Meine Meinung zum Bilderbuch:
Als der Mond die Sterne ordnen wollte
Aufmerksamkeit:
Ich finde Bücher wo es um Sterne geht, immer wieder faszinierend, denn Freunde sind wie Sterne, man sieht sie nicht immer, und doch sind sie immer da. Und dementsprechend war ich auf dieses Buch auch aufmerksam geworden, denn ich liebe Sterne. Wie ich das Gelesene empfand, das erfahrt ihr gleich.
Inhalt in meinen Worten:
Der Mond möchte die Sterne am Himmel neu anordnen und hat dabei das Problem, wie mach ich das am besten? Erst nach Größe, oder doch lieber nach Farbe, oder vielleicht doch ganz anders? Nun er wird erfinderisch und wird am Ende doch feststellen, das es nicht immer darum geht, wie man es selbst macht, manche Dinge finden sich selbst ein.
Wie ich das Gelesene empfand:
Ich finde vor allem schön, das Kinder hier an das Thema aufräumen heran geführt werden, aber mit einem zwinkernden Auge und das klar gestellt wird, manchmal ordnen sich die ganzen Dinge doch von ganz alleine. Zudem find ich es schön, dass am Ende die Botschaft, das alles seinen Platz finden wird, sehr schön.
Die Illustrationen:
Gerade die Gefühle des Mondes werden richtig toll zur Geltung gebracht, das Nachdenken und Grübeln, das etwas überfordert sein aber auch die Freude und dann gerade am Ende das Herz der Geschichte, wie ein kleiner Stern seinen ganz eigenen Kopf hat. Ich finde die Illustrationen nicht überladen, sondern bringen genau das zur Geltung, was gezeigt werden will und soll. Angenehm, da es wirklich das Wesentliche zeigt.
Die Geschichte:
Es geht einerseits um das Aufräumen, doch es geht um etwas anderes, wenn man tiefer blickt, wie oft macht man sich einen Kopf wie etwas werden soll, wie es vielleicht am besten passt, und dann muss man erkennen, das es gerade das nicht ist, das man nicht alles fein säuberlich sortieren kann und sollte, sondern manchmal dem Ganzen die Entfaltung lassen darf und sollte, denn damit ist diese Geschichte noch viel lebendiger. Und gerade sind es manchmal die kleinen Dinge, in diesem Fall die Sterne, die ihren ganz eigenen liebenswerten Kopf haben um sich zur Geltung zu bringen. Eine Geschichte die mit dem zwinkernden Auge zeigt, es kommt auf das Herz an.
Empfehlung:
Ein sehr schönes Kinderbuch, das man gut zum Thema nehmen könnte, mit den kleinen aufzuräumen, aber auch als Nachtlektüre, und vor allem um Zeit mit den Kindern zu haben und zu zeigen, du bist gerade richtig mit dem wie du bist, du musst nicht jemand anderes sein, so wie du bist, bist du richtig und willkommen.
Bewertung:
Ich gebe diesem Kinderbuch das mehrere Botschaften in sich trägt, sowie auch von der Lieblichkeit fünf Sterne. Mich berührte dieses Kinderbuch, weil es eben zeigt, gerade das unperfekte ist manchmal das Perfekte!