise war ich aber mit der Vielzahl an Charakteren und damit verbundene Handlungsstränge überfordert. Es war ja bis zum Schluss nicht ersichtlich, was dies soll. Aber vielleicht hätte ich auch nicht mit dem zwölften Band der Harry Hole- Reihe anfangen. "Messer" von Jo Nesbø ist spannend und fesselnd, aber sehr langatmig zeitweise.
Albtraum für Harry Hole
von Gisel - 27.11.2019
Harry Hole leidet, denn seine Frau Rakel hat ihn verlassen. Seine Tage und Nächte sind vom Alkoholnebel geprägt. Doch eines Morgens wacht er auf mit blutiger Kleidung und ohne jede Erinnerung. In der Nacht wurde Rakel ermordet. Harry Holes Albtraum beginnt nun erst richtig. Dies ist inzwischen der zwölfte Krimi um Harry Hole, den sagenhaften Ermittler der Osloer Polizei, der jedoch immer wieder seine Schwierigkeiten hat. Ich kenne nicht alle Teile der Reihe, doch da der Fall in sich abgeschlossen ist, kann man gut in diese Geschichte einsteigen. Mit seinen knapp 600 Seiten ist das Buch ein dicker Schmöker, und manches Mal dachte ich beim Lesen, ob man hier nicht hätte kürzen können. Doch wie bei den bisherigen Fällen sind die Ermittlungen nicht ganz einfach, der Autor lässt den Leser ziemlich rätseln und baut einige geschickte Wendungen ein. Holes Getriebenheit lässt sich gut nachvollziehen, auch der Fall scheint sehr realistisch konstruiert. Dass der Alkohol seine Tage prägt, ist natürlich das Gegenteil der Vorbildfunktion, doch so ist Harry Hole nun mal angelegt. Über allem aber prangt die Frage nach dem Motiv für diese Tat und nach dem Täter selbst¿ Das Buch ist äußerst spannend geschrieben und gerät schnell zum Pageturner. Deshalb kann ich es nur unbedingt weiter empfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen.
Harry as always
von Miss Marple - 25.11.2019
Der eingefleischte Harry- Hole- Fan kommt natürlich am 12. Band der Reihe nicht vorbei und so erleben wir zum wiederholten Male Harry am Boden. Rakel hat ihn rausgeworfen. Infolge erneuert er seine Bekanntschaft mit einem alten "Freund"- dem Alkohol und verliert dadurch seinen Job an der Polizeihochschule. Um wieder einigermaßen Boden unter die Füße zu bekommen, arbeitet er nun als einfacher Ermittler. In seinem aktuellen Fall stößt er auf einen brutalen Vergewaltiger, auf dessen Spuren er bereits vor Jahren war. Nun beginnt eine Jagd, bei der er bald selbst der Gejagte wird. Nesbö konfrontiert den Leser wieder einmal mit Harrys dunkler Seite. Immer wieder fiebern wir mit ihm bei der Bewältigung seiner steten Aufs und Abs, dabei gerät die Aufklärung des Falles ab und an etwas in den Hintergrund. Man möchte diese Figur packen und rütteln und sie auf den rechten Weg bringen, doch am Ende merken wir, dass er immer sein eigenes Ding macht. So ist der dem Fan ans Herz gewachsen. "Spät-Einsteigern" in die Reihe sei empfohlen, von Anfang an zu lesen, denn nur so hat man wirklich einen Einblick in das komplizierte Leben von Harry Hole.
Ein klassischer Harry Hole
von Wisent - 23.11.2019
Es gibt sie, diese Autoren die es irgendwie nicht ertragen können, wenn ihr Protagonist glücklich ist. Einer davon ist defintiv Jo Nesbø. dieser aktuelle Band der Harry Hole- Krimis fängt mal wieder an, wie es grauenhafter nicht sein könnte. Nach einem Blackout wacht der Alkohol-rückfällige Harry auf, abgestürzt, mit blutigen Fingerknöcheln und ziemlich am Ende. Und dann wird es immer schlimmer, Harrys Ehefrau Rachel, die ihn erst vor einiger Zeit rausgeworfen hat, wird in ihrem Haus ermordet aufgefunden. Harry muss sich fragen, ob er daran wirklich unschuldig ist. Zur gleichen Zeit treibt in Oslo ein Serienvergewaltiger sein Unwesen... Die Reihe um Harry Hole ist mir nicht ganz neu, auch wenn ich nicht alle Bände gelesen habe. Nesbø hat wirklich ein Faible dafür seinen Hauptprotagonisten immer wieder abstürzen und wiederaufstehen zu lassen. Dabei zu sein und das zu hören, tut manchmal weh. Uve Teschner liest hier mit seiner angenehmen Stimme diesen Fall der durch Harry Holes Lebensirrungen führt. Der Fall ist in sich ganz stimmig und stellenweise sogar richtig raffiniert, mit einigen Wendungen mit Knalleffekt. Ein skandinavischer Thriller wie man ihn erwartet: düster, bedrohlich, ein wenig depressiv. Wer das Genre liebt, wird diesen Thriller mögen.
Messer - schnell und tödlich
von Anonym - 19.11.2019
Messer können Leben schenken. Sie helfen uns, Nahrung zuzubereiten und andere Werkzeuge herzustellen. Messer können aber auch Leben nehmen. So ähnlich beschreibt es Harry Holes alter Feind Svein Finne. In Jo Nesbøs neuem Harry-Hole-Thriller spielen sie eine entscheidende Rolle und das nicht im guten Sinne. Nicht ohne Grund sind sie Namensgeber dieses nicht ganz 600 Seiten starken Buches. In seinem 12. Fall ist Harry Hole zu Beginn des Buches von seiner Frau Rakel getrennt, verfällt zusehends wieder dem Alkohol und ermittelt in einem Mordfall, der für andere wohl schon eine Herausforderung wäre, für ihn aber ein leichtes ist. Er wünscht sich eine anspruchsvollere Aufgabe. Die wird er auch kurz darauf bekommen, vielleicht die größte seines Lebens. Messer ist gewohnt spannend entlang des gesamten Buches. Längere Ruhepausen oder langweilige Stellen sind mir nicht untergekommen. Bereits das erste Kapitel hat mir als Einstieg sehr gut gefallen - ein Ausblick, dessen Bedeutung sich erst später zeigen wird. Und auch bis zum Schluss bleibt es aufregend, Harry Hole zu verfolgen. Aufgelöst wird alles sehr nachvollziehbar, so dass man am Ende zumindest nicht mit vielen Fragen allein gelassen wird. Meine Kritikpunkte des letzten Thrillers um Harry Hole kann ich bei diesem Buch erneuern. Zum einen führt Nesbø seine Leser immer wieder auf falsche Spuren. Das geschieht aber nicht subtil, sondern so auffällig, dass man sich irgendwann zu fragen beginnt, wieso man sich immer wieder vom Autoren so an der Nase herumführen lässt. Sicherlich wird dies aber auch ein Grund sein, wieso man das Buch kaum weglegen kann, meint man doch so oft, der Lösung nah zu sein. Auf der anderen Seite ist der Fall an sich zwar nicht unglaubwürdig spektakulär, aber manche Teile der Handlung dann doch. Kleine Brötchen backt Nesbø auf jeden Fall nicht. Insgesamt hat mir Messer durchaus wieder hervorragend gefallen. Man sollte nur keine intellektuelle Herausforderung erwarten, sondern solide Thriller-Unterhaltung. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.
Ach Harry...
von Marie aus E. - 15.11.2019
Harry is back - und ich kann gar nicht begreifen, dass das Buch so lange auf meinem SUB ausharren musste. Schon noch wenigen Seiten war ich wieder drin . Es war ja fast absehbar, dass Harry Hole nicht lange im Glücksmodus verbleiben kann. Aber gleich so ein Absturz? Sein Frau trennt sich von ihm und er darf sich glücklich schätzen, dass er überhaupt noch einen Job hat, auch wenn er nur noch Akten abstauben darf (naja, etwas mehr schon, aber viel wirklich nicht). Dieser elfte Band widmet sich Harry - wir können tief in seine Abgründe blicken, Alkohlmissbrauch, Verlust der Liebe des Lebens, Schürzenjäger, große Verletzlichkeit. Viele Seiten geht es nur darum - und obwohl das Buch mit fast 600 Seiten wahrlich ein Wälzer ist, habe ich mich keine Minute gelangweilt. Jo Nesbo führt uns Leser*innen immer wieder in die Irre und hält den Spannungsbogen hoch. Allerdings nicht so hoch, dass ich nächtelang durchlesen musste, inzwischen ist das für mich eher ein Vor- als ein Nachteil. Sozusagen ein spannender Thriller für alle, die früh aufstehen müssen - also ein Gütesiegel. Durch die Fokusierung auf die Figur Harrys konnte ich mich richtig in Harry Hole hineinversetzen, obwohl er kein sympathischer Sunnyboy-Held ist. Lediglich die Auflösung des Mordfalls fand ich dann doch etwas konstruiert, von den vorhergehenden Beschreibungen des Täters bzw. der Täterin ist es nicht wirklich plausibel. Aber auch nicht völlig ausgeschlossen, so dass der Punkt mir keinen Stern Abzug wert ist, da es ein Thriller völlig nach meinem Geschmack war. Ich bin schon gespannt, wohin es Harry im nächsten Band verschlägt, die Schlusssätze sind schon mal vielversprechend.
Perfekt als Einstiegsband ins Hole Universum
von LadyNinily - 08.11.2019
Messer ist für mich der erste Teil rund um Harry Hole und offenbar genau der richtige Einstieg in die Reihe. Man merkt zwar, dass es eine Vorgeschichte gibt, die wird aber so ausreichend erläutert, dass man nicht das Gefühl hat, die vorherigen Bände gelesen haben zu müssen. Die bisherigen Geschehnisse könnten nämlich genauso gut im Rahmen eines ersten Bandes als Randbemerkung erzählt werden. Ich fand es besonders schön, dass man als Leser so hinters Licht geführt wird und eine bedrohliche Szene sich plötzlich in zwei vollkommen unterschiedliche Momente auflöst. Ich war so voller Vertrauen in die Geschichte, dass ich zu keinem Zeitpunkt vermutet habe, so veräppelt zu werden. Natürlich kann ich aber auch nicht beurteilen, wie oft solche Stilmittel bisher in dieser Reihe benutzt wurden. Ich kann mir gut vorstellen, dass man nach so vielen Bänden dann schon damit rechnet, an solchen Stellen hinters Licht geführt zu werden. Vielleicht sogar genervt davon ist, immer wieder auf eben jenen Aufbau zu stoßen. Allerdings bin ich kein Fan von seitenlangen Erklärungen, warum xy der Mörder ist, was in dessen Kindheit passiert ist und warum er das jetzt genau so getan hat. Ich finde das immer etwas anstrengend zu lesen, da sich das Finale, auf das man als Leser so lange hin fiebert, einfach unnötig zieht. Ich bin auch nicht hundertprozentig glücklich mit der Auflösung, würde sie aber als typisch für einen nordischen Thriller bezeichnen. Demnach schmälert das etwas meinen Gesamteindruck des Buches. Nichtsdestotrotz war ich die ganze Zeit über unheimlich gefesselt von der Geschichte, wobei ich nicht genau sagen kann, warum und was genau der Autor so anders macht als andere. Ich glaube aber, es liegt an dem etwas gemischten Schreibstil. Beschreibungen und innere Monologe sind auf einem sehr hohen Niveau verfasst, während die Dialoge teilweise sehr umgangssprachlich umgesetzt worden. Das gibt dem Ganzen sehr viel Authentizität und macht die Figuren noch ein Stück lebendiger. Auch die ganzen Gespräche über Militär, verschiedene Einsätze, etc. fand ich erstaunlich unterhaltsam und interessant, weil sie fernab von dem lagen, was ich sonst aus Thrillern und Krimi an Gesprächen über die Polizeiarbeit und dergleichen gewohnt bin. Fazit Alles in allem ein wirklich gelungener und hoch spannender Thriller. Ich kann definitiv verstehen, warum Jo Nesbo weltweit so viele Leser begeistert. Wer bisher nichts von ihm gelesen hat, kann diesen Band meiner Meinung nach getrost als Einstieg wählen.
Viel Gewalt
von BR - 07.11.2019
Seit Schneemann bin ich ein echter Harry-Hole-Fan und habe alle danach erschienenen Bände zeitnah gelesen. Die vielen Wendungen, Verwirrungen des Lesers und die Cliffhanger am Ende bin ich gewohnt. So kommt auch dieser Band in imposanter Länge auf den Markt. Allerdings fand ich es diesmal viel zu lang und ausschweifend, mit sehr vielen Beteiligtem mit jeweiligen Hintergrundgeschichten. Außerdem zu viele abstoßende Detailbeschreibungen und rohe Gewalt. Der ganze Band bewegt sich zwischen der fanatischen Verfolgung des Vergewaltigers Svein Finne und der Suche nach einem Mörder. Es waren wohl eine Handvoll Mörder, die wir geliefert bekamen und die es dann doch nicht waren. Die letzendliche Auflösung des Mordes geschah schließlich jenseits der offziellen Polizeiermittlungen und ich fand sie echt unglaubwürdig. Auch ich finde, dass die Figur Harry Hole, sein Ermittlungsstil, seine Beziehungen im Privaten und im Polizeilichen, mittlerweile ausgereizt ist und die Reihe mal enden sollte. Ich befürchte, falls es weitere Bände geben wird, dass diese ähnlich dem jetzigen verlaufen werden und bin somit nicht mehr weiter daran interessiert.
Genauso wie es sein sollte
von schokoflocke - 25.10.2019
Der zwölfte Fall für Harry Holle ist eigentlich gar nicht sein Fall,da er aus nahliegenden Gründen,die man auch relativ schnell erfährt,offiziel nicht ermitteln darf.Natürlich tut er es trotzdem,mit den Regeln hatte Harry noch nie.Und es nicht nur sein persönliches Interesse an der Auflösung des Fall,dass ihn keine Ruhe lässt.Während die Polizei noch im Dunkeln tappt,scheint Harry genau zu wissen,wer der Mörder ist.Aber Glauben und Wissen zählen bei der Polizeiarbeit nicht viel,es sind die Beweise die entscheidend sind und die erzöhlen eine andere Geschichte... Genau wie die Vorgänger ist die Geschichte ziemlich düster und beschäftig sich mit den Abgründen der menschlichen Seele. Jeder Mensch ist im Stande ein Mord zu begehen ist der rote Faden und tatsächlich gibt es in dem Buch genügend Beweise,die diese Theorie untermauern.Man Kann das Buch als Einzelband lesen,da (wie immer) der Fall in sich abgeschlossen ist und für frühere Erreignisse gibte es oft Erkärungen und kleine Errinerungsstützen.Ich fand die Geschichte irgendwie emotionaler als sonst,was einfach daran liegt,dass Harry persönlich getroffen ist.Die Suche nach dem Täter und das Durchwühlen von Lügen,Halbwahrheiten und falschen Spuren war gewonnt spannend und hat mich hervorragend unterhalten.Mit Messer hab ich genau das bekommen,was ich auch erwartet habe,da bin ich nicht entäuscht worden.
Harry am Abgrund
von Anonym - 24.10.2019
Harry Hole wacht mit blutverschmierten Händen auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Nur daran, dass Rakel ihn verlassen hat. Und das vielleicht für immer. Dies ist der zwölfte Teil der Harry Hole Reihe und um alles richtig verstehen zu können, würde ich empfehlen die anderen vorher gelesen zu haben. Denn es kommen alte Bekannte vor. Die Idee dieses Falles hat mich richtig umgehauen. Es ist kein gewöhnlicher Fall und auch im Hinblick auf die Gesamtgeschichte um den Ermittler Harry ist sie echt krass. Da will ich nicht zu viel verraten. Nur die Umsetzung fand ich nicht so gut wie immer, denm zwischendurch gab es ein paar Längen und die Ermittlung hatte keinen richtigen roten Faden und ging mal hierhin und mal dorthin. Dabei kam mir das Buch im Großen und Ganzen eher wie ein Psychodrama, anstatt wie ein Krimi vor. Bei den Ermittlungen konnte ich nicht richtig mitraten, auch wenn das Ende letztendlich sehr überraschend war und mich total umgehauen hat. Man konnte dennoch sehen wie detailliert durchdacht der Fall ist. Dabei stand die Psyche der Personen sehr in Vordergrund und es ist sehr interessant über die verschiedenen Probleme zu lesen. Da bekommt man ganz andere Eindrücke in die menschlichen Abgründe. Alles in allem ist dies der schwächste Teil der Reihe, auch wenn ich ich immer noch der Meinung bin, dass keiner bessere Bücher als Jo Nesbø schreiben kann. Trotz der kleinen Schwächen ein sehr gutes Buch.
Harry Hole am Ende
von Edith Schmitt - 23.10.2019
Harry Holes Leben ist zerstört: seine innig geliebte Frau Rakel wurde ermordet. Sie lebten zwar getrennt, er hat jedoch nie aufgehört sie zu lieben. Von den Ermittlungen ausgeschlossen, beginnt er auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Was er herausfindet gefällt ihm gar nicht ... Zu Beginn hat mir der Krimi nicht so richtig zugesagt. Zu langatmig und fast langweilig. Doch dann nimmt die Geschichte Fahrt auf und es wird richtig spannend. Parallel ist da noch dieser Vergewaltiger, der es sich zur Aufgabe macht, möglichst viele Kinder zu zeugen und eine mystische, gefährliche Ausstrahlung hat. Er droht den Frauen wenn sie abtreiben und somit sein Kind töten. Ihn gilt es auch zur Strecke zu bringen. Doch Harry hat zunächst genug mit sich selbst zu tun ...
von schliesi - 20.10.2019
Inhalt und meine Meinung: Messer ist der 12. Teil der Thrillerserie rund um den Ermittler Harry Hole. Ich habe alle Teile gelesen und war auch diesmal wieder sehr gespannt, wie es mit Harry Hole weitergeht, denn ich bin mit ihm schon durch alle Höhen und Tiefen gegangen. Auch dieser Band hat mir wieder sehr gut gefallen. Harry wurde von seiner Frau Rakel verlassen und hat nun wieder mit dem Trinken begonnen. Mittlerweile arbeitet er wieder als einfacher Ermittler bei der Polizei um nicht vollständig abzustürzen. Doch dieses Mal erlebt Harry den wohl größten Alptraum seines Lebens. Nach dem wohl schlimmsten Schicksalsschlag überhaupt macht er sich selbt auf die Suche nach dem Täter. Ich habe von Beginn an mit Harry auf jeder Seite mitgefiebert. Die Handlung ist von Beginn bis zum Ende sehr spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Für alle Fans ist dieser Thriller wieder ein absolutes Muss.
Hole am Ende
von Sofia Leissou - 18.10.2019
Harry Hole hat immer noch ein großes Alkoholproblem, er ist eigentlich gar nicht mehr sozialfähig, seine Ehe ist zerbrochen und er gefährdet seinen Job als Kommissar. Schlimmer kann es kaum kommen. Oder etwa doch? Nach einer turbulenten Nacht wacht er ohne Erinnerungen und mit Blut an den Händen sowie an seiner Kleidung, auf. Kurz darauf wird seine Frau Rakel, die ihn vor einiger Zeit wieder vor die Tür gesetzt hat, erstochen in ihrem Haus gefunden. Schnell kombiniert Harry diesen großen Schicksalsschlag mit dem Vergewaltiger Svein Finne, den er ins Gefängnis brachte und der seit kurzem auf freiem Fuß ist. Eine Schnitzeljagdbeginnt aber inmitten der Geschehnisse wird der Leser immer wieder mit der Gefühlswelt Harrys konfrontiert, was mir persönlich etwas zu viel des Guten war. Man erfährt zwar seine innersten Gedanken aber das Resultat war stellenweise doch recht langatmig. Für mich nicht der beste Harry Holle Fall, obwohl wahrscheinlich der emotionalste. Ich denke, dass dies eigentlich auch der letzte Fall sein müsste, ich glaube die Möglichkeiten sind so langsam ausgeschöpft. Das wird es aber nicht werden, da das Buch mit einem Cliffhänger endet, der den nächsten Fall schon andeutet.
Viele Fäden zu einem großen Teppich verwoben
von Cindy - 18.10.2019
Das Buch knüpft nicht unmittelbar an den 11. Teil an (wie ich es aufgrund des Cliffhangers im letzten Buch erwartet hatte) sondern rund 1,5 Jahre später. Harry Hole wurde von seiner Frau rausgeschmissen, ist nun endgültig wieder dem Alkohol verfallen und steht beruflich auf dem Abstellgleis. Dann rüttelt ein Messermord ihn so richtig wach, und er ermittelt auf eigene Faust. Zum Glück hat er noch ein paar Freunde, die ihn dabei unterstützen... Ein packender Krimi, der diesmal weniger auf die Polizeiarbeit fokussiert ist als vielmehr auf Harry Hole als (Privat-)Person. Er ist der Dreh- und Angelpunkt dieses Falls, und nicht nur einfach Protagonist. Zusätzlich lernen wir diverse Verdächtige und ihre Biographien teils recht ausführlich kennen. Dadurch kam mir das Buch zwischenzeitlich sehr langatmig und ausschweifend vor, und die Spannung ging mir definitiv verloren. Andererseits waren diese Exkurse inhaltlich auch wieder wichtig, denn mit Hilfe vieler einzelner Fäden strickt Jo Nesbo hier einen ebenso grausamen wie interessanten Fall zusammen. So manches Mal glaubte ich schon zu wissen, wer der Täter war - um am Ende dann doch komplett überrascht zu werden! Das war definitiv gut gemacht, allerdings fand ich die finale Auflösung in punkto Täter und Motiv enttäuschend. Das passte doch überhaupt nicht zusammen mit dem, wie diese Person vorher charakterisiert wurde! Auch um den Fall Svein Finne, der am Ende des 11. Teils aus der Haft entlassen wurde und nun auf einem Rachefeldzug ist, hätte ich mir sehr viel mehr erwartet. Nicht dass ich scharf drauf bin, grausige Szenen zu lesen wie er über Opfer herfällt. Aber dass er hier nur eine kleine (wenn auch nicht unwichtige) Nebenrolle spielt hätte ich auch nicht gedacht. Und das Mordwerkzeug aus Teil 11, von dem er sich extra eine teure Kopie hat anfertigen lassen, wird nicht mal erwähnt. Insgesamt vergebe ich für diesen Teil nur 4 Sterne, wobei die Langatmigkeit im Mittelteil am stärksten dazu beigetragen hat. Dennoch hat mich das Buch neugierig gemacht, auch die vorangegangenen Teile mal zu lesen!
Ein sehr persönlicher Fall
von Anonym - 16.10.2019
In dem neuen Buch von Jo Nesbo begegnet der Leser alten Bekannten. Im 12. Fall für Harry Hole ist vieles bekannt und auch dem unerfahrenen Leser werden schnell Zusammenhänge und Gegebenheiten nähergebracht. Doch vieles ist in diesem Buch anders: von seiner Frau Rakel getrennt unterdrückt Hole seinen Schmerz im Alkohol, bis er eines morgens ohne Erinnerungen aufwacht. Voller Blut versucht er sich an die Geschehnisse der vergangenen Nacht zu erinnern, bevor er zu einem Fall gerufen wird, der ihn persönlich vor neue Herausforderungen stellt und an seine Grenzen bringen wird: seine Frau Rakel ist das Opfer und es gibt scheinbar keinen einzigen Verdächtigen. Alle Ermittlungsansätze laufen ins Leere. Hole stürzt sich in die Ermittlungen, ungeachtet seiner Suspendierung und allen anderen Menschen um ihn herum. Jo Nesbo hat seine eigene Art zu schreiben. An einigen Stellen ein bisschen langatmig und ausufernd geschrieben und doch ins kleinste Detail erklärt wird der Leser abgeholt, an die Hand genommen und wird zum Teil der Geschichte. Er ist darin zu Hause und weiß über alles Bescheid, was es zu wissen gibt. Die phasenweise langen Passagen mit Gedanken und langatmigen Ausführungen werden abgelöst von schnellen und spannenden Seiten, die den Leser, sollte er kurz unaufmerksam geworden sein, wieder einfangen und zum Ort des Geschehens zurückbringen. Mit der Handlung und den Geschehnissen des Buches trifft Nesbo seinen fleißigsten Ermittler an einem Wunden Punkt. Nicht nur, dass ihm sein Lebensinhalt genommen wurde, auch, dass er nichts tun kann, zehrt an Holes Nerven. Um dennoch etwas zu tun zu haben, ermittelt er, wie sollte es anders sein, auf eigene Faust und arbeitet auf diese Weise einen Verdächtigen nach dem anderen ab. Diese Vorgehensweise findet sich sehr deutlich im Buch wieder: ein Verdächtiger, ein zweiter Verdächtiger, ein dritter Verdächtiger¿ Hat Hole sich lange genug an einem festgebissen, jedoch herausgefunden, dass demjenigen nichts anzuhängen ist, lässt er ihn fallen und geht zum nächsten. Zwar führt dieses Vorgehen dazu, dass der Leser dem Ablauf gut folgen kann, allerdings wirkte es an manchen Stellen zu schematisch, als würde alles nacheinander abgearbeitet werden. Harry Hole ist und bleibt das Aushängeschild von Jo Nesbo. Der Leser kennt ihn, der Leser leidet mit ihm. In diesem sehr persönlichen Fall scheint nichts gewöhnlich. Dass der Fall tatsächlich direkt in Zusammenhang mit Hole steht, lässt den Autoren alles andere ausblenden und sich voll und ganz auf Hole fixieren. In diesem Fall ist es gut verpackt und wirkt nicht inszeniert, wie es beim persönlichen Einbezug von Charakteren in Mordfälle oftmals hat. Und Jo Nesbo ist und bleibt ein Meister des Unerwarteten.
Perfides Spiel
von buchstabensuechtig - 16.10.2019
Wieviel Perfidie steckt darin, einem anderen vorzugaukeln, er hätte das, was ihm das Teuerste, Wichtigste im Leben war, ermordet? Wie kann man so hassen? Harry Hole ist am Tiefpunkt. Er säuft wieder, ist suspendiert, und dann wacht er eines Sonntags ohne Erinnerung an den Vorabend mit blutiger Kleidung auf - und erfährt, dass Rakel, die Liebe seines Lebens, die ihn vor wenigen Monaten aus dem gemeinsamen Haus geworfen hat, am Vorabend ermordet wurde. Hängt der Mord an Rakel mit der Freilassung von Sven Finne, dem Vergewaltiger, zusammen? Immerhin wurde Rakel mit einem Messer getötet. Oder steckt der verdächtige Roar Bohr, Rakels kriegtraumatisierter Chef, hinter der Sache? Der Leser verfolgt Harrys Gedankenzickzack atemlos. Und leidet mit Harry, wenn er von seinem halben Herz spricht, das nicht mehr lange schlafen wird. Doch dann die Wende: Harry findet Spuren, die auf ihn selbst als Täter deuten. Und ist bereit, den Preis dafür zu zahlen. Doch wer rächt Rakel, wenn er das nicht tut? Ich habe es nicht für möglich gehalten, über 500 Seiten in einem Rutsch zu lesen. Aber das Buch wegzulegen war keine Option. "Messer" ist sicher der persönlichste Fall mit Harry Hole, nicht nur, weil das Opfer, um das sich alles dreht, Rakel ist. Wir erleben den knallharten Ermittler plötzlich im Gefühlschaos. Und am Ende entscheidet das Schicksal. Das Buch könnte als Finale für die Serie um Harry Hole stehen. Ich bin gespannt, ob sich die Vermutung, dass Harry Hole mit diesem Fall in Pension geschickt wird, bestätigt. Und sonst freue ich mich schon auf den nächsten Fall!
Harry Hole
von dartmaus - 16.10.2019
Das Cover ist wie bei allen Nesbo Büchern eher unscheinbar. Aber der Name Nesbo verpflichtet. Von daher für mich absolut stimmig. Inhalt: Im zwölften Band der international erfolgreichen Krimiserie erwacht Harry Hole eines Morgens mit einem ordentlichen Kater - die Hände und Anziehsachen voller Blut. In MESSER begegnet der Kommissar nicht nur einem hochgefährlichen Gegner wieder, sondern steht auch persönlich vor seiner härtesten Prüfung. Harry Hole kehrt zurück! Meine Meinung: Leider konnte dieses Buch nicht an die vorherigen Fälle von Harry Hole anknüpfen. Der Schreibstil Nesbos ist zwar spannend, flüssig und interessant, jedoch ist Harry in diesem Band einfach nicht mehr der Alte. Seine unter Alkoholeinfluss stehenden Ermittlungen lassen ihn zeitweise unglaubwürdig wirken. Was ich persönlich sehr schade finde. Klar wird man dadurch immer wieder auf die falsche Fährte geführt und es baut sich ein gewisses Maß an Spannung auf, aber irgendwie wirkt manches überzogen und unglaubwürdig. Außerdem gibt es im Buch einige Längen, da vieles was für den Fall unwichtig ist, einfach zu sehr aufgebauscht wird. Insgesamt konnte mich als Harry Hole dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Ich hoffe sehr, das es ihm im nächsten Band wieder besser geht und er wieder zu alter Hochform aufläuft. Mein Fazit: Auch für eingefleischte Harry Hole Fans nicht überzeugend. Daher leider nur 3 Sterne.
Unverkennbar: Jo Nesbo!
von Rosmarin - 11.10.2019
Ein neuer Fall für Harry Hole! Harry ist am Ende, er steht vor den Scherben seiner Ehe, seinen Dozentenjob ist er los und dem Alkohol wieder restlos verfallen. Bei der Polizei wird er als Ermittler aufgenommen und stößt auf einen alten Erzfeind, den brutalen Vergewaltiger Finne, den er schon einmal hinter Gitter gebracht hatte. Harry nimmt die Witterung auf - und die Ereignisse überschlagen sich¿ Jo Nesbo schickt die Leser wieder in ein Wechselbad der Gefühle! Harry erleidet einen grausamen Schicksalsschlag und macht sich selbst auf die Suche nach dem Täter. Kaum meint man, diesem auf die Spur zu kommen, nimmt die Handlung einen völlig anderen Verlauf. Absolut spannend und überzeugend ist diese Geschichte konstruiert, flüssig erzählt, man kommt aus dem Rätseln nicht heraus und Gewalt und Härte sorgen für einen ordentlichen Gruselfaktor. Insgesamt ein Thriller, den man atemlos liest, der Unbehagen erzeugt, aber so fesselnd ist, dass man ihn nicht aus der Hand legen kann. Ein Muss für alle Nesbo-Fans!
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